Neu im Kino: Die Tür

November 26, 2009

Die Tür (D 2009)

Regie: Anno Saul

Buch: Jan Berger

LV: Akif Pirinçci: Die Damalstür, 2001 (Neuveröffentlichung als „Die Tür“)

Fünf Jahre nach dem Unfalltod seiner Tochter erhält die David die Möglichkeit in die Vergangenheit zu reisen und das Unglück ungeschehen zu machen. Aber sein zweites Ich ist noch am Leben und David fragt sich, wie er mit dem fünf Jahre jüngeren Doppelgänger umgehen soll.

Sanfter Mystery-Thriller, der auf ein geteiltes, aber eher wohlwollendes Echo stößt. Denn es wäre wohl mehr möglich gewesen.

erstaunlich souveräne Versuch eines deutschen ‚Mystery Thrillers’“ (Birgit Roschy, epd Film 11/2009)

unlogisches Krimidrama“ (ts, Widescreen Vision 12/2009)

Saul und Berger arbeiteten bereits bei „Kebab Connection“ zusammen.

mit Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Thomas Thieme, Heike Makatsch

Hinweise

Homepage zum Film

Film-Zeit über „Die Tür“

Krimi-Couch über Akif Pirinçci

Wikipedia über Akif Pirinçci


TV-Tipp für den 26. November: Tatort: Eine unscheinbare Frau

November 26, 2009

WDR, 20.15

Tatort: Eine unscheinbare Frau (D 2001, R.: Martin Gies)

Drehbuch: Johann Greve

Margit Bredes ist eine unscheinbare Frau, die klaglos jede Demütigung akzeptiert. Aber heute ist einer der Tage an denen alles schief geht. Als dann auch noch der Gemüsehändler zudringlich wird, reicht es ihr endgültig. Sie wehrt sich und erschießt ihn mit seiner Pistole. Als nächstes geht sie zu ihrem Exgeliebten. Dieses Mal hat sie eine Waffe dabei.

Eine unscheinbare Frau“ ist die gelungene Studie einer Frau, die nach endlosen Demütigungen die Initiative ergreift. Da bleibt für die Kommissare Lürsen und Stedefreund nur noch ein Platz auf der Zuschauertribüne.

mit Sabine Postel, Oliver Mommsen, Bettina Kupfer, Henry Hübchen


TV-Tipp für den 25. November: Wilde Zeiten in Shanghai

November 25, 2009

Arte, 21.00

Wilde Zeiten in Shanghai (F 2008, R.: Anne Riegel, Olivier Horn)

Drehbuch: Anne Riegel, Olivier Horn

Spielfilmlange Doku über Shanghai in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Korruption und Verbrechen die Stadt beherrschten.

Wiederholungen

Dienstag, 1. Dezember, 01.30 Uhr (Taggenau!)

Freitag, 11. Dezember, 03.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweis

Arte über die Doku


TV-Tipp für den 24. November: Brown’s Requiem

November 23, 2009

Das Vierte, 22.10

Brown´s Requiem (USA 1998, R.: Jason Freeland)

Drehbuch: Jason Freeland

LV: James Ellroy: Brown´s Requiem, 1981 (Browns Grabgesang)

Ein Detektiv beschattet eine 17-jährige und gerät an einen korrupten Tycoon.

In Deutschland lief dieser gelungene Noir-Thriller unter Ausschluss der Öffentlichkeit. „Die konzentrierte Adaption von James Ellroys Romandebüt kommt dem düsteren Geist der Vorlage sehr nahe: Ein kleines Requiem für den Film Noir, Verbeugung vor den Klassikern, schnörkellos und schön räudig ins Los Angeles der 90er Jahre transferiert.“ (Robert Weixlbaumer, Tip 14/2000)

Mit Michael Rooker, Tobin Bell, Selma Balir, Jack Conley

Hinweis

James Ellroy in der Kriminalakte

„Brown’s Requiem“ kostenlos bei Videoload


TV-Tipp für den 23. November: Der Rammbock

November 23, 2009

Tele 5, 00.10

Der Rammbock (F/Can 1983, R.: José Giovanni)

Drehbuch: José Giovanni

LV: José Giovanni: Le ruffian, 1969 (Der Rammbock)

Nach einem Überfall auf eine kanadische Goldmine kann Aldo mit einer größeren Menge Gold fliehen. Auf seiner Flucht verliert er das Gold in einem Wasserfall. Zusammen mit einigen Freunden versucht Aldo jetzt den Schatz zu bergen.

Hübscher Abenteuerfilm mit Top-Besetzung

Mit Lino Ventura, Claudia Cardinale, Bernard Giraudeau

Wiederholung: Dienstag, 24. November, 05.55 Uhr (Taggenau!)


