Die KrimiZeit Bestenliste Oktober 2015

Oktober 1, 2015

Für die immer länger werdenden Nächte empfehlen die Herren der KrimiZeit (die niemals auf die tarnende Sonnenbrille verzichten):
1 (1) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
2 (2) Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens
3 (-) William McIlvanney: Fremde Treue
4 (-) James Lee Burke: Glut und Asche
5 (-) Åke Edwardson: Marconipark
6 (-) Antonio Ortuño: Die Verbrannten
7 (4) Andreas Kollender: Kolbe
8 (10) Michael Robotham: Um Leben und Tod
9 (-) Seamus Smyth: Spielarten der Rache
10(–) Michael Fehr: Simeliberg

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat

Einiges liegt auch auf meiner Zu-Lesen-Liste. Vor allem natürlich Seamus Smyth (Pulp Master!!!), William McIlvanney (der dritte Laidlaw-Roman), James Lee Burke (obwohl der so dick ist) und Friedrich Ani (immer noch).


„Der Tag der Lerche“: Krimi trifft Phantastik – bei einer etwas anderen Otherland-Lesung

September 7, 2015

Walton - Die Stunde der Rotkehlchen - 2Walton - Der Tag der Lerche - 2

Wenn man den Autor nicht einfliegen will (weil das mit der Beam-Maschine immer noch nicht klappt), kann man die Buchpräsentation auch etwas anders gestalten. Immerhin soll an dem Abend der neue Alternativwelt-Krimi „Der Tag der Lerche“ von Jo Walton vorgestellt werden. Es ist der zweite Band der nach dem Zweiten Weltkriegs in England spielenden Serie um Scotland-Yard-Inspector Carmichael. Es ist allerdings nicht das Großbritannien, das wir kennen, sondern ein Großbritannien, das 1941 mit Adolf Hitler einen Friedensvertrag abschloss.
Während „Die Stunde der Rotkehlchen“ noch ein traditioneller Landhauskrimi war, verspricht „Der Tag der Lerche“ einen veritablen Polit-Thriller (ich behaupte mal „in der Tradition von Eric Ambler und Graham Greene“) über ein Land, das zunehmend faschistisch wird.
Inspector Carmichael kommt einer Verschwörung von königstreuen Patrioten, Kommunisten und IRA-Kämpfern auf die Spur, die ein Attentat auf den Premierminister Mark Normanby und auf Adolf Hitler, der zu einem Staatsbesuch kommt, planen. Außerdem muss Carmichael einen Mörder decken: den Premierminister höchstpersönlich.
Der Roman wird am Dienstag, den 22. September, um 19.30 Uhr in der Buchhandlung Otherland (Bergmannstraße 25, Berlin-Kreuzberg) von Übersetzerin Nora Lachmann, Lektor Robert Schekulin und Verleger Hannes Riffel (also den Verantwortlichen für die deutsche Ausgabe) vorgestellt und diskutiert.
Ach ja: Eintritt frei, Buchkauf möglich und vielleicht gibt es sogar eine Grußbotschaft aus einer anderen Welt.

Jo Walton: Die Stunde der Rotkehlchen
(übersetzt von Nora Lachmann)
Golkonda, 2014
302 Seiten
16,90 Euro

Originalausgabe
Farthing
Tor Books, 2007

Jo Walton: Der Tag der Lerche
(übersetzt von Nora Lachmann)
Golkonda, 2015
300 Seiten
16,90 Euro
(erscheint die Tage)

Originalausgabe
Ha’penny
Tor Books, 2007

Hinweise
Homepage von Jo Walton
Wikipedia über Jo Walton (deutsch, englisch)
Tor über Jo Walton
Golkonda über Jo Walton


Die KrimiZeit-Bestenliste September 2015

September 3, 2015

Während der Hochsommer seine Abschiedsvorstellung einleitet, verkünden die KrimiZeit-Juroren ihre September-Bestenliste:
1) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
2) Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens
3) Newton Thornburg: Cutter und Bone
4) Andreas Kollender: Kolbe
5) Merle Kröger: Havarie
6) Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman
7) Petros Markaris: Zurück auf Start
8) William Shaw: Kings of London
9) Jax Miller: Freedom’s Child
10) Michael Robotham: Um Leben und Tod

Hübsche Liste. Auch ohne Don Winslows „Das Kartell“.
Einiges will ich die Tage abfeiern.
Außerdem den neuen Roman „Der Wintertransfer“ (Tropen) von Philip Kerr, der im Fußballmilieu spielt und der Start einer neuen Serie mit Fußballtrainer Scott Manson ist (und es nicht auf die KrimiZeit-Bestenliste schaffen wird) und den neuen Kryszinski-Roman „Trailerpark“ (Rotbuch) von Jörg Juretzka (der es ebenfalls nicht auf die Krimizeit-Bestenliste schaffen wird) und „Mr. Duckworth sammelt den Tod“ (Kunstmann, erschient am 9. September) von Tim Parks (der es als Abschluss einer Trilogie über einen Hochstapler ebenfalls nicht auf die KrimiZeit-Bestenliste schaffen wird) und jetzt kommen wir zu den Büchern, die es auf die Oktober-KrimiZeit-Bestenliste schaffen könnten, Celil Okers „Lass mich leben, Istanbul – Ein Fall für Remzi Ünal“ (Unionsverlag), William McIlvanneys dritter und letzter Laidlaw-Roman „Fremde Treue“ (Kunstmann, erscheint am 9. September), James Lee Burkes dritter Hackberry-Holland-Roman „Glut und Asche“ (Heyne, erscheint Mitte September), Seamus Smyths „Spielarten der Rache“ (pulp master, – muss ich noch mehr sagen?) und Bill Moodys „Der Spion, der Jazz spielte“ (polar; – da lohnt sich auch die Suche nach seinen älteren, fast nur noch antiquarisch erhältlichen Jazz-Krimis, die im Unionsverlag erschienen).
Hm, und dann gibt es noch neues von Stephen King, einen James-Bond-Roman von Anthony Horowitz und die Fortschreibung der Romane eines gewissen Stieg Larsson.
Wann soll ich das alles lesen???


