TV-Tipp für den 12. Juli

Juli 12, 2008

ARD, 23.10

Psycho (USA 1960, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Joseph Stefano

LV: Robert Bloch: Psycho, 1959 (Psycho)

Ein immer wieder gern gesehener Schocker von Alfred Hitchcock und das beste Argument gegen Duschen.

Im Anschluss zeigt das Erste die Fortsetzungen „Psycho II“ und „Psycho III“. Wenn Sie also nach Normans ersten Morden nicht schlafen können,…

Mit Anthony Perkins, Janet Leigh, Vera Miles, John Gavin

P. S.: Sehr schöner Trailer!


Zitat des Tages: Privatsphäre

Juli 11, 2008

Horatio war immer der Ansicht gewesen, dass die schlimmste Verletzung der Privatsphäre, die im Zuge von Ermittlungen durchgeführt werden musste, darin bestand, das Haus eines Menschen vom Keller bis zum Dach unter die Lupe zu nehmen. Aber seit er sich durch ein paar Festplatten gearbeitet hatte, hatte er seine Meinung geändert. Früher einmal waren Computer nicht viel mehr als ein Aktenschrank gewesen, doch inzwischen hatten sie sich zu einer Art zweitem Hirn entwickelt, in dem immer größere Mengen an Informationen gespeichert wurden. Doch nicht die Menge der Informationen versetzte Horatio in Erstaunen, sondern ihre Qualität. Weil heutzutage ein paar Mausklicks ausreichten, um an die Daten zu fast jedem beliebigen Thema zu kommen, wurden selbst die trivialsten Details und die nebensächlichsten Kuriositäten gespeichert.

Donn Cortez: CSI: Miami – Im freien Fall

(CSI: Miami – Cut and run, 2007)


Mörderischer Herbst V – dtv

Juli 11, 2008

Weiter geht’s mit dem deutschen Verlag von John Harvey und einigen weniger bekannten Schreibern, wie Umberto Eco und Henning Mankell.

Oktober

Anne George: O du Mörderische (Die streitlustigen Southern Sisters jagen den Mörder einer Galeristin.)

Paulus Hochgatterer: Die Süße des Lebens (Taschenbuch-Ausgabe; Deutscher-Krimi-Preis 2007 – ERSCHEINT BEREITS IM SEPTEMBER)

Jorun Thorring: Glaspuppen (Ein samischer Kriminalpolizist und alleinerziehender Vater sucht den Mörder von Medizinstudentinnen. – In Norwegen wurden 50.000 Exemplare verkauft. – ERSCHEINT BEREITS IM SEPTEMBER)

November

Denis Lépée: Der Carthago-Code (Heutige Anschläge auf Regierungssitze scheinen mit architektonische Grundprinzipien, nach denen Karthago gebaut wurde, zusammenzuhängen. Unterwasserarchäologe Tommaso McDonnell deckt die Verschwörung auf.)

Zoran Zivkovic: Das letzte Buch („Spannender, postmoderner Thriller von einem Meister des schwarzen Humors…der seinen Eco gelesen hat“, schreibt der Verlag.)

Dezember

Joel Rose: Kein Rabe so schwarz (Edgar Allan Poe auf Mörderjagd)

Januar

Umberto Eco: Das Focaultsche Pendel (in neuer Ausstattung)

Frode Grytten: Die Raubmöwen besorgen den Rest (Riverton-Preis für den besten Krimi des Jahres 2005)

John Harvey: Verführung zum Tod (Charlie Resnick ist wieder da.)

Jorgen Jaeger: Blutschrift (Das nenne ich norwegische Eskalation: zuerst wird ein Zahnarzt erschossen, dann brennen drei Gebäude und kurz darauf gibt es eine Bombendrohung. Polizeichef Ole Vik und sein Team ermitteln in – abhängig von der Lesegeschwindigkeit – Echtzeit.)

Kevin Lewis: Jagd auf Frankie (Nachdem Frankie einen Kinderschänder umgebracht hat, wird sie von der Polizei und den Zuhälterfreunden des Toten gejagt. Als sie in den Besitz geheimer Daten gerät, heften sich noch einige weitere Verfolger an ihre Fersen.)

Februar

Charlaine Harris: Falsches Grab (Harper Connelly entdeckt auf einem Friedhof in Memphis, Tennessee, in einem Grab eine Leiche zu viel. Gut, dass sie die letzten Augenblicke der Toten nachempfinden kann. Dumm, dass dem Mörder das nicht gefällt.)

Cynthia Harrod-Eagles: Mord im Park (Dritter Fall für Detective Inspector Bill Slider: Der Parkmörder ersticht Joggerinnen. Doch sein jüngstes Opfer starb an einer Überdosis Beruhigungsmittel.)

Tom Kahn: Das Tibetprojekt (Historiker Decker soll das Geheimnis des tibetischen Buddhismus ergründen. Seine gefährlichen Recherchen führen ihn zurück in das Dritte Reich.)

Henning Mankell: Die flüsternden Seelen (Taschenbuch-Ausgabe eines Afrika-Romans)

Henning Mankell: Das Auge des Leoparden (Großdruck-Ausgabe eines Afrika-Romans)

Ilkka Remes: Hochzeitsflug (Gehirnforscher Christian Brück will herausfinden, warum das Flugzeug mit seiner künftigen Frau abstürzte. Eine Videokassette liefert ihm dabei den Hinweis auf ein ungeheuerliches Geschehen. – Remes überarbeitete und aktualisierte „Hochzeitsflug“ für die deutsche Ausgabe.)

März

Iain McDowall: Gefährliches Wiedersehen (Als dritter Roman erscheint der erste Fall von DCI Jacobson und DS Kerr. In ihm suchen sie den Mörder eines unauffälligen Geschichtsprofessors.)

Tomas Ross: Der Tod des Kandidaten (De zesde mei, 2003 – Der Autor ist ein Niederländer, der in Wirklichkeit H. P. Hogendoorn heißt, und mit dem Ami Ross Thomas nichts zu tun hat. Aber auch bei ihm geht es um Politik: eine gerade aus der Haft entlassene Tierschützerin soll ihre Freunde bespitzeln. Der Sicherheitsdienst glaubt, dass sie ein Attentat planen. Der Roman erhielt den niederländischen Krimipreis „Gouden Strop“.)

April

William Gibson: Neuromancer/Biochips/Mona Lisa Overdrive (die bahnbrechende Neuromancer-Trilogie vom Vater des Cyberpunk in einem Band)

Jutta Profijt: Kühlfach 4 (Krimikomödie: Autoschieber Pascha wird ermordet. Damit sein Tod gerächt wird, nimmt sein Geist Kontakt mit dem Rechtsmediziner Gänsewein auf und dieser muss unter Verbrechern ermitteln.)

