Kleinkram

Mai 26, 2010

Eine Neuigkeit für die Larsson-Fans (es soll ja einige Zehntausende geben): Die US-Verfilmung von „Verblendung“, „Verdamnis“ und „Vergebung“ rückt näher. Der erste Film soll im Dezember 2011 in den USA starten und die nächsten beiden Teile sollen gleich mitgedreht werden. Bei „Verblendung“ führt David Fincher Regie und Steven Zaillian schreibt das Drehbuch. Ob diese Rollenverteilung für den zweiten und dritten Teil bleibt, ist noch unklar.

Und das Besetzungskarussell beginnt sich zu drehen.

(Nebenbei bemerkt: Sarah Weinman feiert Stieg Larsson und seine drei Schmöker ab. Denn die Amis entdecken ihn gerade.)

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Collider war dabei: vor einigen Tagen gab es eine Sondervorführung von „The Empire strikes back“ (dem zweiten „Krieg der Sterne“-Film) und Harrison Ford beantwortete einige Fragen zum Film.

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Spinetingler gewährt einen Blick in Darwyn Cookes neuen Comic „Richard Stark’s Parker: The Outfit“. Yep. Der Richard Stark. Der Parker.

Darwyn Cooke (The Spirit) hat bereits für zwei weitere „Parker“-Geschichten unterschrieben.

Die deutsche Ausgabe von Darwyn Cooks erstem Parker-Comic (ähem, Graphic Novel) „The Hunter“ ist für nächstes Jahr bei Eichborn angekündigt.

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Der Noir of the Week ist „Touch of Evil“ (Im Zeichen des Bösen, USA 1958). Regie führte Orson Welles. Er spielte auch mit. Außerdem Charlton Heston, Janet Leigh, Akim Tamiroff und Marlene Dietrich.

Der Klassiker basiert auf dem Roman „Badge of Evil“ (Unfehlbarkeit kann tödlich sein, 1956) von Whit Masterson.

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Bei Trailers from Hell lobt Drehbuchautor Chris Wilkinson (Nixon, Ali) den Klassiker „Network“. Demnächst in diesem Theater, im Rahmen der Sidney-Lumet-Woche, „Fail Safe“ und „Serpico“.

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Einfach mal rumstöbern: Lost Films.

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Der San Francisco Chronicle (Carolyn Jones) schreibt über Noir-Autor Dominic Stansberry und seinen neuen Roman „Naked Moon“.

Leider ist von Stansberry bis jetzt noch nichts übersetzt.

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Beim CrimeFest in Bristol wurden auch einige Preise vergeben. Neben den Preisen für Hörbücher wurde auch der

Last Laugh Award (“for the best humorous crime novel first published in the British Isles in 2009)

an

The Day of the Jack Russell, von Colin Bateman (Headline)

vergeben.

Nominiert waren

Beat the Reaper (Schneller als der Tod), von Josh Bazell (William Heinemann)

The Good Thief’s Guide to Paris (Kleine Morde in Paris), von Chris Ewan (Long Barn Books)

Bone Idle, von Suzette Hill (Constable & Robinson)

From Aberystwyth with Love, von Malcolm Pryce (Bloomsbury)

Ten Little Herrings, von Len Tyler (Macmillan)

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Die letzte Folge von „24“ wurde am Montag im US-TV ausgestrahlt. Bis die achte Staffel auch über den deutschen Bildschirm flimmert, dauert es noch eine Weile.

Bis dahin können Spoiler-resistente Menschen die Gedanken von Kiefer Sutherland, Mary Lynn Rajskub und Howard Gordon (oder kürzer) zum Ende der Serie lesen und anhören.

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In den USA ist auch – nach 20 Staffeln – die letzte Folge von „Law & Order“ bereits gelaufen. Einige Gedanken zur Serie gibt’s bei The Rap Sheet (J. Kingston Pierce) und dem New York Magazine (Emily Nussbaum).

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Oh, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!


Dagger-Shortlist – Runde 1

Mai 23, 2010

Die britische Autorenvereinigung Crime Writers’ Association (CWA) hat als Vereinigung der Spannungshandwerker natürlich gelernt, dass ein Gewinner nicht einfach bekannt gegeben wird. Nein, zuerst müssen die Erwartungen geschürt werden. Da gibt es eine Longlist, später eine Shortlist. Aber nicht gleich die Shortlists für alle Kategorien, sondern zunächst nur für:

THE CWA INTERNATIONAL DAGGER

(For crime, thriller, suspense or spy fiction novels which have been translated into English from their original language)

Badfellas von Tonino Benacquista, übersetzt von Emily Read (Bitter Lemon Press)

August Heat von Andrea Camilleri, übersetzt von Stephen Sartarelli (Picador)

Hypothermia von Arnaldur Indriðason, übersetzt von Victoria Cribb (Harvill Secker)

The Girl Who Kicked the Hornets’ Nest (Vergebung) von Stieg Larsson, übersetzt von Reg Keeland (MacLehose Press)

Thirteen Hours von Deon Meyer, übersetzt von K.L. Seegers (Hodder and Stoughton)