TV-Tipp für den 22. November: Der Baader Meinhof Komplex – Teil 1

November 22, 2009

ARD, 20.15

Der Baader Meinhof Komplex – Teil 1 (D 2008, R.: Uli Edel)

Drehbuch: Bernd Eichinger

LV: Stefan Aust: Der Baader Meinhof Komplex, 1985 (danach mehrere überarbeitete Neuausgaben)

Buch zum Film: Katja Eichinger: Der Baader Meinhof Komplex – Das Buch zum Film, 2008

Von der Länge her epische, vom Tempo her hektische Verfilmung der Geschichte der RAF von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende. Da stimmt die Ausstattung, aber für die Vertiefung der einzelnen Charaktere bleibt wenig Zeit.

Heute und morgen hat die nach offiziellen Angaben um 20 Minuten längere TV-Fassung des Kinohits ihre TV-Premiere. Wenn ich so die die Zeiten zusammenrechne (Kino: 150 Minuten, TV: 85 Minuten, 75 Minuten) und Vor- und Abspänne dazurechne, dürfte es weniger zusätzliches Material sein. Eher ein Einfügen der „deleted scenes“.

„Der zweiteilige TV-Film ist der Kinofassung ziemlich ähnlich. Sehr ähnlich. Er ist nur knapp 10 Minuten länger.“ (Stefan Reinecke, taz, 21. November 2009)

Mit Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Johanna Wokalek, Bruno Ganz, Simon Licht, Jan Josef Liefers, Alexandra Maria Lara, Heino Ferch, Nadja Uhl, Hannah Herzsprung, Niels-Bruno Schmidt, Stipe Erceg, Daniel Lommatzsch, Volker Bruch, Bernd Stegemann, Tom Schilling, Katharina Wackernagel, Anna Thalbach, Jasmin Tabatabai, Hans Werner Meyer

Wiederholung: Eins Festival, 21.45 Uhr und 23.40 Uhr

Hinweise

Der Baader Meinhof Komplex – Teil 2: Montag, 23. November: ARD: 20.15 Uhr, Eins Festival: 21.30 Uhr

Wie der Film „Baader-Meinhof-Komplex“ entstand: Eins Festival, 22.45 Uhr

Homepage zum Film (Naja, aber mit Unterrichtsmaterialien)

Film-Zeit über „Der Baader Meinhof Komplex“

Hollywood Interview: mit Uli Edel üer den Film

Nachtrag

Schnittberichte – Teil 1 (Was wurde eingefügt? – 10:41 Minuten)

Schnittberichte – Teil 2 (Was wurde eingefügt? – 3:41 Minuten)


Neue TV-Krimi-Buch-Tipps online

November 21, 2009

Natürlich bei den Alligatoren. Unter anderem mit diesen Werken:

Serienfans dürfen sich auf die Wiederholungen von einigen selten gezeigten „Wilsberg“- und „Anwalt Abel“-Folgen freuen. Die „Nachtschicht“ wird auch mehrmals zum Einsatz gerufen.
Hitchcock-Fans können einige seiner englischen Filme genießen. Es sind „Jung und unschuldig“ (nach einem Roman von Josephine Tey) und „Geheimagent“ (nach W. Somerset Maugham). Außerdem läuft seine David-Dodge-Verfilmung „Über den Dächern von Nizza“.
Ebenfalls sehenswert sind Raoul Walshs Westernversion von W.-R.-Burnetts „Vogelfrei“ und sein Gangsterfilm „Die wilden Zwanziger“, Martin Scorseses Nicholas-Pileggi-Verfilmung „GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“, Frank Darabonts Stephen-King-Verfilmung „Die Verurteilten“, José Giovannis „Der Rammbock“, René Clements Day-Keene-Verfilmung „Wie Raubkatzen“, Jason Freelands James-Ellroy-Verfilmung „Brown’s Requiem“ und Matthew Vaughns J.-J.-Connolly-Verfilmung „Layer Cake“.
Oh, und die TV-Version von „Der Baader-Meinhof-Komplex“ hat seine TV-Premiere.


TV-Tipp für den 21. November: GoodFellas

November 21, 2009

MDR, 00.20

GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (USA 1990, R.: Martin Scorsese)

Drehbuch: Martin Scorsese, Nicholas Pileggi

LV: Nicholas Pileggi: Wiseguy, 1985 (Der Mob von innen)

Preisgekrönter und mitreisender Gangsterfilm über das Leben des Mafia-Aussteigers Henry Hill zwischen 1955 und 1980 in New York.

