Die ITW Thriller Awards 2025

Juni 22, 2025

Bei ihrem jährlichen ThrillerFest hat die im Oktober 2004 gegründete Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) auch die Preise für die besten im letzten Jahr erschienenen Thriller vergeben.

Gewonnen haben:

Best Standalone Thriller Novel

Jason Rekulak – THE LAST ONE AT THE WEDDING, Flatiron Books

Best Standalone Mystery Novel

Kellye Garrett – MISSING WHITE WOMAN, Mulholland Books

Best Series Novel

David Baldacci – TO DIE FOR, Grand Central Publishing

Best First Novel

Marie Tierney – DEADLY ANIMALS, Henry Holt & Co.

Best Audiobook

Kate Alice Marshall – NO ONE CAN KNOW, Macmillan Audio, narrated by Karissa Vacker

Best Young Adult Novel

Marisha Pessl – DARKLY, Delacorte

Best Short Story

Ivy Pochoda – Jackrabbit Skin, Amazon Original Stories

Thriller Master

John Grisham

Silver Bullet Award

James Patterson

Ach ja, nominiert waren:

Best Standalone Thriller Novel

Kimberly Belle – THE PARIS WIDOW, Harlequin – Park Row

Will Dean – THE CHAMBER, Little, Brown & Co.

T.J. Newman – WORST CASE SCENARIO, Harlequin – MIRA Books

Jason Rekulak – THE LAST ONE AT THE WEDDING, Flatiron Books

Lisa Scottoline – THE TRUTH ABOUT THE DEVLINS, Penguin/Putnam

Best Standalone Mystery Novel

Libby Cudmore – NEGATIVE GIRL, Datura Books

Laura Dave – THE NIGHT WE LOST HIM, Simon & Schuster

Kellye Garrett – MISSING WHITE WOMAN, Mulholland Books

Harry Hunsicker – THE LIFE AND DEATH OF ROSE DOUCETTE, Oceanview Publishing

Dervla McTiernan – WHAT HAPPENED TO NINA?, William Morrow

Lori Roy – LAKE COUNTY, Thomas & Mercer

Best Series Novel

David Baldacci – TO DIE FOR, Grand Central Publishing

Eric Beetner – THE LAST FEW MILES OF ROAD, Level Best Books

Ann Cleeves – THE DARK WIVES, Minotaur

Meg Gardiner – SHADOWHEART, Blackstone Publishing

Iris Johansen, Roy Johansen – FLASHBACK, Grand Central Publishing

Isabella Maldonado – A FORGOTTEN KILL, Thomas & Mercer

Best First Novel

Kate Brody – RABBIT HOLE, Soho Crime

Jaime DeBlanc – AFTER IMAGE, Thomas & Mercer

Carinn Jade – THE ASTROLOGY HOUSE, Atria

Alejandro Nodarse – BLOOD IN THE CUT, Flatiron Books

Marie Tierney – DEADLY ANIMALS, Henry Holt & Co.

Best Audiobook

Sally Hepworth – DARLING GIRLS, Macmillan, narrated by Jessica Clarke

Jon Lindstrom – HOLLYWOOD HUSTLE, Dreamscape Media, narrated by Jon Lindstrom

Kate Alice Marshall – NO ONE CAN KNOW, Macmillan Audio, narrated by Karissa Vacker

Hilton Reed – BEYOND ALL DOUBT, Dreamscape Media, narrated by George Newbern

Amy Tintera – LISTEN FOR THE LIE, Macmillan, narrated by January LaVoy and Will Damron

Best Young Adult Novel

Adam Cesare – INFLUENCER, Union Square & Co., LLC

Ripley Jones – THE OTHER LOLA, Wednesday Books

Marisha Pessl – DARKLY, Delacorte

Natalie Richards – 49 MILES ALONE, Sourcebooks Fire

Melanie Sumrow – GIRLS LIKE HER, Balzer + Bray

Best Short Story

Stefanie Leder – Not a Dinner Party Person, Soho Crime

Twist Phelan – Double Parked, Ellery Queen Mystery Magazine

Ivy Pochoda – Jackrabbit Skin, Amazon Original Stories

Lisa Unger – The Doll’s House, Amazon Original Stories

Joseph S. Walker – And Now, an Inspiring Story of Tragedy Overcome, Wildside Press

