Johannes Groschupf erzählt von der „Skin City“

März 5, 2025

Berlin im Sommer 2024: Die Polizistin Romina Winter will herausfinden, wer ihre kleine Schwester zusammengeschlagen hat. Später will die Romni auch Wissen, wer für den Tod ihres Vaters verantwortlich ist. Sie glaubt, dass beide Straftaten miteinander zusammen hängen. Als Polizistin soll sie mit ihrem älteren Kollegen gegen eine Bande Einbrecher ermitteln, die im Stadtgürtel von Berlin und im Umland Villen ausrauben. Koba gehört zu dieser dreiköpfigen aus der georgischen Hauptstadt Tiflis kommenden Bande. Ihre Einbrüche arbeiten sie nach einem vorher von ihrem Boss festgelegten Plan ab. Bei einem Einbruch verletzt Koba sich an einer Fensterscheibe und fällt für einige Tage aus. Danach möchte er in Kanada ein neues Leben beginnen.

Ebenfalls zur gleichen Zeit wird Jacques Lippold aus dem Gefängnis entlassen. Er verbüßte eine zweijährige Strafe wegen Betrugs. Kurz nach seiner Entlassung beschließt er, als Kunstberater Geld zu verdienen. Auch wenn er einiges über Kunst weiß, ist er nicht am Aufbau eines ehrlichen Geschäfts interessiert. Entsprechend zielgenau auf die Erwartungen seiner vermögenden Kundschaft inszeniert er in der verlassenen Lungenheilstätte am Grabowsee seinen ersten Maler, der sich sehr seltsam benimmt und kurz vor seinem großen Durchbruch stehen soll. Die potentiellen Käufer sind begeistert.

Gleich drei Geschichten erzählt Johannes Groschupf auf schlanken 240 Seiten in seinem neuen Thriller „Skin City“. Zuerst gibt es keine offensichtliche Verbindung zwischen ihnen. Aber das ändert sich ziemlich schnell. Und wie Groschupf diese dann am Ende anders als erwartet zusammenbringt, ist große Krimikunst. Die Figuren sind, wie in seinen vorherigen Noirs, aus dem Berliner Großstadtleben gegriffen und eng mit der Metropole verknüpft. Geschrieben hat Groschupf seine Geschichte dann entlang der Hintergrundgeschichten aktueller Schlagzeilen.

Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 2025

240 Seiten

17 Euro

Hinweise

Suhrkamp über Johannes Groschupf

Wikipedia über Johannes Groschupf

Meine Besprechung von Johannes Groschupfs „Berlin Prepper“ (2019)

Meine Besprechung von Johannes Groschupfs „Die Stunde der Hyänen“ (2022)

Johannes Groschupf stellt „Skin City“ vor

Mittwoch, 5. März

Berlin

Veranstalter: Georg Büchner Buchladen, Suhrkamp Verlag

Mittwoch, 12. März

Berlin

Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf

Freitag, 21. März

Berlin

Veranstalter: Berlin-Instanbul Literaturtage

Montag, 28. April

Oranienburg

Veranstalter: Landkreis Oberhavel, Regionalmuseum Oberhavel

Samstag, 14. Juni

Seddiner See

Veranstalter: Heimvolkshochschule Seddiner See


„Mal goes to War“, der neue Roman von „Mickey 7“/„Mickey 17“-Autor Edward Ashton

März 5, 2025

Bevor in wenigen Stunden die Verfilmung von Edward Ashtons bekanntestem Roman „Mickey 7“ ins Kino kommt – und allein schon, dass „Parasite“ Bong Joon-ho die Regie und Robert Pattinson die Hauptrolle übernommen haben, weckt das Interesse des Filmfans an „Mickey 17“ – werfen wir einen Blick auf seinen neuen Roman. „Mal goes to War“, sein fünfter Science-Fiction-Roman, erschien vor wenigen Tagen in der deutschen Übersetzung bei Heyne.