Bei Scorsese sind Gangster die Kehrseite des amerikanischen Traums und die Mafia keine ehrenwerte Gesellschaft, sondern eine Ansammlung von Killern, Schlägern und Betrügern.

mit Robert De Niro, Joe Pesci (Oscar als bester Nebendarsteller), Ray Liotta, Lorraine Bracco, Paul Sorvino


TV-Tipp für den 20. November: Hustle – Unehrlich währt am längsten: Fälscher

November 20, 2009

ZDFneo, 21.55

Hustle – Unehrlich währt am längsten: Fälscher (GB 2004, R.: Bharat Nalluri)

Drehbuch: Matthew Graham

Erfinder: Tony Jordan (nach einer Idee von Bharat Nalluri)

Dieses Mal legen Mickey Stone und seine Jungs eine Kunstsammlerin, die für einen Mondrian alles geben würde, herein.

Das ist bereits die dritte Folge der in England erfolgreichen, sehr stilvollen Gaunerserie. Anfang 2010 läuft im BBC die sechste Staffel. Bei uns wird sie wahrscheinlich ein reiner Insider-Tipp bleiben.

Hustle“ ist die britische Version von „Ocean’s Eleven“: locker, lässig, elegant, humorvoll und ein kleiner Schuss Guy Ritchie.

Mickey Stone, Danny Blue, Stacie Monroe, Albert Stroller und Ash Morgan sind leidenschaftliche Trickbetrüger, bei denen jeder Gedanke an Resozialisierung Zeitverschwendung ist. Denn dafür gefällt ihnen das über den Tisch ziehen von arroganten Geldsäcken viel zu sehr.

Tony Jordan war auch, in verschiedenen Positionen in „Eastenders“, „City Central“, „Holby Blue“ und „Life on Mars“ involviert.

Matthew Graham ist am Bekanntesten für seine Arbeit für „Life on Mars“ (dafür erhielt er einen Edgar) und dem Spin-Off „Ashes to Ashes“.

Und insgesamt waren bei der Entwicklung der Serie viele aus dem Team von „Spooks – Im Visier des MI 5“ beteiligt.

mit Adrian Lester (Mickey Stone), Marc Warren (Danny Blue), Robert Glenister (Ash Morgan), Jaime Murray (Stacie Monroe), Robert Vaughn (Albert Stroller)

Hinweise

BBC über „Hustle“ (neu, alt, deutsch)

Wikipedia über „Hustle“ (englisch, deutsch)



Neu im Kino: Gesetz der Rache, Tannöd

November 19, 2009

Gesetz der Rache (Law Abiding Citizen, USA 2009)

Regie: F. Gary Gray

Drehbuch: Kurt Wimmer

Clyde Shelton ist stinkig. Denn einer der Mörder seiner Familie erhält einen Deal. Shelton beschließt, das Gesetz in die eigenen Hände zu nehmen.

Ein weiterer Rachethriller, der im Orignal immerhin einen hübsch zynischen Titel hat.

mit Gerald Butler, Jamie Foxx, Colm Meaney, Bruce McGill, Michael Irby, Gregory Itzin

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „Gesetz der Rache“

Tannöd (D 2009)

Regie: Bettina Oberli

Drehbuch: Petra Lüschow

LV: Andrea Maria Schenkel: Tannöd, 2006

Nachdem das Debüt „Tannöd“ nicht nur bei den Kritikern, sondern auch beim Publikum ein Riesenerfolg war und etliche Preise erhielt, war es nur eine Frage der Zeit, bis dieses in seiner Romanstruktur unverfilmbare Werk verfilmt wurde. Denn Schenkel erzählt ihre Geschichte (die Suche nach dem Mörder einer Familie auf einem Einödhof) als eine Abfolge von Monologen. Für den Film wurden das geändert und, so die ersten Kritiken, mit eher bescheidenem Erfolg.

Die Produktion hat, um es klar zu sagen, in allen Belangen versucht, einen Kompromiss zu finden. (…) Fatalerweise aber war diese Aufgabe von Anfang an unlösbar.“ (Georg Seeßlen, epd Film 11/2009)

mit Julia Jentsch, Monica Bleibtreu (ihre letzte Rolle), Volker Bruch, Brigitte Hobmeier, Filip Peeters, Lisa Kreuzer, Bernd Tauber, Nils Althaus

Hinweise

Homepage zum Film

Film-Zeit über „Tannöd“

Meine Besprechung von Andrea Maria Schenkels „Kalteis“ (2007)

Meine Besprechung von Andrea Maria Schenkels „Bunker (2009)


TV-Tipp für den 19. November: Die Millionenblase

November 19, 2009

Arte, 22.50 (VPS 22.45)

Die Millionenblase (GB 2008, R.: Ben Lewis)

Drehbuch: Ben Lewis

Spielfilmlange Doku über den Kunstmarkt und die Spekulationsblase der vergangenen Jahre (86 Millionen für einen Francis Bacon, 72 Millionen für einen Andy Warhol, 23 Millionen für einen Jeff Koons), seziert mit britischem Humor von dem Kunstkritiker Ben Lewis.

