TV-Tipp für den 25. März: Fräulein Smillas Gespür für Schnee

März 24, 2020

Arte, 20.15

Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Smilla’s Sense of Snow, Deutschland/Dänemark/Schweden 1996)

Regie: Bille August

Drehbuch: Ann Biderman

LV: Peter Høeg: Frøken Smillas fornemmelse for sne, 1992 (Fräulein Smillas Gespür für Schnee)

Für die Polizei ist der Tod des kleinen Jungen ein tragischer Unfall. Für Fräulein Smilla ist es Mord. Die Suche nach dem Mörder führt sie in die Arktis.

Erstklassig besetzte, eher durchschnittliche Literaturverfilmung. Ist halt Qualitätskino ohne Ecken und Kanten.

Mit Julia Ormond, Gabriel Byrne, Richard Harris, Vanessa Redgrave, Robert Loggia, Mario Adorf

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“

Wikipedia über „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 23. März: Nachts, wenn der Teufel kam

März 22, 2020

Arte, 20.15

Nachts, wenn der Teufel kam (Deutschland 1957)

Regie: Robert Siodmak

Drehbuch: Werner Jörg Lüddecke (nach dem Tatsachenbericht von Will Berthold)

Hamburg, 1944: ein Serienmörder geht um. Kommissar Kersten hält den debilen Bruno Lüdke (Mario Adorf) für den Täter.

Klassiker des deutschen Films und der Durchbruch für Mario Adorf, der danach sicher nicht zum Sonntagsbrunch eingeladen wurde.

Mit Mario Adorf, Claus Holm, Werner Peters, Hannes Messemer

Hinweise

Filmportal über „Nachts, wenn der Teufel kam“

Wikipedia über „Nachts, wenn der Teufel kam“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks “Zeuge gesucht” (Phantom Lady, USA 1943)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks „Unter Verdacht“ (The Suspect, USA 1944)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks „Rächer der Unterwelt“ (The Killers, 1946)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks “Der schwarze Spiegel” (The dark mirror, USA 1946)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks „Die Killer“ (The Killers, USA 1946)

Meine Besprechung von Deutsches Historisches Museum (Hrsg.) „Robert Siodmak“ (2015)


TV-Tipp für den 15. November: Sierra Charriba

November 14, 2019

BR, 22.55

Sierra Charriba (Major Dundee, USA 1964)

Regie: Sam Peckinpah

Drehbuch: Harry Julian Fink, Oscar Saul, Sam Peckinpah

Nach dem Bürgerkrieg muss Unions-Major Amos Dundee zusammen mit Konföderiertem-Captain Benjamin Tyreen (mit dem er vor dem Krieg befreundet war) gegen den Apachen-Häuptling Sierra Charriba kämpfen. Denn dieser überfällt immer wieder Siedlungen der Weißen.

Nach dem Western „Sacramento“ drehte Peckinpah „Sierra Charriba“ und es gab auch gleich beim Dreh und beim Schnitt mächtig Ärger. „Sierra Charriba“ ist nicht Peckinpahs bester Film. Aber sehenswert ist der Western trotzdem.

„‚Sierra Charriba‘ ist ein spannender Action-Western und das faszinierende Überbleibsel eines Monumentalfilms, den es nie gegeben hat. Seine Macher konnten sich nie einigen, welche Art von Film sie eigentlich drehen wollten.“ (Glenn Erickson, Booklet zur DVD-Ausgabe)

mit Charlton Heston, Richard Harris, Jim Hutton, James Coburn, Michael Anderson jr., Senta Berger, Mario Adorf, Brock Peters, Warren Oates, Ben Johnson, R. G. Armstrong, Slim Pickens, Michael Pate

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Sierra Charriba“

Turner Classic Movies über „Major Dundee“

Wikipedia über „Sierra Charriba“ (deutsch, englisch) und über Sam Peckinpah (deutsch, englisch)

Georg Seeßlen über Sam Peckinpah (der Nachruf erschien zuerst in epd Film 2/1985)

