
Berlin, vor und nach Mitternacht, nüchtern betrachtet.
Auch dieses Jahr wird der Deutsche Krimipreis (DKP) der Öffentlichkeit wie ein schnöder Verwaltungsakt mit einer profanen Online-Stellung der Gewinner verkündet. Dabei handelt sich sich um einen der wichtigsten deutschen Krimipreise.
Der 41. Deutsche Krimipreis geht an:
National
1. Platz: Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt (Pendragon)
2. Platz: Matthias Wittekindt: Hinterm Deich (Kampa)
3. Platz: Karina Urbach: Das Haus am Gordon Place (Limes)
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International
1, Platz: Jake Lamar: Das schwarze Chamäleon (Edition Nautilus), deutsch von Robert Brack
2. Platz: Lavie Tidhar: Maror (Suhrkamp), deutsch von Conny Lösch
3. Platz: Lisa Cody: Die Schnellimbissdetektivin (Ariadne/Argument), deutsch von Iris Konopik
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Erstaunlich, wie sehr sich, trotz mehrerer personeller Überschneidungen bei der Jury, diese Liste von der Krimijahresbestenliste unterscheidet.
Es ist wieder an der Zeit für die jährlichen Bestenlisten. Oft erstelle ich keine, weil ich mit dem Konzept einer Bestenliste meine Probleme habe. Trotzdem habe ich es dieses Jahr wieder gemacht und ihr glaubt nicht, wie lange ich Bücher und Filme hin und herschob und mich ärgerte, dass ich einige Bücher nicht gelesen habe, die sonst mit Sicherheit auf der Liste stünden, während ich Bücher las, die niemals auch nur eine Chance auf einen Platz auf der Bestenliste hatten. Naja, vorbei ist vorbei und ich muss mit den Büchern und Filmen arbeiten, die ich kenne.
Die zwanzig besten Spielfilme des Jahres, die 2024 in Deutschland im Kino anliefen (ab Platz vier in keiner bestimmten Reihenfolge)
Insgesamt war es kein schlechtes Kinojahr. Das zeigt auch ein Blick auf die mindestens zehn Film, die es nicht auf diese Liste schafften, die ursprünglich eine Liste mit den zehn besten Filmen des Jahres sein sollte.
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Die (mehr oder weniger) zehn größten filmischen Enttäuschungen des Jahres
– Alle Filme mit einer „2“ im Titel (wie „Gladiator II“, „Vaiana 2“, „Smile 2“, „Joker: Folie à Deux“, „Beetlejuice Beetlejuice“, „Alles steht Kopf 2“, „Nightwatch: Demons are forever“,…) (es sind nicht unbedingt objektiv schlechte Filme, aber sie wiederholen einfach noch einmal die in sich abgeschlossene und gute Geschichte des tollen Originals. Nur schlechter.)
– Eigentlich alle Superheldenfilme (wie „Deadpool & Wolverine“, „Madame Web“ [noch ein Film mit Madame Sweeney], „Kraven the Hunter“,…) (vor einigen Jahren freute ich mich auf neue Superheldenfilme. Inzwischen ist es anders. Nicht weil ich älter wurde [Ja, auch.], sondern weil die Filme oft ein überragend lieblos und ambitionslos zusammengestellter Kladderadatsch sind. Dabei ist jedes Mal genug Geld und Talent für einen mindestens passablen Film vorhanden.)
außerdem (in keiner besonderen Reihenfolge):
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Solitär
Megalopolis (Megalopolis, USA 2024, Regie: Francis Ford Coppola) (was für ein Werk! Gleichzeitig sehenswert und gescheitert, aber nicht sehenswert gescheitert. Nachdem Coppola in den letzten Jahren seine früheren Filme in mehr oder weniger überarbeiteter Form wieder in die Kinos brachte, verwirklicht er hier, ohne auf irgendjemand und irgendetwas Rücksicht zu nehmen, sein über Jahrzehnte verfolgtes Traumprojekt um. Wenn nur das Ergebnis mehr als ein Bilderbogen mit den Nebenfiguren eines in Gotham spielenden Batman-Films ohne Batman wäre.)
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Ehrenwerte Nennung
Caligula – The Ultimate Cut (Caligula – The Ultimate Cut, USA 2023, Regie: Tinto Brass, Rekonstruktion: Thomas Negovan) (aus dem Material kann man wahrscheinlich keinen guten Film machen, aber dieser Cut dürfte die beste Fassung des Skandalfilms sein. Außerdem durfte ich diesen dreistündigen kruden Mix aus Größenwahnsinn, Sex und Gewalt auf einer verdammt großen Leinwand sehen. Ja, solche Filme werden heute nicht mehr gemacht.)
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Die zehn besten Bücher des Jahres, die erstmals dieses (oder letztes) Jahr in Deutschland erschienen; wieder in keiner besonderen Reihenfolge:
außerdem
Martin Amis: Intererssengebiet (The Zone of Interest, 2014) (wegen der sehr freien Verfilmung „The Zone of Interest“ habe ich den Roman gelesen und, nun, er gehört zu Amis‘ besten Werken)
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Wenn ich mir jetzt meine Listen selbstkritisch ansehe, gebe ich ein Versprechen: Nächstes Jahr wird vor allem die Bücherliste weiblicher.
Und was waren eure Lieblinge?
Wer zu faul ist, sich aus den monatlichen Krimibestenlisten seinen Weihnachtswunschlesezettel herauszudestillieren, kann die Jahreskrimibestenliste nehmen. Auf ihr wurde, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, diese Arbeit bereits erledigt:
1) Lavie Tidhar: Maror
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Suhrkamp, 639 Seiten, 22 Euro
2) Megan Abbott: Wage es nur!
Aus dem Englischen von Karen Gerwig
Pulp Master, 342 Seiten, 16 Euro
3) Tana French: Feuerjagd
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Fischer, 525 Seiten, 25 Euro
4) Liza Cody: Die Schnellimbissdetektivin
Aus dem Englischen von Iris Konopik
Ariadne/Argument, 351 Seiten, 18 Euro
5) Una Mannion: Sag mir, was ich bin
Aus dem Englischen von Tanja Handels
Steidl, 375 Seiten, 28 Euro
6) Fred Vargas: Jenseits des Grabes
Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
Limes, 526 Seiten, 26 Euro
7) Ross Thomas: Die Narren sind auf unserer Seite
Aus dem Englischen von Gisbert Haefs und Julian Haefs
Alexander, 580 Seiten, 20 Euro
8) Liz Nugent: Seltsame Sally Diamond
Aus dem Englischen von Kathrin Razum
Steidl, 391 Seiten, 26 Euro
9) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund
Aus dem Französischen von Felix Mayer
Septime, 144 Seiten, 20 Euro
10) Christoffer Carlsson: Wenn die Nacht endet
Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann
Kindler, 461 Seiten, 24 Euro
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Auf diese Liste können nur Krimis kommen, die bereits auf einer der monatlichen Krimibestenlisten waren.
„Maror“ sollte ich endlich mal aus der Gefangenschaft des Zu-Lesen-Stapels befreien.
Ansonsten für die Statistikfans einige Beobachtungen, die nichts über die Qualität der Werke aussagen:
Es ist kein deutscher Krimi auf der Liste.
Sieben Krimis wurden aus dem Englischen übersetzt, zwei aus dem Französischen und einer aus dem Schwedischen.
Sechs, wenn ich mich nicht verzählt habe, wurden von Frauen geschrieben.
Von Megan Abbott erschien jetzt „Hüte dich vor der Frau“ (Beware the Woman, 2023). D. h. ich werde ihren neuen Schauerroman zusammen mit ihren anderen bei pulp master erschienenen Noirs besprechen. Das ist jedenfalls mein Plan.
Am 5. Januar 2025 werden die 82. Golden Globes verliehen. Jetzt wurden die Nominierungen veröffentlicht:
BEST MOTION PICTURE – DRAMA
THE BRUTALIST (A24) (Besprechung zum Filmstart)
A COMPLETE UNKNOWN (Searchlight Pictures) (noch nicht gesehen)
DUNE: PART TWO (Warner Bros. Pictures)
NICKEL BOYS (Orion Pictures / Amazon MGM Studios) (die Colson-Whitehead-Verfilmung habe ich noch nicht gesehen; deutscher Kinostart unklar)
SEPTEMBER 5 (Paramount Pictures) (Besprechung zum Filmstart)
(Sehenswert sind sie alle. Mein Tipp wäre – wenn ich mich auf die mir bekannten Filme konzentriere – „The Brutalist“, obwohl mir „Konklave“ und „September 5“ besser gefielen. Aber „The Brutalist“ erschlägt einen zuerst mit seiner epischen Länge und dann mit seinem Anspruch, die große amerikanische Erzählung zu sein.)
