TV-Tipp für den 20. Juli: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Juli 19, 2025

RTL II, 20.15

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)

Regie: Ben Stiller

Drehbuch: Steven Conrad

LV: James Thurber: The Secret Life of Walter Mitty, 1939 (Walter Mittys Geheimleben, Kurzgeschichte, Erstveröffentlichung in „The New Yorker“)

Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des „Life Magazine“ und in seiner Fantasie erlebt er die tollsten Abenteuer. Sein Leben ändert sich, als auf dem Titelbild der letzten Ausgabe des Magazins ein von dem wagemutigem Fotografen Sean O’Connell gemachtes Bild erscheinen soll. Denn dummerweise findet Mitty das Negativ nicht. Also macht er sich auf den Weg. Er sucht O’Connell und erlebt dabei die erstaunlichsten Abenteuer.

Wunderschöne, gelungen zwischen Fantasie und Realität wechselnde Komödie über Träume und ihre Erfüllung. Von James Thurbers klassischer Kurzgeschichte wurde nur die Grundidee übernommen.

mit Ben Stiller, Kirsten Wiig, Sean Penn, Shirley MacLaine, Adam Scott, Kathryn Hahn, Patton Oswalt, Adrian Martinez

Wiederholung: Montag, 21. Juli, 02.30 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Moviepilot über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Metacritic über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Rotten Tomatoes über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Wikipedia über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ben Stillers „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)


TV-Tipp für den 25. Oktober: Aushilfsgangster

Oktober 24, 2023

Nitro, 20.15

Aushilfsgangster (Tower Heist, USA 2011)

Regie: Brett Ratner

Drehbuch: Ted Griffin, Jeff Nathanson (nach einer Geschichte von Adam Cooper, Bill Collage und Ted Griffin)

Kurzweilige Komödie über die Beschäftigten eines in Manhattan liegenden Luxus-Miethauses, die sich an einem stinkreichen Finanzbetrüger, der ihren Pensionsfond verzockte, rächen wollen. Sie beschließen, ihn zu bestehlen.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Ben Stiller, Eddie Murphy, Casey Affleck, Alan Alda, Matthew Broderick, Stephen Henderson, Judd Hirsch, Téa Leoni, Michael Peña, Gabourey Sidibe, Nina Arianda, Zeljko Ivanek

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Aushilfsgangster“

Wikipedia über „Aushiflsgangster“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Brett Ratners „Aushilfsgangster“ (Tower Heist, USA 2011)

Meine Besprechung von Brett Ratners „Hercules“ (Hercules, USA 2014)


TV-Tipp für den 28. Mai: Gefühlt Mitte Zwanzig

Mai 27, 2022

3sat, 23.25

Gefühlt Mitte Zwanzig (While we’re young, USA 2014)

Regie: Noah Baumbach

Drehbuch: Noah Baumbach

Dokumentarfilmer Josh doktert seit zehn Jahren an seinem neuen Dokumentarfilm herum. Als er und seine Frau ein zwanzig Jahre jüngeres Hipster-Paar kennen lernen, verändert sich ihr Leben. Zunächst entdecken sie ihre Jugend wieder.

Sehr lebensweise, traurige und gleichzeitig vergnügliche Midlife-Crisis-Komödie.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Ben Stiller, Naomi Watts, Adam Driver, Amanda Seyfried, Charles Grodin, Adam Horovitz, Maria Dizzi, Peter Yarrow, Peter Bogdanovich (Cameo)

Hinweise

Moviepilot über „Gefühlt Mitte Zwanzig“

Metacritic über „Gefühlt Mitte Zwanzig“

Rotten Tomatoes über „Gefühlt Mitte Zwanzig“

Wikipedia über „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Frances Ha“ (Frances Ha, USA 2012)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (While we’re young, USA 2014)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Mistress America“ (Mistress America, USA 2015)


TV-Tipp für den 30. August: Gefühlt Mitte Zwanzig

August 30, 2018

3sat, 22.25

Gefühlt Mitte Zwanzig (While we’re young, USA 2014)

Regie: Noah Baumbach

Drehbuch: Noah Baumbach

Dokumentarfilmer Josh doktert seit zehn Jahren an seinem neuen Dokumentarfilm herum. Als er und seine Frau ein zwanzig Jahre jüngeres Hipster-Paar kennen lernen, verändert sich ihr Leben. Zunächst entdecken sie ihre Jugend wieder.

