Die Krimibestenliste April 2024

April 8, 2024

Zwischen Ostern und dem Tag der Arbeit empfiehlt die Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, die Lektüre folgender Kriminalromane:

1 (–) Louisa Luna: Abgetaucht

Aus dem Englischen von Karin Diemerling

Suhrkamp, 457 Seiten, 18,95 Euro

2 (6) Patrícia Melo: Die Stadt der Anderen

Aus dem Portugiesischen von von Barbara Mesquita

Unionsverlag, 398 Seiten, 26 Euro

3 (3) Danya Kukafka: Notizen zu einer Hinrichtung

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Blumenbar, 348 Seiten, 22 Euro

4 (1) Hervé Le Corre: Durch die dunkelste Nacht

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Suhrkamp, 340 Seiten, 17 Euro

5 (5) Fabio Stassi: Die Seele aller Zufälle

Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki

Edition Converso, 284 Seiten, 24 Euro

6 (–) Till Raether: Danowski – Sturmkehre

Rowohlt, 303 Seiten, 18 Euro

7 (–) Charles den Tex: Repair Club

Aus dem Niederländischen von Simone Schroth

HarperCollins, 492 Seiten, 14 Euro

8 (–) Adam Morris: Bird

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Edition Nautilus, 303 Seiten, 20 Euro

9 (2) Arne Dahl: Stummer Schrei

Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps

Piper, 458 Seiten, 17 Euro

10 (–) Pascal Garnier: An der A26

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 117 Seiten, 19 Euro

In ( ) ist die Präsentation vom Vormonat.

Einiges, wie Luna, Melo und Morris, liegt auch auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Der neue den Tex sollte demnächst eintreffen. Vor Jahren veröffentlichte der Grafit Verlag einige seiner Thriller, die mir sehr gut gefielen. Entsprechend gespannt bin ich.

Aber aktuell lese ich, ziemlich begeistert, Jürgen Heimbachs „Waldeck“. Für „Die Rote Hand“ erhielt Heimbach 2020 den Glauser. Auf der Krimibestenliste stand bislang noch keiner seiner Krimis.

Einige Science-Fiction-Romane (inclusive angrenzender Gebiete) liegen ebenfalls bei mir rum und wollen gelesen werden.


Impressionen von der Leipziger Buchmesse 2024: Lauter nette Krimiautor*innen

März 24, 2024

Nächstes Jahr sollte ich auf der Leipziger Buchmesse endlich die vielen Cosplayer*innen aus dieser und allen anderen Welten fotografieren. Die scheinen das Posieren zu genießen. Deadpool – auch ihn habe ich auf der Messe gesehen – wohl auch.

Dieses Jahr habe ich Interviews mit Christine Lehmann (über „Alles nicht echt“), Stefán Máni (über „Abgrund“) und Anthony J. Quinn (über „Frau ohne Ausweg“) geführt. Ich muss sie die Tage noch etwas bearbeiten.

Bis dahin gibt es einige Schnappschüsse von gutgelaunten Krimiautor*innen mit ihren neuesten Kriminalromanen. In alphabetischer Reihenfolge:

Frauke Buchholz ist mit „Skalpjagd“ (Pendragon) am Ende einer Trilogie um den kanadischen Profiler Ted Garner, die vielleicht doch eine aus vier (oder mehr) Romanen bestehende ‚Trilogie‘ wird. Sie meinte, es gebe noch offene Fragen.

Jürgen Heimbach entführt uns in seinem neuen Krimi „Waldeck“ (Unionsverlag) in die sechziger Jahre zum ersten Burg-Waldeck-Festival. Während dort noch heute bekannte Musiker klampfen, sucht Journalist Ferdinand Broich einen untergetauchten SS-Arzt.

Chrstine Lehman lässt in ihrem 13. Lisa-Nerz-Krimi „Alles nicht echt“ (Ariadne) ihre Heldin in der Nachrichtenredaktion eines ÖRR-Senders ermitteln. Sie soll herausfinden, wer einige Daten aus dem Sender geklaut hat. Kurz darauf sucht sie einen Mörder.

Stefán Máni führt in Island seinen jungen Helden an den „Abgrund“ (Polar). Der Naivling glaubt, irgendetwas mit dem Verschwinden einer jungen Videothek-Mitarbeiterin zu tun zu haben. „Abgrund“ ist auch der erste Roman mit Kriminalpolizist Hörður Grímsson.

Anthony J. Quinn ist mit einer untergetauchten, aus Osteuropa kommenden „Frau ohne Ausweg“ (Polar) und seinem Ermittler Celcius Daly im irisch/nordirischen Grenzgebiet unterwegs. Daly sucht den Mörder ihres Zuhälters. Troubles garantiert

Das sind jetzt mindestens fünf leichengesättigte Lesetipps für den qualitätsbewussten Krimifan.


Lola!!! Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2024

März 19, 2024

Heute wurden die Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Filmpreis, Lola genannt, bekannt gegeben.

Die größte Änderung beim Deutschen Filmpreis ist das geänderte Wahlverfahren. In der Vergangenheit stimmten die 2200 Mitglieder der Deutschen Filmakademie über eine von einer Kommission getroffene Vorauswahl ab. Diese Auswahl sorgte immer wieder für Kritik. So gelangte 2023 Christian Petzolds mit dem Silbernen Bären ausgezeichnetes Drama „Roter Himmel“ noch nicht einmal in die Vorauswahl. Dieses Jahr stimmten die Mitglieder über alle eingereichten Filme ab. Alle Mitglieder konnten über die Nominierungen für den Besten Spielfilm und den Besten Kinderfilm abstimmen.

Das Ergebnis des neuen Verfahrens sieht so aus:

BESTER SPIELFILM

DER FUCHS (Regie & Buch: Adrian Goiginger)

DIE THEORIE VON ALLEM (Regie: Timm Kröger · Buch: Roderick Warich, Timm Kröger)

EIN GANZES LEBEN (Regie: Hans Steinbichler · Buch: Ulrich Limmer)

ELAHA (Regie: Milena Aboyan · Buch: Milena Aboyan, Constantin Hatz)

IM TOTEN WINKEL (Regie & Buch: Ayşe Polat)

STERBEN (Regie & Buch: Matthias Glasner) (Kinostart: 25. April, Besprechung zum Kinostart)

BESTER DOKUMENTARFILM

ANSELM (Regie: Wim Wenders)

SIEBEN WINTER IN TEHERAN (Regie: Steffi Niederzoll)

VERGISS MEYN NICHT (Regie: Fabiana Fragale, Kilian Kuhlendahl, Jens Mühlhoff)

BESTER KINDERFILM

CHECKER TOBI UND DIE REISE ZU DEN FLIEGENDEN FLÜSSEN (Regie & Buch: Johannes Honsell)

SIEGER SEIN (Regie & Buch: Soleen Yusef) (Kinostart: 11. April)

BESTE REGIE

Matthias Glasner · STERBEN

Timm Kröger · DIE THEORIE VON ALLEM

Ayşe Polat · IM TOTEN WINKEL

BESTES DREHBUCH

Matthias Glasner · STERBEN

Adrian Goiginger · DER FUCHS

Ayşe Polat · IM TOTEN WINKEL

BESTE WEIBLICHE HAUPTROLLE

Corinna Harfouch · STERBEN

Hannah Herzsprung · 15 JAHRE

Bayan Layla · ELAHA

BESTE WEIBLICHE NEBENROLLE

Adele Neuhauser · 15 JAHRE

Barbara Philipp · SPRICH MIT MIR

Marie-Lou Sellem · KNOCHEN UND NAMEN

BESTE MÄNNLICHE HAUPTROLLE

Lars Eidinger · STERBEN

Marc Hosemann · SOPHIA, DER TOD UND ICH

Simon Morzé · DER FUCHS

BESTE MÄNNLICHE NEBENROLLE

Hans-Uwe Bauer · STERBEN

Christian Friedel · 15 JAHRE

Robert Gwisdek · STERBEN

BESTE KAMERA/BILDGESTALTUNG

Yoshi Heimrath, Paul Sprinz · DER FUCHS

Lotta Kilian · LUISE

Roland Stuprich · DIE THEORIE VON ALLEM

BESTER SCHNITT

David J. Achilles · FALLING INTO PLACE

Heike Gnida · STERBEN

Nicole Kortlüke · SIEBEN WINTER IN TEHERAN

BESTES SZENENBILD

Heike Lange, Alexandra Pilhatsch · GIRL YOU KNOW IT’S TRUE

Albrecht Konrad, Ellen Somnitz, Ruth Barbara Wilbert · STELLA. EIN LEBEN

Jurek Kuttner, Marcel Beranek, Hanna Bowe, Bernadette Weinzierl · EIN GANZES LEBEN

Cosima Vellenzer, Anika Klatt · DIE THEORIE VON ALLEM

BESTES KOSTÜMBILD

Ingken Benesch · GIRL YOU KNOW IT’S TRUE

Tanja Hausner · DIE HERRLICHKEIT DES LEBENS

Thomas Oláh · STELLA. EIN LEBEN

BESTES MASKENBILD

Kerstin Gaecklein, Heiko Schmidt, Lisa Becker ∙ STELLA. EIN LEBEN

Helene Lang · EIN GANZES LEBEN

Alisza Pfeifer, Christina Baier · GIRL YOU KNOW IT’S TRUE

BESTE FILMMUSIK

Lorenz Dangel · STERBEN

John Gürtler, Jan Miserre featuring Saba Alizadeh · LEERE NETZE

Diego Ramos Rodríguez · DIE THEORIE VON ALLEM

BESTE TONGESTALTUNG

Bahman Ardalan, Ansgar Frerich, Florian Beck · LEERE NETZE

Michael Schlömer, Corinna Fleig, Tobias Fleig · THE DIVE

Max Vornehm, Christof Ebhardt, Christian Bischoff · EIN GANZES LEBEN

BESTE VISUELLE EFFEKTE

Manfred Büttner · DER FUCHS

Marco Del Bianco, Benedict Neuenfels · STELLA. EIN LEBEN

Kariem Saleh, Adrian Meyer · DIE THEORIE VON ALLEM

Juri Stanossek, Apollonia Hartmann, Jan Burda · GIRL YOU KNOW IT’S TRUE

EHRENPREIS DES DEUTSCHEN FILMPREISES

Hanna Schygulla

Bis zum 30. April stimmen die Mitglieder nun darüber ab, wer am 3. Mai 2024 in den einzelnen Kategorien die Lolas erhält. Dem Grundsatz „online first“ folgend, wird die Preisverleihung ab 19.30 Uhr in der ARD Mediathek gestreamt und um 22.20 Uhr im Fernsehen gezeigt.

