Die Dagger-Nominierungen 2009 – Teil 2

September 8, 2009

Sodele, jetzt ist die zweite Lieferung von Shortlists der CWA für die diesjährigen Daggers draußen. Die Gewinner werden am 21. Oktober bekannt gegeben. Dieses Jahr werden sie auch für Kriminalfilme verliehen.
Nominiert sind:
CWA GOLD DAGGER 2009 – for the best crime novel of the year
When Will There Be Good News? by Kate Atkinson (Black Swan)
In the Dark by Mark Billingham (Little, Brown)
Hit and Run by Lawrence Block (Orion)
A Whispered Name by William Brodrick (Little, Brown)
The Coroner by M R Hall (Pan Macmilan)
Dark Times In The City by Gene Kerrigan (Harvill Secker)

CWA JOHN CREASEY (NEW BLOOD) DAGGER 2009 – for first books by previously unpublished writers, awarded in memory of CWA founder John Creasey

Sweetsmoke by David Fuller (Abacus)
Bad Catholics by James Green (Luath Press)
No Way To Say Goodbye by Rod Madocks (Five Leaves)
Old City Hall by Robert Rotenberg (John Murray)
Echoes from The Dead by Johan Theorin (Doubleday)
The Blood Detective by Dan Waddell (Penguin)

THE CWA IAN FLEMING STEEL DAGGER 2009 – for the year’s best thriller
The Brass Verdict by Michael Connelly (Orion)
Dark Places by Gillian Flynn (Weidenfeld & Nicolson)
The Last Child by John Hart (John Murray)
Calumet City by Charlie Newton (Bantam)
Moscow Rules by Daniel Silva (Michael Joseph)
The Tourist by Olen Steinhauer (HarperCollins)
The Interrogator by Andrew Williams (John Murray)

ITV3 Bestseller Dagger
Dick Francis
Alexander McCall Smith
Nicci French
Harlan Coben
Martina Cole

THE FILM DAGGER 2009 – for the best big-screen crime thriller story
„Gran Torino“ (Warner Bros)
„Quantum of Solace“ (Sony)
„Changeling“ (Der fremde Sohn) (Universal)
„Public Enemies“ (Universal)
„State of Play“ (Universal)

The TV DAGGER 2009 – for the best small-screen crime thriller drama
„Wallander“ Left Bank Pictures (BBC ONE)
„Red Riding“ Channel 4 Films (CHANNEL 4)
„Spooks“ Kudos (BBC ONE)
„Place of Execution“ Coastal Productions (ITV1)
„Ashes to Ashes“ Kudos (BBC ONE)

THE INTERNATIONAL TV DAGGER – for the best TV crime thriller drama from around the world

„The Wire“ HBO (BBC TWO)
„Dexter“ Clyde Phillips Production (FX)
„Wallander“ (Swedish) Yellow Bird Films (BBC FOUR)
„The Mentalist“ Warner Bros (FIVE)

THE BEST ACTRESS DAGGER
Juliet Stevenson for „Place of Execution“ Coastal Productions (ITV1)
Keeley Hawes for „Ashes to Ashes“ Kudos (BBC ONE)
Hermione Norris for „Spooks“ Kudos (BBC ONE)
Emilia Fox for „Silent Witness“ BBC (BBC ONE)

THE BEST ACTOR DAGGER
Dominic West for „The Wire“ HBO (BBC TWO)
Kenneth Branagh for „Wallander“ Left Bank Pictures (BBC ONE)
Tom Hardy for „The Take“ Company (SKY1)
Philip Glenister for „Ashes to Ashes“ Kudos (BBC ONE)
Paddy Considine for „Red Riding“ Channel 4 Films (CHANNEL 4)

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten!

Was soll ich sagen? Mark Billingham, Lawrence Block (nachdem die CWA ihn schon für sein Lebenswerk geehrt hat), Michael Connelly, Harlan Coben; bei den Filmen zweimal Clint Eastwood, ein okayer Michael-Mann, ein okayes Remake einer britischen Serie (aber nur weil ich die Serie kenne) und ein gruseliger Bond-Film (aber weil’s ein britischer Preis ist; – jedenfalls würde ich den Preis Clint Eastwood für „Der fremde Sohn“ geben); die David-Peace-Verfilmung „Red Riding“ würde ich verdammt gerne sehen; „Ashes to Ashes“ (Remember „Life on Mars“?) könnte mir gefallen und „The Wire“, „Dexter“ und „The Mentalist“ sind natürlich eine ebenfalls sehr gute Wahl.


Kurzmeldungen: einmal Bruen, einmal Heinze und das ÖR-Fernsehen

September 5, 2009

Lange (Eine Woche? Zwei?) hier nichts mehr von Ken Bruen gehört? Geflucht, dass ich „Jack Taylor fliegt raus“ noch nicht gebührend abgefeiert habe? Kommt noch.

Bis dahin eine wichtige Nachricht aus der Welt der geplanten Bruen-Verfilmungen:

In England wird es eine TV-Serie mit Jack Taylor geben. Zunächst sind 13 Filme geplant und ab November wird in Galway gedreht.

Damit wären Ort und Wetter schon einmal bruenisch.

Und Jack Taylor wird gespielt von – Tata! – Dominic West. West spielte in der Cop-Serie „The Wire“ Det. James McNulty.