Der titelgebende Mal ist eine künstliche Intelligenz, die problemlos von Wirt zu Wirt springt und ihn mehr oder weniger umfassend kapert. Als seine Verbindung zum Infospace, seiner Heimat, abgeschnitten wird, muss er sich überlegen, wie er zu einem Ort gelangen kann, an dem er wieder eine Verbindung zum Infospace aufbauen und dorthin zurückkehren kann. Bis dahin flüchtet er sich zuerst in die Hightech-Implantate der toten Söldnerin Mika. Mika soll auf die wie ein Teenager aussehende Kayleigh aufpassen. Sie ist in Wirklichkeit schon viel älter und genetisch verändert. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch ein zukünftiges Amerika, in dem zwischen Federales, die ihre Körper durch Implantate und Genmanipulationen veränderten, und Humanisten, die solche Veränderungen ablehnen, Bürgerkrieg herrscht.

Auf ihrem gemeinsamen Weg erleben sie viele Abenteuer, ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten (und dass Mals Wissen über die Menschen vor allem aus alten Hollywood-Filmen kommt [die für ihre präzise Darstellung des Lebens von Liebespaaren und Soldaten bekannt sind]) sorgen für amüsante Wortgefechte. Ihr Umgang mit Gefahren sorgt für überraschende Kampfverläufe. So kann Mal schwuppdiwupp von einem Körper zum nächsten wechseln. Und Kayleigh verhält sich nicht wie ein kleines Mädchen.

Kurz nach dem Beginn ihrer Reise nehmen sie Asher gefangen. Der Soldat wird ihr widerspenstiger Kriegsgefangener.

Die Idee ist eigentlich gar nicht so schlecht: einen witzigen Science-Fiction-Roman über ein Amerika im Krieg mit sich selbst und über Künstliche Intelligenz und was sie in Zukunft tun kann, zu schreiben. Die Idee, die Geschichte aus der Sicht einer KI zu erzählen, verspricht eine neue Perspektive. Die Geschichte entwickelt sich nach dem alten Groschenheft-Prinzip „wenn ich nicht weiter weiß, taucht einfach ein Mann mit einer Pistole auf“. Es passiert ständig etwas, aber nichts davon bleibt im Gedächtnis. Das liegt daran – und das wird bei dem konfusen Ende überdeutlich -, dass Ashton keine Idee davon hat, was Mal will, welches Ziel er erreichen will und was passiert, wenn er es nicht erreicht. Mal entwickelt auch keine eigene Persönlichkeit.

Das gleiche gilt für die anderen Figuren. Sie bleiben austauschbare Schießbudenfiguren.

Über den Krieg zwischen den einzelnen Fraktionen und was sie in diesem Krieg erreichen wollen, erfahren wir auch nichts. Und natürlich ist KI in diesem Fall nur ein Gimmick. Mal und die anderen KIs, die er trifft, sind einfach nur dumme Computerprogramme.

Der Humor ist von der nett-harmlosen, sich weitgehend in Blödeleien erschöpfenden Art. Das kann man erkältet auf der Couch oder, in einigen Monaten, schwitzend am Strand weglesen, während man darüber spekuliert, was John Scalzi aus dieser Idee gemacht hätte.

Meine Besprechung der Edward-Ashton-Verfilmung „Mickey 17“ gibt es zum Filmstart. Hier gibt es schon einmal den vielversprechenden Trailer:

Edward Ashton: Mal goes to War – Ein KI-Thriller

(übersetzt von Felix Mayer)

Heyne, 2025

400 Seiten

17 Euro

Originalausgabe

Mal goes to War

St. Martin’s Press, 2024

Hinweise

Homepage von Edward Ashton

Heyne über Edward Ashton

 


TV-Tipp für den 5. März: Das Ereignis

März 4, 2025

Arte, 20.15

Das Ereignis (L’événement, Frankreich 2021)

Regie: Audrey Diwan

Drehbuch: Audrey Diwan, Marcia Romano, Anne Berest

LV: Annie Ernaux: L’événement, 2000 (Das Ereignis)

Frankreich, 1963: die kurz vor dem Abschluss ihres Studiums stehende Anne wird ungewollt schwanger. Zu dem Zeitpunkt sind Schwangerschaftsabbrüche strafbar und alle, mit denen sie über einen möglichen Abbruch spricht oder die ihr auch nur irgendwie dabei helfen (oder nicht die Polizei informieren) machen sich ebenfalls strafbar. Eine heimlich durchgeführte Abtreibung ist auch gefährlich.