Wahrscheinlich macht Matthias Glasners Dreistundenepos „Sterben“ den Oppenheimer und sackt die meisten Preise ein. Beim Dokumentarfilmpreis bin ich unentschlossen zwischen „Anselm“ (wegen der Kamera) und „Vergiss Meyn nicht“ (wegen der zeitgeschichtlichen Relevanz). Und beide Kinderfilme sollen gut sein.


Die Oscar-Gewinner 2024

März 11, 2024

Große Überraschungen gab es bei der diesjährigen, sehr flott über die Bühne gegangenen Oscar-Verleihung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences nicht. Dafür war „Oppenheimer“ der viel zu eindeutig gesetzte Favorit. „Poor Things“ und „The Zone of Interest“ schlugen sich tapfer – und Emma Stone war fassungslos, als sie – überraschend nach den Prognosen, aber sehr verdient – für ihr Spiel in „Poor Things“ einen Oscar als beste Schauspielerin erhielt.

Hier ist die vollständige Liste mit allen Nominierungen und den Gewinnern:

Best Picture

Nominees

American Fiction (Ben LeClair, Nikos Karamigios, Cord Jefferson und Jermaine Johnson, Producers)

Anatomy of a Fall (Marie-Ange Luciani und David Thion, Producers)

Barbie (David Heyman, Margot Robbie, Tom Ackerley und Robbie Brenner, Producers)

The Holdovers (Mark Johnson, Producer)

Killers of the Flower Moon (Dan Friedkin, Bradley Thomas, Martin Scorsese und Daniel Lupi, Producers)

Maestro (Bradley Cooper, Steven Spielberg, Fred Berner, Amy Durning und Kristie Macosko Krieger, Producers)

GEWINNER: Oppenheimer (Emma Thomas, Charles Roven und Christopher Nolan, Producers)

Past Lives (David Hinojosa, Christine Vachon und Pamela Koffler, Producers)

Poor Things (Ed Guiney, Andrew Lowe, Yorgos Lanthimos und Emma Stone, Producers)

The Zone of Interest (James Wilson, Producer)

Directing

Nominees

Anatomy of a Fall (Justine Triet)

Killers of the Flower Moon (Martin Scorsese)

GEWINNER: Oppenheimer (Christopher Nolan)

Poor Things (Yorgos Lanthimos)

The Zone of Interest (Jonathan Glazer)

Writing (Original Screenplay)

Nominees

GEWINNER: Anatomy of a Fall (Screenplay – Justine Triet und Arthur Harari)

The Holdovers (Written by David Hemingson)

Maestro (Written by Bradley Cooper & Josh Singer)

May December (Screenplay by Samy Burch; Story by Samy Burch & Alex Mechanik

Past Lives (Written by Celine Song)

Writing (Adapted Screenplay)

Nominees

GEWINNER: American Fiction (Written for the screen by Cord Jefferson)

Barbie (Written by Greta Gerwig & Noah Baumbach)

Oppenheimer (Written for the screen by Christopher Nolan)

Poor Things (Screenplay by Tony McNamara)

The Zone of Interest (Written by Jonathan Glazer)

International Feature Film

Nominees

Io Capitano (Italy)

Perfect Days (Japan)

Society of the Snow (Spain)

The Teachers‘ Lounge (Das Lehrerzimmer) (Germany)

GEWINNER: The Zone of Interest (United Kingdom)

Animated Feature Film

Nominees

GEWINNER: The Boy and the Heron (Der Junge und der Reiher) (Hayao Miyazaki und Toshio Suzuki)

Elemental (Peter Sohn und Denise Ream)

Nimona (Nick Bruno, Troy Quane, Karen Ryan und Julie Zackary)

Robot Dreams (Pablo Berger, Ibon Cormenzana, Ignasi Estapé und Sandra Tapia Díaz)

Spider-Man: Across the Spider-Verse (Kemp Powers, Justin K. Thompson, Phil Lord, Christopher Miller und Amy Pascal)

Actor in a Leading Role

Nominees

Bradley Cooper (Maestro)

Colman Domingo (Rustin)

Paul Giamatti (The Holdovers)

GEWINNER: Cillian Murphy (Oppenheimer)

Jeffrey Wright (American Fiction)

Actor in a Supporting Role

Nominees

Sterling K. Brown (American Fiction)

Robert De Niro (Killers of the Flower Moon)

GEWINNER: Robert Downey Jr. (Oppenheimer)

Ryan Gosling (Barbie)

Mark Ruffalo (Poor Things)

Actress in a Leading Role

Nominees

Annette Bening (Nyad)

Lily Gladstone (Killers of the Flower Moon)

Sandra Hüller (Anatomy of a Fall)

Carey Mulligan (Maestro)

GEWINNER: Emma Stone (Poor Things)

Actress in a Supporting Role

Nominees

Emily Blunt (Oppenheimer)

Danielle Brooks (The Color Purple)

America Ferrera (Barbie)

Jodie Foster (Nyad)

GEWINNER: Da’Vine Joy Randolph (The Holdovers)

Cinematography

Nominees

El Conde (Edward Lachman)

Killers of the Flower Moon (Rodrigo Prieto)

Maestro (Matthew Libatique)

GEWINNER: Oppenheimer (Hoyte van Hoytema)

Poor Things (Robbie Ryan)

Costume Design

Nominees

Barbie (Jacqueline Durran)

Killers of the Flower Moon (Jacqueline West)

Napoleon (Janty Yates und Dave Crossman)

Oppenheimer (Ellen Mirojnick)

GEWINNER: Poor Things (Holly Waddington)

Film Editing

Nominees

Anatomy of a Fall (Laurent Sénéchal)

The Holdovers (Kevin Tent)

Killers of the Flower Moon (Thelma Schoonmaker)

GEWINNER: Oppenheimer (Jennifer Lame)

Poor Things (Yorgos Mavropsaridis)

Makeup and Hairstyling

Nominees

Golda (Karen Hartley Thomas, Suzi Battersby und Ashra Kelly-Blue)

Maestro (Kazu Hiro, Kay Georgiou und Lori McCoy-Bell)

Oppenheimer (Luisa Abel)

GEWINNER: Poor Things (Nadia Stacey, Mark Coulier und Josh Weston)

Society of the Snow (Ana López-Puigcerver, David Martí und Montse Ribé)

Music (Original Score)

Nominees

American Fiction (Laura Karpman)

Indiana Jones and the Dial of Destiny (John Williams)

Killers of the Flower Moon (Robbie Robertson)

GEWINNER: Oppenheimer (Ludwig Göransson)

Poor Things (Jerskin Fendrix)

Music (Original Song)

Nominees

The Fire Inside – from Flamin‘ Hot; Music and Lyric by Diane Warren

I’m Just Ken – from Barbie; Music and Lyric by Mark Ronson and Andrew Wyatt

It Never Went Away – from American Symphony; Music and Lyric by Jon Batiste and Dan Wilson

Wahzhazhe (A Song For My People) – from Killers of the Flower Moon; Music and Lyric by Scott George

GEWINNER: What Was I Made For? – from Barbie; Music and Lyric by Billie Eilish and Finneas O’Connell

Production Design

Nominees

Barbie (Production Design: Sarah Greenwood; Set Decoration: Katie Spencer)

Killers of the Flower Moon (Production Design: Jack Fisk; Set Decoration: Adam Willis)

Napoleon (Production Design: Arthur Max; Set Decoration: Elli Griff)

Oppenheimer (Production Design: Ruth De Jong; Set Decoration: Claire Kaufman)

GEWINNER: Poor Things (Production Design: James Price and Shona Heath; Set Decoration: Zsuzsa Mihalek)

Sound

Nominees

The Creator (Ian Voigt, Erik Aadahl, Ethan Van der Ryn, Tom Ozanich und Dean Zupancic)

Maestro (Steven A. Morrow, Richard King, Jason Ruder, Tom Ozanich und Dean Zupancic

Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One (Chris Munro, James H. Mather, Chris Burdon und Mark Taylor)

Oppenheimer (Willie Burton, Richard King, Gary A. Rizzo und Kevin O’Connell)

GEWINNER: The Zone of Interest (Tarn Willers und Johnnie Burn)

Visual Effects

Nominees

The Creator (Jay Cooper, Ian Comley, Andrew Roberts und Neil Corbould)

GEWINNER: Godzilla Minus One (Takashi Yamazaki, Kiyoko Shibuya, Masaki Takahashi und Tatsuji Nojima)

Guardians of the Galaxy Vol. 3 (Stephane Ceretti, Alexis Wajsbrot, Guy Williams und Theo Bialek)

Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One (Alex Wuttke, Simone Coco, Jeff Sutherland und Neil Corbould)

Napoleon (Charley Henley, Luc-Ewen Martin-Fenouillet, Simone Coco und Neil Corbould)

Animated Short Film

Nominees

Letter to a Pig (Tal Kantor und Amit R. Gicelter)

Ninety-Five Senses (Jerusha Hess und Jared Hess)

Our Uniform (Yegane Moghaddam)

Pachyderme (Stéphanie Clément und Marc Rius)

GEWINNER: WAR IS OVER! Inspired by the Music of John & Yoko (Dave Mullins und Brad Booker)

