Die vorweihnachtliche telefonische Mordsberatung

Dezember 17, 2009

Reinhard Jahn (Bochumer Krimi-Archiv), Manfred Sarrazin (Krimibuchhandlung ALIBI, Köln) und Ingrid Müller-Münch (Journalistin) haben am Samstag, den 19. Dezember, von 20.05 bis 22.00 Uhr nichts besseres zu tun, als in einem Studio herumzulungern, sich zu unterhalten und Anrufern in der „telefonischen Mordsberatung“ Fragen zu beantworten.

Natürlich gibt es bei der neuesten „telefonischen Mordsberatung“ im WDR 5 einen Schwerpunkt. „Spannung nicht nur für die Weihnachtstage“ heißt er und da passt dann wieder alles rein.

Wer am Samstagabend zu faul ist, sein Radio anzustellen, kann die Sendung am PC als Livestream hören oder sie irgendwann später genießen.


Ein Bericht vom One World Berlin

Dezember 17, 2009

Selbstverständlich war ich Ende November auch wieder bei dem Dokumentarfilmfestival „One World Berlin“ dabei und dieses Mal war sogar die überörtliche Presse anwesend. Die Jungs vom Schattenblick haben den von mir moderierten Abend „Die Innere Sicherheit?“ besucht und einen unglaublich langen Artikel darüber geschrieben.

Der Abend begann mit der TV-Reportage „Terroristenjagd im Sauerland“ und Walter van Rossums Radioreportage „Ein Käfig voller Enten“. Anschließend diskutierte ich mit Walter van Rossum, Kay Sokolowsky (zuletzt „Feindbild Moslem“) und Burhan Kesici (Vizepräsident der Islamischen Föderation Berlin) über die in den Beiträgen angeschnittenen Fragen.

Alles weitere bei Schattenblick.


Neue Drehbücher und der Noir of the Week

Dezember 17, 2009

Die Nominierungen für den Golden Globe sind draußen und die meisten Drehbücher sind auch online verfügbar:

Mark Boal: The Hurt Locker (Shooting Draft, 7. Juni 2007 – ein toller Film von Kathryn Bigelow über Bombenentschärfer im Irak)

Nancy Meyers: It’s Complicated

Quentin Tarantino: Inglourious Basterds (hatte ich bestimmt schon mal verlinkt.)

Jason Reitman: Up In The Air (Fassung vom 19. August 2008, nach dem Roman von Walter Kirn; Well, dieser neue Film mit George Clooney startet am 4. Februar in Deutschland)

District 9“ ist noch offline.

Außerdem gibt es diese Drehbücher online:

brandneue Filme

Spike Jonze, Dave Eggers: Where The Wild Things Are (überarbeitete Fassung vom 21. November 2008, nach dem Kinderbuch „Where the Wild Things Are“ von Maurice Sendak; startet heute als „Wo die wilden Kerle wohnen“ in Deutschland)

Anthony Peckham: Invictus (Fassung vom 22. Mai 2007 – Tja, nun, der neue Eastwood.)

James V. Simpson: Armored (Der Gangsterfilm mit Matt Dillon, Jean Reno und Laurence Fishburne über einen Diebstahl von 42 Millionen Dollar aus einem gepanzerten Fahrzeug startet am 4. Februar in Deutschland.)

schon etwas ältere Filme

Martin McDonagh: In Bruges (hieß bei uns „Brügge sehen…und sterben?“ und erzählt was passiert, wenn zwei Killer in einer Kleinstadt ausspannen sollen. Herrliche schwarze Komödie.)

Constantin Costa-Gavras & Donald Stewart: Missing (Fassung vom 1. Dezember 1980)

Richard Matheson: Duel (nach seiner Kurzgeschichte. Steven Spielberg verfilmte das Buch.)

Stirling Silliphant: In the Heat of the Night (Zweite Fassung vom 28. September 1966. Yep, „In der Hitze der Nacht“)

Joseph Stefano: Psycho (10. November 1959, nach dem Roman von Robert Bloch)

Oh, und Hardboiled-Autor Wallace Stroby stellt den Noir of the Week vor. Es ist die fast unbekannte, sehr gelungene Richard-Stark-Verfilmung „The Outfit“:

Of all the films based on the Stark books, The Outfit might be the most faithful


Berlinale mit Scorsese und Polanski

Dezember 16, 2009

Die Berlinale-Macher haben die ersten Filme für den Wettbewerk bekannt gegeben. Wichtig für uns Krimifans sind:

