Die Krimibestenliste November 2018

November 4, 2018

Die November-Krimibestenliste der F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfiehlt:

1. Mick Herron – Slow Horses. Ein Fall für Jackson Lamb (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Diogenes, 480 Seiten, 24 Euro

2. Fred Vargas – Der Zorn der Einsiedlerin (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. Limes, 512 Seiten, 23 Euro

3. Louise Penny – Hinter den drei Kiefern (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck. Kampa, 496 Seiten, 16,90 Euro

4. Simone Buchholz – Mexikoring (Platzierung im Vormonat: 5)

Suhrkamp, 248 Seiten, 14,95 Euro

5. Tom Franklin – Krumme Type, krumme Type (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. Pulp Master, 416 Seiten, 15,80 Euro

6. Jérôme Leroy – Die Verdunkelten (Platzierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend.Edition Nautilus, 224 Seiten, 18 Euro

7. Bill Beverley – Dodgers (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Hans M. Herzog. Diogenes, 400 Seiten, 24 Euro

8. Ryan Gattis – Safe (Platzierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Ingo Herzke und Michael Kellner. Rowohlt, 412 Seiten, 20 Euro

9. Christoph Peters – Das Jahr der Katze (Platzierung im Vormonat: /)

Luchterhand, 352 Seiten, 22 Euro

10. Susanne Saygin – Feinde (Platzierung im Vormonat: /)

Heyne, 352 Seiten, 12,99 Euro

Mächtig viel Lesestoff. Auch weil anscheinend die Zeiten von Zweihundert-Seiten-Büchern endgültig vorbei sind. Nur Simone Buchholz und Jérôme Leroy erzählen ihre Geschichten in unter Zweihunderfünfzig Seiten. Fred Vargas braucht über fünfhundert Seiten.


Die Krimibestenliste November 2017

November 7, 2017

Die Zeit, die man auf der Kuschelcouch unter dem Licht einer Lampe mit einem dicken Buch verbringen kann, wird länger und die November-Krimibestenliste (präsentiert von F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur) hat da einige Lesetipps:

1. (-) John le Carré – Das Vermächtnis der Spione

2. (3) Lisa Sandlin: Ein Job für Delpha

3. (2) Friedrich Ani – Ermordung des Glücks

4. (-) Iori Fujiwara – Der Sonnenschirm des Terroristen

5. (-) Norbert Horst – Kaltes Land

6. (-) Dave Zeltserman – Small Crimes

7. (-) Andreas Pflüger – Niemals

8. (9) David Whish-Wilson – Die Ratten von Perth

9. (-) Tanguy Viel – Selbstjustiz

10. (-) Liza Cody – Krokodile und edle Ziele

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einiges, vor allem aus dem Hardboiled-Bereich, wie Lisa Sandlin und Dave Zeltserman, liegen bei mir rum. Iori Fujiwara in Japan bereits 1998 erschienener Roman über einen japanischen Terroristen, der nach zwei Jahrzehnten im Untergrund in einen Terroranschlag in Tokio verwickelt wird und seine Unschuld beweisen will, liegt auch auf meinem Zu-lesen-Stapel.

Zuletzt habe ich Tom Franklins wüstes Werk „Smonk“ (pulp master) gelesen. Besprechung demnächst. Craig Johnsons Neowestern „Longmire: Bittere Wahrheiten“ lese ich gerade. Die „Longmire“-TV-Serie basiert auf Johnsons Romanen.

Und dazwischen werden die Kurzgeschichten aus „Paris Noir“ (unter anderem von Didier Daeninckx, Jérôme Leroy, Chantal Pelletier und Jean-Bernard Pouy) genossen. Auch dazu demnächst mehr begeisterte Worte. Wenn’s klappt in einer Doppelbesprechung mit „Nighthawks: Stories nach Gemälden von Edgar Hopper“ (von, u. a., Lee Child, Michael Connelly, Jeffery Deaver, Stephen King, Joyce Carol Oates, Joe R. Lansdale und Lawrence Block – herrje, das Buch kann gar nicht schlecht sein).