The Darkest Room von Johan Theorin, übersetzt von Marlaine Delargy (Doubleday)

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THE CWA GOLD DAGGER FOR NON-FICTION

David Cesarani: Major Farran’s Hat (Heinemann)

David R. Dow: Killing Time (Heinemann)

Ruth Dudley Edwards: Aftermath: The Omagh Bombing & the Families’ Pursuit of Justice (Harvill Secker)

Jeff Guinn: Go Down Together: The True, Untold Story of Bonnie & Clyde (Simon & Schuster)

Alex McBride: Defending the Guilty (Penguin/Viking)

Douglas Preston, with Mario Spezi: The Monster of Florence (Virgin/Random House)

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CWA DAGGER IN THE LIBRARY

(Nominated and judged by librarians and awarded to an author for a body of work, not one single title.)

Simon Beckett (Bantam)

R. J. Ellory (Orion)

Ariana Franklin (Random House)

Mo Hayder (Bantam)

Denise Mina (Transworld)

Chris Simms (Orion)

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CWA SHORT STORY DAGGER

A Calculated Risk von Sean Chercover, aus Thriller 2 (Mira) herausgegeben von Clive Cussler

The Weapon von Jeffrey Deaver, aus Thriller 2 (Mira) herausgegeben von Clive Cussler

Can You Help Me Out There von Robert Ferrigno, aus Thriller 2 (Mira) herausgegeben von Clive Cussler

Boldt’s Broken Angel von Ridley Pearson, aus Thriller 2 (Mira) herausgegeben von Clive Cussler

Like a Virgin von Peter Robinson, aus The Price of Love (Hodder and Stoughton)

Killing Time von Jon Land, aus Thriller 2 (Mira) herausgegeben von Clive Cussler

Protecting the Innocent von Simon Wood, aus Thriller 2 (Mira), herausgegeben von Clive Cussler

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CWA DEBUT DAGGER

All the Precious Things, von Jan Napiorkowski (UK)

A Murder in Mumbles, von Rick DeMille (USA)

A Place of Dying, von Patrick Eden (UK)

Case No 1, von Sandra Graham (Australia)

Chinese Whispers, von Alan Carter (Australia)

In the Lion’s Throat, von Bob Marriott (New Zealand)

Legacy, von Rebecca Brodie (UK)

Lockdown, von Danielle Ramsay (UK)

Pretty Preeti, von Stephanie Light (India)

Safe Harbour, von Rosemary McCracken (Canada)

The Beggar’s Opera, von Peggy Blair (Canada)

The Chameleon Factor, von Kathleen Stewart (Australia)

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CARTIER DIAMOND DAGGER

Val McDermid

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Die weiteren Shortlists demnächst.

Die Preisverleihung ist am 23. Juli.


Die Longlist für den Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year Award 2010

Mai 23, 2010

Diese zwanzig Krimis sind für den diesjährigen Theakstons Old Peculier Crime Novel of the Year Award nominiert:

• In the Dark, von Mark Billingham (Little, Brown)

• If It Bleeds, von Duncan Campbell (Headline)

• The Surrogate, von Tania Carver (Little, Brown)

• The Business, von Martina Cole (Headline)

• A Simple Act of Violence, von R.J. Ellory (Orion)

• Until It’s Over, von Nicci French (Penguin)

• The Crossing Places, von Elly Griffiths (Quercus)

• Cold in Hand, von John Harvey (Arrow)

• Skin, von Mo Hayder (Transworld)

• Vows of Silence, von Susan Hill (Vintage)

• The Dying Breed, von Declan Hughes (John Murray)

• Dead Tomorrow, von Peter James (Pan Books)

• Target, von Simon Kernick (Transworld)

• A Darker Domain, von Val McDermid (HarperCollins)

• Gallows Lane, von Brian McGilloway (Pan Macmillan)

• Geezer Girls, von Dreda Say Mitchell (Hodder)

• Singing to the Dead, von Caro Ramsay (Penguin)

• Doors Open (Der Mackenzie Coup), von Ian Rankin (Orion)

• All The Colors of Darkness, von Peter Robinson (Hodder)

• Child 44, von Tom Rob Smith (Simon & Schuster)

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Bis zum Freitag, den 11. Juni, kann online abgestimmt werden.

Am Donnerstag, den 1. Juli, wird die Liste mit den acht höchstplatzierten Bücher veröffentlicht. Danach werden Einige um eine zweite Stimmabgabe gebeten und, endlich, am Donnerstag, den 22. Juli, wird der glückliche Gewinner auf dem Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival in Harrogate bekannt gegeben.

(Via The Rap Sheet)


Ein Abend mit Mr. Nisbet

Mai 18, 2010

Die ehrbaren Jungs von Pulp Master und Hammett haben weder Kosten noch Mühen (inclusive falscher Versprechen) gescheut, um Jim Nisbet aus dem sonnigen San Francisco in das kalte Berlin zu bringen.