Live Action Short Film

Nominees

The After (Misan Harriman und Nicky Bentham)

Invincible (Vincent René-Lortie und Samuel Caron)

Knight of Fortune (Lasse Lyskjær Noer und Christian Norlyk)

Red, White and Blue (Nazrin Choudhury und Sara McFarlane)

GEWINNER: The Wonderful Story of Henry Sugar (Wes Anderson und Steven Rales)

Documentary Feature Film

Nominees

Bobi Wine: The People’s President (Moses Bwayo, Christopher Sharp und John Battsek)

The Eternal Memory

Four Daughters (Kaouther Ben Hania und Nadim Cheikhrouha)

To Kill a Tiger (Nisha Pahuja, Cornelia Principe und David Oppenheim)

GEWINNER: 20 Days in Mariupol (Mstyslav Chernov, Michelle Mizner und Raney Aronson-Rath)

Documentary Short Film

Nominees

The ABCs of Book Banning (Sheila Nevins und Trish Adlesic)

The Barber of Little Rock (John Hoffman und Christine Turner)

Island in Between (S. Leo Chiang und Jean Tsien)

GEWINNER: The Last Repair Shop (Ben Proudfoot und Kris Bowers)

Nǎi Nai & Wài Pó (Sean Wang und Sam Davis)

Honorary Award

Angela Bassett

Carol Littleton

Mel Brooks

Jean Hersholt Humanitarian Award

Michelle Satter

Technical Achievement Award

James Eggleton, Delwyn Holroyd

Jon G. Belyeu


Die Nominierungen für den ITW Thriller Award 2024

März 4, 2024

Die Finalisten für die diesjährigen Thriller Awards, verliehen von den International Thriller Writers (ITW), sind:

BEST HARDCOVER NOVEL

S.A. Cosby – ALL THE SINNERS BLEED (Flatiron Books)

Robert Dugoni – HER DEADLY GAME (Thomas & Mercer)

J.T. Ellison – IT’S ONE OF US (Harlequin – MIRA Books)

Mick Herron – THE SECRET HOURS (Soho Crime)

Joe Ide – FIXIT (Mulholland Books)

C.J. Tudor – THE DRIFT (Ballantine Books)

BEST AUDIOBOOK

I.S. Berry – THE PEACOCK AND THE SPARROW (Atria) – Narrated by Pete Simonelli

Gregg Hurwitz – THE LAST ORPHAN (Macmillan) – Narrated by Scott Brick

Freida McFadden – THE HOUSEMAID’S SECRET (Bookouture) – Narrated by Lauryn Allman

James Patterson, Mike Lupica – THE HOUSE OF WOLVES (Hachette Audio) – Narrated by Ellen Archer

Emma Rosenblum – BAD SUMMER PEOPLE (Macmillan) – Narrated by January LaVoy

BEST FIRST NOVEL

I.S. Berry – THE PEACOCK AND THE SPARROW (Atria)

Amy Chua – THE GOLDEN GATE (Minotaur)

Margot Douaihy – SCORCHED GRACE (Zando)

Kerryn Mayne – LENNY MARKS GETS AWAY WITH MURDER (Bantam Books)

Steve Urszenyi – PERFECT SHOT: A THRILLER (Minotaur)

BEST PAPERBACK ORIGINAL NOVEL

Tracy Clark – HIDE (Thomas & Mercer)

Luke Dumas – THE PALEONTOLOGIST (Atria)

Tess Gerritsen – THE SPY COAST (Thomas & Mercer)

Lisa Gray – TO DIE FOR (Thomas & Mercer)

Jonathan Maberry – CAVE 13: A JOE LEDGER AND ROGUE TEAM INTERNATIONAL NOVEL (St. Martin’s Griffin)

J. Todd Scott – CALL THE DARK (Thomas & Mercer)

BEST SHORT STORY

Chris Bohjalian – SLOT MACHINE FEVER DREAMS (Amazon Original Stories)

J.T. Ellison – THESE COLD STRANGERS (Amazon Original Stories)

Smita Harish Jain – AN HONORABLE CHOICE (Wildside Press)

Richard Santos – RUSH HOUR (Akashic Books)

Lisa Unger – UNKNOWN CALLER (Amazon Original Stories)

Stacy Woodson – ONE NIGHT IN 1965 (Down & Out Books)

BEST YOUNG ADULT NOVEL

Sorboni Banerjee, Dominique Richardson – RED AS BLOOD (Wolfpack Publishing LLC)

Darcy Coates – WHERE HE CAN’T FIND YOU (Sourcebooks Fire)

Courtney Gould – WHERE ECHOES DIE (Wednesday Books)

Andrea Hannah – WHERE DARKNESS BLOOMS (Wednesday Books)

Elizabeth Wein – STATELESS (Little, Brown & Co.)

BEST E-BOOK ORIGINAL NOVEL

Jeff Buick – THE VULTURE FUND (Self-published)

Rona Halsall – THE BIGAMIST (Bookouture)

Matt Phillips – A GOOD RUSH OF BLOOD (RunAmok Books)

Lisa Regan – CLOSE HER EYES (Bookouture)

Robert Swartwood – THE KILLING ROOM (Blackstone Publishing)

Laura Wolfe – THE IN-LAWS (Bookouture)

Die Preisverleihung ist auf dem ThrillerFest XIX am Samstag, den 1. Juni 2024, in New York City.

Einige Bücher, wie S. A. Cosbys „All the sinners bleed“ als „Der letzte Wolf“ (Ars Vivendi), sind schon übersetzt. Einige werden wohl noch übersetzt. – Und einige lese ich irgendwann in meinem Lesestuhl, ohne Pfeife, aber mit einem Getränk meiner Wahl.


Die Krimibestenliste März 2024

März 2, 2024

Fastnacht ist rum, Ostern kündigt sich an. Dazwischen gibt es die monatliche Krimibestenliste, wie immer präsentiert von Deutschlandfunk Kultur.

1 (2) Hervé Le Corre: Durch die dunkelste Nacht

(Aus dem Französischen von Anne Thomas)

Suhrkamp, 340 Seiten, 17 Euro

2 (1) Arne Dahl: Stummer Schrei

(Aus dem Schwedischen von von Kerstin Schöps)

Piper, 458 Seiten, 17 Euro

3 (–) Danya Kukafka: Notizen zu einer Hinrichtung

(Aus dem Englischen von Andrea O’Brien)

Blumenbar, 348 Seiten, 22 Euro

4 (3) Robert Galbraith: Das strömende Grab

(Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz)

Blanvalet, 1292 Seiten, 29,90 Euro

5 (–) Fabio Stassi: Die Seele aller Zufälle

(Aus dem Italienischen von Annette Kopetzki)

Edition Converso, 284 Seiten, 24 Euro

6 (–) Patrícia Melo: Die Stadt der Anderen

(Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita)

Unionsverlag, 398 Seiten, 26 Euro

7 (5) Candice Fox: Stunde um Stunde

(Aus dem Englischen von Andrea O’Brien)

Suhrkamp, 475 Seiten, 18 Euro

8 (10) Max Annas: Berlin, Siegesallee

Rowohlt, 285 Seiten, 22 Euro

9 (–) Les Edgerton: Primat des Überlebens

(Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller)

Pulp Master, 342 Seiten, 16 Euro

10 (4) Shehan Karunatilaka: Die sieben Monde des Maali Almeida

(Aus dem Englischen von Hannes Meyer)

Rowohlt, 543 Seiten, 30 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Neun Übersetzungen. Also auf zur Sofa-Weltreise mit Leselampe.


Die Glauser-Nominierungen 2024

Februar 6, 2024

Das Syndikat, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, hat die Nominierungen für die diesjährigen Glauser-Preise (benannt nach Friedrich Glauser) veröffentlicht.

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 18. Mai 2024, im Rahmen der Criminale in Hannover.

Nominiert sind:

Bester Roman

Vera Buck: Wolfskinder (Rowohlt Polaris)

Sabine Kunz: Die Saubermacherin (Gmeiner)

Elsemarie Maletzke: Agathes dunkler Garten (Schöffling & Co.)

Joachim B. Schmidt: Kalmann und der schlafende Berg (Diogenes)

Sven Stricker: Sörensen sieht Land (rororo)

Bester Debütroman

Andrea Bonetto: Abschied auf Italienisch (Droemer)

Oliver Juli: Das Gebot des Bösen (Emons)

Caroline Seibt: Gestohlenes Kind (dp Digital Publishers)

Bester Kurzkrimi

Franziska Henze: Grenzerfahrung. In: Tatort Nord 2 – Urlaubskrimis von Helgoland bis Usedom (HarperCollins)

Rita M. Janaczek: Gabriel und die Frau in Schwarz. In: Gabriel und die Frau in Schwarz (Machandel)

Christian Kuhn alias Fynn Jacob: Pakjesavond, Tatort: Amsterdam. In: Tatort Weihnachten – Weihnachtskrimis mit Rezepten (Penguin Random House)

Sunil Mann: Old School. In: MordsSchweiz 2 (Gmeiner)

Roland Spranger: Malaise. In: Jugendstil und Heinerblut – Kriminelle Geschichten aus Darmstadt (KBV)

Bester Jugendkrimi

Monika Feth: Und du wirst lächelnd sterben (cbj)

Colin Hadler: Exilium (Planet!)

