TV-Tipp für den 22. November: Michael Clayton

November 21, 2025

Nicht Jay Kelly, sondern

ZDFneo, 20.15

Michael Clayton (Michael Clayton, USA 2007)

Regie: Tony Gilroy

Drehbuch: Tony Gilroy

Michael Clayton ist der Troubleshooter für eine große New Yorker Kanzlei. Als einer ihrer Anwälte ausrastet und damit der Prozess gegen das multinationale Chemieunternehmen U/North gefährdet, ist Clayton gefordert. Doch dieser steckt gerade selbst in einer Midlife-Crises.

Tony Gilroy, der als Autor der actionhaltigen Jason-Bourne-Trilogie bekannt wurde, hat mit seinem Regiedebüt einen Paranoia-Thriller inszeniert, bei dem die Bedrohung nicht mehr vom Staat sondern von der Wirtschaft ausgeht. Trotzdem haben Action-Fans bei „Michael Clayton“ schlechte Karten. Fans des guten, im positiven Sinn altmodischen Schauspielerkinos haben dagegen gute Karten.

Tony Gilroy war als bester Autor und Regisseur für einen Oscar nominiert, George Clooney als bester Darsteller, Tom Wilkinson als bester Nebendarsteller und Tilda Swinton erhielt einen Oscar einen BAFTA-Awards als beste Nebendarstellerin.

Gilroys Buch erhielt auch den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit George Clooney, Tom Wilkinson, Tilda Swinton, Sydney Pollack, Michael O’Keefe

Wiederholung: Sonntag, 23. November, 04.35 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Michael Clayton“

Wikipedia über „Michael Clayton“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Tony Gilroys “Das Bourne-Vermächtnis” (The Bourne Legacy, USA 2012)


TV-Tipp für den 2. September: Die drei Tage des Condor

September 1, 2025

HR, 22.30

Die drei Tage des Condor (Three Day of the Condor, USA 1975)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974 (Die 6 Tage des Condor)

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fängt – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady

Meine Besprechung von Alan Elliottt/Sydney Pollacks „Aretha Franklin: Amazing Grace“ (Amazing Grace, USA 2018)

Mein Nachruf auf Sydney Pollack


TV-Tipp für den 18. Januar: Michael Clayton

Januar 17, 2025

3sat, 23.40

Michael Clayton (Michael Clayton, USA 2007)

Regie: Tony Gilroy

Drehbuch: Tony Gilroy

Michael Clayton ist der Troubleshooter für eine große New Yorker Kanzlei. Als einer ihrer Anwälte ausrastet und damit der Prozess gegen das multinationale Chemieunternehmen U/North gefährdet, ist Clayton gefordert. Doch dieser steckt gerade selbst in einer Midlife-Crises.

Tony Gilroy, der als Autor der actionhaltigen Jason-Bourne-Trilogie bekannt wurde, hat mit seinem Regiedebüt einen Paranoia-Thriller inszeniert, bei dem die Bedrohung nicht mehr vom Staat sondern von der Wirtschaft ausgeht. Trotzdem haben Action-Fans bei „Michael Clayton“ schlechte Karten. Fans des guten, im positiven Sinn altmodischen Schauspielerkinos haben dagegen gute Karten.

Tony Gilroy war als bester Autor und Regisseur für einen Oscar nominiert, George Clooney als bester Darsteller, Tom Wilkinson als bester Nebendarsteller und Tilda Swinton erhielt einen Oscar einen BAFTA-Awards als beste Nebendarstellerin.

Gilroys Buch erhielt auch den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit George Clooney, Tom Wilkinson, Tilda Swinton, Sydney Pollack, Michael O’Keefe

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Michael Clayton“

Wikipedia über „Michael Clayton“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Tony Gilroys “Das Bourne-Vermächtnis” (The Bourne Legacy, USA 2012)


TV-Tipp für den 4. Dezember: Die drei Tage des Condor

Dezember 3, 2022

Arte, 20.15

Die drei Tage des Condor (Three Day of the Condor, USA 1975)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974 (Die 6 Tage des Condor)

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fängt – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Hinweise


Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady

Meine Besprechung von Alan Elliottt/Sydney Pollacks „Aretha Franklin: Amazing Grace“ (Amazing Grace, USA 2018)

Mein Nachruf auf Sydney Pollack


TV-Tipp für den 10. November: Michael Clayton

November 9, 2022

Servus TV, 20.15

Michael Clayton (Michael Clayton, USA 2007)

Regie: Tony Gilroy

Drehbuch: Tony Gilroy

Michael Clayton ist der Troubleshooter für eine große New Yorker Kanzlei. Als einer ihrer Anwälte ausrastet und damit der Prozess gegen das multinationale Chemieunternehmen U/North gefährdet, ist Clayton gefordert. Doch dieser steckt gerade selbst in einer Midlife-Crises.

