Früher machten sie in der Experimentalfilmgruppe „Les enfants terrible“ Kunst. Später zerstritten sie sich. Als sie sich jetzt wieder treffen, lädt Charlotte (Lilith Stangenberg) Helena (Mücke) und Oskar (Chang Wang) zu einem Urlaub nach Palermo ein. Im Gegensatz zu den völlig verarmten Undergroundkünstlern Helena und Oskar verdient Charlotte als Schauspielerin Geld.
Vor Ort entschließen sie sich, einen Film zu drehen irgendwo im Bermuda-Dreieck von Avantgarde und Dilletantismus. Die kryptische Story über die männermordende Serienmörderin Demenzia ist reinster Pulp – und die Grenze zwischen Film und Realität werden konsequent ignoriert.
Arthaus, Experimentalfilm, Underground, John Waters, Rosa von Praunheim, DIY, gedreht in einer knappen Woche auf Palermo auf Super 8 mit einem erkennbar kleinem Budget, liebenswert amateuhaft, dilettantisch – und dann gibt es immer wieder Bilder, die zeigen, dass Brezel Göring, die überlebende Gründungshälfte von „Stereo Total“, seine Vorbilder und Inspirationsquellen kennt und weiß, was er tut. Die Gaga-Geschichte ist nur ein Abfolge von Sinneseindrücken, kurzen Referenzen an andere Filme und, in der richtigen Stimmung, viel Spaß.
Das ist wirklich ein Film von und für die Community, die sich schon an Brezels Musikvideos erfreute.
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Brezel Göring stellt seinen Film vor:
Mittwoch, 2. September, 20:00 Uhr: BERLIN Galiläa Kirche (Friedrichshain)
Donnerstag, 3. September, 20:30 Uhr: BERLIN Lichtblick
Samstag, 5. September, 20:30 Uhr: BERLIN Kino in der Brotfabrik
Dienstag, 15. September: LANDSHUT Kinoptikum
Mittwoch, 16. September: FRANKFURT DFF Frankfurt

Für immer 16 (Deutschland 2026)
Regie: Brezel Göring
Drehbuch: Brezel Göring (beruhend/basierend/inspiriert von einem Roman von Françoise Cactus)
mit Lilith Stangenberg, Chang Wang, Mücke, Twiggy Glouglou, Anton Garber
Länge: 73 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
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Hinweise
Filmportal über „Für immer 16“