TV-Tipp für den 3. Juli: Scarface

Juli 2, 2020

3sat, 23.15

Scarface – Toni, das Narbengesicht (Scarface, USA 1983)

Regie: Brian De Palma

Drehbuch: Oliver Stone

LV: Armitage Trail: Scarface, 1930 (Scarface)

Buch zum Film: Paul Monette: Scarface, 1983 (Scarface – Der Mann mit der Narbe)

De Palma aktualisierte „Scarface“, die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Gangsters, und schuf ein packendes Sittengemälde des Verbrechens in Florida in den frühen Achtzigern.

Damals wurde die Sprache („Fuck“) und die Brutalität kritisiert. Heute wäre es die grauenhafte, altmodische Disco-Musik von Giorgio Moroder. Ansonsten ist „Scarface“ in der ungekürzten Fassung inzwischen einer der Klassiker des Gangsterfilms.

Mit Al Pacino, Michelle Pfeiffer, Mary Elizabeth Mastrantonio, Robert Loggia, F. Murray Abraham

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scarface“

Wikipedia über „Scarface“ (deutsch, englisch)

Movie Addiction über “Scarface”

New York Times: Vincent Canby: Besprechung von “Scarface” (9. Dezember 1983)

Roger Ebert über “Scarface” (9. Dezember 1983, 28. September 2003)

Angel Fire: Brian-de-Palma-Fanseite über “Scarface”

Schnittberichte: Vergleich der FSK-16-Fassung (ein trauriger Torso) mit der Kinoversion

Meine Besprechung von Christian De Metter/Armitage Trails „Scarface“ (Scarface, 2011) (Comic, der auf Armitage Trails Roman basiert)


TV-Tipp für den 1. März: Die Unbestechlichen

März 1, 2019

3sat, 22.25

Die Unbestechlichen – The Untouchables (The Untouchables, USA 1987)

Regie: Brian De Palma

Drehbuch: David Mamet

Grandioser Gangsterfilm über den Kampf von Eliot Ness und seiner unbestechlichen Mitstreiter gegen Al Capone.

„Mit der ihm eigenen formalen Brillanz hat Brian De Palma diesen authentischen Fall inszeniert. Seine Liebe zum Detail, ausgeklügelte Kamerafahrten und Einstellungen, Ennio Morricones emotionaler Soundtrack und die lakonisch-präzise Charakterisierung der Personen machen den Film zu einem Augen- und Ohrenschmaus.“ (Fischer Film Almanach 1988)

Sean Connery gewann den Oscar als bester Nebendarsteller.

Mit Kevin Costner, Robert de Niro, Sean Connery, Charles Martin Smith, Andy Garcia, Jack Kehoe

Hinweise

Rotten Tomatoes über „ Die Unbestechlichen“

Wikipedia über „Die Unbestechlichen“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Godzilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Godzilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 30. Juli: Mission: Impossible

Juli 30, 2018

Kabel 1, 20.15

Mission: Impossible (Mission: Impossible, USA 1996)

Regie: Brian de Palma

Drehbuch: David Koepp, Robert Towne (basierend auf der TV-Serie von Bruce Geller)

Wenige Tage vor dem Kinostart von „Mission: Impossible – Fallout“ am Donnerstag (dann gibt’s die Jubelarie) können wir uns noch einmal den ersten Einsatz von Tom Cruise als Ethan Hunt ansehen. Damals bildetete der Thriller den fulminanten Start von Tom Cruises Karriere als Produzent. Damals wurde auch darüber gemeckert, dass aus dem MI-Team der TV-Serie eine Tom-Cruise-Soloshow mit viel Action wurde.

Nach einer unglücklich verlaufenenen Aktion in Prag, bei der das MI-Team in eine tödliche Falle gelockt wurde, soll Hunt als Verräter gehenkt werden. Hunt beginnt die Verräter in den eigenen Reihen zu suchen.

