Masters of the Universe (Masters of the Universe, USA 1987)
Regie: Gary Goddard
Drehbuch: David Odell (basierend auf „Masters of the Universe” von Mattel)
Der tapfere blonde Muskelprotz He-Man (Dolph Lundgren) muss den bösen Skeletor (Frank Langella), der zum Herrscher des Universums werden will, besiegen. Sie bekämpfen sich nicht in ihrer Heimat Eternia, sondern auf der guten alten Erde.
Überwältigend billig aussehender Fantasy-Trash, der auch in der SchleFaZ-Bearbeitung nicht besser wird.
Der Smaragdwald(The emerald forest, Großbritannien 1985)
Regie: John Boorman
Drehbuch: Rospo Pallenberg
Während der Vater Bill Markham als Ingenieur ein Staudammprojekt im Amazonas überwacht, verschwindet sein siebenjähriger Sohn Tommy spurlos. Bill Markham sucht ihn und als er ihn nach einer zehnjährige Suche bei einem zurückgezogen lebendem Indiostamm findet, erlebt er eine Überraschung.
Man kann „Der Smaragdwald“ als geglückte und sehr eigenständige Variante von John Fords „Der schwarze Falke“ (mit John Wayne) sehen, oder einfach als ein bildgewaltiges, von einem wahren Fall von 1972 inspiriertes Ökoabenteuer. Während der Dreharbeiten erfuhr Boorman von weiteren ähnlichen Fällen.
In jedem Fall ist „Der Smaragdwald“ ein weiterer lohnenswerter Film von Regisseur John Boorman („Point Blank“, „Beim Sterben ist jeder der erste“, „Der General“, „Der Schneider von Panama“). Es ist ein vor Ort gedrehtes, facettenreiches Plädoyer für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte der Ureinwohner.
„Ein meisterhafter Abenteuerfilm von mitreisender Schönheit ist dabei entstanden – als geglückte Mischung aus Fantasy- und Actionelementen, aus Mythologie und Anthropologie -, der sich nie in einer idyllisch-heilen Scheinwelt verliert, sondern beiläufig und unaufdringlich an die Gefährdung des Dschungels und seiner Bewohner durch Technik und Zivilisation gemahnt.“ (Fischer Film Almanach 1986)
Danach geht’s cineastisch gelungen weiter: um 22.05 Uhr kommt Samuel Fullers auf eigenen Erlebnissen basierender Kriegsfilm „The Big Red One – Die unbesiebare Erste“ (USA 1978 – leider nur in der 110-minütigen Kinofassung; es gibt eine um 47 Minuten längere rekonstruierte und gelungenere Fassung; – wenn Arte diese Fassung zeigen würde, wäre Fullers Film mein heutiger Tagestipp) und um 23.55 Uhr Paul Wegener/Carl Boeses Horror-Stummfilmklassiker „Der Golem, wie er in die Welt kam“ (Deutschland 1920). Arte zeigt wahrscheinlich die 2002 vom Filmmuseum München restaurierte und viragierte Fassung des Film. Die Musik ist eine 2023 von Burkhard Götze für Orchester bearbeitete und eingespielte Aufnahme der lange verschollenen Originalpartitur von Hans Landsberger.
mit Powers Boothe, Meg Foster, Charley Boorman, William Rodriguez, Yara Vaneau, Estee Chandler, Dira Paes, Rui Polonah, Maria Helena Velasco, Tetchie Agbayani, Claudio Moreno
Früher als gewohnt, weil der Film schon am Nachmittag läuft
Tele 5, 15.40
Der Smaragdwald(The emerald forest, Großbritannien 1985)
Regie: John Boorman
Drehbuch: Rospo Pallenberg
Während der Vater Bill Markham als Ingenieur ein Staudammprojekt im Amazonas überwacht, verschwindet sein siebenjähriger Sohn Tommy spurlos. Bill Markham sucht ihn und als er ihn nach einer zehnjährige Suche bei einem zurückgezogen lebendem Indiostamm findet, erlebt er eine Überraschung.
Man kann „Der Smaragdwald“ als geglückte und sehr eigenständige Variante von John Fords „Der schwarze Falke“ (mit John Wayne) sehen, oder einfach als ein bildgewaltiges, von einem wahren Fall von 1972 inspiriertes Ökoabenteuer. Während der Dreharbeiten erfuhr Boorman von weiteren ähnlichen Fällen.
In jedem Fall ist „Der Smaragdwald“ ein weiterer lohnenswerter Film von Regisseur John Boorman („Point Blank“, „Beim Sterben ist jeder der erste“, „Der General“, „Der Schneider von Panama“). Es ist ein vor Ort gedrehtes, facettenreiches Plädoyer für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte der Ureinwohner.