Shutter Island USA
Regie: Martin Scorsese
Drehbuch: Laeta Kalogridis (nach dem Roman von Dennis Lehane)
Mit Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Sir Ben Kingsley, Michelle Williams, Patricia Clarkson, Max von Sydow
Weltpremiere / Außer Konkurrenz
The Ghost Writer (Der Ghostwriter) Frankreich / Deutschland / Großbritannien
Regie: Roman Polanski
Drehbuch: Roman Polanski, Robert Harris (nach seinem Roman)
Mit Ewan McGregor, Pierce Brosnan, Kim Cattrall, Olivia Williams
Weltpremiere
Die anderen Filme sind:
Bal (Honey) Türkei / Deutschland
Regie: Semih Kaplanoglu
Der Räuber Österreich / Deutschland
Regie: Benjamin Heisenberg
My Name Is Khan Indien
Regie: Karan Johar
Na Putu (On the Path) Bosnien und Herzegowina / Österreich / Deutschland / Kroatien
Regie: Jasmila Zbanic
Shekarchi (The Hunter) Deutschland / Iran
Regie: Rafi Pitts

Beurteile ein Buch nach dem Cover

Dezember 14, 2009

Die Rap-Sheet-Jungs haben aus den tausenden von dieses Jahr erschienenen Buchcovers einige ausgewählt, die sie für besonders gelungen halten und lassen jetzt uns das beste Cover auswählen.

Eine schöne Galerie, aber auch etwas retro.


Ein Interview mit Joseph Wambaugh

Dezember 13, 2009

Keith Rawson hat Anfang Dezember mit Joseph Wambaugh (Die Chorknaben, Sunset Boulevard) gesprochen.

16 Minuten.

Hörens- und auch sehenswert.


Bücher, viele Bücher, sehr viele Bücher

Dezember 12, 2009

Wenn ich nochmal gefragt werde „Haben Sie viele Bücher?“, denke ich an diese Bilder und kann ungelogen sagen „Nein.“.


Ein Interview mit Aldous Huxley

Dezember 12, 2009

Charlie-Huston-Fans, aufgepasst!

Dezember 7, 2009

Der erste Joe-Pitt-Roman „Already Dead“ (Stadt aus Blut) von Charlie Huston kann bei Scribd kostenlos herunterladen werden.

Dort gibt es auch die ebenfalls grandiose Hank-Thompson-Trilogie.

Es lohnt sich!

Die Übersetzungen gibt es bei Heyne.


Ein Interview mit Martin Wuttke

Dezember 7, 2009

Ich könnte mir ganz andere Stoffe vorstellen, in die man diese Type da reinführt. Keppler ist angelegt als eine Figur, die man über die Situationen, in der man ihr begegnet, kennenlernt. Die letzten Filme, die wir gemacht haben, brachten für Keppler ziemlich konventionelle Ermittlungsarbeit mit sich. Ich könnte mir Fälle vorstellen, in denen man sieht, wie Keppler aus der Reserve gelockt wird oder Fehler macht und unsicher wird. sagt Martin Wuttke, der seit Mai 2008 den in Leipzig ermittelnden „Tatort“-Kommissar Andreas Keppler spielt. In dem Interview spricht er auch ziemlich frei über seine Vorstellungen zu künftigen „Tatorten“, den unterschiedlichen Entscheidungsprozessen im Theater und im Fernsehen, welche Geschichten ihn langweilen und wie er den „Tatort“ sieht:

Der TATORT bildet nicht ab, was in unserem Land passiert. Das Verhältnis ist eher anders: Man kann an den Filmen sehen, womit sich die Leute in unserem Land beschäftigen wollen. Und auf welche Weise man sich mit bestimmten Themen beschäftigen will. Wie wir uns einen gesellschaftlichen Zusammenhang erzählen wollen. (…) Das Fernsehen will nicht wissen, dass es möglicherweise eine ganz andere Weltsicht geben könnte. Es gibt nur eine Weltsicht, nämlich die richtige. Dieses Problem betrifft aber nicht nur den TATORT, sondern das gesamte Fernsehen.

Lesenswert!


Äh?

