TV-Tipp für den 2. Juni: Das ewige Leben

Juni 1, 2021

3sat, 23.25

Das ewige Leben (Österreich 2015)

Regie: Wolfgang Murnberger

Drehbuch: Josef Hader, Wolfgang Murnberger, Wolf Haas

LV: Wolf Haas: Das ewige Leben, 2003

Jetzt ist schon wieder was passiert und der Brenner muss wieder ermitteln. Dieses Mal in seinem Geburtsort.

Der vierte Brenner-Film zeigt den Privatdetektiv ganz unten. Aber Aufgeben tut er nicht und wir bekommen einen weiteren höchst vergnüglichen Film.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldstätten, Roland Düringer, Margarethe Tiesel, Christopher Schärf, Sasa Barbul, Johannes Silberschneider, Wolf Haas (Cameo)

Die selbstverständlich lesenswerte Vorlage

Haas - Das ewige Leben - Movie-Tie-In

Wolf Haas: Das ewige Leben
dtv, 2015
208 Seiten
8,95 Euro

Erstausgabe
Hoffmann und Campe Verlag, 2003

Hinweise

Film-Zeit über „Das ewige Leben“

Moviepilot über „Das ewige Leben“ 

Wikipedia über „Das ewige Leben“

Krimi-Couch über Wolf Haas

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Wolf Haas

Wikipedia über Wolf Haas

Meine Besprechung von Wolf Haas’ “Brenner und der liebe Gott” (2009)

Meine Besprechung von Wolf Haas‘ „Brennerova“ (2014)

Meine Besprechung von Wolfgang Murnberges „Das ewige Leben“ (Österreich 2015)


TV-Tipp für den 17. Januar: Das ewige Leben

Januar 17, 2019

Bayern, 22.45

Das ewige Leben (Österreich 2015)

Regie: Wolfgang Murnberger

Drehbuch: Josef Hader, Wolfgang Murnberger, Wolf Haas

LV: Wolf Haas: Das ewige Leben, 2003

Jetzt ist schon wieder was passiert und der Brenner muss wieder ermitteln. Dieses Mal in seinem Geburtsort.

TV-Premiere: Der vierte Brenner-Film zeigt den Privatdetektiv ganz unten. Aber Aufgeben tut er nicht und wir bekommen einen weiteren höchst vergnüglichen Film.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldstätten, Roland Düringer, Margarethe Tiesel, Christopher Schärf, Sasa Barbul, Johannes Silberschneider, Wolf Haas (Cameo)

Die selbstverständlich lesenswerte Vorlage

Haas - Das ewige Leben - Movie-Tie-In

Wolf Haas: Das ewige Leben
dtv, 2015
208 Seiten
8,95 Euro

Erstausgabe
Hoffmann und Campe Verlag, 2003

Hinweise

Film-Zeit über „Das ewige Leben“

Moviepilot über „Das ewige Leben“ 

Wikipedia über „Das ewige Leben“

Krimi-Couch über Wolf Haas

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Wolf Haas

Wikipedia über Wolf Haas

Meine Besprechung von Wolf Haas’ “Brenner und der liebe Gott” (2009)

Meine Besprechung von Wolf Haas‘ „Brennerova“ (2014)

Meine Besprechung von Wolfgang Murnberges „Das ewige Leben“ (Österreich 2015)