Eine halbe Erklärung, warum „The Wire“ nicht im deutschen TV gezeigt wird gibt es heute in der Süddeutschen Zeitung. Ein namentlich nicht genannter Autor (Hey, SZ, Autorennamen sind wichtig!) schreibt über die Misere des deutschen Fernsehens (vor allem des Öffentlich-Rechtlichen):

Innovatives Fernsehen kommt heute aus den USA und Großbritannien: Der Skandal um die NDR-Redakteurin Doris Heinze erzählt viel über Kartelle, die sich in erster Linie selbst mit Aufträgen und das deutsche TV dafür mit den immer gleichen öden Formaten versorgen. Ein neuer Helmut Dietl entsteht so nicht.


Kurzmeldungen: The Big Thrill im September, Zapp über Doris Heinze, Wolfgang Kohlhaase über „Whisky mit Wodka“, Script Collector, Maigret und Simenon, 24h Berlin und Pieke Biermann

September 4, 2009

Die September-Ausgabe von The Big Thrill ist online. Dieses Mal sind unter anderem diese Russell Atwood, Heather Graham, William Kent Krueger, Lisa Black, William Bernhardt, Clive Cussler & Grant Blackwood, Joe R. Lansdale (mit seinem neuen Hap-Collins/Leonard-Pine-Roman „Vanilla Ride“), F. Paul Wilson (mit dem neuen Repairman-Jack-Thriller „Ground Zero“), Norb Vonnegut (Yep, verwandt mit Kurt Vonnegut), Kathy Reichs (der neue Temperance-Brennan-Roman „206 Bones“), Dan Fesperman (Sein „The Prisoner of Guantanamo“ erhielt zahlreiche Preise, aber keinen deutschen Verlag) und Laura Caldwell im Porträt oder im Verhör.

Im NDR-Medienmagazin „Zapp“ gibt es einen zehnminütigen Bericht über Doris Heinze.

Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase redet bei „Stichwort Drehbuch“ über seinen neuen, gerade im Kino angelaufenen Film „Whisky mit Wodka“. Andreas Dresen verfilmte das Buch. Henry Hübchen, Corinna Harfouch, Sylvester Groth und Peter Kurth spielen mit.

eine echte Perle“ meint epd-Film und vergibt die Höchstwertung.

Die erste Zusammenarbeit von Andreas Dresen und Wolfgang Kohlhaase war „Sommer vorm Balkon“.

Mit dem Script Collector gibt es eine neue Anlaufstation für Menschen, die Drehbücher lesen wollen. Aktuell hat er „The Haunting in Connecticut“, „Year One“, „Fast and Furious“, „Sweeney Todd“, „The Dark Knight“ und die anderen Batman-Filme, „The International“, „Public Enemies“ und viele Hitchcock-Drehbücher online gestellt.

Ist zwar nicht alles brandneu, aber ein Blick lohnt sich.

Diogenes hat für die Maigret- (wenn sie in der Schweiz wohnen) und Simenon-Fans (heute ist sein 20. Todestag) unwiderstehliche Angebote:

Im Oktober erscheinen die drei letzten Bände der Maigret-Gesamtausgabe in 75 Bänden.

Beantworten Sie auf franceguide.com drei Fragen zu Kommissar Maigret und gewinnen Sie die Gesamtausgabe in 75 Bänden. In Zusammenarbeit mit dem französischen Verkehrsbüro Atout France (Teilnahme nur in der Schweiz möglich).

Oder schicken Sie uns ein Foto von sich und Ihrer Maigret-Gesamtausgabe, und Sie erhalten als Geschenk den hochwertigen Bildband Sein Leben in Bildern. Schicken Sie eine Mail an werbung@diogenes.ch oder per Post: Diogenes AG, Sprecherstrasse 8, CH-8032 Zürich.

(der Link zu Franceguide funktioniert im Moment nicht)

Überall wird ja schon darauf hingewiesen: Am Samstag zeigen der RBB (ab 05.30 Uhr) und Arte (ab 06.00 Uhr) das Projekt „24h Berlin“. Über 24 Stunden wird ein Tag im Leben der Hauptstadt dokumentiert (Ist das nicht eine alte Idee von Alfred Hitchcock?)

Pieke Biermann hat auch mitgemacht:

Zum “längsten Fernsehfilm aller Zeiten” gibt es auch ein Buch, dh zwei: eins mit Fotos und eins mit Texten (Steidl Verlag, Göttingen). Zu letzterem habe ich die ”Nachtstreife in Wedding” mit Äi-Dschäi und Schumi vom Abschnitt 36 beigesteuert.

Gefeiert wird das Ganze auch live ua zwischen 11 und 24 Uhr mit Lesungen und Gesprächen moderiert von Patricia Klobusicky.

Um unsere Nachtstreife geht’s ab ca. 17:30 im Foyer von C/O Berlin (Oranienburger Str. 34-35 = das alte Postfuhramt)


Die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis 2009

September 3, 2009

Jetzt sind Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis draußen und die Liste ist – tja, nun, man muss halt mit dem vorhandenen Material arbeiten.

Eine Zumutung.“ schreibt Peer Schader absolut zutreffend im FAZ-Fernsehblog.

Also im Bereich „Beste Serie“ haben wir „Franzi“ (noch nie gehört), „Der Lehrer“ (schon gehört, aber nicht gesehen; soll auch nicht so toll sein) und „Lasko – Die Faust Gottes“ (gesehen; fand’s sogar vorm Einschlafen ganz unterhaltsam, aber: BESTE SERIE?).