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BEST MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY
CHALLENGERS (Amazon MGM Studios)
A REAL PAIN (Searchlight Pictures) (Besprechung zum Filmstart)
WICKED (Universal Pictures) (Besprechung zum Filmstart)
(„Anora“, „Challengers“, „Emilia Pérez“ und „The Substance“ sind starke Filme, die alle den Preis verdient hätten. Wenn ich mich für einen Film entscheiden muss, dann ist es „The Substance“.)
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BEST MOTION PICTURE – ANIMATED
FLOW (Sideshow / Janus Films)
INSIDE OUT 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)
MEMOIR OF A SNAIL (IFC Films)
MOANA 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)
WALLACE & GROMIT: VENGEANCE MOST FOWL (Netflix)
THE WILD ROBOT (Universal Pictures)
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CINEMATIC AND BOX OFFICE ACHIEVEMENT
ALIEN: ROMULUS (Walt Disney Studios Motion Pictures)
BEETLEJUICE BEETLEJUICE (Warner Bros. Pictures)
DEADPOOL & WOLVERINE (Walt Disney Studios Motion Pictures)
GLADIATOR II (Paramount Pictures)
INSIDE OUT 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)
WICKED (Universal Pictures)
THE WILD ROBOT (Universal Pictures)
(eine letztes Jahr neue eingeführte, seltsame Kategorie, in der sich dieses Jahr fast nur überflüssige Fortsetzungen tummeln. Wenn es nicht nur um das nackte Kinoeinspiel geht, dürfte der allseits beliebte „The Wild Robot“ den Preis erhalten.
P. S.: Keine Ahnung, warum hier „Dune: Part Two“ fehlt.)
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BEST MOTION PICTURE – NON-ENGLISH LANGUAGE
ALL WE IMAGINE AS LIGHT (Sideshow / Janus Films) – USA / FRANCE / INDIA
EMILIA PÉREZ (Netflix) – FRANCE
THE GIRL WITH THE NEEDLE (MUBI) – POLAND / SWEDEN / DENMARK (Besprechung zum Filmstart)
I’M STILL HERE (Sony Pictures Classics) – BRAZIL
THE SEED OF THE SACRED FIG (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (NEON) – USA / GERMANY (unser Oscar-Kandidat. Besprechung zum Filmstart)
VERMIGLIO (Sideshow / Janus Films) – ITALY
(Viele Filme kenne ich noch nicht. Dessen ungeachtet ist „Emilia Pérez“ mein Tipp.)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA
PAMELA ANDERSON (THE LAST SHOWGIRL)
ANGELINA JOLIE (MARIA) (Besprechung zum Filmstart)
NICOLE KIDMAN (BABYGIRL) (Besprechung zum Filmstart)
TILDA SWINTON (THE ROOM NEXT DOOR)
FERNANDA TORRES (I’M STILL HERE)
KATE WINSLET (LEE)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA
ADRIEN BRODY (THE BRUTALIST)
TIMOTHÉE CHALAMET (A COMPLETE UNKNOWN)
DANIEL CRAIG (QUEER) (Besprechung zum Filmstart)
COLMAN DOMINGO (SING SING)
RALPH FIENNES (CONCLAVE)
SEBASTIAN STAN (THE APPRENTICE)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY
AMY ADAMS (NIGHTBITCH)
CYNTHIA ERIVO (WICKED)
KARLA SOFÍA GASCÓN (EMILIA PÉREZ)
DEMI MOORE (THE SUBSTANCE) (in der Rolle ihres Lebens. Gebt ihr den Preis!)
ZENDAYA (CHALLENGERS)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY
JESSE EISENBERG (A REAL PAIN)
HUGH GRANT (HERETIC) (Besprechung zum Filmstart)
GABRIEL LABELLE (SATURDAY NIGHT)
JESSE PLEMONS (KINDS OF KINDNESS)
SEBASTIAN STAN (A DIFFERENT MAN)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE
SELENA GOMEZ (EMILIA PÉREZ)
ARIANA GRANDE (WICKED)
FELICITY JONES (THE BRUTALIST)
MARGARET QUALLEY (THE SUBSTANCE)
ISABELLA ROSSELLINI (CONCLAVE)
ZOE SALDAÑA (EMILIA PÉREZ)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE
YURA BORISOV (ANORA)
KIERAN CULKIN (A REAL PAIN)
EDWARD NORTON (A COMPLETE UNKNOWN)
GUY PEARCE (THE BRUTALIST)
JEREMY STRONG (THE APPRENTICE)
DENZEL WASHINGTON (GLADIATOR II)
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BEST DIRECTOR – MOTION PICTURE
JACQUES AUDIARD (EMILIA PÉREZ)
SEAN BAKER (ANORA)
EDWARD BERGER (CONCLAVE)
BRADY CORBET (THE BRUTALIST)
CORALIE FARGEAT (THE SUBSTANCE)
PAYAL KAPADIA (ALL WE IMAGINE AS LIGHT)
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BEST SCREENPLAY – MOTION PICTURE
JACQUES AUDIARD (EMILIA PÉREZ)
SEAN BAKER (ANORA)
BRADY CORBET, MONA FASTVOLD (THE BRUTALIST)
JESSE EISENBERG (A REAL PAIN)
CORALIE FARGEAT (THE SUBSTANCE)
PETER STRAUGHAN (CONCLAVE)
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BEST ORIGINAL SCORE – MOTION PICTURE
VOLKER BERTELMANN (CONCLAVE)
DANIEL BLUMBERG (THE BRUTALIST)
KRIS BOWERS (THE WILD ROBOT)
CLÉMENT DUCOL, CAMILLE (EMILIA PÉREZ)
TRENT REZNOR, ATTICUS ROSS (CHALLENGERS)
HANS ZIMMER (DUNE: PART TWO)
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BEST ORIGINAL SONG – MOTION PICTURE
“BEAUTIFUL THAT WAY” –– THE LAST SHOWGIRL
Music & Lyrics by: Andrew Wyatt, Miley Cyrus, Lykke Li
“COMPRESS / REPRESS” –– CHALLENGERS
Music & Lyrics by: Trent Reznor, Atticus Ross, Luca Guadagnino
“EL MAL” –– EMILIA PÉREZ
Music & Lyrics by: Clément Ducol, Camille, Jacques Audiard
“FORBIDDEN ROAD” –– BETTER MAN
Music & Lyrics by: Robbie Williams, Freddy Wexler, Sacha Skarbek
“KISS THE SKY” –– THE WILD ROBOT
Music & Lyrics by: Delacey, Jordan K. Johnson, Stefan Johnson, Maren Morris, Michael
Pollack, Ali Tamposi
“MI CAMINO” –– EMILIA PÉREZ
Music & Lyrics by: Clément Ducol, Camille
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BEST TELEVISION SERIES – DRAMA
THE DAY OF THE JACKAL (PEACOCK)
THE DIPLOMAT (NETFLIX)
MR. & MRS. SMITH (PRIME VIDEO)
SHŌGUN (FX/HULU)
SLOW HORSES (APPLE TV+)
SQUID GAME (NETFLIX)
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BEST TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY
ABBOTT ELEMENTARY (ABC)
THE BEAR (FX/HULU)
THE GENTLEMEN (NETFLIX)
HACKS (HBO | MAX)
NOBODY WANTS THIS (NETFLIX)
ONLY MURDERS IN THE BUILDING (HULU)
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BEST TELEVISION LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
BABY REINDEER (NETFLIX)
DISCLAIMER (APPLE TV+)
MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY (NETFLIX)
THE PENGUIN (HBO | MAX)
RIPLEY (NETFLIX)
TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY (HBO | MAX)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA
KATHY BATES (MATLOCK)
EMMA D’ARCY (HOUSE OF THE DRAGON)
MAYA ERSKINE (MR. & MRS. SMITH)
KEIRA KNIGHTLEY (BLACK DOVES)
KERI RUSSELL (THE DIPLOMAT)
ANNA SAWAI (SHŌGUN)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA
DONALD GLOVER (MR. & MRS. SMITH)
JAKE GYLLENHAAL (PRESUMED INNOCENT)
GARY OLDMAN (SLOW HORSES)
EDDIE REDMAYNE (THE DAY OF THE JACKAL)
HIROYUKI SANADA (SHŌGUN)
BILLY BOB THORNTON (LANDMAN)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY
KRISTEN BELL (NOBODY WANTS THIS)
QUINTA BRUNSON (ABBOTT ELEMENTARY)
AYO EDEBIRI (THE BEAR)
