Arte, 20.15
Die Firma (The Firm, USA 1993)
Regie: Sydney Pollack
Drehbuch: David Rabe, Robert Towne, David Rayfield
LV: John Grisham: The firm, 1991 (Die Firma)
Unmittelbar nach seinem Abschluss in Harvard erhält Mitch McDeere ein Jobangebot einer renommierten Kanzlei. Er nimmt an und erfährt, dass sie für die Mafia arbeitet. Das allein wäre schon schlimm genug. Aber McDeere will der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen und gerät zwischen alle Fronten.
Die erste Grisham-Verfilmung ist – wie die folgenden – überlanges Hollywood-Starkino. Bis 1998 liefen noch sechs weitere Grisham-Verfilmungen in unseren Kinos. 2003 gab es mit „Das Urteil – Jeder ist käuflich“ (ebenfalls mit Gene Hackman) einen Nachklapp. Seitdem gab es im Kino keine weiteren Grisham-Justizthriller mehr, während Grisham selbst emsig und erfolgreich weitere Justizthriller schrieb.
„Die Firma“ ist Grishams zweiter Roman und es war für ihn der Durchbruch, der es ihm ermöglichte, seine Anwaltskarriere zugunsten einer Schriftstellerkarriere zu beenden.
„Wer das Buch unter anderem wegen der kompetenten Darstellung von Interna amerikanischer Rechtsanwaltskollektive und der Interaktion von Wirtschaft und organisiertem Verbrechen schätzte, wird die vorliegende Verfilmung ärgerlich finden.“ (Fischer Film Almanach 1994)
Anschließend, um 22.40 Uhr, zeigt Arte die 55-minütige Doku „Tom Cruise: Mann mit zwei Missionen“ (Frankreich 2020).
Mit Tom Cruise, Gene Hackman, Jeanne Tripplehorn, Ed Harris, Holly Hunter, Hal Holbrook, Wilford Brimley, David Strathairn, Gary Busey
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Hinweise
Rotten Tomatoes über „Die Firma“
Wikipedia über „Die Firma“ (deutsch, englisch)
Wikipedia über John Grisham (deutsch, englisch)
Mein Nachruf auf Sydney Pollack
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Zuletzt erschienen
Simon Latch, Anwalt in der Kleinstadt Braxton, Virginia, fasst für die Witwe Eleanor Barnett ein neues Testament über zwanzig Millionen Dollar ab. Kurz darauf stirbt sie bei einem Autounfall. Latch wird verdächtigt, sie ermordet zu haben. Um einer Verurteilung zu entgehen, muss er den wahren Mörder finden.
Das klingt doch spannend – und könnte auch die Vorlage für einen spannenden Film sein; wenn Grishams im Jahrestakt erscheinenden Romane noch verfilmt würden.

John Grisham: Das Vermächtnis
(übersetzt von Imke Walsh-Araya und Bea Reiter)
Heyne, 2026
480 Seiten
24 Euro
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Originalausgabe
The Widow
Boubleday, 2025