LV: Dorothy M. Johnson: The Hanging Tree, 1957 (Der Galgenbaum)
Montana, 1873: In dem Goldgräberdorf Skull Creek will Dr. Joseph Frail (Gary Cooper) seine Vergangenheit vergessen. Er hilft einer blinden Frau, wieder sehen zu können und verliebt sich in sie. Als ein Goldsucher sie vergewaltigen will, erschießt er ihn. Dafür soll er an dem titelgebendem Galgenbaum gehängt werden.
Selten gezeigter Western und „Coopers letzte große Western-Rolle“ (Holmer Dickens: Gary Cooper und seine Filme, 1982)
Von Dorothy M. Johnson sind auch die Vorlagen für „Der Mann, der Liberty Valance erschoss“ und „Ein Mann, den sie Pferd nannten“.
mit Gary Cooper, Maria Schell, Karl Malden, Ben Piazza, George C. Scott, Karl Swenson
Superman – Special Edition (Superman, Großbritannien 1978)
Regie: Richard Donner
Drehbuch: Mario Puzo, David Newman, Leslie Newman, Robert Benton (nach einer Geschichte von Mario Puzo, basierend auf der von Jerry Siegel und Joe Shuster erfundenen Figur)
Bevor am Donnerstag James Gunns Version von „Superman“ im Kino anläuft, gibt es eine Gelegenheit, eine frühere, an der Kinokasse enorm erfolgreiche Version des Mannes aus von einem anderen Planeten anzusehen.
Donner erzählt in einem tonal chaotischen, mit Stars und Spezialeffekten auf maximalen Effekt getrimmtem Superheldenfilm die inzwischen wohl allgemein sattsam bekannte Origin Story von ‚Superman‘ Clark Kent und seinen ersten Tagen als Reporter beim „Daily Planet“ .
Der Film wurde ein Hit. Der unbekannte Christopher Reeve war danach ein Star und zeitlebens als Schauspieler nur für diese Rolle bekannt. Drei Fortsetzungen mit ihm als Superman wurden gedreht.
Aus heutiger Sicht ist „Superman“ die Blaupause für aktuelle Superheldenfilme; minus CGI.
Der Director’s Cut ist knapp acht Minuten länger als die Kinofassung.
Anschließend, um 22.50 Uhr, zeigt Tele 5 „Superman II – Allein gegen alle“ (Großbritannien 1980). Teile der Fortsetzung entstanden beim Dreh von „Superman“.
mit Christopher Reeve, Margot Kidder, Gene Hackman, Jackie Cooper, Ned Beatty, Marlon Brando, Glenn Ford, Phyllis Thaxter, Terence Stamp, Jack O’Halloran, Maria Schell, Susannah York, Sarah Douglas, Valerie Perrine, Larry Hagman, Jeff East
Die verrückten Reichen (Frankreich/Deutschland/Italien 1975, Regie: Claude Chabrol)
Drehbuch: Claude Chabrol, Norman Enfield
LV: Lucie Faure: Le Malheur fou, 1970
Ami-Autor William Brandeis und dessen Gattin Claire nehmen am oberflächlichen Gesellschaftleben teil und betrügen sich gegenseitig. Als sie auf Claire Wunsch in ein Landhaus ziehen, bröckelt der Schein.
Ein eher schwacher Chabrol, der ziemlich schnell aus dem Gedächtnis verschwindet. Trotz der zahlreichen parodistischen Elemente und Slapstick-Ästhetik.
Interessant ist „Die verrückten Reichen“ wegen des Aufwandes: große Besetzung bis in die Nebenrollen und reale Ausstattung (die Türen des Studioapartments sind aus massivem Holz). Das war wegen des kanadischen Filmfinanzierungssystem möglich.
Mit Bruce Dern, Stéphane Audran, Sydney Rome, Jean-Pierre Cassel, Ann Margaret, Maria Schell, Charles Aznavour, Curd Jürgens, Tomas Milan, Sybil Danning, Claude Chabrol (als Mann im Verlagsbüro)
Vor einigen Wochen war „Die Akte Odessa“ eine Mitternachtsvorstellung. Heute nicht.
BR, 22.05
Die Akte Odessa (GB/D 1974, R.: Ronald Neame)
Drehbuch: Kenneth Ross, George Markstein
LV: Frederick Forsyth: The O. D. E. S. S. A. File, 1972 (Die Akte Odessa)
Ein Reporter will einem Nazi-Geheimbund auf die Spur kommen.
Durchaus spannender Polit-Thriller, der niemals die Regeln des Genres sprengt, einen Hang zur Kolportage hat und aus heutiger Sicht mit viel Lokalkolorit aufwarten kann (Deutschland vor gut vierzig Jahren).
Mit Jon Voight, Maximilian Schell, Maria Schell, Klaus Löwitsch, Towje Kleiner
LV: Frederick Forsyth: The O. D. E. S. S. A. File, 1972 (Die Akte Odessa)
Ein Reporter will einem Nazi-Geheimbund auf die Spur kommen.
Durchaus spannender Polit-Thriller, der niemals die Regeln des Genres sprengt, einen Hang zur Kolportage hat und aus heutiger Sicht mit viel Lokalkolorit aufwarten kann (Deutschland vor gut vierzig Jahren).
Mit Jon Voight, Maximilian Schell, Maria Schell, Klaus Löwitsch, Towje Kleiner