SELENA GOMEZ (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)
KATHRYN HAHN (AGATHA ALL ALONG)
JEAN SMART (HACKS)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY
ADAM BRODY (NOBODY WANTS THIS)
TED DANSON (A MAN ON THE INSIDE)
STEVE MARTIN (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)
JASON SEGEL (SHRINKING)
MARTIN SHORT (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)
JEREMY ALLEN WHITE (THE BEAR)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
CATE BLANCHETT (DISCLAIMER)
JODIE FOSTER (TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY)
CRISTIN MILIOTI (THE PENGUIN)
SOFÍA VERGARA (GRISELDA)
NAOMI WATTS (FEUD: CAPOTE VS. THE SWANS)
KATE WINSLET (THE REGIME)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION
COLIN FARRELL (THE PENGUIN)
RICHARD GADD (BABY REINDEER)
KEVIN KLINE (DISCLAIMER)
COOPER KOCH (MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY)
EWAN MCGREGOR (A GENTLEMAN IN MOSCOW)
ANDREW SCOTT (RIPLEY)
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BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE ON TELEVISION
LIZA COLÓN-ZAYAS (THE BEAR)
HANNAH EINBINDER (HACKS)
DAKOTA FANNING (RIPLEY)
JESSICA GUNNING (BABY REINDEER)
ALLISON JANNEY (THE DIPLOMAT)
KALI REIS (TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY)
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BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE ON TELEVISION
TADANOBU ASANO (SHŌGUN)
JAVIER BARDEM (MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY)
HARRISON FORD (SHRINKING)
JACK LOWDEN (SLOW HORSES)
DIEGO LUNA (LA MÁQUINA)
EBON MOSS-BACHRACH (THE BEAR)
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BEST PERFORMANCE IN STAND-UP COMEDY ON TELEVISION
JAMIE FOXX (JAMIE FOXX: WHAT HAD HAPPENED WAS)
NIKKI GLASER (NIKKI GLASER: SOMEDAY YOU’LL DIE)
SETH MEYERS (SETH MEYERS: DAD MAN WALKING)
ADAM SANDLER (ADAM SANDLER: LOVE YOU)
ALI WONG (ALI WONG: SINGLE LADY)
RAMY YOUSSEF (RAMY YOUSSEF: MORE FEELINGS)
Bei der 37. Verleihung des Europäischen Filmpreises am Samstag, den 7. Dezember 2024, hat „Emilia Pérez“ fünf Preise gewonnen. Unter anderem als Bester europäischer Film.
Hier sind die Gewinner – und die für den European Film Award nominierten Filme:
European Film
(Aufgrund einer Regeländerung wurden auch die besten Dokumentar- und Animationsfilme in diese Kategorie aufgenommen)
WINNER: EMILIA PÉREZ (France), directed by Jacques Audiard, produced by Pascal Caucheteux, Jacques Audiard, Valérie Schermann & Anthony Vaccarello
nominiert
BYE BYE TIBERIAS (BYE BYE TIBERIADE) (France, Belgium, Palestine, Qatar), directed by Lina Soualem, produced by Jean-Marie Nizan, Guillaume Malandrin & Ossama Bawardi
DAHOMEY (France, Senegal), directed by Mati Diop, produced by Eve Robin, Judith Lou-Lévy & Mati Diop
FLOW (STRAUME) (Latvia, France, Belgium), directed by Gints Zilbalodis, produced by Matīss Kaža, Gints Zilbalodis, Ron Dyens & Gregory Zalcman
IN LIMBO (W ZAWIESZENIU) (Poland), directed by Alina Maksimenko, produced by Filip Marczewski
LIVING LARGE (ŽIVOT K SEŽRÁNÍ) (Czech Republic, France, Slovakia), directed by Kristina Dufková, produced by Matej Chlupacek, Agata Novinski & Marc Faye
NO OTHER LAND (Palestine, Norway), directed by Yuval Abraham, Rachel Szor, Basel Adra & Hamdan Ballal, produced by Fabien Greenberg, Bård Kjøge Rønning, Yuval Abraham, Basel Adra, Rachel Szor & Hamdan Ballal
SAVAGES (SAUVAGES) (Switzerland, France, Belgium), directed by Claude Barras, produced by Nicolas Burlet, Laurence Petit, Barbara Letellier, Carole Scotta, Vincent Tavier, Hugo Deghilage, Annemie Degryse & Olivier Glassey
SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT (France, Belgium, Netherlands), directed by Johan Grimonprez, produced by Daan Milius & Rémi Grellety
SULTANA’S DREAM (EL SUEÑO DE LA SULTANA) (Spain, Germany, India), directed by Isabel Herguera, produced by Chelo Loureiro, Diego Herguera, Fabian Driehorst, Mariano Baratech & Iván Miñambres
THE ROOM NEXT DOOR (Spain), directed by Pedro Almodóvar, produced by Agustín Almodóvar & Esther García
THE SEED OF THE SACRED FIG (DANAYE ANJIR-E MOABAD) (Germany, France), directed by Mohammad Rasoulof, produced by Mohammad Rasoulof, Amin Sadraei, Jean-Christophe Simon, Mani Tilgner & Rozita Hendijanian
THE SUBSTANCE (UK, United States, France), directed by Coralie Fargeat, produced by Coralie Fargeat, Tim Bevan & Eric Fellner
THEY SHOT THE PIANO PLAYER (Spain, France, Netherlands, Portugal, Peru), directed by Fernando Trueba, Javier Mariscal produced by Cristina Huete, Serge Lalou, Sophie Cabon, Bruno Felix, Janneke van de Kerkhoff, Femke Wolting & Humberto Santana
VERMIGLIO (Italy, France, Belgium), directed by Maura Delpero, produced by Francesca Andreoli, Leonardo Guerra Seràgnoli, Santiago Fondevila Sancet & Maura Delpero
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European Director:
WINNER: Jacques Audiard for EMILIA PÉREZ
nominiert
Andrea Arnold for BIRD
Pedro Almodóvar for THE ROOM NEXT DOOR
Mohammad Rasoulof for THE SEED OF THE SACRED FIG
Maura Delpero for VERMIGLIO
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European Screenwriter:
WINNER: Jacques Audiard for EMILIA PÉREZ
nominiert
Magnus von Horn & Line Langebek for THE GIRL WITH THE NEEDLE
Pedro Almodóvar for THE ROOM NEXT DOOR
Mohammad Rasoulof for THE SEED OF THE SACRED FIG
Coralie Fargeat for THE SUBSTANCE
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European Documentary:
WINNER: NO OTHER LAND (Palestine, Norway), directed by Yuval Abraham, Rachel Szor, Basel Adra & Hamdan Ballal, produced by Fabien Greenberg, Bård Kjøge Rønning, Yuval Abraham, Basel Adra, Rachel Szor & Hamdan Ballal
nominiert
BYE BYE TIBERIAS (BYE BYE TIBERIADE) (France, Belgium, Palestine, Qatar), directed by Lina Soualem, produced by Jean-Marie Nizan, Guillaume Malandrin & Ossama Bawardi
DAHOMEY (France, Senegal), directed by Mati Diop, produced by Eve Robin, Judith Lou-Lévy & Mati Diop
IN LIMBO (W ZAWIESZENIU) (Poland), directed by Alina Maksimenko, produced by Filip Marczewski
SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT (France, Belgium, Netherlands), directed by Johan Grimonprez, produced by Daan Milius & Rémi Grellety
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European Animated Feature Film:
WINNER: FLOW directed by Gints Zilbalodis (Latvia, France, Belgium)
nominiert
LIVING LARGE directed by Kristina Dufková (Czech Republic, France, Slovakia)
SAVAGES directed by Claude Barras (Switzerland, France, Belgium)
SULTANA’S DREAM directed by Isabel Herguera (Spain, Germany, India)
