TV-Tipp für den 1. August: Homo Faber/Das Versprechen

Juli 31, 2021

Im Rahmen des Thementag „Erlesene Schweiz“ zeigt 3sat heute nur Filme aus der Schweiz oder mit einem sehr starken Bezug zur Schweiz, wie diese Filme, zu denen zwei ihrer Nationaldichter die Vorlagen lieferten

3sat, 20.15

Homo Faber (Deutschland/Frankreich/Griechenland 1991)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Rudy Wurlitzer

LV: Max Frisch: Homo Faber, 1957

Der Ingenieur Faber, der nur an Zahlen und Statistiken, aber nicht an den Zufall glaubt, begegnet der zwanzigjährigen Sabeth und er verliebt sich in die junge Frau, die ihn an seine Ex Hanna erinnert.

„‘Homo Faber’ ist einer der leisesten und subtilsten Filme Volker Schlöndorffs. Ganz ohne Zweifel ist es sein persönlichster, womöglich gar der einzige, in dem er der Emotionalität des Personals und deren Geschichte kompromisslos nachgeht, ohne Wenn und Aber.“ (Thilo Wydra: Volker Schlöndorff und seine Filme, 1998)

In Deutschland sahen 1,5 Millionen Menschen den Film im Kino.

Eine echte Begeisterung für den kühlen Zahlenmenschen und seine Probleme kam bei mir damals im Kino nicht auf.

mit Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, Tracy Lind, Deborah-Lee Furness, August Zirner, Thomas Heinze

Hinweise

Homepage von Volker Schlöndorff

Rotten Tomatoes über „Homo Faber“

Wikipedia über „Homo Faber“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)

3sat, 22.00

Das Versprechen (The Pledge, USA 2000)

Regie: Sean Penn

Drehbuch: Jerzy Kromolowski, Mary Olson-Kromolowski

LV: Friedrich Dürrenmatt: Das Versprechen – Requiem auf den Kriminalroman, 1957

Kamera: Chris Menges

Musik: Hans Zimmer

Ein Polizist sucht nach seiner Pensionierung – zunehmend wahnhaft – einen Kindermörder. Als Beute für den Mörder wählt er ein Kind aus.

Grandiose, ruhige Studie über Alter und Einsamkeit. Penn hielt sich bei seiner Version an Dürrenmatts Buch „Das Versprechen“. Dürrenmatt schrieb es, nachdem er mit dem optimistischen Ende von „Es geschah am hellichten Tag“ (Deutschland 1958) unzufrieden war. Sogar die notorisch schwer zu begeisternde Ponkie schrieb: „Das Vorhersehbare eines Krimiklassikers – und die Brutal-Details eines grausamen Thrillers: ein respektables, aber nicht zwingend nötiges Remake.“ (AZ, 11. 10. 2001)

Mit Jack Nicholson, Patricia Clarkson, Benicio Del Toro, Mickey Rourke, Helen Mirren, Robin Wright Penn, Vanessa Redgrave, Sam Sheppard, Tom Noonan, Harry Dean Stanton, Aaron Eckhart

Hinweise

Rotten Tomatoes über “Das Versprechen”

Wikipedia über „Das Versprechen“ (deutsch, englisch) und über Friedrich Dürrenmatt

Meine Besprechung von Friedrich Dürrenmatts “Die Kriminalromane” (Sammelband)


TV-Tipp für den 6. Mai: Diplomatie

Mai 5, 2020

Arte, 20.15

Diplomatie (Diplomatie, Frankreich/Deutschland 2014)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Cyril Gély, Volker Schlöndorff

LV: Cyril Gély: Diplomatie, 2011 (Bühnenstück)

24. August 1944, die Nacht bevor Paris zerstört werden soll: der schwedische Generalkonsul Raoul Nordling (André Dussollier) versucht den deutschen Kommandanten von Paris, General Dietrich von Choltitz (Niels Arestrup), zu überzeugen, die in der Stadt verteilten Sprengladungen nicht detonieren zu lassen.