Ursula Poznanski: Oracle (Loewe)

Ehren-Glauser

Paul Ott


Die Krimibestenliste Februar 2024

Februar 3, 2024

Für den närrischen Monat (nicht in Berlin) empfiehlt die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, folgende Bücher:

1 (–) Arne Dahl: Stummer Schrei

Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps

Piper, 458 Seiten, 17 Euro

2 (–) Hervé Le Corre: Durch die dunkelste Nacht

Aus dem Französischen von Anne Thomas

Suhrkamp, 340 Seiten, 17 Euro

3 (1) Robert Galbraith: Das strömende Grab

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, 1292 Seiten, 29,90 Euro

4 (–) Shehan Karunatilaka: Die sieben Monde des Maali Almeida

Aus dem Englischen von Hannes Meyer

Rowohlt, 543 Seiten, 30 Euro

5 (–) Candice Fox: Stunde um Stunde

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Suhrkamp, 475 Seiten, 18 Euro

6 (2) Uta-Maria Heim: Tanz oder stirb

Gmeiner, 283 Seiten, 14 Euro

7 (–) Samuel W. Gailey: Die Schuld

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf

Polar, 308 Seiten, 26 Euro

8 (9) Doug Johnstone: Eingefroren

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 393 Seiten, 26 Euro

9 (3) Robert Brack: Schwarzer Oktober

Edition Nautilus

158 Seiten, 16 Euro

10 (–) Max Annas: Berlin, Siegesallee

Rowohlt, 285 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Und am Aschermittwoch ist alles vorbei.


Die Oscar-Nominierungen 2024

Januar 23, 2024

Wer darf am 10. März eine der begehrten Oscar-Trophäen der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit nach Hause nehmen?

Auf den ersten Blick gibt es bei der jetzt veröffentlichten Liste der Oscar-Nominierungen keine großen Überraschungen. In allen Kategorien gibt es starke Nominierungen. Erfreulich sind – aus deutscher Sicht – die gute Chance, den Oscar für den besten internationalen Film zu erhalten. Drei der fünf in dieser Kategorie nominierten Filme sind ‚deutsche Filme‘: „Das Lehrerzimmer“ ist eine deutsche Produktion und wurde von Deutschland eingereicht. „Perfect Days“ wurde von Japan eingereicht. Gedreht wurde mit japanischen Schauspielern in Japan. Aber Wim Wenders führte die Regie. „The Zone of Interest“ (Kinostart: 29. Februar) wurde von Großbritannien eingereicht. Aber er schildert – beeindruckend – das Leben des Kommandanten des Vernichtungslagers Auschwitz und seiner Familie (ein deutscheres Thema gibt es nicht) und Regisseur Jonathan Glazer inszenierte den Film auf deutsch. Ich würde hier auf die perfekten Tage von Wim Wenders tippen.

Das in vielen Kategorien nominierte Drama „Oppenheimer“ dürfte etliche Oscars erhalten. Unter anderem den Oscar für den besten Film, die beste Regie, das beste Drehbuch (wobei hier die Konkurrenz sehr stark ist) und für den besten Schauspieler. „The Holdovers“ (läuft Donnerstag an) und „Poor Things“ dürften dagegen öfter Pech haben.

Aber ich irre mich öfter und am Ende sammeln „Barbie“ und „Poor Things“ die Oscars ein.

Im Rennen um die diesjährigen Oscars sind:

Best Picture

Nominees

American Fiction (Ben LeClair, Nikos Karamigios, Cord Jefferson und Jermaine Johnson, Producers)

Anatomy of a Fall (Marie-Ange Luciani und David Thion, Producers)

Barbie (David Heyman, Margot Robbie, Tom Ackerley und Robbie Brenner, Producers)

The Holdovers (Mark Johnson, Producer)

Killers of the Flower Moon (Dan Friedkin, Bradley Thomas, Martin Scorsese und Daniel Lupi, Producers)

Maestro (Bradley Cooper, Steven Spielberg, Fred Berner, Amy Durning und Kristie Macosko Krieger, Producers)

Oppenheimer (Emma Thomas, Charles Roven und Christopher Nolan, Producers)

Past Lives (David Hinojosa, Christine Vachon und Pamela Koffler, Producers)

Poor Things (Ed Guiney, Andrew Lowe, Yorgos Lanthimos und Emma Stone, Producers)

The Zone of Interest (James Wilson, Producer)

Directing

Nominees

Anatomy of a Fall (Justine Triet)

Killers of the Flower Moon (Martin Scorsese)

Oppenheimer (Christopher Nolan)

Poor Things (Yorgos Lanthimos)

The Zone of Interest (Jonathan Glazer)

Writing (Original Screenplay)

Nominees

Anatomy of a Fall (Screenplay – Justine Triet und Arthur Harari)

The Holdovers (Written by David Hemingson)

Maestro (Written by Bradley Cooper & Josh Singer)

May December (Screenplay by Samy Burch; Story by Samy Burch & Alex Mechanik

Past Lives (Written by Celine Song)

Writing (Adapted Screenplay)

Nominees

American Fiction (Written for the screen by Cord Jefferson)

Barbie (Written by Greta Gerwig & Noah Baumbach)

Oppenheimer (Written for the screen by Christopher Nolan)

Poor Things (Screenplay by Tony McNamara)

The Zone of Interest (Written by Jonathan Glazer)

International Feature Film

Nominees

Io Capitano (Italy)

Perfect Days (Japan)

Society of the Snow (Spain)

The Teachers‘ Lounge (Das Lehrerzimmer) (Germany)

The Zone of Interest (United Kingdom)

Animated Feature Film

Nominees

The Boy and the Heron (Der Junge und der Reiher) (Hayao Miyazaki und Toshio Suzuki)

Elemental (Peter Sohn und Denise Ream)

Nimona (Nick Bruno, Troy Quane, Karen Ryan und Julie Zackary)

Robot Dreams (Pablo Berger, Ibon Cormenzana, Ignasi Estapé und Sandra Tapia Díaz)

Spider-Man: Across the Spider-Verse (Kemp Powers, Justin K. Thompson, Phil Lord, Christopher Miller und Amy Pascal)

Actor in a Leading Role

Nominees

Bradley Cooper (Maestro)

Colman Domingo (Rustin)

Paul Giamatti (The Holdovers)

Cillian Murphy (Oppenheimer)

Jeffrey Wright (American Fiction)

Actor in a Supporting Role

Nominees

Sterling K. Brown (American Fiction)

Robert De Niro (Killers of the Flower Moon)

Robert Downey Jr. (Oppenheimer)

Ryan Gosling (Barbie)

Mark Ruffalo (Poor Things)

Actress in a Leading Role

Nominees

Annette Bening (Nyad)

Lily Gladstone (Killers of the Flower Moon)

Sandra Hüller (Anatomy of a Fall)

Carey Mulligan (Maestro)

Emma Stone (Poor Things)

Actress in a Supporting Role

Nominees

Emily Blunt (Oppenheimer)

Danielle Brooks (The Color Purple)

America Ferrera (Barbie)

Jodie Foster (Nyad)

Da’Vine Joy Randolph (The Holdovers)

Cinematography

Nominees

El Conde (Edward Lachman)

Killers of the Flower Moon (Rodrigo Prieto)

Maestro (Matthew Libatique)

Oppenheimer (Hoyte van Hoytema)

Poor Things (Robbie Ryan)

Costume Design

Nominees

Barbie (Jacqueline Durran)

Killers of the Flower Moon (Jacqueline West)

Napoleon (Janty Yates und Dave Crossman)

Oppenheimer (Ellen Mirojnick)

Poor Things (Holly Waddington)

Film Editing

Nominees

Anatomy of a Fall (Laurent Sénéchal)

The Holdovers (Kevin Tent)

Killers of the Flower Moon (Thelma Schoonmaker)

Oppenheimer (Jennifer Lame)

Poor Things (Yorgos Mavropsaridis)

Makeup and Hairstyling

Nominees

Golda (Karen Hartley Thomas, Suzi Battersby und Ashra Kelly-Blue)

Maestro (Kazu Hiro, Kay Georgiou und Lori McCoy-Bell)

Oppenheimer (Luisa Abel)

Poor Things (Nadia Stacey, Mark Coulier und Josh Weston)

Society of the Snow (Ana López-Puigcerver, David Martí und Montse Ribé)

Music (Original Score)

Nominees

American Fiction (Laura Karpman)

Indiana Jones and the Dial of Destiny (John Williams)

Killers of the Flower Moon (Robbie Robertson)

Oppenheimer (Ludwig Göransson)

Poor Things (Jerskin Fendrix)

Music (Original Song)

Nominees

The Fire Inside – from Flamin‘ Hot; Music and Lyric by Diane Warren

I’m Just Ken – from Barbie; Music and Lyric by Mark Ronson and Andrew Wyatt

It Never Went Away – from American Symphony; Music and Lyric by Jon Batiste and Dan Wilson

Wahzhazhe (A Song For My People) – from Killers of the Flower Moon; Music and Lyric by Scott George

What Was I Made For? – from Barbie; Music and Lyric by Billie Eilish and Finneas O’Connell

Production Design

Nominees

Barbie (Production Design: Sarah Greenwood; Set Decoration: Katie Spencer)

Killers of the Flower Moon (Production Design: Jack Fisk; Set Decoration: Adam Willis)

Napoleon (Production Design: Arthur Max; Set Decoration: Elli Griff)

Oppenheimer (Production Design: Ruth De Jong; Set Decoration: Claire Kaufman)

Poor Things (Production Design: James Price and Shona Heath; Set Decoration: Zsuzsa Mihalek)

Sound

Nominees

The Creator (Ian Voigt, Erik Aadahl, Ethan Van der Ryn, Tom Ozanich und Dean Zupancic)

Maestro (Steven A. Morrow, Richard King, Jason Ruder, Tom Ozanich und Dean Zupancic

Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One (Chris Munro, James H. Mather, Chris Burdon und Mark Taylor)

Oppenheimer (Willie Burton, Richard King, Gary A. Rizzo und Kevin O’Connell)

The Zone of Interest (Tarn Willers und Johnnie Burn)

Visual Effects

Nominees

The Creator (Jay Cooper, Ian Comley, Andrew Roberts und Neil Corbould)

Godzilla Minus One (Takashi Yamazaki, Kiyoko Shibuya, Masaki Takahashi und Tatsuji Nojima)

Guardians of the Galaxy Vol. 3 (Stephane Ceretti, Alexis Wajsbrot, Guy Williams und Theo Bialek)