Vom Rest kenne ich auch vieles nicht, „Die Patin“ habe ich nach wenigen Minuten gelangweilt ausgeschaltet, aber „Mogadischu“ gebe ich jeden Preis. Axel Prahl hat auch jeden Preis verdient (Aber warum ausgerecht für seine Rolle in „Die Patin“?).  Josef Hader wäre wahrscheinlich sogar grandios, wenn er neunzig Minuten nur auf ein Bierglas starren würde (daher nominiert Bester Schauspieler, aber nicht für den Brenner).

Und wo bleibt das Positive?

Hm, wie wär’s damit?

Die ARD wehrt sich gegen den Vorwurf, dass in der Affäre um die gefeuerte Fernsehspielchefin des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Doris Heinze, interne Kontrollmechanismen versagt hätten. Heinze sei „mit hoher krimineller Energie vorgegangen“, sagte der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust. (…)

„Man muss realistisch davon ausgehen, dass solche Fälle immer wieder auftreten“, sagte Boudgoust mit Blick auf den Drehbuchskandal. Anlass für eine Verschärfung der internen Kontrollen sehe er aber nicht.

Also auf zum nächsten Skandal nach Marienhof, Emig, diversen Nebenjobs von Moderatoren.

Oder doch mal bei Transparency International nachfragen.


Ankündigung: Stalking – Wenn Liebe zum Verbrechen wird

September 3, 2009

Als einer der Organisatoren bin ich natürlich begeistert von dem Podium, aber auch als Nicht-Organisator würde ich sagen: Hingehen!

Wohin?

Stalking Plakat254

Stalking – Wenn Liebe zum Verbrechen wird

Stalking ist das willentliche, obsessive und unnormal lange Nachstellen, Bedrohen und Belästigen einer anderen Person. JedeR kann davon betroffen sein.

Die ersten Gesetzte gegen StalkerInnen gab es in den Neunzigern in den USA und in England. In Deutschland hat Bündnis 90/Die Grünen lange ein entsprechendes Gesetz gefordert. Mit dem Gewaltschutzgesetz vom Dezember 2001 und dem Einfügen eines entsprechenden Straftatbestandes in das Strafgesetzbuch, wurde diese Forderung erfüllt.

In Berlin wurde 2002 die Möglichkeit einer Wegweisung in das Polizeigesetz (ASOG) aufgenommen. Was ist seitdem geschehen? Werden die Opfer besser geschützt? Hat Stalking abgenommen?

Während der etwa zweistündigen Podiumsdiskussion wollen wir erfahren, was Stalking von anderen Formens des Verfolgens unterscheidet, was gegen TäterInnen unternommen und wie Opfern geholfen werden kann, wie die Zusammenarbeit zwischen Opfern, Opferberatung, AnwältInnen und Polizei aussieht und was der Gesetzgeber auf Bundes- und Landesebene noch unternehmen kann, um den Betroffenen zu helfen.


Diskussion mit

Bettina Geißel (Anwältin)

Opens external link in new windowMartina Linke (KHK, LKA Präv 2)

Opens external link in new windowSusanne Schumacher (Stalking Opferhilfe Berlin e.V.)

Opens external link in new windowAnja Kofbinger (Mitglied des Abgeordnetenhauses und frauenpolitische Sprecherin für Bündnis 90/Die Grünen; Direktkandidatin für den Bundestag in Neukölln)

Opens external link in new windowModeration: Dirk Behrendt (Mitglied des Abgeordnetenhauses und rechtspolitischer Sprecher für Bündnis 90/Die Grünen, Richter)


am Montag, den 14. September

um 19.00 Uhr

im „Opens external link in new windowMax & Moritz“ (Oranienstraße 162, Nähe U-Bahn Moritzplatz)


Eine gemeinsame Veranstaltung der LAGen Demokratische Rechte und Opens external link in new windowFrauen- und Geschlechterpolitik


Weiterführende Informationen

Wikipedia über Stalking (Opens external link in new windowdeutsch, Opens external link in new windowenglisch)

Opens external link in new windowFamilienministerium (BMFSFJ): „Stalking: Grenzenlose Belästigung“ (Broschüre)

Opens external link in new window§ 238 StGB (Nachstellung), eingefügt durch das Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen (40. StrÄndG) vom 22.3.2007 (BGBl. I S. 354) m.W.v. 31.3.2007

Opens external link in new windowBundestag: Beschlussempfehlung und Bericht zu den Gesetzentwürfen von Bundesrat (einstimmig abgelehnt) und Bundesregierung (in geänderter Fassung angenommen, gegen Stimmen von Grünen/FDP/Linken – So vom Bundestag beschlossen am 30.11.2006 beschlossen)

Opens external link in new windowGrüne Bundestagsfraktion: So nicht! (30.11.2006)

Opens external link in new windowPE Irmingard Schewe-Gerigk, 30.11.2006: Strafrecht allein reicht nicht aus

Opens external link in new windowGrüner Entschließungsantrag zum Stalkinggesetz (29.11.2006)

Opens external link in new windowSachverständigenanhörung im Rechtsausschuss 18.10.2006

Opens external link in new windowZusammenfassende hib-Meldung zur Anhörung

Opens external link in new windowDie Grüne Abgeordnetenhausfraktion hatte 2005 gefordert, dass sich Berlin im Bundesrat für eine gesetzliche Verankerung strafrechtlicher Vorschriften gegen Stalking einsetzt.

Opens external link in new windowDies wurde vom Abgeordnetenhaus entsprechend beschlossen und getan.