Die Krimibestenliste August 2017

August 7, 2017

Für den Ferienmonat August lempfiehlt die Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und des Deutschlandfunk Kultur folgende Krimis für den Strandkorb:

1. Zoe Beck: Die Lieferantin (Suhrkamp, 326 Seiten 14,95 Euro)

2. Antonin Varenne: Die Treibjagd (Penguin, 304 Seiten, 10 Euro)

3. Larry Brown: Fay (Heyne, 656 Seiten, 24 Euro)

4. George Pelecanos: Hard Revolution (ars vivendi, 400 Seiten, 24 Euro)

5. Simone Buchholz: Beton Rouge (Suhrkamp, 230 Seiten, 14,95 Euro)

6. Monika Geier: Alles so hell da vorn (Ariadne im Argumentverlag, 416 Seiten, 13 Euro)

7. Carsten Jensen: Der erste Stein (Knaus, 640 Seiten, 26 Euro)

8. Graeme Macrae Burnet: Das Verschwinden der Adèle Bedeau (Europaverlag, 288 Seiten, 17,90 Euro)

9. Donato Carrisi: Der Nebelmann (Atrium, 336 Seiten, 20 Euro)

10. Robert Hültner: Lazare und der tote Mann am Strand (btb, 384 Seiten, 20 Euro)

Hach, und ich bin Verfilmungsbedingt mit Stephen King (Der dunkle Turm: Schwarz), Deborah Moggach (Tulpenfieber), Dave Eggers (The Circle), Ödön von Horváth (Jugend ohne Gott, „eine spannende Kriminalgeschichte“), Jérôme Leroy (Der Block) und Anthony Johnston (The coldest City, die Vorlage für „Atomic Blonde“) beschäftigt.

Und den neuen Lee Child (Der letzte Befehl – Warum ist der nicht auf der Liste?) und den neuen Don Winslow (Corruption – Warum ist der schon wieder weg von dr Liste?) will ich auch noch lesen. Die haben auch die richtige Mehr-als-400-Seiten-Strandkorblänge.


Die Krimibestenliste Juli 2017

Juli 3, 2017

Welche mörderischen Werke stehen auf der allmonatlichen Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und von Deutschlandfunk Kultur?

Nun, diese:

1(9) Monika Geier: Alles so hell da vorn

2(–) Carsten Jensen: Der erste Stein

3(–) Don Winslow: Corruption

4(2) Tom Bouman: Auf der Jagd

5(7) Adrian McKinty: Rain Dogs

6(6) Candice Fox: Fall

7(–) Jess Kidd: Der Freund der Toten

8(–) Paula Hawkins: Into theWater

9(–) Zoë Beck: Die Lieferantin

10(–) George Pelecanos: Hard Revolution

In Klammern ist die Platzierung vom Vormonat.

Winslow, McKinty und Fox liegen bei mir rum. Ebenfalls der neue Jack-Reacher-Roman „Der letzte Befehl“ von Lee Child. Seine ersten beiden Reacher-Romane „Größenwahn“ und „Ausgeliefert“ sind jetzt in einer Neuausgabe ebenfalls bei Blanvalet erhältlich.

George Pelecanos wird demnächst abgefeiert. Schön, dass er wieder einen deutschen Verlag gefunden hat.

Und Zoë Beck stellt am Montag, den 10. Juli, dem Erscheinungstag von „Die Lieferantin“ (Platz 9 der Liste), um 20.00 Uhr im English Theatre (Fidicinstraße 40, Berlin) ihren neuen Roman vor.