„Hitman: Agent 47“-Drehbuchautor Skip Woods: ein Pechvogel?

August 28, 2015

Unter Actionfans hat Drehbuchautor Skip Woods einen Ruf zu verteidigen. Nämlich der Autor zu sein, der jeden Film in Grund und Boden rammt. Der anstatt einer guten Geschichte einen unbekömmlichen Brei serviert, der von der ersten bis zur letzten Minute vollkommen misslungen ist. So als habe man einfach ein halbes Dutzend Drehbücher und Ideen zusammengeworfen und dann gemeint „passt, wackelt und hat Luft“.
Skip Woods schrieb die Drehbücher für
Hitman: Agent 47 (2015)
Sabotage (2014)
Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (2013)
Das A-Team – Der Film (2010)
X-Men Origins: Wolverine (2009)
Hitman – Jeder stirbt alleine (2007)
Passwort: Swordfish (2001)
Thursday (1998)
Manchmal mit einem anderen Autor zusammen, dem man natürlich einen Teil an dem Desaster aufbürden kann. Aber sein „Hitman: Agent 47“-Co-Autor Michael Finch schreib vorher „The November Man“. Ein absolut okayer Agententhriller mit Pierce Brosnan. Oder David Benioff, der neben „X-Men Origins: Wolverine“ auch „25 Stunden“ (nach seinem Roman), „Troja“ und „Brothers“ schrieb und der Erfinder der TV-Serie „Game of Thrones“ ist, ist eigentlich ein zuverlässiger Autor.
Oft ist bei einem Film, weil man keinen intimen Einblick in die Hintergründe der Produktion hat, auch unklar, wer welchen Anteil an dem Desaster hat. Es könnte ja der Hauptdarsteller sein. Oder der Regisseur, der einfach mal schnell das Drehbuch zugunsten seiner Vision in die Tonne wirft. Immerhin sind bei Spielfilmen die Regisseure bekannter als die Drehbuchautoren.
Und die Regeln für die Nennung als Drehbuchautor sind einigermaßen komplex, weil in Hollywood Drehbücher oft mehrere Fassungen von verschiedenen Autoren haben und manchmal am Ende Autoren genannt werden müssen, die mit der verfilmten Fassung nichts zu tun haben.
Das gesagt, werfen wir einen Blick auf das Werk der Regisseure und wie diese Filme im Vergleich mit ihren anderen Filmen bei der Kritik ankamen. Das dürfte uns ein Gefühl geben, wer einen größeren Anteil an dem Misserfolg hat. Dafür genügt ein Blick auf die Bewertungen bei Rotten Tomatoes und Metacritic, die beide viele Kritiken sammeln:

Hitman: Agent 47 (2015): Regie: Aleksander Bach
Bewertung „Hitman: Agent 47“: 8 % Rotten Tomatoes; 29 % Metacritic
Bewertung bester Film: entfällt, weil Debüt
Bewertung schlechtester Film: dito

Sabotage (2014): Regie: David Ayer
Bewertung „Sabotage“: 19 % Rotten Tomatoes; 41 % Metacritic
Bewertung schlechtester Film: 19 % (Sabotage), 41 % (Sabotage)
Bewertung bester Film: 85 % (End of Watch), 70 % (Training Day)

Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben (2013): Regie: John Moore
Bewertung „Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben“: 14 % Rotten Tomatoes; 28 % Metacritic
Bewertung schlechtester Film: 14 % (Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben); 28 % (Stirb langsam – Ein guter Tag zum Sterben)
Bewertung bester Film: 37 % (Im Fadenkreuz – Allein gegen Alle); 49 % (Im Fadenkreuz – Allein gegen alle)

Das A-Team – Der Film (2010), Regie: Joe Carnahan
Bewertung „Das A-Team – Der Film“: 47 % Rotten Tomatoes; 47 % Metacritic
Bewertung schlechtester Film: 29 % (Smokin‘ Aces); 45 % (Smokin‘ Aces)
Bewertung bester Film: 83 % (Stretch; Narc; bei uns beide nur DVD-Start, „The Grey“ mit 79 % ist der zweitplatzierte); 70 % (Narc)

X-Men Origins: Wolverine (2009), Regie: Gavin Hood
Bewertung „X Men Origins: Wolverine“: 38 % Rotten Tomatoes; 40 % Metacritic
Bewertung schlechtester Film: 38 % (X-Men Origins: Wolverine“); 40 % X-Men Origins: Wolverine)
Bewertung bester Film: 82 % (Tsotsi), 70 % (Tsotsi)

Hitman – Jeder stirbt alleine (2007), Regie: Xavier Gens
Bewertung „Hitman – Jeder stirbt für sich alleine“: 14 % Rotten Tomatoes; 35 % Metacritic
Bewertung schlechtester Film: 14 % (Hitman – Jeder stirbt für sich alleine), 28 % (The Divide)
Bewertung bester Film: 55 % (Frontier(s)); 44 % (Frontier(s))

Passwort: Swordfish (2001), Regie: Dominic Sena
Bewertung „Passwort: Swordfisch“: 26 % Rotten Tomatoes; 32 % Metacritic
Bewertung schlechtester Film: 7 % (Whiteout [der gar nicht so schlecht ist]); 28 % (Whiteout; Season of the Witch)
Bewertung bester Film: 67 % (Kalifornia); 49 % (Kalifornia)

Thursday (1998): Regie: Skip Woods
Bewertung „Thursday“: 33 % (Rotten Tomatoes)

Von den acht Drehbüchern, die von Skip Woods verfilmt wurden, fallen zwei „Hitman: Agent 47“ und „Thursday“ weg, weil die Regisseure bis jetzt keine weiteren Filme inszeniert haben. Dann bleiben noch sechs Filme übrig, davon ist in drei Fällen bei Rotten Tomatoes und Metacritic der schlechteste Film des Regisseurs identisch mit dem Film, für den Skip Woods das Drehbuch schrieb. Und in einem weiteren Fall ist bei Rotten Tomatoes der schlechteste Film des Regisseurs der Film, für den Skip Woods das Drehbuch schrieb.
Da kann man wohl kaum noch von Zufall reden.
Nur: Warum werden in Hollywood weiter Bücher von ihm verfilmt? Denn so richtig Michael-Bay-erfolgreich war keiner seiner Filme. Im Gegenteil.


