MDR,, 23.35 Südwest nach Sonora (USA 1966, Regie: Sidney J. Furie)
Drehbuch: James Bridges, Roland Kibbee
LV: Robert McLeod: The Appaloosa, 1963
Mexiko, 1870: Matt will seinen ihm geklauten Appaloosa-Hengst zurückhaben. Doch das ist gar nicht so einfach.
Damals kam der Rache-Western mit seiner exaltierten Bildsprache gar nicht gut an.
Brando verhielt sich während der Dreharbeiten anscheinend unmöglich, aber später gefiel ihm der Film wegen seiner Bilder so gut, dass er wieder mit Furie zusammen arbeiten wollte. Furie verzichtete.
Der Western erhielt den Bronze Wrangler der Western Heritage Awards als bester Western des Jahres.
„Südwest nach Sonora“ ist „partiell ein bemerkenswerter Film (…): Er spiegelt die Krise Hollywoods und die seines immer noch größten männlichen Stars, und er zeigt, wenn auch maniriert, die Suche Hollywoods nach einer neuen Ästhetik.“ (Bernhard Kiefer: The Appaloosa, in Marli Feldvoß/Marion Löhndorf u. a.: Marlon Brando)
Mit Marlon Brando, Anjanette Comer, John Saxon, Rafael Campos, Miriam Colon Hinweise Rotten Tomatoes über „Südwest nach Sonora“ TCM über „Südwest nach Sonora“
Wikipedia über „Südwest nach Sonora“ (deutsch, englisch) Meine Besprechung von Sidney J. Furies „Boomer – Überfall auf Hollywood“ (The Taking of Beverly Hills, USA 1991) Marlon Brando in der Kriminalakte
„Im Zeichen des Bösen“, „Rumble Fish“ und „King of New York“ sind schon lange, teil in verschiedenen Ausgaben erhältlich, die alle meist inhaltsgleich und nicht empfehlenswert sind. Bei „Rumble Fish“ gibt es kein Bonusmaterial. „Im Zeichen des Bösen“ nur im „Director’s Cut“ und ohne Bonusmaterial. „King of New York“ entweder in limitierten Sammlerausgaben oder ordentlich auf FSK-16 gekürzt. Kurz: für den Cineasten war keine der Ausgaben (und dabei habe ich noch nicht vom Bild und Ton gesprochen!) auch nur einen Cent wert.
Mit den neuen Ausgaben ist das anders.
Nachdem „Im Zeichen des Bösen“ bislang nur in einer nicht repräsentativen DVD-Ausgabe mit einem gruseligen Cover erhältlich war, wurde er jetzt in der „Masterpieces of Cinema“-Reihe von Koch Media in der von mir schon seit Ewigkeiten geforderten ordentlichen Ausgabe veröffentlicht. Denn von dem Noir-Klassiker gibt es mehrere Versionen, die alle sehenswert sind und die verwickelte Produktionsgeschichte dokumentieren. Im Kino lief 1958 eine Fassung, mit der Regisseur Orson Welles aufgrund der zahlreichen Kürzungen unzufrieden war. Schon in dieser Fassung wurde der Film zu einem Noir-Klassiker. 1976 lief eine neue Fassung (die normalerweise im TV läuft und mal „Langfassung“, mal „restaurierte Fassung“ genannt wird), die in Wirklichkeit die verschollen geglaubte Previewfassung von 1958 ist. 1998 entstand eine Fassung, die sich auf das 58-seitige Memorandum von Orson Welles zum Film stützt und die von ihm gewünschte Fassung soweit möglich herstellt. Dass es daher auch verschiedene Synchronfassungen gibt, dürfte klar sein.
Jetzt hat Koch Media alle Fassungen auf zwei Blu-rays gepackt und mit einer ordentlichen Portion Bonusmaterial ergänzt.
Die auf den beiben Blu-rays enthaltenen Fassungen sind die Director’s Cut Fassung, die auch restaurierte Fassung (Restored Cut) genannt wird, von 1998 im Bildformat 1,85:1 und 1,37:1 (110 Minuten), die Kinofassung von 1958 im Bildformat 1,85:1 und 1,37:1 (95 Minuten) und die Previewfassung von 1958 im Bildformat 1,85:1 (109 Minuten). Deutsche Synchronisation gibt es zu allen Fassungen.