Greg Rucka: Ein Job in Taschkent (Ex-SIS-Mitarbeiterin Tara Chace soll in Taschkent, Usbekistan, einen Mann und sein Kind retten. Das ist leichter gesagt, als getan.)

Qiu Xialong: Rote Ratten (Oberinspektor Chen soll den Roten Ratten – korrupte Beamte und Neokapitalisten – das Handwerk leben.)

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Fett Kursiv sind die Titel, auf die ich mich besonders freue.

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Bereits erschienen

Mörderischer Herbst I – Pendragon, Edition Nautilus, Unionsverlag

Mörderischer Herbst II – Gmeiner, Grafit

Mörderischer Herbst III – Edition Köln, Emons

Mörderischer Herbst IV – btb Hardcover, Alexander Verlag, Heyne Hardcover, Liebeskind, Manhattan, Page & Turner, Rotbuch, vgs


TV-Tipp für den 11. Juli

Juli 11, 2008

Arte, 21.00

Die Weisheit der Wolken (D 2008, R.: Lars Becker)

Drehbuch: Martin Kluger

Vor zwanzig Jahren gab die fünfzehnjährige Marie ihr uneheliches Kind zur Adoption frei. Heute trifft sie ihren Sohn wieder und fragt sich, ob sie damals einen Fehler begangen hat.

Ruhiges, prominent besetztes Mutter-Sohn-Drama über ihre gegenseitige Annäherung,

Mit Ina Weise, Tobias Schenke, Sylvester Groth, Manfred Zapatka, Gila von Weitershausen, Cosma Shiva Hagen, Ulrike Krumbiegel

Wiederholung: Sonntag, 13. Juli, 16.15 Uhr

Hinweis

Arte zum Film


Neu im Kino: Der unglaubliche Hulk, Married Life

Juli 10, 2008

Der unglaubliche Hulk (The incredible Hulk, USA 2008, R.: Louis Leterrier)

Drehbuch: Zak Penn

Viel Werbung, aber auf einen Punkt wird nicht hingewiesen: In fast allen deutschen Kinos läuft eine gekürzte FSK-12-Fassung.

In den meisten?

Jaha, der Verleih bringt auch einige Kopien der ungekürzten FSK-16-Fassung raus.

Oh, und Hauptdarsteller Edward Norton hat, nachdem er das Endprodukt gesehen hat, keine Zeit mehr für die übliche Promotour. Primadonnenverhalten oder gnadenlose Ehrlichkeit gegenüber der eigenen Arbeit? Wenn Sie ihn in Afrika treffen, können Sie ihn fragen.

Mit Edward Norton, Liv Tyler, William Hurt, Tim Roth, Lou Ferrigno, Robert Downey Jr. (ungenannt), Stan Lee (ungenannt)

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Der unglaubliche Hulk“

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Married Life (Married Life, USA 2007, R.: Ira Sachs)

Drehbuch: Ira Sachs, Oren Movermann

USA, späte vierziger Jahre. Harry Allen ist ein richtiges Sensibelchen. Weil er seine Geliebte nicht enttäuschen will und er glaubt, seine Ehefrau werde die Scheidung nicht verkraften, will er sie umbringen.

Etwas Film Noir und schwarze Komödie vor historischer Kulisse, viel Schauspielerkino. „Stilübung“ (Berliner Zeitung, 10. Juli 2008 ) „Was anfangs Spannung erzeugt, weil man nicht weiß, woin die Reise führen wird, gerät zum Symptom der Unausgegorenheit. (…) das Gegenteil von gut ist bekanntlich gut gemeint.“ (epd Film 7/2008 )

Mit Pierce Brosnan, Chris Cooper, Patricia Clarkson, Rachel McAdams

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Film-Zeit über „Married Life“


Mörderischer Herbst IV – btb Hardcover, Alexander Verlag, Heyne Hardcover, Liebeskind, Manhattan, Page & Turner, Rotbuch, vgs

Juli 10, 2008

Weiter geht’s mit einigen Verlagen, die jedes Halbjahr eine überschaubare Zahl von Kriminalromanen veröffentlichen.

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btb Hardcover

25. August

Hakan Nesser: Eine ganz andere Geschichte (Inspektor Gunnar Barbarotti ermittelt wieder.)

22. September

Henning Boetius: Berliner Lust (Der pensionierte Inspektor Piet Hieronymus sucht in Berlin den verschwundenen Informanten einer Immobilienfirma.)

Alexander Verlag

Herbst

Ross Thomas: Am Rand der Welt (Out on the rim, 1987 – Artie Wu und Quincy Durant versuchen 1986 ihr Glück auf den Philippinen in den Wirren nach dem Ende des Marco-Regimes. Ein Klassiker!)

Leonard Schrader: Der Yakuza (The Yakuza, 1975 – Und noch ein Klassiker. Wobei der gleichnamige Film von Sydney Pollack mit Robert Mitchum bekannter ist. Für die Neuausgabe wurde die alte Übersetzung überarbeitet.)

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Heyne Hardcover

Juli

John Grisham: Berufung (The Appeal – Ein Chemiekonzern geht, nachdem er in erster Instanz zu 41 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt wird, in die Berufung. Außerdem verlässt sich Firmenboss Trudeau beim Kampf um den Erhalt seines Unternehmens gegen die junge Klägerin Jeannette Baker nicht nur auf findige Anwälte und die Mühlen der Justiz. – Das klingt doch nach einem echten Grisham.)

August

Meg Gardiner: Die Beichte (Dirty Secrets – Eine Suizidwelle unter Prominenten erschüttert San Francisco. Die forensische Psychiaterin Jo Beckett soll die Hintergründe hinter der Selbstmordwelle herausfinden und weitere Selbstmorde verhindern.)

September

Claude Cueni: Gehet hin und tötet (denkt sich ein Geheimbund, nachdem der Papst mit islamischen Gotteskriegern ein Abkommen zum Schutz des Weltfrieden schließen will. Gut, dass die Geheimbündler nicht mit Kardinal Albertini gerechnet haben. – Irgendwie scheint es für solche Verschwörungstheorien ein Publikum zu geben.)

Colin Forbes: Todeskette (The Main Chance – Spezialagent Tweed will herausfinden, wer die Inhaberin von Europas größter Privatbank ermordete. „Todeskette“ ist der vorletzte Roman des 2006 verstorbenen Colin Forbes.)

Mary Higgins Clark: Warte, bis du schläfst (Wher are you now – Zehn Jahre nach seinem Verschwinden will Marks Schwester herausfinden, warum er verschwand.)

Michael Morley: Viper (Sein 08/15-Serienkillerromandebüt „Spider“ mit dem in Italien lebenden Ex-FBI-Profiler Jack King gefiel mir zwar nicht so, aber „Viper“ hat eine gute Prämisse: Was wäre, wenn ein Mitglied der Camorra ein Serienkiller wäre? Ich werde also dem zweiten Jack-King-Roman eine Chance geben.)