Mission: Impossible – Dead Reckoning Part One (Alex Wuttke, Simone Coco, Jeff Sutherland und Neil Corbould)

Napoleon (Charley Henley, Luc-Ewen Martin-Fenouillet, Simone Coco und Neil Corbould)

Animated Short Film

Nominees

Letter to a Pig (Tal Kantor und Amit R. Gicelter)

Ninety-Five Senses (Jerusha Hess und Jared Hess)

Our Uniform (Yegane Moghaddam)

Pachyderme (Stéphanie Clément und Marc Rius)

WAR IS OVER! Inspired by the Music of John & Yoko (Dave Mullins und Brad Booker)

Live Action Short Film

Nominees

The After (Misan Harriman und Nicky Bentham)

Invincible (Vincent René-Lortie und Samuel Caron)

Knight of Fortune (Lasse Lyskjær Noer und Christian Norlyk)

Red, White and Blue (Nazrin Choudhury und Sara McFarlane)

The Wonderful Story of Henry Sugar (Wes Anderson und Steven Rales)

Documentary Feature Film

Nominees

Bobi Wine: The People’s President (Moses Bwayo, Christopher Sharp und John Battsek)

The Eternal Memory

Four Daughters (Kaouther Ben Hania und Nadim Cheikhrouha)

To Kill a Tiger (Nisha Pahuja, Cornelia Principe und David Oppenheim)

20 Days in Mariupol (Mstyslav Chernov, Michelle Mizner und Raney Aronson-Rath)

Documentary Short Film

Nominees

The ABCs of Book Banning (Sheila Nevins und Trish Adlesic)

The Barber of Little Rock (John Hoffman und Christine Turner)

Island in Between (S. Leo Chiang und Jean Tsien)

The Last Repair Shop (Ben Proudfoot und Kris Bowers)

Nǎi Nai & Wài Pó (Sean Wang und Sam Davis)


Die Gewinner der Golden Globes 2024

Januar 8, 2024

Vor wenigen Stunden verlieh die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) zum 81. Mal die Golden Globes – und bei den Spielfilmen (die Serien kenne ich nicht) bin ich positiv überrascht. Hier also ein Repost meines Textes zu den Nominierungen (in dem ich auch einige Male sage, wer gewinnen sollte), ergänzt um die Gewinner (und, kursiv, einige wenige, sehr wenige, wirklich sehr wenige neuere Anmerkungen):

Best Motion Picture – Drama

GEWINNER “Oppenheimer” (Universal Pictures)

“Killers of the Flower Moon” (Apple Original Films/Paramount Pictures)

“Maestro” (Netflix)

“Past Lives” (A24)

“The Zone of Interest” (A24) (Besprechung zum Kinostart)

“Anatomy of a Fall” (Neon)

(alles gute Filme; fast möchte ich „The Zone of Interest“ den Golden Globe geben. Der dürfte allerdings höchstens Außenseiterchancen haben. Wahrscheinlich wird „Oppenheimer“ den Preis erhalten.)

Best Motion Picture – Musical Or Comedy

“Barbie” (Warner Bros.)

GEWINNER “Poor Things” (Searchlight Pictures) (Besprechung zum Filmstart) (Jaaaaa!!!!!)

“American Fiction” (MGM)

“The Holdovers” (Focus Features) (Besprechung zum Filmstart)

“May December” (Netflix)

“Air” (Amazon MGM Studios)

(auch hier: gute Filme. Wahrscheinlich wird es auf „Barbie“ hinauslaufen. „Poor Thing“ und „The Holdovers“, die beide erst im Januar bei uns starten, sind aber die interessanteren und besseren Filme.)

Best Motion Picture – Animated

GEWINNER “The Boy and the Heron” (Gkids) (Der Junge und der Reiher)

“Elemental” (Disney)

“Spider-Man: Across the Spider-Verse” (Sony Pictures)

“The Super Mario Bros. Movie” (Universal Pictures)

“Suzume” (Toho Co.)

“Wish” (Disney)

(Hoppla, dieses Mal kenne ich fast alles prämierten Animationsfilme. Wahrscheinlich wird es „Elemental“ oder „Spider-Man: Across the Spider-Verse“. Interessanter sind allerdings „Der Junge und der Reiher“ und „Suzume“.)

Best Motion Picture – Non-English Language

GEWINNER “Anatomy of a Fall” (Neon) — France

“Fallen Leaves” (Mubi) — Finland

“Io Capitano” (01 Distribution) — Italy

“Past Lives” (A24) — United States

“Society of the Snow” (Netflix) — Spain

“The Zone of Interest” (A24) — United Kingdom

(Drei der hier nominierten Filme sind auch als bestes Drama nominiert. …)

Cinematic and Box Office Achievement

GEWINNER “Barbie” (Warner Bros.)

“Guardians of the Galaxy Vol. 3” (Disney)

“John Wick: Chapter 4” (Lionsgate Films)

“Mission: Impossible — Dead Reckoning Part One” (Paramount Pictures)

“Oppenheimer” (Universal Pictures)

“Spider-Man: Across the Spider-Verse” (Sony Pictures)

“The Super Mario Bros. Movie” (Universal Pictures)

“Taylor Swift: The Eras Tour” (AMC Theatres)

(Ähem; – schon bei der Comedy/Musical-Kategorie frage ich mich jedes Mal, nach welchen Kriterien sich Filme dafür qualifizieren. In dieser neuen Kategorie ist es nicht besser. Wenn es nur um das Einspielergebnis ginge, stünde der Gewinner schon jetzt fest. Wenn es so etwas wie ‚intellektuell anspruchsvollster Hit‘ ist, dann haben wir die Wahl zwischen „Barbie“ und „Oppenheimer“. Beide Filme sind allerdings bereits als bester Film nominiert.)

Best Performance By An Actress In A Motion Picture – Drama

GEWINNER Lily Gladstone — “Killers of the Flower Moon”

Carey Mulligan – “Maestro”

Sandra Hüller – “Anatomy of a Fall”

Annette Bening — “Nyad”

Greta Lee — “Past Lives”

Cailee Spaeny — “Priscilla”

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Drama

Bradley Cooper — “Maestro”

GEWINNER Cillian Murphy — “Oppenheimer”

Leonardo DiCaprio — “Killers of the Flower Moon”

Colman Domingo — “Rustin”

Andrew Scott — “All of Us Strangers” (Besprechung zum Filmstart; – preiswürdige Darstellung!)

Barry Keoghan — “Saltburn”

––

Best Performance By An Actress In A Motion Picture – Musical Or Comedy

Fantasia Barrino – “The Color Purple”

Jennifer Lawrence – “No Hard Feelings”

Natalie Portman – “May December”

Alma Pöysti – “Fallen Leaves”

Margot Robbie – “Barbie”

GEWINNER Emma Stone – “Poor Things”

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Musical Or Comedy

Nicolas Cage — “Dream Scenario” (inzwischen gesehen und lohnenswert; die Besprechung gibt es zum Filmstart)

Timothée Chalamet — “Wonka”

Matt Damon — “Air”

GEWINNER Paul Giamatti — “The Holdovers”

Joaquin Phoenix — “Beau Is Afraid”

Jeffrey Wright — “American Fiction”

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In Any Motion Picture

Emily Blunt — “Oppenheimer”

Danielle Brooks — “The Color Purple”

Jodie Foster — “Nyad”

Julianne Moore — “May December”

Rosamund Pike — “Saltburn”

GEWINNER Da’Vine Joy Randolph — “The Holdovers” (Habe ich schon gesagt, dass „The Holdovers“ ein toller Film ist?)

Best Performance By An Actor In A Supporting Role In Any Motion Picture

Willem Dafoe — “Poor Things”

Robert DeNiro — “Killers of the Flower Moon”

GEWINNER Robert Downey Jr. — “Oppenheimer”

Ryan Gosling — “Barbie”

Charles Melton — “May December”

Mark Ruffalo — “Poor Things”

Best Director – Motion Picture

Bradley Cooper — “Maestro”

Greta Gerwig — “Barbie”

Yorgos Lanthimos — “Poor Things”

GEWINNER Christopher Nolan — “Oppenheimer”

Martin Scorsese — “Killers of the Flower Moon”

Celine Song — “Past Lives”

Best Screenplay – Motion Picture

“Barbie” — Greta Gerwig, Noah Baumbach

“Poor Things” — Tony McNamara

“Oppenheimer” — Christopher Nolan

“Killers of the Flower Moon” — Eric Roth, Martin Scorsese

“Past Lives” — Celine Song

GEWINNER “Anatomy of a Fall” — Justine Triet, Arthur Harari

Best Original Score – Motion Picture

GEWINNER Ludwig Göransson — “Oppenheimer”

Jerskin Fendrix — “Poor Things”

Robbie Robertson — “Killers of the Flower Moon”

Mica Levi — “The Zone of Interest”

Daniel Pemberton — “Spider-Man: Across the Spider-Verse”

Joe Hisaishi — “The Boy and the Heron”

Best Original Song – Motion Picture

GEWINNER “Barbie” — “What Was I Made For?” by Billie Eilish and Finneas

“Barbie” — “Dance the Night” by Caroline Ailin, Dua Lipa, Mark Ronson and Andrew Wyatt

“She Came to Me” — “Addicted to Romance” by Bruce Springsteen and Patti Scialfa

“The Super Mario Bros. Movie” — “Peaches” by Jack Black, Aaron Horvath, Michael Jelenic, Eric Osmond, and John Spiker

“Barbie” — “I’m Just Ken” by Mark Ronson, Andrew Wyatt

“Rustin” — “Road to Freedom” by Lenny Kravitz

Best Television Series – Drama

“1923” (Paramount+)

“The Crown” (Netflix)

“The Diplomat” (Netflix)

“The Last of Us” (HBO)

“The Morning Show” (Apple TV+)