Cruise bietet knapp zwei Stunden spannende Unterhaltung.“ (Fischer Film Almanach 1997)

Anschließend, um 22.35 Uhr, zeigt Kabel 1 „Mission: Impossible 2“ (USA 2000)

mit Tom Cruise, Emmanuelle Béart, Jon Voight, Henry Czerny, Jean Reno, Emilio Estevez, Ving Rhames, Kristin Scott-Thomas, Vanessa Redgrave

Wiederholung: Mittwoch, 1. August, 22.50 Uhr (davor, um 20.15 Uhr, „Mission: Impossible 3“, danach, um 01.00 Uhr „Mission: Impossible 2“)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Mission: Impossible“

Wikipedia über „Mission: Impossible“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Brad Birds „Mission: Impossible – Phantom Protokoll“ (Mission: Impossible – Phantom Protocoll, USA 2011)

Meine Besprechung von Christopher McQuarries „Mission: Impossible – Rouge Nation“ (Mission Impossible: Rouge Nation, USA 2015)


TV-Tipp für den 28. April: Scarface

April 28, 2018

ZDF, 01.00

Scarface – Toni, das Narbengesicht (Scarface, USA 1983)

Regie: Brian De Palma

Drehbuch: Oliver Stone

LV: Armitage Trail: Scarface, 1930 (Scarface)

Buch zum Film: Paul Monette: Scarface, 1983 (Scarface – Der Mann mit der Narbe)

De Palma aktualisierte „Scarface“, die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Gangsters, und schuf ein packendes Sittengemälde des Verbrechens in Florida in den frühen Achtzigern.

Damals wurde die Sprache („Fuck“) und die Brutalität kritisiert. Heute wäre es die grauenhafte, altmodische Disco-Musik von Giorgio Moroder. Ansonsten ist „Scarface“ in der ungekürzten Fassung inzwischen einer der Klassiker des Gangsterfilms.

Mit Al Pacino, Michelle Pfeiffer, Mary Elizabeth Mastrantonio, Robert Loggia, F. Murray Abraham

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scarface“

Wikipedia über „Scarface“ (deutsch, englisch)

Movie Addiction über “Scarface”

New York Times: Vincent Canby: Besprechung von “Scarface” (9. Dezember 1983)

Roger Ebert über “Scarface” (9. Dezember 1983, 28. September 2003)

Angel Fire: Brian-de-Palma-Fanseite über “Scarface”

Schnittberichte: Vergleich der FSK-16-Fassung (ein trauriger Torso) mit der Kinoversion

Meine Besprechung von Christian De Metter/Armitage Trails „Scarface“ (Scarface, 2011) (Comic, der auf Armitage Trails Roman basiert)


TV-Tipp für den 22. November: Die Unbestechlichen

November 22, 2017

Kabel 1, 23.35

Die Unbestechlichen – The Untouchables (USA 1987, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: David Mamet

Grandioser Gangsterfilm über den Kampf von Eliot Ness und seiner unbestechlichen Mitstreiter gegen Al Capone.

„Mit der ihm eigenen formalen Brillanz hat Brian De Palma diesen authentischen Fall inszeniert. Seine Liebe zum Detail, ausgeklügelte Kamerafahrten und Einstellungen, Ennio Morricones emotionaler Soundtrack und die lakonisch-präzise Charakterisierung der Personen machen den Film zu einem Augen- und Ohrenschmaus.“ (Fischer Film Almanach 1988)

Sean Connery gewann den Oscar als bester Nebendarsteller.

Mit Kevin Costner, Robert de Niro, Sean Connery, Charles Martin Smith, Andy Garcia, Jack Kehoe

Wiederholung: Freitag, 24. November, 02.00 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „ Die Unbestechlichen“

Wikipedia über „Die Unbestechlichen“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Godzilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Godzilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 26. März: Schwarzer Engel/Brian De Palma

März 25, 2017

Ein Arte-Themenabend

Arte, 20.15

Schwarzer Engel (Obsession, USA 1976)

Regie: Brian De Palma

Drehbuch: Paul Schrader (Nach einer Geschichte von Paul Schrader und Brian De Palma)

Sechzehn Jahre nach der Entführung von seiner Frau und Tochter, die dabei starben, entdeckt Michael Courtland in Florenz eine Frau, die die Zwillingsschwester seiner toten Frau könnte. Sie verlieben sich ineinander, heiraten und kurz vor der Hochzeit wird sie entführt. Courtland fragt sich, ob sich jetzt alles wiederholt.