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Liebeskind

August

Pete Dexter: Paris Trout (Das mit dem National Book Award ausgezeichnete und erfolgreich verfilmte Werk erschien bereits in einer anderen Übersetzung als „Tollwütig“ bei Goldmann.)

James Sallis: Deine Augen hat der Tod (erschien bereits in der viel zu schnell eingestellten Dumont-Noir-Krimireihe. Schön, dass Liebeskind diese beiden Autoren in sein Programm aufgenommen hat.)

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Manhattan

August

Sharon Bolton: Todesopfer (Neuankömmling Tora entdeckt auf ihrem Grundstück auf den Shetland-Inseln eine mit drei Runen gekennzeichnete Frauenleiche. Gemeinsam mit der Polizistin Dana will sie das Rätsel lösen.)

September

Ian Rankin: Ein Rest von Schuld (Exit Music – der letzte [?] Inspector-Rebus-Roman)

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Page & Turner

September

John Sandford: Mordlust (Lucas Davenport soll herausfinden, ob ein Staatssenator eine Affäre mit einer Fünfzehnjährigen hatte. Außerdem muss er den Mord an einer achtzigjährigen Honoratiorin aufklären. Bei seinen Ermittlungen stößt DAvenport auf weitere Morde an älteren, reichen Kunstsammlern.)

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Rotbuch

August

Jerome Charyn: Citizen Sidel (Ex-Cop Isaac Sidel ist der Kandidat der Demokraten für die Vizepräsidentschaft. Doch so einfach ist das nicht. Zehnter Sidel-Roman.)

Gunter Gerlach: Jäger des Alphabets (Großvater ist stinkreich und wird von allen Familienmitgliedern gehasst. Gordon beschließt. Großvater muss sterben! – Dass das bei Gunter Gerlach nicht ohne Nebenwirkungen abgeht, dürfte nach seinen vorherigen Krimis niemand überraschen.)

September

Allan Guthrie: Post Mortem (Auch sein Debüt „Two-Way Split“ ist ein düsterer Gangsterroman. Ian Rankin meinte „Seek him out and buy his book“.)

Hard Case Crime

Richard Aleas: Tod einer Stripperin (Little Girl Lost, 2004 – Der Krimi war zu Recht für den Edgar und den Shamus nominiert.)

Christa Faust: Hardcore Angel (Money Shot, 2008 – diese Frau ist härter als viele Männer)

Mickey Spillane: Das Ende der Straße (Dead Street, 2007 – aus dem Nachlass des Erfinders von Mike Hammer)

Donald E. Westlake: Mafiatod (361, 1962 – ein tolles Frühwerk, das bereits – wahrscheinlich unter einer anderen Übersetzung – als „Höllenfahrt“ auf Deutsch erschien)

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vgs

August

Keith R. A. Decandido: CSI: NY – Ohne Ausweg (Dieses Mal müssen die New Yorker CSIler einen Doppelmord im Knast und den Mord an einem Polizisten aufklären. – Decandido schrieb auch einige Buffy-Romane.)

Oktober

Jerome Preisler: CSI: Crime Scence Investigation – Tod in der Wüste (In Las Vegas müssen die CSIler sich mit dem Mord an eine Sport-Groupie und einer unbekannten Leiche auf einem Golfplatz herumschlagen. – Preisler schrieb auch einige „Tom Clancy’s Power Play“-Romane.)

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Fett Kursiv sind die Titel, auf die ich mich besonders freue.

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Bereits erschienen

Mörderischer Herbst I – Pendragon, Edition Nautilus, Unionsverlag

Mörderischer Herbst II – Gmeiner, Grafit

Mörderischer Herbst III – Edition Köln, Emons


TV-Tipp für den 10. Juli

Juli 10, 2008

3sat, 22.35

Army Go Home! (GB/D/USA 2001, R.: Gregor Jordan)

Drehbuch: Gregor Jordan, Eric Axel Weiss, Nora Maccoby

LV: Robert O’Connor: Buffalo Soldiers, 1992 (Krieg im Frieden, Buffalo Soldiers, Army Go Home))

Mannheim, 1989: GI Ray schiebt, mit einigen Schwarzmarktgeschäften und dem Zerstören von Truppeneigentum, eine ruhige Kugel. Nur der steinharte Sgt. Lee sorgt für Unruhe. GI Ray verführt Lees Tochter und spätestens ab da herrscht ‚Krieg im Frieden“.

Die respektlose Militärkomödie erlebte ihre Uraufführung am 8. September 2001 auf dem Filmfest Toronto und weil am 11. September Terroristen die USA angriffen (Ihr erinnert euch?) war der Weg des Films zum Kassenflop (mit den Umwegen verspäteter Kinostart und DVD-Premiere) vorgegeben.

Mit Joaquin Phoenix, Ed Harris, Scott Glenn, Anna Paquin, Elizabeth McGovern

Hinweise

Oden Film über „Army Go Home!“

3sat  über „Army Go Home!“

Slate über den Film (und die Rezeption in den USA)


R. i. P. Thomas M. Disch und Janwillem van de Wetering – und einige Kurzmeldungen

Juli 9, 2008

R. i. P. Thomas M. Disch (2. Februar 1940 – 4. Juli 2008 )

Disch erschoss sich am 4. Juli in seinem Apartment in New York. Er war nach mehreren Schicksalsschlägen depressiv und sprach öfters von Selbstmord. Er gehörte zu den Science-Fiction-Autoren, die sich scharfsichtig mit der Gesellschaft auseinandersetzten. In seinem bekanntesten Werk „Camp Concentration“ (1968 ) beschreibt er ein totalitäres Amerika, in dem an missliebigen Intellektuellen, Kriegsdienstverweigerern und Afroamerikanern medizinische Experimente durchgeführt werden. Er schrieb außerdem „The Brave Little Toaster: A Bedtime Story for Small Appliances“; die Vorlage zu dem Walt-Disney-Zeichentrickfilm „Der tapfere kleine Toaster“ (The Brave Little Toaster, USA 1987).

“The reason his science fiction is important is that he combined a kind of really dark Swiftian satire with a modernist, really postmodernist sensibility.” (Dana Gioia in NYT)

In Deutschland ist derzeit keines seiner Werke erhältlich. Im Original dagegen schon.

Nachrufe gibt es von Ellen Datlow, Edward Champion, Ed Gorman, Telegraph, LA Times und der New York Times.

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R. i. P. Janwillem van de Wetering (12. Februar 1931 – 4. Juli 2008 )

Der Niederländer war Polizist der Reserve, Kaufmann, Weltenbummler (er lebte in Südafrika, Japan, England, Südamerika, Australien und den USA), las einen schlechten Kriminalroman, dachte, er könne es besser und schrieb einen besseren Roman.