Lose auf historischen Tatsachen basierendes Theaterstück, das die Vorlage für ein grandioses Schauspielerkino ist. Denn das nächtliche Gespräch zwischen Nordling und von Choltitz ist nicht verbürgt und hat so wahrscheinlich auch niemals stattgefunden.

Anschließend, um 21.35 Uhr, zeigt Arte die neue Doku „Volker Schlöndorff“.

mit André Dussollier, Niels Arestrup, Burghart Klaußner, Robert Stadlober, Charlie Nelson

Hinweise

Filmportal über „Diplomatie“

Rotten Tomatoes über „Diplomatie“

Wikipedia über „Diplomatie“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 3. Oktober: Die Blechtrommel

Oktober 2, 2019

BR, 22.45

Die Blechtrommel (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Filmportal über „Die Blechtrommel“

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 30. März: Die Blechtrommel

März 30, 2019

Weil Volker Schlöndorff am Sonntag wieder ein Jahr nicht jünger wird und er dieses Jahr sogar einen runden Geburtstag feiert (was alle anderen TV-Sender ignorieren [Pfui!])

RBB, 22.50

Die Blechtrommel (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 6. Oktober: Die Blechtrommel

Oktober 6, 2018

One, 22.10

Die Blechtrommel (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 11. Mai: Die Blechtrommel – Director’s Cut

Mai 11, 2018

3sat, 23.00

Die Blechtrommel – Director’s Cut (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg. 3Sat zeigt heute den längeren „Director’s Cut“, der möglich wurde, weil 2010 in den Geyer-Kopierwerken Negative von 1979 weggelassenen Szenen entdeckt wurden.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 5. Februar: Der namenlose Tag

Februar 5, 2018

ZDF, 20.15

Der namenlose Tag (Deutschland 2018)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff

LV: Friedrich Ani: Der namenlose Tag,2015

Als Doris Winther sich erhängt, rollt der pensionerte Kommissar Jakob Franck einen alten Fall wieder auf: vor Jahren hatte Doris Winthers Tochter Esther Suizid begangen. Franck fragt sich jetzt, ob er damals etwas übersehen hatte und Esther ermordet wurde.

TV-Premiere: Schlöndorff verfilmt Ani. Was kann da schief gehen?

Mit Thomas Thieme, Devid Striesow, Ursina Lardi, Jan Messutat, Stephanie Amarell, Ursina Lardi

Die Vorlage, als Taschenbuch

Friedrich Ani: Der namenlose Tag

Suhrkamp, 2016

304 Seiten

10,99 Euro

Der zweite Fall für Jakob Franck; jetzt sucht er den Mörder eines elfjährigen Jungen

Friedrich Ani: Ermordung des Glücks

Suhrkamp, 2017

320 Seiten

20 Euro

Hinweise

ZDF über „Der namenlose Tag“

Filmportal über „Der namenlose Tag“

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)

Homepage von Friedrich Ani

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Wer lebt, stirbt“ (2007)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der verschwundene Gast“ (2008)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Totsein verjährt nicht” (2009)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Die Tat” (2010)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden“ (2011, mit Interview)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und die Schlüsselkinder” (2011)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und das heimliche Leben” (2012)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und die Stimme der Angst“ (2013, neuer Titel von „Verzeihen“)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “M” (2013)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der namenlose Tag“ (2015)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der einsame Engel“ (2016)

Friedrich Ani in der Kriminalakte


Neu im Kino/Filmkritik: Über Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“

Mai 12, 2017

 

Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) besucht für einige Tage New York, um dort seinen neuen, autobiographisch beeinflussten Romans vorzustellen. Dabei erinnert er sich an Rebecca. Mit der Ostdeutschen verbrachte er vor gut zwanzig Jahren in New York glückliche Tage, ehe er sie verließ. Jetzt fragt er sich, ob er sich damals richtig entschieden hat oder ob sie die Liebe seines Lebens war.

Inzwischen arbeitet sie, wie er herausfindet, erfolgreich als Anwältin und sie lebt noch immer in New York.

