Bill Frisell spielt John Lennon live

Juni 27, 2013

Ein wunderschönes Konzert mit kaum erkennbaren John-Lennon-Songs gab Gitarrist Bill Frisell, begleitet von seinen langjährigen Co-Musikern Greg Leisz (Pedal Steel), Tony Scherr (Bass) und Kenny Wollesen (Drums), 2012 beim La Vilette Jazz Festival.


Robben Ford live

Februar 27, 2013

Ein schönes Livekonzert (mit störender Werbung) von Bluesgitarrist Robben Ford (Homepage, All Music, Wikipedia), das vor Ewigkeiten für „Ohne Filter“ aufgezeichnet wurde:


Parnell Hall singt und zeigt Private Eye Writer

Januar 8, 2013

Krimiautor Parnell Hall (von dem ich schon einige Lieder postete) hat einen neuen Song veröffentlicht: “Private Eye Writer”. Die “Film Noir”-Version gab es gestern.

Heute gibt es die Shamus-Awards-Version mit vielen, vielen Privatdetektivkrimiautoren.

Viel Spaß beim Erkennen der Autoren.

Da sind ja fast alle meine Helden versammelt.


Parnell Hall singt über Private Eye Writer

Januar 7, 2013

Krimiautor Parnell Hall (von dem ich schon einige Lieder postete) hat einen neuen Song veröffentlicht: „Private Eye Writer“. In der „Film Noir“-Version.

Viel Spaß!


The Who – Live at Glastonbury

Januar 7, 2013

Ein Konzert von 2007, das rockt wie Sau:

Wer braucht da noch die Rolling Stones?


Play loud: Mahavishnu Orchestra: Awakening

August 10, 2012

Das „Mahavishnu Orchestra“ spielte 1972 in Frankreich „Awakening“ und die legendäre Fusion-Band bestand damals aus:

John McLaughlin – Electric Doubleneck Guitar
Billy Cobham – Drums
Rick Laird – Electric Bass
Jan Hammer – Keyboards
Jerry Goodman – Electric Violin


„Green on Red“ rockt

Juni 18, 2012

Obwohl mir das Rockpalast-Konzert der Alternative-Country-Rocker „Green on Red“ (Dan Stuart, Chuck Prophet, Chris Cacavas, Jack Waterson und Daren Hess) besser gefällt als ihr Auftritt im Rialto Theater in Tucson, Arizona, ist auch dieser denkwürdige Auftitt (ihre Reunion) hörenswert:

Mehr über „Green on Red“ auf ihrer Homepage, Wikipedia (deutsch, englisch) und Blue Rose (mit einer schönen Besprechung des Rialto-Konzerts; die CD/DVD ist nicht mehr erhältlich).


John Zorn 2010 in Marciac

Juni 14, 2012

Noch ein großartiges Konzert von John Zorn.

Allein schon die Band:

John Zorn – direction, saxophone
Marc Ribot – guitar
Jamie Saft – piano, orgue
Trevor Dunn – bass
Kenny Wollesen – vibraphone
Joey Baron – drums
Cyro Baptista – percussion

Und das haben die Jungs am 11. August 2010 verbrochen

Das „Masada Sextet“-Konzert habe ich ja schon gepostet.


Das Baseball Project rockt

Juni 12, 2012

Auf Steve Wynns Homepage habe ich diesen fantastischen Konzertmitschnitt vom 13. April 2012 entdeckt:

Die Band besteht aus Steve Wynn, Peter Buck (R. E. M.), Scott McCaughey (The Minus 5) und Linda Pitmon. Mike Mills (R. E. M.) war bei diesem (und einigen anderen Konzerten) als Gastmusiker dabei.

Die Musik rockt; die Texte – nun, es geht um Baseball…


Steve Wynn & The Miracle 3 – Amphetamine (Live on KEXP)

Juni 11, 2012

Die Homepage von Steve Wynn und bei Wikipedia steht auch etwas über den Musiker.


John Zorn Masada Sextet – Live

Mai 23, 2012

Was für eine Band.

Was für ein Konzert.


John Scofield’s Piety Street Band – Live

Mai 14, 2012

„Piety Street“ ist sicher nicht John Scofields beste Platte, weil – nun, weil ich nie den Eindruck los wurde, dass auch irgendein anderer Gitarrist die Songs hätte spielen können. Dabei ist doch gerade Scofields E-Gitarrenspiel so unverwechselbar.

Aber das Konzert vom 13. November 2011 auf dem Bear Creek Music Festival mit den Musikern, mit denen er die CD 2009 aufgenommen hatte (Jon Cleary, Piano, George Porter jr., Bass, Shannon Powell, Schlagzeug) gefällt mir verdammt gut:


DVD-Kritik: Wer ist Hans Zimmer? Und was macht er in Hollywood?