„Weterings Erzählungen sind Kabinettstückchen, nicht aufregend, nicht spektakulär, sie gleichen Parabeln und sind darum auch doppelbödig.“ (Rudi Kost/Thomas Klingenmaier: Steckbriefe)

Seine ersten Erfolge hatte er mit den in Amsterdam spielenden Polizeiromanen mit Adjutant Henk Grijpstra und Sergeant Rinus De Gier. Er schrieb auch Geschcihten mit dem japanischen Inspector Saito und autobiographische Werke über seine Zeit in einem Zen-Kloster in Kyoto, Japan.

Nachrufe gibt es bei Sarah Weinman, Ludger Menke, und Radio Netherland Worldwide.

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Die Juli-Ausgabe der Krimi-Couch ist online. Dieses Mal werden unter anderem Friedhelm Werremeiers „Taxi nach Leipzig„, Allan Guthries „Abschied ohne Küsse„, Sebastian Faulks „Der Tod ist nur der Anfang“, Gianluca Morozzis „Panik“ und Ian Rankins „Eindeutig Mord“ besprochen.

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Ebenfalls ist die Juli-Ausgabe von The Big Thrill, der Online-Zeitschrift der International Thriller Writers, online. In ihr finden sich neben Hinweisen auf Neuerscheinungen auch längere Artikel über und Interviews mit Brad Thor, David Hewson, P. J. Parrish und Ridley Pearson.

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Nachdem Thomas Wörtche im Titel-Magazin vor allem die Hard-Case-Crime-Serie kräftig zusammenfaltet, erntete er bei Krimileser Bernd (Dort stehen die Fakten, die Wörtches Meinung als, hm, etwas seltsam erscheinen lassen.) und Krimiblogger Ludger, beide Male auch in den Kommentaren, den nötigen Gegenwind. Watching-the-Detectives dpr verteidigte Wörtche. Ebenso Gohlis.

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Das ist eine erfreuliche Meldung: Crimespree Cinema schreibt, dass in den USA am 7. Oktober eine Doppel-DVD des Orson-Welles-Klassikers „Touch of Evil“ (Im Zeichen des Bösen, USA 1958 ) erscheint. Auf der DVD sind drei Versionen des Films, mehrere Audiokommentare und Features; – kurz: das ist genau die Fassung, auf die ich seit Jahren warte.

Wann (und ob) die Doppel-DVD in Deutschland erscheint, ist noch unklar.


TV-Tipp für den 9. Juli

Juli 9, 2008

HR, 23.05

Der Boß (F/Can 1985, R.: Alexandre Arcady)

Drehbuch: Francis Veber, Daniel Saint-Harmont, Alexandre Arcady

LV: Jay Cronley: Quick Change, 1981

Für Grimm und sein Team beginnen die wahren Probleme erst nach dem Banküberfall auf dem Weg zum Flughafen.

„Der Boß“ ist der angenehmste Film der Achtziger von Jean-Paul Belmondo: eine lockere Krimikomödie mit Action-Einlagen. Während des Banküberfalls kann Belmondo in einem Clownskostüm dem Affen Zucker geben.

Mit Jean-Paul Belmondo, Guy Marchand, Kim Cattrall


Cover der Woche

Juli 8, 2008


TV-Tipp für den 8. Juli

Juli 8, 2008

WDR, 22.00

James Bond: Im Geheimdienst ihrer Majestät (GB 1969, R.: Peter Hunt)

Drehbuch: Richard Maibaum

LV: Ian Fleming: On her Majesty´s Secret Service, 1963 (007 James Bond im Dienst Ihrer Majestät; 007 James Bond im Geheimdienst Ihrer Majestät; 007 James Bond und sein gefährlichster Auftrag)

James Bond trifft in den Alpen auf seinen Erzfeind Blofeld.

Der Daily Herald meinte, „On her Majesty´s Secret Service“ sei das bis dahin beste Bond-Buch. Und der Film, der sich an die Buchvorlage hält, wäre auch der beste Bond-Film, wenn nicht George Lazenby, sondern Sean Connery die Hauptrolle gespielt hätte.

Mit George Lazenby, Diana Rigg, Telly Savalas

Wiederholung

RBB, Sonntag, 13. Juli, 01.20 Uhr (Taggenau! – davor, Samstag, 12. Juli, 23.30 Uhr: “James Bond: Man lebt nur zweimal” mit Sean Connery)

Hinweis

Meine Besprechung des James-Bond-Romans „Der Tod ist nur der Anfang“ (Devil may care) von Sebastian Faulks mit weiterführenden Links


Mörderischer Herbst III – Editon Köln, Emons

Juli 7, 2008

Und was bietet Köln?

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Edition Köln

August

Peter Faecke: Die Tango-Sängerin („Ein Buch, das nach dem Prinzip der Puppe konstruiert ist: eins steckt im anderen, im Kriminalroman der literarische Roman, und wer anfängt zu lesen, der ist auch schon drin und verloren“, schreibt der Verlag über den zweiten Kommissar-Kleefisch-Roman)

Kriminelle Sittengeschichte Deutschland (Herausgegeben von Frank Göhre und Jürgen Alberts)

August

Michael Molsner: Rote Messe (1973)

Irene Rodrian: Schlaf, Bübchen, Schlaf (1980)

September

Helga Riedel: Einer muss tot (1983)

Peter Schmidt: Die Regeln der Gewalt (1984)

Oktober

Peter Zeindler: Feuerprobe (1991)

Robert Brack: Psychofieber (1993)

Criminalbibliothek 1850 – 1933

Dieter Paul Rudolph (aka Watching the Detectives und Alte Krimis) gibt eine zehnbändige Reihe, versehen mit kundigen Nachworten, mit verschollenen Krimis heraus. Die erste Lieferung:

November

Emilie Heinrichs: Leibrenten (1866)

Später

Benno Bronner: Herr von Syllabus (1872)

J. D. H. Temme: In einer Brautnacht (Erzählungen, ab 1862)

Adolf Streckfuß: Der tolle Hans (1871)

Ernst von Wildenbruch: Das wandernde Licht (1893)

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Emons

Juli

Sybille Baecker: Irrwege (Kommissar Brandner von der Tübinger Kripo muss den Mord an einem Jogger aufklären. Dummerweise finden sie im persönlichen Umfeld des Toten keinen Tatverdächtigen.)

Walter G. Pfaus: Tödliche Machenschaften (Privatdetektiv Fetzer sitzt in der Patsche. Er soll einen Finanzmakler umgebracht haben.)

August

Peter Kersken: Tod an der Ruhr (Im 19. Jahrhundert spielender Krimi)

September

Marlene Bach: Ab in die Hölle (Maria Moosers dritter Mordfall: Wer schnitt einem Heidelberger Finanzberater die Kehle durch?)