TV-Premiere. Das intensive Drama erhielt 2021 in Venedig den Goldenen Löwen als Bester Film.

Weil in den USA mit einer Gerichtsentscheidung das Recht auf Abtreibung abgeschafft wurde, gibt es jetzt in immer mehr US-Bundesstaaten mehr oder weniger drakonische Verbotsregeln. Was diese Verbote anrichten, zeigt Audrey Diwan in ihrem auf einer wahren Geschichte beruhendem Film.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Anamaria Vartolomei, Kacey Mottet Klein, Luàna Bajrami, Louise Orry-Diquéro, Louise Chevillotte, Pio Marmaï, Sandrine Bonnaire

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

AlloCiné über „Das Ereignis“

Moviepilot über „Das Ereignis“

Metacritic über „Das Ereignis“

Rotten Tomatoes über „Das Ereignis“

Wikipedia über „Das Ereignis“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Audrey Diwans „Das Ereignis“ (L’événement, Frankreich 2021)


Cover der Woche

März 4, 2025

Grandioses Buch, grandiose Verfilmung.


TV-Tipp für den 4. März: Super 8

März 3, 2025

ZDFneo, 21.45

Super 8 (Super 8, USA 2011)

Regie: J. J. Abrams

Drehbuch: J. J. Abrams

Ohio, 1979: Als eine filmverrückte Gruppe Jugendlicher nachts auf einer Bahnstation eine Filmszene für ihren Zombiefilm drehen wollen, beobachten sie ein Zugunglück. Am nächsten Tag besetzt das Militär die Stadt.

Spannender Science-Fiction-Film, der durchaus als zeitgemäßes Update von „E. T.“ gesehen werden kann.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Kyle Chandler, Elle Fanning, Joel Courtney, Gabriel Basso, Noah Emmerich, Ron Eldard, Riley Griffiths, Ryan Lee, Zach Mills

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Super 8“

Wikipedia über „Super 8“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von J. J. Abrams’ “Super 8” (Super 8, USA 2011)

Meine Besprechung von J. J. Abrams‘ „Star Trek into Darkness“ (Star Trek into Darkness, USA 2013)

Meine Besprechung von J. J. Abrams „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Star Wars: The Force awakens, USA 2015)

Meine Besprechung von J. J. Abrams „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (Star Wars: The Rise of Skywalker, USA 2019)


Die Nominierungen für die ITW Thriller Awards 2025

März 3, 2025

Die International Thriller Writers (ITW) hat die Nominierungen für die diesjährigen ITW Awards veröffentlicht.

Wer also auf der Suche nach thrillendem Lesestoff, Herzrasen und damit verbundenen schlaflosen Nächten – also einem Rundumsorglospaket – ist, sollte mal einen Blick auf diese Kriminalromane werfen:

BEST STANDALONE THRILLER NOVEL

Kimberly Belle — THE PARIS WIDOW (Harlequin – Park Row)

Will Dean — THE CHAMBER (Emily Bestler Books)

T.J. Newman — WORST CASE SCENARIO (Little, Brown & Co.)

Jason Rekulak — THE LAST ONE AT THE WEDDING (Flatiron Books)

Lisa Scottoline — THE TRUTH ABOUT THE DEVLINS (Penguin/Putnam)

BEST STANDALONE MYSTERY NOVEL

Libby Cudmore — NEGATIVE GIRL (Datura Books)

Laura Dave — THE NIGHT WE LOST HIM (Simon & Schuster)

Kellye Garrett — MISSING WHITE WOMAN (Mulholland Books)

Harry Hunsicker — THE LIFE AND DEATH OF ROSE DOUCETTE (Oceanview Publishing)

Dervla McTiernan — WHAT HAPPENED TO NINA? (William Morrow)

Lori Roy — LAKE COUNTY (Thomas & Mercer)

BEST SERIES NOVEL

David Baldacci — TO DIE FOR (Grand Central Publishing)

Eric Beetner — THE LAST FEW MILES OF ROAD (Level Best Books)