 

 


Die Krimibestenliste Juni 2025

Juni 7, 2025

Lange Abende im heimischen Garten mit penetranten Stechmücken oder im Park mit um einen herum schleichenden Dealern, die einem mit verschwörerischer Stimme die von Deutschlandfunk Kultur präsentierte aktuelle Krimibestenliste herunternuscheln:

1 (–) Kate Atkinson: Nacht über Soho

Aus dem Englischen von Anette Grube

DuMont, 527 Seiten, 25 Euro

2 (1) Uketsu: HEN NA E – Seltsame Bilder

Aus dem Japanischen von Heike Patzschke

Lübbe, 271 Seiten, 24 Euro

3 (5) Tom Hillenbrand: Thanatopia

Kiepenheuer & Witsch

380 Seiten, 18 Euro

4 (8) Leye Adenle: Spur des Geldes

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

InterKontinental, 370 Seiten, 24,50 Euro

5 (3) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

6 (6) Dolores Redondo: Wenn das Wasser steigt

Aus dem Spanischen von Anja Rüdiger

btb, 556 Seiten, 17 Euro

7 (–) Nick Harkaway: Smiley

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Ullstein, 367 Seiten, 24,99 Euro

8 (–) Becky Manawatu: Auē

Aus dem Englischen von Jana Grohnert

Kröner, 459 Seiten, 27 Euro

9 (9) Susanne Kaiser: Riot Girl

Wunderlich, 413 Seiten, 24 Euro

10 (4) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Ich nehme einmal die Sizilianische Nacht.


Cover der Woche + ein Update zu Richard Osmans „Der Donnerstagsmordclub“

Juni 3, 2025

weil

Erklärung zum Delikt

Richard Osman hat in unseren beiden Gesprächen über die geplante, von Steven Spielberg produzierte Verfilmung seines Bestsellers gesprochen und eine hochkarätige Besetzung versprochen.

Nun, er hat nicht zu viel versprochen.

Die Hauptrollen übernahmen Helen Mirren, Pierce Brosnan, Ben Kingsley und Celia Imrie. Weitere Rollen übernahmen Naomi Ackie, Daniel Mays, Tom Ellis, David Tennant, Paul Freeman, Jonathan Pryce und Richard E. Grant.

Chris Columbus, der Regisseur von u. a. „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“, „Harry Potter und der Stein der Weisen“, „Mrs. Doubtfire“, „Kevin – Allein in New York“ und „Kevin – Allein zu Haus“, führte die Regie.

Wie üblich bei Netflix-Filmen wird es keine Kinoauswertung geben. Leider (geschrieben mit britischem Understatement). Dort läuft er ab dem 28. August 2025.

Die Story des humoristischen Kriminalromans, der gleichzeitig der Auftakt einer Serie ist: in einer luxuriösen Seniorenresidenz treffen sich jeden Donnerstag vier Heimbewohner, unter anderem eine ehemalige Geheimagentin und ein früherer Gewerkschaftsführer, und versuchen ungelöste alte Verbrechen aufzuklären. Als vor ihrer Haustür ein Mord geschieht, beginnen sie mit der Mördersuche. Und stören dabei die Arbeit der Polizei.

Richard Osman: Der Donnerstagsmordclub

(übersetzt von Sabine Roth)

List, 2021

464 Seiten

15,99 Euro

Originalausgabe

The Thursday Murder Club

Viking, 2020

Hinweise

Wikipedia über Richard Osman (deutsch, englisch)

List über Richard Osman

BookMarks über „Der Donnerstagsmordclub“

Meine Besprechung von Richard Osmans „Der Donnerstagsmordclub“ (The Thursday Murder Club, 2020)

Meine Besprechung von Richard Osmans „Der Mann, der zweimal starb“ (The Man who died twice, 2021)

Meine Besprechung von Richard Osmans „Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt“ (The last Devil to die, 2023)