Martin Conrath/Sabine Klewe: Das Vermächtnis der Schreiberin (Was haben ein 1308 und ein heute begangener Mord miteinander zu tun? Heinrich Morgen wird für uns diesen Fall klären.)

Ralf H. Dorweiler: Schwarzwälder Schinken (drittes Abenteuer mit Testdieb Schlaicher und seinem Basset Dr. Watson. Dieses Mal sucht er ein entführtes Mädchen.)

Christoph Ernst: Kein Tag für Helden (Detektiv Jacob Fabian soll herausfinden, wer den Bestsellerautor Weiden als Abschreiber diffamiert. Die Spur führt in die Vergangenheit.)

Hannsdieter Loy: Rosenschmerz (Im Rosenheimer Biohotel wird einer der Gäste in der Sauna ermordet. Kriminalrat Josef Ottakring und Chili Toledo ermitteln.)

Dietmar Lykk: Totenschlüssel (Die Provinz lebt: Kommissar Lüthje muss in Norden von Schleswig-Holstein drei Morde aufklären.)

Manfred Megerle: Seefeuer (Mehrere Brände und Morde am Bodensee halten Kommissar Leo Wolf auf Trapp. Seine Ermittlungen führen ihn zu einem Internat.)

Edgar Noske: Himmel über Köln (Der Nachfolger von „Nacht über Nippes“ spielt 1968: Leo Saalbach soll eine minderjährige Tochter aus Frankreich zurückholen.)

Hannes Nygaard: Tod am Kanal (Die Husumer Kripo sucht den Mörder einer Lehrerin.)

Oliver G. Wachlin: Wunderland (Berlin Krimi über den Fall der Mauer. – Als Berliner bin ich gespannt.)

Roswitha Wildgans: Chorale Criminale (Vierter Fall der Weinstubenwirtin und Chorsängerin Maja Kuckuck: ein Metzger, mit dem Kuckuck vor vierzig Jahren eine Affäre hatte, wird erschossen. – Prost!)

Oktober

Meinrad Braun: Fliegende Fische (Richie Salewski findet zwei Stinger-Raketen und will die große Kohle machen. Doch das ist nicht so einfach.)

Carsten Sebastian Henn: Vino Diavolo (Ein Drei-Sterne-Koch wird ermordet und der Tatverdächtige Julius Eichendorff versucht seine Unschuld zu beweisen.)

Stefan Valentin Müller: Schlachthofsymphonie (Kommissar Richard Rose soll in Aschaffenburg den Mord an einem Schlachthofdirektor aufklären. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf einen Kinderhändlerring.)

Reinhard Rohn: Falsche Herzen (Hey, das ist neu: ein Serienmörder in Köln. Sein nächstes Opfer: der ermittelnde Kommissar.)

Roland Stark: Tod im Klostergarten (Eine junge Frau wird ermordet. Ihre Freundin verschwindet. Kommissar Mayfeld ermittelt. Die Schwester der Toten und der Bruder der Verschwundenen wollen die Wahrheit herausfinden. Und die Spur führt – Überraschung! – in die Vergangenheit.)

Dennis Vlaminck: Reliquiem (Ein Krimi aus dem Mittelalter)

November

Nicola Förg: Hundsleben (Kommissar Weinzirl will herausfinden, wer eine Künstlerin und Tierschützerin erschlagen hat. Verdächtig sind die bäuerlichen Nachbarn, andere Tierschützer und Verwandte von Spendern.)

Marianne Enzweiler Hill: Blinde Zeit (Kommissar Karter auf dem Selbstfindungstrip; allerdings ohne Drogen, aber dafür mit einigen anderen Verbrechen, wie einem gefälschten Familienstammbuch und einem verschwundenen Jungen.)

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Fett Kursiv sind die Titel, auf die ich mich besonders freue.

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Bereits erschienen

Mörderischer Herbst I – Pendragon, Edition Nautilus, Unionsverlag

Mörderischer Herbst II – Gmeiner, Grafit


TV-Tipp für den 7. Juli

Juli 7, 2008

ZDF, 22.15

Match Point (GB 2005, R.: Woody Allen)

Drehbuch: Woody Allen

Ein Woody-Allen-Film ohne New York? Geht das? Wie sein erster im Ausland gedrehter Film “Match Point” zeigt, geht das sehr gut. Für Allen scheint es sogar eine Frischzellenkur gewesen zu sein. Denn er drehte seine weiteren Filme, ohne die gewohnten Allen-Wortkaskaden, in Europa.

Die Geschichte von „Match Point“ ist die alte Geschichte vom Aufsteiger aus kleinen Verhältnissen, der für seine Ziele über Leichen geht. Denn seine große Liebe ist nicht seine Ehefrau und er denkt nicht an eine Scheidung, die ihn selbstverständlich seine gerade mühsam erreichte gesellschaftliche Stellung kosten würde.

„Match Point“ wurde von den Kritikern abgefeiert, erhielt Preise und wurde für wichtige Preise, unter anderem den Oscar und den Edgar Allan Poe Award als bestes Drehbuch, nominiert. Der Film ist ein schön gemeines, etwas überbewertetes Thrillerdrama mit einer bitterbösen Schlusspointe.

Mit Scarlett Johansson, Jonathan Rhys Meyer, Emily Mortimer, Emily Mortimer, Matthew Goode, Mark Gatiss, Brian Cox, Ewen Bremner, James Nesbitt

Wiederholung: Mittwoch, 9. Juli, 00.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Guardian: Interview mit Woody Allen (20. Dezember 2005)

Total Film: Interview mit Woody Allen (30. Dezember 2005)

Die Welt: Interview mit Woody Allen (23. Dezember 2005)

Homepage zum Film

Film-Zeit über „Match Point“


TV-Krimi-Buch-Tipps online

Juli 6, 2008

Bei den Alligatorpapieren sind die neuen „TV-Krimi-Buch-Tipps“ erschienen. Wer den vollständigen Überblick über die demnächst im Fernsehen laufenden Verfilmungen von Krimanalfilmen studieren will, muss klicken. Ohne Klicken gibt’s nur die Erwähnung der Höhepunkte:

Hallo liebe Krimifreunde,

zu zwei Wochen, in denen Wiederholungen die Höhe- und auch Tiefpunkte des TV-Programms bilden. Zu den Tiefpunkten zählen, wenn da nicht die Musik von Peter Thomas wäre, die beiden Jerry-Cotton-Filme und der Alain-Delon-Film „Der Panther II – Eiskalt wie Feuer“ (nach einem Roman Frédéric H. Fajardie). Zu den Höhepunkten zählen Clint Eastwoods Dennis-Lehane-Verfilmung „Mystic River“, J. Lee Thompsons John-D.-MacDonald-Verfilmung „Ein Köder für die Bestie“, Orson Welles‘ Whit-Masterson-Verfilmung „Im Zeichen des Bösen“, Peter Godfreys lange nicht mehr gezeigte Wilkie-Collins-Verfilmung „Das Geheimnis der Frau in Weiß“, Jean-Luc Godards Dolores-Hitchens-Verfilmung „Die Außenseiterbande“, Wolfgang Murnbergers Wolf-Haas-Verfilmung „Komm, süßer Tod“, Barry Sonnenfelds Elmore-Leonard-Verfilmung „Schnappt Shorty“ und Alfred Hitchcocks Robert-Bloch-Verfilmung „Psycho“ (die eine „Psycho“-Nacht eröffnet).