Die Krimibestenliste Juni 2017

Juni 6, 2017

Die Krimibestenliste der F.A.S. und des Deutschlandfunk Kultur empfiehlt für die langen Abende in lauschigen Biergärten diese kriminelle Lektüre:

1. Gary Victor – Suff und Sühne (Platzierung im Vormonat: 1)

2. Tom Bouman – Auf der Jagd (Platzierung im Vormonat: /)

3. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Platzierung im Vormonat: 4)

4. Carol O´Connell – Es geschah im Dunkeln (Platzierung im Vormonat: 6)

5. James Rayburn – Sie werden dich finden (Platzierung im Vormonat: 5)

6. Candice Fox – Fall (Platzierung im Vormonat: 3)

7. Adrian McKinty – Rain Dogs (Platzierung im Vormonat: /)

8. Jérôme Leroy – Der Block (Platzierung im Vormonat: 2)

9. Monika Geier – Alles so hell da vorn (Platzierung im Vormonat: /)

10. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (Platzierung im Vormonat: 7)

Fox, McKinty, Leroy – ich muss unbedingt einen Lesetag einschieben.


Die KrimiBestenliste Mai 2017

Mai 8, 2017

Der sonnige Sonntag ist rum, der Wonnemonat Mai meldet sich wieder mit Pfui-Bäh-Temperaturen zurück und die F.A.S. und der Deutschlandfunk Kultur präsentieren ihre monatliche Bestenliste:

1. Gary Victor – Suff und Sühne (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Peter Trier. Litradukt, 160 Seiten, 11,90 Euro.

2. Jérôme Leroy – Der Block (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend. Edition Nautilus, 320 Seiten, 19,90 Euro.

3. Candice Fox – Fall (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Anke Caroline Burger. Suhrkamp, 470 Seiten, 15,95 Euro.

4. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Alf Mayer. Pendragon, 352 Seiten, 17 Euro.

5. James Rayburn – Sie werden dich finden (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. Klett-Cotta, 400 Seiten, 14,95 Euro.

6. Carol O´Connell – Es geschah im Dunklen (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Judith Schwaab. btb, 480 Seiten, 9,99 Euro.

7. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (Platzierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Guntrud Argo u. a. Heyne, 864 Seiten, 27,99 Euro.

8. Marina Heib – Drei Meter unter Null (Platzierung im Vormonat: /)

Heyne Encore, 256 Seiten, 19,99 Euro.

9. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer (Platzierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell. Rowohlt, 271 Seiten, 22,95 Euro.

10. Reginald Hill – Die letzte Stunde naht (Platzierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet. Droemer, 448 Seiten, 22,99 Euro.

 


Die Krimibestenliste April 2017

April 3, 2017

Ostergeschenke? Mordsgeschenke? Jedenfalls empfiehlt die April-Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur zur Lektüre (nicht zur Nachahmung):

1. Jérôme Leroy – Der Block (Platzierung im Vormonat: 4)

2. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Platzierung im Vormonat: /)

3. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (Platzierung im Vormonat: /)

4. Jerome Charyn – Winterwarnung (Platzierung im Vormonat: 2)

5. Reginald Hill – Die letzte Stunde naht (Platzierung im Vormonat: /)

6. Graeme Macrae Burnet – Sein blutiges Projekt (Platzierung im Vormonat: 3)

7. Peter May – Moorbruch (Platzierung im Vormonat: 9)

8. Max Annas – Illegal (Platzierung im Vormonat: 7)

9. Kanae Minato – Geständnisse (Platzierung im Vormonat: /)

10. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer (Platzierung im Vormonat: 1)

Eine ziemlich männerlastige Liste. Ein deutscher Autor, eine Übersetzung aus dem Französischen und der Rest aus dem Englischen.

Soviel zur Statistik.

Meine Jubelarie zu „Geld ist nicht genug“ von Wallace Stroby erscheint demnächst. Ist ein Buch, das so hundertprozentig in meinem Beuteschema (Hardboiled! Noir! Profidieb!) ist, dass ich es nicht lesen muss, um zu wissen, dass es mir gefällt. Und das genau deshalb gelesen wird.