Tony Gilroy, der als Autor der actionhaltigen Jason-Bourne-Trilogie bekannt wurde, hat mit seinem Regiedebüt einen Paranoia-Thriller inszeniert, bei dem die Bedrohung nicht mehr vom Staat sondern von der Wirtschaft ausgeht. Trotzdem haben Action-Fans bei „Michael Clayton“ schlechte Karten. Fans des guten, im positiven Sinn altmodischen Schauspielerkinos haben dagegen gute Karten.

Tony Gilroy war als bester Autor und Regisseur für einen Oscar nominiert, George Clooney als bester Darsteller, Tom Wilkinson als bester Nebendarsteller und Tilda Swinton erhielt einen Oscar einen BAFTA-Awards als beste Nebendarstellerin.

Gilroys Buch erhielt auch den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit George Clooney, Tom Wilkinson, Tilda Swinton, Sydney Pollack, Michael O’Keefe

Wiederholung: Freitag, 11. November, 01.20 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Michael Clayton“

Wikipedia über „Michael Clayton“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Tony Gilroys “Das Bourne-Vermächtnis” (The Bourne Legacy, USA 2012)


TV-Tipp für den 7. Dezember: Die Dolmetscherin

Dezember 6, 2021

Nitro, 22.30

Die Dolmetscherin (The Interpreter, Großbritannien/Frankreich/USA 2005)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Charles Randolph, Scott Frank, Steven Zaillian (nach einer Geschichte von Martin Stellman und Brian Ward)

UN-Dolmetscherin Silvia Broome behauptet, dass sie ein Gespräch belauschte, in dem im Landesdialekt über ein Mordkomplott gegen den verhassten Diktator ihres Heimatlandes gesprochen wurde. Er soll in New York ermordet werden. Agent Tobin Keller soll die wichtige Zeugin beschützen. Gleichzeitig fragt er sich, ob die schöne Frau mit rätselhafter Vergangenheit, die Wahrheit sagt.

Der spannende Polit-Thriller ist der letzte Spielfilm von Sydney Pollack. Davor inszenierte er unter anderem “Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß” (They shoot horses, don’t they?), “Jeremiah Johnson”, “Yakuza” (The Yakuza), “Die drei Tage des Condors” (Three days of the Condor), “Tootsie”, “Jenseits von Afrika” (Out of Africa) und “Die Firma” (The Firm).

mit Nicole Kidman, Sean Penn, Catherine Keener, Jesper Christensen, Yvan Attal

Hinweise

Moviepilot über „Die Dolmetscherin“

Metacritic über „Die Dolmetscherin“

Rotten Tomatoes über „Die Dolmetscherin“

Wikipedia über „Die Dolmetscherin“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Alan Elliottt/Sydney Pollacks „Aretha Franklin: Amazing Grace“ (Amazing Grace, USA 2018)

Mein Nachruf auf Sydney Pollack


Neu im Kino/Filmkritik: „Aretha Franklin: Amazing Grace“ – just amazing

November 28, 2019

Am 13. und 14. Januar 1972 gab Aretha Franklin in der Missionary Baptist Church in Watts, Los Angeles, zwei Konzerte, die aufgezeichnet wurden. Die aus den an den Abenden gesungenen Liedern zusammengestellte Doppel-LP „Amazing Grace“ wurde kurz danach veröffentlicht und sie verkaufte sich wie geschnitten Brot. Bis heute ist sie das meistverkaufte Live-Gospelalbum aller Zeiten und Aretha Franklins erfolgreichstes Album. Der ebenfalls geplante Film verschwand dagegen in den Archiven.

