TV-Tipp für den 1. August: Einer flog über das Kuckucksnest

Juli 31, 2022

Arte, 20.15

Einer flog über das Kuckucksnest (One flew over the Cuckoo’s Nest, USA 1975)

Regie: Milos Forman

Drehbuch: Lawrence Hauben, Bo Goldman

LV: Ken Kesey: One flew over the Cuckoo’s Nest, 1962 (Einer flog über das Kuckucksnest)

Ganove Randle Patrick McMurphy (Jack Nicholson) hat keine Lust auf Gefängnisarbeit. Er spielt den Verrückten. Zur Überprüfung seines Geisteszustands wird er in eine Nervenklinik eingewiesen – und gerät unter die Fuchtel von Schwester Ratched (Louise Fletcher).

Klassiker, der natürlich mühelos als Parabel auf eine reglementierte und Individualität unterdrückende Gesellschaft interpretiert werden kann.

Keseys Roman und Formans Verfilmung waren Publikumserfolge. 1976 war die Verfilmung bei den Oscars mit Auszeichnungen für Bester Film, Beste Regie, Bestes (adaptierte) Drehbuch, Bester Hauptdarsteller und Beste Hauptdarstellerin der große Gewinner.

mit Jack Nicholson, Louise Fletcher, William Redfield, Brad Dourif, Will Sampson, Danny DeVito, Scatman Crothers, Christopher Lloyd

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Einer flog über das Kuckucksnest“

Wikipedia über „Einer flog über das Kuckucksnest“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 31. Januar: Amadeus

Januar 30, 2022

Arte, 20.15

Amadeus (Amadeus, USA 1984)

Regie: Miloš Forman

Drehbuch: Peter Shaffer (nach seinem Theaterstück)

Wien, 1823: in der Psychiatire erzählt der frühere Hofkomponist Antonio Salieri einem Geistlichen, wie er Wolfgang Amadeus Mozart ermordete.

Amadeus“ war damals ein hochgelobter, weltweiter Publikumserfolg. Und seitdem kennen wir auch Antonio Saliere. Jedenfalls seinen Namen.

Forman liefert „keine historisch-korrekte Musiker-Biographie und schon gar keinen ernstzunehmenden Beitrag zu dem Streit der Experten über Mozarts Todesursache. (…) Formans ‚Amadeus‘ nimmt die Ehrfurcht vor den Klassikern, ohne ihnen die Bedeutung abzuerkennen.“ (Fischer Film Almanach 1985)

Miloš Forman inszenierte auch „Einer flog übers Kuckucksnest“, „Hair“, „Ragtime“ und „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ (The People vs. Larry Flynt).

Arte zeigt die Kinofassung. 2002 erstellte Forman einen zwanzig Minuten längeren ‚Director’s Cut‘.

Mit F. Murray Abraham, Tom Hulce, Elizabeth Berridge, Simon Callow, Roy Dotrice

Wiederholung: Donnerstag, 10. Februar, 14.15 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Amadeus“

Wikipedia über „Amadeus“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 30. April: Hair

April 30, 2014

3sat, 22.25
Hair (USA 1979, Regie: Milos Forman)
Drehbuch: Michael Weller (nach dem Musical von Gerome Ragni und James Rado)
Farmersohn und Landei Claude muss zum Militärdienst und nach Vietnam. Vor seiner Musterung verbringt er einige Tage in New York mit einer Hippie-Gruppe, mit deren Mitgliedern er sich anfreundet.
Das Musical war in den späten Sechzigern ein Bühnenhit. Milos Formans Film, der das Stück aktualisierte und mit einer Geschichte versah, ebenso.
„Der Film konfrontiert den Zuschauer der späten siebziger Jahre mit seiner Sehnsucht nach Protest und Widerstand, weckt in ihm Spontanität und das Bedürfnis nach einer befreiten Existenz. (…) Die Stärke des Films liegt sowohl in der thematischen Aktualisierung, die dem Trauma des Vietnamkrieges die Vision eines anderen Amerika entgegensetzt, als auch in der Weiterentwicklung des klassischen amerikanischen Musicals. Die Tänze spielen sich fast ausnahmslos in Naturdekors ab, entwickeln sich logisch aus der Handlung, wirken nirgends ausgesetzt.“ (Fischer Film Almanach 1980)
mit John Savage, Treat Williams, Beverly D’Angelo, Annie Golden, Nicholas Ray
Wiederholung: Donnerstag, 1. Mai, 03.50 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Homepage von Milos Forman – und über „Hair“
Rotten Tomatoes über „Hair“
Wikipedia über „Hair“ (deutsch, englisch)


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