TV-Tipp für den 12. Januar: Tatort: Kressin und der Laster nach Lüttich

Januar 11, 2021

Welchen „Tatort“ gucken wir uns heute Abend an? Wie wäre es mit

WDR, 23.45

Tatort: Kressin und der Laster nach Lüttich (Deutschland 1971)

Regie: Tom Toelle

Drehbuch: Wolfgang Menge

Zollfahnder Kressin jagt dieses Mal Schnapsschmuggler, die den Alkohol aus dem sozialistischen Ostblock in die kapitalistische Bundesrepublik schmuggeln. Um die Bösewichter, die auch vor Mord nicht zurückschrecken zu fangen, geht Kressin als Trucker-Fahrer undercover.

Ein Oldie mit dem damals sehr beliebten Ermittler Kressin. In seinem zweiten Einsatz, inszeniert von „Das Millionenspiel“ Tom Toelle, gibt es eine ordentliche Portion Action. „ein kurzatmiger Action-Film mit rauhen Prügeleien, bei denen brutale Hiebe ausgeteilt und eingesteckt werden wie in blutigen Leinwand-Reißern“ (Kölner Stadt-Anzeiger)

Mit Sieghardt Rupp, Hermann Lenschau, Ivan Desny, Katrin Schaake, Manfred Seipold, Gernot Duda, Joachim Richert, Werner Schumacher

Hinweise

Tatort-Fundus über Zollfahnder Kressin

Wikipedia über „Tatort: Kressin und der Laster nach Lüttich“


TV-Tipp für den 30. Dezember: Tatort: Auf offener Straße

Dezember 29, 2020

SWR, 23.25

Tatort: Auf offener Straße (Deutschland 1971)

Regie: Theo Mezger

Drehbuch: Leoni Ossowski, Gunther Solowjew

Auf offener Straße wird Joachim Fehrlein von einem wütenden Matrosen erstochen. Kommissar Lutz ermittelt.

Wahrscheinlich kein Klassiker, aber in jedem Fall ein Oldie, der lange nicht mehr im Fernsehen lief. „Auf offener Straße“ ist der vierte „Tatort“ und der erste mit Kommissar Lutz. Lutz ermittelte im Auftrag des Süddeutschen Rundfunks bis 1986 in Baden-Württemberg. Zu seinen Fällen gehört „Rot – rot – tot“ (mit Curd Jürgens).

Seinen ersten Auftritt im Film hat Kommissar Lutz allerdings erst nach 42 Minuten. Dass der Ermittler eher eine Nebenrolle hat, war damals im „Tatort“ nicht ungewöhnlich und trug zur Qualität der Krimis bei, die tief in ein Milieu eintauchten. Mit knapp 70 Minuten gehört „Auf offener Straße“ zu den kürzesten „Tatorten“; auch das war damals nicht ungewöhnlich. Damals nahm man es mit den neunzig Minuten nicht so genau.

So ist ‚Auf offener Straße‘ eher eine Milieustudie des Mannheimer Hafenlebens geworden und das traurige Soziogramm eines Matrosen, der aus Liebesleid Totschlag begeht.“ (Eike Wenzel, Hrsg.: Ermittlungen in Sachen „Tatort“, 2000)

Anschließend, um 00.35 Uhr, zeigt der SWR mit „Blinde Wut“ (Deutschland 1982, Regie: Theo Mezger, Drehbuch: Peter Scheibler) einen weiteren Kommissar-Lutz-Fall.

Mit Werner Schumacher, Wolfgang Hepp, Peter Weis, Erwin Geisler, Joachim Bliese, Renée Hepp, Karl-Heinz von Hassel (hier als Geschäftsführer einer Bar, ab 1985 beim Hessischen Rundfunk Kommissar Brinkmann)

Hinweise

Tatort-Fundus über Kommissar Lutz

Wikipedia über „Tatort: Auf offener Straße“


TV-Tipp für den 18. Juli: Tatort: Rot – rot – tot

Juli 17, 2018

SWR, 22.00

Tatort: Rot – rot – tot (Deutschland 1978)

Regie: Theo Mezger

Drehbuch: Karl Heinz Willschrei

Kommissar Lutz sucht einen Serientäter, der im Stuttgarter Villenviertel Rothaarige erdrosselt. Als Julia Pfandler erdrosselt wird, glaubt Lutz, dass ihr Ehemann Dr. Konrad Pfandler (Curd Jürgens), ein hochintelligenter Versicherungsmathematiker, seine ihn betrügende Frau tötete und auch die anderen Morde begangen hat, um so von seiner Tat abzulenken.