Das Herzstück des Bonusmaterials sind dabei die Audiokommentare von Restaurierungsproduzent Rick Schmidlin (zum Director’s Cut), Charlton Heston, Janet Leigh und Rick Schmidlin (zum Director’s Cut), Filmkritiker F. X. Feeney (zur Kinofassung) und der Filmhistoriker James Naremore und Jonathan Rosenbaum (zur Previewfassung).
Diese Ausgabe entspricht der 50th Anniversary Edition von 2008, plus den deutschen Synchronisationen.
Für den Noir-Fan ist das Weihnachten, Ostern und Geburtstag am gleichen Tag.
Ach ja, der Plot: In einer schäbigen Grenzstadt versuchen ein korrupter US-Polizist und ein mexikanischer Drogenfahnder (in den Flitterwochen) einen Mord aufzuklären.
Im Zeichen des Bösen (Touch of Evil, USA 1958)
Regie: Orson Welles
Drehbuch: Orson Welles
LV: Whit Masterson: Badge of Evil, 1956 (Unfehlbarkeit kann tödlich sein)
Mit Charlton Heston, Janet Leigh, Orson Welles, Akim Tamiroff, Marlene Dietrich, Joseph Cotten, Zsa Zsa Gabor, Dennis Weaver
– DVD
Koch Media (Masterpieces of Cinema
Bild: 1,85:1 (16:9), 1,37:1 (16:9)
Ton: Deutsch, English (DTS-HD Master Audio 2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial/Inhalt: 5 verschiedene Filmfassungen, Originaltrailer, Audiokommentare, Featurettes, Bildergalerie
Länge: 110 Minuten (irgendwie; denn fünf Fassungen auf 2 Blu-rays)
FSK: ab 16 Jahre
–
Schon die ersten Minuten von „Rumble Fish“, einem SW-Jugenddrama, sind unglaublich. Denn aus heutiger Sicht sieht es wie ein Startreffen aus: Matt Dillon, Christopher Penn, Nicolas Cage, Laurence Fishburne, Tom Waits und Vincent Spano, der heute der Unbekannteste der Gruppe ist, unterhalten sich in einem Dinner.
In den nächsten Minuten wird es noch besser. Denn dann tauchen Diane Lane, Mickey Rourke und Dennis Hopper auf.
„Rumble Fish“ basiert, wie Francis Ford Coppolas vorheriger Film „Die Outsider“, auf einem Roman von S. E. Hinton une es ist der filmische Gegenentwurf dazu.
Rusty James (Matt Dillon) ist ein Halbstarker, ein leicht begriffstutziger Teenager, der seinen einige Jahre älteren und spurlos verschwundenen Bruder (Mickey Rourke) hemmungslos bewundert. Der Motorcycle Boy war der ungekrönte König des Viertels. Da taucht er wieder auf – und er hat zwar die legendäre Aura, die Rusty James ihm andichtet, aber in der Wirklichkeit ist er ein kaputter Typ.
Coppola nannte „Rumble Fish“ einen „Kunstfilm für Kinder“ und einen „existentiellen Beatnick-Film“, gedreht in SW mit einigen Farbsprengseln (immer dann, wenn die titelgebenden Kampffische ins Bild kommen) und einem Kunstwillen, der die Gegenthese zu seinem vorherigen Film „The Outsiders“ (teils mit den gleichen Schauspielern) ist. „The Outsiders“ war, nachdem Coppolas vorheriger Film „Einer mit Herz“ sich als Totaldesaster entpuppte, der kleine Film über zwei verfeindete Jugendgangs, der ihm den dringend benötigten Kassenerfolg bescheren sollte.
„Rumble Fish“ erzählt dagegen keine herkömmliche Geschichte. Es ist eine Abfolge von einprägsamen Szenen, ein Exzess filmischer Stilmittel, die eindeutig vom deutschen Expressionismus und dem Noir inspiriert sind, aber immer noch vollkommen zeitgenössisch sind.
Das liegt auch an der Golden-Globe-nominierten Musik von Stewart Copeland, damals noch Schlagzeuger bei „The Police“. Später schrieb er auch die Musik für die TV-Serie „The Equalizer“. Sein erster Filmsoundtrack klingt, knapp gesagt, wie „The Police“ ohne Gesang in einer experimentellen Phase. Mit den Bildern von Stephen H. Burum ist das grandioser als ein gelungener Drogentrip.