TV-Tipp für den 6. Juli

Juli 6, 2008

Heute gibt’s wieder einen Arte-Themenabend. Dieses Mal: „Zwei Freunde in Hollywood – Sydney Pollack und Robert Redford“ (bzw. Ein Abend zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Regisseur Sydney Pollack)

Arte, 20.50

Jeremiah Johnson (USA 1972, R.: Sydney Pollack)
Drehbuch: John Milius, Edward Anhalt

LV: Vardis Fisher: Mountain Man (1965), Raymond W. Thorp, Robert Bunker: Crow Killer: The Saga of Liver-Eating Johnson (1958, 1969)

Um 1850 zieht Exsoldat Jeremiah Johnson sich aus der Zivilisation in die Berge zurück. Doch auch dort findet er nicht seinen Seelenfrieden.

„Pollack setzt in seinem Film auf ruhige, meditative Bilder und arbeitet mit langsamen Panoramaschwenks und Überblendungen. Im Mittelpunkt steht die Schilderung der einsamen Bergwelt von Utah, deren überwältigende Schönheit zugleich auch als bedrohlich und lebensfeindlich gezeigt wird. Es ist eine archaische Welt des Auge-um-Auge, in die Jeremiah geht. Die Winter scheinen in diesen Bergen nie zu vergehen, und diese ewigen Winter betonen die selbstgewählte Isoliertheit der Protagonisten.“ (Peter Ruckriegel, in Bernd Kiefer/Norbert Grob [Hrsg.]: Filmgenres Western)

Mit Robert Redford, Will Geer, Stefan Gierasch

Wiederholung: Montag, 7. Juli, 14.55 Uhr

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Arte, 22.35

Something about Sydney Pollack (F 2004, R.: Harold Manning)

Drehbuch: Harold Manning

Doku, für die Sydney Pollack ein langes Interview gab.

Mit Sydney Pollack, Robert Redford

Hinweise

Arte zum Themenabend

Kriminalakte: R. i. P. Sydney Pollack


TV-Tipp für den 5. Juli

Juli 4, 2008

Pro 7, 22.30

Mystic River (USA 2003, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: Dennis Lehane: Mystic River, 2001 (Spur der Wölfe, Mystic River)

Jimmy Markum, Dave Boyle und Sean Devine waren Jugendfreunde. Jahrzehnte später treffen sie sich wieder. Jimmys Tochter wurde ermordet. Sean soll als Polizist den Mörder finden und Dave gerät in Verdacht, sie umgebracht zu haben.

Seit einigen Jahren dreht Clint Eastwood einen grandiosen Film nach dem nächsten. Auch „Mystic River“ ist ein ruhiges, im positiven Sinn altmodisch erzähltes, düsteres Drama ohne einfache Lösungen über Schuld, Sühne und der Frage nach Gerechtigkeit.

Mit seinen exzellenten Schauspielern, dem guten Drehbuch, der ruhigen Kameraarbeit (Tom Stern, seit „Honkytonk Man“ [1982] bei fast jedem Eastwood-Film dabei) und der stimmigen Musik (Clint Eastwood himself) ist der Film sogar dem etwas ausufernden Roman überlegen.

Neben zahlreichen Nominierungen und Preisen wurde Helgelands Buch auch für den Edgar Allan Poe-Preis als bestes Drehbuch nominiert.

Im Henschel-Verlag erscheint im August der schöne Bildband „Clint Eastwood – Bilder eines Lebens“ von Pierre-Henri Verhac mit einem biographischen Essay von Peter Bogdanovich und zahlreichen schönen, überwiegend bislang unveröffentlichten Fotos. Ich durfte schon einen Blick in das Buch werfen und es sieht wirklich schön aus.

Mit Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon, Laurence Fishburne, Marcia Gay Harden, Laura Linney

Wiederholung: Sonntag, 6. Juli, 02.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Dennis Lehane

January Magazine: Interview mit Dennis Lehane über „Mystic River“ (März 2001)

Meine Besprechung von Dennis Lehanes Kurzgeschichtensammlung „Coronado“

Scriptmag: Brian Helgeland über das Schreiben des Drehbuchs


Mörderischer Herbst II – Gmeiner, Grafit

Juli 4, 2008

Weiter geht’s mit zwei Krimiverlagen, die sich vor allem dem deutschsprachigen Krimi widmen:

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Gmeiner

Seit zehn Jahren gibt es die ausschließlich mit deutschsprachigen Autoren bestrittene Krimireihe im Gmeiner-Verlag. Deshalb: Herzlichen Glückwunsch! (Oh, und auf der Verlags-Homepage gibt es ein Gewinnspiel.)

Juli

Beate Baum: Häuserkampf (Journalistin Kirsten Bertram ermittelt wieder: der Bruder ihres Freundes kommt nach Dresden. Er will das Hechtviertel sanieren. Bertram ist misstrauisch und befindet sich schnell zwischen den Fronten eines mörderischen Kampfes um das Sanierungsgebiet.)

Susanne Bonn: Der Jahrmarkt zu Jakobi (Historischer Kriminalroman: Lindenfels in der Pfalz, 14. Jahrhundert)

Klaus Erfmeyer: Geldmarie (Justizkrimi: Die Polizei glaubt, dass Knobels Freundin ihren Germanistikprofessor umgebracht hat. Anwalt Knobel will ihre Unschuld beweisen.)

B. Erwin/U. Buchhorn: Die Herren von Buchhorn (Historischer Kriminalroman: St. Gallen, 10. Jahrhundert)

Matthias P. Gibert: Kammerflimmern (Der Tod eines Justiziars bringt Kommissar Lenz auf die Spur der Wirtschaftsmafia.)

Edi Graf: Leopardenjagd (Der Leopard will die Tübinger Journalistin Roloff umbringen. Ihre einzige Hoffnung ist ein seit Wochen verschwundener kenianischer Safariführer.)

Sigrid Hunold-Reime: Frühstückspension („ein frecher Beziehungskrimi“ sagt der Verlag)

Marcus Imbsweiler: Schlussakt (Privatdetektiv Max Koller soll den Mörder einer Operngarderobiere finden.)

Fritjof Karnani: Notlandung (Wirtschaftsthriller: Pilotenausbilderin Beryl Kirchbach will herausfinden, warum einer ihrer Schüler sich umbrachte.)