Er versucht sie zu treffen. Aber sie (Nina Hoss) verhält sich ziemlich zickig, ist reserviert und will zuerst nichts von Max wissen. Trotzdem nimmt sie ihn mit nach Montauk, dem kleinen Dorf an der äußersten Spitze von Long Island mit dem bekannten Leuchtturm

Sie will sich dort ein Haus ansehen, das sie vielleicht kaufen möchte. Schnell erinnern sie sich während des Wochenendes an ihre gemeinsamen Tage in Montauk, während wir uns fragen, warum die beiden sich jemals ineinander verliebt haben und warum Rebecca, die ihr Leben im Sekundentakt durchgetaktet hat, so zickig und grundsätzlich genervt ist. Wobei Max in seinem egozentrischen Künstlergestus auch nicht der Traummann des Jahrhunderts ist. Er verarbeitet ohne Gewissensbisse sein Leben und das seiner Frauen zu Literatur. Dabei übersieht er die Dinge des normalen Lebens und die Probleme und Gefühle seiner aktuellen Freundin.

Literarisch versierte Geister kennen Montauk nicht nur als die Stadt mit dem Leuchtturm, sondern auch und vor allem von Max Frischs autobiographischem Roman „Montauk“, der Volker Schlöndorffs zu seinem neuen Film „Rückkehr nach Montauk“ inspirierte. 1991 verfilmte er Max Frischs Roman „Homo Faber“ und er war mit dem schweizer Autor befreundet. Seinen neuen Film widmete er ihm und es gibt in dem Film zahlreiche Anspielungen auf den Roman, der eine ähnliche Geschichte erzählt. Dabei hielten Schlöndorff und Frisch den Roman für unverfilmbar, weil er zu autobiographisch und zu essayistisch sei. Später fragte Schlöndorff sich, wie es wäre, wenn man nur die Grundkonstellation übernähme. Ausgehend von dieser Idee feilte er über mehrere Jahre mit Colm Tóibín („Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“) am Drehbuch, das dann immer persönlicher wurde. Für ihn und Tóibín. Schlöndorff nennt das endgültige Drehbuch „fast eine Art Doppelporträt von Colm und mir“.

Das führt dazu, dass in jeder Sekunde die persönliche Betroffenheit Schlöndorffs erkennbar ist. Es ist, im Gegensatz zu seiner Max-Frisch-Verfilmung „Homo Faber“, bei der ich mich während des gesamten Films fragte, warum Schlöndorff so viel Zeit und Energie in das Porträt eines langweiligen Mannes steckte, immer spürbar, warum er sich für diese Geschichte und die damit zusammenhängenden Themen und Fragen interessierte. Und ich meine das nicht auf der platten Das-ist-mir-genauso-passiert-Ebene in der der Schriftsteller Zorn eine Kopie von Regisseur Schlöndorff ist und Rebecca eine sofort und eindeutig erkennbare Frau aus Schlöndorffs Leben ist. Rebecca muss noch nicht einmal ein direktes Vorbild im realen Leben haben, um Schlöndorffs Betroffenheit von der Filmgeschichte zu zeigen. Er hätte das auch nicht in zahlreichen Interviews betonen müssen.

Schlöndorff (und Tóibín und Frisch) beschäftigen sich hier mit Themen und Fragen, die sie interessieren und die dann mehr an einen Tagebucheintrag als an einen herkömmlichen Film erinnern. Auch weil „Rückkehr nach Montauk“ nur einige Tage aus dem Leben des Schriftstellers Max Zorn erzählt. Es ist eine Episode, die keinen richtigen Anfang und auch kein Ende hat. Außer man sieht Ankunft und Abreise in New York als Anfang und Ende der Geschichte, in der Zorn zwar einer alten Liebe wieder begegnet, die Begegnung aber keinen unmittelbaren Einfluss auf sein Leben hat. Er wird sie höchstens als kaum verhüllten Rohstoff für seinen nächsten Roman nehmen.