In der jetzt vorliegenden Fassung des Films gibt es zwei informative Featurettes, eine Bildergalerie, einen Audiokommentar von Francis Ford Coppola und fast zwanzig Minuten, schon in einem sehr frühen Stadium geschnittene Szenen, fast alle zwischen Matt Dillon und Vincent Spano, die „Rumble Fish“ zu einem konventionellerem Film gemacht hätten.
Rumble Fish (Rumble Fish, USA 1983)
Regie: Francis Ford Coppola
Drehbuch: S. E. Hinton, Francis Ford Coppola
LV: S. E. Hinton: Rumble Fish, 1975 (Kampffische – In den Slums einer amerikanischen Großstadt)
mit Matt Dillon, Mickey Rourke, Diane Lane, Dennis Hopper, Diana Scarwid, Vincent Spano, Nicolas Cage, Christopher Penn, Laurence Fishburne, William Smith, Tom Waits, Domino (eigentlich Sofia Coppola), S. E. Hinton
auch bekannt als „Rumblefish“ (irgendwie werden beide Schreibweisen benutzt)
– DVD
Koch Media (Masterpieces of Cinema)
Bild: 1.85:1 (16:9)
Ton: Deutsch, Englisch (DTS-HD Master Audio 5.1/2.0)
Untertitel: Deutsch, Englisch
Bonusmaterial: Audiokommentar mit Francis Ford Coppola, Making of, Featurette zur Musik, Geschnittene Szenen, Kinotrailer, Bildergalerie, 12-seitiges Booklet
Länge: 94 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
–
Hinweise Rotten Tomatoes über „Rumble Fish“ Metacritic über „Rumble Fish“
Auch bei „King of New York“ beeindruckt die Besetzung: Christopher Walken als titelgebender King of New York, Laurence Fishburne, David Caruso, Wesley Snipes und Steve Buscemi (alle drei noch am Anfang seiner Karriere) als Gangster und Polizisten; – soweit es da in einem Noir-Gangsterfilm Unterschiede gibt.
Der King of New York ist Frank White, der sich sofort nach seiner Haftentlassung mit allen Verbrechern von New York anlegt. Denn jetzt will er ganz nach oben und Skrupel sind ihm fremd. Dennoch hat er ein soziales Gewissen. Er will sein Geld in einem Kinderkrankenhaus investieren und so die Fehler der städtischen Sozialpolitik beheben. Denn Frank White möchte auch Bürgermeister von New York werden.
„King of New York“ ist ein kühl stilisiertes, ultra brutales Gangsterdrama, das bei seiner Premiere während des New York Film Festivals für schockierte Reaktionen sorgte und inzwischen ein Genreklassiker ist, den bei uns kaum jemand wirklich kennt. Denn bislang war er indiziert und daher nur in einer um acht Minuten gekürzten Fassung einfach erhältlich. Diese FSK-16-Fassung lief auch Mal im TV.
Mit „King of New York“ festigte Ferrara seinen Ruf, auch wenn die deutsche Kritik damals eher zwiegespalten war:
„Die Bilder von Ferraras Gansterballade sind beeinflußt von der Ästhetik des Werbeclips und der Eleganz der TV-Serie ‚Miami Vice‘ (…) Seine Darstellung urbaner Gewalt gerät denn auch an mancher Stelle zu ästhetisierend und droht zum Selbstzweck zu werden. Doch da ist dann immer Christopher Walken zur Stelle, in dessen Augenspiel sich die Tragik eines ganzen Gangsterlebens widerspiegelt.“ (Fischer Film Almanch 1991)
„Optisch brillanter, aber äußerst harter Gangsterfilm mit gesellschaftspessimistischem Grundton, dramaturgischen Mängeln und Tendenzen zu selbstzweckhafter Gewalt.“ (Lexikon des internationalen Films)
Ferraras nächster Film war „Bad Lieutenant“ mit Harvey Keitel in der Hauptrolle. Mit dem Film wurde er auch in Deutschland bekannt und als ernstzunehmender Regisseur vom Fieuilleton wahrgenommen. Die neunziger Jahre waren dann Ferraras große Zeit.
Auf der DVD sind, als Bonusmaterial, ein gut halbstündiges Interview mit Abel Ferrara von 2012 und zwei Audiokommentare enthalten. Einer ist von Abel Ferrara, einer von Komponist Joe Delia, Produzentin Mary Kane, Casting Director Randy Sabusawa und Editor Anthony Redman. Außerdem gibt es ein gelungenes Cover.
