James Bond 007: Octopussy (Octopussy, Großbritannien/USA 1983)
Regie: John Glen
Drehbuch: George MacDonald Fraser, Richard Maibaum, Michael G. Wilson
LV: Ian Fleming: Octopussy, 1966 (Kurzgeschichte, veröffentlicht in „Octopussy and The Living Daylights“) (Octopussy und andere riskante Geschäfte; Octopussy)
James Bond kämpft gegen General Orlov, Kamal Khan und Octopussy. Sie möchten in Deutschland auf einem US-Militärstützpunkt eine Atombombe zünden und so die Abrüstungsverhandlungen sabotieren. Kann Bond die Katastrophe verhindern?
1983 gab es das Kinoduell zwischen Roger Moore und Sean Connery, der in „Sag niemals nie“ wieder James Bond spielte. Connerys Bond-Film ist der bessere Bond-Film.
Moores Bond-Film ist Klamauk.
Eine zeitgenössische Kritik: „John Glens Film wirkt recht blaß und langatmig, ja von der Geschichte her ist es eines der schwächsten James-Bond-Abenteuer.“ (Fischer Film Almanach 1984)
Danach, um 23.05 Uhr, zeigt Pro7 mit „In tödlicher Mission“ einen weiteren Roger-Moore-James-Bond-Film.
mit Roger Moore, Maud Adams, Louis Jordan, Kristina Wayborn, Kabir Debi, Steven Berkoff, David Meyer, Desmond Llewelyn, Lois Maxwell
Nach Sean Connery übernahm Roger Moore die Rolle. Seine ersten beiden Einsätze werden heute gezeigt:
Pro 7, 20.15
JAMES BOND: Leben und sterben lassen (Live and let die, Großbritannien 1973)
Regie: Guy Hamilton
Drehbuch: Tom Mankiewicz
LV: Ian Fleming: Live and let die, 1954 (Leben und sterben lassen)
In Ian Flemings zweitem Bond-Roman finanziert Mr. Big mit Goldmünzen aus einem Piratenschatz die sowjetische Spionage in den USA. In der Karibik kommt es zum abschließenden Kampf zwischen Mr. Big und Bond.
Im Film will Mr. Big die USA mit Heroin überschwemmen.
Der Action-Höhepunkt in Roger Moores erstem Auftritt als James Bond ist ein Bootsrennen in Louisiana. Der Film ginge als netter Agententhriller durch, wenn da nicht der Bösewicht und, damit verbunden, die unerträgliche Zeichnung der Afroamerikaner als eine Horde degenerierter Krimineller wäre. In dem Magazin „Time“ wurde Bond deshalb – zu Recht – ein „rassistisches Schwein“ genannt.
Mit Roger Moore, Jane Seymour, Yaphet Kotto, Clifton James, Julius W. Harris, Geoffrey Holder, David Hedison, Bernhard Lee, Lois Maxwell
JAMES BOND: Der Mann mit dem goldenen Colt (The Man with the Golden Gun, Großbritannien 1974)
Regie: Guy Hamilton
Drehbuch: Richard Maibaum, Tom Mankiewicz
LV: Ian Fleming: The man with the golden gun, 1965 (007 James Bond und der Mann mit dem goldenen Colt, 007 James Bond und der goldene Colt)
Zweiter Einsatz von Roger Moore als Geheimagent ihrer Majestät. Sein Gegner ist Christopher Lee, der einen Profi-Killer spielt, der die Weltherrschaft will.
Von Ian Flemings letztem James-Bond-Roman wurde eigentlich nur der Beruf des Bösewichts übernommen.
Das ist der Bond mit dem Auto-Spiralsprung. Oh, und Lees Auto verwandelt sich in ein Flugzeug.
Einer der unbestrittenen Tiefpunkte der Bond-Serie.
Nächsten Freitag zeigt Pro 7 um 20.15 Uhr dann einen der unumstrittenen Höhepunkte der Serie: nämlich „Der Spion, der mich liebte“, Roger Moores dritten Einsatz als James Bond.
mit Roger Moore, Christopher Lee, Britt Eklund, Maud Adams, Herve Villechaize, Clifton James, Bernhard Lee, Desmond Llewelyn, Lois Maxwell