Starkes Frühwerk von De Palma, das, wie viele seiner Filme, zahlreiche Vergleiche mit dem Werk von Alfred Hitchcock provozierte. Auch weil dieses Mal Hitchcock-Komponist Bernard Herrmann („Vertigo – Aus dem Reich der Toten“) den Soundtrack komponierte und dafür posthum für den Soundtrack-Oscar nominiert wurde.

Die Story selbst; – nun ja, man sollte nicht zu viele Fragen stellen und sich dem Bilderrausch (Kamera: Vilmos Zsigmond) hingeben.

Danach drehte De Palma „Carrie – Das Satans jüngste Tochter“.

mit Cliff Robertson, Geneviève Bujold, John Lithgow, Sylvia ‚Kuumba‘ Williams, Wanda Blackman

Wiederholung: Dienstag, 4. April, 13.40 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Schwarzer Engel“

Wikipedia über „Schwarzer Engel“ (deutsch, englisch)

 

Arte, 21.50

Brian De Palma (De Palma, USA 2015)

Regie: Noah Baumbach, Jake Paltrow

Spielfilmlange Doku über Brian De Palma, in der der Regisseur ausführlich zu Wort kommt – und das ist gut so.

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Brian De Palma“

Wikipedia über „Brian De Palma“

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Frances Ha“ (Frances Ha, USA 2012)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Gefühlt Mitte Zwanzig“ (While we’re young, USA 2014)

Meine Besprechung von Noah Baumbachs „Mistress America“ (Mistress America, USA 2015)


TV-Tipp für den 5. März: Carrie – Des Satans jüngste Tochter

März 5, 2017

Tele 5, 22.25

Carrie – Des Satans jüngste Tochter (Carrie, USA 1976)

Regie: Brian De Palma

Drehbuch: Lawrence D. Cohen

LV: Stephen King: Carrie, 1974 (Carrie)

In der Schule wird Carrie von ihren Klassenkameradinnen gemobbt. Zu Hause wird sie von ihrer fanatisch-religiösen Mutter zum Gebet gezwungen. Als sie vom Schulschönling zur Abschlussfeier eingeladen wird, reagiert die telekinetisch begabte Carrie etwas übertrieben.

Horrorfilmklassiker und die erste Verfilmung einer Geschichte von Stephen King.

Brian De Palma demonstriert in dieser ultimativen Rachefantasie mit elaborierten Kamerafahrten, exzessivem Zeitlupeneinsatz und farblichen Manipulationen sein filmisches Repertoire. Unterstützt wird er dabei von großartigen Jungdarstellern, von denen viele eine erfolgreiche Hollywood-Karriere schafften.“ (Frank Schnelle/Andreas Thiemann: Die 50 besten Horrorfilme, 2010 – in dem Metaranking kommt „Carrie“ auf den zehnten Platz)

mit Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving, William Katt, John Travolta

Wiederholung: Dienstag, 7. März, 00.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Carrie“

Wikipedia über „Carrie“ (deutsch, englisch)

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Stephen King in der Kriminalakte, in seinem Trailer-Park und auf Europa-Tour

Meine Besprechung von Kimberly Peirces Stephen-King-Verfilmung “Carrie” (Carrie, USA 2013)

Meine Besprechung von Tod Williams‘ Stephen-King-Verfilmung „Puls“ (Cell, USA 2016)


TV-Tipp für den 6. Oktober: Redacted

Oktober 6, 2016

3sat, 23.45
Redacted (USA/Kanada 2007, Regie: Brian De Palma)
Drehbuch: Brian De Palma
Irak, 2006: US-Soldaten vergewaltigen und töten eine 15-jährige Irakerin und ihre Familie. Vor einem Untersuchungsausschuss des Militärs sollen sie erzählen, was geschah.
De Palma zeigt dies in einer Collage aus Videos, Bildern von Überwachungskameras und dem Videotagebuch eines Soldaten – und er reflektiert so in seiner wütenden Anklage auch über die Wahrheit von Bildern.
„Redacted“ erschien bei uns nur auf DVD und erlebte erst im September 2015 seine TV-Premiere.
mit Kel O’Neill, Ty Jones, Daniel Stewart Sherman, Zahra Zubaidi, Izzy Diaz, Karima Attayeh, Rob Devaney
Hinweise
Moviepilot über „Redacted“
Metacritic über „Redacted“
Rotten Tomatoes über „Redacted“
Wikipedia über „Redacted“ (deutsch, englisch)
Brian De Palma in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 11. September: Die Unbestechlichen