„Ein meisterhafter Abenteuerfilm von mitreisender Schönheit ist dabei entstanden – als geglückte Mischung aus Fantasy- und Actionelementen, aus Mythologie und Anthropologie -, der sich nie in einer idyllisch-heilen Scheinwelt verliert, sondern beiläufig und unaufdringlich an die Gefährdung des Dschungels und seiner Bewohner durch Technik und Zivilisation gemahnt.“ (Fischer Film Almanach 1986)
mit Powers Boothe, Meg Foster, Charley Boorman, William Rodriguez, Yara Vaneau, Estee Chandler, Dira Paes, Rui Polonah, Maria Helena Velasco, Tetchie Agbayani, Claudio Moreno
Drehbuch: Frank Armitage (Pseudonym von John Carpenter)
LV: Ray Nelson: Eight O’Clock in the Morning, 1963
Der arbeitslose Bauarbeiter Nada findet eine Sonnenbrille. Als er sie aufsetzt, sieht er, dass Aliens die Welt übernommen haben und die Menschen zu willigen Konsumenten verführt (Seltsam wenn ich eine Brille aufsetzte, entdecke ich höchstens, dass das Objekt meines Begehrens doch nicht so gut aussieht.). Jedenfalls beginnt Nada mit seinem Kumpel Frank gegen die Aliens zu Kämpfen.
„Die Klapperschlange gegen die Reagans, Thatchers und Kohls.“ (Fischer Film Almanach 1990)
Wenn nicht der Hauptdarsteller (der als Schauspieler untalentierte Wrestler Roddy Piper) wäre, wäre Carpenters subversiver und konsumkritischer SF-Thriller wesentlich überzeugender.
Trotzdem „signalisiert ‚Sie leben!‘ Carpenters erfrischende Rückkehr zu seinen ideenreichen Low-Budget-Wurzeln“ (Paul Hardy, Hrsg.: Die Science Fiction Filmenzyklopadie)
mit Roddy Piper, Keith David, Meg Foster, Raymond St. Jacques
Drehbuch: Frank Armitage (Pseudonym von John Carpenter)
LV: Ray Nelson: Eight O’Clock in the Morning, 1963
Der arbeitslose Bauarbeiter Nada findet eine Sonnenbrille. Als er sie aufsetzt, sieht er, dass Aliens die Welt übernommen haben und die Menschen zu willigen Konsumenten verführt (Seltsam wenn ich eine Brille aufsetzte, entdecke ich höchstens, dass das Objekt meines Begehrens doch nicht so gut aussieht.). Jedenfalls beginnt Nada mit seinem Kumpel Frank gegen die Aliens zu Kämpfen.
„Die Klapperschlange gegen die Reagans, Thatchers und Kohls.“ (Fischer Film Almanach 1990)
Wenn nicht der Hauptdarsteller (der als Schauspieler untalentierte Wrestler Roddy Piper) wäre, wäre Carpenters subversiver und konsumkritischer SF-Thriller wesentlich überzeugender.
Trotzdem „signalisiert ‚Sie leben!‘ Carpenters erfrischende Rückkehr zu seinen ideenreichen Low-Budget-Wurzeln“ (Paul Hardy, Hrsg.: Die Science Fiction Filmenzyklopadie)
mit Roddy Piper, Keith David, Meg Foster, Raymond St. Jacques
Der Smaragdwald(The emerald forest, Großbritannien 1985)
Regie: John Boorman
Drehbuch: Rospo Pallenberg
Während der Vater Bill Markham als Ingenieur ein Staudammprojekt im Amazonas überwacht, verschwindet sein siebenjähriger Sohn Tommy spurlos. Bill Markham sucht ihn und als er ihn nach einer zehnjährige Suche bei einem zurückgezogen lebendem Indiostamm findet, erlebt er eine Überraschung.
Man kann „Der Smaragdwald“ als geglückte und sehr eigenständige Variante von John Fords „Der schwarze Falke“ (mit John Wayne) sehen, oder einfach als ein bildgewaltiges, von einem wahren Fall von 1972 inspiriertes Ökoabenteuer. Während der Dreharbeiten erfuhr Boorman von weiteren ähnlichen Fällen.
In jedem Fall ist „Der Smaragdwald“ ein weiterer lohnenswerter Film von Regisseur John Boorman („Point Blank“, „Beim Sterben ist jeder der erste“, „Der General“, „Der Schneider von Panama“). Es ist ein vor Ort gedrehtes, facettenreiches Plädoyer für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte der Ureinwohner.
„Ein meisterhafter Abenteuerfilm von mitreisender Schönheit ist dabei entstanden – als geglückte Mischung aus Fantasy- und Actionelementen, aus Mythologie und Anthropologie -, der sich nie in einer idyllisch-heilen Scheinwelt verliert, sondern beiläufig und unaufdringlich an die Gefährdung des Dschungels und seiner Bewohner durch Technik und Zivilisation gemahnt.“ (Fischer Film Almanach 1986)
mit Powers Boothe, Meg Foster, Charley Boorman, William Rodriguez, Yara Vaneau, Estee Chandler, Dira Paes, Rui Polonah, Maria Helena Velasco, Tetchie Agbayani, Claudio Moreno
Wiederholung: Dienstag, 12. Mai, 00.05 Uhr (Taggenau!)