Dezember 5, 2009

Konstantin Neven DuMont (Vorstand der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, der unter anderem die Berliner Zeitung gehört) hat heute in der Berliner Zeitung geschrieben:

M. DuMont Schauberg entwickelt gerade Konzepte, den Anteil investigativer Reportagen in seinen Blättern zu erhöhen.

Klingt gut. Etwas seltsam wird es, wenn er im nächsten Satz die inzwischen wahrscheinlich übliche Forderung nach Bezahlinhalten erhebt, aber er kriegt dann noch so halbwegs die Kurve:

Daneben gibt es Überlegungen, eine Vermarktungsplattform für Bezahlinhalte deutschsprachiger Verlage und Autoren zu gründen. Damit soll die Möglichkeit geschaffen werden, hochwertige journalistische Inhalte nicht länger im Internet zu verschenken. Ebenso wichtig wie bedroht ist der investigative Journalismus in den Kommunen. Vor Ort geraten demokratische Prozesse der Meinungsbildung aufgrund des Kostendrucks zunehmend in Gefahr. Es ist dringend geboten, dass Politik, Netzinfrastrukturbesitzer, Suchmaschinenbetreiber, Inhalteanbieter und Autoren hier gemeinsame Lösungen zur Förderung des Gemeinwohls entwickeln.

Also: Mehr investigativer Journalismus, der unter Umständen auch mich als Leser etwas kostet. Hm. Hm.

Da passt doch diese Meldung, ebenfalls von heute, gut dazu:

Die „Berliner Zeitung“, Berlins größte Abonnementzeitung, will Personal abbauen. Der Berliner Verlag hat „allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die bereit sind, aus dem Unternehmen auszuscheiden, ein freiwilliges Abfindungsangebot unterbreitet“, bestätigt Oliver Rohloff, Geschäftsführer des Berliner Verlags, gegenüber HORIZONT.NET.

(Und die ebenfalls zu DuMont Schauberg gehörende „Netzeitung“ wird es bald nicht mehr geben.)

Jetzt frage ich mich, wie es in der „Berliner Zeitung“ mehr investigative Reportagen (neben dem normalen Tagesgeschäft, das aber künftig von zusammengelegten Redaktionen betrieben werden soll) geben kann, wenn es weniger Mitarbeiter gibt.

Aber wahrscheinlich will DuMont Schauberg einfach nur seinen Gewinn erhöhen.


Sexy Blog-Tipp

Dezember 4, 2009

Einerseits frage ich mich, warum ich „Those Sexy Vintage Sleaze Books – A Blog about Vintage Soft Core Paperbacks“ erst jetzt entdeckt habe.

Andererseits weiß ich, warum ich bisher Michael Hemmingsons Blog noch nicht besucht habe. Denn der Titel ist Programm und ich liebe diese Covers.


Kleinkram

Dezember 2, 2009

Tess Gerritsen schreibt über Hollywood und den sich jetzt im Dreh befindlichen Pilotfilm „Rizzoli“ (mit Angie Harmon in der Hauptrolle):

I grew so jaded by the whole disappointing process that when my agent called to say that Bill Haber of Ostar Enterprises wanted an option to develop a TV series based on my characters, I didn’t see the point of celebrating.  I had no illusions that anything would come of this deal, either.  I had stopped paying attention to Hollywood.

Die Dezember-Ausgabe von „The Big Thrill“ ist online; unter anderem mit Steve Berry, Heather Graham, Lee Goldberg, David Morrell und Sandra Brown.

Lee Goldberg verrät auch einiges über die letzte „Monk“-Folge und ob es weitere „Monk“-Romane gibt:

How do you feel now that the Monk series is ending?

I think it’s better to end a show while it’s still on top — creatively and critically — than wait until it begins to deteriorate or gets abruptly cancelled. Andy Breckman, the creator and executive producer of MONK, got to end the show exactly way he wanted to…and to solve the murder of Monk’s wife. I’ve read the final script and it’s terrific. The fans are going to love it…even if they are sad to see the series end.

Are there plans to continue the show in book form or even TV movies?

There will be at least two more books (not including Mr. Monk in Trouble) after the series ends…and more after that if the sales of the books continues to be as great as they have been so far. The Murder She Wrote books are still going strong years after the show ended… I think they are up to book 38 or 40 now.

Killer Covers zeigt Fredric Brown.

Der Noir of the Week ist „Zwischen Frauen und Seilen“ (Champion, USA 1949) mit Kirk Douglas in der Hauptrolle. Regie führte Mark Robson, das Drehbuch schrieb Carl Foreman nach einer Erzählung von Ring Lardner.

Bei MyPDFScripts gibt es eine Ladung Drehbücher von Woody Allen:

Annie Hall

Hannah and her Sisters

Hannah and her Sisters (Shooting Script)

Bullets over Broadway

Deconstructing Harry

Match Point

Play it again, Sam

Sleeper

Und Mark Billingham darf sich über die Verfilmung seiner Thorne-Romane freuen.