TV-Premiere einer sehr lebensweisen, traurigen und gleichzeitig vergnüglichen Midlife-Crisis-Komödie.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Ben Stiller, Naomi Watts, Adam Driver, Amanda Seyfried, Charles Grodin, Adam Horovitz, Maria Dizzi, Peter Yarrow, Peter Bogdanovich (Cameo)

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Moviepilot über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Metacritic über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Rotten Tomatoes über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Wikipedia über „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Frances Ha“ (Frances Ha, USA 2012)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (While we’re young, USA 2014)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Mistress America“ (Mistress America, USA 2015)


TV-Tipp für den 31. Januar: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Januar 31, 2018

Sat.1, 20.15
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)
Regie: Ben Stiller
Drehbuch: Steven Conrad
LV: James Thurber: The Secret Life of Walter Mitty, 1939 (Walter Mittys Geheimleben, Kurzgeschichte, Erstveröffentlichung in „The New Yorker“)
Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des „Life Magazine“ und in seiner Fantasie erlebt er die tollsten Abenteuer. Sein Leben ändert sich, als auf dem Titelbild der letzten Ausgabe des Magazins ein von dem wagemutigem Fotografen Sean O’Connell gemachtes Bild erscheinen soll. Denn dummerweise findet Mitty das Negativ nicht. Also macht er sich auf den Weg. Er sucht O’Connell und erlebt dabei die erstaunlichsten Abenteuer.
Wunderschöne, gelungen zwischen Fantasie und Realität wechselnde Komödie über Träume und ihre Erfüllung. Von James Thurbers klassischer Kurzgeschichte wurde nur die Grundidee übernommen.
mit Ben Stiller, Kirsten Wiig, Sean Penn, Shirley MacLaine, Adam Scott, Kathryn Hahn, Patton Oswalt, Adrian Martinez
Wiederholung: Donnerstag, 1. Februar, 00.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

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Film-Zeit über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Moviepilot über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

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Rotten Tomatoes über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

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Meine Besprechung von Ben Stillers „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)


TV-Tipp für den 17. Januar: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

Januar 17, 2016

Pro7, 20.15
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)
Regie: Ben Stiller
Drehbuch: Steven Conrad
LV: James Thurber: The Secret Life of Walter Mitty, 1939 (Walter Mittys Geheimleben, Kurzgeschichte, Erstveröffentlichung in „The New Yorker“)
Walter Mitty arbeitet im Fotoarchiv des „Life Magazine“ und in seiner Fantasie erlebt er die tollsten Abenteuer. Sein Leben ändert sich, als auf dem Titelbild der letzten Ausgabe des Magazins ein von dem wagemutigem Fotografen Sean O’Connell gemachtes Bild erscheinen soll. Denn dummerweise findet Mitty das Negativ nicht. Also macht er sich auf den Weg. Er sucht O’Connell und erlebt dabei die erstaunlichsten Abenteuer.
Wunderschöne, gelungen zwischen Fantasie und Realität wechselnde Komödie über Träume und ihre Erfüllung. Von James Thurbers klassischer Kurzgeschichte wurde nur die Grundidee übernommen.
mit Ben Stiller, Kirsten Wiig, Sean Penn, Shirley MacLaine, Adam Scott, Kathryn Hahn, Patton Oswalt, Adrian Martinez
Wiederholung: Montag, 18. Januar, 08.50 Uhr

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Moviepilot über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Metacritic über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Rotten Tomatoes über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Wikipedia über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ben Stillers „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)