Der 1947 geborene Jim Nisbet veröffentlichte in den vergangen drei Jahrzehnten elf Noirs, von denen auch zwei dank Frank Nowatzki bei uns erschienen sind. Nisbets „Tödliche Injektion“ erschien in der ganz schnell eingestellten Black-Lizard-Reihe und verschwand schnell aus den Buchhandlungen in die Antiquariate. Mit „Dunkler Gefährte“ (Dark Companion, 2006), das auch für den Hammett Award nominiert war, kehrte Jim Nisbet dank Pulp Master vor wenigen Monaten glorreich zu den deutschen Lesern zurück. In dem Noir erzählt Jim Nisbet auf wenigen Seiten, wie das Leben des indisch-stämmigen Akademikers Banerjhee Rolf ohne dessen Zutun im Chaos endet.

Jim Nisbet stellt seinen neuesten Roman „Dunkler Gefährte“ am Mittwoch, den 19. Mai um 20.30 Uhr in der Burger Bar (Torstraße 40, Nähe S/U-Bahnhof Alexanderplatz) vor.

Karsten Weinert liest die deutschen Teile und Nisbets deutscher Verleger Frank Nowatzki moderiert Nisbets einzigen Deutschlandtermin.

Alle weiteren Informationen bei Hammett.


Kleinkram

Mai 17, 2010

Ohne weitere Kommentare:

Spinetingler unterhält sich mit Joe R. Lansdale

The Rap Shee mit Max Allan Collins (über Mickey Spillane)

Coffee with a Canine mit Charlaine Harris (Ähem, True Blood, Sookie Stackhouse)

Things I’d rather be doing mit Duane Swierczynski (oder Duane Louis)

Tom Piccirilli traf sich mit seinem Kollegen Duane Swierczynski

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Genug geredet.

Der Noir of the Week ist „The Night of the Hunter“  (Die Nacht des Jägers, USA 1954, Regie: Charles Laughton, Drehbuch: James Agee, nach dem Roman von Davis Grubb, mit Robert Mitchum, Shelley Winters, Lilian Gish, Peter Graves).

Ein Klassiker, der sich seine Sonderbehandlung (nämlich Teil 1, Teil 2) redlich verdient hat.


Francois Truffaut interviewt Alfred Hitchcock

Mai 16, 2010

„Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“, die Niederschrift des Gesprächs zwischen Alfred Hitchcock und seinem Bewunderer Francois Truffaut, hat wahrscheinlich jeder Hitchcock-, Krimi- und Filmfan in seinem Regal stehen.

Bei „If Charlie Parker was a gunslinger, there’d be a whole lot of dead copycats“ kann das gesamte Gespräch auch angehört werden. Gute fünfzig Stunden Filmgeschichte. Der Ton ist okay (jeder hatte ein Krawattenmikrophon und ein Toningeniuer nahm im Nebenzimmer das Gespräch auf); die Simultanübersetzung von Helen Scott.

Hier geht’s zu den Mitschnitten (die erste Hälfte, die zweite Hälfte – immer in überschaubaren Portionen und mit einigen schönen Bildern).

Damit dürfte der Sonntag (und einige weitere Tage) gerettet sein.

(Dank an Go into the Story, der mich auf die zwischen 2006 und 2008 online gestellten Mitschnitte hinwies.)


Kleinkram

Mai 14, 2010

Das wird die Retro-TV-Fans freuen: Ab voraussichtlich dem 24. Juli zeigt Arte alle (!) Folgen der britischen Kultserie „The Prisoner“.

Außerdem will Arte im Herbst „Breaking Bad“ zeigen.

Und ZDFneo hat sich das amerikanische Serienremake von „The Prisoner“ gesichert.

(via Serienjunkies)

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Sixx, der neue Frauensender mit der kleinen Reichweite, zeigt ab heute Abend um 20.15 Uhr, jeweils im Doppelpack, die erste Staffel der grandiosen Serie „Damages – Im Netz der Macht“ (mit Glenn Close).

Im Anschluss will er ab dem 25. Juni, als TV-Premiere, die zweite Staffel zeigen.

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Im Tagesspiegel gibt es ein Interview mit Kiefer Sutherland über Jack Bauer, „24“ und den ganzen Rest:

Wenn ein Autor oder ein Produzent in einer fiktiven Serie wirklich eine Anweisung für echtes politisches Handeln oder die Aktionen eines Geheimdienstes geben will, dann sollten sie sich gegenseitig noch einmal sehr tief in die Augen schauen. Ernsthaft kann keiner „24“ mit dem Geschehen in der realen Welt verwechseln. Dieser Unterschied, diese unterschiedliche Perspektive darf nie übersehen und nie aufgegeben werden. „24“ ist keine Dokumentation und hat noch nicht einmal den Anschein einer Dokumentation. Einen Effekt allerdings hatte „24“: Es hat Diskussionen angestoßen, denken Sie an die schrecklichen Folterungen in Abu Ghraib und ihre Verurteilung selbst durch höchste amerikanische Militärs, denken Sie an den Beschluss, Guantánamo zu schließen. „24“ war an den Debatten beteiligt.