GEWINNER “Succession” (HBO)

Best Performance By An Actress In A Television Series – Drama

Helen Mirren — “1923”

Bella Ramsey — “The Last of Us”

Keri Russell — “The Diplomat”

GEWINNER Sarah Snook — “Succession”

Imelda Staunton — “The Crown”

Emma Stone — “The Curse”

Best Performance By An Actor In A Television Series – Drama

Pedro Pascal — “The Last of Us”

GEWINNER Kieran Culkin — “Succession”

Jeremy Strong — “Succession”

Brian Cox — “Succession”

Gary Oldman — “Slow Horses”

Dominic West — “The Crown”

Best Television Series – Musical or Comedy

GEWINNER “The Bear” (FX)

“Ted Lasso” (Apple TV+)

“Abbott Elementary” (ABC)

“Jury Duty” (Amazon Freevee)

“Only Murders in the Building” (Hulu)

“Barry” (HBO)

Best Performance By An Actress In A Television Series – Musical Or Comedy

GEWINNER Ayo Edebiri — “The Bear”

Natasha Lyonne — “Poker Face”

Quinta Brunson — “Abbott Elementary”

Rachel Brosnahan — “The Marvelous Mrs. Maisel”

Selena Gomez — “Only Murders in the Building”

Elle Fanning – “The Great”

Best Performance By An Actor In A Television Series – Musical Or Comedy

Bill Hader — “Barry”

Steve Martin — “Only Murders in the Building”

Martin Short — “Only Murders in the Building”

Jason Segel — “Shrinking”

Jason Sudeikis — “Ted Lasso”

GEWINNER Jeremy Allen White — “The Bear”

Best Supporting Actress, Television

GEWINNER Elizabeth Debicki — “The Crown”

Abby Elliott — “The Bear”

Christina Ricci — “Yellowjackets”

J. Smith-Cameron — “Succession”

Meryl Streep — “Only Murders in the Building”

Hannah Waddingham — “Ted Lasso”

Best Supporting Actor, Television

Billy Crudup — “The Morning Show”

GEWINNER Matthew Macfadyen — “Succession”

James Marsden — “Jury Duty”

Ebon Moss-Bachrach — “The Bear”

Alan Ruck — “Succession”

Alexander Skarsgård — “Succession”

Best Television Limited Series, Anthology Series Or Motion Picture Made For Television

GEWINNER “Beef”

“Lessons in Chemistry”

“Daisy Jones & the Six”

“All the Light We Cannot See”

“Fellow Travelers”

“Fargo”

Best Performance By An Actress In A Limited Series, Anthology Series, Or A Motion Picture Made For Television

Riley Keough — “Daisy Jones & the Six”

Brie Larson — “Lessons in Chemistry”

Elizabeth Olsen — “Love and Death”

Juno Temple — “Fargo”

Rachel Weisz — “Dead Ringers”

GEWINNER Ali Wong — “Beef”

Best Performance By An Actor In A Limited Series, Anthology Series, Or A Motion Picture Made For Television

Matt Bomer — “Fellow Travelers”

Sam Claflin — “Daisy Jones & the Six”

Jon Hamm — “Fargo”

Woody Harrelson — “White House Plumbers”

David Oyelowo — “Lawmen: Bass Reeves”

GEWINNER Steven Yeun — “Beef”

Best Performance in Stand-Up Comedy or Television

GEWINNER Ricky Gervais — “Ricky Gervais: Armageddon”

Trevor Noah — “Trevor Noah: Where Was I”

Chris Rock — “Chris Rock: Selective Outrage”

Amy Schumer — “Amy Schumer: Emergency Contact”

Sarah Silverman — “Sarah Silverman: Someone You Love”

Wanda Sykes — “Wanda Sykes: I’m an Entertainer”

 


Die Krimibestenliste Januar 2024

Januar 8, 2024

Wer überlegt, wie er seine Weihnachtsgechenke sinnvoll anlegt, kann sich die unlängst erschienene, sehr ins Detail gehende Entstehungsgeschichte von „Alien“ und „Aliens“ zulegen (natürlich nur, wenn er sich für Filmgeschichte interessiert oder Fan der „Alien“-Filme ist), oder in der Januar-Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, stöbern:

1 (–) Robert Galbraith: Das strömende Grab

Aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler, Kristof Kurz

Blanvalet, 1292 Seiten, 29,90 Euro

2 (5) Uta-Maria Heim: Tanz oder stirb

Gmeiner, 283 Seiten, 14 Euro

3 (–) Robert Brack: Schwarzer Oktober

Edition Nautilus, 158 Seiten, 16 Euro

4 (1) Regina Nössler: Kellerassel

Konkursbuch, 344 Seiten, 12,90 Euro

5 (–) S. A. Cosby: Der letzte Wolf

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

ars vivvendi, 383 Seiten, 24 Euro

6 (3) Pascal Garnier: Der Beifahrer

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 139 Seiten, 20 Euro

7 (6) Monika Geier: Antoniusfeuer

Ariadne im Argumentverlag

432 Seiten, 24 Euro

8 (9) Frank Göhre: Harter Fall

CulturBooks, 163 Seiten, 17 Euro

9 (–) Doug Johnstone: Eingefroren

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 393 Seiten, 26 Euro

10 (7) Gianrico Carofiglio: Groll

Aus dem Italienischen von Verena von Koskull

Folio, 239 Seiten, 25 Euro

In ( ) steht die Platzierung vom Vormonat.

1292 Seiten für einen Kriminalroman. Da sind sogar seitenstarke Literaturklassiker dünner. Oder anders gesagt: einmal Galbraith (aka J. K. Rowling) lesen oder die Plätze 2 bis 6 auf dieser Liste.

Oder drei Jack-Reacher-Thriller.


1. 1. 2024

Januar 1, 2024


Deutscher Krimipreis 2023 verliehen

Dezember 31, 2023

Die Gewinner des 40. Deutschen Krimipreis (DKP) wurden, wie in den vergangenen Jahren, per Mitteilung verkündet:

National

1. Platz: Andreas Pflüger: Wie Sterben geht (Suhrkamp)

2. Platz: Monika Geier: Antoniusfeuer (Ariadne/Argument)

3. Platz: Kim Koplin: Die Guten und die Toten (Suhrkamp)

International

1. Platz: James Kestrel: Fünf Winter (Suhrkamp), deutsch von Stefan Lux

2. Platz: Megan Abbott: Aus der Balance (Pulp Master), deutsch von Karen Gerwig und Angelika Müller

3. Platz: Dennis Lehane: Sekunden der Gnade (Diogenes), deutsch von Malte Krutzsch

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

Feine Wahl. – Und ein gutes Leseprogramm für Silvestermuffel.

 


Die Krimibestenliste 2023

Dezember 17, 2023

Also dann: das sind laut der von Deutschlandfunk Kultur jeden Monat präsentierten Krimibestenliste die zehn besten Krimis des Jahres 2023. Ausgewählt wurden sie von der Krimibestenliste-Jury aus den 64 Krimis, die im Lauf des Jahres in ihrer monatlichen Krimibestenliste erwähnt wurden:

1) James Kestrel: Fünf Winter

(Aus dem Englischen von Stefan Lux)

Suhrkamp, 499 Seiten, 20 Euro

2) Megan Abbott: Aus der Balance

(Aus dem Englischen von Karen Gerwig und Angelika Müller)

Pulp Master, 416 Seiten, 16 Euro

3) Percival Everett: Die Bäume

(Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl)

Hanser, 365 Seiten, 26 Euro

4) Deepti Kapoor: Zeit der Schuld

(Aus dem Englischen von Astrid Finke)

Blessing, 686 Seiten, 28 Euro

5) Nicola Lagioia: Die Stadt der Lebenden

(Aus dem Italienischen von Verena von Koskull)

btb, 508 Seiten, 25 Euro

6) Yasmin Angoe: Echo der Gewalt

(Aus dem Englischen von Karin Diemerling)

Suhrkamp, 424 Seiten, 18 Euro

7) Andreas Pflüger: Wie sterben geht

Suhrkamp

448 Seiten, 25 Euro

8) Jan Costin Wagner: Einer von den Guten

Galiani Berlin

203 Seiten, 23 Euro

9) Laurent Mauvignier: Geschichten der Nacht

(Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer)

Matthes & Seitz, 511 Seiten, 28 Euro

10) Mathijs Deen: Der Taucher

(Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke)

mare, 318 Seiten, 22 Euro

 


Die Nominierungen für die Golden Globes 2024

Dezember 12, 2023

Vor wenigen Stunden veröffentlichte die Hollywood Foreign Press Association (HFPA) ihre Nominierungen für die 81. Golden Globes. Die Preisverleihung ist am 7. Januar 2023.

Nominiert sind:

Best Motion Picture – Drama

Oppenheimer” (Universal Pictures)

Killers of the Flower Moon” (Apple Original Films/Paramount Pictures)

Maestro” (Netflix)

Past Lives” (A24)

The Zone of Interest” (A24) (Besprechung zum Kinostart)

Anatomy of a Fall” (Neon)

(alles gute Filme; fast möchte ich „The Zone of Interest“ den Golden Globe geben. Der dürfte allerdings höchstens Außenseiterchancen haben. Wahrscheinlich wird allerdings „Oppenheimer“ den Preis erhalten.)

Best Motion Picture – Musical Or Comedy

“Barbie” (Warner Bros.)

“Poor Things” (Searchlight Pictures) (Besprechung zum Filmstart)

“American Fiction” (MGM)

“The Holdovers” (Focus Features) (Besprechung zum Filmstart)

“May December” (Netflix)

“Air” (Amazon MGM Studios)

(auch hier: gute Filme. Wahrscheinlich wird es auf „Barbie“ hinauslaufen. „Poor Thing“ und „The Holdovers“, die beide erst im Januar bei uns starten, sind aber die interessanteren und besseren Filme.)