Opens external link in new windowStellungnahme des Deutschen Juristinnenbund von 2006 zum Stalkinggesetz

Opens external link in new windowBIG – Berliner Interventionszentrale bei häuslicher Gewalt


Der kriminelle Buchherbst – Teil 7: Random Murders, Part 1

September 2, 2009

Blanvalet

Oktober

Jeffery Deaver: Ein einfacher Mord (im Aktionspreis; Deaver veröffentlichte den Krimi ursprünglich als William Jefferies)

November

Steve Berry: Der Pandora-Effekt (Mystery-Thriller: Ex-Agent Cotton Malone sucht, um eine Gegenmittel gegen B-Waffen zu finden, das Grab von Alexander.)

Sandra Brown: Eisnacht (Taschenbuch-Ausgabe)

Jordan Dane: Assassin (Christian Delacorte soll auf Wunsch einer Mörderin seinen Vater, einen in Brasilien entführen Unterweltboss, befreien.)

Michael McBride: Reiter der Apokalypse (Auftakt einer Mystery-Trilogie)

Stephan M. Rother: Die letzte Offenbarung (Mystery-Thriller: Restaurator Amadeo Fanelli legt sich wegen den geheimen Aufzeichnungen des Apostels Johannes mit dem Vatikan an.)

Patrick Woodrow: Kalter Sog (Taschenbuch-Ausgabe. „Als hätte Clive Cussler das Drehbuch zu einem Alfred-Hitchcock-Film geschrieben.“ verspricht der Verlag)

Dezember

Dale Brown: Überschall (High-Tech-Thriller)

Robin Cook: Schock (Taschenbuch-Ausgabe eines Medizin-Thrillers)

Jeffery Deaver: Die Menschenleserin (Taschenbuch-Ausgabe)

Rob Grant/Doug Naylor: Roter Zwerg (ist SF, aber die Abteilung „Per Anhalter durch die Galaxis“ und basiert auf der BBC-Sitcom „Red Dwarf“)

Lucretia Grindle: Namenstag (Taschenbuch-Ausgabe eines in Florenz spielenden Psychothrillers)

Helena Reich: Engelsfall (Kommissar David Andel ermittelt in Prag)

Januar

Cindy Gerard: Wer den Tod begrüßt/Wer das Feuer sucht (Doppelband der unterhaltsamen Thriller mit der in Florida residierenden Bodguard-Agentur E. D. E. N..)

Laura Griffin: Der sanfte Kuss des Todes (Eine Phantomzeichnerin der Polizei muss gegen einen Serienkiller kämpfen.)

Martin Langfield: Maleficus (Mystery-Thriller: dieses Mal ist es Sir Isaac Newtons Formel für das Geheime Feuer, die eine Katastrophe verhindern kann.)

Chloe Palov: Die Saat des Feuers (Mystery-Thriller: Fundamentalistische Christen und Juden wollen, mit Hilfe der Bundeslade, die Ungläubigen aus dem Heiligen Land vertreiben. Nur zwei Menschen können sie aufhalten.)

Karin Slaughter: Verstummt (Taschenbuch-Ausgabe)

Vanda Symon: Der ungeschminkte Tod (Neuseeland-Thriller: Als die junge Polizistin Sam Shepard eine Zirkus überprüft, stößt sie auf die Spur zu einem Serienkiller. Der New Zealand Listener meint „Spannende Unterhaltung“.)

Februar

Clive Cussler/Dirk Cussler: Der Fluch des Khan (Taschenbuch-Ausgabe eines Dirk-Pitt-Thrillers)

Patrick Graham: Die Brut des Bösen (Eine FBI-Profilerin sucht ein elfjähriges Mädchen, das die letzte Hoffnung für die Menschheit gegen ein Virus ist.)

Colin Greenland: Sternendieb (Auftakt einer SF-Trilogie, die mit dem Arthur-C.-Clarke-Award und dem BSFA-Award ausgezeichnet wurde)

Mike Lawson: Hardliner (ist der dritte Thriller mit Joe DeMarco. Dieses Mal muss er einen Senator stoppen, der muslimische Attentate für seine Zwecke ausnutzen will.)

J. D. Robb: Das Herz des Mörders (Lieutenant Eve Dallas jagt einen Mörder, der Serienkiller kopiert.)

März

Katherine Howell: Ein grausames Versprechen (ein in Sydney spielender Lady-Thriller über einen Serienkiller, der eine Sanitäterin und eine Polizistin in Lebensgefahr bringt)

Tara Moss: Fetisch-Mörder/Freiwild (ein Doppelband mit einem Model als Ermittlerin)

James Rollins: Der Judas-Code (Taschenbuch-Ausgabe eines Sigma-Force-Thirllers)

Lisa Scott: Fatal (Ist der Adoptivsohn von Journalistin Ellen Gleeson vor der Adoption entführt worden? Oder hat er einen vermissten Zwillingsbruder? Gleeson recherchiert.)

April

Clive Cussler/Jack Du Brul: Seuchenschiff (Auf einem Kreuzfahrschiff entdeckt die Crew der „Oregon“ hunderte von Leichen. Sie wollen herausfinden, warum die Menschen sterben mussten und stoßen auf eine Verschwörung.)

Linda Fairstein: Tödliches Vermächtnis (Ein neuer Fall für Alex Cooper.)

Phillip Gwynne: Vor dem Regen (Der Krimi aus Australien ist das Krimidebüt eines preisgekrönten Jugendbuchautors.)