Ann Cleeves — THE DARK WIVES (Minotaur)

Meg Gardiner — SHADOWHEART (Blackstone Publishing)

Iris Johansen, Roy Johansen — FLASHBACK (Grand Central Publishing)

Isabella Maldonado — A FORGOTTEN KILL (Thomas & Mercer)

BEST FIRST NOVEL

Kate Brody — RABBIT HOLE (Soho Crime)

Jaime deBlanc — AFTER IMAGE (Thomas & Mercer)

Carinn Jade — THE ASTROLOGY HOUSE (Atria)

Alejandro Nodarse — BLOOD IN THE CUT (Flatiron Books)

Marie Tierney — DEADLY ANIMALS (Henry Holt & Co.)

BEST AUDIOBOOK

Sally Hepworth — DARLING GIRLS (Macmillan) – Narrated by Jessica Clarke

Jon Lindstrom — HOLLYWOOD HUSTLE (Dreamscape Media) – Narrated by Jon Lindstrom

Kate Alice Marshall — NO ONE CAN KNOW (Macmillan Audio) – Narrated by Karissa Vacker

Hilton Reed — BEYOND ALL DOUBT (Dreamscape Media) – Narrated by George Newbern

Amy Tintera — LISTEN FOR THE LIE (Macmillan) – Narrated by January LaVoy and Will Damron

BEST YOUNG ADULT NOVEL

Adam Cesare — INFLUENCER (Union Square & Co., LLC)

Ripley Jones — THE OTHER LOLA (Wednesday Books)

Marisha Pessl — DARKLY (Delacorte)

Natalie Richards — 49 MILES ALONE (Sourcebooks Fire)

Melanie Sumrow — GIRLS LIKE HER (Balzer + Bray)

BEST SHORT STORY

Stefanie Leder — NOT A DINNER PARTY PERSON (Soho Crime)

Twist Phelan — DOUBLE PARKED (Ellery Queen Mystery Magazine)

Ivy Pochoda — JACKRABBIT SKIN (Amazon Original Stories)

Lisa Unger — THE DOLL’S HOUSE (Amazon Original Stories)

Joseph S. Walker — AND NOW, AN INSPIRING STORY OF TRAGEDY OVERCOME (Wildside Press)

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 21. Juni 2025, im New York Hilton Midtown (New York City) während dem ThrillerFest XX.


Die Oscars 2025

März 3, 2025

Nachdem ich die Preisverleihung mit einigen guten Bekannten und netten Menschen live verfolgte (was die Verleihung sehr kurzweilig machte), gibt es schon jetzt die vollständige Liste der Oscar-Gewinner und -Nominierten. Bei den Gewinnern gab es einige Überraschungen, nämlich dass „Anora“ so einen grandiosen Durchmarsch machte (hatte ich zwar gehofft, aber ich gab dem typischen Oscar-Drama „The Brutalist“ und diesem Timothée-Dylan-Film die höheren Chancen), dass Demi Moore keinen Oscar erhielt und dass „Emilia Prez“, nachdem der Film in den letzten Wochen viel Gegenwind erhiet, sich doch ziemlich gut schlug.

Insgesamt bin ich zufrieden mit den Gewinnern und insgesamt gab es, auch wenn es in einigen Kategorien keinen eindeutigen Favoriten gab, erstaunlich wenig Überraschungen.

Hier die vollständige Liste der 97. Oscar-Preisverleihung:

Best Picture

GEWINNER “Anora” (Neon)

“The Brutalist” (A24)

“A Complete Unknown” (Searchlight)

“Conclave” (Focus Features)

“Dune: Part Two” (Warner Bros.)