Spielfilmregisseur Sydney Pollack, der als Fan von Aretha Franklin unbedingt den Film machen wollte und der keine Erfahrung mit Dokumentar- und Konzertfilmen hatte, hatte Bild und Ton unabhängig voneinander aufgenommen. Weil es keine Markierungen gab, die Bild und Ton eindeutig zuordneten, war es nachträglich fast unmöglich die einzelnen Bilder bestimmten Tönen zuzuordnen. 2007 wurde, auf Pollacks Drängen, ein neuer Versuch unternommen, aus dem Material eine Film herzustellen. Der mit Pollack befreundete Produzent Alan Elliott übernahm die Verantwortung. Pollack starb am 26. Mai 2008. Mit neuen digitalen Techniken gelang die Synchronisation von Bild und Ton. 2011 sollte der Film öffentlich aufgeführt werden.

Aber in dem Moment und den folgenden Jahren verweigerte Aretha Franklin aus nie restlos geklärten Gründen diese Veröffentlichung. Franklin starb am 16. August 2018. Ihre Familie stimmte jetzt einer Veröffentlichung des Konzertfilms zu.

Und das Warten hat sich, auch wenn man die Musik bereits kennt, gelohnt.

Denn „Aretha Franklin: Amazing Grace“ ist eine Zeitkapsel, die einen Blick in eine Zeit eröffnet, als Zuschauer und Konzertbesucher noch einen ganz anderen Umgang mit Kameras hatten. Und ein richtiger Konzertfilm ist er auch nicht. Es handelt sich um eine Mischung aus öffentlichen Proben und den Aufnahmen für eine LP vor Live-Publikum. Die Konzertbühne steht mitten im Kirchensaal und die Kirche sieht wie eine Lagerhalle aus, in die einige Bänke gestellt wurden. Ein Konzertbeleuchtung gibt es nicht. Dafür ist der gesamte Saal hell erleuchtet. Die wenigen Reihen der Kirche sind sogar erstaunlich spärlich besetzt. Und während des Konzert bricht Aretha Franklin immer wieder mitten im Lied ab, um danach noch einmal zu beginnen. Oder sie bespricht mit ihren Musikern, wie das nächste Lied gespielt werden soll.

Vor dem Konzert erklärt Reverend James Cleveland in seiner Kirche, dass die Konzerte aufgezeichnet würden, das Publikum trotzdem wie bei einem normalen Gospelgottesdienst mitsingen und -klatschen solle und sich dabei nicht von den Kameras stören lassen solle. Das funktioniert nur teilweise. Immer wieder blicken die Zuschauer irritiert in die Kameras und überlegen, wie sehr sie sich von der Musik mitreisen lassen sollen. Dass irgendwann Mick Jagger und Charlie Watts am Eingang stehen und ruhig zuhören, bemerken sie nicht.

Währenddessen sind Pollack und die Kameramänner, denen er mit seinen Händen Anweisungen gibt, immer wieder deutlich sichtbar im Bild. Teilweise laufen sie auch durch das Bild. Solche Bilder sind heute auch bei Konzertmitschnitten fast undenkbar.

Aretha Franklin (vocal, piano), ihre Band (Cornell Dupree [guitar], C.L. Franklin [vocals], Kenneth ‚Ken‘ Lupper [organ], Pancho Morales [congas, percussion], Bernard Purdie [drums], Chuck Rainey [bass]), Reverend James Cleveland (piano), der Southern California Community Choir (unter der Leitung von Alexander Hamilton) und einige Überraschungsgäste singen sattsam bekannte Gospelsongs wie „What a Friend we have in Jesus“, „How I got over“, „You’ve got a Friend“, „Mary don’t you weep“, „My sweet Lord“ und, selbstverständlich, „Amazing Grace“. Dabei sind nicht alle Lieder auf der Doppel-LP (inzwischen CD) und dem Film identisch. Außerdem unterscheidet sich die Abfolge der Lieder im Film von der Reihenfolge auf der Doppel-LP. Aber weil die Abende öffentliche Aufnahmen vor einem Live-Publikum waren, stört das nicht. Auch dass Aretha Franklins Garderobe manchmal innerhalb eines Liedes wechselt, stört nicht. Die Musik trägt mühelos darüber hinweg. Es sind Details, die die Authentizität des Gezeigten steigern und einen Blick in eine andere Zeit ermöglichen.

