Drehbuch: Claude Miller, Jean Herman, Michel Audiard
LV: John Wainwright: Brainwash, 1979 (Gehirnwäsche)
In der Neujahrsnacht verhört Inspektor Gallien (Lino Ventura) den angesehenen Notar Maitre Jérôme Martinaud (Michel Serrault). Er glaubt, dass der Notar innerhalb weniger Tage zwei achtjährige Mädchen vergewaltigte und anschließend ermordete.
In den richtigen Händen genügen zwei Schauspieler und ein gutes Drehbuch für atemlose Hochspannung.
Mit Lino Ventura, Michel Serrault, Guy Marchand, Romy Schneider
Die zwei Gesichter einer Frau(Fantasma d’amore/Fantome d’amour, Italien/Deutschland/Frankreich 1980)
Regie: Dino Risi
Drehbuch: Bernardino Zapponi, Dino Risi
LV: Mino Milani: Fantsma d’amore, 1977
Ein älterer Rechtsanwalt trifft seine Jugendliebe wieder. Dummerweise ist sie bereits seit drei Jahren tot. Trotzdem trifft er sie wieder. Auch als junge Frau.
„Die zwei Gesichter einer Frau“ ist einer von Romy Schneiders letzten Filmen. Der Fischer Film Almanach meinte zum Kinostart wenig begeistert: „Dino Risi hat die zwischen tragischer Liebesgeschichte und sanfter Horrorstory angesiedelte Geschichte nicht so recht in den Griff bekommen. (…) Lediglich die Einstellungen der nebelverhangenen Landschaften des herbstlichen Norditaliens können den Zuschauer ein wenig entschädigen.“ (Fischer Film Almanach 1983)
Auch das Lexikon des internationalen Films meint, der Film löst „seinen künstlerischen Anspruch (…) nur in Ansätzen ein.“
Wenn es stimmt, wurde Risis Mystery-Melodrama zuletzt 1992 im Free-TV gezeigt. Auf DVD ist es nicht mehr erhältlich und es wird nirgendwo gestreamt. Und das macht diesen unbekannten Romy-Schneider-Film dann doch sehenswert.
mit Romy Schneider, Marcello Mastroianni, Eva Maria Meineke, Wolfgang Preiss
1981, wenige Monate vor ihrem Tod, trifft Romy Schneider während eines Drogenentzugs in einem Kurhotel in Quiberon den „Stern“-Reporter Michael Jürgs. In dem Interview gewährt sie ihm ungewöhnlich tiefe Einblicke in ihre Psyche.
Dank Hauptdarstellerin Marie Bäumer sehenswerter Trip in eine gequälte, zwischen verschiedenen Anforderungen zerrissene Seele.
2018 war Emily Alefs „3 Tage in Quiberon“ beim Deutschen Filmpreis der große Abräumer. Zuerst mit rekordverdächtigen zehn Nominierungen und dann mit sieben Auszeichnungen: Bester Film, Regie, Hauptdarstellerin (Marie Bäumer), Nebendarstellerin (Birgit Minichmayr), Nebendarsteller (Robert Gwisdek), Kamera (Thomas W. Kiennast) und Filmmusik (Christoph M. Kaiser und Julian Maas).
Le Train – Nur ein Hauch von Glück (Le train, Frankreich/Italien 1973)
Regie: Pierre Granier-Deferre
Drehbuch: Pierre Granier-Deferre, Pascal Jardin
LV: Georges Simenon: Le train, 1961 (Der Zug)
1940 in Frankreich verbringen Julien und Anna auf der Flucht vor den Nazis in einem Zug einige gemeinsame Stunden. Zwei Jahre später hat diese Begegnung ein Nachspiel.
Hervorragend gespieltes, menschlich anrührendes Liebesdrama mit Jean-Louis Trintignant und Romy Schneider
Danach, um 21.50 Uhr, zeigt Arte die brandneue, gut einstündige Doku „Trintignant über Trintignant“ (Frankreich 2020).
1981, wenige Monate vor ihrem Tod, trifft Romy Schneider während eines Drogenentzugs in einem Kurhotel in Quiberon den „Stern“-Reporter Michael Jürgs. In dem Interview gewährt sie ihm ungewöhnlich tiefe Einblicke in ihre Psyche.
Dank Hauptdarstellerin Marie Bäumer sehenswerter Trip in eine gequälte, zwischen verschiedenen Anforderungen zerrissene Seele.
