
Meine aktuelle Lektüre, wegen der demnächst startenden Verfilmung.

Das ist das Cover einer 2008 bei Harper erschienenen, geldbeutelschonenden Sammlung von Kurzgeschichten, die Lawrence Block ganz am Anfang seiner Karriere schrieb und die um 1960 herum in „Manhunt“, „Trapped“, „Man’s Magazine“ und „Alfred Hitchcock’s Mystery Magazine“ veröffentlicht wurden. Erstmals erschienenen diese Geschichten in Buchform 1999 und 2001 bei Crippen & Landru als „One Night Stand“ (die Kurzgeschichten) und „The Lost Cases of Ed London“, drei Kurzromane mit dem New Yorker Privatdetektiv, der genau das ist, was man von einem damals arbeitendem Privatdetektiv erwartete. Er ist Single, wird ungefähr einmal während seiner Ermittlungen zusammengeschlagen, schlägt öfter zu, ist extrem trinkfest und hat normalerweise mit den Frauen, die er während seiner Ermittlungen trifft, Sex. Ach ja, die Frauen sind selbstverständlich alle jung und sie sehen verdammt gut aus.
Block selbst hält nicht wahnsinnig viel von diesen Geschichten, aber für Fans, vor allem für die Fans, die alles haben müssen, sind sie ein interessanter Einblick in seine Anfänge. Sie sind auch ein Rückblick auf die damals populären, heute kultigen Krimi-Magazine.

Meine aktuelle Lektüre, zwischen George Orwell („Farm der Tiere“ und „1984“ sind als Graphic Novels und in neuen Übersetzungen erschienen; die beiden Romane sind natürlich jenseits jeder Kritik, aber kann das auch über die Übersetzungen gesagt werden?) und den Besprechungen von Stephen Mack Jones‘ „Der gekaufte Tod – Ein Detroit-Krimi“ (in dem ein neuer ‚Privatdetektiv‘ ermittelt) und Tahar Ben Jellouns „Schlaflos“ (aber der Erzähler findet eine todsichere Methode, wie er ruhig schlafen kann). Zwei tolle Krimis.
Aber zuerst steht noch ein anderes Projekt ganz oben auf meiner To-Do-Liste.