Aretha Franklin: Amazing Grace (Amazing Grace, USA 2018)

Regie: Alan Elliottt, Sydney Pollack

Drehbuch: Alan Elliott, Sydney Pollack

mit Aretha Franklin, James Cleveland, C. L. Franklin, Mick Jagger, Alexander Hamilton, Southern California Community Choir, Cornell Dupree, Kenneth Lupper, Pancho Morales, Bernard Purdie, Chuck Rainey, Clara Ward, Sydney Pollack, Charlie Watts

Länge: 89 Minuten

FSK: ab 0 Jahre

Hinweise

Deutsche Facebook-Seite zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Aretha Franklin: Amazing Grace“

Metacritic über „Aretha Franklin: Amazing Grace“

Rotten Tomatoes über „Aretha Franklin: Amazing Grace“

Wikipedia über „Aretha Franklin: Amazing Grace“ (deutsch, englisch) und Aretha Franklin (deutsch, englisch)

AllMusic über Aretha Franklin


TV-Tipp für den 4. August: Jeremiah Johnson

August 3, 2019

Arte, 20.15

Jeremiah Johnson (Jeremiah Johnson, USA 1972)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: John Milius, Edward Anhalt

LV: Vardis Fisher: Mountain Man (1965), Raymond W. Thorp, Robert Bunker: Crow Killer: The Saga of Liver-Eating Johnson (1958, 1969)

Um 1850 zieht Exsoldat Jeremiah Johnson sich aus der Zivilisation in die Berge zurück. Doch auch dort findet er nicht seinen Seelenfrieden.

„Pollack setzt in seinem Film auf ruhige, meditative Bilder und arbeitet mit langsamen Panoramaschwenks und Überblendungen. Im Mittelpunkt steht die Schilderung der einsamen Bergwelt von Utah, deren überwältigende Schönheit zugleich auch als bedrohlich und lebensfeindlich gezeigt wird. Es ist eine archaische Welt des Auge-um-Auge, in die Jeremiah geht. Die Winter scheinen in diesen Bergen nie zu vergehen, und diese ewigen Winter betonen die selbstgewählte Isoliertheit der Protagonisten.“ (Peter Ruckriegel, in Bernd Kiefer/Norbert Grob [Hrsg.]: Filmgenres Western)

Anschließend, um 22.05 Uhr, zeigt Arte die neue, einstündige Doku „Robert Redford – The Golden Look“, die bislang unveröffentlichtes Material enthält.

Mit Robert Redford, Will Geer, Stefan Gierasch

Wiederholung: Donnerstag, 8. August, 13.55 Uhr

Hinweise

Wikipedia über “Jeremiah Johnson” (deutsch, englisch)

Rotten Tomatoes über “Jeremiah Johnson”

Turner Classic Movies über “Jeremiah Johnson”

Meine Besprechung des Westerns “Butch Cassidy & Sundance Kid” (mit Robert Redford)

Kriminalakte: Mein Nachruf auf Sidney Pollack

 


TV-Tipp für den 29. Mai: Die drei Tage des Condor

Mai 28, 2019

ZDFneo, 23.15

Die drei Tage des Condor (Three Day of the Condor, USA 1975)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974 (Die 6 Tage des Condor)

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fing – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Wiederholung: Freitag, 31. Mai, 04.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise


Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady


TV-Tipp für den 3. September: Yakuza

September 2, 2018

Arte, 23.30

Yakuza (The Yakuza, USA 1974)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Paul Schrader, Robert Towne (nach einer Geschichte von Leonard Schrader)

Buch zum Film: Leonard Schrader: The Yakuza, 1974 (Yakuza, Der Yakuza)

Privatdetektiv Harry Kilmer soll die von Yakuzas entführte Tochter eines alten Freundes befreien. Er fliegt nach Japan. Mit einem Ex-Yakuza, der in seiner Schuld steht, sucht er die Entführer. Gemeinsam geraten sie in eine blutige Auseinandersetzung.

Ein sträflich unterschätzter, weil kaum bekannter Thriller, der damals an der Kinokasse ein komerzieller Reinfall war. Die DVD wurde erst 2007 veröffentlicht und im Fernsehen läuft der Noir nur alle Jubeljahre.