Wochenendvergnügen

November 29, 2009

Die Krimiwelt-Bestenliste Dezember 2009

November 28, 2009

Die letzte KrimiWelt-Bestenliste für dieses Jahr bietet kaum Überraschungen:

 

1 (3) David Peace: Tokio im Jahr Null

2 (1) Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott

3 (4) Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne

4 (-) Don Winslow: Frankie Machine

5 (-) Heinrich Steinfest: Gewitter über Pluto

6 (-) Gerard Donovan: Winter in Maine

7 (6) Friedrich Ani: Totsein verjährt nicht

8 (7) Malla Nunn: Ein schöner Ort zum Sterben

9 (8) Håkan Nesser: Das zweite Leben des Herrn Roos

10 (-) William Boyd: Einfache Gewitter

In ( ) ist die Platzierung des Vormonats.

Tja, Ken Bruens „Jack Taylor flieg raus“ ist schon wieder draußen. Sallis ebenso. Peace, Haas und Ani bleiben drin. Winslow ist drin und Donovan hat ein interessantes Buch geschrieben, das wirklich nicht für jeden ist. Mich hat es eher kalt gelassen.


Ein Interview mit Lawrence Block

November 26, 2009

In der Bat Segundo Show redet Lawrence Block vierzig Minuten über

Step by Step“ as an anti-memoir, exploring childhood experience in print, randomness and finding connections, writing with a greater degree of freedom, Random Walk, concerns about a limited audience, earlier attempts at memoir, attempts by Block to write memoirs in the mid-1990s, the virtues of getting older, being less guarded with age, following up on Block’s remarks from Galut, avarice as the guiding principle, Evan Hunter, Charles Ardai and Hard Case Crime, growing less reticent about limited editions, the $479 Kindle, not carrying about work being preserved, genre fiction as a window to a specific world, Raymond Chandler, Agatha Christie never going out of print, Block and Judaism, being a creature of intense and transitory enthusiasms, not having a goal, the lack of commonality between writing and race walking, becoming increasingly drawn to pursuits that don’t involve leaving the house, writing screenplays, short stories vs. novels, and Alexander McCall Smith’s Wall Street Journal article and reader “ownership” of the characters.


Kleinkram – hauptsächlich Interviews

November 25, 2009

Hardboiled Wonderland redet mit Allan Guthrie und Tom Piccirilli.

South Africa’s Crime Beat redet mit Declan Burke.

Declan Burke rdet mit C. J. Box (sein neuer Roman „Todeszone“ [Free Fire, 2007] erschien vor wenigen Tagen bei Heyne):

Burke: Who do you read for guilty pleasures?
Box: Thomas McGuane, Charlie Huston, John Sandford, Michael Connelly, Ken Bruen, Denise Mina, Megan Abbott. I’d also list Cormac McCarthy, but his writing makes me feel too guilty.

Cormac McCarthy redet mit dem Wall Street Journal über die Verfilmungen seiner Romane (zuletzt „The Road“) und einige andere Dingen.

The Chicago Contingent (Dana Kaye) redet mir Marcus Sakey (der leider nicht mehr übersetzt wird):

Kaye: Talk a little about your writing process. How has it changed from book #1 to #4?

Sakey: More than I thought it would. That old axiom about every book being different? It’s spot-on true. I’ve become a more organized writer with each book, which helps when the fear sets in. I outline the overall shape, and where it makes sense, I apply a three-act structure. There’s less wing-it-and-pray and more take-this-hang-glider-off-the-cliff-and-still-pray.
This is a strange and scary way to make a living. You need to strike a balance between planning and inspiration. Lean too far either direction and you’re likely to end up with something that’s either stale or scattered. I guess the biggest change is that having done this a couple of times, I know to expect certain traps. I know that around page 200 I’m going to hate the whole damn project. I know that nearing the end, I’m going to hit problems that seem unresolvable. But I also know that (fingers crossed) if I just keep banging my head against them, eventually I’ll break through.

Ken Bruen verrät, welche Filme und Serien ihm dieses Jahr besonders gefallen haben.

Max Allan Collins zeigt drei verschiedene Covers für das Mike-Hammer-Audiobook „The little death“ (gesprochen von Stacy Keach) und erklärt wie das endgültige Cover entstand.

Jason Pinter (dessen neuer Roman „5 Jahre“ [The Stolen, 2008] vor wenigen Tagen bei Mira erschien) hat die Krimikritiker Patrick Anderson, Oline H. Cogdill, Jon Jordan, David J. Montgomery, Kate Stine und Sarah Weinman nach dem „State of the Crime Novel“ gefragt.