Mein Bericht über Richard Osmans Besuch 2022 in Berlin

Mein Interview mit Richard Osman über „Der Donnerstagsmordclub oder Ein Teufel stirbt immer zuletzt“ (The last Devil to die, 2023)


„Caught Stealing“ – und warum ich mich wahnsinnig auf die Verfilmung freue

Mai 26, 2025

Der Trailer erinnert ein wenig an Guy Ritchie. Der Film könnte dann etwas ganz anderes sein. Denn – und das kann ich jetzt in einem Satz sagen – Darren Aronofsky verfilmt einen Roman von Charlie Huston, der auch das Drehbuch schrieb.

Bei dem Roman handelt es sich um „Caught Stealing“ (2004), den ersten Hardboiled-Roman der brüllend komischen Hank-Thompson-Trilogie. Der deutsche Titel ist, zutreffend, „Der Prügelknabe“.

Als Heyne die Thompson-Romane in einem Sammelband veröffentlichte, schrieb ich:

Hank ist Barkeeper in New York. Lower East Side. Ein netter Kalifornier, dessen Baseball-Karriere mit einem Unfall endete, dessen Collegezeit, mangels Antrieb, ohne Abschluss endete, der mit einer Schauspielerin nach New York zog, von ihr herausgeworfen wurde, zu viel trinkt und keine große Karriere in Aussicht hat, aber er ist, wie gesagt, ein netter, ehrlicher, hilfsbereiter Typ, der keiner Fliege was zuleide tun kann.

Deshalb nimmt er für einige Tage die Katze von seinem Nachbarn in seine Obhut – und kurz darauf wird er zusammengeschlagen, bei ihm und dem Nachbarn wird eingebrochen und plötzlich zeigen viele zwielichtige Charaktere ein erstaunliches Interesse an dem Nobody Hank.“

Oh, Hank Thompson wird von Austin Butler („Elvis“, „The Bikeriders“) gespielt.

Der deutsche Kinostart ist für den 28. August 2025 geplant.

Hinweise

zu Charlie Huston

Pulp Noir: Homepage/Blog von Charlie Huston

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Killing Game“ (The Shotgun Rule, 2007)

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Das Clean-Team“ (The mystic arts of erasing all signs of death, 2009)

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Bis zum letzten Tropfen“ (Every last drop, 2008)

Meine Besprechung von Charlie Hustons „Die Hank-Thompson-Trilogie“

Meine Besprechung von Charlie Huston (Autor)/ Lan Medina (Zeichner) „Deathlok: Der Zerstörer (MAX 41)“ (Deathlok: The Demolisher, Vol. 1 – 7, Januar – Juli 2010)

Meine Besprechung von Charlie Huston/Andy Diggle/Kyle Hotz‘ „PunisherMAX: Hässliche kleine Welt“ (2013)

Mein Interview mit Charlie Huston

Charlie Huston in der Kriminalakte

zu Darren Aronofsky

Meine Besprechung von Darren Aronofskys “Black Swan” (Black Swan, USA 2010)

Meine Besprechung von Darren Aronofskys „Noah“ (Noah, USA 2014)

Meine Besprechung von Darren Aronofskys „The Whale“ (The Whale, USA 2022) und der DVD

Darren Aronofsky in der Kriminalakte


C. K. McDonnell, Elaine Ofori, „Ursula und das V-Team“ besuchen das Otherland – und danach einige andere Buchhandlungen

Mai 18, 2025

Am Montag, den 19. Mai, stellen C. K. McDonnell und Elaine Ofori in Berlin ihren ersten gemeinsamen Roman „Ursula und das V-Team“, wenige Tage vor der Veröffentlichung des Buches (ich gehe mal davon aus, dass sie im Otherland für die Lesung einige Bücher aus der Zukunft besorgten), vor. Die Veranstaltung ist in der Buchhandlung Otherland (Bergmannstraße 25, 10961 Berlin) und beginnt um 20.00 Uhr.

Am 20. Mai sind sie in Köln im Buchladen Neusser Straße und am 21. Mai in Bonn im Thalia im Metropol.