Danach vielleicht der neue Kristof-Kryszinski-Krimi „Tauchstation“ (Rotbuch Krimi) von Jörg Juretzka. Der kommt nie auf die Bestenliste. Keine Ahnung, was er den Bestenlistenmachern angetan hat.


Die Krimibestenliste März 2017

März 6, 2017

In der frühlingshaften Krimibestenliste (früher KrimiZeit-Bestenliste) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Werke:

1. (-) Denis Johnson: Die lachenden Ungeheuer

2. (2) Jerome Charyn: Winterwarnung

3. (-) Graeme Macrae Burnet: Sein blutiges Projekt

4. (-) Jérôme Leroy: Der Block

5 (1) Tana French: Gefrorener Schrei

6 (9) Mark Douglas-Home: Sea Detective

7 (-) Max Annas: Illegal

8 (3) Paul Mendelson: Die Straße ins Dunkel

9 (-) Peter May: Moorbruch

10 (-) Federico Axat: Mysterium

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Mit Max Annas hat es dieses Mal nur ein deutscher Autor auf die Liste geschafft.

Wird nach der Leipziger Buchmesse bestimmt besser.

Ich lese im Moment Shusaku Endos „Schweigen“, die Vorlage für den neuen Martin-Scorsese-Film „Silence“.

Danach; mal sehen. Vielleicht die „Winterwarnung“. Oder etwas ganz anderes. Aber es wird ein Krimi sein.


Die Krimibestenliste Februar 2017

Februar 10, 2017

In der aktuellen Krimibestenliste (früher KrimiZeit-Bestenliste) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Werke:

1. Tana French – Gefrorener Schrei (Platzierung im Vormonat: 4)

2. Jerome Charyn – Winterwarnung (Platzierung im Vormonat: /)

3. Paul Mendelson – Die Straße ins Dunkel (Platzierung im Vormonat: /)

4. Liza Cody – Miss Terry (Platzierung im Vormonat 2)

5. André Pilz – Der anatolische Panther (Platzierung im Vormonat: /)

6. Bernhard Aichner – Totenrausch (Platzierung im Vormonat: /)

7. Patrick McGinley – Bogmail (Platzierung im Vormonat: 1)

8. Joe Ide – IQ (Platzierung im Vormonat: 6)

9. Mark Douglas-Home – Sea Detective (Platzierung im Vormonat: /)

10. Les Edgerton – Der Vergewaltiger (Platzierung im Vormonat: /)

So viele Neueinsteiger und ich war die vergangenen Tage mit „Timm Thaler“, „Hidden Figures“ und Peter Handke beschäftigt. Und lese jetzt, aus aktuellem Anlass, als Ausgleich zu den Tageszeitungen, Barack Obamas Redensammlung „Worte müssen etwas bedeuten“ (Suhrkamp, schlappe zehn Euro).


Die Krimibestenliste Januar 2017

Januar 9, 2017

Nachdem die Wochenzeitung „Die Zeit“ sich aus der KrimiZeit-Bestenliste, die sie zuletzt arg stiefmütterlich behandelte, verabschiedete, mussten die Macher natürlich den Namen ändern und mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung ist auch ein neuen Partner an Bord. Künftig wird die Bestenliste am ersten Sonntag des Monats in der F. A. S. und Deutschlandradio Kultur präsentiert.

Im Januar stehen folgende Werke auf der Liste:

1. Patrick McGinley – Bogmail

2. Liza Cody – Miss Terry

3. Franz Dobler – Ein Schlag ins Gesicht

4. Tana French – Gefrorener Schrei

5. Malla Nunn – Zeit der Finsternis

6. Joe Ide – IQ

7. Peter Temple – Die Schuld vergangener Tage

8. Rosamund Lupton – Lautlose Nacht

9. Nicola Lagioia – Eiskalter Süden

10. Volker Kutscher – Lunapark


Die KrimiZeit-Jahresbestenliste 2016

Dezember 19, 2016

Zum Jahresende gibt es immer die Jahresbestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio. Auf diese Liste können nur Kriminalromane gelangen, die in den vergangenen Monaten auf einer der Monatslisten waren, was dann das Ergebnis doch etwas vorhersehbar macht:

1 Garry Disher: Bitter Wash Road (Unionsverlag)

2 Simone Buchholz: Blaue Nacht (Suhrkamp)

3 Max Annas: Die Mauer (Rowohlt)

4 Liza Cody: Miss Terry (Ariadne im Argumentverlag)

5 Franz Dobler: Ein Schlag ins Gesicht (Tropen)

6 Giancarlo De Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom (Folio)

7 Andreas Pflüger: Endgültig (Suhrkamp)

8 James Grady: Die letzten Tage des Condor (Suhrkamp)

9 Dominique Manotti: Schwarzes Gold (Ariadne im Argumentverlag)

10 Malla Nunn: Tal des Schweigens (Ariadne im Argumentverlag)

Zehn Romane, drei von Suhrkamp, drei von Ariadne. Da scheint es starke biotopische Tendenzen zu geben. Auch weil viele Autoren sattsam bekannt sein. Einige fehlen. Spontan fällt mir Friedrich Ani ein (der ja auf den letzten Monatslisten war). Auch James Lee Burke fehlt. Er wurde letztes Jahr wie der wiederkehrte Heiland in den Himmel hochgejubelt und von dem, neben Neuauflagen (zuletzt „Blut in den Bayous“, Pendragon) auch neue Romane übersetzt wurden. Oder Joe R. Lansdale. Ebenso, sofern die Bücher auf den Monatslisten waren, alles von Pendragon, Polar, pulp master und Golkonda. Von den kleinen Verlagen. Bei den großen Publikumsverlagen, wie Heyne und Goldmann, sieht es nicht viel besser aus.

Trotzdem ist es eine schöne Liste, die mich daran erinnert, endlich mal die hier erwähnten Romane von Garry Disher, James Grady (gerne in Verbindung mit dem ersten Condor-Roman) und Dominique Manotti zu lesen. Bei einigen Werken, vor allem denen von Simone Buchholz und Franz Dobler, spricht mich dagegen schon der Klappentext absolut nicht an.

Liza Codys „Miss Terry“ lese ich gerade und bis jetzt hält sich meine Begeisterung in Grenzen.


Die KrimiZeit-Bestenliste Dezember 2016

Dezember 2, 2016

Die letzte Bestenliste des Kalenderjahres von der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio:

1 (-) Liza Cody: Miss Terry

2 (-) Patrick McGinley: Bogmail

3 (2) Malla Nunn: Zeit der Finsternis

4 (1) Franz Dobler: Ein Schlag ins Gesicht

5 (4) Peter Temple: Die Schuld vergangener Tage

6 (5) Matthias Wittekindt: Der Unfall in der Rue Bisson

7 (-) Ian McEwan: Nussschale

8 (3) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

9 (-) Christian von Ditfurth: Zwei Sekunden

10 (7) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Das erinnert mich daran, dass ich auch Weihnachts- und Jahresendlisten machen sollte.

Und noch einiges lesen sollte.


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2016

November 4, 2016

Wer die Weihnachtsgeschenke vor dem Fest testen möchte, kann sich in punkto „Mord & Totschlag“ von der neuen Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio inspirieren lassen:

1 (-) Franz Dobler: Schlag ins Gesicht

2 (10) Malla Nunn: Zeit der Finsternis

3 (1) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

4 (-) Peter Temple: Die Schuld vergangener Tage

5 (-) Matthias Wittekindt: Der Unfall in der Rue Bisson

6 (6) Alan Carter: Des einen Freund

7 (2) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

8 (7) Benjamin Whitmer: Nach mir die Nacht

9 (-) Candice Fox: Eden

10 (4) Patrícia Melo: Trügerisches Licht

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einiges liegt auch auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Neben, wegen der Verfilmung, Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“, einigen Sachbüchern und Weihnachtskrimis, über die ich vor dem Fest etwas schreiben will. Zu Weihnachten kann ich dann ja Fastnachts- und Osterkrimis lesen.

