Hammett präsentiert Hammett

Januar 4, 2011

Just the facts!

Tja, nun: die Krimibuchhandlung Hammett präsentiert zusammen mit Wiglaf Droste und dem Eiszeit-Kino eine Lesung zum 50. Todestag Dashiell Hammetts

am Montag, den 10. Januar 2011

um 20.00 Uhr

im Eiszeit-Kino (Zeughofstr. 20 , 10997 Berlin-Kreuzberg, Nähe U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof).

Wiglaf Droste liest aus Dashiell Hammetts Klassikern „Das große Umlegen“ und „Der Malteser Falke“. Anschließend wird ein Überraschungsfilm gezeigt.

Ich würde mal auf „Die Spur des Falken“ tippen. Eine wirkliche Überraschung wäre „Sam Marlow, Privatdetektiv“/“Der Mann mit Bogarts Gesicht“.

Der Eintritt beträgt 12 Euro und Karten können schon jetzt bei Hammett (der Buchhandlung, nicht der Autor) bestellt werden.

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Von Wiglaf Droste erschien zuletzt „Im Sparadies der Friseure – Eine kleine Sprachkritik“ (Goldmann Taschenbuch, 7,95 Euro, Originalausgabe bei Edition Tiamat). Lesenswert.


TV-Tipp für den 5. Januar: Gangs of New York

Januar 4, 2011

Kabel 1, 20.15

Gangs of New York (USA/D/I/GB/NL 2002, R.: Martin Scorsese)

Drehbuch: Jay Cocks, Kenneth Lonergan, Steven Zaillian

LV: Herbert Asbury: The Gangs of New York, 1928 (Die Gangs von New York – Eine Geschichte der Unterwelt)

Amsterdam Vallon will den Mörder seines Vaters, den Gangsterboss William Cutting (Bill, the Butcher), töten.

Ausgehend von dieser dürftigen Geschichte entfaltet Martin Scorsese ein atemberaubendes Porträt vom Überlebenskampf, der Verflechtung zwischen Politik und Verbrechen, den Bandenkriegen und den Kämpfen zwischen den verschiedenen Ethnien in Five Points, den Slums von New York, in den Jahren zwischen 1846 bis 1863.

„Gangs of New York ist ein solches Drama der Endzeit einer Herrschaft, in der sich eine gesellschaftliche und familiäre Ordnung durch ihre eigenen Gesetze zerstört, und durch eine Rebellion der Methoden. Eine große Tragödie also, oder eine melancholische Farce; aber wieder projiziert sie Scorsese auf ein eher materialistisch dokumentiertes Stück Zeitgeschichte, mehrere Erzählweisen begegnen einander und werden umso deutlicher, je mehr sie sich zu widersprechen beginnen…Wie die meisten der (auch vom Aufwand her) großen Filme von Martin Scorsese erzählt auch Gangs of New York zunächst eine überaus einfache Geschichte, deren Bedeutung, deren eigentliches Leben sich erst in den Bildern offenbart…Gangs of New York ist auch ein großer Film übers Film-Erzählen.“ (Georg Seeßlen: Martin Scorsese)

Mit Leonardo DiCaprio, Daniel Day-Lewis, Cameron Diaz, Liam Neeson, Brendan Gleeson

Anmerkung

Der Film ist „FSK 16“ und läuft um 20.15 Uhr in einer gekürzten Fassung. Weitere Informationen

Hinweise

Wikipedia über „Gangs of New York“ (deutsch, englisch)

Die Zeit: Interview mit Martin Scorsese (8/2003)

Drehbuch „Gangs of New York“ von Jay Cocks, Kenneth Lonergan und Steven Zaillian


Cover der Woche

Januar 4, 2011

E. L. Doctorow, geb. 6. Januar 1931 in New York City.

Am Donnerstag dürften daher einige Artikel über den Schriftsteller erscheinen.


TV-Tipp für den 4. Januar: Inside Man

Januar 4, 2011

ZDF, 20.15 (Wiederholung 23.50 Uhr)

Inside Man (USA 2006, R.: Spike Lee)

Drehbuch: Russell Gewirtz

Dalton Russell überfällt eine Wall-Street-Bank. Schnell wird sie von der Polizei umzingelt und Detective Keith Frazier beginnt mit den Verhandlungen. Spätestens als Madaline White als Unterhändlerin des Bankgründers auftaucht und sich in die Verhandlungen einmischt, weiß er, dass er es nicht mit einem normalen Banküberfall zu tun hat.