Entstanden ist ein ziemlich langes, lesenswertes Teil.

Schnittberichte vergleicht den Director’s Cut und den Ultimate Cut von „Watchmen“ und die Kinofassung mit dem Director’s Cut von „Terminator – Die Erlösung“ (Juhu, eine sehr züchtige Nacktaufnahme von Moon Bloodgood und etwas mehr Gewalt. Insgesamt knappe drei Minuten mehr Langeweile.)

Bei Go into the Movies wurden in den vergangenen Tagen etliche Drehbücher gelesen. Den Abschluss bildete „The Wild Bunch“ und Scott Myers wies dabei auch auf ein fast dreistündiges Interview mit Sam Peckinpah von 1976 hin (Teil 1, Teil 2).


Kleinkram: Film-Edition mit Drehbüchern, „The Shield“-Machern und Ken Bruen

November 20, 2009

Collider hat mit Werner Herzog über seinen neuen Film „Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans“ gesprochen.

Collider hat mit Shawn Ryan über „The Shield“ und seine neue Serie „Lie to me“ gesprochen.

Sein „Shield“-Kollege Kurt Sutter erklärt in seinem Blog, was ein Showrunner macht.

In den vergangenen Tagen wurden etliche Drehbücher von meistens brandneuen Filmen (einige sind bei uns noch nicht angelaufen) online gestellt:

demnächst im Kino

Joel & Ethan Coen: A serious man (Undated, unspecified draft script)

Peter Straughan: The Men Who Stare At Goats (October 21, 2008 unpsecified draft script, based on the book by Jon Ronson)

Peter Straughan: The Men Who Stare At Goats (March 20, 2006 first draft script , based on the book my Jon Ronson)

Richard Kelly: The Box (September 30, 2006 draft script, based on the short story “Button, Button” by Richard Matheson)

schon im Kino

Roland Emmerich & Harald Kloser (polished by Matt Charman): 2012 (February 19, 2008 2nd draft)

Scott Z. Burns: The Informant! (undated, ‘as produced’ draft script, based on the book by Kurt Eichenwald)

James Grey: We own the night (Undated, Unspecified draft script)

Steve Kloves: Harry Potter and the Half Blood Prince (August 28, 2007 unspecified draft script, Based on the book my J. K. Rowling)

Henry Selick: Coraline (Undated, unspecified draft script, based on the novel by Neil Gaiman)

Klassiker

Scott Frank: The Lookout (December 31, 1998 Revised Draft)

Joshua and Daniel Goldin, Sam and Ivan Raimi and Chuck Pfarrer: Darkman (February 9, 1989 unspecified draft script, Story by Sam Raimi)

Barry Levinson: Diner (Undated, unspecified draft script)

Robert Bold: Doctor Zhivago (September 1964 shooting script script)

Akira Kurosawa & Shinobu Hashimoto & Hideo Oguni: Seven Samurai (Shichinin no samurai) (Undated, unspecified draft script, Translated by Donald Richie)

Maurice Richlin, Blake Edwards: The Pink Panther (January 30, 1963)

Edward Neumeier, Michael Miner: Robocop (June 10, 1986 Fourth Draft)

Frank Miller: Robocop 2 (Undated first draft)

Und zum Schluss: Ken BRUEN!

Es gibt Bilder von „The Guards“ (hier und hier).

 


KDD-News: Dritte Staffel ist die letzte Staffel

November 19, 2009

Schon etwas älter ist die Meldung, dass Arte die dritte Staffel der ziemlich grandiosen deutschen Polizeiserie „KDD – Kriminaldauerdienst“ ab dem 12. Januar 2010 zeigt.

Neu ist die Meldung, dass die dritte Staffel auch die Letzte ist.

Die Begründung dafür ist nicht die schlechte Quote, sondern, so Klaus Bassiner, Leiter der ZDF-Hauptredaktion Reihen und Serien (Vorabend): „Die Geschichten sind auserzählt.“

Ähem, — gut dass die Geschichten von „Soko 5113“, „Ein Fall für zwei“ undsoweiter noch lange nicht auserzählt sind.


Schöne Rückseite

November 16, 2009

Willett - Die Dramaturgie des Tötens - Rückseite

Jincy Willett: Die Dramaturgie des Tötens (The Writing Class, 2008)

Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2009

Covergestaltung: any.way Sarah Heiß