Ein vorzüglich besetzter, komplexer und suggestiver Film von außerordentlicher Bildkraft.“ (Lexikon des internationalen Films)

Leonard Schrader (Mishima, Der Kuss der Spinnenfrau) hatte die Idee für die Geschichte. Sein Bruder Paul Schrader (Taxi Driver) und Robert Towne (Chinatown) schrieben das Drehbuch. Leonard Schrader schrieb anschließend das Buch zum Film, das mehr als ein in Prosa umgeschriebenes Drehbuch ist.

Schon Pollacks Film zeigt, wie sehr der yakuza-Code die Handlung der Protagonisten bestimmt. In Schraders Roman werden darüber hinaus die Hintergründe aufgefächert. Schrader bietet eine Sicht von innen: Er zeigt die äußeren Zwänge wie die moralische Größe, die dem rituellen Verhalten entspringt; er nimmt den Mythos als gegebene Tatsache – und lässt so sein Action-Abenteuer zugleich zu einem Abenteuer werden, das von unseren Auffassungen von der Welt und vom Leben allgemein handelt.“ (Norbert Grob: Nachwort, in „Der Yakuza“)

Mit Robert Mitchum, Ken Takakura, Brian Keith, Herb Edelman, Richard Jordan, Kishi Keiko, Okada Eiji, James Shigeta

Wiederholung: Mittwoch, 12. September, 00.35 Uhr (Taggenau!)

Der Roman zum Film

Leonard Schrader: Der Yakuza

(übersetzt von Jürgen Bürger)

Alexander Verlag, 2008

344 Seiten

16,90 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Yakuza“

Wikipedia über „Yakuza“ (deutsch, englisch)

Noir of the Week über „Yakuza“


TV-Tipp für den 28. Juli: Die drei Tage des Condor

Juli 27, 2018

ZDFneo, 22.00

Die drei Tage des Condor (Three Day of the Condor, USA 1975)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974 (Die 6 Tage des Condor)

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fing – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Hinweise


Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady

Fast aktueller Bonushinweis

Der Condor ist zurück in „Die letzten Tage des Condor“ und, nachdem er in seinem Wohnzimmer einen ermordeten Geheimagenten entdeckt, ist er wieder auf der Flucht.

Grady - Die letzten Tage des Condor

James Grady: Die letzten Tage des Condor

(übersetzt von Zoe Beck)

Suhrkamp, 2016

368 Seiten

14,99 Euro

Originalausgabe

Last Days of the Condor

Forge Books, 2015


TV-Tipp für den 23. Juni: Jenseits von Afrika

Juni 23, 2018

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Klaus Maria Brandauer! (Der war am 22. Juni. Aber da lief kein Brandauer-Film im TV.)

RTL II, 20.15

Jenseits von Afrika (Out of Africa, USA 1983)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: Kurt Luedtke

LV: Isak Denisen (aka Karen Blixen): Out of Afrika; Shadows on Grass; Letters from Africa; Judith Thurman: Isak Denisen – The Life of a Storyteller; Errol Trzebinski: Silence will speak

Mit sieben Oscars (u. a. Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch), an der Kinokasse enorm erfolgreiche, vor Ort gedrehte Edelschmonzette über Karen Blixen, die zwischen 1913 und 1931 in Kenia lebte, mit dem ehebrechendem, geschäftsunfähigen Bror von Blixen-Fineckel verheiratet war, deshalb dessen Kaffeeplantage managte und in den Großwildjäger Denys Finch Hatton verliebt war.

mit Meryl Streep, Robert Redford, Klaus Maria Brandauer, Michael Kitchen, Malick Bowens

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Jenseits von Afrika“

Wikipedia über „Jenseits von Afrika“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 12. Mai (+ Buchtipp): Die Firma

Mai 12, 2018

RTL II, 20.15

Die Firma (The Firm, USA 1993)

Regie: Sydney Pollack

Drehbuch: David Rabe, Robert Towne, David Rayfield

LV: John Grisham: The firm, 1991 (Die Firma)

Unmittelbar nach seinem Abschluss in Harvard erhält Mitch McDeere ein Jobangebot einer renommierten Kanzlei. Er nimmt an und erfährt, dass sie für die Mafia arbeitet. Das allein wäre schon schlimm genug. Aber McDeere will der Gerechtigkeit zum Sieg verhelfen und gerät zwischen alle Fronten.

