TV-Tipp für den 10. November: Gladiator

November 9, 2024

Am Donnerstag, den 14. November, läuft „Gladiator II“, die lang erwartete (?) Fortsetzung von „Gladiator“ an. Zeit also, den Sandalenfilm wieder oder erstmals zu sehen und sich zu fragen, wie gut er die Zeit überstanden hat.

3sat, 22.00

Gladiator (Gladiator, USA/Großbritannien 2000)

Regie: Ridley Scott

Drehbuch: David Franzoni, John Logan, William Nicholson (nach einer Geschcihte von David Franzoni)

Tribun Maximus Decimus Meridius (Russell Crowe), ein tapferer und ehrlicher Krieger, will sich an Commodus (Joaquin Phoenix), Sohn von Kaiser Marc Aurel, Vatermörder und amtierender Herrscher von Rom, rächen. Denn dieser ermordete seine Familie und versuchte ihn umzubringen. Maximus tauchte unter und kommt als Gladiator nach Rom. Im Kolosseum wird er zum Liebling des Publikums.

Der Überraschungshit „Gladiator“ erhielt unter anderem einen Oscar als bester Film des Jahres. Die Story ist minimalistisch, Die Länge mit 155 Minuten in der von Ridley Scott favorisierten Kinofassung (es gibt noch einen 171-minütigen Extended Cut) episch. Das Ergebnis mit fotogen durch die Arena fliegenden abgetrennten Körperteilen durchwachsene Hollywood-Unterhaltung. Nie wirklich schlecht, aber auch nie wirklich gut.

Mit Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen, Oliver Reed,, Derek Jacobi, Djimon Hounsou, Richard Harris, David Schofield, Ralf Moeller, David Hemmings, Tommy Flanagan

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Gladiator“

Wikipedia über „Gladiator“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „Thelma & Louise“ (Thelma & Louise, USA 1991)

Meine Besprechung von Ridley Scotts “Prometheus” (Prometheus, USA 2012)

Meine Besprechung von Ridley Scotts “Exodus – Götter und Könige (Exodus – Gods and Kings, USA 2014)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ (The Martian, USA 2015)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „Alien: Covenant“ (Alien: Covenant, USA 2017)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „Alles Geld der Welt“ (All the Money in the World, USA 2017)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „The Last Duel“ (The Last Duel, USA 2021)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „House of Gucci“ (House of Gucci, USA 2021)

Meine Besprechung von Ridley Scotts „Napoleon“ (Napoleon, USA 2023)


TV-Tipp für den 22. März: Equilibrium

März 21, 2024

RTL 2, 22.20

Equilibrium (Equilibrium, USA 2002)

Regie: Kurt Wimmer

Drehbuch: Kurt Wimmer

Nach dem nächsten Weltkrieg verbietet ein Diktator, der sich „Vater“ nennt, die Ursache für alles Übel: Gefühle. Als einer seiner Vollstrecker, der gnadenlos gegen Menschen, die doch Gefühle entwickeln (und damit so etwas wie einen freien Willen haben), jagt, dann doch Gefühle entwickelt…

Kleiner Kultfilm, der ganz hübsch „Fahrenheit 451“ (und ähnliche Dystopien, in denen die Regierung alles ausmerzt, was ihnen nicht in den Kram passt und eine Schöne Neue Welt errichtet) mit „Matrix“-artigen Kämpfen verbindet und das alles mit vielen Aufnahmen aus Berlin (einerseits weil in Babelsberg gedreht wurde, andererseits weil die Architektur zwischen Faschismus und Moderne einfach toll aussieht), etwas „Metropolis“-Style und Faschismus-Look garniert. Die meisten Kritiker mochten den Film nicht (der Rotten-Tomatoes-Frischegrad ist 40 Prozent), die wenigen Zuschauer (in Deutschland war’s eine DVD-Premiere) mochten den durchaus geschickt bekannte Versatzstücke miteinander verbindenden Film und die Phoenix Film Critics Society nominierte den Film in der Kategorie „Übersehener Film des Jahres“.