„‚Inside Man‘ ist ein typischer Spike-Lee-Film, insofern er in jeder Sekunde ein bisschen mehr ist al ein reiner Genrefilm. Er macht böse Witze ebenso über den kulturellen Reichtum New Yorks wie über Post-9/11-Paranoia und War-on-Terror-Vorurteile. Er analysiert die Mechanik der Macht, verbindet sie mit gesellschaftlicher Hierarchie und bricht sie an der Politik der Hautfarben.“ (Alexandra Seitz: Inside Man, in Gunnar Landsgesell/Andreas Ungerböck, Hrsg.: Spike Lee, 2006)

Ein feiner Thriller

mit Denzel Washington, Clive Owen, Jodie Foster, Willem Dafoe, Chiwetel Ejiofor, Christopher Plummer

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Wikipedia über „Inside Man“ (deutsch, englisch)

Film-Zeit über „Inside Man“

Drehbuch „Inside Man“ von Russel Gewirtz (Fassung vom 17. Januar 2005)

Homepage von Spike Lee


Groucho Marx war auch ein Meisterdetektiv

Januar 3, 2011

Hollywood, 1937: Die bekannten Privatdetektive Philip Marlowe, Sam Spade und Dan Turner helfen den Schwachen und bekämpfen die Bösen. Ihre Fälle sind gut dokumentiert und daher entsprechend bekannt. Dass zur gleichen Zeit auch der weltweit bekannte Komiker und Schauspieler Groucho Marx nebenher als Privatdetektiv arbeitete, ist dagegen weniger bekannt. Schließlich waren seine damaligen Filme, wie „Die Marx Brothers im Krieg“, „Skandal in der Oper“ und „Das große Rennen“ (um nur einige Prä-1937-Filme zu nennen) Kassenschlager. Heute sind es Komödien- und auch Filmklassiker. Verschiedene Sammlungen von Marx-Brothers-Sketchen sind immer noch sehr beliebt. Und die in mehreren Büchern aufgeschriebenen Erinnerungen von Groucho Marx verkaufen sich auch gut. Da kann schon einmal eine Nebentätigkeit unter den Tisch fallen. Vor allem eine unbezahlte.

Zum Glück hat Frank Denby, ein ehemaliger Polizeireporter, der damals auch die Bücher für die Hörspiele „Groucho Marx, Meisterdetektiv“ (kein wirklich guter Titel, aber die anderen Vorschläge waren viel schlimmer) schrieb, die Fälle aufgeschrieben.

In dem Roman „Groucho Marx, Meisterdetektiv“ lernen die zwei sich kennen und sie müssen auch gleich einen kniffligen Fall aufklären. Das Starlet Peg McMorrow soll sich umgebracht haben. Groucho Marx, der eine kurze Affäre mit ihr hatte, glaubt dagegen, dass sie ermordet wurde. Als bei der Polizei und dem Bestatter die Unterlagen verdächtig schnell verschwinden, die Leiche sofort eingeäschert wird und niemand mit ihnen über den Fall reden will, scheint die Vermutung von Groucho Marx zu stimmen. Und nachdem ein erster Mordanschlag auf die beiden verübt wird, wissen sie, dass sie mit ihren Ermittlungen einige Leute sehr beunruhigen.

„Groucho Marx, Meisterdetektiv“ lebt von den fetzigen Dialogen und den Gemeinheiten von Groucho Marx, der sich (wie in den Filmen) erfolgreich bemüht, jeden, der in seine Nähe kommt, angemessen zu beleidigen. Dass dagegen der Plot, gemessen an den Fällen des Kollegen Marlowe, eher vorhersehbar ist, ist egal. Denn die Geschichte hat ein überaus angenehmes Retro-Feeling. Alles wirkt direkt wie aus einem der großartigen SW-Filme der Schwarzen Serie oder, wegen der vielen Witze, „Der dünne Mann“ übernommen und mit der Marxschen Anarchie überzogen.

Aber so war das eben damals in Hollywood. Denn ein ehemaliger Polizeireporter ist letztendlich doch nur der Wahrheit verpflichtet.

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Ron Goulart: Groucho Marx, Meisterdetektiv

(übersetzt von Joachim Körber)

Phantasia Paperback, 2010

264 Seiten

16,90 Euro

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Originalausgabe

Groucho Marx, Master Detective

Thomas Dunne Books/St. Martins Press, 1998

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Hinweise

Wikipedia über Ron Goulart

Fantastic Fiction über Ron Goulart

Phantastik Couch über Ron Goulart

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P. S.: Dan Turner hat nie gelebt.


TV-Tipp für den 3. Januar: Gangster in Key Largo

Januar 3, 2011

SWR, 23.15

Gangster in Key Largo (USA 1948, R.: John Huston)

Drehbuch: Richard Brooks, John Huston

LV: Maxwell Anderson: Key Largo, 1939 (Theaterstück)

Ex-Major McCloud will in Key Largo nur die Eltern eines gefallenen Kriegskameraden besuchen. Dummerweise haben sich Gangster Johnny Rocco und seine Verbündeten im Hotel wohnlich eingerichtet. McCloud muss wieder zur Waffe greifen.