In dem Fantasy-Roman „Ursula und das V-Team“ geben Stand-up-Comedian McDonnell und seine Ehefrau Ofori ihre Interpretation der Geschichte der Märtyrerin Ursula, die sich und ihre jungfräulichen Begleiterinnen opferte und so Köln vor dem Untergang rettete. Für die meisten Menschen handelt es sich hierbei um eine Legende, die bei Stadtführungen gerne erzählt wird. In dem Roman gab es Ursula wirklich. Seit ihrem damaligen Sieg gegen die Hunnen kehren die Hunnen alle achtzehn Jahre zurück und greifen die Stadt wieder an. Ursula und zehn weitere Jungfrauen, die jahrelang für den Kampf gegen die Hunnen trainiert wurden, müssen die Stadt verteidigen. Meistens gelang ihnen das. Dieses mal verschwindet vor dem Kampf eine der Jungfrauen. Ursula findet in einer Kneipe eine für den Kampf dringend benötigte männliche Ersatz-Jungfrau. Weil die Jungfräulichkeit wichtiger als das Geschlecht ist, ist das Geschlecht egal.

Kurz darauf startet die Invasion der Geisterarmee. Aber bevor der Kampf wirklich beginnt, verschwinden die Hunnen spurlos. Es ist, als ob sie sich, mitten in ihrem Angriff, in Luft aufgelöst hätten. Ursula fragt sich, warum und wie das geschehen konnte.

Ursula und das V-Team“ ist als erster Teil einer Romanreihe angekündigt. Der Auftakt liest sich wie ein mediokrer Roman zum Film. Ständig passiert etwas. Die Figuren bleiben eindimensional und ohne eine nennenswerte Persönlichkeit. Und obwohl ein Komiker Co-Autor des Fantasy-Romans ist und die Prämisse eine Steilvorlage für witzige Betrachtungen und gelungene Pointen ist, ist der Roman absolut humorfrei. Oder, anders gesagt, der Humor erschließt sich mir nicht.

C. K. McDonnell/Elaine Ofori: Ursula und das V-Team

(übersetzt von André Mumot)

Eichborn, 2025

496 Seiten

18 Euro

erscheint am 30. Mai 2025

Originalausgabe

McFori Ink Ltd, 2025 (noch nicht erschienen)

Hinweise

Eichborn über den Fantasy-Roman

Homepage von C. K. McDonnell

Wikipedia über C. K. McDonnell


Deutscher Filmpreis 2025: Wer hat die Lolas gewonnen?

Mai 10, 2025

Vor wenigen Minuten wurden die Gewinner des Deutschen Filmpreis 2025 verkündet und es gibt einen eindeutigen Gewinnerfilm und zwei Überraschungen:

Bester Spielfilm

Gewinner Gold: SEPTEMBER 5 (Philipp Trauer Thomas Wöbke Tim Fehlbaum)

Gewinner Silber: DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS (Mohammad Rasoulof Mani Tilgner Rozita Hendijanian)

Gewinner Bronze: IN LIEBE, EURE HILDE (Claudia Steffen Christoph Friedel Regina Ziegler)

ISLANDS (Maximilian Leo Jonas Katzenstein)

KÖLN 75 (Sol Bondy Fred Burle)

VENA (Dietmar Güntsche Martin Rohé)

Bester Dokumentarfilm

HOLLYWOODGATE (Talal Derki Shane Boris Odessa Rae Ibrahim Nash’at) (Kinostart: 24. Juli 2025)

Gewinner: PETRA KELLY – ACT NOW! (Birgit Schulz Doris Metz)

RIEFENSTAHL (Sandra Maischberger Andres Veiel)

Bester Kinderfilm

Gewinner: AKIKO, DER FLIEGENDE AFFE (Veit Helmer) (Kinostart: 5. Juni 2025)

WOODWALKERS (Corinna Mehner Carolin Dassel)

Beste Regie

Mohammad Rasoulof (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Andreas Dresen (IN LIEBE, EURE HILDE)

GEWINNER: Tim Fehlbaum (SEPTEMBER 5)