“Emilia Pérez” (Netflix)

“I’m Still Here” (Sony Pictures Classics) („Für immer hier“ startet am 13. März und wird dann abgefeiert)

“Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios)

“The Substance” (Mubi)

“Wicked” (Universal)

Directing

GEWINNER “Anora” (Neon) Sean Baker

“The Brutalist” (A24) Brady Corbet

“A Complete Unknown” (Searchlight) James Mangold

“Emilia Pérez” (Netflix) Jacques Audiard

“The Substance” (Mubi) Coralie Fargeat

Writing (Adapted Screenplay)

“A Complete Unknown” (Searchlight) Screenplay by James Mangold and Jay Cocks

GEWINNER “Conclave” (Focus Features) Screenplay by Peter Straughan

“Emilia Pérez” (Netflix) Screenplay by Jacques Audiard, in collaboration with Thomas Bidegain, Léa Mysius and Nicolas Livecchi

“Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios) Screenplay by RaMell Ross & Joslyn Barnes

“Sing Sing” (A24) Screenplay by Clint Bentley, Greg Kwedar; story by Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John “Divine G” Whitfield

Writing (Original Screenplay)

GEWINNER “Anora” (Neon) Written by Sean Baker

“The Brutalist” (A24) Written by Brady Corbet, Mona Fastvold

“A Real Pain” (Searchlight) Written by Jesse Eisenberg

“September 5” (Paramount) Written by Moritz Binder, Tim Fehlbaum; co-Written by Alex David

“The Substance” (Mubi) Written by Coralie Fargeat

Actor in a Leading Role

GEWINNER Adrien Brody in “The Brutalist” (A24)

Timothée Chalamet in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Colman Domingo in “Sing Sing” (A24)

Ralph Fiennes in “Conclave” (Focus Features)

Sebastian Stan in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Leading Role

Cynthia Erivo in “Wicked” (Universal)

Karla Sofía Gascón in “Emilia Pérez” (Netflix)

GEWINNER Mikey Madison in “Anora” (Neon)

Demi Moore in “The Substance” (Mubi)

Fernanda Torres in “I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Actor in a Supporting Role

Yura Borisov in “Anora” (Neon)

GEWINNER Kieran Culkin in “A Real Pain” (Searchlight)

Edward Norton in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Guy Pearce in “The Brutalist” (A24)

Jeremy Strong in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Supporting Role

Monica Barbaro in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Ariana Grande in “Wicked” (Universal)

Felicity Jones in “The Brutalist” (A24)

Isabella Rossellini in “Conclave” (Focus Features)

GEWINNER Zoe Saldaña in “Emilia Pérez” (Netflix)

Cinematography

GEWINNER “The Brutalist” (A24) Lol Crawley

“Dune: Part Two” (Warner Bros.) Greig Fraser

“Emilia Pérez” (Netflix) Paul Guilhaume

“Maria” (Netflix) Ed Lachman

“Nosferatu” (Focus Features) Jarin Blaschke

International Feature Film

GEWINNER “I’m Still Here” (Brazil) („Für immer hier“ startet am 13. März und wird dann abgefeiert)

“The Girl with the Needle” (Denmark)

“Emilia Pérez” (France)

“The Seed of the Sacred Fig” (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (Germany)

“Flow” (Latvia) (startet am Donnerstag und wird dann abgefeiert)

Animated Feature Film

GEWINNER “Flow” (Sideshow/Janus Films) (startet am Donnerstag und wird dann abgefeiert)

“Inside Out 2” (Walt Disney)

“Memoir of a Snail” (IFC Films)

“Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl” (Netflix)

“The Wild Robot” (Universal)

Documentary Feature Film

“Black Box Diaries” (MTV Documentary Films)

GEWINNER “No Other Land”

“Porcelain War” (Picturehouse)

“Soundtrack to a Coup d’Etat” (Kino Lorber)

“Sugarcane” (National Geographic Documentary Films)

Film Editing

GEWINNER “Anora” (Neon) Sean Baker

“The Brutalist” (A24) David Jancso

“Conclave” (Focus Features) Nick Emerson

“Emilia Pérez” (Netflix) Juliette Welfling

“Wicked” (Universal) Myron Kerstein

Production Design

“The Brutalist” (A24) Production Design: Judy Becker, Set Decoration: Patricia Cuccia

“Conclave” (Focus Features) Production Design: Suzie Davies, Set Decoration: Cynthia Sleiter

“Dune: Part Two” (Warner Bros.) Production Design: Patrice Vermette, Set Decoration: Shane Vieau

“Nosferatu” (Focus Features) Production Design: Craig Lathrop, Set Decoration: Beatrice Brentnerová

