TV-Tipp für den 19. Oktober: Die Macht und ihr Preis

Oktober 18, 2026

Arte, 20.15

Die Macht und ihr Preis (Cadaveri eccellenti, Italien/Frankreich 1976)

Regie: Francesco Rosi

Drehbuch: Francesco Rosi, Tonino Guerra, Lino Jannuzi

LV: Leonardo Sciascia: Il contesto – Una parodia, 1971 (Tote Richter reden nicht, Die Macht und ihr Preis, Der Zusammenhang – Eine Parodie)

Inspektor Rogas stößt bei der Suche nach dem Mörder zweier Richter und eines Staatsanwalts auf ein die höchsten Kreise betreffendes Komplott.

Ein starbesetzter Klassiker unter den Polit-Thrillern der Siebziger.

Endlich wieder im Fernsehen. Nach meinen, zugegeben unvollständigen, Aufzeichnungen lief er zuletzt vor fast zwanzig Jahren im Fernsehen. Es scheint auch keine deutschsprachige DVD-Ausgabe zu geben.

Wer danch nicht einschlafen kann und mehr über Lino Ventura wissen möchte, kann sich um 01.55 Uhr die 55-minütige Doku Lino Ventura – Ganove mit Herz“ (Frankreich 2017) ansehen.

Mit Lino Ventura, Alain Cuny, Charles Vanel, Max von Sydow, Fernando Rey, Tino Carraro, Marcel Bozzuffi

Hinweise

Arte über den Film (auch in der Mediathek)

AlloCiné über „Die Macht und ihr Preis“

Rotten Tomatoes über „Die Macht und ihr Preis“

Wikipedia über „Die Macht und ihr Preis“ (deutsch, englisch),  Francesco Rosi (deutsch, englisch) und Leonardo Sciascia (deutsch, englisch, italienisch)

The Hollywood Reporter interviewt Francesco Rosi (14. Februar 2008)

Movie-College interviewt Francesco Rosi (2001)

Krimi-Couch über Leonardo Sciascia

Amici di Leonardo Sciascia

Meine Besprechung von Leonardo Sciascias „Die Affaire Moro. Ein Roman“ (L’Affaire Moro, 1978)


TV-Tipp für den 8. Januar: Detective

Januar 8, 2018

Arte, 01.20

Detective (Frankreich 1985)

Regie: Jean-Luc Godard

Drehbuch: Jean-Luc Godard, Anne-Marie Miéville (nach einer Story von Alain Sarde und Philippe Setbon)

Ein Hoteldetektiv und ein Polizist wollen herausfinden, wer vor zwei Jahren einen Fürst ermordete. Dafür beobachten sie mit einer Videokamera (damals State of the Art) die Halle des noblen Pariser Hotels Concorde Saint-Lazare. Sie konzentrieren sich immer mehr auf drei Gruppen von Menschen.

Anlässlich des Todes von Johnny Hallyday nahm Arte im Dezember Jean-Luc Godards „Detective“ überraschend ins Programm und zeigt ihn heute Nacht nach einmal. Eine Gelegenheit, die sich kein Cineast entgehen lassen sollte. Denn dieser ‚kommerzielle‘ Film (aus Godards Sicht) ist eine wundervoll verspielte Noir-Dekonstruktion mit Starbesetzung.

1986 lief „Detective“ sogar regulär in deutschen Kinos. Heute werden Godards neueste Werke noch nicht einmal im Fernsehen gezeigt.

Mit Claude Brasseur, Nathalie Baye, Johnny Hallyday, Jean-Pierre Léaud, Laurent Terzieff, Stéphane Ferrara, Alain Cuny, Emmanuelle Seigner

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Detective“

Wikipedia über „Detective“ (englisch, französisch)

Der Film Noir über „Detective“

Wikipedia über Jean-Luc Godard (deutsch, englisch, französisch)

IMDB über Jean-Luc Godard

Kriminalakte gratuliert Jean-Luc Godard zum Geburtstag (3. Dezember 2010)

Meine Besprechung von Jean-Luc Godards “Außer Atem” (À bout de souffle, Frankreich 1959)