The Guardian: Rick Moody über Sam Peckinpah (9. Januar 2009)

Senses of Cinema: Gabrielle Murray über Sam Peckinpah

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs „Gefährten des Todes“ (The deadly Companions, USA 1961)

Meine Besprechung von Sam Peckinpahs „Steiner – Das eiserne Kreuz“ (Cross of Iron, D/GB 1977)

Meine Besprechung von Mike Siegels Dokumentation „Sam Peckinpah: Passion & Poetry“ (D 2005)

Sam Peckinpah in der Kriminalakte

 

 


TV-Tipp für den 3. Oktober: Die Blechtrommel

Oktober 2, 2019

BR, 22.45

Die Blechtrommel (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Filmportal über „Die Blechtrommel“

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 30. März: Die Blechtrommel

März 30, 2019

Weil Volker Schlöndorff am Sonntag wieder ein Jahr nicht jünger wird und er dieses Jahr sogar einen runden Geburtstag feiert (was alle anderen TV-Sender ignorieren [Pfui!])

RBB, 22.50

Die Blechtrommel (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 6. Oktober: Die Blechtrommel

Oktober 6, 2018

One, 22.10

Die Blechtrommel (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 7. September: Nachts, wenn der Teufel kam

September 7, 2018

3sat, 22.25

Nachts, wenn der Teufel kam (Deutschland 1957)

Regie: Robert Siodmak

Drehbuch: Werner Jörg Lüddecke (nach dem Tatsachenbericht von Will Berthold)

Hamburg, 1944: ein Serienmörder geht um. Kommissar Kersten hält den debilen Bruno Lüdke (Mario Adorf) für den Täter.

Klassiker des deutschen Films und der Durchbruch für Mario Adorf, der danach sicher nicht zum Sonntagsbrunch eingeladen wurde.

Mit Mario Adorf, Claus Holm, Werner Peters, Hannes Messemer

Hinweise

3sat über die Reihe „Nachkriegskino“

Filmportal über „Nachts, wenn der Teufel kam“

Wikipedia über „Nachts, wenn der Teufel kam“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks “Zeuge gesucht” (Phantom Lady, USA 1943)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks „Unter Verdacht“ (The Suspect, USA 1944)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks „Rächer der Unterwelt“ (The Killers, 1946)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks “Der schwarze Spiegel” (The dark mirror, USA 1946)

Meine Besprechung von Robert Siodmaks „Die Killer“ (The Killers, USA 1946)

Meine Besprechung von Deutsches Historisches Museum (Hrsg.) „Robert Siodmak“ (2015)


TV-Tipp für den 11. Mai: Die Blechtrommel – Director’s Cut

Mai 11, 2018

3sat, 23.00

Die Blechtrommel – Director’s Cut (Deutschland/Frankreich 1979)

Regie: Volker Schlöndorff

Drehbuch: Volker Schlöndorff, Jean-Claude Carrière, Franz Seitz, Günther Grass (Dialogbearbeitung)

LV: Günter Grass: Die Blechtrommel, 1959

Die Geschichte von Blechtrommler Oskar Matzerath, der am 12. September 1927 als Dreijähriger beschließt, nicht weiter zu wachsen.

Ein Klassiker des deutschen Films, ausgezeichnet, u. a., mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar als bester ausländischer Film und ein Kassenerfolg. 3Sat zeigt heute den längeren „Director’s Cut“, der möglich wurde, weil 2010 in den Geyer-Kopierwerken Negative von 1979 weggelassenen Szenen entdeckt wurden.

Mit David Bennent, Mario Adorf, Angela Winkler, Daniel Olbrychski, Katharina Thalbach, Heinz Bennent, Andrea Ferréol, Fritz Hakl, Ernst Jacobi, Otto Sander, Charles Aznavour

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Blechtrommel“

Wikipedia über „Die Blechtrommel“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Volker Schlöndorffs „Rückkehr nach Montauk“ (Deutschland 2017)


TV-Tipp für den 29. Januar: Das Totenschiff

Januar 29, 2018

Arte, 21.45

Das Totenschiff (Deutschland/Mexiko 1959)

Regie: Georg Tressler

Drehbuch: Hans Jacoby, Georg Tressler, Werner Jörg Lüddecke

LV: B. Traven: Das Totenschiff – Die Geschichte eines amerikanischen Seemanns, 1926

Ein Matrose heuert, nachdem ihm seine Papiere geklaut wurden, auf einem Seelenverkäufer an – und hofft die Fahrt zu überleben.