Und dann gibt es mit „Peripherie“ (The Periphal, 2014) auch einen neuen Roman von William Gibson. Aber der schreibt ja Science-Fiction


Die KrimiZeit-Bestenliste Oktober 2016

Oktober 7, 2016

Die Tage werden kälter. Die neue Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio bleibt mörderisch über die Strecke von zehn Empfehlungen:

1 (2) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

2 (6) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

3 (7) Eoin McNamee: Blau ist die Nacht

4 (4) Patrícia Melo: Trügerisches Licht

5 (9) Iain Levison: Gedankenjäger

6 (-) Alan Carter: Des einen Freund

7 (-) Benjamin Whitmer: Nach mir die Nacht

8 (1) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

9 (-) Arne Dahl: Sieben minus eins

10 (-) Mala Nunn: Zeit der Finsternis

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die KrimiZeit-Bestenliste September 2016

September 4, 2016

Die Tage werden kürzer, aber die neue Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio empfiehlt wieder nur zehn Kriminalromane:

1 (10) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

2 (-) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

3 (3) James Grady: Die letzten Tage des Condor

4 (7) Patricia Melo: Trügerisches Licht

5 (1) Max Annas: Die Mauer

6 (-) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

7 (-) Eoin McNamee: Blau ist die Nacht

8 (6) Jesper Stein: Bedrängnis

9 (-) Iain Levison: Gedankenjäger

10 (2) Denise Mina: Die tote Stunde

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2016

Juni 2, 2016

Lesestoff für draußen (bei Sonnenschein) und drinnen (bei Regen), geprüft von der KrimiZeit-Jury von Die Zeit und Nordwestradio:

1(1) Simone Buchholz: Blaue Nacht

2(9) Dominique Manotti: Schwarzes Gold

3(-) Olen Steinhauer: Der Anruf

4(10) Gerald Kersh: Die Toten schauen zu

5(-) Christian Roux: Der Mann mit der Bombe

6(4) Ahmed Mourad: Vertigo

7(6) James Lee Burke: Mississippi Jam

8(-) Andrea Fischer Schulthess: Motel Terminal

9(-) Ulrich Ritzel: Nadjas Katze

10(-) Christine Lehmann: Allesfresser

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Mit vier Frauen ist der Frauenanteil – ohne jetzt noch einmal alle früheren Bestenlisten anzusehen – ungewöhnlich hoch.

Einiges habe ich ja schon besprochen. Manotti (Polit-Thriller) und Steinhauer (Agenten-Thriller) sollten demnächst folgen. Neben Besprechungen von Eric Amblers „Die Maske des Dimitrios“ und Friedrich Anis „Der geheimnisvolle Engel“ (seltsam, dass dieser Tabor-Süden-Roman es nicht auf die Liste schaffte).

Das klingt jetzt fast, als hoffe ich auf schlechtes Wetter.


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2016

Mai 9, 2016

Endlich Sommer! Da darf ich die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste von Zeit und Nordwestradio etwas verspätet posten. Auf der Liste stehen

1 (-) Simone Buchholz: Blaue Nacht

2 (2) Andreas Pflüger: Endgültig

3 (1) Garry Disher: Bitter Wash Road

4 (4) Ahmed Mourad: Vertigo

5 (3) Ross Thomas: Porkchoppers

6 (10) James Lee Burke: Mississippi Jam

7 (-) Urban Waite Keine Zeit für Gnade

8 (8) Declan Burke: The Big O

9 (-) Dominique Manotti: Schwarzes Gold

10 (-) Gerald Kersh: Die Toten schauen zu

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Für die Statistikjunkies (ohne Gewähr):

2 Frauen, 8 Männer

2 Deutsche

6 Übersetzungen aus dem Englischen (davon 3 US-Amerikaner), 1 aus dem Französischen, 1 aus dem Arabischen

Mindestens die Bücher von Ross Thomas (eine Neuübersetzung), James Lee Burke und Gerald Kersh sind im Original schon vor Jahrzehnten erschienen. Sind trotzdem lesenswert.