„From Hell“ in einer handlicheren Ausgabe

August 19, 2015

Moore - Campbell - From Hell - Softcover - 2

Über „From Hell“ muss ich wohl wenig sagen. Immerhin gehört der auch verfilmte Comic (Alan Moore war auch von dieser Verfilmung nicht begeistert) zu den unumstrittenen Graphic-Novel-Klassikern und bei sechshundert Seiten kann man wirklich von ‚Novel‘ sprechen. Autor Alan Moore und Zeichner Eddie Campbell erzählen ihre faktengespickte Version der Geschichte von Jack the Ripper (meine ausführliche Besprechung gibt es hier).
Nachdem die vorherige Hardcover-Ausgabe wie ein Backstein in den Händen lag, erschien jetzt bei Cross Cult eine günstigere und auch leichtere Papberback-Edition.

Alan Moore (Autor)/Eddie Campbell (Zeichnungen): From Hell

(übersetzt von Gerlinde Althoff)

Cross Cult, 2015

592 Seiten

35 Euro

Deutsche Erstausgabe dieser Ausgabe

Cross Cult, 2008

Reprint als Hardcover

2011

Originalausgabe/überarbeitete Gesamtausgabe

From Hell

Eddie Campbell Comics, 1999

Hinweise

Comic Book Database über Alan Moore

Alan-Moore-Fanseite (etwas veraltet)

Blog von Eddie Campbell

Wikipedia über “From Hell” (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Alan Moore/Dave Gibbons’ „Watchmen” (Watchmen, 1986/1987)

Meine Besprechung von Alan Moore/Eddie Campbells “From Hell” (From Hell, 1999)

Meine Besprechung von Alan Moore (Manuskript, Original-Drehbuch)/Malcolm McLaren (Original-Drehbuch)/Antony Johnston (Comic-Skript)/Facundo Percios (Zeichnungen) „Fashion Beast: Gefeuert (Band 1)“ (Fashion Beast # 1 – 5, 2012/2013)

Meine Besprechung von Alan Moore/Kevin O’Neills „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: 2009“ (The League of Extraordinary Gentlemen #3: 2009, 2011)

Meine Besprechung von Alan Moore/Kevin O’Neills „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: Das schwarze Dossier“ (The League of Extraordinary Gentlemen: Black Dossier, 2007)

Meine Besprechung von Alan Moore/Jacen Burrows’ „Neonomicon“ (The Courtyard, 2003; Neonomicon, 2010/2011)


Die KrimiZeit-Bestenliste August 2015

August 7, 2015

Eiskalte Morde zwischen schwitzenden Leibern könnte es auch bei den August-Empfehlungen der KrimiZeit-Bestenliste-Juroren geben:
1 (1) Merle Kröger: Havarie
2 (-) Newton Thornburg: Cutter und Bone
3 (-) Friedrich Ani: Der namenlose Tag (erscheint am 8. August!)
4 (5) Gary Victor: Soro
5 (10) Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman
6 (3) Don Winslow: Das Kartell
7 (8) Wu Ming: 54
8 (6) Carol O’Connell: Kreidemädchen
9 (-) Petros Markaris: Zurück auf Start
10 (-) Dror Mishani: Die Möglichkeit eines Verbrechens

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

„Cutter und Bone“ ist die lange überfällige deutschsprachige Wiederveröffentlichung eines Klassikers. Newton Thornburgs in den USA 1976 erschienener Noir wurde für diese Ausgabe neu übersetzt.
Tja, und dann müssen auch noch Ani, Varenne und Winslow abgefeiert werden…


SommerKino im Ersten – Das Programm

Juli 5, 2015

Auf die lobenswerte Horrorfilmreihe von ZDFneo habe ich ja schon hingewiesen. Das ZDF zeigt zur gewohnten Zeit und ohne großen Bohei sein Montagskino (heute „Verlockende Falle“ mit Sean Connery und Catherine Zeta-Jones) und das Erste nennt sein mit TV-Premieren gesättigtes Spielfilmprogramm „SommerKino“. Es startet am Montag, den 6. Juli (Heute, nach der Tagesschau), und endet am Montag, den 24. August. Montags laufen die Filme um 20.15 Uhr, donnerstags um 22.45 Uhr und die Donnerstag-Filme sind, für Cineasten, der spannendere Termin.

Das Programm:

An dem Montagen gibt es um 20.15 Uhr ganz viel Liebe:
06.07.: ZIEMLICH BESTE FREUNDE – erfolgreiche französische Komödie, die bereits letztes Jahr im Sommerkino für eine gute Zuschauerquote sorgte.
13.07.: WIE BEIM ERSTEN MAL – eine Komödie mit Meryl Streep und Tommy Lee Jones als Ehepaar.
20.07.: FÜR IMMER DEIN – noch eine Liebesgeschichte über ein altes Ehepaar. Dieses Mal mit James Cromwell, dem immer zuverlässigen Nebendarsteller.
27.07.: ZWEI AN EINEM TAG – Verfilmung von David Nichols Bestseller „One Day“. Eine Liebesgeschichte mit Anne Hathaway und Jim Surgess.
03.08.: ANGÉLIQUE – EINE GROSSE LIEBE IN GEFAHR – die Neuverfilmung der Angélique-Bestseller.
17.08.: MISS SIXTY – Iris Berben als Hauptdarstellerin in einer deutschen Komödie, die gar nicht so schlecht sein soll.
24.08.: EIN AUGENBLICK LIEBE – Liebesgeschichte mit Sophie Marceau und François Cluzet.

