TV-Tipp für den 28. März: Zoomania

März 27, 2020

Sat.1, 20.15

Zoomania (Zootopia, USA 2016)

Regie: Byron Howard, Rich Moore, Jared Bush (Ko-Regisseur)

Drehbuch: Jared Bush, Phil Johnston, Dan Fogelman (zusätzliches Material) (Nach einer Geschichte von Byron Howard, Jared Bush, Rich Moore, Phil Johnston, Jennifer Lee, Josie Trinidad und Jim Reardon)

Als Jung-Polizistin und Karnickel Judy Hopps mit dem verbrecherischen Fuchs Nick Wilde (Hey, er ist ein Fuchs!) den spurlos verschwundenen Mr. Otterton sucht, entdecken sie ein riesiges, Zoomania bedrohendes Komplott.

Äußerst gelungener Disney-Film mit sympathischer Botschaft und unzähligen Anspielungen, die jüngere Zuschauer übersehen werden. Aber die sollten um diese Uhrzeit auch im Bett sein.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit vielen Tieren und vielen Sprechern

Wiederholung: Sonntag, 29. März, 15.30 Uhr

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „Zoomania“
Metacritic über „Zoomania“
Rotten Tomatoes über „Zoomania“
Wikipedia über „Zoomania“ (englisch)

Meine Besprechung von Byron Howard/Rich Moore/Jared Bushs „Zoomania“ (Zootopia, USA 2016)


TV-Tipp für den 7. September: Zoomania

September 6, 2019

Sat.1, 20.15

Zoomania (Zootopia, USA 2016)

Regie: Byron Howard, Rich Moore, Jared Bush (Ko-Regisseur)

Drehbuch: Jared Bush, Phil Johnston, Dan Fogelman (zusätzliches Material) (Nach einer Geschichte von Byron Howard, Jared Bush, Rich Moore, Phil Johnston, Jennifer Lee, Josie Trinidad und Jim Reardon)

Als Jung-Polizistin und Karnickel Judy Hopps mit dem verbrecherischen Fuchs Nick Wilde (Hey, er ist ein Fuchs!) den spurlos verschwundenen Mr. Otterton sucht, entdecken sie ein riesiges, Zoomania bedrohendes Komplott.

Äußerst gelungener Disney-Film mit sympathischer Botschaft und unzähligen Anspielungen, die jüngere Zuschauer übersehen werden. Aber die sollten um diese Uhrzeit auch im Bett sein.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit vielen Tieren und vielen Sprechern

Hinweise
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „Zoomania“
Metacritic über „Zoomania“
Rotten Tomatoes über „Zoomania“
Wikipedia über „Zoomania“ (englisch)

Meine Besprechung von Byron Howard/Rich Moore/Jared Bushs „Zoomania“ (Zootopia, USA 2016)


TV-Tipp für den 1. Januar: Zoomania

Dezember 31, 2018

Sat.1, 20.15

Zoomania (Zootopia, USA 2016)

Regie: Byron Howard, Rich Moore, Jared Bush (Ko-Regisseur)

Drehbuch: Jared Bush, Phil Johnston, Dan Fogelman (zusätzliches Material) (Nach einer Geschichte von Byron Howard, Jared Bush, Rich Moore, Phil Johnston, Jennifer Lee, Josie Trinidad und Jim Reardon)

Als Jung-Polizistin und Karnickel Judy Hopps mit dem verbrecherischen Fuchs Nick Wilde (Hey, er ist ein Fuchs!) den spurlos verschwundenen Mr. Otterton sucht, entdecken sie ein riesiges, Zoomania bedrohendes Komplott.

Äußerst gelungener Disney-Film mit sympathischer Botschaft und unzähligen Anspielungen, die jüngere Zuschauer übersehen werden. Aber die sollten um diese Uhrzeit auch im Bett sein.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit vielen Tieren und vielen Sprechern

Wiederholung: Mittwoch, 2. Januar, 11.50 Uhr

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „Zoomania“
Metacritic über „Zoomania“
Rotten Tomatoes über „Zoomania“
Wikipedia über „Zoomania“ (englisch)

Meine Besprechung von Byron Howard/Rich Moore/Jared Bushs „Zoomania“ (Zootopia, USA 2016)