Freie Verfilmung von B. Travens Romans unter Verzicht auf die Sozialkritik. Aber als Abenteuerfilm soll Tresslers ewig nicht mehr im TV gezeigter Film gut funktionieren. „ein flotter Reißer“ meint das Lexikon des internationalen Films. Er wurde auch als „einziger deutscher Beitrag zur Darstellung des Existenzialismus im Kino gewertet“ (Hans J. Wulff in Filmgenres: Abenteuerfilm).

B. Traven schrieb auch „Der Schatz der Sierra Madre“. Georg Tressler inszenierte auch „Die Halbstarken“.

mit Horst Buchholz, Mario Adorf, Helmut Schmid, Elke Sommer, Werner Buttler, Alf Marholm, Karl Lieffen

Wiederholung: Montag, 12. Februar, 13.55 Uhr

Hinweise

Filmportal über „Das Totenschiff“

Wikipedia über „Das Totenschiff“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 1. Januar: Fräulein Smillas Gespür für Schnee

Dezember 31, 2015

Eins Plus, 20.15 (VPS 20.14)
Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Deutschland/Dänemark/Schweden 1996, Regie: Bille August)
Drehbuch: Ann Biderman
LV: Peter Høeg: Frøken Smillas fornemmelse for sne, 1992 (Fräulein Smillas Gespür für Schnee)
Für die Polizei ist der Tod des kleinen Jungen ein tragischer Unfall. Für Fräulein Smilla ist es Mord. Die Suche nach dem Mörder führt sie in die Arktis.
Erstklassig besetzte, eher durchschnittliche Literaturverfilmung. Ist halt Qualitätskino ohne Ecken und Kanten.
Mit Julia Ormond, Gabriel Byrne, Richard Harris, Vanessa Redgrave, Robert Loggia, Mario Adorf
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“
Wikipedia über „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 22. Dezember: Fedora

Dezember 22, 2014

Arte, 20.15
Fedora (Deutschland/Frankreich 1978, Regie: Billy Wilder)
Drehbuch: Billy Wilder, I. A. L. Diamond
LV: Thomas Tryon: Crowned Heads, 1976 (Kurzgeschichte)
Filmproduzent Barry Detweiler will den seit Jahren zurückgezogen auf Korfu lebenden Filmstar Fedora überzeugen, in seinem nächsten Film mitzuspielen.
„übersteigertes Melodram (…) das mit bitterem Spott einen Abgesang auf das Kino alter Schule anstimmt.“ (Lexikon des internationalen Films)
Ein zweites „Boulevard der Dämmerung“ ist Billy Wilders vorletzter Film nicht. Dafür war er damals von der Kritik zu wenig geliebt worden (damals erschien der Film altmodisch, neuere Kritiken sind da wesentlich positiver, teils euphorisch), er floppte an der Kinokasse und ist heute fast unbekannt. Dabei fand ich ihn, als ich ihn vor Ewigkeiten sah, ziemlich gut und, allein schon wegen der Besetzung, ist „Fedora“ einen Blick wert.
mit William Holden, Marthe Keller, José Ferrer, Hildegard Knef, Mario Adorf, Frances Sternhagen, Henry Fonda, Michael York, Stephen Collins, Gottfried John
Wiederholung: Dienstag, 23. Dezember, 11.10 Uhr
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Fedora“
Turner Classic Movies über „Fedora“
Wikipedia über „Fedora“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 17. April: Fräulein Smillas Gespür für Schnee