An den Donnerstagen gibt es um 22.45 Uhr als Betthupferl oder für den Recorder viel Drama:
09.07.: LINCOLN – Steven Spielbergs Biopic über Abraham Lincoln und die Abschaffung der Sklaverei.
16.07.: ARBITRAGE – Finanzthriller mit Richard Gere (der für den Golden Globe als bester Darsteller nominiert wurde), Susan Sarandon, Tim Roth und Laetitia Casta, der bei uns nur auf DVD herauskam.
23.07.: ZWEI LEBEN – Thrillerdrama mit Liv Ullmann und Juliane Köhler, nach dem Roman „Eiszeiten“ von Hannelore Hippe.
30.07.: HEUTE BIN ICH BLOND – Drama über eine junge Frau, die gegen den Krebs kämpft, nach dem autobiografischen Roman von Sophie van der Stap.
06.08.: THE SESSIONS – WENN WORTE BERÜHREN – Auf Tatsachen basierendes Drama über einen seit seiner Kindheit gelähmten Mann, der Sex haben will; mit Helen Hunt (Oscar nominiert) und John Hawkes (beide Golden Globe nominiert).
13.08.: THE KINGʼS SPEECH – DIE REDE DES KÖNIGS – Biopic über den britischen König Georg VI., das 2011 Oscars in den Kategorien Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller und Bestes Originaldrehbuch erhielt.

Weitere Infos zu den präsentierten Werken.


Die Krimizeit-Bestenliste Juli 2015

Juli 2, 2015

Strandkorblektüre im Krimizeit-Bestenlistenstil:
1 (1) Merle Kröger: Havarie
2 (3) Sara Gran: Dope
3 (-) Don Winslow: Das Kartell
4 (2) Dominique Manotti: Abpfiff
5 (5) Gary Victor: Soro
6 (-) Carol O’Connell: Kreidemädchen
7 (-) Roger Smith: Leichtes Opfer
8 (-) Wu Ming: 54
9 (8) James Ellroy: Perfidia
10 (-) Antonin Varenne: Die sieben Leben des Arthur Bowman

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Don Winslow wird demnächst abgefeirt. Antonin Varenne will ich auch noch lesen. Roger Smith dito.
Aber ganz oben liegt, wegen der demnächst startenden Verfilmung Thomas Hardys „Am grünen Rand der Welt“. Definitiv kein Buch für die Krimizeit-Bestenliste.
Und dann sollte der Postbote mal wieder einige Pakete bei mir abliefern.


TV-Tipp für den 27. Juni: Laut Stark Draußen

Juni 26, 2015

3sat, 05.55

Laut Stark Draußen

Ein Thementag, der viele Open-Air-Konzertmitschnitte präsentiert. Vor allem vom Hurricane Festival. Ausschnitte aus dem diesjährigen Hurricane-Festival gibt es von 20.15 Uhr bis 23.15 Uhr.

Davor gibt es unter anderem die Rolling Stones (13.00 Uhr), Die Toten Hosen (14.50 Uhr), Linkin Park (16.50 Uhr) und Coldplay (18.15 Uhr, VPS 18.20 Uhr; ihr Glastonbury-Auftritt).

Danach, um 23.15 Uhr, Queen mit ihrem Auftritt von 1986 in Budapest.

Das vollständige Programm gibt es hier.


Kaufen???

Juni 23, 2015

Eben via Variety erfahren: James Ellroy (ja, genau DER James Ellroy!) verkauft sein in den Hügeln von Hollywood liegendes Haus, in dem er die letzten drei Jahr lebte. Es kostet natürlich eine Kleinigkeit (so 1,4 Millionen), aber, hey, es ist das Haus von Misterrr James Ellroyyy!!!

Und so sieht die Bude aus:

Screenshot_Variety-Ellroy-Haus

Screenshot_Variety-Ellroy-Haus-innen

Die gesamte Bilderstrecke gibt es hier.


TV-Tipp für den 21. Juni: Southside Festival

Juni 21, 2015

Eins Plus, 17.15
Southside Festival
Bis wenige Minuten vor Mitternacht wird gerockt bis die Hütte kracht und die Nachbarn taub sind.
Mehr Infos bei SWR Das Ding (da gibt es schon einige Bilder, Texte, Videos und auch einen Livestream), Eins Plus (noch ein Livestream; keine weiteren Informationen) und auf der Festivalhomepage (die auch einen Livestream haben).