Und Dominique Manotti lässt ihren Roman 1973 spielen. Steht natürlich ganz oben auf meiner Leseliste. Neben Declan Burke.


Die KrimiZeit-Bestenliste März 2016

März 7, 2016

Etwas später als normalerweise gibt es die KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und Nordwest Radio) für den sehr österlichen März:
1(-) Garry Disher: Bitter Wash Road
2(2) Ryan Gattis: In den Straßen die Wut
3(-) Andreas Pflüger: Endgültig
4(-) Ross Thomas: Porkchoppers
5(1) Malla Nunn: Tal des Schweigens
6(-) Cormac McCarthy: Der Feldhüter
7(3) Tito Topin: Exodus aus Libyen
8(-) Michael Robotham: Der Schlafmacher
9(-) Eugene McCabe: Die Welt ist immer noch schön
10(9) Joseph Kanon: Leaving Berlin

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Da sind ja einige Perlen dabei.


Die KrimiZeit-Bestenliste Januar 2016

Januar 7, 2016

Neues Jahr, neues Glück für einige Krimis bei der Bestenliste der KrimiZeit, die jeden Monat zehn besonders lesenswerte Kriminalromane empfiehlt. Für den Januar sind es, ohne weitere Kommentare:
1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
2) Richard Price: Die Unantastbaren
3) Adrian McKinty: Gun Street Girl
4) Olivier Bottini: Im weißen Kreis
5) Malla Nunn: Tal des Schweigens
6) Tito Topin: Exodus aus Libyen
7) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
8) Karin Slaughter: Cop Town
9) Paul Mendelson: Die Unschuld stirbt, das Böse lebt
10) Deon Meyer: Icarus


Die Krimi-Zeit-Jahresbestenliste 2015

Dezember 21, 2015

Noch rechtzeitig vor dem Panik-Weihnachtsbuchkauf (weil ja niemand ahnen konnte, dass Heiligabend dieses Jahr am 24. Dezember ist) hat die KrimiZeit ihre Jahresbestenliste veröffentlicht:
1 Merle Kröger: Havarie (Ariadne bei Argument, 256 S., 15,00 €)
2 Friedrich Ani: Der namenlose Tag (Suhrkamp, 302 S., 19,95 €)
3 Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil (Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. Limes, 512 S., 19,99 €)
4 James Lee Burke: Glut und Asche (Aus dem Englischen von Daniel Müller. Heyne, 696 S., 17,99 €)
5 William McIlvanney: Fremde Treue (Aus dem Englischen von Conny Lösch. Kunstmann, 352 S., 19,95 €)
6 Antonio Ortuño: Die Verbrannten (Aus dem Spanischen von Nora Haller. Kunstmann, 256 S., 19,95 €)
7 Carol O’Connell: Kreidemädchen (Aus dem Englischen von Judith Schwaab. btb, 541 S., 9,99 €)
8 Richard Price: Die Unantastbaren (Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow. S. Fischer, 432 S., 24,99 €)
9 Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht (Aus dem Koreanischen von Kyong-Hae Flügel. Unionsverlag, 524 S., 19,95 €)
10 James Ellroy: Perfidia (Aus dem Englischen von Stephen Tree. Ullstein, 956 S., 25,00 €)

Es sind natürlich keine wirklich großen Überraschungen drauf, weil auf die Jahresbestenliste nur Krimis kommen können, die schon auf einer der monatlichen Bestenlisten waren und man sich nach der Beliebtheit in den vergangenen Monaten denken kann, wer in die Jahresbestenliste kommt.

Sollte mich auch an meine Top/Flop-Listen setzen, in denen „Perfidia“ nicht auftauchen wird, weil ich den Tausendseiter nicht fertig gelesen habe.


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