Gabriele Keiser: Gartenschläfer (Kommissarin Franca Mazzari sucht den Mörder des bestialisch erstochenen 18-jährigen Mario Reschkamp. Eine Spur führt ins Drogenmilieu, eine andere in okkulte Kreise und eine dritte zu einer Freundin des Toten.)

Uwe Klausner: Die Kiliansverschwörung (Historischer Kriminalroman: Würzburg: 15. Jahrhundert)

Sabine Klewe: Blutsonne (Eine Mordserie erschüttert Düsseldorf. Die „MK Henker“ und Amateurdetektivin Katrin Sandmann suchen den Täter.)

Matthias Klösel: Tourneekoller (Debüt: Kommissar Beckmann kommt der Selbstmord eines Schweizer Geschäftsmanns nicht koscher vor.)

Norbert Klugmann: Die Nacht des Narren (Historischer Krimi: Lübeck, 17. Jahrhundert)

Paul Lascaux: Wursthimmel (Nach dem Käse geht’s für die Privatdetektive Heinrich Müller und Nicole Himmel um die Wurst.)

Kurt Lehmkuhl: Raffgier (Erster Band der Serie mit dem pensionierten Kommissar Rudolf-Günther Böhnke. Er sucht den Mörder eines angesehenen Immobilienmaklers.)

Raimund A. Mader: Glasberg (Debüt: Kommissar Bichlmaier muss den Mord an einem Politiker und seiner Tochter aufklären. Eine Spur führt in die Vergangenheit zum „Prager Frühling“.)

Hardy Pundt: Deichbruch (Debüt: Wurde beim Deichbau gepfuscht? Wiard Lüpkes will’s wissen.)

Friederike Schmöe: Spinnefeind (Privatdetektivin Katinka Palfy soll herausfinden, wer dem Mathematiklehrer Falk wichtige Unterlagen gestohlen hat und warum einer seiner Schüler bei einer Exkursion verschwand. Da wird Falks Ex-Verlobte umgebracht, Falk wird als Mörder verdächtigt, und Palfy erhält das Angebot, an einer dreimonatigen Ausgrabung in Libyen teilzunehmen. – Klingt verwirrend? Ist es wahrscheinlich auch.)

Hans-Peter Vertacnik: Ultimo (ein Politthriller aus Österreich)

18. September

Bernd Franzinger: Kindspech (achter Fall für Kommissar Tannenberg: die kleine Emma Tannenberg wird entführt. Der Kommissar sucht die Entführer.)

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Grafit

Ohne große Vorrede

Bereits erschienen

Matti Rönkä: Der Grenzgänger (Taschenbuch-Ausgabe)

Juli

Christoph Güsken: Sensemann lacht (Comedy-Krimi: Bestsellerautor Dankmar G. Rolling beauftragt Privatdetektiv Henk Voss das Lösegeld für ein gestohlenes Manuskript zu überbringen. Voss erledigt den Auftrag. Doch als er sein Honorar abholen will, ist Rolling tot. Todesursache: zu Tode gelacht.)

Beate Sauer: Der Geschmack der Tollkirsche (Taschenbuch-Ausgabe)

September

Wilfried Eggers: Paragraf 301 (Rechtsanwalt Peter Schlüter soll in einem Fall die Auslieferung eines zu einer zwanzigjährigen Strafe verurteilten Türken in seine Heimat verhindern, in einem anderen Fall soll er einen illegal in Deutschland lebenden Türken in einem Mordprozess verteidigen. – Der Verlag meint „provokant“)

H. P. Karr/Herbert Knorr (Hrsg.): Mord am Hellweg IV (und wieder schreiben deutsche und einige ausländische Krimiautoren Kurzgeschichten. Dieses Mal wird beim Hellweg-Krimifestival auch erstmals der europäische Krimipreis „Ripper-Award“ verliehen.)

Charles den Tex: Die Macht des Mr. Miller (Taschenbuch-Ausgabe)

Oktober

Horst Eckert: Königsallee (Taschenbuch-Ausgabe)

Reinhard Junge: Achsenbruch (PEGASUS ermittelt wieder: eine Autobombe tötet Rechtsanwalt Beißner. Aber wem galt der Anschlag? Ihm oder der Bochumer Oberbürgermeisterin Sonnenschein?)

Pentti Kirstilä: Den Göttern trotzt man nicht (Ein Fall für Lauri Hanhivaara)

Gabriella Wollenhaupt: Es muss nicht immer Grappa sein (ein neuer Comedy-Krimi mit der Journalistin Grappa. – Ich fand den ersten Grappa-Krimi so schlecht, dass ich auf weitere Versuche keine Lust habe.)

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Fett Kursiv sind die Titel, auf die ich mich besonders freue.

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Bereits erschienen

Mörderischer Herbst I – Pendragon, Edition Nautilus, Unionsverlag


TV-Tipp für den 4. Juli

Juli 4, 2008

Pro 7, 20.15

Die purpurnen Flüsse (F 2000, R.: Mathieu Kassovitz)

Drehbuch: Mathieu Kassovitz, Jean-Christophe Grange

LV: Jean-Christophe Grange: Les Rivières pourpres, 1997 (Die purpurnen Flüsse)

Wer bringt in einer abgeschiedenen Alpenuni Menschen um? Kommissar Niémans ermittelt und deckt dabei eine gigantische Verschwörung auf.

Spannender, nicht sonderliche plausibler Thriller: „aufwändig inszenierter Trashfilm“ (tip).

Mit Jean Reno, Vincent Cassel, Dominique Sanda

Wiederholung: Montag, 7. Juli, 00.30 Uhr (Taggenau! – dann in der ungekürzten FSK-16-Version)

Hinweise

Homepage von Jean-Christophe Grange

Krimi-Couch über Jean-Christophe Grange


Mörderischer Herbst I – Pendragon, Edition Nautilus, Unionsverlag

Juli 3, 2008

Was bringt der Herbst? Natürlich krimitechnisch betrachtet. Den Aufschlag – weil sie den Herbst bereits im Hochsommer beginnen lassen – machen drei Verlage, die auch Kriminalromane veröffentlichen und dabei oft ein glückliches Händchen haben:

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Pendragon

Oder: der Verlag, der viele zu Unrecht vergessene Autoren wieder verlegt, teils mit neuen Büchern, teils in Überarbeitungen und teils in Neuauflagen . Ich sage nur Robert B. Parker (In Amerika ein Bestsellerautor), Ernest Tidyman („Shaft“), D. B. Blettenberg (Hey, wann kommt der neue Roman?), Fred Breinersdorfer (dito: Wo bleibt der neue Roman?), Frank Göhre (Schon „Mo“ gelesen?), Roger Graf und Wolfgang Schweiger. Sam Jaun stößt jetzt dazu.