Die Lolas 2015

Juni 19, 2015

Die Deutschen Filmpreise (gekoppelt an eine erkleckliche staatliche Fördersumme von drei Millionen Euro) sind vergeben. Die Gewinner der diesjährigen Lolas sind:
Bester Spielfilm in Gold: VICTORIA (Sebastian Schipper und Jan Dressler/MonkeyBoy
GmbH/Regie: Sebastian Schipper)
Bester Spielfilm in Silber: JACK (Jan Krüger & René Römert/Port au Prince Film & Kultur Produktion GmbH/Regie: Edward Berger)
Bester Spielfilm in Bronze: ZEIT DER KANNIBALEN (Milena Maitz/Studio.TV.Film GmbH/Regie: Johannes Naber)
Bester Dokumentarfilm: CITIZENFOUR (Dirk Wilutzky, Laura Poitras, Mathilde Bonnefoy/Praxis Films Berlin GmbH/Regie: Laura Poitras )
Bester Kinderfilm: RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN (Philipp Budweg, Robert Marciniak/Lieblingsfilm GmbH & Fox International Productions (Germany) GmbH/Regie: Neele Leana Vollmar)
Bestes Drehbuch: Stefan Weigl: ZEIT DER KANNIBALEN
Beste Regie: Sebastian Schipper: VICTORIA
Beste weibliche Hauptrolle: Laia Costa in VICTORIA
Beste männliche Hauptrolle: Frederick Lau in VICTORIA
Beste weibliche Nebenrolle: Nina Kunzendorf in PHOENIX
Beste männliche Nebenrolle: Joel Basman in WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK.
Beste Kamera / Bildgestaltung: Sturla Brandth Grøvlen: VICTORIA
Bester Schnitt: Robert Rzesacz: WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Bestes Szenenbild: Silke Buhr: WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Bestes Kostümbild: Barbara Grupp: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN
Bestes Maskenbild: Nannie Gebhardt-Seele, Tatjana Krauskopf: DIE GELIEBTEN SCHWESTERN
Beste Filmmusik: Nils Frahm: VICTORIA
Beste Tongestaltung: Bernhard Joest-Däberitz, Florian Beck, Ansgar Frerich, Daniel Weis: WHO AM I – KEIN SYSTEM IST SICHER
Ehrenpreis: Barbara Baum
Besucherstärkster Film: HONIG IM KOPF (Til Schweiger/barefoot films gmbh)

Von den nominierten Filmen ist „Victoria“ sicher eine gute Wahl. Immerhin geht es beim Deutschen Filmpreis nicht um eine brancheninterne Feierveranstaltung (jaa, der äußere Schein trügt), sondern um die Vergabe von staatlichen Geldern für kulturell bedeutsame Werke. In dem Zusammenhang verstehe ich die Nominierung von dem US-Vorbilder schlecht kopierenden Hackerkrimi „Who am I – Kein System ist sicher“ überhaupt nicht. Auch nicht, dass er sogar zwei Preise gewonnen hat. Da hätte ich, außer bei der Tongestaltung (da waren „Citizenfour“ und „Victoria“ nominiert), ohne eine Zehntelsekunde zu zögern, jeden der konkurrierenden Filme bevorzugt.


Tue Gutes: SPD nerven

Juni 8, 2015

Demnächst, nach dem Willen der Bundesregierung ‚je schneller, desto besser‘, sollen zwei Gesetzes(pakete) beschlossen werden, die für die Bürgerrechte große Auswirkungen haben werden. Nämlich das Gesetz zur Reform des Verfassungsschutzes (dann erhalten Nazis als V-Leute vom Staat nicht nur Geld, sondern auch Straffreiheit) und die Vorratsdatenspeicherung (die 2010 vom Bundesverfassungsgericht und 2014 vom Europäischen Gerichtshof schon einmal umfassend verworfen wurde, weil sie mit dem Grundgesetz bzw. der Charta der Grundrechte der Europäischen Union nicht vereinbar ist).

Zu beiden Gesetzen gibt es viele Artikel und auch einige Initiativen. Zwei davon wenden sich explizit an die SPD und SPD-Bundestagsabgeordnete: nämlich „Keine Straffreiheit für den Geheimdienst“ (auch #TäterVomDienst) und „Vorratsdatenspeicherung stoppen!„.

Mitmachen erwünscht.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2015

Juni 4, 2015

Summertime – und das sollte man nach Ansicht der KrimiZeit-Bestenliste-Jury mit in den Biergarten nehmen:
1 (-) Merle Kröger: Havarie
2 (10) Dominique Manotti: Abpfiff
3 (-) Sara Gran: Dope
4 (1) James Lee Burke: Sturm über New Orleans
5 (-) Gary Victor: Soro
6 (-) Mukoma wa Ngugi: Black Star Nairobi
7 (-) Davide Longo: Der Fall Bramard
8 (3) James Ellroy: Perfidia
9 (9) Benjamin Black: Die Blonde mit den schwarzen Augen
10 (2) Zoë Beck: Schwarzblende

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Eine sehr reisefreudige Liste. Benjamin Blacks Marlowe-Roman finde ich vollkommen uninteressant. Dafür wird Dominique Manottis „Abpfiff“ die Tage abgefeiert.


Ein Abend über Ed McBain und das 87. Polizeirevier – in Hamburg

Juni 3, 2015

McBain - Die Greifer

Das klingt vielversprechend: am Samstag, den 27. Juni 2015, gibt es ab 21.00 Uhr in Hamburg im Birdland (Gärtnerstr. 122; Busline 20 und 25, Haltestelle Gärtnerstraße) einen musikalisch umrahmten Abend zu Ehren von Ed McBain und seiner stilprägenden Romanserie über das 87. Polizeirevier.
Bei der eBook-Release-Party stellen Alf Mayer und Frank Göhre ihr bei Culturbooks demnächst erscheinendes Buch „Cops in the City. Ed McBain und das 87. Polizeirevier. Ein Report.“ vor.
Gustav Peter Wöhler liest einige Ausschnitte aus dem umfangreichen Werk von Ed McBain, das bei uns derzeit nur antiquarisch erhältlich ist.
Und die Musik ist vom Buggy Braune Trio (Buggy Braune, p, Oliver Karstens, b, und Konrad Ullrich, dr). Von Braune habe ich eine alte CD, auf der er grandiosen Modern-Jazz spielte.
Eine Platzreservierung wird empfohlen bei Jan Karsten 040 31108081 oder per eMail Jan.Karsten@Culturbooks.de

Über den Abend und das Buch schreibt der Veranstalter (was mir einige Arbeit erspart):