Neu im Kino/Filmkritik: „Der Spion und sein Bruder“ sind die Brothers Grimsby

März 12, 2016

Vor 28 Jahren hat Nobby (Sacha Baron Cohen) seinen kleinen Bruder Sebastian zuletzt gesehen. Trotzdem sucht er ihn immer noch und auch Sebastians Kinderzimmer in dem viel zu kleinen Haus ist unverändert.
Sebastian (Mark Strong) arbeitet inzwischen als Top-Agent für den MI6 und er denkt überhaupt nicht mehr an Nobby. Nobby und das im Nordosten England liegende, heruntergekommene, von der Moderne übersehene Arbeiterdorf Grimsby sind schon lange nicht mehr Teil seiner Welt.
Als Nobby erfährt, dass Sebastian noch lebt und er demnächst in London einen Wohltätigkeitsball der oberen Zehntausend besuchen wird, schleicht er sich ebenfalls ein und sabotiert ein von langer Hand geplantes Mordkomplott so gründlich, dass nicht nur der Anschlag schief geht (es gibt dafür andere Verletzte und Tote), sondern auch die Tarnung von Sebastian auffliegt. Außerdem wird er jetzt von seinen Leuten als Attentäter verfolgt. Soviel zum Vertrauen des MI6 in seinen besten Mann.
Es gibt nur einen Ort, an dem Sebastian – jedenfalls in der kruden Theorie von Nobby, einem wahren Trottel vor dem Herrn – von niemand gesucht wird: Grimsby.
„Der Spion und sein Bruder“ ist vor allem ein Film von Sacha Baron Cohen, der mit der Ali G. Show bekannt wurde, mit „Borat“, „Brüno“ und „Der Diktator“ seinen Ruf als respektloser Komiker zementierte und der sich in „Der Spion und sein Bruder“ den Agentenfilm in der globetrottend-eskapistischen „James Bond“-Tradition und die ultrarealistischen „This is England“-Sozialdramen vornimmt. Dabei schreckt er erwartungsgemäß vor keiner Peinlichkeit zurück. Der Humor ist immer reichlich derb und oft vulgär, wozu auch eine Szene in einem Elefanten gehört. Aber im Gegensatz zu chauvinistisch-reaktionärem US-Klamauk, wie zuletzt „Dirty Grandpa“, gehen die Witze nicht nur auf Kosten von Minderheiten. Es wird gleichmäßig gegen alle ausgeteilt. Oft werden Klischees umgedreht. So liebt Nobby seine Frau, die zu ihren Pfunden steht und auch später, in Südafrika, hält er das sehr kräftige afrikanische Zimmermädchen für das Zielobjekt, während er das wirkliche Zielobjekt, das locker eine Playboy-Photostrecke erhalten könnte, links liegen lässt und sie sogar später für das Zimmermädchen hält, die für ihn eine unangenehme Aufgabe im Badezimmer (denkt euch euren Teil) erledigen soll. In diesem Moment ist „Der Spion und sein Bruder“ schon länger nur noch eine knallige Nummernrevue, die einfach nur, garniert mit etwas Action, mehr oder weniger gelungene Gags aneinanderreiht, während die beiden Brüder von Südafrika nach Chile zum Fußballendspiel fliegen. Dort will der Bösewicht während des Spiels seinen teuflischen Plan in die Tat umsetzten.
Seine stärksten Szenen hat der von „Transporter“- und „Die Unfassbaren – Now you see me“-Regisseur Louis Leterriers inszenierte Film in Grimsby. Dort malt er zuerst das Leben der Arbeiter- und Arbeitslosenklasse breit aus (wegen des Dialekts empfiehlt sich die Originalfassung) und zeichnet dabei ein vor Klischees strotzendes Bild, das nichts, aber auch überhaupt nichts mit der Welt der Hightech-Spionage zu tun hat. Aus diesem Zusammenprall der beiden Welten hätte man etwas machen können. Aus dem Gegensatz von High-Tech-Spionage und der schusswaffenstarrenden Welt der Spione und dem Zusammenhalt der Arbeiterklasse und den trinkfreudigen Fußballhooligans im Pub, die ihr Revier mit ungeahnter Effektivität verteidigen, hätte man viel mehr komödiantisches Gold schöpfen können.
Letztendlich ist „Der Spion und sein Bruder“ nur ein derber Cartoon mit übertriebener Action, reichlich Klamauk und zotigem Humor.

Der Spion und sein Bruder - Hauptplakat

Der Spion und sein Bruder (The Brothers Grimsby, USA 2016)
Regie: Louis Leterrier
Drehbuch: Sacha Baron Cohen, Phil Johnston, Peter Baynham (nach einer Geschichte von Sacha Baron Cohen und Phil Johnston)
mit Sacha Baron Cohen, Mark Strong, Isla Fisher, Rebel Wilson, Gabourey Sidibe, Penélope Cruz
Länge: 84 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Hinweise
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Moviepilot über „Der Spion und sein Bruder“
Metacritic über „Der Spion und sein Bruder“
Rotten Tomatoes über „Der Spion und sein Bruder“
Wikipedia über „Der Spion und sein Bruder“

Meine Besprechung von Louis Letteriers „Die Unfassbaren – Now you see me“ (Now you see me, USA 2013) und der DVD

Und so hört sich die Originalversion an


Neu im Kino/Filmkritik: „Zoomania“, eine tierische Metropole in der Fuchs und Hase Gangster jagen