THEY SHOT THE PIANO PLAYER directed by Fernando Trueba and Javier Mariscal (Spain, France, Netherlands, Portugal, Peru)
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EUROPEAN SHORT FILM – Prix Vimeo:
WINNER: THE MAN WHO COULD NOT REMAIN SILENT directed by Nebojša Slijepčević (Croatia, France, Bulgaria, Slovenia)
nominiert
2720 directed by Basil da Cunha (Portugal, Switzerland)
CLAMOR directed by Salomé Da Souza (France)
THE EXPLODING GIRL directed by Caroline Poggi and Jonathan Vinel (France)
WANDER TO WONDER directed by Nina Gantz (The Netherlands, France, Belgium, United Kingdom)
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European Discovery – Prix FIPRESCI:
WINNER: ARMAND (Norway, Netherlands, Germany, Sweden), directed by Halfdan Ullmann Tøndel, produced by Andrea Berentsen Ottmar
nominiert
HOARD (UK), directed by Luna Carmoon, produced by Loran Dunn, Helen Simmons & Andrew Starke
KNEECAP (Ireland, UK), directed by Rich Peppiatt, produced by Patrick O’Neill, Trevor Birney & Jack Tarling
SANTOSH (UK, France, Germany), directed by Sandhya Suri, produced by Mike Goodridge, James Bowsher, Roman Paul, Gerhard Meixner, Carole Scotta & Eliott Khayat
THE NEW YEAR THAT NEVER CAME (ANUL NOU CARE N-A FOST) (Romania, Serbia), directed and produced by Bogdan Mureșanu
TOXIC (AKIPLĖŠA) (Lithuania) directed by Saulė Bliuvaitė, produced by Giedre Burokaite
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European Actress:
WINNER: Karla Sofía Gascón in EMILIA PÉREZ
nominiert
Renate Reinsve in ARMAND
Trine Dyrholm in THE GIRL WITH THE NEEDLE
Vic Carmen Sonne in THE GIRL WITH THE NEEDLE
Tilda Swinton in THE ROOM NEXT DOOR
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European Actor:
WINNER: Abou Sangare in SOULEYMANE’S STORY
nominiert
Franz Rogowski in BIRD
Ralph Fiennes in CONCLAVE
Lars Eidinger in DYING
Daniel Craig in QUEER
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European Young Audience Award:
WINNER: THE REMARKABLE LIFE OF IBELIN (Norway), directed by Benjamin Ree, produced by Ingvil Giske
nominiert
LARS IS LOL (Norway, Denmark), directed by Eirik Sæter Stordahl, produced by Caroline Hitland & Matilda Appelin
WINNERS (Germany), directed by Soleen Yusef, produced by Sonja Schmitt, Marc Schmidheiny & Christoph Daniel
European Lifetime Achievement Award
Wim Wenders
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European Achievement in World Cinema Award
Isabella Rossellini
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Eurimages International Co-Production Award
Labina Mitevska
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Excellence Awards honouring the arts and crafts of European filmmaking:
European Cinematography: Benjamin Kračun for THE SUBSTANCE
European Editing: Juliette Welfling for EMILIA PÉREZ
European Production Design: Jagna Dobesz for THE GIRL WITH THE NEEDLE
European Costume Design : Tanja Hausner for THE DEVIL’S BATH
European Make-up & Hair: Evalotte Oosterop for WHEN THE LIGHT BREAKS
European Original Score: Frederikke Hoffmeier for THE GIRL WITH THE NEEDLE
European Sound: Marc-Olivier Brullé, Pierre Bariaud, Charlotte Butrak, Samuel Aïchoun & Rodrigo Diaz for SOULEYMANE’S STORY
European Visual Effects: Bryan Jones, Pierre Procoudine-Gorsky, Chervin Shafaghi & Guillaume Le Gouez for THE SUBSTANCE
Ob das wirklich Empfehlungen für die Weihnachtswunschliste sind?
Keine Ahnung, aber vor der Jahresbestenliste präsentiert Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur die Dezember-Krimibestenliste mit zehn Leseempfehlungen:
1 (1) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund
Aus dem Französischen von Felix Mayer
Septime, 144 Seiten, 20 Euro
2 (9) Katniss Hsiao: Das Parfüm des Todes
Aus dem Chinesischen von Karin Betz
Suhrkamp, 484 Seiten, 20 Euro
3 (6) Una Mannion: Sag mir, was ich bin
Aus dem Englischen von Tanja Handels
Steidl, 375 Seiten, 28 Euro
4 (–) Gaea Schoeters: Trophäe
Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing
Zsolnay, 255 Seiten, 24 Euro
5 (–) Tim O’Brien: America Fantastica
Aus dem Englischen von Gregor Hens
HarperCollins, 527 Seiten, 24 Euro
6 (3) Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt
Pendragon, 290 Seiten, 20 Euro
7 (4) Boston Teran: Gärten der Trauer
Aus dem Englischen von Jakob Vandenberg
Elsinor, 243 Seiten, 24 Euro
8 (–) Peter Weingartner: Wurmstichig
Edition 8, 288 Seiten, 28 Euro
9 (2) Alan Parks: Die April-Toten
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Polar, 444 Seiten, 26 Euro
10 (5) Holger Karsten Schmidt: Finsteres Herz
Kiepenheuer & Witsch, 463 Seiten, 17 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
Alex Beer erhält im Rahmen der 31. Reinickendorfer Kriminacht den Reinickendorfer Krimipreis „Krimifuchs“ für ihre Felix-Blom-Krimireihe, die aktuell aus „Der Häftling aus Moabit“ und „Der Schatten von Berlin“ besteht. Die Hauptpersonen der 1878 und 1879 spielenden unterhaltsamen Kriminalromane sind Felix Blom, ein ehemaliger Einbrecher, und Mathilde Voss, eine ehemalige Prostituierte. Jetzt arbeiten sie gemeinsam als Privatdetektive. In ihrem ersten Fall suchen sie einen Mörder, der seine Taten mit einer an das Opfer geschickten Karte ankündigt: „Binnen dreißig Stunden musst Du eine Leiche sein.“ Auch Blom erhält so eine Karte.
In ihrem zweiten Fall sollen sie herausfinden, warum ein Grabräuber den sich auf dem St.-Hedwig-Friedhof in der Krypta befindenden Sarg des Archäologie-Professors Eduard Rohland öffnete. Zur gleichen Zeit sucht Kommissar Heinrich Schlesinger, frisch aus dem sonnigen Afrika ins kalte Berlin gekommen, den Mörder eines bestialisch ermordeten Kleinganoven. Und wir Leser wissen von Anfang an, dass beide Fälle miteinander zusammenhängen und Verbrecherkönig Arthur Lugowski ebenfalls in die Sache verwickelt ist.
Die Preisverleiher begründen ihre Wahl so: „Der Preis würdigt die gelungene Verbindung von exzellenter historischer Recherche, vielschichtigen Charakteren und einem fesselnden, unterhaltsamen Plot. Mit ihrem unkonventionellen Ermittlerduo – dem charmanten Ex-Kriminellen Felix Blom und der selbstbewussten Mathilde Voss, einer ehemaligen Prostituierten – schafft Alex Beer eine spannende und zugleich humorvolle Dynamik. Ihre detaillierte und authentische Darstellung des Berlins der 1870er-Jahre macht die Krimireihe zu einer perfekten Mischung aus Spannung, Zeitgeschichte und literarischem Anspruch.“
Zu den früheren „Krimifuchs“-Preisträgern gehören Johannes Groschupf, Zoë Beck, Elisabeth Herrmann, Rainer Wittkamp, Sascha Arango, Oliver Bottini, Fred Breinersdorfer, Thea Dorn, Felix Huby, Pieke Biermann und Horst Bosetzky.