Rückkehr nach Montauk“ blickt als Charakterstudie in die Seele eines Mannes, der Frauen nur als Objekte für seine Arbeit sieht. Das ist durchaus interessant, aber, um auf „Homo Faber“ zurückzukommen, fragte ich mich hier nie, warum Schlöndorff diesen Film drehte, sondern wem ich ihn empfehlen könnte.

Rückkehr nach Montauk (Deutschland 2017)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Colm Tóibín, Volker Schlöndorff

mit Stellan Skarsgård, Nina Hoss, Susanne Wolff, Isi Laborde, Bronagh Gallagher, Mathias Sanders, Malcolm Adams, Niels Arestrup

Länge: 102 Minuten

FSK: ab 0 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Rückkehr nach Montauk“

Moviepilot über „Rückkehr nach Montauk“

Rotten Tomatoes über „Rücckehr nach Montauk“

Wikipedia über „Rückkehr nach Montauk“ (deutsch, englisch)

Berlinale über „Rückkehr nach Montauk“

„Die Zeit“ unterhält sich mit Volker Schlöndorff über den Film

Homepage von Volker Schlöndorff (derzeit etwas veraltet)


TV-Tipp für den 7. März: Fassbinder

März 7, 2017

NDR, 00.00
Fassbinder (Deutschland 2015)
Regie: Annekatrin Hendel
Drehbuch: Annekatrin Hendel (nach einer Idee von Juliane Maria Lorenz)
Insgesamt sehenswerte Doku über Rainer Werner Fassbinder, die vor allem als Einführung in sein Werk taugt und sich zu sehr seinem Privatleben widmet.
Mehr dazu in meiner ausführlichen Besprechung.
mit Margit Carstensen, Irm Hermann, Juliane Lorenz, Hanna Schygulla, Harry Baer, Hark Bohm, Hubert Gilli, Wolf Gremm, Günter Rohrbach, Fritz Müller-Scherz, Volker Schlöndorff, Thomas Schühly, Rainer Werner Fassbinder (Archivaufnahmen)

Hinweise
Homepage zum Film
Filmportal über „Fassbinder“
Film-Zeit über „Fassbinder“
Moviepilot über „Fassbinder“
Wikipedia über „Fassbinder“ und Rainer Werner Fassbinder
Homepage der Rainer-Werner-Fassbinder-Foundation
Rainer Werner Fassbinder in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 9. April: Homo Faber

April 9, 2016

3sat, 20.15

Homo Faber (Deutschland/Frankreich/Griechenland 1991, Regie: Volker Schlöndorff)

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Rudy Wurlitzer

LV: Max Frisch: Homo Faber, 1957

Der Ingenieur Faber, der nur an Zahlen und Statistiken, aber nicht an den Zufall glaubt, begegnet der zwanzigjährigen Sabeth und er verliebt sich in die junge Frau, die ihn an seine Ex Hanna erinnert.

„‘Homo Faber’ ist einer der leisesten und subtilsten Filme Volker Schlöndorffs. Ganz ohne Zweifel ist es sein persönlichster, womöglich gar der einzige, in dem er der Emotionalität des Personals und deren Geschichte kompromisslos nachgeht, ohne Wenn und Aber.“ (Thilo Wydra: Volker Schlöndorff und seine Filme, 1998)

In Deutschland sahen 1,5 Millionen Menschen den Film im Kino.

Eine echte Begeisterung für den kühlen Zahlenmenschen und seine Probleme kam bei mir damals im Kino nicht auf.

mit Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, Tracy Lind, Deborah-Lee Furness, August Zirner, Thomas Heinze

Hinweise

Homepage von Volker Schlöndorff

Rotten Tomatoes über „Homo Faber“

Wikipedia über „Homo Faber“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 2. Februar: Fassbinder