King of New York(King of New York, USA 1989)
Regie: Abel Ferrara
Drehbuch: Nicholas St. John
mit Christopher Walken, David Caruso, Laurence Fishburne, Victor Argo, Wesley Snipes, Janet Julian, Giancarlo Esposito, Paul Calderon, Steve Buscemi, Theresa Randle
auch bekannt als „King of New York – König zwischen Tag und Nacht“
– DVD
Ascot Elite
Bild: 1,78:1 (16:9)
Ton: Deutsch (Dolby Digital 5.1, Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial: Audiokommentare, Interview mit Abel Ferrara, UK Trailer, US Trailer, Teaser
Länge: 99 Minuten
FSK: ab 18 Jahre
– Hinweise Rotten Tomatoes über „King of New York“
Wer einmal amoklaufende Fanboys erleben will, muss sich bei Amazon die Kommentare zu „Escape Plan“, dem ersten wirklich gemeinsamen Film von Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone durchlesen. In den beiden „Expendables“-Filmen hatte Arnie ja nur Cameos. Das Problem für die Fanboys bei „Escape Plan“ ist dabei nicht die Story, sondern die deutsche Synchronstimme von Arnie. Denn, was bislang kein Problem war: Arnie und Sly haben den gleichen Synchronsprecher und jetzt hat der deutsche Verleih sich erdreistet, eine der beiden Hauptdarsteller des Films von einem anderen Sprecher synchronisieren zu lassen. Weltuntergang für die Fanboys.
Mir selbst ist es dagegen ziemlich egal, weil ich inzwischen die meisten Filme im Original sehe – und da haben die beiden Action-Recken dann eh eine andere Stimme. Und vielleicht deshalb störte mich – ich habe mir wegen der Fanboy-Stampede die deutsche Fassung angesehen – die deutsche Synchronisation absolut nicht.
Also, liebe Fanboys, seht euch die Originalfassung an – und die ganzen elitären Typen, die immer wieder sagen „Filme muss man im Original sehen, weil die deutschen Synchronisationen so schlecht sind“, sollten sich wenigstens einige dieser Amazon-Kritiken durchlesen, die zeigen, dass die deutschen Synchronisationen wohl doch nicht so schlecht sind.
Nach dieser langen Vorrede kommen wir jetzt endlich zum „Escape Plan“.
In dem Thriller spielt Sylvester Stallone Ray Breslin, der in Gefängnissen Sicherheitlücken aufspürt, indem er sich unter einer Tarnidentität inhaftieren lässt und aus den Hochsicherheitsgefängnissen ausbricht. Ein, wie ein Blick in den Firmensitz zeigt, einträgliches Geschäft.
Jetzt soll er die Lücken in einem geheimen Regierungsgefängnis, das nach seinen Ratschlägen gebaut wurde, aufspüren. Was er nicht weiß: er soll, aus ziemlich unbekannten Gründen, überhaupt nicht ausbrechen, sondern dort bis zu seinem Tod versteckt werden. Im gut gefüllten Gefängnis trifft er den Österreicher Rottmayer (Arnold Schwarzenegger), der mit ihm flüchten will.
„Escape Plan“ ist ein grundsolider Gefängnisthriller, prominent besetzt – Jim Caviezel spielt den hundsgemeinen Gefängnisdirektor, Sam Neill einen Arzt, Vincent D’Onofrio Breslins Geschäftspartner, Curtis ’50 Cent‘ Jackson und Amy Ryan Kollegen von Breslin, Faran Tahir einen Insassen und Vinnie Jones den Oberaufseher – mit einer interessanten, futuristischen Gefängnisarchitektur und einem angenehm verwickeltem Plot, inclusive einer gelungenen Überraschung am Ende.
Schade ist, dass die eigentlichen Ausbrüche von Breslin mehr mit Überraschungen spielen und so nur eine oberflächliche Spannung entwickeln. Da sind die vorherigen Planungen und das Katz-und-Maus-Spiel mit dem aasigen Gefängnisdirektor und seinen weitgehend gesichtslosen Wärtern im Geheimgefängnis deutlich spannender. Denn hier müssen die beiden Muskelprotze ihre kleinen grauen Zellen arbeiten lassen, beobachten und täuschen.