Die Preisverleihung ist am Samstag, den 23. November, um 19.00 Uhr im Ernst-Reuter Saal (Eichenborndamm 215, 13437 Berlin) während der 31. Reinickendorfer Kriminacht. Literaturkritiker Elmar Krekeler hält die Laudatio. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) überreicht den Preis. Alex Beer wird aus den beiden Felix-Blom-Büchern und ihrem neuesten August-Emmerich-Roman „Die weiße Stunde“ lesen. Ihre Kollegen Jakob Nolte, Marc Raabe und Andreas Winkelmann und das „Premier Swingtett“ stehen ebenfalls auf der Bühne.

Alex Beer: Felix Blom: Der Schatten von Berlin
Limes, 2023
336 Seiten
18 Euro
–

Alex Beer: Felix Blom: Der Häftling aus Moabit
Blanvalet, 2024
384 Seiten
13 Euro
–
Erstausgabe
Limes, 2022
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Hinweise
Mittagessen, Sonnenuntergang, Aufschieben scheinbar wichtiger Dinge zugunsten wirklich wichtiger Dinge, wie der Lektüre eines guten Buches. Pünktlich zum Monatsbeginn gibt es dafür Empfehlungen von der monatlichen Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:
1 (–) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund
(Aus dem Französischen von Felix Mayer)
Septime, 144 Seiten, 20 Euro
2 (8) Alan Parks: Die April-Toten
(Aus dem Englischen von Conny Lösch)
Polar, 444 Seiten, 26 Euro
3 (10) Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt
Pendragon, 290 Seiten, 20 Euro
4 (3) Boston Teran: Gärten der Trauer
(Aus dem Englischen von Jakob Vandenberg)
Elsinor, 243 Seiten, 24 Euro
5 (–) Holger Karsten Schmidt: Finsteres Herz
Kiepenheuer & Witsch, 463 Seiten, 17 Euro
6 (–) Una Mannion: Sag mir, was ich bin
(Aus dem Englischen von Tanja Handels)
Steidl, 304 Seiten, 28 Euro
7 (1) Tana French: Feuerjagd
(Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann)
Fischer, 525 Seiten, 25 Euro
8 (6) Giancarlo De Cataldo: Schwarz wie das Herz
(Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl)
Folio, 253 Seiten, 22 Euro
9 (–) Katniss Hsiao: Das Parfüm des Todes
(Aus dem Chinesischen von Karin Betz)
Suhrkamp, 484 Seiten, 20 Euro
10 (–) Tiffany Tavernier: Der Freund
(Aus dem Französischen von Anne Thomas)
Lenos, 262 Seiten, 26 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Bei mir liegt Hannelore Cayres neuer Roman „Finger ab“ (Ariadne/Argument Verlag) ganz oben auf meinem nächsterreichbaren Zu-Lesen-Stapel.
Und dann sollte ich einige, teils schon vor längerer Zeit gelesene gute Bücher endlich besprechen.

In meinem anderen Leben führte ich vor einigen Tagen ein ausführliches Gespräch mit den Polizeibeauftragten von Brandenburg (Inka Gossmann-Reetz) und Berlin (Dr. Alexander Oerke) und Prof. Dr. Hartmut Aden (Professor für Öffentliches Recht, Europarecht, Politik- und Verwaltungswissenschaft an der HWR Berlin) über die Institution der Polizeibeauftragten, ihre Umsetzung in Berlin und Brandenburg und ihre Möglichkeiten und Grenzen:
Polizeibeauftragte in Berlin und Brandenburg: Ein Erfolgsmodell? – HU-BB-Gespräch mit Hartmut Aden, Inka Gossmann-Reetz und Alexander Oerke
Seit 2022 gibt es in Berlin einen Bürger- und Polizeibeauftragte. In Brandenburg gibt es seit 2023 eine Beauftragte für Polizeiangelegenheiten. Damit setzten die benachbarten Bundesländer, unabhängig voneinander und gegen den Widerstand der Polizeigewerkschaften, eine seit Jahrzehnten von Bürgerrechtlern und zivilgesellschaftlichen Gruppen erhobene Forderung um. Seitdem legten sie ihre ersten Jahresberichte vor und es kann gefragt werden, wie sehr sich die damaligen Hoffnungen und Befürchtungen an die Stelle erfüllten.
In diesem HU-BB-Gespräch sprechen wir über die unterschiedlichen Anforderungen, die an unabhängige Polizeibeauftragte gestellt werden, über die bisheriger Arbeit der Polizeibeauftragten in Berlin und Brandenburg, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in ihrer Arbeit und wie sie die Arbeit der Polizei verbessern wollen. Es geht um die Fehlerkultur innerhalb der Polizei, Konflikte bei Versammlungen, wer sich bei ihnen meldet, wie die Polizeibeauftragten versuchen Konflikte zu lösen, wie sie strukturelle Veränderungen in der Polizei verschen anzustoßen und wie sie mit Widerständen innerhalb der Polizei umgehen.
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Darüber sprechen wir mit
Professor für Öffentliches Recht, Europarecht, Politik- und Verwaltungswissenschaft an der HWR Berlin (Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin), Gründungsmitglied des Forschungsinstituts für Öffentliche und Private Sicherheit (FÖPS) der HWR Berlin
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Die Beauftragte für Polizeiangelegenheiten des Landes Brandenburg (seit 22. März 2023)
Davor war sie für die SPD Abgeordnete im Landtag von Brandenburg. 2014 und 2019 erlangte sie das Direktmandat im Landtagswahlkreis Oberhavel II.
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Der Bürger- und Polizeibeauftragte des Landes Berlin (seit 1. August 2022) (Landesbehörde seit 23. Februar 2023)
Davor war er Verwaltungsrichter und stellvertretender Vorsitzender des 1. Senats des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG).
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Moderation: Axel Bussmer, Landesgeschäftsführung Humanistische Union – Landesverband Berlin-Brandenburg
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Das Gespräch fand am 10. Oktober 2024 statt.
Im Bild Alexander Oerke (oben links), Axel Bussmer (oben rechts), Hartmut Aden (unten links), Inka Gossmann-Reetz (unten rechts)
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Ausgewählte weiterführende Informationen
Die Beauftragte für Polizeiangelegenheiten des Landes Brandenburg: Tätigkeitsbericht 2023
Der Bürger- und Polizeibeauftragte des Landes Berlin: Tätigkeitsbericht 2023
Neuer Monat, neue Krimibestenliste, wie gewohnt präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:
1 (2) Tana French: Feuerjagd
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Fischer, 525 Seiten, 25 Euro
2 (9) Jake Lamar: Das schwarze Chamäleon
Aus dem Englischen von Robert Brack
Edition Nautilus, 326 Seiten, 22 Euro
3 (–) Boston Teran: Gärten der Trauer
Aus dem Englischen von Jakob Vandenberg
Elsinor, 243 Seiten, 24 Euro
4 (6) Leye Adenle: Zügel der Macht
Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer
Interkontinental, 358 Seiten, 24,50 Euro
5 (7) James Kestrel: Bis in alle Endlichkeit
Aus dem Englischen von Stefan Lux
Suhrkamp, 432 Seiten, 16,99 Euro
6 (–) Giancarlo De Cataldo: Schwarz wie das Herz
Aus dem Italienischen von Karin Fleischanderl
Folio, 253 Seiten, 22 Euro
7 (4) Jochen Brunow: Die Chinesin
ars vivendi, 296 Seiten, 18 Euro
8 (–) Alan Parks: Die April-Toten
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Polar, 444 Seiten, 26 Euro
9 (–) Matthias Wittekindt: Hinterm Deich
Kampa, 302 Seiten, 19,90 Euro
10 (–) Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt
Pendragon, 290 Seiten, 20 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Unter anderem Boston Teran und Alan Parks liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel.
Boston Terans noch nicht übersetztes Debüt „God is a bullet“ (1999) überzeugte mich vor Ewigkeiten nur so halb.
Alan Parks erhielt bereits den McIlvanney Prize und den Edgar Award. Nominiert war er für den Theakston Old Peculier Crime Novel of the Year, den CWA Ian Fleming Steel Dagger und den Macavity Award. Der vierte Harry-McCoy-Krimi „Die April-Toten“ war seine zweite Nominierung für den McIlvanney Prize. Die ersten drei Harry-McCoy-Romane erschienen bei Heyne und sind noch erhältlich.