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Ohoh:

A pilot so bad that it seemed like a crime. In fact, if it weren’t for Carell and Shore’s involvement, NBC would have written off the project days ago.

Alle weiteren Informationen über den Pilotfilm für die Neuauflage von Detektiv Rockford (Yep, Hollywood will die Serie rebooten und alle Fans des Originals mit James Garner fragen sich: „Warum?“) (via The Rap Sheet)

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Die Mai-Ausgabe der Krimi-Couch ist online mit Adrian McKinty (Der sichere Tod), Ken Bruen (Jack Taylor liegt falsch), Lucie Flebbe (Hämotom), Markus Stromiedel (Feuertaufe), John Harvey (Der Kinderfänger), Michael Connelly (So wahr uns Gott helfe), Duane Louis (Schnelle Beute),   Walter Mosley (Blonde Faith), Joseph Wambaugh (Tod im Zwiebelfeld) und Ed McBain (Fahr langsam übers Massengrab).

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Die Nominierungen für den Ned-Kelly-Preis.

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Eine streng vertrauliche Meldung für die Freunde von Rick Castle.


Heute ist der Gratis-Comic-Tag

Mai 7, 2010

Heute, am 8. Mai, ist der erste Gratis-Comic-Tag. Er orientiert sich am US-amerikanischem Free Comic Book Day. In Deutschland schlossen sich 17 Verlage (Carlsen, Cross Cult, Ehapa, Edition Moderne, Panini, Salleck Publications, Splitter, Tokyopop,…) und über 150 Händler in über 100 Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen, um an einem Tag mit kostenlosen Comics für Comics zu werben.

Die dreißig Comics sind exclusive Auflagen von größtenteils neuen Geschichten.

Dabei sind Hellboy/B. U. A. P./Aliens, Micky Maus, Der Killer, Adele (von Jacques Tardi), Iron Man, die Simpson, Star Wars, The Spirit (von Will Eisner), Cubitus, Horrorschocker und viele andere.

Alle weiteren Infos hier.


Kleinkram zwischen Trailern

Mai 7, 2010

Gefällt mir, der Trailer für den neuen George-Clooney-Film, der nach dem 1990 erschienenen Roman „A very private gentleman“ des 2004 verstorbenen Martin Booth entstand.

Am 9. September läuft der Film in unseren Kinos an.

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„Vergebung“, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Stieg Larsson, startet 3. Juni in unseren Kinos. Der neue Trailer:

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In England ist „The Man who left too soon: The Biography of Stieg Larsson“ von Barry Forshaw erschienen. The Rap Sheet hat sich mit Forshaw über das Buch und Stieg Larsson unterhalten.

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Noir-Autor Jim Nisbet (Dunkler Gefährte, pulp master) besucht Deutschland. Am Mittwoch, den 19. Mai, liest er um 20.00 Uhr in der Burger Bar (Torstraße 58, Berlin-Mitte). Organisiert wird der Abend von der Buchhandlung Hammett.

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Scene of the Crime hat sich mit dem australischen Krimiautor Adrian Hyland (Outback Bastard, Suhrkamp Krimi) unterhalten.

Am gleichen Ort: Tatortbesichtigungen mit Laurie R. King, Brian Freeman, Yrsa Sigardardóttir, Dan Waddell und Kjell Ola Dahl.

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Und der Trailer für „Machete“ ist auch online:

Die Besetzung für dieses Robert-Rodriguez-Werk klingt gut: Danny Trejo, Michelle Rodriguez, Jessica Alba, Robert De Niro, Lindsay Lohan, Cheech Marin, Jeff Fahey, Don Johnson, Steven Seagal, Rose McGowan und  Tom Savini.

Der deutsche Starttermin ist noch unklar, aber in den USA läuft der Film am 3. September an.


Agatha-Award 2010 verliehen

Mai 5, 2010

Die höflichen Damen und Herren von Malice Domestic haben auf ihrem Treffen den Agatha-Award (benannt nach Agatha Christie) verliehen:

Best Novel

A Brutal Telling, von Louise Penny (Minotaur)

nominiert

Swan for the Money, von Donna Andrews (Minotaur)

Bookplate Special, von Lorna Barrett (Berkley Prime Crime)

Royal Flush, von Rhys Bowen (Berkley Prime Crime)

Air Time, von Hank Phillippi Ryan (Mira)

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Best First Novel

The Sweetness at the Bottom of the Pie, von Alan Bradley (Delacorte Press)

nominiert

For Better, for Murder, von Lisa Bork (Midnight Ink)

Posed for Murder, von Meredith Cole (Minotaur)

The Cold Light of Mourning, von Elizabeth Duncan (St. Martin’s Press)

In the Shadow of Gotham, von Stefanie Pintoff (Minotaur)

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Best Non-fiction

Dame Agatha’s Shorts, von Elena Santangelo (Bella Rosa Books)

nominiert

Duchess of Death, von Richard Hack (Phoenix Books)

Talking About Detective Fiction, von P.D. James (Knopf)

Blood on the Stage, 1925-1950, von Amnon Kabatchnik (Scarecrow Press)