Februar 2, 2016

BR, 22.45
Fassbinder (Deutschland 2015)
Regie: Annekatrin Hendel
Drehbuch: Annekatrin Hendel (nach einer Idee von Juliane Maria Lorenz)
Insgesamt sehenswerte Doku über Rainer Werner Fassbinder, die vor allem als Einführung in sein Werk taugt und sich zu sehr seinem Privatleben widmet.
Mehr dazu in meiner ausführlichen Besprechung.
mit Margit Carstensen, Irm Hermann, Juliane Lorenz, Hanna Schygulla, Harry Baer, Hark Bohm, Hubert Gilli, Wolf Gremm, Günter Rohrbach, Fritz Müller-Scherz, Volker Schlöndorff, Thomas Schühly, Rainer Werner Fassbinder (Archivaufnahmen)

Hinweise
Homepage zum Film
Filmportal über „Fassbinder“
Film-Zeit über „Fassbinder“
Moviepilot über „Fassbinder“
Wikipedia über „Fassbinder“ und Rainer Werner Fassbinder
Homepage der Rainer-Werner-Fassbinder-Foundation
Rainer Werner Fassbinder in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 31. Mai: Baal

Mai 30, 2015

BR, 22.10
Baal (Deutschland 1970, Regie: Volker Schlöndorff)
Drehbuch: Volker Schlöndorff
LV: Bertolt Brecht: Baal, 1918 (erste Fassung; 1919, 1936 und 1954 folgten weitere Fassungen)
Rainer Werner Fassbinder ist Baal, ein egozentrischer, trunksüchtiger Poet, der alles Bürgerliche ablehnt und rücksichtslos nur seinen eigenen Bedürfnissen folgt.
Volker Schlöndorff modernisierte Brechts Theaterstück, Rainer Werner Fassbinder verkörperte ihn – und die Brecht-Witwe Helene Weigel untersagte, nachdem der Film zweimal im Fernsehen lief (am 7. Januar 1970 in den koproduzierenden Dritten Programmen, die damals nur eine regionale Verbreitung hatten, und am 21. April 1970 in der ARD), jede weitere Vorführung. Es sei keine werkgetreue Interpretation.
Erst 2014 konnte „Baal“ (nachdem man schon glaubte, der Film würde zu den verlorenen Kunstwerken gehören) auf der Berlinale wiederaufgeführt werden. Danach lief er im Kino, kaum auf DVD heraus – und läuft jetzt, nach 45 Jahren, wieder im Fernsehen.
Die Musik ist von Klaus Doldinger. Kameramann war Dietrich Lohmann.
mit Rainer Werner Fassbinder, Sigfried Graue, Margarethe von Trotta, Günther Neutze, Miriam Spoerri, Hanna Schygulla, Irm Hermann, Walter Sedlmayr

Hinweise

Berlinale über „Baal“

Wikipedia über „Baal“ und Rainer Werner Fassbinder

Meine Besprechung von Annekatrin Hendels Dokumentarfilm „Fassbinder“ (Deutschland 2015)

Homepage der Rainer-Werner-Fassbinder-Foundation

Rainer Werner Fassbinder in der Kriminalakte

Homepage von Volker Schlöndorff

Deutsches Filminstitut über Volker Schlöndorff und „Baal“ (viel Stoff) und über die Sammlung Volker Schlöndorff