Mit Tobias Rehberger, Anselm Reyle, Francis Outred

Wiederholungen

Montag, 30. November, 09.55 Uhr

Dienstag, 8. Dezember, 03.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweis

Arte über die Doku


TV-Tipp für den 18. November: Der Fall: Hinterkaifeck

November 18, 2009

ZDF, 23.30

Der Fall: Hinterkaifeck (D 2009, R.: Kurt Hieber)

Drehbuch: Kurt Hieber

45-minütige Doku über den Mordfall, der Andrea Maria Schenkel zu ihrem Debütroman „Tannöd“ inspirierte. Die Verfilmung startet am Donnerstag, den 19. November.

Wiederholung: Freitag, 20. November, 02.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweis

ZDF über die Doku


TV-Tipp für den 17. November: System ohne Schatten

November 17, 2009

Ein Film, der seit Jahrzehnten auf meiner Wunschliste steht:


RBB, 22.50

System ohne Schatten (D 1983, R.: Rudolf Thome)

Drehbuch: Jochen Brunow

Der verliebte Computerfachmann Faber soll illegal fünf Millionen von einer Berliner Bank auf eine Schweizer Bank umleiten. Selbstverständlich geht Melos Plan schief.

Rudolf Thome, der sonst Befindlichkeitsfilme dreht, inszenierte hier einen seiner raren Krimis (und natürlich auch ein Melodrama). Damals gefiel’s den Kritikern und heute besteht nach Jahren endlich wieder die Gelegenheit, den Film zu sehen.

Ein kalter Film, die menschliche Nähe, auch in der Liebe, scheint simuliert, ähnlich berechenbar wie ein Computerprogramm. Was Gegensatz sein sollte, Mensch und Maschine, wird identisch. (…) Technisch perfekt, mit ein paar Rhythmusschwankungen in der ersten Hälfte (…), gleicht der Film selbst einem Computerspiel, das dem unausweichlichen Ende entgegentreibt.“ (Fischer Film Almanach 1984)

Technisch brillant inszeniert, ist der Film nicht nur ein spannender Thriller und ein verhaltenes Dreiecksdrama, sondern darüber hinaus ein nachdenklicher Diskurs über Fantasie und Wirklichkeit im Kino wie im Leben.“ (Lexikon des internationalen Films)

mit Bruno Ganz, Dominique Laffin, Hanns Zischler, Sylvia Kekulé, Hartmut Bitomsky, Michael Klier, Laurie Anderson

Hinweise

Moanafilm über „System ohne Schatten“ (sehr umfangreich, mit einem Interview mit Rudolf Thome aus dem Presseheft und vielen zeitgenössischen Filmkritiken)

Wikipedia über Rudolf Thome

Arte: Interview mit Rudolf Thome (Juni 2007)


TV-Tipp für den 16. November: Endstation Chaos

November 16, 2009

ARD, 21.00

Endstation Chaos (D 2009, R.: Ursel Sieber, Norbert Siegmund)

Drehbuch: Ursel Sieber, Norbert Siegmund

oder Warum soll Restdeutschland das vorenthalten werden, was wir Berliner in den vergangenen Monaten exzessiv genießen durften?

Eine RBB-Reportage über den gefährlichen Kurs der DB.

Wiederholung: Dienstag, 17. November, 04.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweis

ARD zu „Endstation Chaos?“


TV-Tipp für den 15. November: Tatort: …es wird Trauer sein und Schmerz

November 15, 2009

ARD, 20.15

Tatort: …es wird Trauer sein und Schmerz (D 2009, R.: Friedemann Fromm)

Drehbuch: Astrid Paprotta

Kommissarin Lindholm jagt einen Heckenschützen, der anscheinend wahllos Menschen tötet und anschließend den Angehörigen einen Brief schickt.

Dass Astrid Paprotta das Drehbuch schrieb, verspricht einen ungewöhnlichen “Tatort”. Dummerweise werden wir auch mit einer Portion Familienglück (die Kommissarin ist mit Sohn und Mitbewohner im Urlaub) bedient und die Lindholm-Tatorte rangieren bei mir unter “muss nicht sein”.