Kurt Wimmer verspielte seinen Credit in der SF-Szene mit dem komplett misslungenen SF-Film „Ultraviolet“, rehabilitierte sich etwas mit seinem “Total Recall”-Drehbuch und Christian Bale wurde Batman.

mit Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs, William Fichtner, Sean Bean, Dominic Purcell, Angus MacFadyen, Mehmet Kurtulus, David Hemmings

Wiederholung: Samstag, 23. März, 03.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Equilibrium“

Wikipedia über „Equilibrium“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Kurt Wimmers Stephen-King-Verfilmung „Kinder des Zorns“ (Children of the Corn, USA 2020)

 


TV-Tipp für den 19. März: Rosso – Farbe des Todes

März 18, 2017

https://www.youtube.com/watch?v=z_OAvnl1K8U

Arte, 22.55

Rosso – Farbe des Todes (Profondo Rosso, Italien 1975)

Regie: Dario Argento

Drehbuch: Dario Argento, Bernardino Zapponi

Ein englischer Jazzpianist (David Hemmings) beobachtet in Rom den Mord an einer deutschen Hellseherin. Mit einer Journalistin begibt er sich auf die Mörderjagd.

TV-Premiere von „Profondo Rosso“, einem Film aus Dario Argentos Hochphase, der bei uns mit den üblichen Zensurproblemen zu kämpfen hatte. Der 126/130-minütige Film hatte erst 1991 auf VHS als 99-minütiger, ab 18 Jahren freigegebener Film seine Deutschlandpremiere. Es kann sein, dass Arte eine minimal gekürzte Fassung oder sogar die Originalfassung zeigt.

Mythischer Thriller, der durch seine zuweilen befremdliche Farbdramaturgie für Fans des Genres von Interesse ist; dieser formale Aspekt kann jedoch die substanzielle Inhaltslosigkeit des Films nicht überdecken.“ (Lexikon des internationalen Films; – was für solche Filme schon eine beängstigend positive Kritik ist)

der erste Film von Argento, bei dem es überhaupt keinen Sinn mehr macht, zwischen Form und Inhalt, Text und Subtext zu trennen, bei dem sich alles ineinanderfaltet wie bei einem besonders raffinierten geometrischen Puzzle. (…) ‚Profondo Ross‘ ist ein zutiefst merkwürdiger Film.“ (Oliver Nöding, in Michael Flintrop/Marcus Stiglegger, Hrsg.: Dario Argento – Anatomie der Angst)

mit David Hemmings, Daria Nicolodi, Gabriele Lavia, Macha Méril, Clara Calamai

auch bekannt als „Deep Red“

Hinweise

Arte über den Film

Rotten Tomatoes über „Profondo Rosso“

Wikipedia über „Profondo Rosso“ (deutsch, englisch, italienisch)

Meine Besprechung von Dario Argentos „Dario Argentos Dracula“ (Dracula 3D, Italien 2012)

Meine Besprechung von Michael Fintrop/Marcus Stigleggers (Hrsg.) „Dario Argento – Anatomie der Angst“


TV-Tipp für den 18. März: Equilibrium

März 18, 2015

Tele 5, 00.15

Equilibrium (USA 2002, Regie: Kurt Wimmer)

Drehbuch: Kurt Wimmer

Nach dem nächsten Weltkrieg verbietet ein Diktator, der sich „Vater“ nennt, die Ursache für alles Übel: Gefühle. Als einer seiner Vollstrecker, der gnadenlos gegen Menschen, die doch Gefühle entwickeln (und damit so etwas wie einen freien Willen haben), jagt, dann doch Gefühle entwickelt…

Kleiner Kultfilm, der ganz hübsch „Fahrenheit 451“ (und ähnliche Dystopien, in denen die Regierung alles ausmerzt, was ihnen nicht in den Kram passt und eine Schöne Neue Welt errichtet) mit „Matrix“-artigen Kämpfen verbindet und das alles mit vielen Aufnahmen aus Berlin (einerseits weil in Babelsberg gedreht wurde, andererseits weil die Architektur zwischen Faschismus und Moderne einfach toll aussieht), etwas „Metropolis“-Style und Faschismus-Look garniert. Die meisten Kritiker mochten den Film nicht (der Rotten-Tomatoes-Frischegrad ist 38 Prozent), die wenigen Zuschauer (in Deutschland war’s eine DVD-Premiere) mochten den durchaus geschickt bekannte Versatzstücke miteinander verbindenden Film und die Phoenix Film Critics Society nominierte den Film in der Kategorie „Übersehener Film des Jahres“.