Kriminalakte über Volker Schlönforff

Kriminalakte gratuliert Volker Schlöndorff zum 75. Geburtstag


Neu im Kino/Filmkritik: „Fassbinder“ erzählt über Rainer Werner Fassbinder

Mai 1, 2015

Rainer Werner Fassbinder, 31. Mai 1945 – 10. Juni 1982
Erster Spielfilm 1969: Liebe ist kälter als der Tod
Letzter Spielfilm 1982: Querelle – Ein Pakt mit dem Teufel
Dazwischen insgesamt über vierzig Spielfilme, zwei Fernsehserien, ein TV-Zweiteiler, Theaterarbeiten und einige weitere Werke als Regisseur, Autor, Schauspieler und bei seinen Filmen, teils unter Pseudonym, in weiteren Funktionen.
Unklar ist, wann Rainer Werner Fassbinder schlief. Denn er schrieb bei seinen Filmen, bis auf eine Ausnahme, auch das Drehbuch. Manchmal half ihm ein Co-Autor, meistens nicht. Und obwohl er nicht der einzige Regisseur des Jungen Deutschen Films war, markieren sein erster und letzter Film auch Anfang und Ende des Jungen Deutschen Films. Im Ausland ist er immer noch bekannt. Etliche Regisseure sind von ihm beeinflusst.
Thomas Elsaesser, der Kenner des deutschen Films, leitet sein umfangreiches Buch „Rainer Werner Fassbinder“ (Fassbinder’s Germany. History, Identity, Subject, 1996) mit folgenden, noch heute gültigen Worten ein: „In der Filmgeschichte seit 1945 steht Rainer Werner Fassbinder einzig da. Wenig mehr als ein Jahrzehnt hatte er, um sich durchzusetzen, zwischen 1969 und 1982 veränderte er die Vorstellung, die man vom modernen Kino haben konnte: Dabei musste er die deutsche Filmgeschichte umschreiben, um sich in sie einzuschreiben. Seither hat sein Werk eine eigenartige Metamorphose erlebt. Einige seiner Filme sind Teil des Kanons geworden: ‚Die bitteren Tränen der Petra von Kant‘, ‚Angst essen Seele auf‘ und ‚Die Ehe der Maria Braun‘ gehören zu den Meilensteinen des europäischen Kinos und sichern ihm einen unumstrittenen Platz als Filmkünstler und auteur. Aber das Gesamtwerk ist unsichtbar geworden, verdeckt von Fassbinders ‚Leben‘.“
Immer noch ist in Deutschland sein Werk nicht vollständig erhältlich. Sogar „Querelle“ ist bei uns nicht auf DVD oder Blu-ray erhältlich und lief bislang noch nie im Fernsehen. Sein Mammutwerk „Berlin Alexanderplatz“ lief zuletzt vor, ich schätze mal, ungefähr zehn Jahren auf Arte und 2008 im Spartenkanal Eins Festival. Auch andere seiner Filme laufen fast nie oder nie im Fernsehen, während „Angst essen Seele auf“ und „Die Ehe der Maria Braun“ regelmäßig gezeigt werden.
Bevor in den letzten Jahren seine Filme sukzessiv auf DVD und Blu-ray veröffentlicht wurden, waren sie in den Achtzigern und Neunzigern öffentlich kaum zugänglich. Wahrscheinlich wurde deshalb lieber über sein Leben gesprochen.
Seit 1992 ist Juliane Lorenz, seine letzte Ehefrau, die nicht unumstrittene Direktorin der Rainer Werner Fassbinder Foundation (RWFF) und damit die Verwalterin seiner Filme und des Bildes, das die Öffentlichkeit von ihrem Ehemann haben soll. Sie hatte auch die Idee für die jetzt im Kino anlaufende Dokumentation „Fassbinder“, die von ihr mitproduziert wurde und in der sie auch auftritt. Spätestens in dem Moment wird deutlich, dass „Fassbinder“ eine offizielle Dokumentation ist, die deshalb auch an einem bestimmten Bild des Porträtierten interessiert ist.
Regisseurin Annekatrin Hendel strukturiert in ihrer Dokumentation, obwohl sie weitgehend chronologisch erzählt, das Material etwas thematisch. Es gibt einen Blick auf Fassbinders erste Arbeiten, die er als Schüler im Internat schrieb, einige alte Filmschnipsel von Aufführungen des action-theater, das in München die Keimzelle für Fassbinders spätere Gruppe war, in der sich Beruf und Privatleben vermischten. Eben diese Vermischung und Fassbinders manipulativer Charakter werden dann auch in fast allen Statements angesprochen. Margit Carstensen, Irm Hermann, Hanna Schygulla und Harry Baer, die zur ursprünglichen Fassbinder-Truppe gehörten, sprechen ausführlicher darüber.
Auch die Regisseure Hark Bohm, der in einigen Fassbinder-Filmen mitspielte, und Volker Schlöndorff, der Fassbinder 1969 als „Baal“ inszenierte, werden darauf angesprochen. Sie liefern auch einen Blick von außen und vor allem Schlöndorff ordnet Fassbinders Werk und Wirken etwas ein. Aber eigentlich wäre das die Aufgabe der Regisseurin und von Filmwissenschaftlern, die nicht befragt wurden, gewesen. WDR-Redakteur Günter Rohrbach erzählt von seiner ersten Begegnung mit Fassbinder. Es ist eine Anekdote, bei der der Regisseur eine beträchtliche Menge Alkohol trank. Wolf Gremm, der mit „Kamikaze 1989“ einen der wenigen Filme inszenierte, in denen Fassbinder nur als Schauspieler auftrat, erzählt von seiner letzten Begegnung mit Fassbinder, kurz vor seinem plötzlichen Tod.
Diese Zeitzeugenberichte sind alle sehr nett anzusehen, aber den alten Fassbinder-Fans dürfte die konventionelle Doku nichts Neues erzählen und teilweise sogar ärgern. Jüngeren bietet sie einen hoffentlich neugierig machenden ersten Eindruck von diesem Kraftzentrum des deutschen Films. Denn nach „Fassbinder“ ist das Privatleben des Bürgerschrecks abgehandelt (seine Sexualität, sein Drogenkonsum, seine Steuerprobleme [Uups, das war mir neu, hat mich aber als eine an seinem Werk interessierte Person nie interessiert.]) und man kann sich um sein heute immer noch wichtiges und einflussreiches Werk, in dem er auch die siebziger Jahre und die sozialdemokratische Bundesrepublik porträtiert, widmen.
Denn selbstverständlich ist die Film propagierte These, dass bei Fassbinder sich seine persönlichen Probleme Eins-zu-Eins in seinen Filmen widerspiegeln, dass es in seinen Filmen immer nur, kaum verhüllt, um ihn geht und seine Besetzungsentscheidungen ausschließlich von seinen sexuellen Wünschen getrieben waren, in der Absolutheit Unfug. Es wird auch seinem vielfältigem Werk in keinster Weise gerecht.
Arte zeigt die Doku am Mittwoch, den 27. Mai, um 22.10 Uhr. Davor läuft „Die Ehe der Maria Braun“. Das Erste zeigt sie am Dienstag, den 16. Juni. Die Uhrzeit ist noch unbekannt, aber alles vor 23.00 Uhr wäre eine Sensation.