Im Rahmen eines Gangsterfilms wird das Unbehagen am Nachkriegs-Amerika präsentiert. Das Hotel wird zu einem Mikrokosmos von Verrat und Rache in der amerikanischen Ausprägung.

„Gangster in Key Largo“ ist der vierte und letzte Bogart/Bacall Film und das letzte Zusammentreffen von Bogart und Robinson vor der Kamera. Dieses Mal stirbt Bogart nicht vor Robinson, der hier seine letzte große Gangsterrolle hatte.

Mit Humphrey Bogart, Lauren Bacall, Edward G. Robinson, Lionel Barrymore, Claire Trevor

Auch bekannt als “Hafen des Lasters” (Kinotitel), „Gangster von Key Largo“

Hinweise

Wikipedia über „Gangster in Key Largo“ (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über „Key Largo“

Old School Reviews über „Key Largo“

Follow me now über „Gangster in Key Largo“


TV-Tipp für den 2. Januar: Yorkshire Killer 1974

Januar 2, 2011

ARD, 23.30

Yorkshire Killer 1974 (GB 2009, R.: Julian Jarrold)

Drehbuch: Tony Grisoni

LV: David Peace: Nineteen Seventy-Four, 1999 (1974)

Yorkshire, 1974: Der ehrgeizige Lokaljournalist Eddie Dunford recherchiert im Fall eines verschwundenen Mädchens. Er entdeckt Parallelen zu ähnlichen Fällen.

Auftakt der grandiosen, aus drei Filmen bestehenden Verfilmung der Red-Riding-Romane von David Peace, die vom Ersten zu einer beschissenen Zeit ausgestrahlt wird. Aber direkt nach dem “Tatort” wäre das Gefälle zwischen den beiden Krimis wohl zu augenfällig gewesen.

Mit Andrew Garfield, Eddie Marsan, John Henshaw, Sean Bean

Hinweise

Meine Besprechung von David Peaces „1974“ (Nineteen Seventy-Four, 1999)

Meine Besprechung von David Peaces „1977“ (Nineteen Seventy-Seven, 2000)

Meine Besprechung von David Peaces „1980“ (Nineteen Eighty, 2001)

Meine Besprechung von David Peaces „1983“ (Nineteen Eighty-Three, 2002)

Meine Besprechung von David Peaces „Tokio im Jahr Null“ (Tokyo Year Zero, 2007)

Meine Besprechung der „Red Riding Trilogy“ (der Verfilmung der entsprechenden Bücher)

Kriminalakte über David Peace


Die KrimiWelt-Bestenliste Januar 2011

Januar 1, 2011

Neues Jahr, neue Bestenliste der KrimiWelt-Jungs. Auf die erste Liste des neuen Jahres haben es folgende Werke geschafft:

1 (1) John le Carré: Verräter wie wir

2 (4) Åke Edwardson: Der letzte Winter

3 (-) Ken Bruen: London Boulevard

4 (2) Don Winslow: Tage der Toten

5 (-) Tana French: Sterbenskalt

6 (10*)Jo Nesbø: Headhunter

7 (8) Joe R. Lansdale: Kahlschlag

8 (-) Kurt Bracharz: Der zweitbeste Koch

9 (6) Solange Fasquelle: Trio Infernal

10 (-) James Sallis: Dunkle Vergeltung

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In ( ) ist die Platzierung des Vormonats. Der * bedeutet, dass es sich um einen Wiedereinstieg handel.

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Nur vier neue Werke, wobei „London Boulevard“ (gut), „Dunkle Vergeltung“ (auch gut) und „Der zweitbeste Koch“ (keine Ahnung) auch angenehm kurz sind. Wahrscheinlich hatten die Rezensenten, wie ich, im Dezember wenig Zeit zum Bücherlesen.


TV-Tipp für den 1. Januar: Der schwarze Falke

Januar 1, 2011

Kabel 1, 00.20

Der schwarze Falke (USA 1956, R.: John Ford)

Drehbuch: Frank S. Nugent

LV: Alan LeMay: The Searchers, 1954 (Der schwarze Falke)

Texas 1868: Ethan Edwards sucht seine von Kommantschen verschleppten Nichten. Erst nach Jahren ist er am Ziel.