Regisseur Rob Zombie ist auch Heavy-Metal-Musiker und Musikvideo-Regisseur und das sieht man in seinem neuesten Spielfilm „31 – A Rob Zombie Film“ in jeder Sekunde.
1976 werden an Halloween fünf abgebrannte Jahrmarkts-Mitarbeiter entführt. In einer Fabrikruine sollen sie als höchst unfreiwillige Mitspieler in dem Spiel 31 um ihr Überleben kämpfen. Gejagt werden sie dabei von durchgeknallt-teuflischen Wesen aus dem Gruselkabinett des Schreckens, deren Namen – Doom-Head, Sick-Head, Schizo-Head, Psycho-Head, Death-Head und Sex-Head – Programm sind. Die dekadenten Spielmacher Father Murder, Sister Serpent und Sister Dragon betrachten dabei das von ihnen orchestrierte Spiel als einen Zeitvertreib, bei dem nicht auf das Überleben der Opfer, sondern auf den Zeitpunkt ihres Ablebens gewettet wird.
Als Spielfilm mit einer stringenten Geschichte und glaubwürdigen Charakteren, für diem irgendetwas empfindet, funktioniert „31“ nicht, weil beides nicht vorhanden ist und Rob Zombie in seinem siebten Kinofilm daran auch überhaupt kein Interesse hat.
Als grelle Nummernrevue, inszeniert im Stil eines Musikvideos für eine trashige Heavy-Metal-Band, funktioniert „31“ dagegen ziemlich gut. Wie bei einem Musikvideo sind die Bilder oft dunkel und es wird viel mit Gegenlicht gearbeitet, weshalb man die zahlreichen blutigen Details mehr erahnt als sieht.
Für seine Bildtableaus hat Rob Zombie, erweitert um einige persönliche Vorlieben, einfach alles genommen, was es an Konvergenzen zwischen dem Fundus des Horrorfilms und dem Heavy-Metal-Bildreservoir gibt und es liebevoll angeordnet. Fast jede Szene funktioniert als Standbild, als Abruf von bereits in das kollektive Gedächtnis eingebrannten Bildern und Bildfolgen, gut. Nur eine Geschichte ergibt sich daraus nicht.
Allerdings dürfte auch kein Rob-Zombie-Fan wegen der Geschichte ins Kino gehen. Alle anderen können getrost auf das Spektakel verzichten.
31 – A Rob Zombie Film (31, USA/Großbritannien 2016)
Regie: Rob Zombie
Drehbuch: Rob Zombie
mit Sheri Moon Zombie, Meg Foster, Lawrence Hilton-Jacobs, Jeff Daniel Phillips, Kevin Jackson, Malcolm McDowell, June Carr, Judy Geeson, Richard Braker
Arte, 20.15 Der Smaragdwald(Großbritannien 1985, Regie: John Boorman)
Drehbuch: Rospo Pallenberg
Während der Vater als Ingenieur ein Staudammprojekt im Amazonas überwacht, verschwindet sein siebenjähriger Sohn Tommy spurlos. Bill Markahm sucht ihn und als er ihn nach einer zehnjährige Suche bei einem zurückgezogen lebendem Indiostamm findet, erlebt er eine Überraschung.
Man kann „Der Smaragdwald“ als geglückte und sehr eigenständige Variante von John Fords „Der schwarze Falke“ (mit John Wayne) sehen, oder einfach als ein bildgewaltiges, von einem wahren Fall von 1972 inspiriertes Ökoabenteuer. Während der Dreharbeiten erfuhr Boorman von weiteren ähnlichen Fällen.
In jedem Fall ist „Der Smaragdwald“ ein weiterer lohnenswerter Film von Regisseur John Boorman („Point Blank“, „Beim Sterben ist jeder der erste“, „Der Genera“, „Der Schneider von Panama“). Es ist ein vor Ort gedrehtes, facettenreiches Plädoyer für den Schutz des Regenwaldes und die Rechte der Ureinwohner.
„Ein meisterhafter Abenteuerfilm von mitreisender Schönheit ist dabei entstanden – als geglückte Mischung aus Fantasy- und Actionelementen, aus Mythologie und Anthropologie -, der sich nie in einer idyllisch-heilen Scheinwelt verliert, sondern beiläufig und unaufdringlich an die Gefährdung des Dschungels und seiner Bewohner durch Technik und Zivilisation gemahnt.“ (Fischer Film Almanach 1986)
mit Powers Boothe, Meg Foster, Charley Boorman, William Rodriguez, Yara Vaneau, Estee Chandler, Dira Paes, Rui Polonah, Maria Helena Velasco, Tetchie Agbayani, Claudio Moreno