Die erste Grisham-Verfilmung ist – wie die folgenden – überlanges Hollywood-Starkino. Bis 1998 liefen noch sechs weitere Grisham-Verfilmungen in unseren Kinos. 2003 gab es mit „Das Urteil – Jeder ist käuflich“ (ebenfalls mit Gene Hackman) einen Nachklapp. Seitdem gab es im Kino keine weiteren Grisham-Justizthriller mehr, während Grisham selbst emsig und erfolgreich weitere Justizthriller schrieb.

Die Firma“ ist Grishams zweiter Roman und es war für ihn der Durchbruch, der es ihm ermöglichte, seine Anwaltskarriere zugunsten einer Schriftstellerkarriere zu beenden.

Wer das Buch unter anderem wegen der kompetenten Darstellung von Interna amerikanischer Rechtsanwaltskollektive und der Interaktion von Wirtschaft und organisiertem Verbrechen schätzte, wird die vorliegende Verfilmung ärgerlich finden.“ (Fischer Film Almanach 1994)

Mit Tom Cruise, Gene Hackman, Jeanne Tripplehorn, Ed Harris, Holly Hunter, Hal Holbrook, Wilford Brimley, David Strathairn, Gary Busey

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Die Firma“

Wikipedia über „Die Firma“ (deutsch, englisch)

Homepage von John Grisham

Wikipedia über John Grisham (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über John Grisham

Bonushinweis

Einerseits hat „Forderung“, der neue, gerade auf Deutsch erschienene Thriller des bekennenden Demokraten John Grisham nichts mit Donald Trump zu tun.

Andererseits erinnert die Prämisse an die höchst unseriöse Trump University. Auch wenn Grishams Inspiration für seinen Roman Paul Campos‘ „The Atlantic“-Reportage „The Law-School Scam“.

In dem Roman bemerken die Studenten Zola, Todd und Mark kurz vor ihrem Juraexamen, dass sie betrogen wurden. Die teure Ausbildung auf der von ihnen besuchten privaten Hochschule war bodenlos schlecht. Sie werden niemals die Prüfungen bestehen. Ihre Studiengebühren müssen sie allerdings bezahlen. Also beschließen die Drei, die Verantwortlichen für den Betrug zur Rechenschaft zu ziehen – und wir erleben einen Fall von poetischer Gerechtigkeit.

John Grisham: Forderung

(übersetzt von Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter und Imke Walsh-Araya)

Heyne, 2018

432 Seiten

24 Euro

Originalausgabe

The Rooster Bar

Doubleday, New York, 2017


TV-Tipp für den 1. Dezember: Die drei Tage des Condor

Dezember 1, 2017

ZDFneo, 23.15

Die drei Tage des Condor (USA 1975, Regie: Sydney Pollack)

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974 (Die 6 Tage des Condor)

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fing – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Hinweise


Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady

Fast aktueller Bonushinweis

Der Condor ist zurück in „Die letzten Tage des Condor“ und, nachdem er in seinem Wohnzimmer einen ermordeten Geheimagenten entdeckt, ist er wieder auf der Flucht.

Grady - Die letzten Tage des Condor

James Grady: Die letzten Tage des Condor

(übersetzt von Zoe Beck)

Suhrkamp, 2016

368 Seiten

14,99 Euro

Originalausgabe

Last Days of the Condor

Forge Books, 2015


TV-Tipp für den 10. März: Die drei Tage des Condor

März 10, 2017

3sat, 22.35

Die drei Tage des Condor (USA 1975, Regie: Sydney Pollack)

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fing – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Hinweise


Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady

Fast aktueller Bonushinweis

Der Condor ist zurück in „Die letzten Tage des Condor“ und, nachdem er in seinem Wohnzimmer einen ermordeten Geheimagenten entdeckt, ist er wieder auf der Flucht.