März 4, 2016

„Sie haben 48 Stunden.“ Nicht nur dieser Satz in dem neuen Disney-Trickfilm „Zoomania“ verrät, wohin die Reise geht.
Judy Hopps ist eine Häsin und, auch wenn immer von Chancengleichheit gesprochen wird, war noch niemals eine Häsin Polizistin. Sie sind einfach nicht dafür geeignet. Zu klein. Zu ängstlich. Halt Hasen.
Trotzdem verwirklicht sie gegen alle Widerstände ihren Traum. Als erste Häsin schafft sie die Aufnahmeprüfung und wird später als Jahrgangsbeste nach Zoomania abkommandiert. In dieser Metropole leben alle Tiere friedlich zusammen. Naja, ziemlich friedlich. Denn sonst bräuchten sie keine Polizei, die sich aus größeren und robusteren Tieren rekrutiert.
Schon an ihrem ersten Arbeitstag wird sie von ihrem Vorgesetzten Chief Bogo, ein afrikanischer Büffel, zur Überwachung des ruhenden Verkehrs abkommandiert. Als Politesse fühlt sie sich hoffnungslos unterfordert, schließt aber schnell eine Zweckfreundschaft zu dem Fuchs Nick Wilde, der sich durch das Leben schlawinert. Er ist halt ein schlauer Fuchs und ein Verbrecher.
Als sie die verzweifelte Mrs. Otterton trifft, die ihren spurlos verschwundenen Mann sucht, sieht Judy Hopps ihre große Chance. Sie will den verschwundenen Mr. Otterton suchen. Widerwillig gewährt ihr Chief Bogo die schon erwähnten 48 Stunden in der Hoffnung, dass er Judy Hopps, die er nur für ein nerviges Prestigeprojekt des Bürgermeisters hält, danach los ist. Aber er hat nicht mit ihrem Grips gerechnet. Denn Judy Hopps überzeugt Nick Wilde mit einer kleinen Erpressung (eigentlich will ihr Nick helfen) dazu, ihr bei der Suche nach Mr. Otterton und den vierzehn anderen spurlos verschwundenen Tieren von Zoomania zu suchen.
Dieser Hauptplot von „Zoomania“ ist natürlich ein klassisches Buddy-Movie, in dem zwei gegensätzliche Partner einen Verbrecher jagen, sich dabei streiten und befreunden und in ’nur 48 Stunden‘ erheblichen Sachschaden verursachen. Garniert wird diese witzige Geschichte von zahlreichen Anspielungen auf Filmklassiker, die vor allem ältere Zuschauer ziemlich mühelos erkennen.
„Zoomania“ ist mit 109 Minuten (inclusive Abspann) für einen Kinderfilm sehr lang geraten. Es ist, nach dem Anthologiefilm „Fantasia“ (1940), der längste Walt-Disney-Animationsfilms und das ist nicht unbedingt ein Vortel. Denn in der zweiten Hälfte, wenn die Jagd nach den Bösewichtern und deren Enttarnung im Mittelpunkt stehen, ist der Film arg vorhersehbar. Jedenfalls wenn man schon einige Buddy-Cop-Movies gesehen hat. Und die Figuren sind, aus der Sicht eines Erwachsenen, etwas zu eindimensional.
Für Kinder, für die „Zoomania“ ja in erster Linie gemacht ist, gibt es dagegen herzige Tiere, Situationskomik, gelungene Witze, reichlich Action, eine sympathische und in ihrem übergroßen Optimismus aufbauende Du-kannst-es-schaffen-Botschaft (was für Kinder ja wichtig ist; naja, für Erwachsene auch) und am Ende einen herzerwärmenden Aufruf zur Toleranz. Denn natürlich ist Zoomania kein Sin City, sondern die Utopie eines friedlichen Zusammenlebens aller Tiere, die sich mit ihren Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen, die sich gegenseitig respektieren und, trotz aller Unterschiede, als im Grunde gleich behandeln.
Allein schon diese Botschaft, die von den Machern aus einer tiefen inneren Überzeugung präsentiert wird, macht „Zoomania“ sehenswert.

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Zoomania (Zootopia, USA 2016)
Regie: Byron Howard, Rich Moore, Jared Bush (Ko-Regisseur)
Drehbuch: Jared Bush, Phil Johnston, Dan Fogelman (zusätzliches Material) (Nach einer Geschichte von Byron Howard, Jared Bush, Rich Moore, Phil Johnston, Jennifer Lee, Josie Trinidad und Jim Reardon)
mit vielen Tieren und vielen Sprechern
Länge: 109 Minuten
FSK: ab 0 Jahre
(in England heißt „Zootopia“ „Zootropolis“, was natürlich an einen anderen großen Science-Fiction-Film erinnert. Als Grund wurde „Marketing“ genannt.)

Hinweise
Deutsche Homepage zum Film
Englische Homepage zum Film
Moviepilot über „Zoomania“
Metacritic über „Zoomania“
Rotten Tomatoes über „Zoomania“
Wikipedia über „Zoomania“ (englisch)


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