Oktober 26, 2011

„Hans Zimmer – Der Sound für Hollywood“ ist eine informative, aber auch arg unkritische, fünfzigminütige TV-Dokumentation über Filmkomponist Hans Zimmer, der in begüterten Verhältnissen in Königstein-Falkenstein im Taunus als Einzelkind aufwuchs, in London zur Schule ging, früh die Musik, vor allem die unerschöpflichen Klangwelten des damals brandneuen Synthesizer entdeckte, mit der Band „The Buggles“ 1979 den Hit „Video killed the Radio Star“ hatte und danach, weil er mit verschiedenen Sounds und Stilen experimentieren wollte, Filmkomponist wurde.

Zuerst arbeitete er in England bei Stanley Myers. Dort schrieb er zuerst die Musik für Autoverfolgungsjagden, später auch für „Ein Mann wie Taffin“ (dank Pierce Brosnan heute noch etwas bekannt), „Mein wunderbarer Waschsalon“, „The Fruit Machine“ und „Zwei Welten“.

Dann erhielt er einen Anruf aus Hollywood und gleich für seinen ersten Hollywood-Soundtrack „Rain Man“ erhielt er einen Oscar. Der Rest ist, wie man so sagt, Geschichte. Jedenfalls ist der Zimmer-Sound in etlichen Blockbustern, aber auch kleinen Produktionen (wie seiner Musik für die Werner-Herzog-Filme „Unbesiegbar“ und „Rescue Dawn“) zu hören.

Zimmer schrieb, teilweise zusammen mit anderen Komponisten, die Musik für „Black Rain“, „Thelma & Louise“, „Crimson Tide“, „Operation Broken Arrow“, „The Rock – Fels der Entscheidung“, „König der Löwen“, „Besser geht’s nicht“, „Der schmale Grad“ (okay, das ist ein kleiner, nur unter Cineasten bekannter Film, aber Regisseur Terence Malick bewunderte Zimmers Musik für den „König der Löwen“ und er brachte Zimmer und Herzog zusammen), „Gladiator“, „Hannibal“, „Pearl Habor“, „Black Hawk Down“, „Sherlock Holmes“, „Inception“, die neuen „Batman“- und die „Pirates of the Caribbean“-Filme (für den ersten Film schrieb sein Schüler Klaus Badelt die Musik) und viele weitere Filme.

In der Dokumentation „Hans Zimmer – Der Sound für Hollywood“ reihen Ariane Rieker und Dirk Schneider, chronologisch dem Lebensweg von Hans Zimmer folgend, Interviews mit Jugendfreunden, Lehrern, Musikern und Regisseuren, die teils immer noch mit ihm zusammen arbeiten, aneinander. Einige kurze Filmausschnitte ergänzen die sprechenden Köpfe. Aber sie haben vor allem illustrativen Charakter und es gibt ziemlich wenig Musik zu hören.

Das absolut empfehlenswerte Bonusmaterial besteht aus längeren Ausschnitten aus den für die Dokumentation gemachten Interviews, die sich auf gut zwei Stunden summieren. Am längsten kommt Hans Zimmer mit 45 Minuten zu Wort.

Einen guten Einblick in die Arbeit von Zimmers Studio Remote Control bieten vor allem die Interviews mit Ramin Djawadi und Lorne Balfe. Denn in der Dokumentation kommt genau dieser Aspekt etwas kurz.

Insgesamt entsteht hier, viel stärker als in der Dokumentation, das Bild eines Mannes, der sich vor allem als Dienstleister für Hollywood sieht. Einer, der versucht die Filme besser zu machen. Denn obwohl jeder Filmfan seinen Teil an Filmen gesehen hat, für die Hans Zimmer die Musik geschrieben hat und man den Zimmer-Sound auch erkennt, hat er doch keine Stücke geschrieben, die sich, wie die Melodien von Lalo Schifrin, Jerry Goldsmith, Ennio Morricone oder, um auch einige Jüngere zu nennen, James Newton Howard, Danny Elfman oder Howard Shore, in das kollektive Gedächtnis eingebrannt haben.

Aber vielleicht sollte ich bei dem nächsten Film, für den Hans Zimmer die Musik komponierte, einfach mal genauer auf den Sound hören.