The Talented Miss Highsmith, von Joan Schenkar (St. Martin’s Press)

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Best Short Story

“On the House” von Hank Phillippi Ryan (aus Quarry, herausgegeben von Kate Flora, Ruth McCarty und Susan Oleksiw; Level Best Books)

nominiert

“Femme Sole” von Dana Cameron (aus Boston Noir, herausgegeben von Dennis Lehane; Akashic Books)

“Handbaskets, Drawers, and Killer Cold” von Kaye George (aus Crooked)

“The Worst Noel” von Barb Goffman (aus The Gift of Murder, herausgegeben von John M. Floyd; Wolfmont Press)

“Death Will Trim Your Tree” von Elizabeth Zelvin (aus The Gift of Murder)

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Best Children’s/Young Adult Novel

The Hanging Hill, von Chris Grabenstein (Random House)

nominiert

The Morgue and Me, von John C. Ford (Viking Juvenile)

The Case of the Poisoned Pig, von Lewis B. Montgomery (Kane Press)

The Other Side of Blue, von Valerie O. Patterson (Clarion Books)

The Case of the Cryptic Crinoline, von Nancy Springer (Philomel)

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Lifetime Achievement Award

Mary Higgins Clark

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Poirot Award

William Link

(Dank an The Rap Sheet für die Infos)


Kleinkram

Mai 2, 2010

Die Mai-Augsabe von The Big Thrill ist online. Dieses Mal werden unter anderem Lee Child, Douglas Preston/Lincoln Child, Thomas Perry (deutscher Verlag dringend gesucht), Ken Kuhlken und Gayle Lynds porträtiert und dafür oft auch ausführlich interviewt.

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Joseph Wambaugh beantwortet einige Fragen (Teil 1, Teil 2).

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David Baldacci war ebenfalls im Verhörzimmer.

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Die unterschätzte Daniel-Woodrell-Verfilmung „Wer mit dem Teufel reitet“ (Ride with the Devil, USA 1999, Regie: Ang Lee, Drehbuch: James Schamus) scheint dank der Criterion-Veröffentlichung eine Neubewertung zu erfahren.

Andre Dellamorte (Collider): Watching it again, I felt the film had become a must-have.

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Sodele, der langerwartete Trailer für die Comicverfilmung „Jonah Hex“ ist draußen:

Sieht irgendwie wie der nächste, überflüssige, lärmige 08/15-Actionfilm, der sich anstatt in die Zukunft oder Gegenwart, zufällig in den Wilden Westen verirrt hat, aus.


Spinetingler-Award 2010 vergeben

Mai 2, 2010

Die Voten sind vergeben und aus der Nominierungsliste wurden diese Werke und Autoren als Lieblinge der Spinetingler-Leser erwählt:

Best Novel: New Voice

The Ghosts of Belfast, von Stuart Neville

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Best Novel: Rising Star

50 Grand, von Adrian McKinty

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Best Novel: Legend

The Scarecrow, von Michael Connelly

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Best Short Story on the Web

Insatiable, von Hillary Davidson, aus Beat to a Pulp

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Best Mystery or Crime Comic/Graphic Novel

Parker: The Hunter, von Darwyn Cooke

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Best Mystery/Crime Fiction Press, Publisher or Imprint

Busted Flush Press

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Special Services to the Industry & Community

Bookgasm

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Best Reviewer

Lesa Holstine

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Best Cover

Finch – Illustration and design by John Coulthart

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Auch wenn ich noch nicht alle Bücher kenne: Eine feine Liste.

Adrian McKinty hat inzwischen bei Suhrkamp ein deutsches Haus gefunden.

„Parker: The Hunter“ ist die Comicversion des ersten Parker-Romans von Richard Stark (bzw. Donald E. Westlake).


Die Edgar-Gewinner 2010

April 30, 2010

Die glücklichen Gewinner der diesjährigen, von der Mystery Writers of America vergebenen Edgars sind:

BEST NOVEL

The Last Child (Das letzte Kind) von John Hart (Minotaur Books)

nominiert

The Missing von Tim Gautreaux (Random House – Alfred A. Knopf)

The Odds von Kathleen George (Minotaur Books)

Mystic Arts of Erasing All Signs of Death (Das Clean-Team) von Charlie Huston (Random House – Ballantine Books)

Nemesis von Jo Nesbø, übersetzt von Don Bartlett (HarperCollins)

A Beautiful Place to Die von Malla Nunn (Simon & Schuster – Atria Books)

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BEST FIRST NOVEL BY AN AMERICAN AUTHOR

In the Shadow of Gotham von Stefanie Pintoff (Minotaur Books)

nominiert

The Girl She Used to Be von David Cristofano (Grand Central Publishing)

Starvation Lake von Bryan Gruley (Simon & Schuster – Touchstone)

The Weight of Silence von Heather Gudenkauf (MIRA Books)

A Bad Day for Sorry von Sophie Littlefield (Minotaur Books – Thomas Dunne Books)

Black Water Rising von Attica Locke (HarperCollins)