John Fords „Der schwarze Falke“ war beim Dreh nur ein weiterer Western; heute ist er ein Filmklassiker. Joe Hembus meint „Der Moby Dick des Western“ und widmet dem Film in seinem Buch „Das Western-Lexikon“ über zwölf Spalten. Mehr Platz hat er keinem Film eingeräumt. Herbert Achternbusch sagt: „Wenn dieser Film von mir wäre, hätte ich nichts mehr zu sagen.“

Mit John Wayne, Jeffrey Hunter, Vera Miles, Natalie Wood, Ward Bond

Hinweise

Wikipedia über „Der schwarze Falke“ (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über „The Searchers“

Roger Ebert über „The Searchers“

Slate: Stephen Metcalf über the worst best movie „The Searchers“ (2006)

Brothers Judd über Alan LeMays „The Searchers“

The Old Luke Reviews Alan LeMays „The Searchers“ (17. September 2009)

The Tainted Archive über Alan LeMays „The Searchers“ (eher ein Vergleich zwischen Buch und Film) (5. September 2010)


Naja, ganz nett, aber auch nichts tolles

Dezember 31, 2010

„Filmklassiker für Eilige“ ist eines dieser Klobücher (Sie wissen schon, diese Werke, die auf der Gästetoilette liegen und man dann während der Sitzung, weil man nichts anderes hat, darin herumblättert und ein, zwei Seiten liest), das man auch gut an einen Filmfan, der schon alle wichtigen Filmbücher in seiner Bibliothek stehen hat und auch mal fünfe gerade sein lässt, verschenken kann.

Henrik Lange fasst in „Filmklassiker für Eilige“ 99 bekannte Spielfilme in jeweils vier, an Kinderzeichnungen erinnernden, Bildern zusammen: eines für den Titel, die restlichen drei für eine mehr oder weniger gelungene Zusammenfassung der Handlung, die meist bemüht witzig und sehr selten wirklich witzig ist.

So wird aus Vittorio De Sicas „Fahrraddiebe“ „Fahrrad + Dieb = ein Klassiker. Mit einem Fahrradschloss wäre das nicht passiert.“

Haha.

Bei John Hustons Hammett-Verfilmung „Die Spur des Falken“ ist die Zusammenfassung etwas länger:

„Der Stoff, aus dem die Träume sind.

Sam Spade ist das Sinnbild eines coolen Privatdetektivs. Er bekommt einen Auftrag von der gutaussehenden Brigid, aber irgendwie kommt ihm die Sache nicht geheuer vor.

Ausser ein paar Toten ist scheinbar jeder in dem Film auf der Jagd nach dem Malteser Falken, einer unglaublich wertvollen Statue. Irgendwie landet der Falke bei Spade.

Doch das Ding ist eine Fälschung. Spade löst den Fall und übergibt eine Menge zwielichtiger Gestalten (inklusive Brigid) der Polizei.“

Hm.

Kann man so sehen, aber da fällt der Mord an Spades Partner Miles Archer unter den Tisch und natürlich wird bei dieser Zusammenfassung, die sich, wie auch die anderen Zusammenfassungen, auf die Geschichte konzentriert, nicht deutlich, was das Besondere an diesem Film ist und warum er ein Filmklassiker wurde.

Und, wer den Film nicht kennt, fragt sich, warum Spade Brigid der Polizei übergibt.

Aber dieses Problem hat man bei vielen der von Henrik Lange vorgestellten Filmen. Jedenfalls wenn man die Filme kennt.

Wer die Filme nicht kennt…

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Henrik Lange: Filmklassiker für Eilige – Und am Ende kriegen sie sich doch

Knaur, 2011

208 Seiten

8,99 Euro

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Originalausgabe

99 Classic Movies for People in a Hurry

Nicotext, Schweden, 2009


Das fängt ja gut an

Dezember 31, 2010

Anstatt eine große Silvesterparty vorzubereiten (Hey, hier in Berlin macht die Stadt das für mich und ich geh dann doch nicht zum Brandenburger Tor) hat Alligator-Alfred die Tiefen des Internets (Herr Ramsauer hat dafür sicher ein deutsches Wort) nach schönen Bildern für meine TV-Krimi-Buch-Tipps durchsucht. Und auf das dürfen sich die Freunde des verfilmten verbrecherischen Wortes  freuen:

Mit den David-Peace-Verfilmungen „Yorkshire Killer 1974“ und „Yorkshire Killer 1980“ beginnt das neue Jahr gleich mit zwei grandiosen Filmen, die ihre TV-Premiere natürlich zu nachtschlafender Zeit erleben. Der Videorekorder freut sich, die Quote weniger.
Außerdem sind Alfred Hitchcocks John-Trevor-Story-Verfilmung „Immer Ärger mit Harry“, seine Arthur-La-Bern-Verfilmung „Frenzy“ und seine Victor-Canning-Verfilmung „Familiengrab“, Bob Rafelsons James-M.-Cain-Verfilmung „Wenn der Postmann zweimal klingelt“, John Hustons lange nicht mehr gezeigte Maxwell-Anderson-Verfilmung „Gangster in Key Largo“, Orson Welles‘ Whit-Masterson-Verfilmung „Im Zeichen des Bösen“, Martin Scorseses Herbert-Asbury-Verfilmung „Gangs of New York“, Don Siegels „Dirty Harry“, David Mackenzies Alexander-Trocchi-Verfilmung „Young Adam – Dunkle Leidenschaft“, Lars Beckers „Nachtschicht: Blutige Stadt“, Jo Johnsons Lynda-La-Plante-Verfilmung „Der Preis des Verbrechens: Mörderischer Wahn“, Sam Peckinpahs „Sacramento“, Ron Sheltons James-Ellroy-Verfilmung „Dark Blue“ und René Clements Patricia-Highsmith-Verfilmung „Nur die Sonne war Zeuge“ immer wieder sehenswert.

 


TV-Tipp für den 31. Dezember: Pop around the Clock

Dezember 30, 2010

3sat, 6.00

Pop around the Clock

Es gibt mal wieder 24 Stunden tolle Konzertmitschnitte. Unter anderem

Jeff Beck – Iridium Jazz Club, New York, USA, 2010 (06.40 Uhr),

Rory Gallagher – City Hall Cork, Irland, 1974 (07.30 Uhr),

The Rolling Stones – Fort Worth und Houston, Texas, USA, 1972 (09.00 Uhr),

Carole King/James Taylor – Live at the Troubadour, Los Angeles, USA, 2007 (11.00 Uhr),

Leonard Cohen – Live in London 2008 (11.45 Uhr),

Eric Clapton – Illinois 2010 (14.45 Uhr),

The Rock and Roll Hall of Fame – 25th Anniversary, 2009 (15.45 Uhr),

The Rolling Stones – Live at the Max, 1989 (20.00 Uhr),

Bruce Springsteen & The E Street Band – London Calling, 2009 (23.00 Uhr),

The Pretenders – Live in London 2009 (03.15 Uhr),

Oasis – Electric Proms, 2008 (04.00 Uhr),

Die Toten Hosen: Mach mal lauter – Live in Berlin, 2009 (05.00 Uhr).

Das komplette, nur aus Erstausstrahlungen bestehende Programm gibt es hier.


Horrorfilm des Tages: Night of the Living Dead

Dezember 30, 2010

Nach der von Frank Schnelle und Andreas Thiemann für „Die 50 besten Horrorfilme“ (Bertz + Fischer Verlag, 2010) erstellten Liste ist George A. Romeros „Night of the Living Dead“ (Die Nacht der lebenden Toten, USA 1968) der beste Horrorfilm aller Zeiten.

Für alle die ihn noch nicht gesehen haben:

Die Bildqualität der Kopie ist bescheiden. Aber für einen ersten Eindruck reicht es allemal.


TV-Tipp für den 30. Dezember: Blood Work

Dezember 30, 2010

ZDF, 22.15

Blood Work (USA 2002, R.: Clint Eastwood)

Drehbuch: Brian Helgeland

LV: Michael Connelly: Bloodwork, 1997 (Das zweite Herz)

FBI-Mann Terry McCaleb sucht auf Bitten von Graciella nach dem Mörder ihrer Schwester. Immerhin hat er jetzt ihr Herz.

Ausgezeichnete Adaption des dicken Buches von Michael Connelly, bei dem einige für einen Film sehr sinnvolle Änderungen vorgenommen wurden.

„I am very happy with it. I think it is a solid cop story and I think it captured the character and spirit of the book.” (Michael Connelly, auf seiner Homepage)

Mit Clint Eastwood, Jeff Daniels, Wanda De Jesus, Anjelica Huston

Hinweise

Homepage von Michael Connelly

Meine Besprechung von Michael Connellys „The Lincoln Lawyer“ (2005, deutscher Titel: Der Mandant)

Meine Besprechung von Michael Connellys „Vergessene Stimmen“ (The Closers, 2005)

Meine Besprechung von Michael Connellys “L. A. Crime Report” (Crime Beat, 2004)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Kalter Tod” (The Overlook, 2007)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Echo Park” (Echo Park, 2006)

Michael Connelly in der Kriminalakte


Die Frage aller Fragen: Was sind die besten Horrorfilme?