–

Hans Zimmer – Der Sound für Hollywood (D 2011)

Regie: Ariane Rieker, Dirk Schneider

Drehbuch: Ariane Rieker, Dirk Schneider

–

DVD

Polyband

Bild: 16:9 (1,78:1)

Ton: Deutsch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel: –

Bonusmaterial (110 Minuten, deutsch untertitelt): Interviews mit Jeffrey Katzenberg (Dream Works Animation), James L. Brooks (Regisseur), Stephen Frears (Regisseur), Geoff Downes (The Buggles), Martin Tillman (Cellist), Sam Schwartz (Hans Zimmers Agent), Werner Herzog (Regisseur), Gore Verbinski (Regisseur), Ramin Djawadi (Komponist bei Remote Control), Lorne Balfe (Komponist bei Remote Control), Hans Zimmer

Länge: 50 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

–

Hinweise

Homepage von Hans Zimmer und von seiner Firma Remote Control

Wikipedia über Hans Zimmer (deutsch, englisch)



Live und in Farbe: Joe Jackson: „I’m the man“

April 14, 2011

R. i. P. Willem Breuker

Juli 29, 2010

R. i. P. Willem Breuker (4. November 1944 – 23. Juli 2010)

Es ist schon einige Tage her, aber so richtig gemeldet wurde es bei uns nicht: der holländische Free-Jazzer Willem Breuker ist tot.

Der Multiinstrumentalist und Leiter des „Willem Breuker Kollektief“ war einer der bekanntesten Vertreter der niederländischen Variante des Free-Jazz, in dem Humor, Burleske, Parodie und kindliche Freude am Spiel Hand in Hand gehen.

„Willem Breuker hat Mitte der siebziger Jahre, in einer Zeit, als unausgesprochene Dogmen und übertriebener Ernst den europäischen Free Jazz kennzeichneten, mit seinem burlesken Humor und seinem clownesken Musiktheater befreiend gewirkt. Er verfremdet und persifliert die Populärmusik des 19. Jahrhunderts – Polka, Operette, Walzer, Marsch, Tango -, geht in seinen Verballhornungen aber auch bis zu lebenslustigen, augenzwinkernden Attacken auf die Welt der Avantgarde; man ihn einen ‚Kurt Weill des Jazz‘ genannt.“ (Joachim-Ernst Berendt, Das Jazzbuch, 2007)

Nachrufe gibt es in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (Wolfgang Sandner), NMZ – Neue Musikzeitung (Michael Ernst), Stern (die DPA-Meldung) New York Times (Nate Chinen), NPR (Kevin Whitehead) und All about Jazz.

Weitere Infos bei Wikipedia (deutsch, englisch, niederländisch).

Und jetzt eine kurze Dokumentation über das Willem Breuker Kollektief:



Signing in the Waldenbooks

Juni 20, 2010

Was geschieht, nachdem man als angehender Krimautor die Tipps aus „Kill ‚em“ befolgt, verrät Parnell Hall in diesem Song:

Das Lied ist, immerhin gibt es in den USA die Waldenbooks-Buchkette nicht mehr, schon etwas älter, aber nicht veraltet.


Kill ‚em

Juni 19, 2010

Krimiautor Parnell Hall (auf Deutsch erschienen bei Goldmann vor über einem Dutzend Jahren einige Bücher, alle weiteren Werke des immer noch produktiven Shamus-Nominierten gibt’s im Original) ist auch ein gewitzter Musiker. In diesem liebevoll zusammengestellten Video (Na, wie viele Filme erkennen Sie?) verrät er das Erfolgsrezept für einen Krimi:


Ballad of Dave Robicheaux

Juni 9, 2010

TV-Tipp für den 31. August: David Murray – I am a Jazzman

August 31, 2009

Arte, 22.35

David Murray – I am a Jazzmann (F 2008, R.: Jacques Goldstein)

Drehbuch: Jacques Goldstein

Einstündige Doku über den Saxophonisten, der anscheinend im Wochentakt eine hörenswerte CD nach der nächsten aufnimmt.

Wiederholung: Sonntag, 6. September, 06.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Arte über die Doku

Wikipedia über David Murray (deutsch, englisch)

My Space: Seite von David Murray

David-Murray-Fanseite (letztes Update Juni 2008)

Village Voice: The David Murray Guide (Tom Hull empfiehlt einige CDs aus über 90 Einspielungen als Leader, 30. Mai 2006)

JazzTimes über David Murray


TV-Tipp für den 3. Februar: Jazzline: Maceo Parker & WDR Big Band

Februar 3, 2009

WDR, 00.10

Jazzline: Leverkusener Jazztage 2008: Maceo Parker und die WDR Big Band

Die etwas andere kleine Nachtmusik: Heute gibt es nach Mitternacht ein Konzert von Maceo Parker und der WDR Big Band. Das Programm bestand, wie schon auf der 2007 veröffentlichten mitreisenden Doppel-CD „Roots & Grooves“, aus eigenen und Ray-Charles-Stücken, die von Maceo Parker funky aufbereitet wurden.