Neu im Kino/Filmkritik: Der Brenner hat „Das ewige Leben“

März 19, 2015

Jetzt sitzt der Brenner beim Arbeitsamt und dank seines Lebenslaufes ist er ein gesellschaftliches Neutron, das keinen Anspruch auf einen Cent Unterstützung hat. Da fällt ihm ein, dass in seinem Geburtsort Puntigam noch immer das ihm vererbte Haus seiner Eltern steht.
Er kehrt nach Ewigkeiten zurück nach Puntigam. Das elterliche Anwesen ist eine Ruine, der Nachbar nicht erfreut über seine ein veritables Chaos verursachenden Instandsetzungsarbeiten und die alten Freunde sind – nun, alte Freunde, mit denen er damals die Polizeischule absolvierte. Der eine ist ein Trödelhändler, der vor allem mit Erpressungen sein Geld verdient. Der andere ist der Polizeichef von Graz, der ihn gleich mit einer Pistole bedroht.
Kurz darauf liegt Brenner mit einer Schussverletzung im Krankenhaus. Seine Therapeutin sagt, er habe versucht, sich umzubringen. Er ist dagegen felsenfest davon überzeugt, dass jemand ihn umbringen wollte und er wird den Täter überführen. Er vermutet, dass es der Polizeichef ist.
Das Motiv für den Mordversuch liegt nämlich in Brenners Vergangenheit, als er und seine Freunde vor Jahrzehnten auf der Polizeischule nicht nur Gesetze büffelten.
Kurz darauf wird der Trödelhändler ermordet und Brenner, der von der Polizei neben der Leiche gefunden wird, meint nur, er sei es nicht gewesen.
Jetzt muss Brenner auch noch einen vollendeten Mord aufklären.
„Das ewige Leben“ ist nach „Komm, süßer Tod“ (2000), „Silentium“ (2005) und „Der Knochenmann“ (2009) der vierte Brenner-Film, der wieder von dem bewährten Team Wolfgang Murnberger (Regie und Drehbuch), Wolf Haas (Vorlage und Drehbuch) und Josef Hader (Hauptrolle und Drehbuch) gedreht wurde. Deshalb ist „Das ewige Leben“, das gewohnt frei mit der Vorlage von Wolf Haas umgeht, in erster Linie ein willkommenes, dieses Mal etwas melancholischer geratenes Wiedersehen mit dem abgeklärtesten Privatdetektiv von Österreich, der älter, aber nicht weißer wurde. Entsprechend gering, aber durchaus deutlich sind die Unterschiede zu den vorherigen Brenner-Filmen. Und das ist gut so.

Das ewige Leben - Plakat 4

Das ewige Leben (Österreich 2015)
Regie: Wolfgang Murnberger
Drehbuch: Josef Hader, Wolfgang Murnberger, Wolf Haas
LV: Wolf Haas: Das ewige Leben, 2003
mit Josef Hader, Tobias Moretti, Nora von Waldstätten, Roland Düringer, Margarethe Tiesel, Christopher Schärf, Sasa Barbul, Johannes Silberschneider, Wolf Haas (Cameo)
Länge: 123 Minuten
FSK: ab 12 Jahre

Die selbstverständlich lesenswerte Vorlage

Haas - Das ewige Leben - Movie-Tie-In

Wolf Haas: Das ewige Leben
dtv, 2015
208 Seiten
8,95 Euro

Erstausgabe
Hoffmann und Campe Verlag, 2003

Hinweise

Homepage zum Film

Filmportal über „Das ewige Leben“

Film-Zeit über „Das ewige Leben“

Moviepilot über „Das ewige Leben“ 

Wikipedia über „Das ewige Leben“

Krimi-Couch über Wolf Haas

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Wolf Haas

Wikipedia über Wolf Haas

Meine Besprechung von Wolf Haas’ “Brenner und der liebe Gott” (2009)

Meine Besprechung von Wolf Haas‘ „Brennerova“ (2014)


„Das ewige Leben“ – der Brenner, der Haas, der Trailer

Januar 28, 2015

Jetzt ist schon wieder was passiert. Und ob du es glaubst oder nicht. Zur Abwechslung einmal etwas Gutes. Weil „Das ewige Leben“ jetzt einen Trailer hat

Aber so ein Trailer, der kann natürlich nicht den ganzen Brenner zeigen. Die Lakonie fehlt. Die Action auch. Der Sex. Die Katze.

Das alles und noch viel mehr gibt es ab dem 19. März und der Film schließt nahtlos an die vorherigen Brenner-Verfilmungen an. Kein Wunder. Ist ja auch das bewährte Team.

Plakat gibt’s auch

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Teaser für die Wolf-Haas-Verfilmung „Das ewige Leben“ ist online

Dezember 10, 2014

Am 19. März 2015 ist es soweit. Die vierte Brenner-Verfilmung „Das ewige Leben“, wieder nach einem Roman von Wolf Haas, mit Josef Hader als Brenner, inszeniert von Wolfgang Murnberger, kommt in unsere Kinos. Und weil das bewährte Team wieder zusammen ist, geht es, wie der Teaser zeigt, im gewohnten Stil von „Komm, süßer Tod“, „Silentium“ und „Der Knochenmann“ weiter.

Ich freu mich drauf.