Fassbinder - Plakat

Fassbinder (Deutschland 2015)
Regie: Annekatrin Hendel
Drehbuch: Annekatrin Hendel (nach einer Idee von Juliane Maria Lorenz)
mit Margit Carstensen, Irm Hermann, Juliane Lorenz, Hanna Schygulla, Harry Baer, Hark Bohm, Hubert Gilli, Wolf Gremm, Günter Rohrbach, Fritz Müller-Scherz, Volker Schlöndorff, Thomas Schühly, Rainer Werner Fassbinder (Archivaufnahmen)
Länge: 92 Minuten
FSK: ?

Hinweise
Homepage zum Film
Filmportal über „Fassbinder“
Film-Zeit über „Fassbinder“
Moviepilot über „Fassbinder“
Wikipedia über „Fassbinder“ und Rainer Werner Fassbinder
Homepage der Rainer-Werner-Fassbinder-Foundation
Rainer Werner Fassbinder in der Kriminalakte

Einige Bilder von der Premiere am 27. April in der Volksbühne


TV-Tipp für den 2. April: Der junge Törless

April 2, 2014

RBB, 22.45
Der junge Törless (Deutschland/Frankreich 1966, Regie: Volker Schlöndorff)
Drehbuch: Volker Schlöndorff (nach einer Adaption von Herbert Asmodi)
LV: Robert Musil: Die Verwirrungen des Zöglings Törless, 1906
Österreich, am Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts: Törless wird von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort beobachtet er, wie ein Mitschüler gequält wird. Was soll er tun?
Schlöndorffs Debütfilm, der schon viele seiner späteren Themen ansprach, und ein mit Preisen ausgezeichneter, kassenträchtiger Klassiker des Jungen Deutschen Films ist.
mit Mathieu Carrière, Bernd Tischer, Marian Seidowsky, Alfred Dietz, Barbara Steele, Herbert Asmodi
Hinweise
Filmportal über „Der junge Törless“
Rotten Tomatoes über „Der junge Törless“
Wikipedia über „Der junge Törless“ (deutsch, englisch)