Am Sonntag, den 22. September, wurde im Rahmen des Krimifestivals „Crime Cologne“ der „Crime Cologne Award“ für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres an
„Die Spiele“ (DuMont) von Stephan Schmidt
verliehen.
Die Jury (bestehend aus Buchhändler Mike Altwicker, Autorin Judith Merchant, Journalistin Birgitt Schippers, Literaturkritikerin Margarete von Schwarzkopf) begründete ihre Entscheidung so:
„Schmidt nimmt uns mit in die ganz große Welt der Politik und Diplomatie. Hintergrund Shanghai, die zukünftigen Sommerspiele. Im Roman geht es um diplomatische Ränkespiele, journalistischer Konkurrenzkampf, und der über allen wachende chinesische Überwachungsstaat.
Darin verwoben, verstrickt sind Menschen, ob Chinesen im Fadenkreuz des Systems, karrieregeile wie idealistische Journalisten oder Diplomaten, mit allen ihren Träumen, Begehrlichkeiten, knallharten Interessen. Aber Stefan Schmidt macht sie alle in ihren Schwächen nahbar. Hinter der großen Politik stehen immer Menschen. Ein spannendes, schnörkellos geschriebenes und sehr informatives Buch.“
Draußen vor der Tür ist Baggerseewetter, drinnen stapeln sich die September-Empfehlungen der Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:
1 (1) Ross Thomas: Die Narren sind auf unserer Seite
Aus dem Englischen von Gisbert und Julian Haefs
Alexander, 580 Seiten, 20 Euro
2 (–) Tana French: Feuerjagd
Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermanns
Fischer, 525 Seiten, 25 Euro
3 (4) Liz Nugent: Seltsame Sally Diamond
Aus dem Englischen von Kathrin Razum
Steidl, 391 Seiten, 26 Euro
4 (–) Jochen Brunow: Die Chinesin
ars vivendi, 296 Seiten, 18 Euro
5 (3) Liza Cody: Die Schnellimbissdetektivin
Aus dem Englischen von Iris Konopik
Ariadne/Argument, 351 Seiten, 18 Euro
6 (–) Leye Adenle: Zügel der Macht
Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer
Interkontinental, 358 Seiten, 24,50 Euro
7 (–) James Kestrel: Bis in alle Ewigkeit
Aus dem Englischen von Stefan Lux
Suhrkamp, 432 Seiten, 16,99 Euro
8 (–) Paul Lynch: Das Lied des Propheten
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld
Klett-Cotta, 311 Seiten, 26 Euro
9 (–) Jake Lamar: Das schwarze Chamäleon
Aus dem Englischen von Robert Brack
Edition Nautilus, 326 Seiten, 22 Euro
10 (–) Bernhard Aichner: Yoko
Wunderlich, 333 Seiten, 23 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
Am Sonntag, den 11. August 2024, wurden in Glasgow auf der Worldcon die Hugo Awards verliehen Der wichtige Sciene-Fiction-Preis ging an:
Best Novel
Gewinner:
Some Desperate Glory by Emily Tesh (Tordotcom, Orbit UK)
nominiert
The Adventures of Amina al-Sirafi by Shannon Chakraborty (Harper Voyager, Harper Voyager UK)
The Saint of Bright Doors by Vajra Chandrasekera (Tordotcom)
Starter Villain by John Scalzi (Tor, Tor UK)
Translation State by Ann Leckie (Orbit US, Orbit UK)
Witch King by Martha Wells (Tordotcom)
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Best Novella
Gewinner
Thornhedge by T. Kingfisher (Tor, Titan UK)
nominiert
“Life Does Not Allow Us to Meet”, He Xi / 人生不相见, 何夕, translated by Alex Woodend (Adventures in Space: New Short stories by Chinese & English Science Fiction Writers)
Mammoths at the Gates by Nghi Vo (Tordotcom)
The Mimicking of Known Successes by Malka Older (Tordotcom)
Rose/House by Arkady Martine (Subterranean)
“Seeds of Mercury”, Wang Jinkang / 水星播种, 王晋康, translated by Alex Woodend (Adventures in Space: New Short stories by Chinese & English Science Fiction Writers)
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Best Novelette
Gewinner
“The Year Without Sunshine” by Naomi Kritzer (Uncanny Magazine, November-December 2023)
nominiert
I AM AI by Ai Jiang (Shortwave)
“Introduction to 2181 Overture, Second Edition”, Gu Shi /〈2181序曲〉再版导言, 顾适 translated by Emily Jin (Clarkesworld, February 2023)
“Ivy, Angelica, Bay” by C.L. Polk (Tor.com 8 December 2023)
“On the Fox Roads” by Nghi Vo (Tor.com 31 October 2023)
“One Man’s Treasure” by Sarah Pinsker (Uncanny Magazine, January-February 2023)
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Best Short Story
Gewinner
“Better Living Through Algorithms” by Naomi Kritzer (Clarkesworld May 2023)
nominiert
“Answerless Journey”, Han Song / 没有答案的航程, 韩松, translated by Alex Woodend (Adventures in Space: New Short stories by Chinese & English Science Fiction Writers)
“How to Raise a Kraken in Your Bathtub” by P. Djèlí Clark (Uncanny Magazine, January-February 2023)
“The Mausoleum’s Children” by Aliette de Bodard (Uncanny Magazine, May-June 2023)
“The Sound of Children Screaming” by Rachael K. Jones (Nightmare Magazine, October 2023)
美食三品 (“Tasting the Future Delicacy Three Times”), 宝树 / Baoshu (银河边缘013:黑域密室 / Galaxy’s Edge Vol. 13: Secret Room in the Black Domain)
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Best Series
Gewinner
Imperial Radch by Ann Leckie (Orbit US, Orbit UK)
nominiert
The Final Architecture by Adrian Tchaikovsky (Tor UK, Orbit US)
The Last Binding by Freya Marske (Tordotcom, Tor UK)
The Laundry Files by Charles Stross (Tordotcom, Orbit UK)
October Daye by Seanan McGuire (DAW)
The Universe of Xuya by Aliette de Bodard (Gollancz; JABberwocky Literary Agency; Subterranean Press; Uncanny Magazine; et al.)