Bestes Drehbuch

Mohammad Rasoulof (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Laila Stieler (IN LIEBE, EURE HILDE)

GEWINNER: Moritz Binder Tim Fehlbaum (SEPTEMBER 5)

Beste weibliche Hauptrolle

GEWINNER: Liv Lisa Fries (IN LIEBE, EURE HILDE)

Mala Emde (KÖLN 75)

Emma Nova (VENA)

Beste männliche Hauptrolle

Sam Riley (CRANKO)

GEWINNER: Misagh Zare (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Sam Riley (ISLANDS)

Beste weibliche Nebenrolle

Anne Ratte-Polle (BAD DIRECTOR)

Niousha Akhshi (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

GEWINNER: Leonie Benesch (SEPTEMBER 5)

Beste männliche Nebenrolle

Alexander Scheer (IN LIEBE, EURE HILDE)

Alexander Scheer (KÖLN 75)

GEWINNER: Godehard Giese (SAD JOKES)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Philipp Sichler (CRANKO)

GEWINNER: Markus Förderer (SEPTEMBER 5)

Lisa Jilg (VENA)

Bester Schnitt

Andrew Bird (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Anja Siemens (KÖLN 75)

GEWINNER: Hansjörg Weißbrich (SEPTEMBER 5)

Beste Tongestaltung

Bernhard Joest-Däberitz Frank Kruse Matthias Lempert Markus Stemler Alexander Buck (DAS LICHT) (Kinostart: 20. März – Besprechung folgt)

Stefan Soltau Thomas Kalbér Tobias Fleig (ISLANDS)

GEWINNER: Lars Ginzel Frank Kruse Marc Parisotto Marco Hanelt (SEPTEMBER 5)

Beste Filmmusik

GEWINNER: Dascha Dauenhauer (ISLANDS)

Dascha Dauenhauer (KEIN TIER. SO WILD.) (Kinostart: 8. Mai)

Lorenz Dangel (SEPTEMBER 5)

Bestes Szenenbild

Astrid Poeschke (Szenenbild) (CRANKO)

Matthias Müsse (Szenenbild) Nancy Vogel (Set Dec) (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

GEWINNER: Julian R. Wagner (Szenenbild) Melanie Raab (Set Dec) (SEPTEMBER 5)

Bestes Kostümbild

GEWINNER: Juliane Maier Christian Röhrs (CRANKO)

Pierre-Yves Gayraud (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Birgitt Kilian (IN LIEBE, EURE HILDE)

Bestes Maskenbild

Jeanette Latzelsberger Gregor Eckstein (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Grit Kosse Uta Spikermann Monika Münnich (IN LIEBE, EURE HILDE)

GEWINNER: Sabine Schumann (SEPTEMBER 5)

Beste visuelle Effekte

Robert Pinnow (DAS LICHT)

GEWINNER: Jan Stoltz Franzisca Puppe (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Max Riess Sven Martin Bernie Kimbacher (WOODWALKERS)

Besucherstärkster Film

DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE TEIL 3 (Sven Unterwaldt (Regie) Alexandra Kordes Meike Kordes (Produktion))

Ehrenpreis

An Dorthe Braker

Der eindeutige Gewinner ist „September 5“: zehnmal nominiert, neunmal gewonnen.

Überraschend ist, dass Sam Riley und Alexander Scheer keinen Preis gewannen. Riley war in zwei verschiedenen Filmen als bester Schauspieler, Scheer in zwei verschiedenen Filmen als bester Nebendarsteller nominiert. Beide Male gewann der andere Schauspieler. Trotzdem sollten nächstes Jahr Künstler pro Kategorie nur einmal nominiert werden. Oder sollen wir uns nächstes Jahr nicht mehr fragen, wer von den drei Nominierten den Preis gewinnt, sondern für welchen Film der Künstler den Preis gewinnt?