Kurt Wimmer verspielte seinen Credit in der SF-Szene mit dem komplett misslungenen SF-Film „Ultraviolet“, rehabilitierte sich etwas mit seinem “Total Recall”-Drehbuch und Christian Bale wurde Batman.

mit Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs, William Fichtner, Sean Bean, Dominic Purcell, Angus MacFadyen, Mehmet Kurtulus, David Hemmings

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Equilibrium“

Wikipedia über „Equilibrium“ (deutsch, englisch)

Fanseite zum Film

SciFi Dimensions: Interview mit Kurt Wimmer über “Equilibrium” (Mai 2003)


TV-Tipp für den 21. August: Equilibrium

August 21, 2013

Kabel 1, 23.10

Equilibrium (USA 2002, R.: Kurt Wimmer)

Drehbuch: Kurt Wimmer

Nach dem nächsten Weltkrieg verbietet ein Diktator, der sich „Vater“ nennt, die Ursache für alles Übel: Gefühle. Als einer seiner Vollstrecker, der gnadenlos gegen Menschen, die doch Gefühle entwickeln (und damit so etwas wie einen freien Willen haben), jagt, dann doch Gefühle entwickelt…

Kleiner Kultfilm, der ganz hübsch „Fahrenheit 451“ (und ähnliche Dystopien, in denen die Regierung alles ausmerzt, was ihnen nicht in den Kram passt und eine Schöne Neue Welt errichtet) mit „Matrix“-artigen Kämpfen verbindet und das alles mit vielen Aufnahmen aus Berlin (einerseits weil in Babelsberg gedreht wurde, andererseits weil die Architektur zwischen Faschismus und Moderne einfach toll aussieht), etwas „Metropolis“-Style und Faschismus-Look garniert. Die meisten Kritiker mochten den Film nicht (der Rotten-Tomatoes-Frischegrad ist 37 Prozent), die wenigen Zuschauer (in Deutschland war’s eine DVD-Premiere) mochten den durchaus geschickt bekannte Versatzstücke miteinander verbindenden Film und die Phoenix Film Critics Society nominierte den Film in der Kategorie „Übersehener Film des Jahres“.

Kurt Wimmer verspielte seinen Credit in der SF-Szene mit dem komplett misslungenen SF-Film „Ultraviolet“, rehabilitierte sich etwas mit seinem „Total Recall“-Drehbuch und Christian Bale wurde Batman.

mit Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs, William Fichtner, Sean Bean, Dominic Purcell, Angus MacFadyen, Mehmet Kurtulus, David Hemmings

Hinweise

Wikipedia über „Equilibrium“ (deutsch, englisch)

Fanseite zum Film

SciFi Dimensions: Interview mit Kurt Wimmer über “Equilibrium” (Mai 2003)


TV-Tipp für den 17. August: Blutsverwandte

August 16, 2013

MDR, 00.00

Blutsverwandte (F/Can 1977, R.: Claude Chabrol)

Drehbuch: Claude Chabrol, Sydney Banks

LV: Ed McBain: Blood relatives, 1975 (Blutschwestern)

Carella vom 87. Revier untersucht den Überfall auf die 15-jährige Patricia und den Mord an ihrer Cousine.

Chabrol inszenierte eine hochkarätig besetzte, psychologische Kriminalgeschichte. Ein selten gezeigter Film

Mit Donald Sutherland, Stéphane Audran, Donald Pleasence, David Hemmings

Hinweise

Homepage von Ed McBain

Meine Besprechung des von Ed McBain herausgegebenen Buches „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions)

Meine Besprechung von Ed McBains „Die Gosse und das Grab“ (The Gutter and the Grave, 2005, Originalausgabe: Curt Cannon: I’m Cannon – For Hire, 1958)

Wikipedia über Claude Chabrol (deutsch, englisch, französisch)

Kriminalakte: Nachruf auf Claude Chabrol

Claude Chabrol in der Kriminalakte