Ed McBain ist der unumstrittene Großmeister des Polizeiromans.
Ab 1956 veröffentlichte er fünf Jahrzehnte lang insgesamt 55 Romane über das fiktive 87. US-Polizeirevier.
Ed McBain wurde 1926 als Salvatore Albert Lombino in New York geboren.
Um seine ersten Stories besser vermarkten zu können, nahm er 1952 offiziell den Namen Evan Hunter an. Mit seinem Debütroman „Die Saat der Gewalt“ und der Verfilmung wurde er international bekannt. Der Titelsong von Bill Haley „Rock Around The Clock“ wurde zum Megahit und Hymne einer ganzen Generation.
Alfred Hitchcock engagierte ihn als Drehbuchautor für „Die Vögel“. Viele von Ed McBains Polizeiromanen wurden verfilmt, u.a. von Claude Chabrol und Akira Kurosawa.
Evan Hunter/Ed McBain starb am 6. Juli 2005.
Aus Anlass seines 10. Todestages haben die Autoren Frank Göhre und Alf Mayer einen umfangreichen erzählenden Essay geschrieben:
Frank Göhre/Alf Mayer: Cops in the City. Ed McBain und das 87. Polizeirevier. Ein Report.
Digitales Original. CulturBooks Longplayer, Juni 2015. 210 Seiten.
Es ist eine Reise durch fünf Jahrzehnte auf den Spuren der Detectives vom 87. Revier.
Die Ermittler und ihre Fälle werden vorgestellt, die Veränderung einer Stadt und ihre Kriminalität aufgezeigt. Polizistenmorde, Bandenkriege und Heckenschützen sind Thema, wie auch die klassischen „7 Todsünden“ Eitelkeit, Habgier, Wollust, Rachsucht, Maßlosigkeit, Eifersucht und Ignoranz. Ein vielschichtiges Sittenbild entsteht. Der rote Faden dieses assoziativen Trips ist das Leben des Autors mit all seinen weiteren Facetten, seinen Arbeiten für Film und Fernsehen, seiner nie klischeehaft werdenden Routine und seinem unermüdlichen Schaffen.

P. S.: Und das Pseudonym „Ed McBain“ nahm Evan Hunter an, weil er dachte, dass McBain so richtig irisch und damit so richtig nach einem harten Polizisten klinge.

P. P. S.: Besprechung des Essays nach der Lektüre, auf die ich mich schon freue.

Hinweise

Homepage von Ed McBain

Meine Besprechung des von Ed McBain herausgegebenen Buches „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions)

Meine Besprechung von Ed McBains „Die Gosse und das Grab“ (The Gutter and the Grave, 2005, Originalausgabe: Curt Cannon: I’m Cannon – For Hire, 1958)

Homepage von Frank Göhre

Meine Besprechung von Frank Göhres „Der letzte Freier“ (2006)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Zappas letzter Hit“ (2006)

Meine Besprechung von Frank Göhres „St. Pauli Nacht“ (2007, überarbeitete Neuausgabe)

Meine Besprechung von Frank Göhres „MO – Der Lebensroman des Friedrich Glauser“ (2008)

Meine Besprechung von Frank Göhres „An einem heißen Sommertag“ (2008)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Abwärts“ (2009, Neuausgabe)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Seelenlandschaften – Annäherungen, Rückblicke“ (2009)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Der Auserwählte“ (2010)

Meine Besprechung von Frank Göhres “Die Kiez-Trilogie” (2011)

Meine Besprechung von Frank Göhres „I and I – Stories und Reportagen“ (2012)

Meine Besprechung von Frank Göhres “Geile Meile” (2013)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Gut leben – früh sterben: Stories von unterwegs“ (2014)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Du fährst nach Hamburg, ich schwör’s dir – Ein Heimatfilm“ (2014)

Meine Besprechung von Frank Göhres „Die Härte, der Reichtum und die Weite – Ein Heimatfilm, Teil II“ (2014)

Frank Göhre in der Kriminalakte


„Point Break“ – der erste Trailer

Mai 27, 2015

Wow, der erste Trailer für „Point Break“ (das Remake von „Point Break“ mit leicht geänderter Story) sieht verdammt gut aus und er hat einen ordentlichen Michael-Mann-Vibe.

Kinostart ist in Richtung Jahresende und selbstverständlich gibt es eine 3D-Version.

Also: viel Spaß:

(via Variety)

Nachtrag (vor einigen Stunden vergessen): Der deutsche Verleih Concorde hat auch schon einige Bilder von Luke Bracey (The Best of Me – Mein Weg zu dir) als Johnny Utah und Édgar Ramirez (Carlos – Der Schakal) als Bodhi veröffentlicht.
Deutscher Kinostart ist der 21. Januar 2016. Also nachdem sich der „Star Wars“-Staub etwas gelegt hat.

Point Break - Concorde PB-05732r_1400

Point Break - Concorde PB-08188_org

Point Break - Concorde PB-24472_org

Point Break - Concorde PB_04222_1400
Die Story ist doch bekannt? Polizist Utah will in einem sportlichen Undercover-Einsatz eine Bande Verbrecher überführen. Dummerweise ist deren Anführer Bodhi ein Charmebolzen und dem Polizisten gefällt das adrenalingesteuerte Verbrecherleben. Ist ja auch spannender als am PC die Tasten zu schlagen.