2018 war Emily Alefs „3 Tage in Quiberon“ beim Deutschen Filmpreis der große Abräumer. Zuerst mit rekordverdächtigen zehn Nominierungen und dann mit sieben Auszeichnungen: Bester Film, Regie, Hauptdarstellerin (Marie Bäumer), Nebendarstellerin (Birgit Minichmayr), Nebendarsteller (Robert Gwisdek), Kamera (Thomas W. Kiennast) und Filmmusik (Christoph M. Kaiser und Julian Maas).
Danach, um 22.05 Uhr, zeigt Arte das einstündige Künstlerporträt „Ein Abend mit Romy“ (Frankreich 2017) über ein Interview von Alice Schwarzer mit Romy Schneider.
mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek, Denis Lavant, Yann Grouhel, Christopher Buchholz, Vicky Krieps
Wiederholung: Freitag, 24. April, 01.35 Uhr (Taggenau!)
Beim diesjährigen Deutschen Filmpreis war Emily Alefs „3 Tage in Quiberon“ der große Abräumer. Zuerst mit rekordverdächtigen zehn Nominierungen und dann mit sieben Auszeichnungen. Und zwar in den Kategorien Bester Film, Regie, Hauptdarstellerin (Marie Bäumer), Nebendarstellerin (Birgit Minichmayr), Nebendarsteller (Robert Gwisdek [Warum nicht Hauptdarsteller?]), Kamera (Thomas W. Kiennast) und Filmmusik (Christoph M. Kaiser und Julian Maas).
Und dennoch ist es schon vor dem Ansehen ein zwiespältiger Film, der zu den Biopics gehört, die die Porträtierte nicht beim Aufstieg, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere oder vor einer schweren, ihr Leben bestimmenden Entscheidung zeigt, sondern sie an einem Tiefpunkt, kurz vor ihrem Tod, zeigt, Das war zuletzt bei „Nico, 1988“ so. Und ist auch bei „3 Tage in Quiberon“ so. Alef zeigt Romy Schneider 1981 während einer längeren Auszeit in Quiberon. Sie versucht in dem französischen Kurort von den Drogen, – Alkohol und Tabletten -, wegzukommen und gesund zu leben. Erfolglos. Emotional ist sie ein Wrack.
Trotzdem hat sie zugestimmt, ein Interview mit dem Stern-Reporter Michael Jürgs zu führen. Der Film zeigt diese sich über drei Tage erstreckende Begegnung zwischen ihnen in der bretonischen Hafenstadt Quiberon.
Am 29. Mai 1982 starb Romy Schneider in Paris unter mehr oder weniger ungeklärten Umständen. Offiziell starb sie an Herzversagen.
„3 Tage in Quiberon“ ist als Trip in eine gequälte, zwischen den verschiedenen Anforderungen zerrissene Seele vor allem Marie Bäumers Film. Sie spielt die Hauptrolle und jede Emotion zeigt sich auf ihrem Gesicht.
Robert Gwisdek als Stern-Reporter Michael Jürgs kann neben ihr bestehen als eine Art verhinderter Mini-Stromberg mit furchtbarer Frisur (Perücke?). Er ist das Abbild eines schmierigen Boulevard-Journalisten, dem man nicht über den Weg trauen kann.
Birgit Minichmayer als Romy Schneiders Freundin Hilde Fritsch und Charly Hübner als der mit Schneider befreundete Fotograf Robert Lebeck verblassen dagegen. Fritsch besucht Schneider auf ihren Wunsch und versucht erfolglos, die schlimmsten Selbstentblößungen ihrer Freundin zu verhindern. Lebeck ist dagegen eher der stille Beobachter, der große Bruder, der sich tröstend zu seiner Schwester ins Bett legt und nie eingreift.
Weil man das von Jürgs nach dem Interview publizierte und von Romy Schneider abgesegnete Porträt nicht lesen kann (es erscheint jetzt als Reprint im Bonusmaterial der DVD- und Blu-ray-Ausgabe des Films), kann man auch nicht überprüfen, wie sehr sich die publizierte Fassung von dem Gespräch, wie es im Film gezeigt wird, unterschied. Weil der Film keinen Anhaltspunkt gibt, wie sehr sich Jürgs Porträt von seiner Begegnung mit Romy Schneider unterschied, ist es auch unmöglich zu sagen, wie sehr die im Film gezeigten Szenen irgendeiner Form von Wahrheit entsprechen. Das hinterlässt ein unangenehmes Gefühl und auch eine Leere beim Beurteilen des Wahrheitsgehalts des Films. Sehen wir im Film das wahre Interview oder das publizierte Interview oder eine mehr oder weniger erfundene Fassung des Interviews? Es kann nicht gesagt werden.
