TV-Tipp für den 15. September: Lösegeld

September 14, 2022

Servus TV, 20.15

Lösegeld (Rapt, Frankreich/Belgien 2009)

Regie: Lucas Belvaux

Drehbuch: Lucas Belvaux

Ein Industrieller wird entführt – und noch ehe das Lösegeld bezahlt wird, werden immer mehr schmutzige Details über ihn bekannt. Das beeinflusst selbstverständlich auch die Verhandlungen.

„Spannender, gut gespielter Thriller“ (Lexikon des internationalen Films), der für vier Césars nominiert war (bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Nebendarstellerin).

mit Yvan Attal, Anne Consigny, André Marcon, Francoise Fabian, Alex Descas

Wiederholung: Freitag, 16. September, 01.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Moviepilot über „Lösegeld“

Rotten Tomatoes über „Lösegeld“

Wikipedia über „Lösegeld“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Lucas Belvaux‘ „Das ist unser Land!“ (Chez nous, Frankreich/Belgien 2017) und der DVD


TV-Tipp für den 4. Oktober: Ein Bulle sieht rot

Oktober 3, 2021

Arte, 22.00

Ein Bulle sieht rot (Un condé, Frankreich/Italien 1970)

Regie: Yves Boisset

Drehbuch: Claude Veillot, Yves Boisset, Sandro Continenza

LV: Pierre-Vial Lesou: La Mort d’un condé, 1970 (später auch „Un condé)

Inspektor Favenin sucht den Mörder seines Partners. Dabei ist er nicht zimperlich.

TV-Premiere eines harten Polizeithrillers, der damals deswegen mit der Zensur zu kämpfen hatte.

Boissets für damals sehr brutaler Polizeifilm löste wegen seiner Kritik an den Methoden der Polizei einen Sturm der Entrüstung aus. Dabei hatte er nur weitergeführt, was Melville in ‚Le Deuxième soffle‘ angedeutet hatte: Die Polizei foltert.“ (Wolfgang Schweiger: Der Polizeifilm, 1989)

Tja, das war noch, bevor Inspektor Lavardin auf die Welt losgelassen wurde.

mit Michel Bouquet, Françoise Fabian, John Garko, Michel Constantin, Anne Carrère, Rufus, Théo Sarapo, Adolfo Celi

Hinweise

AlloCiné über „Ein Bulle sieht rot“

Wikipedia über „Ein Bulle sieht rot“ (deutsch, englisch, französisch)


TV-Tipp für den 2. Januar: Ein glückliches Jahr

Januar 2, 2017

Arte, 20.15

Ein glückliches Jahr (Frankreich/Italien 1973, Regie: Claude Lelouch)

Drehbuch: Claude Lelouch

Am Silvesterabend wird Juwelendieb Simon vorzeitig aus der Haft entlassen. Im neuen Jahr will er mit seiner früheren Geliebten Françoise wieder an alte Zeiten anknüpfen. Aber sie will nicht.

Wunderschöne Krimiromanze, die mehr Romanze als Krimi ist.

Der gelungene Auftakt einer kleinen Claude-Lelouch-Reihe, in der Arte vier seiner Filme in restaurierten Fassungen zeigt. Weitere Informationen hier.

Anschließend, um 22.10 Uhr, läuft Lelouchs damals unglaublich erfolgreiche Edelschnulze „Ein Mann und eine Frau“ (Frankreich 1966), die auch am Anfang von „Ein glückliches Jahr“ zitiert wird.

Mit Lino Ventura, Françoise Fabian, Charles Gérard, André Falcon

Wiederholung: Dienstag, 10. Januar, 13.50 Uhr

Hinweise

Arte über die Claude-Lelouch-Filmreihe

AlloCiné über „Ein glückliches Jahr“

Rotten Tomatoes über „Ein glückliches Jahr“

Wikipedia über „Ein glückliches Jahr“ (englisch, französisch)


TV-Tipp für den 17. April: Lösegeld

April 16, 2015

3sat, 22.35
Lösegeld (Frankreich/Belgien 2009, Regie: Lucas Belvaux)
Drehbuch: Lucas Belvaux
Ein Industrieller wird entführt – und noch ehe das Lösegeld bezahlt wird, werden immer mehr schmutzige Details über ihn bekannt. Das beeinflusst selbstverständlich auch die Verhandlungen.
„Spannender, gut gespielter Thriller“ (Lexikon des internationalen Films), der für vier Césars nominiert war (bester Film, beste Regie, bester Hauptdarsteller, beste Nebendarstellerin).
Belvaux inszenierte auch das hochgelobte Filmtrippel „Trilogie: Cavale – Auf der Flucht/Uncouple épatant – Ein tolles Paar/Aprè la vie – Nach dem Leben“ (Frankreich/Belgien 2002).
mit Yvan Attal, Anne Consigny, André Marcon, Francoise Fabian, Alex Descas
Hinweise
Moviepilot über „Lösegeld“
Wikipedia über „Lösegeld“ (deutsch, englisch, französisch)


TV-Tipp für den 4. August: Claires Knie/Meine Nacht bei Maud

August 4, 2014

Arte, 20.15

Claires Knie (Frankreich 1970, Regie: Eric Rohmer)

Drehbuch: Eric Rohmer

mit Jean-Claude Brialy, Aurora Cornu, Béatrice Romand, Laurence de Monaghan

Wiederholung: Donnerstag, 21. August, 13.40 Uhr

Arte, 21.55 (VPS 22.00)

Meine Nacht bei Maud (Frankreich 1969, Regie: Eric Rohmer)

Drehbuch: Eric Rohmer

Um der Kritik, die sich immer auf den einzelnen Film bezieht und ihn gerne zum einzigartigen Meisterwerk hochjubelt, ein Schnippchen zu schlagen, stellte der frühere „Cahiers du Cinema“-Filmkritiker Eric Rohmer seine Filme immer zu verschiedenen Zyklen zusammen. „Claires Knie“ und „Meine Nacht bei Maud“ sind der vierte und fünfte Film seiner „Sechs Moralischen Erzählungen“, was natürlich eine alles und nichts sagende Klammer ist für einige dialoglastige und sehr unterhaltsame Filme ist, die moralische Fragen behandeln.

In „Claires Knie“ ist das Objekt der Begierde für den Diplomaten Jérôme, der seinen Sommerurlaub vor der Heirat allein in den Alpen verbringt, das Knie der 17-jährigen Claire. Wie soll er mit seiner Obsession umgehen?

In „Meine Nacht bei Maud“ verbringt der streng gläubige Katholik Jean-Louis eine Nacht bei der geschiedenen Schönheit Maud, die ihn becirct. Aber er will die keusche Francoise heiraten. Was wird Jean-Louis tun?

Arte zeigt die beiden Rohmer-Klassiker hintereinander zu einer zivilisierten Uhrzeit.

mit Jean-Louis Trintignant, Françoise Fabian, Marie-Christine Barrault, Antoine Vitez, Léonide Kogan

Wiederholung: Dienstag, 19. August, 02.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Arte über „Claires Knie“ und „Meine Nacht bei Maud“ (beide Filme sind die nächsten sieben Tage auch in der Mediathek zu finden)

Wikipedia über Eric Rohmer (deutsch, englisch, französisch)


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