Neu im Kino/Filmkritik: „Gefühlt Mitte Zwanzig“ ist doch okay

Juli 30, 2015

Inzwischen haben ihre Freunde Kinder. Aber Josh Srebnick (Ben Stiller) und seine Frau Cornelia (Naomi Watts), Produzentin und Tochter eines erfolgreichen Dokumentarfilmers, fühlen sich noch nicht so alt. Sie sind ja in Brooklyn lebende Künstler. Er arbeitet seit zehn Jahren an seinem neuen Dokumentarfilm, einem mehrstündigem Opus über den linken Intellektuellen Ira Mandelstam, das zu komplex ist, um es in einem Halbsatz zu erklären. In jedem Fall soll der Film umfassend aufklären und die unverfälschte Wirklichkeit und Wahrheit zeigen. Wie in den Filmen der von ihm bewunderten Dokumentarfilmer Frederick Wiseman, die Maysles-Brüder und D. A. Pennebaker wird es in seinem Film keine Manipulation der Wirklichkeit geben.
Nebenbei unterrichtet er an einer Universität. Dort trifft er Jamie (Adam Driver), einen jungen Studenten, der ihn für seinen vorherigen Film bewundert. Josh genießt die für ihn ungewohnte Aufmerksamkeit und er ist auch fasziniert von Jamies jugendlicher Unbekümmertheit. Sie treffen sich öfter. Er nimmt auch seine anfangs skeptische Frau Cornelia mit zu den Treffen mit Jamie und seiner Freundin Darby (Amanda Seyfried). Die beiden Mittvierziger fühlen sich, angesteckt durch die Lebensfreude und das improvisierte Leben von Jamie und Darby, wieder jünger. Sie brechen aus ihrem schon seit Jahren in festen Bahnen verlaufendem Alltagsleben aus.
Noah Baumbach, der mit Ben Stiller bereits „Greenberg“ inszenierte, wollte mit seinem neuesten Film, nach „Frances Ha“, eine erwachsene Komödie drehen. Ein Film, wie er vor dreißig Jahren von Mike Nichols, Sydney Pollack oder Woody Allen inszeniert wurde. Und das gelang ihm. Auch wenn es mit einer Hip-Hop-Tanzeinlage von Naomi Watts und einer Teilnahme der Screbnicks bei einem Ayahuasca-Ritual, nebst Einnahme der sehr wirksamen Schamanendroge, arg in Richtung Slapstick und sichere Lacher geht, herrscht in „Gefühlt Mitte Zwanzig“ ein stiller und lebensweiser Humor, der anhand seiner vier Protagonisten auch zeigt, wie sich in den vergangenen Jahrzehnten Einstellungen veränderten. Immerhin gehören Josh und Cornelia noch zu der Generation, die ohne Internet aufwuchs, während Jamie und Darby mit ihm aufwuchsen.
Davon abgesehen prallen auch verschiedene Lebensstile und Anschauungen aufeinander, die es schon ewig gibt. Josh ist der Zauderer und Perfektionist mit einem hehren Kodex. Jamie der jugendlich-optimistische Macher, der allerdings auch alles seiner Karriere unterordnet, was zu Problemen mit seiner Frau Darby führt, die nicht nur sein Anhängsel sein will.
Etwas störend und letztendlich vollkommen überflüssig ist dagegen ein von Noah Baumbach breit eingeführter Krimi-Plot (Jamie nimmt Josh auch heimlich mit kleinen Kameras auf und es wird angedeutet, dass er Josh aus rein egoistischen Motiven angesprochen hat). Am Ende wird dieser Plot lässig beiseite gewischt. Auch weil er in seine Düsternis nicht zum restlichen Film passt, stört er eher die restliche Geschichte. Denn schon bei den Dreharbeiten für Jamies Dokumentarfilm, bei dem ihm Josh hilft, wird deutlich, dass Jamie nicht dem puristischen Ansatz von Josh folgt, sondern dass er die Wirklichkeit mindestens in Details manipuliert, wenn er so zu besseren Ergebnissen im Sinne einer dramatischen, spielfilmtauglichen Dramaturgie kommt.

Gefühlt Mitte Zwanzig - Plakat

Gefühlt Mitte Zwanzig (While we’re young, USA 2014)
Regie: Noah Baumbach
Drehbuch: Noah Baumbach
mit Ben Stiller, Naomi Watts, Adam Driver, Amanda Seyfried, Charles Grodin, Adam Horovitz, Maria Dizzi, Peter Yarrow, Peter Bogdanovich (Cameo)
Länge: 98 Minuten
FSK: ab 0 Jahre

Hinweise
Amerikanische Homepage zum Film
Deutsche Homepage zum Film
Film-Zeit über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Moviepilot über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Metacritic über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Rotten Tomatoes über „Gefühlt Mitte Zwanzig“
Wikipedia über „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (deutsch, englisch)
Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Frances Ha“ (Frances Ha, USA 2012)


Neu im Kino/Filmkritik: Erstaunlich, „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Januar 1, 2014

Mediensatire und Mediengroteske heißt es in einigen Kritiken über Ben Stillers gelungenen neuen Film „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und nichts könnte falscher sein. Jedenfalls nach meinem Verständnis von Satire und Groteske. Ich denke dann an Filme wie „Network“, „Schtonk!“ oder auch Stillers Hollywood-Satire „Tropic Thunder“. Nein, „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ ist ein feinfühliges, durchaus humoristisches Drama, fast schon ein Frank-Capra-Film, aber ohne eine eindeutige Antwort oder platte Botschaft am Ende. Im Gegenteil: gerade weil das Ende dem vorherigen Film so schön und elegant widerspricht, beschäftigt man sich auch nach dem warmherzigem Film weiter mit der Frage, was der Sinn des Lebens ist und ob wirklich das Bild von Fotograf O’Connell die Quintessenz von „Life“ (und damit auch des Lebens) abbildet.