So hat man am Ende weniger den Eindruck, etwas über Romy Schneider erfahren zu haben, als einen Spielfilm über eine berühmte, todunglückliche, drogenabhängige Schauspielerin und einen schmierigen Journalisten gesehen zu haben, bei dem unklar ist, wer jetzt wen mehr ausnutzt.
Die von Lebecks SW-Fotografien inspirierten SW-Bilder des Films sehen zwar gut aus, aber es entsteht nie das Gefühl, den Film im Kino sehen zu müssen. Ästhetisch ist es, trotz der heute unüblichen SW-Fotografie, ein Fernsehfilm. Es ist auch ein Film, bei dem ich mich fragte, wie die Bilder in Farbe aussähen und ob man damit Akzente hätte setzen können, die hier im Schwarz-Weiß fehlen. Und das sage ich als SW-Fan.
„3 Tage in Quiberon“ sieht nämlich wie ein Farbfilm aus, den man zufälligerweise auf einem SW-Fernseher sieht.
Das auf den ersten Blick umfangreiche Bonusmaterial enttäuscht dann. So gibt es im „Making-of“ und dem Featurette „Hinter den Kulissen“, mal in SW, mal in Farbe, nur musikalisch unterlegte Bilder von den Dreharbeiten.
3 Tage in Quiberon (Deutschland 2018)
Regie: Emily Atef
Drehbuch: Emily Atef
mit Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner, Robert Gwisdek, Denis Lavant, Yann Grouhel, Christopher Buchholz, Vicky Krieps
–
DVD im Schuber
Prokino Home Entertainment
Bild: 2,40:1
Ton: Deutsch (Deutsch 5.1 Dolby Digital)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Länge: 112 Minuten
FSK: ab 0 Jahre
Bonusmaterial (auf Extra-DVD, 113 Minuten, angekündigt): Zusätzliche unveröffentlichte Szenen, kommentiert von der Regisseurin Emily Atef, Verleihung des Deutschen Filmpreis 2018, Making-of, Hinter den Kulissen, Interviews mit Marie Bäumer, Emily Atef, Robert Gwisdek und Charly Hübner, Audiokommentar von Emily Atef und dem Produzenten Karsten Stöter, Trailer
–
Blu-ray im Schuber
Prokino Home Entertainment
Bild: HD1080 (2,40:1)
Ton: Deutsch (5.1 DTS-HD Master Audio)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Länge: 116 Minuten
FSK: ab 0 Jahre
Bonusmaterial (116 Minuten, angekündigt): Zusätzliche unveröffentlichte Szenen, kommentiert von der Regisseurin Emily Atef, Verleihung des Deutschen Filmpreis 2018, Making-of, Hinter den Kulissen, Interviews mit Marie Bäumer, Emily Atef, Robert Gwisdek und Charly Hübner, Audiokommentar von Emily Atef und dem Produzenten Karsten Stöter, Trailer
Der Swimmingpool (La piscine, Frankreich/Italien 1968)
Regie: Jacques Deray
Drehbuch: Jean-Emmanuel Conil (Pseudonym von Alain Page), Jean-Claude Carrière (Adaption und Dialoge), Jacques Deray (Adaption und Dialoge)
Viel Story hat „Der Swimmingpool“ nicht, aber darum ging es auch nicht. Denn das High Concept hieß: Das ehemalige Liebespaar „Alain Delon und Romy Schneider am Swimmingpool. Und Jane Birkin ist auch dabei.“
Denn der Filmplot ist (wenn man mehr als Delon und Schneider leicht bekleidet am Swimmingpool sehen will) eine arg zähe Dreiecksgeschichte mit Sex und Mord unter der südfranzösischen Sonne. Der Film war ein Kinohit.
mit Alain Delon, Romy Schneider, Maurice Ronet, Jane Birkin
Eine einfache Geschichte (Une histoire simple, Frankreich/Deutschland 1978)
Regie: Claude Sautet
Drehbuch: Jean-Loup Dabadie, Claude Sautet
Eine Enddreißigerin trennt sich von ihrem Mann, treibt das gemeinsame Kind ab und trifft sich wieder mit ihrem Ex-Mann. Wird sie dieses Mal mit ihm glücklich?