Horror bei ZDFneo

Mai 25, 2015

Das dürfte einige Fans des gesitteten Horrorfilms erfreuen: ZDFneo zeigt ab Samstag, den 27. Juni, bis zum Samstag, den 1. August, jeden Samstagabend von der Tagesschau-Wettervorhersage bis zum Morgengrauen Horrorfilme. Auf dem Programm stehen:

Samstag, 27. Juni 2015

20.15 Uhr            Van Helsing, USA 2004

22.10 Uhr            Der Knochenjäger, USA 1999

0.00 Uhr              From Dusk Till Dawn, USA 1995 (allseits bekannt)

1.35 Uhr              Im Land der Raketenwürmer, USA 1990

03.05 Uhr            From Dusk Till Dawn, USA 1995 (Wiederholung)

4.40 Uhr              Tarantula, USA 1955 (ein Klassiker!!!)

Samstag, 4. Juli 2015

20.15 Uhr            Riddick – Chroniken eines Kriegers, USA 2004

22.00 Uhr            Turistas – Mörderisches Paradies, USA 2006

23.20 Uhr            Eden Lake, GB 2008

00.40 Uhr            Das Dorf der Verdammten, USA 1995 (von John Carpenter)

02.05 Uhr            Eden Lake, GB 2008 (Wiederholung)

03.25 Uhr            Turistas – Mörderisches Paradies

Samstag, 11. Juli 2015

20.15 Uhr            Von allen Geistern besessen, USA 1990

21.35 Uhr            Die Vögel, USA 1963 (das wird ein Hitchcock-Abend)

23.30 Uhr            Topas, USA 1969

1.30 Uhr              Der zerrissene Vorhang, USA 1963

3.30 Uhr              Cocktail für eine Leiche, USA 1948

04.45 Uhr            Von allen Geistern besessen, USA 1990 (Wiederholung)

Samstag, 18. Juli 2015

22.20 Uhr            Der verbotene Schlüssel, USA 2005

23.55 Uhr            In der Tiefe wartet der Tod, USA 2009

01.15 Uhr            Der weiße Hai 2, USA 1978

03.05 Uhr            Der weiße Hai – Die Abrechnung, USA 1987

04.30 Uhr             In der Tiefe wartet der Tod, USA 2009 (Wiederholung)

Samstag, 25. Juli 2015

22.00 Uhr            Let Me In, USA 2010

23.45 Uhr            Rosewood Lane, USA 2011

01.20 Uhr             Rammbock, D 2010 (ein deutscher Zombiefilm – und gut ist das Werk außerdem)

02.20 Uhr             Labyrinth der Monster, USA 1983

04.00 Uhr             Let Me In, USA 2010 (Wiederholung)

Samstag, 1. August 2015

22.05 Uhr            Gothika, USA 2003

23.40 Uhr            The Unborn, USA 2008

00.55 Uhr             Cube, CAN 1997 (Kultfilm?)

02.25 Uhr             Katzenmenschen, USA 1981 (inzwischen auch ein Klassiker, von Paul Schrader)

04.14 Uhr             Gothika, USA 2003 (Wiederholung)

Insgesamt eine mehr als überzeugende Auswahl von eher neueren Horrorfilmen.


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2015

Mai 7, 2015

Auf der Krimizeit-Bestenliste für den Wonnemonat Mai stehen:
1 (10) James Lee Burke: Sturm über New Orleans
2 (2) Zoë Beck: Schwarzblende
3 (3) James Ellroy: Perfidia
4 (4) Mike Nicol: Bad Cop
5 (1) William McIlvanney: Die Suche nach Tony Veitch
6 (5) Giancarlo de Cataldo/Carlo Bonini: Suburra
7 (6) Adrian McKinty: Die verlorenen Schwestern
8 (7) Alan Carter: Prime Cut
9 (-) Benjamin Black : Die Blonde mit den schwarzen Augen
10 (-) Dominique Manotti: Abpfiff

In ( ) steht die Platzierung vom Vormonat.


Die Edgars 2015

Mai 5, 2015

In New York City (die Stadt, nie niemals aufsteht, weil sie niemals schläft. Oder so.) verliehen die Mystery Writers of America die diesjährigen Edgar-Allan-Poe-Preise:
Best Novel
Mr. Mercedes (Mr. Mercedes), von Stephen King (Scribner)
nominiert
This Dark Road to Mercy, von Wiley Cash (Morrow)
Wolf, von Mo Hayder (Atlantic Monthly Press)
The Final Silence, von Stuart Neville (Soho Press)
Saints of the Shadow Bible (Schlafende Hunde), by Ian Rankin (Little, Brown)
Coptown, von Karin Slaughter (Ballantine)

Best First Novel by an American Author
Dry Bones in the Valley, von Tom Bouman (Norton)
nominiert
Invisible City, von Julia Dahl (Minotaur)
The Life We Bury, von Allen Eskens (Seventh Street)
Bad Country, von C.B. McKenzie (Minotaur/Thomas Dunne)
Shovel Ready, von Adam Sternbergh (Crown)
Murder at the Brightwell, von Ashley Weaver (Minotaur/Thomas Dunne)

Best Paperback Original
The Secret History of Las Vegas, von Chris Albani (Penguin)
nominiert
Stay With Me, von Alison Gaylin (Morrow)
The Barkeep, von William Lashner (Thomas & Mercer)
The Day She Died, von Catriona McPherson (Midnight Ink)
The Gone Dead Train, von Lisa Turner (Morrow)
World of Trouble, von Ben H. Winters (Quirk)

Best Fact Crime
Tinseltown: Murder, Morphine, and Madness at the Dawn of Hollywood, von William Mann (Harper)
nominiert
Kitty Genovese: The Murder, the Bystanders, the Crime that Changed America, von Kevin Cook (Norton)
The Savage Harvest: A Tale of Cannibals, Colonialism, and Michael Rockefeller’s Tragic Quest for Primitive Art, von Carl Hoffman (Morrow)
The Other Side, von Lacy M. Johnson (Tin House)
The Mad Sculptor: The Maniac, the Model, and the Murder that Shook the Nation, von Harold Schechter (New Harvest)

