TV-Tipp für den 19. Oktober: Shampoo

3sat, 22.25

Shampoo (USA 1975, R.: Hal Ashby)

Drehbuch: ‚Robert Towne, Warren Beatty

November 1968: George (Warren Beatty) ist der Friseur der Schönen von Beverly Hills. Denn er befriedigt nicht nur ihre Wünsche nach einer neuen Frisur, sondern auch ihre sexuellen Wünsche. Sein Leben ist angenehm sorglos, bis er zu einer Nixon-Wahlparty eingeladen wird.

Eine extrem selten gezeigte Gesellschaftssatire von „Harold und Maude“-Regisseur Hal Ashby, die damals ein Publikums- und Kritikererfolg war. Als ich sie als Teenager sah, war ich enttäuscht, aber vielleicht habe ich den Film damals auch einfach nicht verstanden.

Eine zynisch-glatte Komödie, die sich psychologisch und politisch an der Oberfläche bewegt.“ (Lexikon des internationalen Films)

Rechtzeitig zum Skandal der Watergate-Affäre kam auch dieser respektlose Streifen in die amerikanischen Kinos, der in ironischer Weise das phrasenhafte Parteiprogramm der Republikaner demaskierte…Die im amerikanischen Kino recht seltene Erscheinung, selbstkritisch mit den politischen Zuständen umzugehen, erfuhr hier ein ungeahntes Publikumsinteresse. Bei seiner Erstauswertung hat ‚Shampoo‘ allein in den Vereinigten Staaten bereits über 60 Mio. Dollar eingespielt.“ (TV Spielfilm: Das große Filmlexikon)

Eine Preise gab es auch: nämlich, für das Drehbuch den Preis der Writers Guild of Amerika und den National Film Critics Award, einen Golden Globe als bester Spielfilm und Lee Grant erhielt einen Oscar als beste Nebendarstellerin. Das Drehbuch war auch für den Drehbuchoscar nominiert; „Hundstage“ erhielt ihn.

mit Warren Beatty, Julie Christie, Goldie Hawn, Lee Grant, Jack Warden, Tony Bill, Carrie Fisher (Spielfilmdebüt, danach wurde sie Prinzessin Leia), William Castle

Wiederholung: Samstag, 20. Oktober, 02.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Shampoo“

Turner Classic Movies über „Shampoo“

Wikipedia über „Shampoo“ (deutsch, englisch)

The Thunderbird Blog über „Shampoo“

Meine Besprechung von Hal Ashbys Lawrence-Block-Verfilmung „8 Millionen Wege zu sterben“ (8 Million Ways to die, USA 1986)

 

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