Eine alltägliche Geschichte, heute noch mehr als damals.
„Die Frage nach dem Sinn ihres Tuns bleibt rhetorisch und wird durch Stimmungsmalerei überdeckt.“ (Lexikon des internationalen Films)
Die Musik ist von Philippe Sarde.
Anschließend, um 22.00 Uhr, zeigt Arte Aleksander Petrovis Heinrich-Böll-Verfilmung „Gruppenbild mit Dame“ (Deutschland/Frankreich 1977).
Am 23. September wäre die früh verstorbene Romy Schneider Achtzig geworden. Für die TV-Sender ein willkommener Anlass, einen kleinen Überblick über ihr Werk zu geben.
Am 20. September erscheint „3 Tage in Quiberon“, ein hochgelobter Spielfilm über eine Begegnung mit Romy Schneider (Besprechung demnächst).
mit Romy Schneider, Bruno Cremer, Claude Brasseur, Arlete Bonnard, Sophie Daumier
Der gekaufte Tod (La Mort en Direct, Deutschland/Frankreich 1979)
Regie: Bertrand Tavernier
Drehbuch: David Rayfiel, Bertrand Tavernier
LV: D. G. Compton: The unsleeping Eye; The continuous Katherine Mortehoe, 1974 (später „Death Watch“) (Schlaflose Augen; Der gekaufte Tod; Tod live)
In naher Zukunft gibt es fast keine tödlichen Kranheiten mehr. Deshalb ist die TV-Show „Death Watch“, die voyeuristisch das Sterben der Todkranken verfolgt, ein Quotenhit. Die junge, tödlich erkrankte Schriftstellerin Kathrine Mortenhoe (Romy Schneider) soll der neue Star der Show werden. Sie ist einverstanden. Als sie mit dem erklecklichen Honorar für ihre Teilnahme an „Death Watch“ untertaucht, setzt der Produzent (Harry Dean Stanton) Roddy (Harvey Keitel) auf sie an. In seine Augen wurde eine Kamera implantiert, die alles was er sieht, in die Zentrale des TV-Senders überträgt.
Extrem selten gezeigter Science-Fiction-Film.
„Ein eher zwiespältiger Film mit schauspielerischen Qualitäten, aber viel fehlgeleiteter Medienkritik.“ (Fischer Film Almanach 1981)
„die Auseinandersetzung mit der Frage, wie wirtschaftliche und politische Machtveränderungen in der Zukunft Moralbegriffe außer Kraft setzen, lohnt auf jeden Fall.“ (Filmbeobachter)
Was vor Jahrzehnten noch eine in weiter Zukunft liegende Dystopie war, ist heute, abgesehen von den besiegten Krankheiten, gar nicht mehr so unwahrscheinlich.
mit Romy Schneider, Harvey Keitel, Harry Dean Stanton, Therese Liotard, Max von Sydow, William Russel, Vadim Glowna, Bernhard Wicki, Eva Maria Meineke, Paul Young, Robbie Coltrane, Bill Nighy (beide haben nur Kurzauftritte: Coltrane in seinem Spielfilmdebüt als Limousinenfahrer, Nighy in seinem zweiten Spielfilmauftritt als Mann in der ‚Harriet Szene‘)
auch bekannt als „Death Watch – Der gekaufte Tod“ (Kinotitel)
Der gekaufte Tod (La Mort en Direct, Deutschland/Frankreich 1979)
Regie: Bertrand Tavernier
Drehbuch: David Rayfiel, Bertrand Tavernier
LV: D. G. Compton: The unsleeping Eye; The continuous Katherine Mortehoe, 1974 (später „Death Watch“) (Schlaflose Augen; Der gekaufte Tod; Tod live)
In naher Zukunft gibt es fast keine tödlichen Kranheiten mehr. Deshalb ist die TV-Show „Death Watch“, die voyeuristisch das Sterben der Todkranken verfolgt, ein Quotenhit. Die junge, tödlich erkrankte Schriftstellerin Kathrine Mortenhoe (Romy Schneider) soll der neue Star der Show werden. Sie ist einverstanden. Als sie mit dem erklecklichen Honorar für ihre Teilnahme an „Death Watch“ untertaucht, setzt der Produzent (Harry Dean Stanton) Roddy (Harvey Keitel) auf sie an. In seine Augen wurde eine Kamera implantiert, die alles was er sieht, in die Zentrale des TV-Senders überträgt.