September 11, 2016

Arte, 20.15

Die Unbestechlichen – The Untouchables (USA 1987, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: David Mamet

Grandioser Gangsterfilm über den Kampf von Eliot Ness und seiner unbestechlichen Mitstreiter gegen Al Capone.

„Mit der ihm eigenen formalen Brillanz hat Brian De Palma diesen authentischen Fall inszeniert. Seine Liebe zum Detail, ausgeklügelte Kamerafahrten und Einstellungen, Ennio Morricones emotionaler Soundtrack und die lakonisch-präzise Charakterisierung der Personen machen den Film zu einem Augen- und Ohrenschmaus.“ (Fischer Film Almanach 1988)

Sean Connery gewann den Oscar als bester Nebendarsteller.

Danach, um 22.05 Uhr, zeigt Arte die einstündige Doku „Al Capone – Eine Gangsterlegende“ (USA 2014).

Mit Kevin Costner, Robert de Niro, Sean Connery, Charles Martin Smith, Andy Garcia, Jack Kehoe

Wiederholung: Samstag, 17. September, 01.30 Uhr (VPS 00.55) (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „ Die Unbestechlichen“

Wikipedia über „Die Unbestechlichen“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Godzilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Godzilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 1. Juli: Scarface – Toni, das Narbengesicht

Juli 1, 2016

BR, 23.15

Scarface – Toni, das Narbengesicht (USA 1983, Regie: Brian de Palma)

Drehbuch: Oliver Stone

LV: Armitage Trail: Scarface, 1930 (Scarface)

Buch zum Film: Paul Monette: Scarface, 1983 (Scarface – Der Mann mit der Narbe)

De Palma aktualisierte „Scarface“, die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Gangsters, und schuf ein packendes Sittengemälde des Verbrechens in Florida in den frühen Achtzigern.

Damals wurde die Sprache („Fuck“) und die Brutalität kritisiert. Heute wäre es die grauenhafte, altmodische Disco-Musik von Giorgio Moroder. Ansonsten ist „Scarface“ in der ungekürzten Fassung inzwischen einer der Klassiker des Gangsterfilms.

Mit Al Pacino, Michelle Pfeiffer, Mary Elizabeth Mastrantonio, Robert Loggia, F. Murray Abraham

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scarface“

Wikipedia über „Scarface“ (deutsch, englisch)

Movie Addiction über “Scarface”

New York Times: Vincent Canby: Besprechung von “Scarface” (9. Dezember 1983)

Roger Ebert über “Scarface” (9. Dezember 1983, 28. September 2003)

Angel Fire: Brian-de-Palma-Fanseite über “Scarface”

Schnittberichte: Vergleich der FSK-16-Fassung (ein trauriger Torso) mit der Kinoversion

Meine Besprechung von Christian De Metter/Armitage Trails „Scarface“ (Scarface, 2011) (Comic, der auf Armitage Trails Roman basiert)


TV-Tipp für den 18. Juni: Die Unbestechlichen

Juni 17, 2016

ZDFneo, 23.20

Die Unbestechlichen – The Untouchables (USA 1987, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: David Mamet

Grandioser Gangsterfilm über den Kampf von Eliot Ness und seiner unbestechlichen Mitstreiter gegen Al Capone.

„Mit der ihm eigenen formalen Brillanz hat Brian De Palma diesen authentischen Fall inszeniert. Seine Liebe zum Detail, ausgeklügelte Kamerafahrten und Einstellungen, Ennio Morricones emotionaler Soundtrack und die lakonisch-präzise Charakterisierung der Personen machen den Film zu einem Augen- und Ohrenschmaus.“ (Fischer Film Almanach 1988)

Sean Connery gewann den Oscar als bester Nebendarsteller.