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BEST PAPERBACK ORIGINAL

Body Blows von Marc Strange (Dundurn Press – Castle Street Mysteries)

nominiert

Bury Me Deep von Megan Abbott (Simon & Schuster)

Havana Lunar von Robert Arellano (Akashic Books)

The Lord God Bird von Russell Hill (Pleasure Boat Studio – Caravel Books)

The Herring-Seller’s Apprentice von L.C. Tyler (Felony & Mayhem Press)

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BEST FACT CRIME

Columbine von Dave Cullen (Hachette Book Group – Twelve)

nominiert

Go Down Together: The True, Untold Story of Bonnie and Clyde von Jeff Guinn (Simon & Schuster)

The Fence: A Police Cover-Up Along Boston’s Racial Divide von Dick Lehr (HarperCollins)

Provenance: How a Con Man and a Forger Rewrote the History of Modern Art von Laney Salisbury und Aly Sujo (The Penguin Press)

Vanished Smile: The Mysterious Theft of Mona Lisa von R.A. Scotti (Random House – Alfred A. Knopf)

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BEST CRITICAL/BIOGRAPHICAL

The Lineup: The World’s Greatest Crime Writers Tell the Inside Story of Their Greatest Detectives, herausgegeben von Otto Penzler (Hachette Book Group – Little, Brown and Company)

nominiert

Talking About Detective Fiction von P.D. James (Random House – Alfred A. Knopf)

Haunted Heart: The Life and Times of Stephen King von Lisa Rogak (Thomas Dunne Books)

The Talented Miss Highsmith: The Secret Life and Serious Art of Patricia Highsmith von Joan Schenkar (St. Martin’s Press)

The Stephen King Illustrated Companion von Bev Vincent (Fall River Press)

–

BEST SHORT STORY

“Amapola” (in Phoenix Noir) von Luis Alberto Urrea (Akashic Books)

nominiert

“Last Fair Deal Gone Down” (in Crossroad Blues) von Ace Atkins (Busted Flush Press)

“Femme Sole” (in Boston Noir) von Dana Cameron (Akashic Books)

“Digby, Attorney at Law” (in Alfred Hitchcock Mystery Magazine) von Jim Fusilli (Dell Magazines)

“Animal Rescue” (in Boston Noir) von Dennis Lehane (Akashic Books)

–

BEST JUVENILE

Closed for the Season von Mary Downing Hahn (Houghton Mifflin Harcourt Children’s Books)

nominiert

The Case of the Case of Mistaken Identity von Mac Barnett (Simon & Schuster Books for Young Readers)

The Red Blazer Girls: The Ring of Rocamadour von Michael D. Beil (Random House Children’s Books – Alfred A. Knopf)

Creepy Crawly Crime von Aaron Reynolds (Henry Holt Books for Young Readers)

The Case of the Cryptic Crinoline von Nancy Springer (Penguin Young Readers Group – Philomel Books)

–

BEST YOUNG ADULT

Reality Check von Peter Abrahams (HarperCollins Children’s Books – HarperTeen)

nominiert

If the Witness Lied von Caroline B. Cooney (Random House Children’s Books – Delacorte Press)

The Morgue and Me von John C. Ford (Penguin Young Readers Group – Viking Children’s Books)

Petronella Saves Nearly Everyone von Dene Low (Houghton Mifflin Harcourt Children’s Books)

Shadowed Summer von Saundra Mitchell (Random House Children’s Books – Delacorte Press)

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BEST TELEVISION EPISODE TELEPLAY

“Place of Execution” Drehbuch von Patrick Harbinson (PBS/WGBH Boston)

nominiert

“Strike Three” (The Closer), Drehbuch von Steven Kane (Warner Bros TV for TNT)

“Look What He Dug Up This Time” (Damages), Drehbuch von Todd A. Kessler, Glenn Kessler & Daniel Zelman (FX Networks)

“Grilled” (Breaking Bad), Drehbuch von George Mastras (AMC/Sony)

“Living the Dream” (Dexter), Drehbuch von Clyde Phillips (Showtime)

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ROBERT L. FISH MEMORIAL AWARD

“A Dreadful Day” (in Alfred Hitchcock Mystery Magazine) von Dan Warthman (Dell Magazines)

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GRAND MASTER

Dorothy Gilman

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RAVEN AWARDS

Mystery Lovers Bookshop, Oakmont, Pennsylvania

Zev Buffman, International Mystery Writers’ Festival

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ELLERY QUEEN AWARD

Poisoned Pen Press (Barbara Peters & Robert Rosenwald)

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THE SIMON & SCHUSTER – MARY HIGGINS CLARK AWARD

(Presented at MWA’s Agents & Editors Party on Wednesday, April 28, 2010)

Awakening von S.J. Bolton (Minotaur Books)

nominiert

Cat Sitter on a Hot Tin Roof von Blaize Clement (Minotaur Books)

Never Tell a Lie von Hallie Ephron (HarperCollins – William Morrow)

Lethal Vintage von Nadia Gordon (Chronicle Books)

Dial H for Hitchcock von Susan Kandel (HarperCollins)

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Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!