Best Motion Picture – Animated

“The Boy and the Heron” (Gkids) (Der Junge und der Reiher, Kinostart: 4. Januar 2024) (Besprechung zum Filmstart)

“Elemental” (Disney)

“Spider-Man: Across the Spider-Verse” (Sony Pictures)

“The Super Mario Bros. Movie” (Universal Pictures)

“Suzume” (Toho Co.)

“Wish” (Disney)

(Hoppla, dieses Mal kenne ich fast alles prämierten Animationsfilme. Wahrscheinlich wird es „Elemental“ oder „Spider-Man: Across the Spider-Verse“. Interessanter sind allerdings „Der Junge und der Reiher“ und „Suzume“.)

Best Motion Picture – Non-English Language

“Anatomy of a Fall” (Neon) — France

“Fallen Leaves” (Mubi) — Finland

“Io Capitano” (01 Distribution) — Italy

“Past Lives” (A24) — United States

“Society of the Snow” (Netflix) — Spain

“The Zone of Interest” (A24) — United Kingdom

(Drei der hier nominierten Filme sind auch als bestes Drama nominiert. …)

Cinematic and Box Office Achievement

“Barbie” (Warner Bros.)

“Guardians of the Galaxy Vol. 3” (Disney)

“John Wick: Chapter 4” (Lionsgate Films)

“Mission: Impossible — Dead Reckoning Part One” (Paramount Pictures)

“Oppenheimer” (Universal Pictures)

“Spider-Man: Across the Spider-Verse” (Sony Pictures)

“The Super Mario Bros. Movie” (Universal Pictures)

“Taylor Swift: The Eras Tour” (AMC Theatres)

(Ähem; – schon bei der Comedy/Musical-Kategorie frage ich mich jedes Mal, nach welchen Kriterien sich Filme dafür qualifizieren. In dieser neuen Kategorie ist es nicht besser. Wenn es nur um das Einspielergebnis ginge, stünde der Gewinner schon jetzt fest. Wenn es so etwas wie ‚intellektuell anspruchsvollster Hit‘ ist, dann haben wir die Wahl zwischen „Barbie“ und „Oppenheimer“. Beide Filme sind allerdings bereits als bester Film nominiert.)

Best Performance By An Actress In A Motion Picture – Drama

Lily Gladstone — “Killers of the Flower Moon”

Carey Mulligan – “Maestro”

Sandra Hüller – “Anatomy of a Fall”

Annette Bening — “Nyad”

Greta Lee — “Past Lives”

Cailee Spaeny — “Priscilla” (Besprechung zum Filmstart)

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Drama

Bradley Cooper — “Maestro”

Cillian Murphy — “Oppenheimer”

Leonardo DiCaprio — “Killers of the Flower Moon”

Colman Domingo — “Rustin”

Andrew Scott — “All of Us Strangers” (Besprechung zum Filmstart; – preiswürdige Darstellung!)

Barry Keoghan — “Saltburn”

Best Performance By An Actress In A Motion Picture – Musical Or Comedy

Fantasia Barrino – “The Color Purple”

Jennifer Lawrence – “No Hard Feelings”

Natalie Portman – “May December”

Alma Pöysti – “Fallen Leaves”

Margot Robbie – “Barbie”

Emma Stone – “Poor Things”

Best Performance By An Actor In A Motion Picture – Musical Or Comedy

Nicolas Cage — “Dream Scenario”

Timothée Chalamet — “Wonka”

Matt Damon — “Air”

Paul Giamatti — “The Holdovers”

Joaquin Phoenix — “Beau Is Afraid”

Jeffrey Wright — “American Fiction”

Best Performance By An Actress In A Supporting Role In Any Motion Picture

Emily Blunt — “Oppenheimer”

Danielle Brooks — “The Color Purple”

Jodie Foster — “Nyad”

Julianne Moore — “May December”

Rosamund Pike — “Saltburn”

Da’Vine Joy Randolph — “The Holdovers”

Best Performance By An Actor In A Supporting Role In Any Motion Picture

Willem Dafoe — “Poor Things”

Robert DeNiro — “Killers of the Flower Moon”

Robert Downey Jr. — “Oppenheimer”

Ryan Gosling — “Barbie”

Charles Melton — “May December”

Mark Ruffalo — “Poor Things”

Best Director – Motion Picture

Bradley Cooper — “Maestro”

Greta Gerwig — “Barbie”

Yorgos Lanthimos — “Poor Things”

Christopher Nolan — “Oppenheimer”

Martin Scorsese — “Killers of the Flower Moon”

Celine Song — “Past Lives”

Best Screenplay – Motion Picture

Barbie” — Greta Gerwig, Noah Baumbach

Poor Things” — Tony McNamara

Oppenheimer” — Christopher Nolan

Killers of the Flower Moon” — Eric Roth, Martin Scorsese

Past Lives” — Celine Song

Anatomy of a Fall” — Justine Triet, Arthur Harari

Best Original Score – Motion Picture

Ludwig Göransson — “Oppenheimer”

Jerskin Fendrix — “Poor Things”

Robbie Robertson — “Killers of the Flower Moon”

Mica Levi — “The Zone of Interest”

Daniel Pemberton — “Spider-Man: Across the Spider-Verse”

Joe Hisaishi — “The Boy and the Heron”

Best Original Song – Motion Picture

Barbie” — “What Was I Made For?” by Billie Eilish and Finneas

Barbie” — “Dance the Night” by Caroline Ailin, Dua Lipa, Mark Ronson and Andrew Wyatt

She Came to Me” — “Addicted to Romance” by Bruce Springsteen and Patti Scialfa

The Super Mario Bros. Movie” — “Peaches” by Jack Black, Aaron Horvath, Michael Jelenic, Eric Osmond, and John Spiker

Barbie” — “I’m Just Ken” by Mark Ronson, Andrew Wyatt

Rustin” — “Road to Freedom” by Lenny Kravitz

Best Television Series – Drama

1923” (Paramount+)

The Crown” (Netflix)

The Diplomat” (Netflix)

The Last of Us” (HBO)

The Morning Show” (Apple TV+)

Succession” (HBO)

Best Performance By An Actress In A Television Series – Drama

Helen Mirren — “1923”

Bella Ramsey — “The Last of Us”

Keri Russell — “The Diplomat”

Sarah Snook — “Succession”

Imelda Staunton — “The Crown”

Emma Stone — “The Curse”

Best Performance By An Actor In A Television Series – Drama

Pedro Pascal — “The Last of Us”

Kieran Culkin — “Succession”

Jeremy Strong — “Succession”

Brian Cox — “Succession”

Gary Oldman — “Slow Horses”

Dominic West — “The Crown”

Best Television Series – Musical or Comedy

The Bear” (FX)

Ted Lasso” (Apple TV+)

Abbott Elementary” (ABC)

Jury Duty” (Amazon Freevee)

Only Murders in the Building” (Hulu)

Barry” (HBO)

Best Performance By An Actress In A Television Series – Musical Or Comedy

Ayo Edebiri — “The Bear”

Natasha Lyonne — “Poker Face”

Quinta Brunson — “Abbott Elementary”

Rachel Brosnahan — “The Marvelous Mrs. Maisel”

Selena Gomez — “Only Murders in the Building”

Elle Fanning – “The Great”

Best Performance By An Actor In A Television Series – Musical Or Comedy

Bill Hader — “Barry”

Steve Martin — “Only Murders in the Building”

Martin Short — “Only Murders in the Building”

Jason Segel — “Shrinking”

Jason Sudeikis — “Ted Lasso”

Jeremy Allen White — “The Bear”

Best Supporting Actress, Television

Elizabeth Debicki — “The Crown”

Abby Elliott — “The Bear”

Christina Ricci — “Yellowjackets”

J. Smith-Cameron — “Succession”

Meryl Streep — “Only Murders in the Building”

Hannah Waddingham — “Ted Lasso”

Best Supporting Actor, Television

Billy Crudup — “The Morning Show”

Matthew Macfadyen — “Succession”

James Marsden — “Jury Duty”

Ebon Moss-Bachrach — “The Bear”

Alan Ruck — “Succession”

Alexander Skarsgård — “Succession”

Best Television Limited Series, Anthology Series Or Motion Picture Made For Television

Beef”

Lessons in Chemistry”

Daisy Jones & the Six”

All the Light We Cannot See”

Fellow Travelers”

Fargo”

Best Performance By An Actress In A Limited Series, Anthology Series, Or A Motion Picture Made For Television

Riley Keough — “Daisy Jones & the Six”

Brie Larson — “Lessons in Chemistry”

Elizabeth Olsen — “Love and Death”

Juno Temple — “Fargo”

Rachel Weisz — “Dead Ringers”

Ali Wong — “Beef”

Best Performance By An Actor In A Limited Series, Anthology Series, Or A Motion Picture Made For Television

Matt Bomer — “Fellow Travelers”

Sam Claflin — “Daisy Jones & the Six”

Jon Hamm — “Fargo”

Woody Harrelson — “White House Plumbers”

David Oyelowo — “Lawmen: Bass Reeves”

Steven Yeun — “Beef”

Best Performance in Stand-Up Comedy or Television

Ricky Gervais — “Ricky Gervais: Armageddon”

Trevor Noah — “Trevor Noah: Where Was I”

Chris Rock — “Chris Rock: Selective Outrage”

Amy Schumer — “Amy Schumer: Emergency Contact”

Sarah Silverman — “Sarah Silverman: Someone You Love”

Wanda Sykes — “Wanda Sykes: I’m an Entertainer”

 


Die Krimibestenliste Dezember 2023

Dezember 1, 2023

Also, dann: was empfiehlt die jeden Monat von Deutschlandfunk Kultur präsentierte Krimibestenliste für den letzten Monat des Jahres:

1 (9) Regina Nössler: Kellerassel

Konkursbuch, 344 Seiten, 12,90 Euro

2 (1) Andreas Pflüger: Wie Sterben geht

Suhrkamp, 448 Seiten, 25 Euro

3 (–) Pascal Garnier: Der Beifahrer

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 139 Seiten, 20 Euro

4 (–) Maren Lassander: Kreuzschmerzen

Golkonda, 368 Seiten, 22 Euro

5 (–) Uta-Maria Heim: Tanz oder stirb

Gmeiner, 283 Seiten, 14 Euro

6 (7) Monika Geier: Antoniusfeuer

Ariadne/Argument, 432 Seiten, 24 Euro

7 (4) Gianrico Carofiglio: Groll

Aus dem Italienischen von Verena von Koskull

Folio, 239 Seiten, 25 Euro

8 (5) Zoë Beck: Memoria

Suhrkamp, 281 Seiten, 16,95 Euro

9 (3) Frank Göhre: Harter Fall

CulturBooks, 163 Seiten, 17 Euro

10 (–) Yishai Sarid: Schwachstellen

Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama

Kein & Aber, 286 Seiten, 24 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Die Pflüger-Rezi sollte ich endlich mal fertig schreiben. Göhre kann ich die nächsten Tage hoffentlich in einem Rutsch lesen. Die letzten Tage war ich unter anderem mit dem Lesen von Weihnachtskrimis beschäftigt.

