Die Lolas 2015

Die Deutschen Filmpreise (gekoppelt an eine erkleckliche staatliche Fördersumme von drei Millionen Euro) sind vergeben. Die Gewinner der diesjährigen Lolas sind:
Bester Spielfilm in Gold: VICTORIA (Sebastian Schipper und Jan Dressler/MonkeyBoy
GmbH/Regie: Sebastian Schipper)
Bester Spielfilm in Silber: JACK (Jan Krüger & René Römert/Port au Prince Film & Kultur Produktion GmbH/Regie: Edward Berger)
Bester Spielfilm in Bronze: ZEIT DER KANNIBALEN (Milena Maitz/Studio.TV.Film GmbH/Regie: Johannes Naber)
Bester Dokumentarfilm: CITIZENFOUR (Dirk Wilutzky, Laura Poitras, Mathilde Bonnefoy/Praxis Films Berlin GmbH/Regie: Laura Poitras )
Bester Kinderfilm: RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN (Philipp Budweg, Robert Marciniak/Lieblingsfilm GmbH & Fox International Productions (Germany) GmbH/Regie: Neele Leana Vollmar)
Bestes Drehbuch: Stefan Weigl: ZEIT DER KANNIBALEN
Beste Regie: Sebastian Schipper: VICTORIA
Beste weibliche Hauptrolle: Laia Costa in VICTORIA
Beste männliche Hauptrolle: Frederick Lau in VICTORIA
Beste weibliche Nebenrolle: Nina Kunzendorf in PHOENIX
Beste männliche Nebenrolle: Joel Basman in WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK.
Beste Kamera / Bildgestaltung: Sturla Brandth Grøvlen: VICTORIA
Bester Schnitt: Robert Rzesacz: WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Bestes Szenenbild: Silke Buhr: WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Bestes Kostümbild: Barbara Grupp: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN
Bestes Maskenbild: Nannie Gebhardt-Seele, Tatjana Krauskopf: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN
Beste Filmmusik: Nils Frahm: VICTORIA
Beste Tongestaltung: Bernhard Joest-Däberitz, Florian Beck, Ansgar Frerich, Daniel Weis: WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Ehrenpreis: Barbara Baum
Besucherstärkster Film: HONIG IM KOPF (Til Schweiger/barefoot films gmbh)

Von den nominierten Filmen ist „Victoria“ sicher eine gute Wahl. Immerhin geht es beim Deutschen Filmpreis nicht um eine brancheninterne Feierveranstaltung (jaa, der äußere Schein trügt), sondern um die Vergabe von staatlichen Geldern für kulturell bedeutsame Werke. In dem Zusammenhang verstehe ich die Nominierung von dem US-Vorbilder schlecht kopierenden Hackerkrimi „Who am I – Kein System ist sicher“ überhaupt nicht. Auch nicht, dass er sogar zwei Preise gewonnen hat. Da hätte ich, außer bei der Tongestaltung (da waren „Citizenfour“ und „Victoria“ nominiert), ohne eine Zehntelsekunde zu zögern, jeden der konkurrierenden Filme bevorzugt.

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