Die beiden Actionhelden der achtziger Jahre hätten für ihren ersten gemeinsamen Film wahrlich ein schlechteres Drehbuch finden können. Sowieso macht Arnold Schwarzenegger bei seiner derzeitigen Last-Farewell-Tour, nach seiner politikbestimmten Auszeit und bevor er altersbedingt als Action-Held in Rente geht, ein erfreulich gutes Bild. In „Escape Plan“ kann er sogar schauspielerisch punkten.
Das Bonusmaterial
Mit einem kurzweiligen Audiokommentar von Regisseur Mikael Håfström und Drehbuchautor Miles Chapman und über einer Stunde an Featurettes ist es erfreulich umfangreich und informativ ausgefallen. Es gibt ein zwanzigminütiges „Making of“, das einen guten Einblick in die Dreharbeiten gibt. Ergänzend erzählen die beiden Hauptdarsteller in „Zwei Legenden treffen aufeinander“ von den Dreharbeiten und geben einen kleinen Rückblick auf ihre Karriere. Die gut neun Minuten an „Entfallenen Szenen“ sind nett, aber es ist auch sofort verständlich, warum sie am Ende geschnitten wurden. Sie hätten den Film einfach nur verlangsamt.
Die zwanzigminütige Kurzdoku „Maximale Sicherheit: Die echten Gräber“ gibt einen Einblick in die US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnisse und an ein, zwei Punkten wird auch gesagt, wo der Film sich künstlerische Freiheiten nahm.
Insgesamt ist das ein gut geschnürtes Bonusmaterial-Paket, bei dem eindeutig die Information an erster Stelle steht.
Escape Plan (Escape Plan, USA 2013)
Regie: Mikael Håfström
Drehbuch: Miles Chapman, Arnell Jesko (Pseudonym von Jason Keller) (nach einer Geschichte von Miles Chapman)
mit Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jim Caviezel, Faran Tahir, Amy Ryan, Sam Neill, Vincent D’Onofrio, Vinnie Jones, Matt Gerald, Curtis ’50 Cent‘ Jackson, Caitriona Balfe
– DVD Concorde Home Entertainment
Bild: 2,40:1 (16:9)
Sprachen: Deutsch, Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch
Bonusmaterial: Audiokommentar mit Regisseur Mikael Håfström und Drehbuchautor Miles Chapman, Making of: Der Plan entsteht, Maximale Sicherheit: Die echten Gräber, Zwei Legenden treffen aufeinander, Entfallen Szenen, Kinotrailer
Länge: 111 Minuten
FSK: ab 16 Jahre
– Hinweise Englische Homepage zum Film Deutsche Homepage zum Film Film-Zeit über „Escape Plan“ Moviepilot über „Escape Plan“ Metacritic über „Escape Plan“ Rotten Tomatoes über „Escape Plan“
Wikipedia über „Escape Plan“ (deutsch, englisch)
RBB, 22.45 Der junge Törless(Deutschland/Frankreich 1966, Regie: Volker Schlöndorff)
Drehbuch: Volker Schlöndorff (nach einer Adaption von Herbert Asmodi)
LV: Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törless, 1906
Österreich, am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts: Törless wird von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort beobachtet er, wie ein Mitschüler gequält wird. Was soll er tun?
Schlöndorffs Debütfilm, der schon viele seiner späteren Themen ansprach, und ein mit Preisen ausgezeichneter, kassenträchtiger Klassiker des Jungen Deutschen Films ist.
mit Mathieu Carrière, Bernd Tischer, Marian Seidowsky, Alfred Dietz, Barbara Steele, Herbert Asmodi Hinweise Filmportal über „Der junge Törless“ Rotten Tomatoes über „Der junge Törless“
Wikipedia über „Der junge Törless“ (deutsch, englisch)
Eine Stadt wird erpresst (D 2006, R.: Dominik Graf)
Drehbuch: Dominik Graf, Rolf Basedow
Eigentlich sagt der Titel schon alles: Unbekannte erpressen Leipzig. Die einzige Spur führt Kommissar Kalinke und sein Team in ein Dorf, das dem Tagebau geopfert werden soll.
Auch diese Zusammenarbeit des Teams Basedow/Graf war ein Höhepunkt des TV-Jahres: gute Geschichte, gute Inszenierung und Schauspieler, die endlich zeigen dürfen, dass sie mehr als sprechende Kleiderständer sind.
„Es ist ein guter, alter Polizeifilm, ein Thriller, modern inszeniert. Und wie jeder gute Krimi ist es auch ein Sozialdrama.“ (Björn Wirth,Berliner Zeitung, 23. Februar 2007)