Dezember 29, 2010

Wahrscheinlich pflegten wir Jungs schon immer die Manie, Listen zu erstellen. Und natürlich macht es Spaß, sich andere Listen anzusehen und dann herumzumäkeln, welche Klassiker vergessen wurden. Auch „Die 50 besten Horrorfilme“ von Frank Schnelle und Andreas Thiemann hat einige Makel. In der Liste fehlen einige Horrorfilm-Klassiker und die meisten Filme sind aus den USA, vulgo Hollywood. Außerdem entstanden nur elf Filme vor 1960. Die meisten Filme in der Liste, nämlich zwölf, sind aus den 80ern, danach folgen, gleichauf, die 70er und 60er Jahre. Dass das so ist, liegt nicht an dem persönlichem Geschmack von Frank Schnelle und Andreas Thiemann, sondern an den ausgewerteten Listen. Sie werteten über fünfzig in den vergangenen zehn Jahren in Büchern, Zeitungen, Zeitschriften und im Internet publizierte Bestenlisten aus, die sich explizit mit dem Horrorfilmgenre auseinandersetzten. Damit ist immerhin eine gewisse Kompetenz bei den Verfassern der Listen gesichert. Aber natürlich spiegelt jede Bestenliste vor allem den Geschmack des Erstellers wieder und da haben die meisten, die sich im Netz tummeln, ihre prägenden Jahre zwischen „Halloween“ und „Freitag, der 13“ erlebt.

Insofern bietet die sich aus diesen Listen ergebende ultimative Bestenliste für den Horrorfilmfan keine großen Überraschungen und er dürfte auch die meisten Filme kennen (Ich selbst kenne bis auf ungefähr fünf Filme [bei ein, zwei Filmen bin ich mir unsicher, ob ich sie bereits gesehen habe] alle Filme der Liste.).

Immerhin sind auf den ersten zehn Plätzen „Die Nacht der lebenden Toten“, „Der Exorzist“, „Halloween – Die Nacht des Grauens“, „Blutgericht in Texas“ (The Texas Chainsaw Massacre), „Zombie“, „Shining“, „Nightmare – Mörderische Träume“ (Nightmare on Elm Street“), „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ und „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“. Erstaunlich ist, dass John Carpenters „Das Ding aus einer anderen Welt“, ein Film der beim Start kein Erfolg war und auch heute immer noch zu seinen unbekannteren Werken zählt, auf dem elften Platz ist.

Außerdem, und das spiegelt auch die von Schnelle und Thiemann erstellte Liste wieder, werden die meisten Listen von Amerikanern erstellt. Deshalb werden Filme, die nicht in den USA entstanden sind, weitgehend ignoriert. So findet der europäische Horrorfilm der sechziger und siebziger Jahre und die aktuellen japanischen Horrorfilme (die von Hollywood die Remake-Behandlung erfahren) kaum statt.

Um diese Schlagseite zu beheben, haben Schnelle und Thieman die Liste der fünfzig besten Horrorfilme um zehn, etwas eklektische Empfehlungen ergänzt: „Der Schrecken vom Amazonas“, (wohl stellvertretend für das Werk von Jack Arnold und dem Amphibienhorrorfilm) „Satanas – Das Schloss der blutigen Bestie“ (wohl für Roger Cormans Edgar-Allan-Poe-Verfilmungen), „Bewegliche Ziele“, „Die Stunde des Wolfs“ (von Ingmar Bergman), „Die Brut“ (wohl stellvertretend für David Cronenbergs Frühphase), „Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“ (Seltsam, dass dieser Vampirhorrorfilm es nicht in die Bestenliste geschafft hat.), „Tesis – Der Snuff-Film“ (ein Beispiel für den aktuellen spanischen Horrorfilm), „Audition“ (Takashi Miike in Bestform), „The Descent – Abgrund des Grauens“ und „So finster die Nacht“ (Schweden-Horror).

Über jeden Film schrieben Schnelle und Thiemann einen zweiseitigen Text, zwei bis drei Bilder pro Film und ein Hinweis auf wichtige DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen runden die sehr kurzen Vorstellungen ab. Denn das Buch wurde im handlichen Reclam-Format veröffentlicht.

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Frank Schnelle/Andreas Thiemann: Die 50 besten Horrorfilme (und die Blu-rays oder DVDs, die Sie haben müssen)

Bertz + Fischer, 2010

152 Seiten

7,90 Euro

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Hinweise

Homepage von Frank Schnelle

Homepage von Andreas Thiemann

Leseprobe „Die 50 besten Horrorfilme“


TV-Tipp für den 29. Dezember: American Gangster

Dezember 29, 2010

ZDF, 22.15

American Gangster (USA 2007, R.: Ridley Scott)

Drehbuch: Steven Zaillian

LV: Mark Jacobson: The Return of Superfly (Reportage, New York Magazine, August 2000)

Biopic über den Aufstieg und Fall des Drogenbarons Frank Lucas in Harlem in den frühen Siebzigern.