Iris Johansen: Riskante Träume (Daniel will die von Terroristen entführte Zilah befreien. Auf ihrer anschließenden Flucht kommen sie sich näher.)

James Patterson: Die 6. Geisel (Taschenbuch-Ausgabe des sechsten Auftritts von Lieutenant Lindsay Boxer und dem Women’s Murder Club)

Hinweis

Der kriminelle Buchherbst – Teil 1: Ein Halleluja für Hollywood (Alexander Verlag, Belleville, Bertz + Fischer, Henschel)

Der kriminelle Buchherbst – Teil 2: Zurück in die Provinz (Emons, Gmeiner)

Der kriminelle Buchherbst – Teil 3: Regionale Küche, teils mit ausländischem Einschlag (Edition Nautilus, Grafit, Pendragon)

Der kriminelle Buchherbst – Teil 4: Gemischte Küche, hauptsächlich aus fremden Gefilden (Edition Phantasia, Liebeskind, Rotbuch, Tropen, Unionsverlag)

Der kriminelle Buchherbst – Teil 5: Nochmal gemischte Küche (Fischer Verlag)

Der kriminelle Buchherbst – Teil 6: Hauptsächlich regional, aber mit südamerikanischem Einschlag (Edition Köln, Matthes & Seitz, Verbrecher Verlag)


Kurzmeldungen: Quentin Tarantino, Mehmet Murat Somer, Buddy Giovinazzo, Shutter Island

August 29, 2009

Quentin Tarantino unterhält sich mit Charlie Rose eine Stunde über seinen neuen Film „Inglourious Basterds“.

Mehmet Murat Somer (aktuell „Der Kuss-Mord – Ein Hop-Cika-Yaya-Thriller“) beantwortet bei Crime Always Pay einige Fragen.

Buddy Giovinazzos neuer Film „Life is hot in cracktown“ (eine Verfilmung seines Romandebüts „Cracktown“)  ist in den USA auf DVD erschienen. Schnittberichte vergleicht die Kinofassung mit den Director’s Cut – und sagt, dass über eine deutsche Veröffentlichung noch nichts bekannt ist.

Variety erklärt, warum die Dennis-Lehane-Verfilmung „Shutter Island“ von Martin Scorsese mit Leonardo Di Caprio in der Hauptrolle erst 2010 in die Kinos kommt:

It’s Hollywood bookkeeping gone nuts: A studio can increase its profits by not releasing a film.


KrimiWelt-Bestenliste September 2009

August 29, 2009

Veränderung ist das große Wort der KrimiWelt-Bestenliste für den Wahlmonat September. Sieben Bücher flogen raus. Im August waren es nur sechs. Die aktuelle Zehnerliste sieht so aus:

1 (7) James Sallis: Dunkle Schuld

2 (4) Richard Stark: Das Geld war schmutzig

3 (2) Reggie Nadelson: Kalter Verrat

4 (-) Ken Bruen: Jack Taylor fliegt raus

5 (-) Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott

6 (-) David Ignatius: Das Netzwerk

7 (-) Friedrich Ani: Totsein verjährt nicht

7 (-) Warren Ellis: Gott schütze Amerika

8 (-) Tana French: Totengleich

9 (-) Andrew Brown: Schlaf ein, mein Kind

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Ignatius und French sind beide deutlich über der 600-Seiten-Marke und damit für meinen Geschmack abschreckend dick. Der neue Brenner-Roman von Wolf Haas gefällt mir bis jetzt ganz gut und Warren Ellis liegt noch ungelesen bei mir herum. Aber der dürfte mir auch gefallen.

Richard Starks letzter Parker-Roman „Das Geld war schmutzig“ hat mir natürlich gefallen. Mit „Dunkle Schuld“ beginnt James Sallis seine Turner-Trilogie mit einem den Genrekonventionen noch rudimentär folgendem Krimi. In den nächsten beiden Turner-Bänden interessiert ihn die Aufklärung der Fälle immer weniger. Demnächst gibt es eine Turner-Gesamtbesprechung. Und dass Ken Bruens grandioser Auftakt seiner mit dem Shamus ausgezeichneten Jack-Taylor-Reihe endlich übersetzt wurde, freut mich natürlich. Allerdings dürfte sein schwarzer Humor und seine düstere Weltsicht, wie bei James Sallis, nicht für jeden etwas sein.


Kurzmeldungen: Tannöd, Die Tür, Videoüberwachung, Killer Covers, Whiteout

August 28, 2009

Einige Bilder aus der im November startenden Verfilmung von Andrea Maria Schenkels Debütroman „Tannöd“.

Und einige Bilder aus der ebenfalls im November startenden Verfilmung von Akif Pirinccis Mystery-Thriller „Die Damalstür“ als „Die Tür“.

Überwachungskameras bringen nix. Hier der Daily-Telegraph-Bericht.

Bei Killer Covers beantwortet Hard-Case-Crime-Macher Charles Ardai einige Fragen zu HCC.

Collider hat „7 Movie Clips from Kate Beckinsale’s WHITEOUT„. Gemeint ist natürlich die im Schnee spielende Greg-Rucka-Verfilmung.