Mit Kevin Costner, Robert de Niro, Sean Connery, Charles Martin Smith, Andy Garcia, Jack Kehoe

Wiederholung: Sonntag, 19. Juni, 02.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „ Die Unbestechlichen“

Wikipedia über „Die Unbestechlichen“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Mamets „Bambi vs. Godzilla – Über Wesen, Zweck und Praxis des Filmbusiness“ (Bambi vs. Godzilla – On the Nature, Purpose, and Practice of the Movie Business, 2007)

David Mamet in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 15. Juni: Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren

Juni 14, 2016

Eins Plus, 22.15

Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren (USA 1981, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: Brian De Palma, Bill Mesce Jr. (ungenannt)

Jack Terry ist Toningenieur für Horrorfilme. Eines Nachts beobachtet er, während er auf der Jagd nach Geräuschen ist, den tödlichen Autounfall eines Präsidentschaftskandidaten. Als er sich später sein Tonband anhört, hört er einen Schuss. Wurde der Kandidat ermordet?

Spannender Thriller von Brian De Palma, der damals eine Reihe guter Filme hintereinander inszenierte.

Der Titel erinnert an Michelangelo Antonionis auch inhaltlich sehr ähnlichen Klassiker „Blow Up“. Die Kritiker fanden (eines ihrer liebsten Hobbys) zahlreiche Hitchcock-Anleihen, die Polit-Junkies durften über die Ähnlichkeiten zu dem JFK-Attentat, Watergate und Chappaquiddick (während in dem Film der Politiker stirbt, starb in Wirklichkeit die Beifahrerin von Ted Kennedy) nachdenken, die Cineasten über das Kino und den Zusammenhang zwischen Film und Wirklichkeit sinnieren und alle über die Schlusspointe lachen. Das ist doch ziemlich viel für ein Genrewerk, das einfach nur zwei Stunden unterhalten will.

Der Fischer Film Almanach urteilte damals über den Thriller: „einer seiner spannendsten und besten Arbeiten überhaupt.“

DVD Verdict zwanzig Jahre später: “One could make an argument that Blow Out is the most underrated, overlooked film of the entire 1980s.”

Und, jaja, auch Quentin Tarantino gefällt der Film. Ist einer seiner Lieblingsfilme

mit John Travolta, Nancy Allen, John Lithgow, Dennis Franz

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Blow Out“

Wikipedia über „Blow Out“ (deutsch, englisch)

Spiegel: Filmbesprechung von Hellmuth Karasek (Heft 19/1982)

New York Times: Vincent Canby über “Blow Out” (24. Juli 1981)

DVD Verdict: Gary Militzer über “Blow Out” (21. Dezember 2001)

Fast Rewind: Simon Barber über “Blow Out” (9 von 10 Punkte)

Kameramann Garrett Brown, der die Steadicam erfand, spricht über die Dreharbeiten zu „Blow Out“

DP/30 unterhielt sich 2012 in Toronto sich mit Brian De Palma über seinem Film „Passion“ (der nicht gut ist) und auch seine vorherigen Filme

Und Josh Olson (u. a. das Drehbuch für „A History of Violence“) spricht bei „Trailers from Hell“ über „Blow Out“

 

 


TV-Tipp für den 17. September: Mein Bruder Kain

September 17, 2015

3sat, 22.25

Mein Bruder Kain (USA 1992, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: Brian De Palma

Der angesehene Kinderpsychologe Carter Nix hat Probleme mit seinen verschiedenen Persönlichkeiten. Besonders Kain löst Probleme mit anderen Menschen gerne final.

Unterschätzter De-Palma-Film. Denn: “Raising Cain is (…) one of De Palma’s most challenging, elliptical and darkly comic films. Because of its refusal to ‘make it easy’ for the audience, it is also the least understood and appreciated film from his ‘red phase’.” (Senses of Cinema)

Mit John Lithgow, Lolita Davidovich, Steven Bauer, Frances Sternhagen, Gregg Henry

Wiederholung: Samstag, 19. September, 01.55 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Mein Bruder Kain”

Wikipedia über “Mein Bruder Kain” (deutsch, englisch)

Senses of Cinema über „Mein Bruder Kain“ (Raising Cain)

Slant Magazine über “Mein Bruder Kain”

Senses of Cinema über Brian De Palma (2003)

Brian De Palma in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 11. September: Redacted

September 11, 2015

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Brian De Palma!