Das Zeitkolorit ist toll, weniger toll ist, dass Denzel Washington als Drogenhändler Frank Lucas und Russell Crowe als den ihn jagenden Detective Richie Roberts erst am Ende eine gemeinsame Szene haben. Davor bekommen wir zwei Filme präsentiert: einen tollen Gangsterfilm (so als Best-of-Gangsterfilm), einen weniger tollen Polizeifilm und insgesamt einen doch ziemlich durchschnittlichen Film, der sich nie entscheiden kann welche Geschichte er erzählen soll und er deshalb in deutlich über zwei Stunden (Hey, früher gab’s für die Spielzeit auch zwei Filme) beide Geschichten erzählt. Das kommt dabei heraus, wenn man zwei Stars hat, die auf ihrer Filmzeit bestehen. Vielleicht hätte Ridley Scott Val Kilmer für die Rolle des Polizisten anfragen sollen.

mit Denzel Washington, Russell Crowe, Cuba Gooding jr., Josh Brolin, RZA, John Ortiz, Ted Levine, Chiwetel Eliofor, Armand Assante, Carla Gugino

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Film-Zeit über „American Gangster“

Wikipedia über „American Gangster“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „American Gangster“ von Steven Zaillian


Cover der Woche

Dezember 28, 2010


TV-Tipp für den 28. Dezember: Bruno Jonas live

Dezember 28, 2010

BR, 22.45

Bruno Jonas live

Aufzeichnung seines Soloprogramms „Bis hierher und weiter“. 90 Minuten feinstes, politisches Kabarett.

Hinweise

Homepage von Bruno Jonas

Wikipedia über Bruno Jonas

Kaberett Live über Bruno Jonas


„Metatropolis“ oder Die Stadt der Zukunft

Dezember 27, 2010

Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie werden wir in einigen Jahren oder Jahrzehnten zusammenleben?

Das „oder“ in der zweiten Frage weist schon auf das größte Problem in dem von Science-Fiction-Autor John Scalzi herausgegebenen Sammelband „Metatropolis“ hin. Zusammen mit seinen Kollegen Jay Lake, Tobias S. Buckell, Elizabeth Bear und Karl Schroeder entwarfen sie eine Utopie, wie sich das Leben in den Metropolen entwickelt. Innerhalb dieser gemeinsam entworfenen Utopie schrieben sie dann in dieser Welt spielende Novellen.

In dieser Welt, die auch nach der Lektüre des Buches seltsam blass bleibt, existieren die USA, wie wir sie kennen, nicht mehr. Die Zivilisation ist ziemlich zusammengebrochen. Konzerne, Ökofreaks und Open-Source-Fanatiker bekriegen sich. Es scheint kein TV-Programm mehr zu geben, Zeitungen sowieso nicht mehr, aber das Internet und alles, was damit zusammenhängt, funktioniert prächtig. Die Städte haben sich abgeschottet – und die Busse fahren nicht mehr.

Allerdings wird nie deutlich, wie es zu diesem Zusammenbruch der Zivilisation, der auch kein richtiger Zusammenbruch der Zivilisation ist, kam. Naja, okay, wohl irgendwie so: steigende Umweltverschmutzung, kein Öl mehr, den Wissenschaftlern fällt nichts ein, die Sache mit regenerativen Energien scheint irgendwie absolut nicht zu funktionieren und dann wird folgerichtig unsere Gesellschaft zu einer Art Faustrecht-Gesellschaft ohne Benzin.

Über diese Transformation hätte einer der fünf Autoren etwas sagen können. Immerhin nimmt jeder sich ausführlich Zeit bestimmte Aspekte von Metatropolis (einer Vision einer Metropole, die nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden ist) zu erklären. Dann wäre wenigstens die Verbindung zwischen der Gegenwart und der Zukunft deutlicher geworden. So wirkt die Stadt der Zukunft wie ein eskapistisches Gedankenexperiment, bei dem es nur den Konflikt zwischen Umweltverschmutzern und Menschen, die ohne Ressourcenverbrauch auskommen wollen (so richtige klassische Umweltschützer sind sie auch nicht), zwischen Konzernen und ihren Gegnern (eine spezielle Art Globalisierungsgegner), zu geben. Sie fechten irgendwelche Kämpfe aus, die wohl eher Stellungskriege sind und bei denen sich nicht wirklich erschließt, was, abseits von einer Taktik der Nadelstiche, das größere Ziel ist.

Dagegen sind in dem doch sehr amerikazentristischem „Metatropolis“ der internationale islamistische Terrorismus, der Post-9/11-Überwachungsstaat, konventionelle Kriege, Wirtschaftskriege (jedenfalls aus der Perspektive der Konzernführer) und die gesamte Dritte Welt kein Thema. Auch Asien (vulgo Hongkong und Singapur) sind kein Thema. Diese blinden Flecken sind in einer aktuellen Anthologie, in der von verschiedenen Autoren aus verschiedenen Blickwinkeln eine gemeinsam entworfene zukünftige Stadtwelt beleuchtet werden soll, schon etwas seltsam.