Mich hat die Geschichte hinter der Krimi-Geschichte gereizt. Während es auf der ersten Ebene um die Jagd auf einen Mörder geht, geht es auf der Meta-Ebene, der zweiten Ebene der Geschichte, um die Bedeutung des Schauens und Beobachtens in unserer heutigen Mediengesellschaft. So wird ein Unglück heute erst dann als richtig real empfunden, wenn Bilder davon existieren und herumgeschickt werden.” (Astrid Paprotta im Presseheft zum “Tatort”)

mit Maria Furtwängler, Ingo Naujoks, Torsten Michaelis, Anne Ratte-Polle

Wiederholungen: Eins Festival, 21.45 Uhr und 23.45 Uhr

Hinweise

Homepage von Astrid Paprotta

Tatort-Fundus über „…es wird Trauer sein und Schmerz“

ARD Mediathek: Gespräch mit Autorin Astrid Paprotta und Produzentin Dagmar Rosenbauer (Buchmesse, 14. Oktober 2009 – ACHTUNG: Ende und Motiv werden verraten!)


TV-Tipp für den 14. November: Die lange Filmnacht: Rainer Werner Fassbinder

November 14, 2009

RBB, 23.10 (VPS 23.00)

Lili Marleen (D 1980, R.: Rainer Werner Fassbinder)

Drehbuch: Manfred Purzer, Rainer Werner Fassbinder, Joshua Sinclair (Mitarbeit)

LV: Lale Andersen: Der Himmel hat viele Farben

Fassbinders Version von Lale Andersens Leben. Gedreht im UFA-Look, aber mit genug Haken und Ösen, um jede blinde Identifikation zu verhindern.

Mit Hanna Schygulla, Giancarlo Giannini, Mel Ferrer, Karl-Heinz von Hassel, Christine Kaufmann, Hark Bohm, Karin Baal, Udo Kier, Erik Schumann, Gottfried John, Elisabeth Volkmann, Barbara Valentin, Adrian Hoven, Willy Harlander, Franz Buchrieser, Rainer Werner Fassbinder, Brigitte Mira, Irm Hermann, Harry Baer, Milan Boor, Volker Spengler

RBB, 01.05 (VPS 00.55)

Die Ehe der Maria Braun (D 1978, R.: Rainer Werner Fassbinder)

Drehbuch: Peter Märtesheimer, Pea Fröhlich (nach einer Idee von Rainer Werner Fassbinder)

Buch zum Film: Gerhard Zwerenz: Die Ehe der Maria Braun, 1979

Fassbinder-Klassiker über das Leben einer Frau von den Kriegsjahren bis zum 4. Juli 1954.

Mit Hanna Schygulla, Klaus Löwitsch, Ivan Desny, Gottfried John, Gisela Uhlen, Günter Lamprecht, Elisabeth Trissenar, Volker Spengler, Karl-Heinz von Hassel, Michael Ballhaus, Hark Bohm, Günther Kaufmann, Bruce Low, Rainer Werner Fassbinder, Claus Holm

RBB, 03.00 (VPS 02.50)

Die bitteren Tränen der Petra von Kant (D 1972, R.: Rainer Werner Fassbinder)

Drehbuch: Rainer Werner Fassbinder (nach seinem Theaterstück)

Zum Abschluss gibt es einen frühen Klassiker von Fassbinder, der allerdings um diese Uhrzeit nur noch von ganz wenigen Nachtschwärmern angesehen wird. Die anderen nehmen den Film auf.

Mit Hanna Schygulla, Margit Carstensen, Irm Hermann, Eva Mattes

Hinweise

Rainer-Werner-Fassbinder-Foundation

Wikipedia über Rainer Werner Fassbinder (deutsch, englisch)

 


Neu im Kino: The Man from London

November 13, 2009

The Man from London (A Londoni Férfi, Ungarn/Frankreich/Deutschland 2007)

Regie: Béla Tarr, Ágnes Hranitzky (Co-Regie)

Drehbuch: László Krasznahorkai, László Krasznahorkai

LV: Georges Simenon: L’Homme de Londres, 1934 (Der Mann aus London)

Maloin beobachtet im Hafen einen tödlich endenden Streit. Als er bei der Leiche einen Koffer mit Geld findet, ändert sich sein Leben.

Atmosphärische Noir-SW-Simenon-Verfilmung, die mit 140 Minuten Laufzeit fast mehr Zeit als die Lektüre des Buches beansprucht und kein Film für die breite Masse ist.

In Berlin läuft er in zwei Kinos als OmU mit jeweils einer Vorstellung.

mit Miroslav Krobot, Tilda Swinton

Hinweise

Japanische Homepage zum Film (eine andere habe ich nicht gefunden)

Film-Zeit über „The Man from London“

Wikipedia über „The Man from London“


„Alfred Hitchcock präsentiert“ ganz viel Hitchcock

November 13, 2009

Alfred Hitchcock wagte in seinen Filmen immer wieder Experimente. Ein Film, der in einem Rettungsboot spielt. Ein Film, der in Echtzeit spielt und ohne Schnitt inszeniert wurde. Ein Film, der aus der Perspektive eines an seinen Rollstuhl in seinem Zimmer gefesselten Mannes inszeniert wurde.