Best Critical/Biographical
Poe-Land: The Hallowed Haunts of Edgar Allan Poe, von J.W. Ocker (Countryman Press)
nominiert
The Figure of the Detective: A Literary History and Analysis, von Charles Brownson (McFarland & Company)
James Ellroy: A Companion to the Mystery Fiction, von Jim Mancall (McFarland & Company)
Kiss the Blood Off My Hands: Classic Film Noir, von Robert Miklitsch (University of Illinois Press)
Judges & Justice & Lawyers & Law: Exploring the Legal Dimensions of Fiction and Film, von Francis M. Nevins (Perfect Crime)

Best Short Story
What Do You Do?, von Gillian Flynn (aus Rogues, herausgegeben von George R.R. Martin und Gardner Dozois; Ballantine)
nominiert
The Snow Angel, von Doug Allyn (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], January 2014)
200 Feet, von John Floyd (The Strand Magazine, February-May 2014)
Red Eye, von Dennis Lehane vs. Michael Connelly (aus FaceOff [FaceOff – Doppeltes Spiel], herausgegeben von David Baldacci; Simon & Schuster)
Teddy, von Brian Tobin (EQMM, May 2014)

Best Juvenile
Greenglass House, von Kate Milford (Houghton Mifflin Harcourt Books for Young Readers)
nominiert
Absolutely Truly, von Heather Vogel Frederick (Simon & Schuster Books for Young Readers)
Space Case, von Stuart Gibbs (Simon & Schuster Books for Young Readers)
Nick and Tesla’s Super-Cyborg Gadget Glove, von “Science Bob” Pflugfelder and Steve Hockensmith Quirk)
Saving Kabul Corner, von N.H. Senzai (Paula Wiseman)
Eddie Red, Undercover: Mystery on Museum Mile, von Marcia Wells (Houghton Mifflin Harcourt Books for Young Readers)

Best Young Adult
The Art of Secrets, von James Klise (Algonquin Young Readers)
nominiert
The Doubt Factory, von Paolo Bacigalupi (Little, Brown Books for Young Readers)
Nearly Gone, von Elle Cosimano (Penguin Young Readers Group/Kathy Dawson)
Fake ID, von Lamar Giles (HarperCollins Children’s Books/Amistad)
The Prince of Venice Beach, von Blake Nelson (Little, Brown Books for Young Readers)

Best Television Episode Teleplay
Episode 1, Happy Valley, Drehbuch von Sally Wainwright (Netflix)
nominiert
The Empty Hearse (Der leere Sarg), Sherlock, Drehbuch von Mark Gatiss (Hartswood Films/Masterpiece)
Unfinished Business, Blue Bloods, Drehbuch von Siobhan Byrne O’Connor (CBS)
Dream Baby Dream, The Killing, Drehbuch von Sean Whitesell (Netflix)
Episode 6, The Game, Drehbuch von Toby Whithouse (BBC America)

The Simon & Schuster/Mary Higgins Clark Award
The Stranger You Know, von Jane Casey (Minotaur)
nominiert
A Dark and Twisted Tide, von Sharon Bolton (Minotaur)
Invisible City, von Julia Dahl (Minotaur)
Summer of the Dead, von Julia Keller (Minotaur)
The Black Hour, von Lori Rader-Day (Seventh Street)

Robert L. Fish Memorial Award
Getaway Girl, von Zoë Z. Dean (EQMM)

Grand Master
Lois Duncan
James Ellroy

Raven Awards
Ruth und Jon Jordan, Crimespree Magazine
Kathryn Kennison, Magna Cum Murder

Ellery Queen Award
Charles Ardai, Herausgeber und Gründer von Hard Case Crime

Herzliche Glückwunsch an alle nominierten und ausgezeichneten Autoren.
(via The Rap Sheet)


Erste Runde für Old Peculier Crime Novel of the Year Award 2015

Mai 4, 2015

Die Longlist für den diesjährigen „Old Peculier Crime Novel of the Year Award“ ist draußen. Es konnten Krimis nominiert werden, die zwischen dem 1. Mai 2014 und dem 30. April 2015 auf der Insel erschienen sind und die britische und irische Krimiautoren und ihre Werke auszeichnet. Die Liste empfehlenswerter Kriminalromane (jaja, eine Vermutung. Aber eine auf Erfahrung gestützte Vermutung) besteht aus:
• Eeny Meeny, von M.J. Arlidge (Michael Joseph)
• The Facts of Life and Death (Mädchenbeute), von Belinda Bauer (Black Swan)
• The Ghost Runner, von Parker Bilal (Bloomsbury)
• The Strangler Vine, von M.J. Carter (Fig Tree)
• The Axeman’s Jazz, von Ray Celestin (Mantle)
• Personal, von Lee Child (Bantam)
• The Killing Season (Der Rushhour-Killer), von Mason Cross (Orion)
• Bryant & May: The Bleeding Heart, von Christopher Fowler (Bantam)
• The Outcast Dead, von Elly Griffiths (Quercus)
• The Telling Error, von Sophie Hannah (Hodder & Stoughton)
• Darkness, Darkness, von John Harvey (Arrow)
• Someone Else’s Skin, von Sarah Hilary (Headline)
• The Devil in the Marshalsea, von Antonia Hodgson (Hodder & Stoughton)
• Entry Island, von Peter May (Quercus)
• Disappeared, von Anthony Quinn (Head of Zeus)
• Saints of the Shadow Bible (Schlafende Hunde), von Ian Rankin (Orion)
• The Farm (Ohne jeden Zweifel), von Tom Rob Smith (Simon & Schuster)
• A Lovely Way to Burn, von Louise Welsh (John Murray)

Am 15. Juni wird dann eine Shortlist mit sechs Romanen veröffentlicht und am 16. Juli wird der Gewinner auf dem Theakstons Old Peculier Crime Writing Festival in Harrogate bekannt gegeben.
Wer mitmachen will, sollte hier klicken.
(via The Rap Sheet)