Juni

Pieke Biermann: Der Asphalt unter Berlin (Kriminalreportagen aus der Metropole)

Sam Jaun: Die Brandnacht (Endlich wieder erhältlich!)

Roland Voggenauer: Übersee (Die Bachlers haben eine dunkle Vergangenheit und das Ehepaar Staudacher wird sie aufdecken.)

Juli

Rainer Gross: Weiße Nächte (Sein mit dem Glauser ausgezeichnetes Debüt „Grafeneck“ war die Überraschung des letzten Jahres. Kann er mit dem Folgewerk die Erwartungen befriedigen?)

Michael Koglin: Der du bist dem Vater gleich (Der Obdachlose Omen, die Journalistin Juli und der Ex-Standesbeamte Harley suchen den Mörder einer Pferdepflegerin. Hm, ist wohl mehr Comedy als Krimi.)

August

Sabine Ernst: Kaltes Nest (Debüt: Ein Unbekannter überfällt Frauen. Die Polizei steht vor einem Rätsel.)

Roger Graf: Der Mann am Gartenzaun (Zweiter Fall für Damian Stauffer von der Kripo Zürich: in einer stillgelegten Fabrik wird ein Skelett entdeckt.)

Heinrich-Stefan Noelke: Das Kind im Glas (Bentsen fühlt sich für den Pechvogel Nesto verantwortlich. Als Nesto einen Unternehmer entführt, muss Bentsen etwas tun.)

Robert B. Parker: Der gute Terrorist – Ein Auftrag für Spenser (Nach „Kopfpreis für neun Mörder“ [The Judas Goat, 1978] muss Spenser sich wieder mit Terroristen herumschlagen.)

September

Jutta Motz: Späte Seilschaften (Nach dem Ende des Kalten Krieges stehen ein Oxford-Professor und ein Stasi-Mann unter Mordverdacht. Nur gemeinsam können sie ihre Unschuld beweisen. „Ein tiefgründiger Plot vor dem Hintergrund der neueren deutschen Geschichte“, sagt der Verlag.)

Roger Strub: Hand angelegt (Nach den Tod einer Studentin stößt die Polizei auf erotische Chatrooms und ungeklärte Morde in verschiedenen europäischen Ländern.)

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Edition Nautilus

Oder, seit dem Überraschungserfolg „Tannöd“, der Andrea-Maria-Schenkel-Verlag

30. Juni

Robert Brack: Und das Meer gab seine Toten wieder (ist bereits erschienen; spielt in den Dreißigern und liegt auf meinem „unbedingt zu lesen“-Stapel. Denn sein vorheriger Krimi „Schneewittchens Sarg“ gefiel mir sehr gut. Doch jetzt habe ich mir endlich den schon lange überfälligen neuen Harlan-Coben-Roman „Das Grab im Wald“ geschnappt.)

27. August

Kaliber .64

Marita und Jürgen Alberts: Tod in der Quizshow (Ein Filmproduzent bringt vor laufender Kamera einen Quizmoderator um. Der Sender will allerdings, bevor der Mord publik wird, die noch nicht ausgestrahlten Folgen senden. – Das klingt ziemlich durchgeknallt.)

Wolfgang Schorlau: Ein perfekter Mord (Ein Krimiautor soll den perfekten Mord erfinden. Als dieser in die Tat umgesetzt wird, hat der Autor ein Problem.)

Manfred Wieninger: Die Rückseite des Mondes („Eine bösartige Geschichte aus der österreichischen Provinz“, schreibt der Verlag über diese Geschichte ohne Wieningers Serienhelden Marek Miert.)

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Unionsverlag

Bekannte Namen bestimmen das Herbst-Programm:

25. Juli

Hannelore Cayre: Das Meisterstück (zweiter Auftritt von Lumpenadvokat Leibowitz: einer seiner Stammkunden ist angeklagt, einen aufsehenerregenden Kunstraub begangen zu haben. Leibowitz schnüffelt ein wenig herum und befindet sich in einer Raubkunst-Affäre wieder.)

Friedrich Glauser: Das erzählerische Werk in vier Bänden (nun, die vier einzeln erhältlichen Bücher in einer Kassette)

Bruno Morchio: Wölfe in Genua (In seinem zweiten Fall soll Privatdetektiv Bacci Pagano im Auftrag der Versicherung den Tod eines Rentners aufklären. Denn der mit einer jungen, bildhübschen Frau Verheiratete schloss kurz vor seinem Tod eine millionenschwere Lebensversicherung ab.)

Leonardo Padura: Der Nebel von gestern (Mario Conde verliebt sich in das Bild einer auf rätselhafte Weise verstorbenen Bolero-Sängerin aus den Fünfzigern. Er will mehr herausfinden.)

Nury Vittachi: Shanghai Dinner (Taschenbuch-Ausgabe)

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Fett kursiv: auf diese Bücher freue ich mich besonders.


TV-Tipp für den 3. Juli

Juli 3, 2008

Das Vierte, 20.15

Flammender Stern (USA 1960, R.: Don Siegel)

Drehbuch: Clari Huffaker, Nunnally Johnson

LV: Clair Huffaker: Flaming Lance, 1958

Texas, 1878: Das junge Halbblut Pacer Burton muss sich entscheiden, wem seine Loyalität gehört. Den Weißen oder den Indianern. Dabei möchten er und seine Familie doch nur ihre Ruhe haben.

Pessimistischer Western die Verpflichtungen und Anforderungen an Menschen, die zwischen zwei verfeindeten Gruppen stehen – und wissen, dass jede Entscheidung falsch ist.

„Es liegt durchaus eine gewisse Tragik darin, dass Elvis sein filmisches Meisterwerk nicht wirklich dominieren konnte, weil der Part überwiegend passiver Natur und ‚Flaming Star’ von seiner Struktur her ein Ensemblestück ist. Und in seiner nüchtern-illusionslosen Grundhaltung macht ‚Flaming Star’ natürlich überdeutlich klar, dass Don Siegel keineswegs der tumbe, rechtslastige Law-and-Order-Bolzen sein konnte, den spätestens nach ‚Dirty Harry’ viele partout in ihm sehen wollten, allerdings auch kein den Zeitgeist hofierender und auf verlogene Sentimentalitäten und Versöhnlichkeiten (die in diesem Fall die amerikanische Realgeschichte schon gar nicht hergab) setzender Liberaler.“ (Ulrich van Berg in Frank Arnold/Michael Esser [Hrsg.]: Dirty Harry – Don Siegel und seine Filme)

„Es wird immer Menschen geben, deren Vorurteile so tief sitzen, dass für sie keine Hoffnung besteht.“ (Don Siegel in Stuart M. Kaminsky: Don Siegel: Director)

Mit Elvis Presley, Dolores del Rio, Steve Forrest, John McIntire, Barbara Eden, Richard Jaeckel, L. Q. Jones