Die Krimibestenliste Februar 2021

Etwas früher als gewohnt (also nicht am ersten Sonntag des Monats) gibt es die neue Krimibestenliste, die inzwischen nur noch vom Deutschlandfunk Kultur präsentiert wird. Auf der monatlichen Empfehlungsliste lesenswerter Kriminalromane stehen im närrischen Februar:

1 (4) Tim MacGabhann: „Der erste Tote“

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, Berlin 2020

274 Seiten, 15,95 Euro

2 (10) David Whish-Wilson: „Das große Aufräumen“

Aus dem Englischen von Sven Koch

Suhrkamp, Berlin 2020

327 Seiten, zehn Euro

3 (6) Samantha Harvey: „Westwind“

Aus dem Englischen von Steffen Jacobs

Atrium, Hamburg 2020

382 Seiten, 22 Euro

4 (2) Dominique Manotti: „Marseille.73“

Aus dem Französischen von Iris Konopik

Ariadne im Argumentverlag, Hamburg 2020

400 Seiten, 23 Euro

5 (- ) Stephen Hunter: „Im Visier des Snipers“

Aus dem Englischen von Patrick Baumann

Festa-Verlag, Leipzig 2020

592 Seiten, 14,99 Euro

6. (-) Graham Moore: „Verweigerung“

Übersetzt von André Mumot

Eichborn, Köln 2020

400 Seiten, 22 Euro

7 (1) Candice Fox: „Dark“

Aus dem Englischen von Andrea O‘Brien

Suhrkamp, Berlin 2020

394 Seiten, 15,95 Euro

8 (5) Robert Galbraith: „Böses Blut“

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, München 2020

1194 Seiten, 26 Euro

9 (-) Doug Johnstone: „Der Bruch“

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, Stuttgart 2021

308 Seiten, 20 Euro

10 (8) Nicci French: „Eine bittere Wahrheit“

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller

C. Bertelsmann, München 2020

506 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tim MacGabhanns „Der erste Tote“ (Remmidemmi in Mexiko), David Whish-Wilsons „Das große Aufräumen“ (Remmidemmi in Perth) und Doug Johnstones „Der Bruch“ (Remmidemmi in Edinburgh) sind auch weit oben auf meiner Zu-lesen-Liste.

Im Moment lese ich den neuen Roman „Die Schatten – Die Blackwood-Aufzeichnungen 1“ (Heyne, 16,99 Euro) von „Hellboy“ Guillermo del Toro und Chuck Hogan. Natürlich gibt es einige Morde (auf den ersten Seiten gibt es einen Amoklauf, eine FBI-Agentin erschießt einen Kollegen und einen Lynchmord an einem Weißen), aber irgendwie geht es um etwas viel größeres. Nämlich „einen jahrhundertealten Krieg (…): dem Krieg der Menschen gegen das Böse“.

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