3sat, 00.15
Redacted (USA/Kanada 2007, Regie: Brian De Palma)
Drehbuch: Brian De Palma
Irak, 2006: US-Soldaten vergewaltigen und töten eine 15-jährige Irakerin und ihre Familie. Vor einem Untersuchungsausschuss des Militärs sollen sie erzählen, was geschah.
De Palma zeigt dies in einer Collage aus Videos, Bildern von Überwachungskameras und dem Videotagebuch eines Soldaten – und er reflektiert so in seiner wütenden Anklage auch über die Wahrheit von Bildern.
„Redacted“ erschien bei uns nur auf DVD und erlebt erst heute, zu später Stunde, seine TV-Premiere.
Davor, um 22.35 Uhr, läuft „Dressed to Kill“. Und kommende Woche zeigt 3sat weitere Filme des 75-jährigen Meisters.
mit Kel O’Neill, Ty Jones, Daniel Stewart Sherman, Zahra Zubaidi, Izzy Diaz, Karima Attayeh, Rob Devaney
Hinweise
3sat über seine Brian-De-Palma-Reihe
Moviepilot über „Redacted“
Metacritic über „Redacted“
Rotten Tomatoes über „Redacted“
Wikipedia über „Redacted“ (deutsch, englisch)
Brian De Palma in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 3. September: Spiel auf Zeit

September 3, 2015

Kabel 1, 20.15
Spiel auf Zeit (USA 1998, Regie: Brian De Palma)
Drehbuch: David Koepp (nach einer Geschichte von Brian De Palma und David Koepp)
Während eines Boxkampfs in einem Casino in Atlantic City wird der Verteidigungsminister erschossen. Kurz darauf stirbt der Attentäter. Rampensau-Cop Rick Santoro (Nicolas Cage) reißt die Ermittlungen an sich und als er sich die Videoaufzeichnungen der Kampfarena ansieht, entdeckt er Unstimmigkeiten.
Der Anfang, eine gut viertelstündige Plansequenz Szene mit Nicolas Cage und dem Tatort im Mittelpunkt, ist grandios und atemberaubend. Danach dekonstruiert De Palma in einem atemberaubendem Tempo diese Sequenz bis kein Bild mehr auf dem anderen bleibt.
„Inhaltlich an klassischen Verschwörungsfilmen orientiert, ist der Parforcerittt vor allem eine gekonnte Studie, wie man mit Film manipulieren und die Wahrnehmung beeinflussen kann.“ (Fischer Film Almanach 1999)
Damals freute man sich noch auf den neuen Film mit Nicolas Cage und den neuen Film von Brian De Palma.
mit Nicolas Cage, Gary Sinise, John Heard, Carla Gugino, Stan Shaw, Kevin Dunn, Lou Logan, Michael Rispoli, Joel Fabiani, Luis Guzmán
Wiederholung: Freitag, 4. September, 00.40 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Spiel auf Zeit“
Wikipedia über „Spiel auf Zeit“ (deutsch, englisch)
Brian De Palma in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 17. August: Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren

August 17, 2015

BR, 23.40 (VPS 00.10)

Blow Out – Der Tod löscht alle Spuren (USA 1981, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: Brian De Palma, Bill Mesce Jr. (ungenannt)

Jack Terry ist Toningenieur für Horrorfilme. Eines Nachts beobachtet er, während er auf der Jagd nach Geräuschen ist, den tödlichen Autounfall eines Präsidentschaftskandidaten. Als er sich später sein Tonband anhört, hört er einen Schuss. Wurde der Kandidat ermordet?

Spannender Thriller von Brian De Palma, der damals eine Reihe guter Filme hintereinander inszenierte.