Diese blinden Flecken könnten ignoriert werden, wenn wenigstens die Geschichten gelungen wären.

Aber wirklich gut ist nur John Scalzis mit reichlich schwarzem Humor gewürzte Geschichte „Utere nihil non extra quiritationem suis“ über einen Faulpelz, der einen Job als „Biosystem-Interface-Manager“ (Frag nicht. Aber es hat etwas mit Schweinen zu tun.) annehmen muss, um nicht aus der Stadt herausgeworfen zu werden. „Raumschiff Detroit“ von Tobias S. Buckell über einen Rausschmeißer, der einer revolutionären Gruppe bei einer großen Aktion hilft, ist die zweitbeste Geschichte. Am Ende, wenn die Hintergründe der Aktion enthüllt werden, gibt es eine kleine Überraschung.

Karl Schroeders „Ins ferne Cilenia“ wechselt reichlich hanebüchen zwischen Realität, Reality Game und Cyberspace. Als schnelle Lektüre ist dieser Cyberspace-Agententhriller, der aus den liegengebliebenen Versatzstücken eines „Matrix“-Klons gefertigt wurde, solange nicht nach der Logik gefragt wird, okay. Elizabeth Bears „Das Rot am Himmel ist unser Blut“ erzählt von einer Frau, die von einem Russenmafiosi verfolgt wird und jetzt einer Gruppe helfen soll, Leute aus Osteuropa herauszuschmuggeln. Auch diese Geschichte wirkt immer wieder, als ob sie aus nicht zusammenpassenden Teilen zusammengehauen wurde. Und Jay Lake erzählt in „In den Wäldern der Nacht“ eine furchtbar komplizierte und kaum nachvollziehbare Geschichte über einen oder mehrere Infiltrationsversuche von einem Konzern in eine naturverträglich gestaltete Stadt von Open-Source-Fans. Ein Totalausfall.

„Metatropolis“ ist, auch weil die Autoren bereits etliche Preise erhielten, eine erstaunlich schlechte Kurzgeschichtensammlung.

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John Scalzi (Hrsg.): Metatropolis

(übersetzt von Bernhard Kempen)

Heyne, 2010

416 Seiten

8,99 Euro

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Originalausgabe

METAtropolis

Subterranean Press, 2009

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enthält

Jay Lake: In den Wäldern der Nacht (In the forests of the night)

Tobias S. Buckell: Raumschiff Detroit (Stochasti-city)

Elizabeth Bear: Das Rot am Himmel ist unser Blut (The Red in the Sky is Our Blood)

John Scalzi: Utere nihil non extra quiritationem suis (Utere nihil non extra quiritationem suis)

Karl Schroeder: Ins ferne Cilenia (To Hie from Far Cilenia)

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Hinweise

Homepage von John Scalzi

Blog von John Scalzi

Homepage von Jay Lake

Blog von Jay Lake

Homepage von Tobias S. Buckell

Blog von Tobias S. Buckell

Homepage von Elizabeth Bear

Blog von Elizabeth Bear

Homepage von Karl Schroeder

Blog von Karl Schroeder

 


TV-Tipp für den 27. Dezember: Das Bourne Ultimatum

Dezember 27, 2010

ZDF, 22.15

Das Bourne Ultimatum (USA 2007, R.: Paul Greengrass)

Drehbuch: Tony Gilroy (auch Geschichte), Scott Z. Burns, George Nolfi

LV: Robert Ludlum: The Bourne Ultimatum, 1990 (Das Borowski-Ultimatum; Das Bourne-Ultimatum)

Dritter Auftritt von Matt Damon als Jason Bourne, der Profikiller mit der Gedächtnislücke. Jetzt erfährt er endlich, was er vergessen hat. Davor gibt’s reichlich Action und einen in seiner Unverschämtheit grandiosen erzählerischen Kniff. Denn der dritte Bourne-Film spielt fast vollständig vor dem Ende des zweiten Bourne-Films.

Mit Matt Damon, Julia Stiles, David Strathairn, Scott Glenn, Paddy Considine, Édgar Ramírez, Albert Finney, Joan Allen, Daniel Brühl

Wiederholung: Mittwoch, 29. Dezember, 00.30 Uhr (VPS 00.00, Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über Robert Ludlum (deutsch, englisch)

Robert-Ludlum-Fanseite

Kirjasto über Robert Ludlum

Film-Zeit über „Das Bourne Ultimatum“

Drehbuch „The Bourne Ultimatum“ von Tony Gilroy, Scott Z. Burns und Georg Nolfi (Final Shooting Script, 20. Juni 2007)