Und dann liegen bei mir noch Lassander (auf der Liste; Tobias Gohlis schreibt, dass es ein Pseudonym von Thor Kunkel sein könnte; was mich, auch wenn es nicht stimmt, daran erinnert, dass ich hier noch zwei ungelesene Bücher von Thor Kunkel herumliegen habe), Cosby, Willeford, SaFranko (beide Pulp Master und nicht auf der Liste) undundund rum (und das sind nur die Krimis, die mir spontan einfallen).


Neuer George-Smiley-Roman angekündigt

November 10, 2023

Die Zeiten als der Tod des Erfinders auch den Tod der von ihm erfundenen Figur bedeutet, sind schon lange vorbei. Stieg Larssons „Millenium“-Serie wird weitergeschrieben. Robert B. Parkers Spenser und Jesse Stone erleben neue Abenteuer. Ebenso Raymond Chandlers Philip Marlowe. Ian Flemings James Bond rettet schon seit Jahrzehnten immer wieder die Welt.

Und jetzt auch George Smiley. John le Carré erfand den unauffälligen Agenten des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 als Gegenentwurf zu James Bond.

George Smileys bekannteste Auftritte sind in „Der Spion, der aus der Kälte kam“ (The Spy Who Came in from the Cold, 1963), „Dame, König, As, Spion“ (Tinker Tailor Soldier Spy, 1974), „Eine Art Held“ (The Honourable Schoolboy, 1977), „Agent in eigener Sache“ (Smiley’s People, 1979), „Der heimliche Gefährte“ (The Secret Pilgrim, 1990) und „Das Vermächtnis der Spione“ (A Legacy of Spies, 2017).

Den neuen Smiley-Roman schreibt John le Carrés Sohn Nicholas Cornwell. Der Agententhriller spielt zwischen „Der Spion, der aus der Kälte kam“ und „Dame, König, As, Spion“ spielt. Erscheinen soll der Roman im Original (und, das behaupte ich jetzt mal so, zeitgleich in der deutschen Übersetzung im Herbst 2024.

Mehr ist noch nicht bekannt.

Nicholas Cornwell schreibt als Nick Harkaway und Aidan Truhen in der Gegenwart und Zukunft spielende Spannungsliteratur.

Sein Debüt „Die gelöschte Welt“ (The Gone-Away World) erhielt den Locus Award (in der Kategorie Bestes Debüt) und war für den British Science Fiction Association Award nominiert. Sein zweiter Roman „Der goldene Schwarm“ (Angelmaker) war für den Arthur-C.-Clarke-Award nominiert und erhielt den Kitschies. Das ist ein seit 2009 vergebener Preis für den intelligentesten und unterhaltsamsten im Vereinigten Königreich veröffentlichten SF-Roman.

Auf Deutsch erschienen einige der von Cornwell geschriebenen Romane bei Piper, Knaus und Suhrkamp.

(via The Guardian)


Die Krimibestenliste November 2023

November 5, 2023

Die Leselampenzeiten werden länger. Nicht, weil mehr gelesen wird, sondern weil es um 16.00 Uhr in der eigenen Hütte schon zu dunkel ist, um die Hand vor Augen zu sehen. Die in der aktuellen, von Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste empfohlenen Bücher werden gefühlt nicht länger. Nur ein Buch hat über fünfhundert, drei haben über vierhundert Seiten. D. h. es sind etliche Bücher dabei, die bequem an ein, zwei langen Abenden gelesen werden können. Während einer Zugfahrt geht’s ja nicht mehr, weil der ICE mehr wackelt als eine Pferdekutsche.

Auf der Novemberliste der Krimibestenliste stehen:

1 (–) Andreas Pflüger: Wie Sterben geht

Suhrkamp, 448 Seiten, 25 Euro

2 (1) Jordan Harper: Alles schweigt

(Aus dem Englischen von Conny Lösch)

Ullstein, 377 Seiten, 22,99 Euro

3 (2) Frank Göhre: Harter Fall

CulturBooks, 163 Seiten, 17 Euro

4 (9) Gianrico Carofiglio: Groll

(Aus dem Italienischen von Verena von Koskull)

Folio, 239 Seiten, 25 Euro

5 (–) Zoë Beck: Memoria

Suhrkamp, 281 Seiten, 16,95 Euro

6 (3) Paula Rodríguez: Dringliche Angelegenheiten

(Aus dem Spanischen von Peter Kultzen)

Unionsverlag, 216 Seiten, 24 Euro

7 (7) Monika Geier: Antoniusfeuer

Ariadne/Argument, 432 Seiten, 24 Euro

8 (5) Laurent Mauvignier: Geschichten der Nacht

(Aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer)

Matthes & Seitz, 511 Seiten, 28 Euro

9 (–) Regina Nössler: Kellerassel

Konkursbuch, 344 Seiten, 12,90 Euro

10 (–) Karin Smirnoff: Verderben

(Aus dem Schwedischen von Leena Flegler)

Heyne, 463 Seiten, 24 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Und jetzt muss ich meine Besprechung von Andreas Pflügers „Wie Sterben geht“ fertig schreiben. Das Buch habe ich schon so vor zwei, drei Wochen gelesen.

Aktuell lese ich Leigh Bracketts „Das lange Morgen“ (Carcosa Verlag, 288 Seiten [!]). Kein Krimi, sondern ein Science-Fiction-Roman und eine Neuübersetzung.

Ach, und mit Richard Osman habe ich mich letzte Woche unterhalten. Sein neuer Roman „Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt“ (List Verlag) erscheint Ende November. Mein Videointerview geht dann online.


Udo Kier bei Criterion

Oktober 16, 2023

Andere füllen in dieser Kammer ihre Tasche mit guten DVDs und erzählen, warum sie diese Filme für wichtig halten.

Udo Kier erzählt einfach nur einige Geschichten aus seinem Leben.


Die Krimibestenliste Oktober 2023

Oktober 8, 2023

Angekündigt war Sonnenschein und Quasi-Sommertemperaturen, jetzt regnet es, kalt ist es auch und ich habe die mir genehme Ausrede, den Sonntagsspaziergang gegen die Couch zu tauschen. – Kleiner Scherz: denn anstatt auf der Couch, sitze ich vor dem Computer, schreibe Texte, bearbeite Aufnahmen und Interviews (unter anderem Holger Kreymeier und Wim Wenders), suche Programme, frage mich wo der Tag hingeht und flüchte, über Weihnachtskrimis stolpernd, mit dem „fliegenden Klassenzimmer“ aufs stille Örtchen.

Außerdem gibt es, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, die Oktober-Krimibestenliste mit folgenden Empfehlungen:

1 (–) Jordan Harper: Alles schweigt

(aus dem Englischen von Conny Lösch)

Ullstein, 377 Seiten, 22,99 Euro

2 (–) Frank Göhre: Harter Fall

CulturBooks, 163 Seiten, 17 Euro

3 (–) Paula Rodríguez: Dringliche Angelegenheiten

(aus dem Spanischen von Peter Kultzen)

Unionsverlag, 216 Seiten, 24 Euro

4 (4) Dennis Lehane: Sekunden der Gnade

(aus dem Englischen von Malte Krutzsch)

Diogenes, 399 Seiten, 26 Euro

5 (–) Laurent Mauvignier: Geschichten der Nacht

(aus dem Französischen von Claudia Kalscheuer)

Matthes & Seitz, 511 Seiten, 28 Euro

6 (–) Rebecca Makkai: Ich hätte da ein paar Fragen an Sie

(aus dem Englischen von Bettina Abarbanell)

Eisele, 557 Seiten, 28 Euro

7 (–) Monika Geier: Antoniusfeuer

Ariadne/Argument, 432 Seiten, 24 Euro

8 (–) Stephen King: Holly

(aus dem Englischen von Bernhard Kleinschmidt)

Heyne, 640 Seiten, 28 Euro

9 (–) Gianrico Carofiglio: Groll

(aus dem Italienischen von Verena von Koskull)

Folio, 239 Seiten, 25 Euro

10 (2) Nicola Lagioia: Die Stadt der Lebenden

(aus dem Italienischen von Verena von Koskull)

btb, 508 Seiten, 25 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Frank Göhre – wird noch abgefeiert. Ich will ihn nämlich in einem Zug (aber nicht im Zug!) lesen.

Gleiches gilt für Paula Rodriguez und noch einige andere kurze Bücher, wie Charles Willefords „Filmriss“ (Deutsche Erstausgabe! Und damit qualifiziert für die nächste Krimibestenliste) oder Giorgio Bassanis „Die Brille mit Goldrand“ (Neuausgabe der 130-seitigen Erzählung). Denn anstatt eines 1000-Seiten-Backsteins kann ich fünf spannende 200-Seiten-Geschichten lesen.