Der Titel erinnert an Michelangelo Antonionis auch inhaltlich sehr ähnlichen Klassiker „Blow Up“. Die Kritiker fanden (eines ihrer liebsten Hobbys) zahlreiche Hitchcock-Anleihen, die Polit-Junkies durften über die Ähnlichkeiten zu dem JFK-Attentat, Watergate und Chappaquiddick (während in dem Film der Politiker stirbt, starb in Wirklichkeit die Beifahrerin von Ted Kennedy) nachdenken, die Cineasten über das Kino und den Zusammenhang zwischen Film und Wirklichkeit sinnieren und alle über die Schlusspointe lachen. Das ist doch ziemlich viel für ein Genrewerk, das einfach nur zwei Stunden unterhalten will.

Der Fischer Film Almanach urteilte damals über den Thriller: „einer seiner spannendsten und besten Arbeiten überhaupt.“

DVD Verdict zwanzig Jahre später: “One could make an argument that Blow Out is the most underrated, overlooked film of the entire 1980s.”

Und, jaja, auch Quentin Tarantino gefällt der Film. Ist einer seiner Lieblingsfilme

mit John Travolta, Nancy Allen, John Lithgow, Dennis Franz

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Blow Out“

Wikipedia über „Blow Out“ (deutsch, englisch)

Spiegel: Filmbesprechung von Hellmuth Karasek (Heft 19/1982)

New York Times: Vincent Canby über “Blow Out” (24. Juli 1981)

DVD Verdict: Gary Militzer über “Blow Out” (21. Dezember 2001)

Fast Rewind: Simon Barber über “Blow Out” (9 von 10 Punkte)

Kameramann Garrett Brown, der die Steadicam erfand, spricht über die Dreharbeiten zu „Blow Out“

DP/30 unterhielt sich 2012 in Toronto sich mit Brian De Palma über seinem Film „Passion“ (der nicht gut ist) und auch seine vorherigen Filme

Und Josh Olson (u. a. das Drehbuch für „A History of Violence“) spricht bei „Trailers from Hell“ über „Blow Out“

 

 


TV-Tipp für den 10. April: Scarface – Tony, das Narbengesicht

April 10, 2015

3sat, 23.05

Scarface – Toni, das Narbengesicht (USA 1983, Regie: Brian de Palma)

Drehbuch: Oliver Stone

LV: Armitage Trail: Scarface, 1930 (Scarface)

Buch zum Film: Paul Monette: Scarface, 1983 (Scarface – Der Mann mit der Narbe)

De Palma aktualisierte „Scarface“, die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines Gangsters, und schuf ein packendes Sittengemälde des Verbrechens in Florida in den frühen Achtzigern.

Damals wurde die Sprache („Fuck“) und die Brutalität kritisiert. Heute wäre es die grauenhafte, altmodische Disco-Musik von Giorgio Moroder. Ansonsten ist „Scarface“ in der ungekürzten Fassung inzwischen einer der Klassiker des Gangsterfilms.

Mit Al Pacino, Michelle Pfeiffer, Mary Elizabeth Mastrantonio, Robert Loggia, F. Murray Abraham

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Scarface“

Wikipedia über „Scarface“ (deutsch, englisch)

Movie Addiction über “Scarface”

New York Times: Vincent Canby: Besprechung von “Scarface” (9. Dezember 1983)

Roger Ebert über “Scarface” (9. Dezember 1983, 28. September 2003)

Angel Fire: Brian-de-Palma-Fanseite über “Scarface”

Schnittberichte: Vergleich der FSK-16-Fassung (ein trauriger Torso) mit der Kinoversion

Meine Besprechung von Christian De Metter/Armitage Trails „Scarface“ (Scarface, 2011) (Comic, der auf Armitage Trails Roman basiert)


TV-Tipp für den 2. April: Die schwarze Dahlie

April 2, 2015

Arte, 23.10

Die schwarze Dahlie (USA 2006, Regie: Brian de Palma)

Drehbuch: Josh Friedman

LV: James Ellroy: The Black Dahlia, 1987 (Die Schwarze Dahlie)

Hollywood, 1947: Zwei Polizisten versuchen herauszufinden, warum das Starlet Elizabeth Short, die titelgebende schwarze Dahlie, ermordet wurde. Sie stolpern in das typische Ellroy-Gestrüpp aus Mord, Verrat, Sex, Gier, Geld und Gewalt.

Machen wir’s kurz: langatmiges, vollkommen gescheitertes Ausstattungskino. Schade um das Geld.