Curd Jürgens, der heute immer noch (und vor allem?) als Bösewicht aus dem James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“ bekannt ist, spielt auch hier einen Bösewicht mit guten Manieren.
„Rot – rot – tot“ ist ein spannender „Tatort“, der sich, wie damals üblich, auf den Fall, den Täter (der oft bekannt war) und das Motiv konzentriert, während das Privatleben des Kommissars privat bleibt. Dafür gibt es ein schönes Psychoduell zwischen Kommissar und Täter.

„Ehemann tötet Ehefrau aus Eifersucht – das ist die simple Quintessenz der Geschichte, und gerade auf der Grundlage dieser Banalität entfaltet sich die dramaturgische Raffinesse, die diesen ‚Tatort‘, ebenfalls kein Whodunit, (…) sehenswert macht.“ (Hans Krah: Sex & Crime, in Eike Wenzel, Herausgeber: Ermittlungen in Sachen ‚Tatort‘, 2000)

Ach ja, wenn heute mal wieder von „Tatort“-Zuschauerrekorden gesprochen wird. Bei der Erstausstrahlung sahen 26,57 Millionen Zuschauer „Rot – rot – tot“.

mit Werner Schumacher, Frank Strecker, Curd Jürgens, Renate Schroeter, Christian Berkel (dürfte sein Filmdebüt gewesen sein)

Wiederholung: Donnerstag, 19. Juli, 02.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Tatort-Fundus über Kommissar Lutz

Wikipedia über „Tatort: Rot – rot – tot“


TV-Tipp für den 20. Januar: Tatort: Rot – rot – tot

Januar 20, 2017

One, 23.55
Tatort: Rot – rot – tot (Deutschland 1978, Regie: Theo Mezger)
Drehbuch: Karl Heinz Willschrei
Kommissar Lutz sucht einen Serientäter, der im Stuttgarter Villenviertel Rothaarige erdrosselt. Als Julia Pfandler erdrosselt wird, glaubt Lutz, dass ihr Ehemann Dr. Konrad Pfandler (Curd Jürgens), ein hochintelligenter Versicherungsmathematiker, seine ihn betrügende Frau tötete und auch die anderen Morde begangen hat, um so von seiner Tat abzulenken.
Curd Jürgens, der heute immer noch (und vor allem?) als Bösewicht aus dem James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“ bekannt ist, spielt auch hier einen Bösewicht mit guten Manieren.
„Rot – rot – tot“ ist ein spannender „Tatort“, der sich, wie damals üblich, auf den Fall, den Täter (der oft bekannt war) und das Motiv konzentriert, während das Privatleben des Kommissars privat bleibt. Dafür gibt es ein schönes Psychoduell zwischen Kommissar und Täter.
„Ehemann tötet Ehefrau aus Eifersucht – das ist die simple Quintessenz der Geschichte, und gerade auf der Grundlage dieser Banalität entfaltet sich die dramaturgische Raffinesse, die diesen ‚Tatort‘, ebenfalls kein Whodunit, (…) sehenswert macht.“ (Hans Krah: Sex & Crime, in Eike Wenzel, Herausgeber: Ermittlungen in Sachen ‚Tatort‘, 2000)
Ach ja, wenn heute mal wieder von „Tatort“-Zuschauerrekorden gesprochen wird. Bei der Erstausstrahlung sahen 26,57 Millionen Zuschauer „Rot – rot – tot“.
mit Werner Schumacher, Frank Strecker, Curd Jürgens, Renate Schroeter, Christian Berkel (dürfte sein Filmdebüt gewesen sein)
Hinweise
Tatort-Fundus über Kommissar Lutz
Wikipedia über „Tatort: Rot – rot – tot“