GEWINNER “Wicked” (Universal) Production Design: Nathan Crowley, Set Decoration: Lee Sandales

Costume Design

“A Complete Unknown” (Searchlight) Arianne Phillips

“Conclave” (Focus Features) Lisy Christl

“Gladiator II” (Paramount) Janty Yates and Dave Crossman

“Nosferatu” (Focus Features) Linda Muir

GEWINNER “Wicked” (Universal) Paul Tazewell

Music (Original Score)

GEWINNER “The Brutalist” (A24) Daniel Blumberg

“Conclave” (Focus Features) Volker Bertelmann

“Emilia Pérez” (Netflix) Clément Ducol and Camille

“Wicked” (Universal) John Powell and Stephen Schwartz

“The Wild Robot” (Universal) Kris Bowers

Music (Original Song)

GEWINNER “El Mal” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music by Clément Ducol and Camille, Lyric by Clément Ducol, Camille and Jacques Audiard

“The Journey” from “The Six Triple Eight” (Netflix) Music and Lyric by Diane Warren

“Like A Bird” from “Sing Sing” (A24) Music and Lyric by Abraham Alexander and Adrian Quesada

“Mi Camino” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music and Lyric by Camille and Clément Ducol

“Never Too Late” from “Elton John: Never Too Late” (Disney+) Music and Lyric by Elton John, Brandi Carlile, Andrew Watt and Bernie Taupin

Live Action Short Film

A Lien

Anuja

GEWINNER I’m Not a Robot

The Last Ranger

The Man Who Would Not Remain Silent

Animated Short Film

Beautiful Men

GEWINNER In the Shadow of the Cypress

Magic Candies

Wander to Wonder

Yuck!

Documentary Short Film

“Death by Numbers” Kim A. Snyder and Janique L. Robillard

“I Am Ready, Warden” (MTV Documentary Films) Smriti Mundhra and Maya Gnyp

“Incident” (The New Yorker) Bill Morrison and Jamie Kalven

“Instruments of a Beating Heart” (The New York Times OpDocs/Cineric Creative) Ema Ryan Yamazaki and Eric Nyari

GEWINNER “The Only Girl in the Orchestra” (Netflix) Molly O’Brien and Lisa Remington

Makeup and Hairstyling

A Different Man

Emilia Pérez

Nosferatu

GEWINNER The Substance

Wicked

Sound

A Complete Unknown

GEWINNER Dune: Part Two

Emilia Pérez

Wicked

The Wild Robot

Visual Effects

Alien: Romulus

Better Man

GEWINNER Dune: Part Two

The Kingdom of the Planet of the Apes

Wicked

 


TV-Tipp für den 3. März: Grifters

März 2, 2025

Arte, 20.15

Grifters (The Grifters, USA 1990)

Regie: Stephen Frears

Drehbuch: Donald Westlake

LV: Jim Thompson: The Grifters, 1963 (Muttersöhnchen, Die Abzocker)

Roy Dillon schlägt sich als kleiner Trickbetrüger mehr schlecht als Recht durch. Als er an eine größere Menge Geld kommt, haben seine Freundin Mary und seine Mutter Lilly plötzlich Interesse an ihm; – besonders an dem Geld.

Der potentielle Klassiker basiert auf einem der besten und düstersten Bücher von Jim Thompson. Donald Westlake (aka u. a. Richard Stark) schrieb ein grandioses Drehbuch, und das gesamte Team (es wäre wirklich unfair, eine einzelne Person herauszuheben) gab ihr bestes. „The Grifters ist ein starkes Stück Kino, ein Krimi, der seinen Alptraum formvollendet präsentiert.“ (Fischer Film Almanach)

Mit Anjelica Huston, John Cusack, Annette Bening, Pat Hingle, Charles Napier, J. T. Walsh, Xander Berkeley, Stephen Tobolowsky, Jeremy Piven

Wiederholung: Donnerstag, 6. März, 14.00 Uhr

P. S.: Der Film ist FSK-16, aber Arte darf das.

Hinweise

Rotten Tomatoes über „The Grifters“

Wikipedia über „The Grifters“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „The Grifters“ von Donald E. Westlake (Second Draft, März 1989)

zu Stephen Frears

Meine Besprechung von Stephen Frears „Lady Vegas“ (Lay the Favorite, USA/GB 2012)