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

August 28, 2009

Es ist wieder soweit. Bei den Alligatoren sind die neuen TV-Krimi-Buch-Tipps mit vielen schönen Bildern online:

Inzwischen habe ich die Spartensender von ARD und ZDF aufgenommen. Denn sie zeigen einige Filme, die sonst nur zu sehr publikumsunfreundlichen Zeiten gezeigt werden, zu normalen Uhrzeiten.
Die kriminalfilmischen Höhepunkte der kommenden beiden Wochen sind Charles Vidors „Gilda“, Richard Irvings Richard-Levinson/William-Link-Verfilmung „Columbo: Mord nach Rezept“, Michael Ciminos Robert-Daley-Verfilmung „Im Jahr des Drachen“, Francis Ford Coppolas „Cotton Club“ (William Kennedy ist einer der Drehbuchautoren), Robert Enricos José-Giovanni-Verfilmung „Die Abenteurer“, Jean-Pierre Melvilles José-Giovanni-Verfilmung „Der zweite Atem“ (beide mit Lino Ventura), Barry Levinsons Larry-Beinhart-Verfilmung „Wag the dog“, John Frankenheimers Thomas-E.-Gaddis-Verfilmung „Der Gefangene von Alcatraz“, Budd Boettichers Elmore-Leonard-Verfilmung „Um Kopf und Kragen“, Jean-Jacques Beineixs Delacorta-Verfilmung „Diva“, Marc Rothemunds Fred-Breinerdorfer-Verfilmung „Sophie Scholl – Die letzten Tage“, Bertrand Taverniers Georges-Simenon-Verfilmung „Der Uhrmacher von St. Paul“, Dominik Grafs Uwe-Erichsen-Verfilmung „Die Katze“ und seine Günter-Schütter-Drehbuchverfilmung „Tatort: Frau Bu lacht“, Stephen Frears Jim-Thompson-Verfilmung „The Grifters“ (nach einem Drehbuch von Donald Westlake) und William Friedkins Gerald-Petievich-Verfilmung „Leben und Sterben in L. A.“.
Als TV-Premiere gibt’s die Armistead-Maupin-Verfilmung „Der nächtliche Lauscher“. Und Otto Premingers fast unbekannte, seit ich-weiß-nicht-wann-nicht -mehr-gezeigte Graham-Greene-Verfilmung „Der menschliche Faktor“ (nach einem Drehbuch von Tom Stoppard) ist sicher einen Blick wert.


Die besten Kriminalreportagen 2008

August 28, 2009

Nach meiner Besprechung von „Ein Mord genügt“ fiel mir wieder ein, dass dieser Post überfällig ist. Ich las mich, einige werden sich erinnern, vor einem Jahr für einen Sammelband mit den besten Kriminalreportagen des Jahres 2008 durch Unmengen von Kriminalreportagen. Im letzten Moment machte dann der Verlag einen Rückzieher (Zweimal dürft Ihr raten warum.) und alles wanderte in mein Privatarchiv.

Aber weil viele der Reportagen immer noch lesenswert sind, auch online gelesen werden können und wir vieles so unglaublich schnell vergessen, präsentiere ich euch heute die Liste der Reportagen, die ich gerne in dem Sammelband veröffentlicht hätte:

Außerdem waren in der engeren Auswahl:

Also dann: Viel Spaß beim Lesen!

Und vielleicht gibt es nächstes Jahr einen Sammelband mit den besten Kriminalreportagen des Jahres 2009.


Vetterleswirtschaft im NDR?

August 27, 2009

Wenn ich der gewöhnlich gut-informierten Süddeutschen Zeitung glaube, dann hat Doris J. Heinze, die Leiterin der TV-Filmabteilung (unter anderem viele, viele „Tatorte“), ihren Gatten und gute Freunde reichlich mit Aufträgen versorgt, Scheinaufträge vergeben und es ihrem Arbeitgeber verschwiegen. Dieser hat sie jedenfalls heute mit sofortiger Wirkung suspendiert und strebe, so die SZ, eine fristlose Kündigung an.

Und die Affäre zieht weitere Kreise. Denn, so die SZ weiter, mindestens zwei Produktionsfirmen seien in die Affäre verwickelt.

Ich bin gespannt, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt.

Nachtrag (29. August 2009): taz und Tagesspiegel schreiben etwas ausführlicher über die Hintergründe.

Nachtrag (31. August 2009): Weitere Hintergründe in der SZ und im Spiegel.

Die SZ schreibt:

Rund um Doris Heinze wimmelt es von Phantomen. Wer Verdacht schöpfte, fragte nach – merkte aber schnell, dass er besser schweigen sollte. Im Kreis der Regisseure und Autoren hatten einige das Gefühl, vom NDR geschnitten zu werden, weil sie zu neugierig gewesen waren. Am 18. August bat die Süddeutsche Zeitung den NDR, einen Kontakt zu Becker und Funder herzustellen; es gebe den Verdacht, dies seien falsche Namen oder Strohleute. Thomas Schreiber, beim Sender Chef des Bereichs Fiktion & Unterhaltung, stellte erste Nachforschungen an und beschwichtigte: In der Tat seien dies Pseudonyme, aber das gelte ja auch für Mark Twain, Hera Lind, John le Carré oder Matthias Claudius.

Hera Lind und  John le Carré kann ich allerdings für ein Gespräch treffen.

Der Spiegel meldet:

Die Affäre um die suspendierte NDR-Fernsehspielchefin Doris Heinze weitet sich aus: Sie habe dem NDR unter einem Pseudonym zwei fertige Drehbücher und ein Kurz-Drehbuch verkauft, ohne dies dem Sender mitzuteilen, hat der Norddeutsche Rundfunk am Montag bekanntgegeben. „Der NDR geht deshalb nunmehr davon aus, dass ihm auch ein materieller Schaden entstanden ist“, heißt es in der Mitteilung. Als NDR-Redakteurin hätten Heinze für ein von ihr verfilmtes Drehbuch lediglich 50 Prozent der üblichen Drehbuchhonorare zugestanden.