In der Episode „Scheintot“, die Alfred Hitchcock für „Alfred Hitchcock präsentiert“ inszenierte, treibt er dieses Spiel weiter. Joseph Cotten spielt einen hartherzigen Unternehmer, der auf einer Autofahrt verunglückt. Er liegt so unglücklich, dass er sich überhaupt nicht mehr bewegen kann. Der halbe Film sieht wie ein Standbild aus. Denn die Kamera beobachtet Cotten, der nicht mit der Wimper zuckt und im Voiceover erzählt, was er fühlt und wie er sich (erfolglos) bemerkbar machen will.

In „Die Schlange im Bett“ erzählte Hitchcock eine ähnliche Geschichte. Dieses Mal behauptet Harry Pope, dass in seinem Bett eine Giftschlange ist. Sein Kumpel beschließt, leicht amüsiert, ihm zu glauben. Denn Pope ist ein Trinker.

Die meisten anderen Geschichten, die auf der DVD „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“ versammelt sind, beschränken sich nicht nur auf einen Raum und einen so kurzen Zeitraum. Aber spannend sind sie alle und die Pointe ist auch immer gelungen, oft schwarzhumorig und meistens überraschend. Denn einige Endtwists sind heute doch schon zu bekannt oder, wie in „Der Kristallgraben“, arg vorhersehbar. Einige Geschichten, wie „Der geheimnisvolle Nachbar“ enden auch überraschend harmlos (Nein, ich werde jetzt keine Enden verraten!).

In der sehr Hitchcock-typischen Episode „Nasser Samstag“ zeigt ein Familienoberhaupt auf einem noblen Landsitz, was er alles zum Schutz seiner Familie unternimmt.

In vielen Geschichten soll allerdings nicht der gute Ruf der Familie geschützt werden, sondern ein Ehepartner will den anderen umbringen. Mal geht es um die persönliche Freiheit, aber oft auch nur um den schnöden Mammon, und am Ende macht immer wieder um einen kleinen Fehler, der den schönen Plan zunichte. In „Das zweite Inserat“ zerstört dagegen ein von einem älteren Arbeiter (Oskar Homolka) gefundener, prall gefüllter Geldbeutel seine glückliche Ehe.

Und wenn die Geschichte mal nicht so toll ist, gibt es immer noch die Möglichkeit für einen schauspielerischen Glanzauftritt, wie in „…und so starb Riabouchinska“. In dieser Episode, nach einer Geschichte von Ray Bradbury, spielt Claude Rains einen in seine Puppe verliebten Bauchredner. In „Draußen in der Dunkelheit“ hat Bette Davis als ältliche, allein mit ihrem Pudel in einem Apartment lebende Witwe diesen Auftritt. Es ist, wie viele Geschichten in „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“ auch die Geschichte eines Irrtums mit fatalen Folgen.

Als Bonusmaterial gibt es eine informative, kurze Doku über die Serie „Alfred Hitchcock präsentiert“ und zwei weitere TV-Arbeiten von Alfred Hitchcock, die er für andere Reihen inszenierte. „Zwischenfall an der Straße“ ist eine harmlose, etwas längliche Geschichte mit einem interessanten Anfang (der Zwischenfall wird aus mehreren Perspektiven gezeigt) über falsche Anschuldigungen und das Einstehen für sein Recht. Harmlos ist die Geschichte allerdings nur, weil niemand ermordet wird. Denn üble Nachrede (ein alter Mann, der als Schülerlotse arbeitet, wird anonym beschuldigt, ein Kind unsittlich berührt zu haben) und die Angst des Betroffenen und seiner Familie, sich dagegen zu wehren, sind für eine Gemeinschaft letztendlich viel zerstörerischer.

Die Bombe im Keller“ ist, nach einer Geschichte von Cornell Woolrich, Suspense pur. Ein Mann will mit einer Bombe, die um vier Uhr losgeht, seine Frau umbringen. Er wird im Keller eingesperrt und versucht nun verzweifelt vor der Explosion aus dem Haus zu entkommen.

Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“ enthält mit den beiden Bonusfilmen 27 spannende Krimis, die öfters auch ohne einen Mord auskommen und heute immer noch gut unterhalten können. Denn die Charaktere sind genau gezeichnet, die Geschichten stringent zur finalen Überraschung hin entwickelt, die Kamera angenehm zurückhaltend und die Schauspieler spielen gut. Wie schon bei den vorherigen Episoden von „Alfred Hitchcock präsentiert“ und „Alfred Hitchcock zeigt“ gefallen mir die älteren Schauspielerinnen und Schauspieler etwas besser als die damals noch jungen Stars. So bleibt Roger Moore als Ermittler sehr blass und Charles Bronson hat noch nicht seine spätere stoische Form gefunden. Wie bei den vorherigen Hitchcock-Boxen sind auch in „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2“ etliche Episoden enthalten, die bislang im deutschen Fernsehen noch nicht gezeigt wurden. Die gibt es dann als Original mit Untertitel.