Meine Besprechung von Stephen Frears “Philomena” (Philomena, GB 2013)

Meine Besprechung von Stephen Frears „The Program – Um jeden Preis“ (The Program, Großbritannien 2015)

Meine Besprechung von Stephen Frears „Florence Foster Jenkins“ (Florence Foster Jenkins, USA 2016)

Meine Besprechung von Stephen Frears‘ „Victoria & Abdul“ (Victoria & Abdul, Großbritannien 2017)

Meine Besprechung von Stephen Frears‘ „The Lost King“ (The Lost King, Großbritannien 2022)

zu Donald E. Westlake

Kriminalakte: Nachruf auf Donald E. Westlake

Kriminalakte: Covergalerie Donald E. Westlake

Meine Besprechung von Donald E. Westlakes Dortmunder-Roman „Get Real“

Meine Besprechung von Donald E. Westlakes Dortmunder-Roman „What’s so funny?“

Meine Besprechung von Donald E. Westlakes Dortmunder-Roman „Watch your back!“

Meine Besprechung von Donald E. Westlakes Dortmunder-Kurzroman „Die Geldmacher“ (Walking around money; erschienen in „Die hohe Kunst des Mordens“ [Transgressions])

Meine Besprechung von Donald E. Westlakes „Mafiatod“ (361, 1962)

Meine Vorstellung von Westlakes als Richard Stark geschriebener Parker-Serie (mit „Nobody runs forever“)

Meine Besprechung von Richard Starks Parker-Romans „Ask the Parrot“

Meine Doppelbesprechung von Richard Starks Parker-Romanen „Fragen Sie den Papagei“ (Ask the Parrot) und „Dirty Money“

Meine Besprechung des Films “The Stepfather”, nach einem Drehbuch von Donald E. Westlake

Meine Besprechung von Lax/Donald Westlakes „Hot Rock“ (Pierre qui roule, 2008, Comic)

Meine Besprechung von Taylor Hackfords Richard-Stark-Verfilmung „Parker“ (Parker, USA 2013)

zu Jim Thompson

Mordlust über Jim Thompson

Crimetime über Jim Thompson

Popsubculture über Jim Thompson

Meine Besprechung von Jim Thompsons „Jetzt und auf Erden“ (Now and on Earth, 1942)

Meine Besprechung von Michael Winterbottoms Jim-Thompson-Verfilmung „The Killer inside me“ (The Killer inside me, USA 2010)


TV-Tipp für den 2. März: Halbblut

März 1, 2025

Arte, 20..15

Halbblut (Thunderheart, USA 1992)

Regie: Michael Apted

Drehbuch: John Fusco

FBI-Agent Ray Levoi soll einen mysteriösen Mord im Sioux-Indianerreservat aufklären. Das Halbblut Levoi muss sich während der Ermittlungen auch seinen verleugneten indianischen Wurzeln stellen – und er entdeckt, dass die Morde mit Bohrungen nach Uran zusammenhängen.

„Halbblut“ ist ein spannender Thriller mit einem politischen Anliegen. Denn die Filmgeschichte beruht auf wahren Ereignissen aus dem Pine-Ridge-Reservat in South Dakota in den 70er Jahren. Michael Apted drehte vor dem Spielfilm die Dokumentation „Zwischenfall in Oglala“ (Incident at Oglala, USA 1992) darüber.

Anschließend, um 22.10 Uhr, zeigt Arte die fast zweistündige Doku „Val Kilmer – Ein Leben zwischen ‚Top Gun‘ und ‚The Doors'“ (USA 2021).

mit Val Kilmer, Sam Shepard, Graham Greene, Fred Ward, Fred Dalton Thompson, John Trudell, Rex Linn

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Halbblut“

Wikipedia über „Halbblut“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Curtis Hanson/Michael Apteds „Mavericks – Lebe deinen Traum“ (Chasing Mavericks, USA 2012)

Meine Besprechung von Michael Apteds „Unlocked“ (Unlocked, USA 2017)