ZAPP über den Kampf gegen Kinderpornographie im Netz

August 27, 2009

Ist zwar nichts grandios neues, aber sehenswert:

ZAPP (NDR) vom 26. August 2009


Neu im Kino: Horsemen

August 27, 2009

Horsemen (Horsemen, USA 2009)

Regie: Jonas Åkerlund

Drehbuch: Dave Callaham

Und wieder einmal jagt ein Bulle mit derangiertem Privatleben einen Serienkiller.

Tja nun, für seinen zweiten Spielfilm nach dem genialen „Spun“ hätte Åkerlund sich doch etwas Spannenderes aussuchen können als den hunderttausendsten Serienkillerthriller.

In den USA wurde diese Michael-Bay-Produktion in einigen Kinos gezeigt und dann direkt auf DVD veröffentlicht.

If nothing else, Horsemen (which is alternately known as The Horsemen in some circles) proves that production company Platinum Dunes is capable of more than just screwing up remakes of classic horror films-they’re equally adept at ruining original (and I use the term loosely…) ideas as well. (…)

this tepid chiller from director Jonas Akerlund starts out well enough, but then quickly derails on a one-way trip to Crapsville. To be fair to Akerlund, this isn’t entirely his fault-he’s been saddled with a script that’s so damn stupid I found myself wondering if the whole film was an elaborate prank about twenty minutes in. By the end-which features a twist so dumb and so obvious that I’m amazed no one demanded a re-write-I came to realize the joke was on me. Akerlund and company had just made me waste ninety minutes of my life. (The Horror Geek Mike Bracken, 26. Juli 2009)

mit Dennis Quaid, Ziyi Zhang, Eric Balfour, Peter Stormare

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Horesemen“


Willi Voss hat „Gegner“ im Blog

August 25, 2009

Hm, damit wäre im Telegrammstil eigentlich alles gesagt.

Ausformuliert liest es sich so: Autor Willi Voss veröffentlicht seinen Roman „Gegner“ in seinem Blog als Fortsetzungskrimi. Den ersten Teil gibt es hier. Den zweiten in vierzehn Tagen (Können wir’s nicht auf wöchentliche Happen verkürzen?).

Worum geht’s in „Gegner“? Nun, auf seiner Homepage steht das:

Obwohl er nur die Stimme kennt, kehrt er in den Libanon zurück, um den Mann zu finden und zu töten, der ihm bewiesen hatte, dass die Würde des Menschen antastbar ist.
In dem von Wahnsinn und Bürgerkrieg zerrissenen Beirut beginnt eine dramatische Menschenjagd – die große Geschichte eines bitteren Kampfes, einer  einzigartigen Freundschaft und einer leidenschaftlichen Liebe – realistisch und mit vibrierender Spannung erzählt.

„Mit GEGNER hat Voss den großen Beirut-Roman geschrieben.“ (Martin Compart im Buchmarkt)



Die Cameos von Alfred Hitchcock

August 24, 2009

Die Shamus-Nominierungen 2009

August 22, 2009

Die Private Eye Writers of America (PWA) hat die Nominierungen für den 28. Shamus Award veröffentlicht. Der Preis wird am Freitag, den 16. Oktober, in Indianapolis, Indiana, während der Bouchercon vergeben:

Best Hardcover

Salvation Boulevard, von Larry Beinhart (Nation Books), featuring Carl Vanderveer

Empty Ever After, von Reed Farrel Coleman (Bleak House Books), featuring Moe Prager

The Blue Door, von David Fulmer (Harcourt), featuring Eddie Cero

The Price of Blood, von Declan Hughes (Wm. Morrow), featuring Ed Loy

The Ancient Rain, von Domenic Stansberry (St. Martins Minotaur) featuring Dante Mancuso

Best First PI Novel

Stalking Susan, von Julie Kramer (Doubleday), featuring Riley Spartz

Swann’s Last Song, von Charles Salzberg (Five Star), featuring Henry Swann

The Eye of Jade, von Diane Wei Liang (Simon & Schuster), featuring Mei Wang

In the Heat, von Ian Vasquez (St. Martins Minotaur), featuring Miles Young

Veil of Lies, von Jeri Westerson (St Martins Minotaur), featuring Crispin Guest

Best Paperback Original

Snow Blind, von Lori Armstrong (Medallion) featuring Julie Collins

Shot Girl, von Karen Olson (Obsidian) featuring Annie Seymour

The Stolen, von Jason Pinter (MIRA) featuring Henry Parker

The Black Hand, von Will Thomas (Touchstone/Simon &Schuster) featuring Cyrus Barker and Thomas Llewelyn.

The Evil That Men Do, von Dave White (Crown/Three Rivers Press) featuring Jackson Donne

Best Short Story

Family Values, von Mitch Alderman (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, June 2008), featuring Bubba Simms

Last Island South, von John C. Boland. (Ellery Queen Mystery Magazine, Sep/Oct 2008), featuring Meggie Trevor

The Blonde Tigress, von Max Allan Collins (Ellery Queen Mystery Magazine, June 2008), featuring Nate Heller

Discovery, von Kristine Kathryn Rusch (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, Nov 2008), featuring Pita Cárdenas

Panic on Portage Path, von Dick Stodghill (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, Jan/Feb 2008), featuring Jack Eddy and Bram Geary

Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten!