Außerdem sind jetzt alle Fernseharbeiten von Alfred Hitchcock auf DVD erhältlich.

Alfred Hitchcock präsentiert - Teil 2

Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 2

Koch Media, 2009

Laufzeit: 732 Minuten

Bild: 1,33:1 (4:3)

Sprachen: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 2.0)

Untertitel: Deutsch

Bonusmaterial: Zwischenfall an der Straße (Incident at a corner), Die Bombe im Keller (Four O’Clock), Alfred Hitchcock präsentiert: Ein Blick zurück, deutsche Intros, Booklet

FSK: ab 12 Jahre

 

enthält

Rache (Revenge, USA 1955)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Francis M. Cockrell

LV: Samuel Blas

mit Ralph Meeker, Vera Miles, Frances Bavier, Ray Montgomery

Scheintot (Breakdown, USA 1955)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Francis M. Cockrell, Louis Pollock (auch Geschichte)

mit Joseph Cotten, Aaron Spelling (einer der wenigen Leinwandauftritte des später erfolgreichen TV-Produzenten, hier als Straßenarbeiter)

Massarbeit (Back for Christmas, USA 1956)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Francis M. Cockrell

LV: John Collier

mit John Williams, Isobel Elsom

Nasser Samstag (Wet Saturday, USA 1956)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Marian B. Cockrell

LV: John Collier

mit Cedric Hardwicke, John Williams, Tita Purdom

Der geheimnisvolle Nachbar (Mr. Blanchard’s Secret, USA 1956)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Sarett Rudley

LV: Emily Neff

mit Robert Horton, Meg Mundy, Mary Scott

Das perfekte Verbrechen (The perfect crime, USA 1957)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Stirling Silliphant

LV: Ben Ray Redman

mit Vincent Price, James Gregory, Gavin Gordon

Post Mortem (Post Mortem, USA 1958)

Regie: Arthur Hiller

Drehbuch: Robert C. Dennis

LV: Cornell Woolrich

mit Steve Forrest, Joanna Moore, James Gregory

Ein riskanter Sprung (A dip in the pool, USA 1958)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Robert C. Dennis

LV: Roald Dahl

mit Keenan Wynn, Fay Wray, Philip Bourneuf

Die Schlange im Bett (Poison, USA 1958)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Casey Robinson

LV: Roald Dahl

mit Wendell Corey, James Donald, Arnold Moss

Draußen in der Dunkelheit (Out there, darkness, USA 1959)

Regie: Paul Henreid

Drehbuch: Bernard C. Schoenfeld

LV: William O’Farrell

mit Bette Davis, Frank Albertson, James Congdon, Arthur Marshall

Der Schmuck der Lady Avon (The Avon Emeralds, USA 1959)

Regie: Bretaigne Windust

Drehbuch: William Fay

LV: Joe Piddock

mit Roger Moore, Hazel Court

Der Kristallgraben (The Crystal Trench, USA 1959)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Sterling Silliphant

LV: A. E. W. Mason

mit James Donald, Patrick Owens, Werner Klemperer, Patrick Macnee

Mama, darf ich schwimmen gehen? (Mother, May I go out to swim?, USA 1960)

Regie: Herschel Daugherty

Drehbuch: James P. Cavanagh

LV: Q. Patrick

mit William Shatner, Gia Scala, Jessie Royce Landis

Die Wette (The Horse player, USA 1961)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Henry Slesar

LV: Henry Slesar

mit Claude Rains, Ed Gardner

Die richtige Medizin (The right kind of medicine, USA 1961)

Regie: Alan Crosland Jr.

Drehbuch: Henry Slesar

mit Robert Redford

Ohne jede Spur (Into thin air, USA 1955)

Regie: Don Medford

Drehbuch: Marian B. Cockrell

mit Patricia Hitchcock, Geoffrey Toone, Alan Napier

…und so starb Riabouchinska (And so died Riabouchinska, USA 1956)

Regie: Robert Stevenson

Drehbuch: Mel Dinelli

LV: Ray Bradbury

mit Claude Rains, Charles Bronson, Claire Carleton

Tödliches Rezept (The perfect murder, USA 1956)

Regie: Robert Stevens

Drehbuch: Victor Wolfson

LV: Stacy Aumonier

mit Mildred Natwick, Hurd Hatfield, Philip Coolidge

Ein Portrait von Jacqueline (Portrait of Jocelyn, USA 1956)