Mit Josh Hartnett, Aaron, Eckhart, Scarlett Johansson, Hilary Swank, Mia Kirshner, Gregg Henry

Hinweise

Amerikanische Homepage zum Film

Film-Zeit über “Die schwarze Dahlie”

Metacritic über „Die schwarze Dahlie“

Rotten Tomatoes über „Die schwarze Dahlie“

Wikipedia über “Die schwarze Dahlie”

Arte über „Die schwarze Dahlie“ (12-minütige Vorstellung des Films von Dominik Graf und ein Text von Olivier Père)

Drehbuch “The Black Dahlia” von Josh Friedman (Fassung vom 14. Oktober 2003)

Meine Besprechung der James-Ellroy-Verfilmung “Rampart – Cop außer Kontrolle” (Rampart, USA 2011)

Meine Besprechung von James Ellroys Underworld-USA-Trilogie (Ein amerikanischer Thriller, Ein amerikanischer Albtraum, Blut will fließen)

Meine Besprechung von James Ellroys “Der Hilliker-Fluch – Meine Suche nach der Frau” (The Hilliker Curse – My Pursuit of Women, 2010)

Meine Teilbesprechung von James Ellroys „Perfidia“ (Perfidia, 2014)

James Ellroy in der Kriminalakte

 


TV-Tipp für den 28. März: Mein Bruder Kain

März 28, 2015

ZDFneo, 22.30

Mein Bruder Kain (USA 1992, Regie: Brian De Palma)

Drehbuch: Brian De Palma

Der angesehene Kinderpsychologe Carter Nix hat Probleme mit seinen verschiedenen Persönlichkeiten. Besonders Kain löst Probleme mit anderen Menschen gerne final.

Unterschätzter De-Palma-Film. Denn: “Raising Cain is (…) one of De Palma’s most challenging, elliptical and darkly comic films. Because of its refusal to ‘make it easy’ for the audience, it is also the least understood and appreciated film from his ‘red phase’.” (Senses of Cinema)

Mit John Lithgow, Lolita Davidovich, Steven Bauer, Frances Sternhagen, Gregg Henry

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Mein Bruder Kain“

Wikipedia über “Mein Bruder Kain” (deutsch, englisch)

Senses of Cinema über „Mein Bruder Kain“ (Raising Cain)

Slant Magazine über “Mein Bruder Kain”

Senses of Cinema über Brian De Palma (2003)


TV-Tipp für den 15. Oktober: Spiel auf Zeit

Oktober 15, 2014

Kabel 1, 22.00
Spiel auf Zeit (USA 1998, Regie: Brian De Palma)
Drehbuch: David Koepp (nach einer Geschichte von Brian De Palma und David Koepp)
Während eines Boxkampfs in einem Casino in Atlantic City wird der Verteidigungsminister erschossen. Kurz darauf stirbt der Attentäter. Rampensau-Cop Rick Santoro (Nicolas Cage) reißt die Ermittlungen an sich und als er sich die Videoaufzeichnungen der Kampfarena ansieht, entdeckt er Unstimmigkeiten.
Der Anfang, eine gut viertelstündige Plansequenz Szene mit Nicolas Cage und dem Tatort im Mittelpunkt, ist grandios und atemberaubend. Danach dekonstruiert De Palma in einem atemberaubendem Tempo diese Sequenz bis kein Bild mehr auf dem anderen bleibt.
„Inhaltlich an klassischen Verschwörungsfilmen orientiert, ist der Parforcerittt vor allem eine gekonnte Studie, wie man mit Film manipulieren und die Wahrnehmung beeinflussen kann.“ (Fischer Film Almanach 1999)
Damals freute man sich noch auf den neuen Film mit Nicolas Cage und den neuen Film von Brian De Palma.
mit Nicolas Cage, Gary Sinise, John Heard, Carla Gugino, Stan Shaw, Kevin Dunn, Lou Logan, Michael Rispoli, Joel Fabiani, Luis Guzmán
Wiederholung: Donnerstag, 16. Oktober, 02.10 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Spiel auf Zeit“
Wikipedia über „Spiel auf Zeit“ (deutsch, englisch)
Brian De Palma in der Kriminalakte


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