April 16, 2014

Eins Festival, 00.55
Fräulein Smillas Gespür für Schnee (Deutschland/Dänemark/Schweden 1996, Regie: Bille August)
Drehbuch: Ann Biderman
LV: Peter Høeg: Frøken Smillas fornemmelse for sne, 1992 (Fräulein Smillas Gespür für Schnee)
Für die Polizei ist der Tod des kleinen Jungen ein tragischer Unfall. Für Fräulein Smilla ist es Mord. Die Suche nach dem Mörder führt sie in die Arktis.
Erstklassig besetzte, eher durchschnittliche Literaturverfilmung. Ist halt Qualitätskino ohne Ecken und Kanten.
Mit Julia Ormond, Gabriel Byrne, Richard Harris, Vanessa Redgrave, Robert Loggia, Mario Adorf
Hinweise
Rotten Tomatoes über „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“
Wikipedia über „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 19. Oktober: Deadlock

Oktober 19, 2013

 

ZDFkultur, 23.00

Deadlock (Deutschland 1970, R.: Roland Klick)

Drehbuch: Roland Klick

Nach einem Bankraub flüchten zwei Bankräuber in ein verlassenes Kaff – und liefern sich schnell mit den dort lebenden Goldgräbern ein tödliches Duell.

Ein deutscher Genrefilm, ein in der Gegenwart spielender Western, der wirklich nichts von der Biederkeit und Langeweile vieler anderer deutscher Genrefilme der letzten Jahrzehnte hat, sondern originäres Kino ist.

Ein Quasi-Western, ein Reißer und ein lyrisches Gespinst aus Farben, flirrendem Licht, Wüstensand und schemenhaften Figuren.“ (Wolf Donner, Die Zeit)

Die Musik ist von „The Can“, die Bilder von Robert Van Ackeren („Harlis“, „Die flambierte Frau“).

Nächsten Samstag läuft „Supermarkt“, ein Gangsterfilm, der mir noch besser gefallen hat.

mit Mario Adorf, Anthony Dawson, Mascha Elm Rabben, Marquard Bohm, Sigurd Fitzek, Betty Segal

Wiederholung: Sonntag, 20. Oktober, 00.45 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Roland Klick

Wikipedia über Roland Klick und „Deadlock“


TV-Tipp für den 29. März: Lola

März 29, 2013

ZDFkultur, 23.20

Lola (D 1981, R.: Rainer Werner Fassbinder)

Drehbuch: Peter Märthesheimer, Pea Fröhlich, Rainer Werner Fassbinder (Dialoge)

1957 kommt ein neuer Baudezernent in eine nordbayerische Kleinstadt und stört zunächst das korrumptive Geflecht. Doch dann stimmt er den Plänen eines Baulöwen und heimlichen Herrschers des Ortes für den Bau einer Siedlung zu und heiratet die Kleinstadthure Lola.

„eine handfeste Kinogeschichte voller Ironie, vollgespickt mit Hinweisen auf andere Fassbinderfilme (…) Eleganter als Fassbinder kann man die fünfziger Jahre, die Zeit des Wirtschaftswunders, der Wahlparole ‘Keine Experimente’, nicht abservieren. Lächerlichkeit tötet, das gilt allerdings nur für die Kunst. Im Leben tragen wir noch schwer am Erbe der fünfziger Jahre.“ (Wilhelm Roth: Lola, in Peter W. Jansen/Wolfram Schütte, Hrsg.): Rainer Werner Fassbinder – Reihe Film 2, 5. ergänzte und erweiterte Auflage, 1985)

Ein Klassiker

mit Barbara Sukowa, Armin Mueller-Stahl, Mario Adorf, Matthias Fuchs, Helga Feddersen, Karin Baal, Ivan Desny, Karl-Heinz von Hassel, Elisabeth Volkmann, Hark Bohm, Rosel Zech, Christine Kaufmann, Udo Kier, Harry Bear, Günther Kaufmann

Hinweise

Rainer-Werner-Fassbinder-Foundation

Wikipedia über Rainer Werner Fassbinder (deutsch, englisch)

Rainer Werner Fassbinder in der Kriminalakte


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