Grady - Die letzten Tage des Condor

James Grady: Die letzten Tage des Condor

(übersetzt von Zoe Beck)

Suhrkamp, 2016

368 Seiten

14,99 Euro

Originalausgabe

Last Days of the Condor

Forge Books, 2015


TV-Tipp für den 11. Februar: Die Dolmetscherin

Februar 11, 2017

ZDFneo, 21.35
Die Dolmetscherin (Großbritannien/Frankreich/USA 2005, Regie: Sydney Pollack)
Drehbuch: Charles Randolph, Scott Frank, Steven Zaillian (nach einer Geschichte von Martin Stellman und Brian Ward)
UN-Dolmetscherin Silvia Broome behauptet, dass sie ein Gespräch belauschte, in dem im Landesdialekt über ein Mordkomplott gegen den verhassten Diktator ihres Heimatlandes, der in New York ermordet werden soll, gesprochen wurde. Agent Tobin Keller soll die wichtige Zeugin beschützen. Gleichzeitig fragt er sich, ob die schöne Frau mit rätselhafter Vergangenheit, die Wahrheit sagt.
Der spannende Polit-Thriller war der letzte Spielfilm von Sydney Pollack, der auch “Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß” (They shoot horses, don’t they?), “Jeremiah Johnson”, “Yakuza” (The Yakuza), “Die drei Tage des Condors” (Three days of the Condor), “Tootsie”, “Jenseits von Afrika” (Out of Africa) und “Die Firma” (The Firm) inszenierte.
mit Nicole Kidman, Sean Penn, Catherine Keener, Jesper Christensen, Yvan Attal
Hinweise
Film-Zeit über „Die Dolmetscherin“
Moviepilot über „Die Dolmetscherin“
Metacritic über „Die Dolmetscherin“
Rotten Tomatoes über „Die Dolmetscherin“
Wikipedia über „Die Dolmetscherin“ (deutsch, englisch)
Mein Nachruf auf Sydney Pollack


TV-Tipp für den 19. Januar: Michael Clayton

Januar 19, 2017

SWR/SR, 23.15

Michael Clayton (USA 2007, Regie: Tony Gilroy)

Drehbuch: Tony Gilroy

Michael Clayton ist der Troubleshooter für eine große New Yorker Kanzlei. Als einer ihrer Anwälte ausrastet und damit den Prozess gegen das multinationale Chemieunternehmen U/North gefährdet, ist Clayton gefordert. Doch dieser steckt gerade selbst in einer Midlife-Crises.

Tony Gilroy, der als Autor der actionhaltigen Jason-Bourne-Trilogie bekannt wurde, hat mit seinem Regiedebüt einen Paranoia-Thriller inszeniert, bei dem die Bedrohung nicht mehr vom Staat sondern von der Wirtschaft ausgeht. Trotzdem haben Action-Fans bei „Michael Clayton“ schlechte Karten. Fans des guten, im positiven Sinn altmodischen Schauspielerkinos haben dagegen gute Karten.

Tony Gilroy war als bester Autor und Regisseur für einen Oscar nominiert, George Clooney als bester Darsteller, Tom Wilkinson als bester Nebendarsteller und Tilda Swinton erhielt einen Oscar einen BAFTA-Awards als beste Nebendarstellerin.

Gilroys Buch erhielt auch den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit George Clooney, Tom Wilkinson, Tilda Swinton, Sydney Pollack, Michael O’Keefe

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Amerikanische Homepage zum Film

Drehbuch „Michael Clayton“ von Tony Gilroy

Film-Zeit über „Michael Clayton“

Rotten Tomatoes über „Michael Clayton“

Wikipedia über „Michael Clayton“ (deutsch, englisch)

Coming Soon unterhält sich mit Tony Gilroy über „Michael Clayton“

Greencine unterhält sich mit Tony Gilroy über „Michael Clayton“ 

Filmmaker Magazine unterhält sich mit Tony Gilroy über „Michael Clayton“ (und die Bourne-Filme und Armageddon) 

Meine Besprechung von Tony Gilroys “Das Bourne-Vermächtnis” (The Bourne Legacy, USA 2012)


TV-Tipp für den 24. Dezember: Jenseits von Afrika

Dezember 23, 2016

Besinnliche Feiertage wünscht die Kriminalakte mit

ZDFneo, 20.15

Jenseits von Afrika (USA 1983, Regie: Sydney Pollack)