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Best Graphic Story or Comic
Gewinner
Saga, Vol. 11 written by Brian K. Vaughan, art by Fiona Staples (Image Comics)
nominiert
Bea Wolf, written by Zach Weinersmith, art by Boulet (First Second)
Shubeik Lubeik, Deena Mohamed (Pantheon); as Your Wish Is My Command (Granta)
三体漫画:第一部 / The Three Body Problem, Part One, adapted from the novels by 刘慈欣 (Liu Cixin), written by 蔡劲 (Cai Jin),戈闻頔 (Ge Wendi), and 薄暮 (Bo Mu), art by 草祭九日东 (Caojijiuridong) (Zhejiang Literature and Art Publishing House)
The Witches of World War II written by Paul Cornell, art by Valeria Burzo (TKO Studios LLC)
Wonder Woman Historia: The Amazons written by Kelly Sue DeConnick, art by Phil Jimenez, Gene Ha and Nicola Scott (DC Comics)
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Best Related Work
Gewinner
A City on Mars by Kelly Weinersmith and Zach Weinersmith (Penguin Press; Particular Books)
nominiert
All These Worlds: Reviews & Essays by Niall Harrison (Briardene Books)
中国科幻口述史, 第二卷, 第三卷,(Chinese Science Fiction: An Oral History, vols 2 and 3) ed. 杨枫 / Yang Feng (8-Light Minutes Culture & Chengdu Time Press)
The Culture: The Drawings, by Iain M. Banks (Orbit)
雨果X访谈 (Discover X), presented by 王雅婷 (Tina Wong)
A Traveller in Time: The Critical Practice of Maureen Kincaid Speller, by Maureen Kincaid Speller, edited by Nina Allan (Luna Press Publishing)
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Best Dramatic Presentation, Long Form
Gewinner
nominiert
Nimona, screenplay by Robert L. Baird and Lloyd Taylor, directed by Nick Bruno and Troy Quane (Annapurna Animations)
Poor Things, screenplay by Tony McNamara, directed by Yorgos Lanthimos (Element Pictures)
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Best Dramatic Presentation, Short Form
Gewinner
The Last of Us: “Long, Long Time”, written by Craig Mazin and Neil Druckmann, directed by Peter Hoar (Naughty Dog / Sony Pictures)
nominiert
Doctor Who: “The Giggle”, written by Russell T. Davies, directed by Chanya Button (Bad Wolf with BBC Studios for The BBC and Disney Branded Television)
Loki: “Glorious Purpose”, screenplay by Eric Martin, Michael Waldron and Katharyn Blair, directed by Justin Benson and Aaron Moorhead (Marvel / Disney+)
Star Trek: Strange New Worlds: “Those Old Scientists”, written by Kathryn Lyn and Bill Wolkoff, directed by Jonathan Frakes (CBS / Paramount+)
Star Trek: Strange New Worlds: “Subspace Rhapsody”, written by Dana Horgan and Bill Wolkoff, directed by Dermott Downs (CBS / Paramount+)
Doctor Who: “Wild Blue Yonder”, written by Russell T. Davies, directed by Tom Kingsley (Bad Wolf with BBC Studios for The BBC and Disney Branded Television)
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Best Game or Interactive Work
Gewinner
Baldur’s Gate 3, produced by Larian Studios
nominiert
Alan Wake 2, developed by Remedy Entertainment, published by Epic Games
Chants of Sennaar, developed by Rundisc, published by Focus Entertainment
DREDGE, developed by Black Salt Games, published by Team17
The Legend of Zelda: Tears of the Kingdom, produced by Nintendo
Star Wars Jedi: Survivor, developed by Respawn Entertainment, published by Electronic Arts
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Best Editor Short Form
Gewinner
Neil Clarke
nominiert
Scott H. Andrews
刘维佳 (Liu Weijia)
Jonathan Strahan
Lynne M. Thomas & Michael Damian Thomas
杨枫 (Yang Feng)
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Best Editor Long Form
Gewinner
Ruoxi Chen
nominiert
Lindsey Hall
Lee Harris
Kelly Lonesome
David Thomas Moore
姚海军 (Yao Haijun)
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Best Professional Artist
Gewinner
Rovina Cai
nominiert
Micaela Alcaino
Galen Dara
Dan Dos Santos
Tristan Elwell
Alyssa Winans
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Best Semiprozine
Gewinner
Strange Horizons, by the Strange Horizons Editorial Collective
nominiert
Escape Pod, editors Mur Lafferty and Valerie Valdes; assistant editors Benjamin C. Kinney, Premee Mohamed and Kevin Wabaunsee; hosts Tina Connolly and Alasdair Stuart; producers Summer Brooks and Adam Pracht; and the entire Escape Pod team
FIYAH Literary Magazine, publisher and executive editor DaVaun Sanders, poetry editor B. Sharise Moore, special projects manager L. D. Lewis, art director Christian Ivey, acquiring editors Rebecca McGee, Kerine Wint, Joshua Morley, Emmalia Harrington, Genine Tyson, Tonya R. Moore, sponsor coordinator Nelson Rolon
GigaNotoSaurus, editor LaShawn M. Wanak, associate editors Mia Tsai and Edgard Wentz, along with the GNS Slushreaders Team
khōréō, produced by Aleksandra Hill, Zhui Ning Chang, Kanika Agrawal, Isabella Kestermann, Rowan Morrison, Sachiko Ragosta, Lian Xia Rose, Jenelle DeCosta, Melissa Ren, Elaine Ho, Lilivette Domínguez, Jei D. Marcade, Jeané Ridges, Isaree Thatchaichawalit, Danai Christopoulou, M. L. Krishnan, Ysabella Maglanque, Aaron Voigt, Adil Mian, Alexandra Millatmal, E. Broderick, K. S. Walker, Katarzyna Nowacka, Katie McIvor, Kelsea Yu, Marie Croke, Osahon Ize-Iyamu, Phoebe Low, S. R. Westvik, Sara S. Messenger
Uncanny Magazine, publishers and editors-in-chief: Lynne M. Thomas and Michael Damian Thomas; managing editor Monte Lin; nonfiction editor Meg Elison; podcast producers Erika Ensign and Steven Schapansky.
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Best Fanzine
Gewinner
Nerds of a Feather, Flock Together, editors Roseanna Pendlebury, Arturo Serrano, Paul Weimer; senior editors Joe Sherry, Adri Joy, G. Brown, Vance Kotrla.
nominiert
Black Nerd Problems, editors Omar Holmon and William Evans
The Full Lid, written by Alasdair Stuart and edited by Marguerite Kenner
Idea, editor Geri Sullivan
Journey Planet, edited by Michael Carroll, Vincent Docherty, Sara Felix, Ann Gry, Sarah Gulde, Allison Hartman Adams, Arthur Liu, Jean Martin, Helena Nash, Pádraig Ó Méalóid, Yen Ooi, Chuck Serface, Alan Stewart, Regina Kanyu Wang, James Bacon and Christopher J. Garcia
Unofficial Hugo Book Club Blog, editors Olav Rokne and Amanda Wakaruk
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Best Fancast
Gewinner
Octothorpe, by John Coxon, Alison Scott, and Liz Batty
nominiert
The Coode Street Podcast, presented by Jonathan Strahan and Gary K. Wolfe
Hugos There, presented by Seth Heasley
Publishing Rodeo, presented by Sunyi Dean and Scott Drakeford
科幻Fans布玛 (Science Fiction Fans Buma), production team 布玛(Buma),刘路(Liu Lu),刘倡(Liu Chang)
Worldbuilding for Masochists, presented by Marshall Ryan Maresca, Rowenna Miller, Cass Morris and Natania Barron
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Best Fan Writer
Gewinner
Paul Weimer
nominiert
Bitter Karella
James Davis Nicoll
Jason Sanford
Alasdair Stuart
Örjan Westin
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Best Fan Artist
Gewinner
Laya Rose
nominiert
Iain J. Clark
Sara Felix
Dante Luiz
Alison Scott
España Sheriff
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Lodestar Award for Best YA Book
Gewinner
To Shape a Dragon’s Breath by Moniquill Blackgoose (Del Rey)
nominiert
Abeni’s Song by P. Djèlí Clark (Starscape)
Liberty’s Daughter by Naomi Kritzer (Fairwood Press)
Promises Stronger than Darkness by Charlie Jane Anders (Tor Teen)
The Sinister Booksellers of Bath by Garth Nix (Katherine Tegen Books, Gollancz and Allen & Unwin)
Unraveller by Frances Hardinge (Macmillan Children’s Books; eligible due to 2023 U.S. publication by Amulet)
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Astounding Award for Best New Writer (sponsored by Dell Magazines)
Gewinner
Xiran Jay Zhao (eligibility extended at request of Dell Magazines)
nominiert
Moniquill Blackgoose (1st year of eligibility)
Sunyi Dean (2nd year of eligibility)
Ai Jiang (2nd year of eligibility)
Hannah Kaner (1st year of eligibility)
Em X. Liu (1st year of eligibility)
Da waren’s nur noch drei, die um den diesjährigen Crime Cologne Award konkurrieren:
Vera Buck – Das Baumhaus (Rowohlt Polaris)
Henri Faber – Gestehe (dtv)
Stephan Schmidt – Die Spiele (DuMont)
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Die Jury besteht aus dem Buchhändler Mike Altwicker (Vorsitz), der Autorin Judith Merchant, der Journalistin Birgitt Schippers und der Literaturkritikerin Margarete von Schwarzkopf.
Die Preisverleihung ist am Sonntag, den 22. September 2024, um 20.00 Uhr auf der festlichen Eröffnungsgala des Crime Cologne Krimifestivals im Ludwig im Museum bekanntgegeben.
Das Krimifestival findet vom 20. bis 29. September in Köln statt.
Mitten im halbverregneten Sommer präsentiert Deutschlandfunk Kultur in gewohnter Zuverlässigkeit die monatliche Krimibestenliste. Folgende Krimis, alles Übersetzungen, vor allem aus dem Englischen, werden empfohlen:
1 (–) Ross Thomas: Die Narren sind auf unserer Seite
(Aus dem Englischen von Gisbert und Julian Haefs)
Alexander, 580 Seiten, 20 Euro
2 (1) Megan Abbott: Wage es nur!