Linksammlung zu „Im Angesicht des Verbrechens“

April 27, 2010

In den vergangenen Jahren waren vor allem Katastrophenmeldungen über die von Rolf Basedow geschriebene und von Dominik Graf inszenierte zehnteilige TV-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ zu hören. Steigende Budgets, eine geschrottete Produktionsgesellschaft undsoweiter.

Auf der Berlinale wurde der Zehnteiler dann an zwei Tagen gezeigt und die Kritiker waren begeistert. Jetzt läuft der Krimi auf Arte (etwas lieblos an fünf Abenden zwischen dem 27. April und dem 11. Mai) und irgendwann im Herbst im Ersten.

Graf selbst sagt zwar, dass es vielleicht nicht schlecht sei, die Serie an einem Stück zu sehen, aber wenn eine Serie schon als zehnteilige Serie konzipiert wird, sollte doch wenigstens die Erstausstrahlung so ablaufen.

Jedenfalls für alle, die noch nicht wissen, ob sie die Serie ansehen sollen (Was ich nicht verstehen kann.) oder die Serie erst nach der TV-Ausstrahlung an einem Stück sehen wollen (Was ich aufgrund meines eigenen Sehverhaltens gut verstehen kann) gibt es hier eine ziemlich umfassende, durchaus eigennützige Sammlung der Berichte und Kritiken zur Serie:

Interviews mit Dominik Graf in der Zeit, im Spiegel und BR (Talk Eins zu Eins).

Ein kurzer Werkstattbericht von Rolf Basedow im Tagesspiegel.

Besprechungen in der Berliner Zeitung, critic.de, Neues Deutschland, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Freitag, Morgenpost,Rheinischer Merkur, Süddeutschen Zeitung, Tagesspiegel, Vorwärts und Welt.

Im Alexander-Verlag erscheint im September das Filmbuch „Im Angesicht des Verbrechens“ von Johannes Sievert. Geplant ist ein umfassender Einblick in die Dreharbeiten.

Dort erschien auch „Schläft ein Lied in allen Dingen“; eine Sammlung der von Dominik Graf in den vergangenen Jahren geschriebenen Essays zum Film.

Außerdem hat der Alexander-Verlag auch einen Mitschnitt des Gesprächs mit dem Berlinale-Publikum online gestellt. Das Bild ist mau, der Ton okay.

Update: Weitere Kritiken in Telepolis und Spiegel Online.

Update (18. Mai 2010): Die andere Meinung bei Martin Compart (und das Positive).

Und ich hab’s immer noch nicht gesehen…



Herzlichen Glückwunsch zum Siebzigsten, Al Pacino!

April 24, 2010

Seine letzten guten Filme liegen schon einige Jahre zurück, aber davor spielte er in einigen All-Time-Klassikern mit: Der Pate (alle drei Teile), Asphalt-Blüten (fast unbekannt), Serpico, Hundstage, …und Gerechtigkeit für alle (Mein erster Al-Pacino-Film), Cruising, Scarface, Melodie des Todes (nach einer vierjährigen Kinopause), Dick Tracy (aus heutiger Sicht für die aktuellen Comicverfilmungen als Missing Link einen neuen Blick wert), Glengarry Glenn Rose, Der Duft der Frauen, Carlito’s Way, Heat, City Hall, Donnie Brasco, Im Auftrag des Teufels (vor allem wegen Al Pacino als —),  The Insider, An jedem verdammten Sonntag, Insomnia – Schlaflos und seine ungewöhnliche Shakespeare-Verfilmung „Al Pacino’s Looking for Richard“ (auch Regie).

Hier einige, wenige seiner großen Momente:


KrimiWelt-Bestenliste Mai 2010

April 24, 2010

Vögel zwitschern, Bäume schlagen aus und die Damen und Herren der KrimiWelt kredenzen ihre Bestenliste für den Monat Mai:

1 (1) Josh Bazell: Schneller als der Tod

2 (3) Martin Cruz Smith: Die Goldene Meile

3 (9) Ian Rankin: Ein reines Gewissen

4 (-) Paco Ignacio Taibo II: Der Schatten des Schattens

5 (8) Arne Dahl: Dunkelziffer

6 (-) Friedrich Ani: Die Tat

6 (-) Michael Connelly: So wahr uns Gott helfe

7 (-) Gerben Hellinga: Dollars

7 (5) Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus

8 (-) Adrian McKinty: Der sichere Tod

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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

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Fünf Neueinsteiger ist schon wieder eine ganze Menge. Einiges davon liegt auch auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Denn in den vergangenen Tagen hatte ich verdammt wenig Zeit. Ansonsten befindet die Liste sich fest in Männerhänden und die Ani-Begeisterung werde ich wahrscheinlich nie verstehen.

Kopfschüttelnd lese ich den neuen Blettenberg, „Murnaus Vermächtnis“, weiter. Feines Buch. Jedenfalls die ersten Seiten.


Kleinkram

April 22, 2010

Denis McGrath schreibt über seine Erfahrungen als Freelance-Autor für „SGU Stargate Universe“, dem neuesten Ableger im Stargate-Kosmos.