Martin Comparts „Lucifer-Connection“ online

August 22, 2009

Martin Compart hatte ja bereits vor längerem gesagt, dass sein neuer Roman „Die Lucifer-Connection“ irgendwie veröffentlicht wird. Jetzt ist, als Forsetzungskrimi, der erste Teil bei Evolver erschienen. Leider verraten die Evolver-Macher uns nicht, wann der zweite Teil erscheint (Mein Vorschlag angesichts des kleinen ersten Happens: täglich).

Das Evolver-Intro:

Vor fünf Jahren veröffentlichte Martin Compart seinen ersten Roman „Der Sodom-Kontrakt“ rund um den Privatdetektiv und Ex-Söldner Gill. Das Sequel zum „politisch inkorrekten Anti-EU-Thriller“ gibt´s ab sofort exklusiv im EVOLVER. „Die Lucifer-Connection“ handelt von verschwundenen Katzen und okkulten Menschenopfern – von Dortmund über Sierra Leone und London bis Wien. Schnallen Sie sich an!

Im vielversprechenden ersten Teil erhält Gill von dem Jungen Michael den Auftrag dessen verschwundenen Kater Henry zu finden.


Ein heißer Herbst mit Ed Brubaker

August 21, 2009

Ed-Brubaker-Fans dürfen sich freuen. Denn abgesehen von dem hier bereits erwähntem vierten „Sleeper“-Band, sind auch einige weitere Werke von einem der derzeit aufregendsten Comicautoren angekündigt:

6.Oktober

Captain America 4 (Marvel, enthält Captain America Heft 43 – 48: „James Buchanan Barnes hat seine Feuertaufe bestanden. Doch Relikte des Kalten Krieges bedrohen die USA und nur Bucky kann das Unheil stoppen. Der neue Captain America im Kampf gegen seine eigene Vergangenheit als Wintersoldat und einem von Steve Dogers’s tödlichsten Feinden.“ – gezeichnet von S. Epting, L. Ross und B. Guice)

20. Oktober

Criminal 4: Obsession (DC Comics/Vertigo, enthält Vol. 2, Heft 4 – 7: „Jacobs Leben ist im Eimer. Er kann nicht mehr schlafen und wandert Nacht für Nacht in der Stadt umher, bis er ein schäbiges Lokal betritt und die Bekanntschaft der rothaarigen Iris und ihrem brutalen Lover macht. Und nun geht sein Leben endgültig den Bach runter, direkt in Richtung Hölle!“ – Hört sich sehr nach Cornell Woolrich an.)

November

Incognito 1 (DC Comics/Vertigo: „Was passiert, wenn ein Superschurke in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen wird und er deshalb ab sofort dazu verdammt ist, ein durchschnittliches, langweiliges Leben zu führen? Hier ist die spektakuläre Antwort.“ – „Incognito“ ist die Umkehrung von „Sleeper“. Während in „Sleeper“ ein guter Mensch böses tun muss, muss in „Incognito“ ein böser Mensch gutes tun. Dass das nicht zu einem Feelgood-Comic wird, dürfte bei dem Team Brubaker/Phillips niemand überraschen.)

Dezember

Sleeper 4: Das lange Erwachen (Crosscult: der Abschluss der grandiosen „Sleeper“-Serie. Dann erfahren wir endlich, wie die langjährige Undercover-Mission von Holden Carver in einem weltumspannenden Gangstersyndikat endet.)

Criminal, Incognito und Sleeper wurden von Sean Phillips gezeichnet.


David Peace besucht Deutschland

August 21, 2009

Terminkalender zücken.

David Peace (1974, 1977, 1980, 1983) besucht im November mit seinem neuen Buch „Tokio im Jahr Null“ (jedenfalls bei uns; denn die Originalausgabe von „Tokyo Year Zero“ erschien bereits 2007) im Gepäck Deutschland und Österreich:

Donnerstag, 5. November: Krimifestival Hamburg

Freitag, 6. November: English Theatre, Berlin

Samstag, 7. November: Posthof, Linz

Montag, 9. November: Krimibuchhandlung Glatteis, München

Mittwoch, 11. November: Literaturhaus Salzburg

Zu „Tokio im Jahr Null“ schreibt der Verlag:

Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Vor der Nachkriegskulisse Tokios, zwischen Häuserruinen und zerbombten Straßenzügen, jagt ein Polizist von zweifelhafter Identität einen eiskalten Serienmörder. Der spektakuläre Auftakt zu David Peaces lang erwarteter Tokio-Trilogie.

Tokio, 1946: die Hölle auf Erden. Die Stadt liegt in Trümmern, ebenso wie die Seelen ihrer Bewohner. Es herrschen Angst und Korruption, niemand ist der, der er zu sein vorgibt. Inmitten der Schuttberge geht ein brutaler Serienmörder um, der junge Frauen missbraucht und erdrosselt. Die Polizei verhaftet schnell einen Verdächtigen, der aber nur einen der Morde gesteht. Inspektor Minami ist gezwungen, ältere Fälle neu aufzurollen, um den Täter zur Strecke zu bringen. Doch dabei verstrickt er sich in einem Netz aus Lügen und nackter Gewalt. Die Machenschaften des organisierten Verbrechens werden für ihn zur tödlichen Gefahr, genau wie die Intrigen innerhalb des Polizeiapparats. Langsam zerfließen die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit, und die Taten der Vergangenheit kommen ans Tageslicht. Denn auch auf Minamis Schultern lastet eine schwere Schuld …