Robert Musils „Die Verwirrungen des Zöglings Törless“ im Projekt Gutenberg

Homepage von Volker Schlöndorff

Wikipedia über Volker Schlöndorff (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über Volker Schlöndorff

Kriminalakte über Volker Schlönforff
Kriminalakte gratuliert Volker Schlöndorff zum 75. Geburtstag


Herzlichen Glückwunsch, Volker Schlöndorff

März 31, 2014

geboren am 31. März 1939 in Wiesbaden als Sohn eines Arztes. Seine beiden Brüder sind ebenfalls Ärzte.

studierte in Paris Jura und Wirtschaftswissenschaften

ab 1960 bis 1965 Regieassistent bei, unter anderem, Louis Malle, Alain Resnais, Jean-Pierre Melville und Bertrand Tavernier

1965/1966 Regiebüt „Der junge Törless“. Die Robert-Musil-Verfilmung war ein Erfolg. In den nächsten Jahren folgten weitere Literaturverfilmungen.

Sein zweiter Film „Mord und Totschlag“ war ganz anders

1975 die Heinrich-Böll-Verfilmung „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ – ein Klassiker

1979 die Günter-Grass-Verfilmung „Die Blechtrommel“ – ein Oscar

1981 die Nicolas-Born-Verfilmung „Die Fälschung“

1984 die Marcel-Proust-Verfilmung „Eine Liebe von Swann“

1985 die Arthur-Miller-Verfilmung „Tod eines Handlungsreisenden“

1990 die Margaret-Atwood-Verfilmung „Die Geschichte der Dienerin“ – damals war Science-Fiction noch kein Teenie-Abenteuer

1991 die Max-Frisch-Verfilmung „Homo Faber“

1996 die Michel-Tournier-Verfilmung „Der Unhold“

1998 die James-Hadley-Chase-Verfilmung „Palmetto“ – diesen Film hat niemand von ihm erwartet

2000 „Die Stille nach dem Schuss“ – über in der DDR lebende Westterroristen

Weitere Infos über Volker Schlöndorff auf seiner Homepage, bei Wikipedia (deutsch, englisch), Rotten Tomatoes und natürlich in der Kriminalakte.


TV-Tipp für den 23. Oktober: Homo Faber

Oktober 23, 2013

 

3sat, 22.25

Homo Faber (Deutschland/Frankreich/Griechenland 1991, R.: Volker Schlöndorff)

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Rudy Wurlitzer

LV: Max Frisch: Homo Faber, 1957

Der Ingenieur Faber, der nur an Zahlen und Statistiken, aber nicht an den Zufall glaubt, begegnet der zwanzigjährigen Sabeth und er verliebt sich in die junge Frau, die ihn an seine Ex Hanna erinnert.

‚Homo Faber‘ ist einer der leisesten und subtilsten Filme Volker Schlöndorffs. Ganz ohne Zweifel ist es sein persönlichster, womöglich gar der einzige, in dem er der Emotionalität des Personals und deren Geschichte kompromisslos nachgeht, ohne Wenn und Aber.“ (Thilo Wydra: Volker Schlöndorff und seine Filme, 1998)

In Deutschland sahen 1,5 Millionen Menschen den Film im Kino.

Eine echte Begeisterung für den kühlen Zahlenmenschen und seine Probleme kam bei mir damals im Kino nicht auf.

mit Sam Shepard, Julie Delpy, Barbara Sukowa, Dieter Kirchlechner, Tracy Lind, Deborah-Lee Furness, August Zirner, Thomas Heinze

Hinweise

Homepage von Volker Schlöndorff

Wikipedia über „Homo Faber“ (deutsch, englisch)

 

 


%d Bloggern gefällt das: