Die Krimibestenliste November 2018

November 4, 2018

Die November-Krimibestenliste der F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfiehlt:

1. Mick Herron – Slow Horses. Ein Fall für Jackson Lamb (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Stefanie Schäfer. Diogenes, 480 Seiten, 24 Euro

2. Fred Vargas – Der Zorn der Einsiedlerin (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. Limes, 512 Seiten, 23 Euro

3. Louise Penny – Hinter den drei Kiefern (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck. Kampa, 496 Seiten, 16,90 Euro

4. Simone Buchholz – Mexikoring (Platzierung im Vormonat: 5)

Suhrkamp, 248 Seiten, 14,95 Euro

5. Tom Franklin – Krumme Type, krumme Type (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl. Pulp Master, 416 Seiten, 15,80 Euro

6. Jérôme Leroy – Die Verdunkelten (Platzierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Cornelia Wend.Edition Nautilus, 224 Seiten, 18 Euro

7. Bill Beverley – Dodgers (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Hans M. Herzog. Diogenes, 400 Seiten, 24 Euro

8. Ryan Gattis – Safe (Platzierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Ingo Herzke und Michael Kellner. Rowohlt, 412 Seiten, 20 Euro

9. Christoph Peters – Das Jahr der Katze (Platzierung im Vormonat: /)

Luchterhand, 352 Seiten, 22 Euro

10. Susanne Saygin – Feinde (Platzierung im Vormonat: /)

Heyne, 352 Seiten, 12,99 Euro

Mächtig viel Lesestoff. Auch weil anscheinend die Zeiten von Zweihundert-Seiten-Büchern endgültig vorbei sind. Nur Simone Buchholz und Jérôme Leroy erzählen ihre Geschichten in unter Zweihunderfünfzig Seiten. Fred Vargas braucht über fünfhundert Seiten.


Die Krimibestenliste November 2017

November 7, 2017

Die Zeit, die man auf der Kuschelcouch unter dem Licht einer Lampe mit einem dicken Buch verbringen kann, wird länger und die November-Krimibestenliste (präsentiert von F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur) hat da einige Lesetipps:

1. (-) John le Carré – Das Vermächtnis der Spione

2. (3) Lisa Sandlin: Ein Job für Delpha

3. (2) Friedrich Ani – Ermordung des Glücks

4. (-) Iori Fujiwara – Der Sonnenschirm des Terroristen

5. (-) Norbert Horst – Kaltes Land

6. (-) Dave Zeltserman – Small Crimes

7. (-) Andreas Pflüger – Niemals

8. (9) David Whish-Wilson – Die Ratten von Perth

9. (-) Tanguy Viel – Selbstjustiz

10. (-) Liza Cody – Krokodile und edle Ziele

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einiges, vor allem aus dem Hardboiled-Bereich, wie Lisa Sandlin und Dave Zeltserman, liegen bei mir rum. Iori Fujiwara in Japan bereits 1998 erschienener Roman über einen japanischen Terroristen, der nach zwei Jahrzehnten im Untergrund in einen Terroranschlag in Tokio verwickelt wird und seine Unschuld beweisen will, liegt auch auf meinem Zu-lesen-Stapel.

Zuletzt habe ich Tom Franklins wüstes Werk „Smonk“ (pulp master) gelesen. Besprechung demnächst. Craig Johnsons Neowestern „Longmire: Bittere Wahrheiten“ lese ich gerade. Die „Longmire“-TV-Serie basiert auf Johnsons Romanen.

Und dazwischen werden die Kurzgeschichten aus „Paris Noir“ (unter anderem von Didier Daeninckx, Jérôme Leroy, Chantal Pelletier und Jean-Bernard Pouy) genossen. Auch dazu demnächst mehr begeisterte Worte. Wenn’s klappt in einer Doppelbesprechung mit „Nighthawks: Stories nach Gemälden von Edgar Hopper“ (von, u. a., Lee Child, Michael Connelly, Jeffery Deaver, Stephen King, Joyce Carol Oates, Joe R. Lansdale und Lawrence Block – herrje, das Buch kann gar nicht schlecht sein).


Die Krimibestenliste April 2017

April 3, 2017

Ostergeschenke? Mordsgeschenke? Jedenfalls empfiehlt die April-Krimibestenliste der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur zur Lektüre (nicht zur Nachahmung):

1. Jérôme Leroy – Der Block (Platzierung im Vormonat: 4)

2. Wallace Stroby – Geld ist nicht genug (Platzierung im Vormonat: /)

3. Marlon James – Eine kurze Geschichte von sieben Morden (Platzierung im Vormonat: /)

4. Jerome Charyn – Winterwarnung (Platzierung im Vormonat: 2)

5. Reginald Hill – Die letzte Stunde naht (Platzierung im Vormonat: /)

6. Graeme Macrae Burnet – Sein blutiges Projekt (Platzierung im Vormonat: 3)

7. Peter May – Moorbruch (Platzierung im Vormonat: 9)

8. Max Annas – Illegal (Platzierung im Vormonat: 7)

9. Kanae Minato – Geständnisse (Platzierung im Vormonat: /)

10. Denis Johnson – Die lachenden Ungeheuer (Platzierung im Vormonat: 1)

Eine ziemlich männerlastige Liste. Ein deutscher Autor, eine Übersetzung aus dem Französischen und der Rest aus dem Englischen.

Soviel zur Statistik.

Meine Jubelarie zu „Geld ist nicht genug“ von Wallace Stroby erscheint demnächst. Ist ein Buch, das so hundertprozentig in meinem Beuteschema (Hardboiled! Noir! Profidieb!) ist, dass ich es nicht lesen muss, um zu wissen, dass es mir gefällt. Und das genau deshalb gelesen wird.

Danach vielleicht der neue Kristof-Kryszinski-Krimi „Tauchstation“ (Rotbuch Krimi) von Jörg Juretzka. Der kommt nie auf die Bestenliste. Keine Ahnung, was er den Bestenlistenmachern angetan hat.


Die Krimibestenliste März 2017

März 6, 2017

In der frühlingshaften Krimibestenliste (früher KrimiZeit-Bestenliste) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Werke:

1. (-) Denis Johnson: Die lachenden Ungeheuer

2. (2) Jerome Charyn: Winterwarnung

3. (-) Graeme Macrae Burnet: Sein blutiges Projekt

4. (-) Jérôme Leroy: Der Block

5 (1) Tana French: Gefrorener Schrei

6 (9) Mark Douglas-Home: Sea Detective

7 (-) Max Annas: Illegal

8 (3) Paul Mendelson: Die Straße ins Dunkel

9 (-) Peter May: Moorbruch

10 (-) Federico Axat: Mysterium

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Mit Max Annas hat es dieses Mal nur ein deutscher Autor auf die Liste geschafft.

Wird nach der Leipziger Buchmesse bestimmt besser.

Ich lese im Moment Shusaku Endos „Schweigen“, die Vorlage für den neuen Martin-Scorsese-Film „Silence“.

Danach; mal sehen. Vielleicht die „Winterwarnung“. Oder etwas ganz anderes. Aber es wird ein Krimi sein.


Die Krimibestenliste Februar 2017

Februar 10, 2017

In der aktuellen Krimibestenliste (früher KrimiZeit-Bestenliste) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Deutschlandradio Kultur empfehlen die Damen und Herren Krimikritiker folgende Werke:

1. Tana French – Gefrorener Schrei (Platzierung im Vormonat: 4)

2. Jerome Charyn – Winterwarnung (Platzierung im Vormonat: /)

3. Paul Mendelson – Die Straße ins Dunkel (Platzierung im Vormonat: /)

4. Liza Cody – Miss Terry (Platzierung im Vormonat 2)

5. André Pilz – Der anatolische Panther (Platzierung im Vormonat: /)

6. Bernhard Aichner – Totenrausch (Platzierung im Vormonat: /)

7. Patrick McGinley – Bogmail (Platzierung im Vormonat: 1)

8. Joe Ide – IQ (Platzierung im Vormonat: 6)

9. Mark Douglas-Home – Sea Detective (Platzierung im Vormonat: /)

10. Les Edgerton – Der Vergewaltiger (Platzierung im Vormonat: /)

So viele Neueinsteiger und ich war die vergangenen Tage mit „Timm Thaler“, „Hidden Figures“ und Peter Handke beschäftigt. Und lese jetzt, aus aktuellem Anlass, als Ausgleich zu den Tageszeitungen, Barack Obamas Redensammlung „Worte müssen etwas bedeuten“ (Suhrkamp, schlappe zehn Euro).


Die KrimiZeit-Jahresbestenliste 2016

Dezember 19, 2016

Zum Jahresende gibt es immer die Jahresbestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio. Auf diese Liste können nur Kriminalromane gelangen, die in den vergangenen Monaten auf einer der Monatslisten waren, was dann das Ergebnis doch etwas vorhersehbar macht:

1 Garry Disher: Bitter Wash Road (Unionsverlag)

2 Simone Buchholz: Blaue Nacht (Suhrkamp)

3 Max Annas: Die Mauer (Rowohlt)

4 Liza Cody: Miss Terry (Ariadne im Argumentverlag)

5 Franz Dobler: Ein Schlag ins Gesicht (Tropen)

6 Giancarlo De Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom (Folio)

7 Andreas Pflüger: Endgültig (Suhrkamp)

8 James Grady: Die letzten Tage des Condor (Suhrkamp)

9 Dominique Manotti: Schwarzes Gold (Ariadne im Argumentverlag)

10 Malla Nunn: Tal des Schweigens (Ariadne im Argumentverlag)

Zehn Romane, drei von Suhrkamp, drei von Ariadne. Da scheint es starke biotopische Tendenzen zu geben. Auch weil viele Autoren sattsam bekannt sein. Einige fehlen. Spontan fällt mir Friedrich Ani ein (der ja auf den letzten Monatslisten war). Auch James Lee Burke fehlt. Er wurde letztes Jahr wie der wiederkehrte Heiland in den Himmel hochgejubelt und von dem, neben Neuauflagen (zuletzt „Blut in den Bayous“, Pendragon) auch neue Romane übersetzt wurden. Oder Joe R. Lansdale. Ebenso, sofern die Bücher auf den Monatslisten waren, alles von Pendragon, Polar, pulp master und Golkonda. Von den kleinen Verlagen. Bei den großen Publikumsverlagen, wie Heyne und Goldmann, sieht es nicht viel besser aus.

Trotzdem ist es eine schöne Liste, die mich daran erinnert, endlich mal die hier erwähnten Romane von Garry Disher, James Grady (gerne in Verbindung mit dem ersten Condor-Roman) und Dominique Manotti zu lesen. Bei einigen Werken, vor allem denen von Simone Buchholz und Franz Dobler, spricht mich dagegen schon der Klappentext absolut nicht an.

Liza Codys „Miss Terry“ lese ich gerade und bis jetzt hält sich meine Begeisterung in Grenzen.


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2016

November 4, 2016

Wer die Weihnachtsgeschenke vor dem Fest testen möchte, kann sich in punkto „Mord & Totschlag“ von der neuen Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio inspirieren lassen:

1 (-) Franz Dobler: Schlag ins Gesicht

2 (10) Malla Nunn: Zeit der Finsternis

3 (1) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

4 (-) Peter Temple: Die Schuld vergangener Tage

5 (-) Matthias Wittekindt: Der Unfall in der Rue Bisson

6 (6) Alan Carter: Des einen Freund

7 (2) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

8 (7) Benjamin Whitmer: Nach mir die Nacht

9 (-) Candice Fox: Eden

10 (4) Patrícia Melo: Trügerisches Licht

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einiges liegt auch auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Neben, wegen der Verfilmung, Hans Falladas „Jeder stirbt für sich allein“, einigen Sachbüchern und Weihnachtskrimis, über die ich vor dem Fest etwas schreiben will. Zu Weihnachten kann ich dann ja Fastnachts- und Osterkrimis lesen.

Und dann gibt es mit „Peripherie“ (The Periphal, 2014) auch einen neuen Roman von William Gibson. Aber der schreibt ja Science-Fiction


Die KrimiZeit-Bestenliste Oktober 2016

Oktober 7, 2016

Die Tage werden kälter. Die neue Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio bleibt mörderisch über die Strecke von zehn Empfehlungen:

1 (2) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

2 (6) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

3 (7) Eoin McNamee: Blau ist die Nacht

4 (4) Patrícia Melo: Trügerisches Licht

5 (9) Iain Levison: Gedankenjäger

6 (-) Alan Carter: Des einen Freund

7 (-) Benjamin Whitmer: Nach mir die Nacht

8 (1) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

9 (-) Arne Dahl: Sieben minus eins

10 (-) Mala Nunn: Zeit der Finsternis

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die KrimiZeit-Bestenliste September 2016

September 4, 2016

Die Tage werden kürzer, aber die neue Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio empfiehlt wieder nur zehn Kriminalromane:

1 (10) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

2 (-) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Die Nacht von Rom

3 (3) James Grady: Die letzten Tage des Condor

4 (7) Patricia Melo: Trügerisches Licht

5 (1) Max Annas: Die Mauer

6 (-) Friedrich Ani: Nackter Mann, der brennt

7 (-) Eoin McNamee: Blau ist die Nacht

8 (6) Jesper Stein: Bedrängnis

9 (-) Iain Levison: Gedankenjäger

10 (2) Denise Mina: Die tote Stunde

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die KrimiZeit-Bestenliste August 2016

August 8, 2016

Sommerferien und eine neue Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Zeit und Nordwestradio mit Empfehlungen für die Strandbar:

1 (1) Max Annas: Die Mauer

2 (6) Denise Mina: Die tote Stunde

3 (9) James Grady: Die letzten Tage des Condor

4 (2) Mike Nicol: Power Play

5 (7) Candice Fox: Hades

6 (-) Jesper Stein: Bedrängnis

7 (-) Patricia Melo: Trügerisches Licht

8 (5) Olen Steinhauer: Der Anruf

9 (10) Ian Rankin: Gesetz des Sterbens

10 (-) Donald Ray Pollock: Die himmlische Tafel

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Da fällt mir jetzt nur ein, dass 3sat am Freitag, den 19. August, um 22.10 Uhr die grandiose James-Grady-Verfilmung „Die drei Tage des Condor“ zeigt.

Die aktuelle Entschuldigung dafür ist der achtzigste Geburtstag von Hauptdarsteller Robert Redford am 18. August.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juli 2016

Juli 7, 2016

Die Fußballmeisterschaft ist ja bald um. Da kann man einen Blick auf die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste der KrimiZeit-Jury von Die Zeit und Nordwestradio werfen:

1 (-) Max Annas: Die Mauer

2 (-) Mike Nicol: Power Play

3 (2) Dominique Manotti: Schwarzes Gold

4 (1) Simone Buchholz: Blaue Nacht

5 (3) Olen Steinhauer: Der Anruf

6 (-) Denise Mina: Die tote Stunde

7 (-) Candice Fox: Hades

8 (8) Andrea Fischer Schulthess: Motel Terminal

9 (-) James Grady: Die letzten Tage des Condor

10 (-) Ian Rankin: Gesetz des Sterbens

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Sechs Neueinsteiger und eigentlich immer mit dem Hang zum dicken Buch. Immerhin benötigt Max Annas nur etwas über zweihundert Seiten für seine Geschichte. Nicol, Manotti, Fox, Grady und Rankin stehen auch auf meiner Leseliste. Mina kam nicht an, aber der neue Lee Child, der vielleicht im August auf die Bestenliste kommt, kann da als mehr als vollwertiger Ersatz fungieren. Wenn ich die Tage zum Lesen komme.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2016

Juni 2, 2016

Lesestoff für draußen (bei Sonnenschein) und drinnen (bei Regen), geprüft von der KrimiZeit-Jury von Die Zeit und Nordwestradio:

1(1) Simone Buchholz: Blaue Nacht

2(9) Dominique Manotti: Schwarzes Gold

3(-) Olen Steinhauer: Der Anruf

4(10) Gerald Kersh: Die Toten schauen zu

5(-) Christian Roux: Der Mann mit der Bombe

6(4) Ahmed Mourad: Vertigo

7(6) James Lee Burke: Mississippi Jam

8(-) Andrea Fischer Schulthess: Motel Terminal

9(-) Ulrich Ritzel: Nadjas Katze

10(-) Christine Lehmann: Allesfresser

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Mit vier Frauen ist der Frauenanteil – ohne jetzt noch einmal alle früheren Bestenlisten anzusehen – ungewöhnlich hoch.

Einiges habe ich ja schon besprochen. Manotti (Polit-Thriller) und Steinhauer (Agenten-Thriller) sollten demnächst folgen. Neben Besprechungen von Eric Amblers „Die Maske des Dimitrios“ und Friedrich Anis „Der geheimnisvolle Engel“ (seltsam, dass dieser Tabor-Süden-Roman es nicht auf die Liste schaffte).

Das klingt jetzt fast, als hoffe ich auf schlechtes Wetter.


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2016

Mai 9, 2016

Endlich Sommer! Da darf ich die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste von Zeit und Nordwestradio etwas verspätet posten. Auf der Liste stehen

1 (-) Simone Buchholz: Blaue Nacht

2 (2) Andreas Pflüger: Endgültig

3 (1) Garry Disher: Bitter Wash Road

4 (4) Ahmed Mourad: Vertigo

5 (3) Ross Thomas: Porkchoppers

6 (10) James Lee Burke: Mississippi Jam

7 (-) Urban Waite Keine Zeit für Gnade

8 (8) Declan Burke: The Big O

9 (-) Dominique Manotti: Schwarzes Gold

10 (-) Gerald Kersh: Die Toten schauen zu

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Für die Statistikjunkies (ohne Gewähr):

2 Frauen, 8 Männer

2 Deutsche

6 Übersetzungen aus dem Englischen (davon 3 US-Amerikaner), 1 aus dem Französischen, 1 aus dem Arabischen

Mindestens die Bücher von Ross Thomas (eine Neuübersetzung), James Lee Burke und Gerald Kersh sind im Original schon vor Jahrzehnten erschienen. Sind trotzdem lesenswert.

Und Dominique Manotti lässt ihren Roman 1973 spielen. Steht natürlich ganz oben auf meiner Leseliste. Neben Declan Burke.


Die KrimiZeit-Bestenliste April 2016

April 8, 2016

Das ist kein Aprilscherz. Es gibt eine neue KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und NordwestradioI:

1 (1) Garry Disher: Bitter Wash Road

2 (3) Andreas Pflüger: Endgültig

3 (4) Ross Thomas: Porkchoppers

4 (-) Ahmed Mourad: Vertigo

5 (2) Ryan Gattis: In den Straßen der Wut

6 (-) Brian Panowich: Bull Mountain

7 (-) Gioacchino Criaco: Schwarze Seelen

8 (-) Declan Burke: The Big O

9 (-) Tom Cooper: Das zerstörte Leben des Wes Trench

10 (-) James Lee Burke: Mississippi Jam

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die KrimiZeit-Bestenliste März 2016

März 7, 2016

Etwas später als normalerweise gibt es die KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und Nordwest Radio) für den sehr österlichen März:
1(-) Garry Disher: Bitter Wash Road
2(2) Ryan Gattis: In den Straßen die Wut
3(-) Andreas Pflüger: Endgültig
4(-) Ross Thomas: Porkchoppers
5(1) Malla Nunn: Tal des Schweigens
6(-) Cormac McCarthy: Der Feldhüter
7(3) Tito Topin: Exodus aus Libyen
8(-) Michael Robotham: Der Schlafmacher
9(-) Eugene McCabe: Die Welt ist immer noch schön
10(9) Joseph Kanon: Leaving Berlin

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Da sind ja einige Perlen dabei.


Die KrimiZeit-Bestenliste Februar 2016

Februar 6, 2016

Dank etwas Planungskuddelmuddel legt die Kriminalakte die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und Nordwest Radio) etwas später und mit viel Alaf und Helau („Möge es nützen!“) zu den Akten. Aktenkundig sind:
1) (5) Malla Nunn: Tal des Schweigens
2) (2) Richard Price: Die Unantastbaren
3) (6) Tito Topin: Exodus aus Libyen
4) (-) Ryan Gattis: In den Straßen der Wut
5) (1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
6) (4) Oliver Bottini: Im weißen Kreis
7) (7) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
8) (9) Paul Mendelsohn: Die Unschuld stirbt, das Böse lebt
9) (-) Joseph Kanon: Leaving Berlin
10) (3) Adrian McKinty: Gun Street Girl

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tja, nun, wie gewohnt sind viele Nicht-Deutsche dabei und dass Joseph Kanon es doch noch auf die Liste gepackt hat, freut mich.
Ich bin gerade beim Lesen von Mattias Boströms Sachbuch „Von Mr. Holmes zu Sherlock“ (interessantes Buch über Sir Arthur Conan Doyle, seine Nachkommen und all die Menschen, die als Autoren, Schauspieler und Fans Sherlock Holmes am Leben erhielten; sollte die Tage abgefeiert werden) und Robert Karjels Thriller „Der Schwede“ (den ich wahrscheinlich nicht fertig lese, weil er mich nicht packt). Und „True Detective – Staffel 2“ habe ich auch schon gesehen und fand es, angesichts der katastrophalen Kritiken, gar nicht so schlecht. Wird die Tage, irgendwie zwischen Deadpool, mit einigen anderen Krimiserien besprochen.


Die KrimiZeit-Bestenliste Januar 2016

Januar 7, 2016

Neues Jahr, neues Glück für einige Krimis bei der Bestenliste der KrimiZeit, die jeden Monat zehn besonders lesenswerte Kriminalromane empfiehlt. Für den Januar sind es, ohne weitere Kommentare:
1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
2) Richard Price: Die Unantastbaren
3) Adrian McKinty: Gun Street Girl
4) Olivier Bottini: Im weißen Kreis
5) Malla Nunn: Tal des Schweigens
6) Tito Topin: Exodus aus Libyen
7) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
8) Karin Slaughter: Cop Town
9) Paul Mendelson: Die Unschuld stirbt, das Böse lebt
10) Deon Meyer: Icarus


Die Krimi-Zeit-Jahresbestenliste 2015

Dezember 21, 2015

Noch rechtzeitig vor dem Panik-Weihnachtsbuchkauf (weil ja niemand ahnen konnte, dass Heiligabend dieses Jahr am 24. Dezember ist) hat die KrimiZeit ihre Jahresbestenliste veröffentlicht:
1 Merle Kröger: Havarie (Ariadne bei Argument, 256 S., 15,00 €)
2 Friedrich Ani: Der namenlose Tag (Suhrkamp, 302 S., 19,95 €)
3 Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil (Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. Limes, 512 S., 19,99 €)
4 James Lee Burke: Glut und Asche (Aus dem Englischen von Daniel Müller. Heyne, 696 S., 17,99 €)
5 William McIlvanney: Fremde Treue (Aus dem Englischen von Conny Lösch. Kunstmann, 352 S., 19,95 €)
6 Antonio Ortuño: Die Verbrannten (Aus dem Spanischen von Nora Haller. Kunstmann, 256 S., 19,95 €)
7 Carol O’Connell: Kreidemädchen (Aus dem Englischen von Judith Schwaab. btb, 541 S., 9,99 €)
8 Richard Price: Die Unantastbaren (Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow. S. Fischer, 432 S., 24,99 €)
9 Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht (Aus dem Koreanischen von Kyong-Hae Flügel. Unionsverlag, 524 S., 19,95 €)
10 James Ellroy: Perfidia (Aus dem Englischen von Stephen Tree. Ullstein, 956 S., 25,00 €)

Es sind natürlich keine wirklich großen Überraschungen drauf, weil auf die Jahresbestenliste nur Krimis kommen können, die schon auf einer der monatlichen Bestenlisten waren und man sich nach der Beliebtheit in den vergangenen Monaten denken kann, wer in die Jahresbestenliste kommt.

Sollte mich auch an meine Top/Flop-Listen setzen, in denen „Perfidia“ nicht auftauchen wird, weil ich den Tausendseiter nicht fertig gelesen habe.


Die KrimiZeit-Bestenliste Dezember 2015

Dezember 7, 2015

Etwas später als gewohnt: die KrimiZeit-Bestenliste für den Dezember:
1) (1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
2) (-) Richard Price: Die Unantastbaren
3) (7) Oliver Bottini: Im weißen Kreis
4) (3) Antonio Ortuno: Die Verbrannten
5) (-) Fuminori Nakamura: Der Dieb
6) (6) Seamus Smyth: Spielarten der Rache
7) (-) Adrian McKinty: Gun Street Girl
8) (-) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
9) (-) Deon Meyer: Icarus
10) (8) Dennis Lehane: Am Ende der Welt

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Irgendwie interessiert mich, außer den üblichen Verdächtigen (die Herren Lehane und McKinty), vieles auf der Empfehlungsliste nicht sonderlich.


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2015

November 7, 2015

Neblige Tage, lange Nächte und eine KrimiZeit-Bestenliste, die für spannende Abende sorgen will:
1) (-) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbal
2) (3) William McIlvanney: Fremde Treue
3) (6) Antonio Ortuno: Die Verbrannten
4) (4) James Lee Burke: Glut und Asche
5) (1) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
6) (9) Seamus Smyth: Spielarten der Rache
7) (-) Olivier Bottini: Im weißen Kreis
8) (-) Dennis Lehane: Am Ende einer Welt
9) (10) Michael Fehr: Simeliberg
10) (-) Christoph Peters: Der Arm des Kraken

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

McIlvanney wird die Tage besprochen. Burke (mit Einschränkungen), Ani, Smyth (Hey, Pulp Master!) und Lehane (die 1943 spielende Fortsetzung von „In der Nacht“) empfehle ich blind.
Jetzt lese ich erst einmal Wallace Strobys „Kalter Schuss ins Herz“ (Pendragon); ein Buch für die Parker-Wyatt-Fans. Und dann hat Jürgen Kehrer mit „Wilsberg – Ein bisschen Mord muss sein“ (Grafit) wirklich einen neuen Wilsberg-Roman geschrieben.


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