Regie: Robert Stevens

Drehbuch: Harold Swanton

LV: Edgar Marvin

mit Philip Abbott, Nancy Gates, John Baragrey

Das zweite Inserat (Reward to finder, USA 1957)

Regie: James Neilson

Drehbuch: Frank Gabrielson

LV: F. J. Smith

mit Oskar Homolka, Jo Van Fleet, Claude Akins

Die ganz Zarte (The young one, USA 1957)

Regie: Robert Altman

Drehbuch: Sarett Rudley

LV: Phillip S. Goodman, Sandy Sax

mit Vince Edward, Carol Lynley, Stephen Joyce, Jeanette Nolan

Der Unwiderstehliche (The Deadly, USA 1957)

Regie: Don Taylor

Drehbuch: Robert C. Dennis

LV: Lawrence Treat

mit Phyllis Thaxter, Lee Philips, Craig Stevens

Das ideale Haus (The right kind of house, USA 1958)

Regie: Don Taylor

Drehbuch: Robert C. Dennis

LV: Henry Slesar

mit Robert Emhardt, Jeanette Nolan, James Drury

Treue um Treue (Mrs. Bixby and the Colonel’s Coat, USA 1960)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Halsted Welles

LV: Roald Dahl

mit Audrey Meadows, Les Tremayne, Sally Hughes

Mrs. Chistel – das ist keine Lösung (You can’t trust a man, USA 1961)

Regie:Paul Henreid

Drehbuch: Helen Nielsen

LV: Helen Nielsen

mit Polly Bergen, Frank Albertson, Joe Maross

Bonusfilme

Zwischenfall an der Straße (Incident at a corner, USA 1960)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Charlotte Armstrong

LV: Charlotte Armstrong

mit George Peppard, Vera Miles

Die Bombe im Keller (Four O’Clock, USA 1957)

Regie: Alfred Hitchcock

Drehbuch: Francis M. Cockrell

LV: Cornell Woolrich

mit E. G. Marshall, Harry Dean Stanton

Hinweise

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock präsentiert – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 1“

Meine Besprechung von „Alfred Hitchcock zeigt – Teil 2“

 


TV-Tipp für den 13. November: Späte Aussicht

November 13, 2009

ARD, 23.30

Späte Aussicht (D 2007, R.: Sylvia Hoffmann)

Drehbuch: Ariela Bogenberger

Weil seine Tochter auch die Ausbildung zur Altenpflegerin abbrechen will, schließt er ein Abkommen mit ihr: wenn er zwei Monate als Hilfspfleger durchhält, schließt sie die Ausbildung ab.

Gutes Drama über einen Vater, der seine Lebensziele überdenken muss, über eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung und über das Leben in einem Pflegeheim. Diese Welt wird genau gezeichnet und bietet etlichen alten Schauspielern noch einmal die Gelegenheit für einen großen Auftritt.

Späte Aussicht“ ist, eine Seltenheit im deutschen TV, rundum gelungene, auf mehreren Ebenen funktionierende Unterhaltung.

mit Herbert Knaup, Anna Maria Mühe, Rosemarie Fendel, Heinz Baumann, Ernst Stankovski, Suzanne von Borsody, Sabine Orléans, Veronika Fitz


TV-Tipp für den 12. November: Die 39 Stufen

November 12, 2009

Arte, 21.00

Die 39 Stufen (GB 1935, R.: Alfred Hitchcock)

Drehbuch: Charles Bennett, Alma Reville, Ian Hay

LV: John Buchan: The Thirty-Nine Steps, 1915 (Die neundundreißig Stufen)

Richard Hannay wird verdächtigt einen Spion umgebracht zu haben. Die Suche nach dem Mörder führt ihn durch halb England zu einem mordlüsternem Spionagering.

Schon seit Jahren nicht mehr gezeigter Hitchcock-Klassiker. Der “Anlass” für die derzeitigen Wiederholungen ist der 110. Geburtstag des Meisters der Suspense am 13. August.

Was mir bei The 39 Steps gefiel, waren die jähen Umschwünge und das rapide Springen von einer Situation in die nächste. (…) Sollte ich The 39 Steps noch einmal drehen, dann würde ich wieder nach diesem Rezept vorgehen. Aber das kostet wirklich eine Menge Arbeit. Man muss einen Einfall auf den anderen folgen lassen, und das unheimlich schnell.” (Alfred Hitchcock zu Peter Bogdanovich)

Mit Madeleine Carroll, Robert Donat, Lucie Mannheim, Godfrey Tearle, Peggy Ashcroft, John Laurie

Wiederholung: Freitag, 13. November, 14.45 Uhr

Hinweise

John-Buchan-Gesellschaft

Wikipedia über John Buchan (deutsch, englisch)

Kirjasto über John Buchan