Aber davor musste Walter Mitty seine Wohlfühlzone verlassen und sich auf eine Schnitzeljagd um die Welt begeben.

Walter Mitty, erfunden von James Thurber in einer kurzen, klassischen Kurzgeschichte, die eigentlich nur eine Situation beschreibt und für den Film, der bis auf den Charakter nichts mehr mit der Geschichte zu tun hat, aber deren Stimmung genau trifft, ist Fotoarchivar beim legendären „Life“-Magazin, das für seine Bildreportagen bekannt war (die Druckausgabe wurde 2007 eingestellt; danach gab es eine elektronische Ausgabe). Er ist Single, hat keine Ahnung, welche spannenden Erlebnisse er auf seiner Dating-Seite eintragen soll, heimlich verliebt in seine Arbeitskollegin Cheryl Melhoff (Kristen Wiig) von der Buchhaltung und ein unverbesserlicher Tagträumer. In seinen Träumen lebt er das Leben, das er sonst nur auf Bildern sieht, und er verwandelt sich auch, immerhin leben wir im 21. Jahrhundert, in einen Superhelden, der für seine Mission halb New York zerstört. Und er ist stolz darauf, dass er in all den Jahren nie ein Negativ verschlampt hat.

Deshalb ist es für ihn ein Schock, der sein gesamtes bisheriges Leben in Frage stellt, als er erfährt, dass das von Sean O’Connell (Sean Penn), einem Fotograf, der sich an die gefährlichsten und entlegensten Orte der Welt begibt, kein Handy hat und auch sonst chronisch nicht erreichbar ist, als spektakuläres Bild angekündigte Negativ Nummer 25 nicht da ist. Das Negativ fehlt! Aber gerade dieses Bild will sein neuer Chef, ein rechtes Arschloch, das nur eingestellt wurde, um das „Life“-Magazin zu liquidieren, als Titelbild der letzten Ausgabe des Magazins haben.

Walter Mitty, der nie seine gewohnten Pfade in New York verlässt, man kann sogar die Subway nach ihm stellen, macht sich auf den Weg. Er muss O’Connell finden und mit ihm über das Bild reden.

Dabei erlebt (?) Walter Mitty mehr Abenteuer, als er sich in den vergangenen Jahren zusammenfantasierte.

Mit dem optimistischen Drama „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ beginnt das Kinojahr verheißungsvoll. Immerhin hat Ben Stiller, mit beeindruckenden Bilder von Walter Mittys Reisen um den halben Globus, einem schicken Fünfziger-/Sechziger-Jahre-Retro-Design (Billy Wilders „Das Apartment“ wird von Stiller als Einfluss genannt) und guten Schauspielern eine zeitlose Geschichte neu interpretiert und dabei jongliert er so elegant zwischen Fantasie und Realität und mit den Plot-Points, wie eine gute Jazzband, die einen Standard in ihren Improvisationen zu ihrem Stück macht und sich auch Zeit für Um- und Abwege nimmt, mit fast schon kindischer Freude die Stile wechselt, Anspielungen und Hommagen unterbringt, und dabei immer wieder, bis zur letzten Note, eine überraschende Wendung parat hat. Wie das Larger-than-Life-Leben, das Walter Mitty jetzt leben muss.

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - Plakat

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty (The Secret Life of Walter Mitty, USA 2013)

Regie: Ben Stiller

Drehbuch: Steven Conrad

LV: James Thurber: The Secret Life of Walter Mitty, 1939 (Walter Mittys Geheimleben, Kurzgeschichte, Erstveröffentlichung in „The New Yorker“)

mit Ben Stiller, Kirsten Wiig, Sean Penn, Shirley MacLaine, Adam Scott, Kathryn Hahn, Patton Oswalt, Adrian Martinez

Länge: 115 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Moviepilot über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Metacritic über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Rotten Tomatoes über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“

Wikipedia über „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ (deutsch, englisch)

Einige schöne Walter-Mitty-Plakate

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - Berg

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - Gebäude

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty - Teaser