Der Brenner nennt sich jetzt „Brennerova“

Oktober 29, 2014

Haas - Brennerova - 2

Jetzt ist schon wieder was passiert. Aber der neue Brenner-Roman „Brennerova“ von Wolf Haas beginnt nicht, wie schon „Der Brenner und der liebe Gott“, mit den klassischen Brenner-Worten, sondern so: „Früher hat man gesagt, die Russinnen.“
Und das ist nicht das einzig neue. Denn während Simon Brenner, Jahrgang 1950, früher als Privatdetektiv ermittelte, hat der Gerade-noch-Frührentner sich inzwischen vollständig aus dem Berufsleben zurückgezogen. Er lebt bei Herta. Als die zwangspensionierte Lehrerin ihn für einige Tage allein lässt, probiert Brenner gelangweilt eine Online-Kontaktseite aus. Er nennt sich Brennerova und erhält auf seine wenigen persönlichen Angaben auch eine Antwort von einer atemberaubend aussehenden Russin, die sich gerne mit ihm Treffen würde, aber letztendlich kein Geld hat. Brenner, immer noch der abgebrühte Polizist der alten Schule, ist davon nicht überrascht.
Als er sie dann in Nischni Nowgorod an der Wolga besucht (Frag nicht! Der Brenner hat halt eine weiche Seele und die Herta ist auch unterwegs.), ist die Frau, die ihn empfängt, auch nicht die Frau auf dem Bild. Das war Nadeshdas etwas schönere Schwester Serafima. Sie wurde von einem Fotograf überredet, mit ihm in den Westen zu gehen und dort eine Karriere als Model zu beginnen. Seitdem ist sie spurlos verschwunden. Brenner verspricht Nadeshda halbherzig, sich nach Serafima umzuhören. Denn eine Frau in irgendeinem Bordell irgendwo in Europa zu finden, ist ein Ding der Unmöglichkeit.
Zurück in Österreich erlebt er sein blaues Wunder. Denn Nadeshda steht plötzlich vor seiner Tür. Herta nimmt sie auf und fordert Brenner auf, Serafima ernsthaft zu suchen. Sowieso verstehen die beiden Frauen sich prächtig, während Brenner im Wiener Halbweltmilieu abtaucht.
„Brennerova“, der achte Brenner-Roman, markiert die endgültige Abkehr vom Kriminalroman. Natürlich ging Wolf Haas schon immer an die Genregrenzen. Brenners Ermittlungen gestalteten sich schon früher chaotisch und Haas‘ ganz eigene Sprache entzückte oder ließ einen entnervt nach der ersten Seite aufhören. Diese Sprache ist immer noch da. Auch der Ich-Erzähler, der die Brenner-Geschichte kommentierend erzählt und sie mit Betrachtungen über Gott und die Welt und Österreich anreichert. Aber während er sich früher (so mein damaliges Lesegefühl) zurückhielt, drängt er sich jetzt immer mehr in den Vordergrund, bis der Brenner zu einem Statisten in seiner Geschichte wird.
Wobei „Brennerova“ eigentlich keine Geschichte erzählt. Denn Brenners Suche nach Serafima im Milieu versandet ziemlich schnell und wird durch eine Entdeckung auf Seite135 beendet. Schon während seiner Suche nach Serafima arrangiert Herta eine Hochzeit zwischen Nadeshda und Brenner, damit die schöne Russin, die sie in ihr Herz geschlossen hat, in Österreich bleiben kann. Aber die Ausländerbehörde ist misstrauisch.
Die restlichen hundert Seiten, nachdem der Aufenthalt von Serafima geklärt ist, füllt Haas dann vor allem mit einer Reise von Herta in die Mongolei, wo sie prompt entführt wird, als Ex-Lehrerin schnell zur Sprecherin der Entführten und Geliebten des Anführers der Entführer aufsteigt. Sie verlangt auch, dass Brenner das Lösegeld übergibt.
Für Brenner-Fans ist „Brennerova“ natürlich ein willkommenes Wiedersehen mit dem Privatermittler, das sich vergnüglich lesen lässt, aber auch wie die beliebige Chronik aus einigen Monaten im Leben Brenners wirkt. Einen Kriminalfall gibt es nicht. Brenner stochert nur lustlos herum, lässt sich von den Frauen herumschubsen, sitzt am Krankenbett und überlässt Herta die Bühne. Dazu passt auch das offene Ende.

Wolf Haas: Brennerova
Hoffmann und Campe, 2014
240 Seiten
20 Euro


Jetzt besucht der Brenner auch noch Berlin
Am Mittwoch, den 5. November, liest Wolf Haas im Fritzclub aus Brennerova und plaudert mit dem Publikum.

Hinweise

Krimi-Couch über Wolf Haas

Lexikon der deutschen Krimiautoren über Wolf Haas

Wikipedia über Wolf Haas

Meine Besprechung von Wolf Haas’ “Brenner und der liebe Gott” (2009)


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