Drehbuch: Kurt Luedtke

LV: Isak Denisen (aka Karen Blixen): Out of Afrika; Shadows on Grass; Letters from Africa; Judith Thurman: Isak Denisen – The Life of a Storyteller; Errol Trzebinski: Silence will speak

Mit sieben Oscars (u. a. Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch), an der Kinokasse enorm erfolgreiche, vor Ort gedrehte Edelschmonzette über Karen Blixen, die zwischen 1913 und 1931 in Kenia lebte, mit dem ehebrechendem, geschäftsunfähigen Bror von Blixen-Fineckel verheiratet war, deshalb dessen Kaffeeplantage managte und in den Großwildjäger Denys Finch Hatton verliebt war.

mit Meryl Streep, Robert Redford, Klaus Maria Brandauer, Michael Kitchen, Malick Bowens

Hinweise

3sat über die Robert-Redford-Reihe

Rotten Tomatoes über „Jenseits von Afrika“

Wikipedia über „Jenseits von Afrika“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 19. August: Die drei Tage des Condor

August 18, 2016

3sat, 22.10

Die drei Tage des Condor (USA 1975, Regie: Sydney Pollack)

Drehbuch: Lorenzo Semple jr., David Rayfield

LV: James Grady: Six days of the Condor, 1974

Joe Turner ist ein Büromensch und Angestellter der CIA. Als er nach einem Einkauf in das Büro zurückkommt sind seine Kollegen tot und er wird gejagt. Von den eigenen Leuten, wie Turner schnell herausfindet. Turner kämpft um sein Leben.

Der spannende Thriller entstand unmittelbar nach der Watergate-Affäre und fing – wie einige andere fast zeitgleich entstandene Filme – die damalige Atmosphäre von Mißtrauen und Paranoia gut ein.

Das Drehbuch erhielt den Edgar-Allan-Poe-Preis.

Mit Robert Redford, Faye Dunaway, Cliff Robertson, Max von Sydow, John Houseman

Hinweise

3sat über die Robert-Redford-Reihe


Rotten Tomatoes über „Die drei Tage des Condor“

Wikipedia über „Die drei Tage des Condor“ (deutsch, englisch)

New York Times: Vincent Canby über „Three days of the Condor“ (25. September 1975)

Jump Cut: Patrick McGilligan redet mit Sydney Pollack (1976)

Lorenzo Semple jr./David Rayfield: Three days of the Condor (Drehbuch, Fassung vom 3. Februar 1975)

Homepage von James Grady

Aktueller Bonushinweis

Der Condor ist zurück in „Die letzten Tage des Condor“ und, nachdem er in seinem Wohnzimmer einen ermordeten Geheimagenten entdeckt, ist er wieder auf der Flucht.

Grady - Die letzten Tage des Condor

James Grady: Die letzten Tage des Condor

(übersetzt von Zoe Beck)

Suhrkamp, 2016

368 Seiten

14,99 Euro

Originalausgabe

Last Days of the Condor

Forge Books, 2015


TV-Tipp für den 18. August: Havanna

August 18, 2016

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Robert Redford!

3sat, 22.25

Havanna (USA 1990, Regie: Sydney Pollack)

Drehbuch: Judith Rascoe, David Rayfield (nach einer Geschichte von Judith Rascoe)

Bleiben wir bei 3sat; auch wenn Kabel 1 mit Werbepausen um 20.15 Uhr (und in der Nachtwiederholung um 02.30 Uhr) „Der Pferdeflüsterer“ und um 23.45 Uhr „Die Unbestechlichen“ zeigt.

Havanna, Kuba, 1958: weil Pokerspieler Jack Weil sich in die Kubanerin Roberta verliebt, wird er in die Revolutionswirren hineingezogen.

Eine weitere Zusammenarbeit des Teams Pollack/Redford, das dieses Mal eine bei Kritik und Publikum nicht besonders beliebte „Casablanca“-Variante ablieferte.

Jazzpianist Dave Grusin schrieb die Oscar-, Golden-Globe- und Grammy-nominierte Musik.

Mit Robert Redford, Lena Olin, Alan Arkin, Tomas Milian, Raul Julia, Richard Farnsworth, Mark Rydell

Hinweise

3sat über die Robert-Redford-Reihe

Rotten Tomatoes über „Havanna“

Wikipedia über „Havanna“ (deutsch, englisch)