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Gar Anthony Haywood schreibt über seine Lektüre von James Crumleys „The last good kiss“:

More than one reviewer over the years has called THE LAST GOOD KISS nothing less than “the best private eye novel ever written,” but I think that’s merely what it could have been, had Crumley shown a greater regard — or any regard, really — for realism. And plots that do more than circle back upon themselves, over and over again. Whatever the best private eye novel ever written really is — and that’s a debate for another day — I have to believe it’s a much deeper read than THE LAST GOOD KISS, and that its author did a better job of balancing pathos with the absurd.

Der Krimiautor nennt auch seine großen Vorbilder:

I was reading people like Lawrence Block and Ross MacDonald; John D. McDonald, Raymond Chandler and Jonathan Valin. Authors who showed little or none of the interest in super-sized fantasy that Crumley appears to have exulted in. Block, in particular, took pains to scale everything in his stories back — character, dialogue, sex — to keep all within the realm of the genuinely possible, doling out humor, in particular, in doses Crumley would have no doubt considered miserly. Block’s was a style of writing within genre I found most involving from a reader’s perspective, and most challenging from a writer’s, and so it was Block whom I ultimately chose to emulate — as I continue to do today. (I’ve yet to reach the Grand Master’s level, of course, and indeed, I never may. But Block’s stuff is still my target, and I’ve got no problem admitting it.)

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Julia Buckley hat sich mit Michael Harvey unterhalten.

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Spinetingler feiert den Zwanzigsten von der unterschätzten Charles-Willeford-Verfilmung „Miami Blues“.

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Der Noir of the Week ist „Das Testament des Dr. Mabuse“ (D 1933, Regie: Fritz Lang, Drehbuch: Thea von Harbou).

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Bei Script Collector gibt es die Drehbücher zu den aktuellen Kinofilmen

Jane Goldman, Matthew Vaughn: Kick-Ass

Josh Klausner: Date Night

John Glenn, Travis Wright: Clash of the Titans (Kampf der Titanen)

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Jack Nicholson!


Dennis Lehane über „Im Aufruhr jener Tage“ (The given day)

April 12, 2010

Der neue Roman von „Shutter Island“-Autor Dennis Lehane, „Im Aufruhr jener Tage“ (The given day, 2008), ist jetzt bei Ullstein erschienen. Aber 768 engbedruckte Zeilen zu lesen dauert einige Tage. Auch wenn es über den Streik der Bostoner Polizei nach dem Ersten Weltkrieg und die Geschichte einer Freundschaft in schwierigen Zeiten geht.

Vor oder begleitend zur Lektüre können wir uns anhören, was Dennis Lehane über „Im Aufruhr jener Tage“ sagt:

Er nimmt uns mit auf einen Spaziergang zu einigen für den Roman wichtigen Orten:

Zusammen mit Tess Gerritsen stellt er seinen neuen Roman vor:


Sachdienliche Hinweise

April 9, 2010

Hardboiled Wonderland hat sich mit Duane Swierczynski (aka Duane Louis) über Genres, seine Bücher, „Level 26“ und den ganzen Rest unterhalten:

I love ticking clock stories — there something about them that tells the reader, „Look, there will be no fucking about with this one. We’re on a tight schedule, so buckle up.“

But like you said, it also helps me focus. Creative restrictions (be they temporal, or spatial, or otherwise) are a huge help to me. Every novel so far has had some set of handcuffs. That said, my next big novel project will be different in that there will be no ticking clock, and it will take place over a (relatively) long period of time — which is something very new for me. (…)

I do enjoy the extremes, and for whatever reason I seem drawn to writing about people on the worst days of their lives — and watching how they deal (or don’t deal) with it. These kinds of things fascinate me.

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Dort gibt es auch ein, ebenfalls lesenswertes, Interview mit Victor Gischler.

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The Rap Sheet hat Ali Karim zu „An Hour with Lee Child“ verdonnert. Ali war erfreut.



Spinnen die?

April 9, 2010

Als ich diese Überschrift las, war ich begeistert:

Javier Bardem, Jason Statham, and Mickey Rourke may star in upcoming Tony Scott Film POTZDAMER PLATZ

Endlich schien die schon seit Ewigkeiten angekündigte und sich in Entwicklung befindende Verfilmung von Buddy Giovinazzos gleichnamigem Roman in die Gänge zu kommen.

Dann las ich in dem Artikel, dass die Geschichte von Berlin nach Puerto Rico verlegt werden soll und ich dachte: „Spinnen die?“

Giovinazzos Geschichte lebt doch gerade von dem Aufeinandertreffen unterschiedlicher Gangsterkulturen und Mentalitäten im Berlin der Nachwendezeit, als verschiedene Baufirmen sich um die Bebauung des damals noch brach liegenden Potsdamer Platzes kabbelten.

Und jetzt soll die Geschichte nach Südamerika verlegt werden? Ihr soll also genau das, was die Geschichte so einzigartig macht, genommen werden?

Das kann ein guter Film werden, aber mit Buddy Giovinazzos Roman hat das dann nichts mehr zu tun.