Der extrem selten gezeigte Science-Fiction-Film ist der gelungene Abschluss eines Bertrand-Tavernier-Abends, der um 20.15 Uhr mit seiner grandiosen Jim-Thompson-Verfilmung „Der Saustall“ beginnt.
„Ein eher zwiespältiger Film mit schauspielerischen Qualitäten, aber viel fehlgeleiteter Medienkritik.“ (Fischer Film Almanach 1981)
„die Auseinandersetzung mit der Frage, wie wirtschaftliche und politische Machtveränderungen in der Zukunft Moralbegriffe außer Kraft setzen, lohnt auf jeden Fall.“ (Filmbeobachter)
Was vor Jahrzehnten noch eine in weiter Zukunft liegende Dystopie war, ist heute, abgesehen von den besiegten Krankheiten, gar nicht mehr so unwahrscheinlich.
mit Romy Schneider, Harvey Keitel, Harry Dean Stanton, Therese Liotard, Max von Sydow, William Russel, Vadim Glowna, Bernhard Wicki, Eva Maria Meineke, Paul Young, Robbie Coltrane, Bill Nighy (beide haben nur Kurzauftritte: Coltrane in seinem Spielfilmdebüt als Limousinenfahrer, Nighy in seinem zweiten Spielfilmauftritt als Mann in der ‚Harriet Szene‘)
auch bekannt als „Death Watch – Der gekaufte Tod“ (Kinotitel)
Der Swimmingpool (Frankreich/Italien 1968, Regie: Jacques Deray)
Drehbuch: Jean-Emmanuel Conil (Pseudonym von Alain Page), Jean-Claude Carrière (Adaption und Dialoge), Jacques Deray (Adaption und Dialoge)
Viel Story hat „Der Swimmingpool“ nicht, aber darum ging es auch nicht. Denn das High Concept hieß: Das ehemalige Liebespaar „Alain Delon und Romy Schneider am Swimmingpool. Und Jane Birkin ist auch dabei.“
Denn der Filmplot ist eine (wenn man mehr als Delon und Schneider leicht bekleidet am Swimmingpool sehen will) arg zähe Dreiecksgeschichte mit Sex und Mord unter der südfranzösischen Sonne. Der Film war ein Kinohit.
mit Alain Delon, Romy Schneider, Maurice Ronet, Jane Birkin
Das Mädchen und der Kommissar (Frankreich/Italien 1971, Regie: Claude Sautet)
Drehbuch: Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie, Claude Néron
LV: Claude Néron: Max et les ferrailleurs, 1968
Ein ehrgeiziger Polizist animiert, mit Hilfe einer Prostituierten, eine Gruppe von Kleingangstern zu einem Banküberfall. Er will sie auf frischer Tat ertappen.
Der vorzügliche französische Kriminalfilm mit Starbesetzung ist eine beklemmende Charakterstudie über einen ehrgeizigen Polizisten und die Annahme, dass der Zweck die Mittel heilige.
Mit Romy Schneider, Michel Piccoli, Bernard Fresson
Das Mädchen und der Kommissar (Frankreich/Italien 1971, Regie: Claude Sautet)
Drehbuch: Claude Sautet, Jean-Loup Dabadie, Claude Néron
LV: Claude Néron: Max et les ferrailleurs, 1968
Ein ehrgeiziger Polizist animiert, mit Hilfe einer Prostituierten, eine Gruppe von Kleingangstern zu einem Banküberfall. Er will sie auf frischer Tat ertappen.
Der vorzügliche französische Kriminalfilm mit Starbesetzung ist eine beklemmende Charakterstudie über einen ehrgeizigen Polizisten und die Annahme, dass der Zweck die Mittel heilige.
Mit Romy Schneider, Michel Piccoli, Bernard Fresson
Die Hölle von Henri-Georges Clouzot (Fr 2009, R.: Serge Bromberg, Rucandra Medrea)
Drehbuch: Serge Bromberg
Spielfilmlange Doku über den Spielfilm „Die Hölle“ von Henri-Georges Clouzot („Lohn der Angst“, „Die Teuflischen“) mit Romy Schneider und Serge Reggiani. Der Dreh wurde nach wenigen Wochen abgebrochen und die wenigen Aufnahmen verschwanden im Archiv.
1994 verfilmte Claude Chabrol Clouzots Drehbuch.
„Die Hölle von Henri-Georges Clouzot“ gewann den César als beste Dokumentation.
mit Romy Schneider, Serge Reggiani, Henri-Georges Clouzot