TV-Tipp für den 12. Dezember: Tatort: Rot – rot – tot

Dezember 12, 2015

SWR/SR, 21.50
Tatort: Rot – rot – tot (Deutschland 1978, Regie: Theo Mezger)
Drehbuch: Karl Heinz Willschrei
Kommissar Lutz sucht einen Serientäter, der im Stuttgarter Villenviertel Rothaarige erdrosselt. Als Julia Pfandler erdrosselt wird, glaubt Lutz, dass ihr Ehemann Dr. Konrad Pfandler (Curd Jürgens), ein hochintelligenter Versicherungsmathematiker, seine ihn betrügende Frau tötete und auch die anderen Morde begangen hat, um so von seiner Tat abzulenken.
Curd Jürgens, der am 13. Dezember seinen hundertsten Geburtstag hätte und noch heute als Bösewicht aus dem James-Bond-Film „Der Spion, der mich liebte“ bekannt ist, spielt hier ebenfalls einen Bösewicht mit guten Manieren.
„Rot – rot – tot“ ist ein spannender „Tatort“, der sich, wie damals üblich, auf den Fall, den Täter (der oft bekannt war) und das Motiv konzentriert, während das Privatleben des Kommissars privat bleibt. Dafür gibt es ein schönes Psychoduell zwischen Kommissar und Täter.
„Ehemann tötet Ehefrau aus Eifersucht – das ist die simple Quintessenz der Geschichte, und gerade auf der Grundlage dieser Banalität entfaltet sich die dramaturgische Raffinesse, die diesen ‚Tatort‘, ebenfalls kein Whodunit, (…) sehenswert macht.“ (Hans Krah: Sex & Crime, in Eike Wenzel, Herausgeber: Ermittlungen in Sachen ‚Tatort‘, 2000)
Ach ja, wenn heute mal wieder von „Tatort“-Zuschauerrekorden gesprochen wird. Bei der Erstausstrahlung sahen 26,57 Millionen Zuschauer „Rot – rot – tot“.
mit Werner Schumacher, Frank Strecker, Curd Jürgens, Renate Schroeter, Christian Berkel (dürfte sein Filmdebüt gewesen sein)
Hinweise
Tatort-Fundus über Kommissar Lutz
Wikipedia über „Tatort: Rot – rot – tot“


TV-Tipp für den 12. Oktober: Tatort: Kennwort Fähre

Oktober 11, 2014

SWR, 22.32
Tatort: Kennwort Fähre (Deutschland 1972, Regie: Theo Mezger)
Drehbuch: Wolfgang Menge
Edith Reiser fällt nachts von Bord einer Bodensee-Fähre. Ihre Leiche wird nicht gefunden, aber bei seinen Ermittlungen entdeckt Kommissar Lutz Hinweise für einen Mord. Er verdächtigt den Ehemann Robert Reiser. Aber der hat ein Alibi. Er war in Friedrichshafen auf der Bootsmesse.
Das dürfte also einige Bilder vom Bodensee und von Friedrichshafen geben.
„Kennwort Fähre“ ist der zweite Fall von Kommissar Lutz, der von 1971 bis 1968 für den Süddeutschen Rundfunk sechzehn Fälle löste.
Anscheinend lief dieser „Tatort“ zuletzt vor zwanzig Jahren im Fernsehen – und dabei soll er ein spannender Fall sein. Aber wer hätte bei Wolfgang Menge (Stahlnetz, Ein Herz und eine Seele, Smog [der Wolfgang-Petersen-Film könnte auch mal wieder gezeigt werden], Das Millionenspiel) auch etwas anderes erwartet?
mit Werner Schumacher, Wolfgang Hepp, Max Strecker, Siegfried Rauch, Inge Bahr, Ulla Berkewicz, Karin Frey, Renate Heilmeyer
Hinweise
Tatort-Fundus über Kommissar Lutz
Wikipedia über „Tatort: Kennwort Fähre“


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