(Aus dem Englischen von Karen Gerwig)
Pulp Master, 342 Seiten, 16 Euro
3 (10) Liza Cody: Die Schnellimbissdetektivin
(Aus dem Englischen von Iris Konopik)
Ariadne/Argument, 351 Seiten, 18 Euro
4 (6) Liz Nugent: Seltsame Sally Diamond
(Aus dem Englischen von Kathrin Razum)
Steidl, 391 Seiten, 26 Euro
5 (2) Lisa Sandlin: Der Auftrag der Zwillinge
(Aus dem Englischen von Andrea Stumpf)
Suhrkamp, 366 Seiten, 17 Euro
6 (–) Davide Longo: Am Samstag wird abgerechnet
(Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner und Felix Mayer)
Rowohlt, 391 Seiten, 26 Euro
7 (–) Colin Niel: Darwyne
(Aus dem Französischen von Anne Thomas)
Suhrkamp, 303 Seiten, 18 Euro
8 (–) Leonardo Padura: Anständige Leute
(Aus dem Spanischen von Peter Kultzen)
Unionsverlag, 398 Seiten, 26 Euro
9 (9) Chris Whitaker: In den Farben des Dunkels
(Aus dem Englischen von Conny Lösch)
Piper, 589 Seiten, 24 Euro
10 (3) Fred Vargas: Jenseits des Grabes
(Aus dem Französischen von Claudia Marquardt)
Limes, 526 Seiten, 26 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Schön, dass es Ross Thomas auf die Liste geschafft hat; ungefähr mit der Begründung die ich vor der Veröffentlichung der Bestenliste in meinem Entwurf für die Buchkritik (demnächst) auch reingeschrieben habe. Nämlich dass der Roman als „Unsere Stadt muss sauber werden“ bereits in Deutschland veröffentlicht wurde, die Fassung aber so radikal auf 144 Seiten gekürzt war, dass in diesem Fall die Neuübersetzung eigentlich als Erstübersetzung betrachtet werden sollte. Da schrieb ich, dass „Die Narren sind auf unserer Seite“ wohl nicht in die Krimibestenliste aufgenommen wird, aber aufgenommen werden sollte.
Außerdem ist mir dieses Mal aufgefallen:
Kein Buch auf der Bestenliste hat unter 300 Seiten
Sieben Bücher haben zwischen 300 und 400 Seiten (wobei drei Bücher in der gedruckten Ausgabe auf jeweils 400 Seiten kommen)
Kein Buch hat zwischen 400 und 500 Seiten
Drei Bücher haben über 500 Seiten, zwei davon haben fast jeweils 600 Seiten.
Das sind definitiv keine „Das lese ich schnell an einem Abend“-Längen und, wenn man noch etwas anderes tut, oft auch keine „Das lese ich locker am Wochenende“-Längen.
Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen!
Voilà, hier ist sie: die monatliche Krimibestenliste, wie gewohnt präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, und mit viel Lesestoff für den schattigen Platz am Strand, im Garten, auf der Couch oder im kühlen Keller:
1 (2) Megan Abbott: Wage es nur!
Aus dem Englischen von Karen Gerwig
Pulp Master, 342 Seiten, 16 Euro
2 (–) Lisa Sandlin: Der Auftrag der Zwillinge
Aus dem Englischen von Andrea Stumpf
Suhrkamp, 366 Seiten, 17 Euro
3 (3) Fred Vargas: Jenseits des Grabes
Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
Limes, 526 Seiten, 26 Euro
4 (1) Lavie Tidhar: Maror
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Suhrkamp, 639 Seiten, 22 Euro
5 (5) Don Winslow: City in Ruins
Aus dem Englischen von Conny Lösch
HarperCollins, 447 Seiten, 24 Euro
6 (–) Liz Nugent: Seltsame Sally Diamond
Aus dem Englischen von Kathrin Razum
Steidl, 341 Seiten, 26 Euro
7 (4) Christoffer Carlsson: Wenn die Nacht endet
Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann
Kindler, 461 Seiten, 24 Euro
8 (10) Mike Nicol: Hitman
Aus dem Englischen von Meredith Barth
btb, 478 Seiten, 14 Euro
9 (–) Chris Whitaker: In den Farben des Dunkels
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Piper, 589 Seiten, 24 Euro
10 (–) Liza Cody: Die Schnellimbissdetektivin
Aus dem Englischen von Iris Konopik
Ariadne/Argument, 351 Seiten, 18 Euro
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In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Dann wollen wir mal eine zufällige Beobachtungen notieren, aus denen eifrige Wissenschaftler ein dreckiges Dutzend (oder mehr) Thesen ableiten können:
Auf der Liste ist kein deutschsprachiger Kriminalroman.
Fünf Romane wurden von Frauen, fünf von Männern geschrieben.
Acht Krimis wurden aus dem Englischen übersetzt.
Alle Romane wurden von Frauen übersetzt.
Rekordverdächtige drei Bücher wurden von Conny Lösch übersetzt. Schläft die Frau jemals?
Ein Roman wurde bislang hier abgefeiert. Aber das werde ich ändern. Beginnend mit Megan oder mit Liza.
Auf der Longlist für den diesjährigen Crime Cologne Award stehen:
– Vera Buck – Das Baumhaus (Rowohlt)
– I.L. Callis – Doch das Messer sieht man nicht (Emons)
– Benjamin Cors – Krähentage (dtv)
– Henri Faber – Gestehe (dtv)
– Mark Fahnert – Im Visier des Wolfs (Piper)
– Peter Grandl – Höllenfeuer (Piper)
– Jürgen Heimbach – Waldeck (Unionsverlag)
– Lotte Kinskofer – Schillerwiese (Ars Vivendi)
– Ursula Poznanski – Die Burg (Knaur)
– Stephan Schmidt – Die Spiele (DuMont)
Aus diesen deutschsprachigen Kriminalromanen wird eine Shortlist erstellt und dann der Gewinner ausgewählt.
Die Jury besteht aus dem Buchhändler Mike Altwicker (Vorsitz), der Autorin Judith Merchant, der Journalistin Birgitt Schippers und der Literaturkritikerin Margarete von Schwarzkopf.
Der mit 3000 Euro dotierte Preis wird während der Crime Cologne verliehen. Das Krimifestival ist vom 20. bis 29. September in Köln.
Während in Berlin wegen der EM-Vorbereitung schon jetzt der halbe Tiergarten abgesperrt ist, trudelt die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur ein. Empfohlen werden:
1 (1) Lavie Tidhar: Maror
Aus dem Englischen von Conny Lösch
Suhrkamp, 639 Seiten, 22 Euro
–
2 (–) Megan Abbott: Wage es nur!
Aus dem Englischen von Karen Gerwig
Pulp Master, 342 Seiten, 16 Euro
–
3 (–) Fred Vargas: Jenseits des Grabes
Aus dem Französischen von Claudia Marquardt
Limes, 526 Seiten, 26 Euro
–
4 (–) Christoffer Carlsson: Wenn die Nacht endet
Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann
Kindler, 461 Seiten, 24 Euro
–
5 (–) Don Winslow: City in Ruins
Aus dem Englischen von Conny Lösch
HarperCollins, 447 Seiten, 24 Euro
–
6 (3) Friedrich Ani: Lichtjahre im Dunkel
Suhrkamp, 447 Seiten, 25 Euro
–
7 (–) Gary Phillips: One-Shot Harry
Aus dem Englischen von Karen Gerwig
Polar, 292 Seiten, 26 Euro
–
8 (4) Mathijs Deen: Der Retter
Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke
Mare, 378 Seiten, 23 Euro
–
9 (–) Susanne Tägder: Das Schweigen des Wassers
Tropen, 336 Seiten, 17 Euro
–
10 (–) Mike Nicol: Hitman
Aus dem Englischen von Meredith Barth
btb, 478 Seiten, 14 Euro
–
In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
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Der kürzeste Krimi ist knapp 300 Seiten. Der längste hat über 600 Seiten, was früher die Länge für ein Epos war. Die durchschnittliche Länge beträgt, wenn ich jetzt richtig gerechnet habe, 435 Seiten. Das ist in jedem Fall deutlich über den früheren ‚irgendetwas zwischen 128 und 256 Seiten‘ und mehr als eine Abendlektüre. Ein ruhiges Wochenende sollte es schon sein.