10. Mai 2025: Gratis Comic Tag mit viel Stoff für Kinder und Jugendliche

Mai 9, 2025

Am Samstag, den 10. Mai, haben sich dieses Mal 1247 Dealer, äh, Bibliotheken, Comic- und Buchhandlungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg zusammengetan, um junge Leser anzufixen, indem sie, teils mit begleitenden Aktionen, kostenlos 22 verschiedene Comics für Kinder und Jugendliche verteilen. Der Stoff wurde von den Verlagen Carlsen, Cross Cult, Edition Helden, Egmont, Kibitz, Loewe, Panini, Reprodukt, Splitter und Ueberreuter zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um die von den vorherigen Gratis Comic Tagen bekannte Mischung aus alten Bekannten, die teilweise schon unsere Eltern als Kinder zu langen Sitzungen auf der Couch verführten (wie Batman, Spider-Man, Donald Duck, die Schlümpfe und Idefix), neuen Figuren und Autoren, aus in sich abgeschlossenen Geschichten und Leseproben (die ich nicht mag, weil da das Ende fehlt), aus lehrreichen und rein unterhaltsamen Geschichten. Ziemlich oft handelt es sich dabei um Fantasy-Geschichten. Und sehr oft ist die Protagonistin weiblich. Es gibt auch zwei Mangas, nämlich „Atelier of Witch Hat“ und „Minecraft“.

Im einzelnen gibt es folgende Comics:

Kleine Hexe Nebel“ (ein Mädchen möchte Hexe werden. Auftakt einer dreibändigen Serie)

Mensch!“ (Wissens-Comic, der die Evolution des Menschen nacherzählt. Eine Leseprobe)

Disneys „Lilo+ Stitch: O’Hana heißt Familie“ (von den Kindheitserinnerungen der Autorin auf Hawaii inspirierte Gedankensammlung. Herzig und zum Nachdenken anregend. Eine Leseprobe) (von Carlsen)

Avatar – Der Herr der Elemente + Die Legende von Korra“ (drei Kurzgeschichten) (von Cross Cult)

Enola und die fantastischen Tiere: Der geheimnisvolle Wasserspeier“ (Enola, Fachärztin für Fantastische Tiere, hat einen neuen Fall.) (von Edition Helden)

Idefix – Ein Löwe mit Heimweh“ (ein Abenteuer ohne Asterix und Obelix, trotzdem lesenswert. Wau!)

WAS IST WAS Comic – Planeten und Raumfahrt“ (Wissens-Comic, der uns in den Orbit des Neptun reisen und dabei die Raumfahrt und die Planeten erklärt.)

Walt Disney Lustiges Taschenbuch Space – Abenteuer im Weltraum“ (der gewohnt unterhaltsame Zweiteiler „Die Rebellen von Goldrak“ mit Donald, Dussel und Dagobert Duck)

Minecraft 01 – Eine Reise zum Ende der Welt“ (ein Manga, eine Leseprobe)

Atelier of Witch Hat 01“ (ein Manga über ein Mädchen, das gerne eine Hexe wäre. Eine Leseprobe) (von Egmont)

Kiste“ (ein weiteres, sehr, sehr unterhaltsames und witziges Abenteuer der lebendigen Kiste, die fröhlich Chaos stiftet) (von Kibitz)

Unico erwacht“ (Einhorn Unico kann Menschen glücklich machen. Der Göttin Venus gefällt das nicht. Eine Leseprobe)

Ragnarök – Fenriswolf (Band 1)“ (ein Wikingerjunge muss gegen einen unsterblichen Wolf kämpfen, eine Leseprobe) (von Loewe)

DC Comics „Batman“ (die komplette Geschichte „Zu viele Gauner“, erschienen zur Feier des 50. Jubiläums des ersten Batman-Scooby-Abenteuers, und eine Leseprobe aus „Die Abenteuer der Familie Wayne“)

Marvel Comics „Spider-Man“ (zwei abgeschlossene Geschichten und jeweils eine Begegnung von Peter Parker mit den bekannten Spider-Man-Gegnern Sandman und Lizard.)

Läuft“ (eine Graphic Novel über die Regeln der Freundschaft. Eine Leseprobe) (von Panini)

Hilda und die Vogelparade“ (In der Stadt entdeckt das Mädchen Hilda, dass es auch in der Stadt Geheimnisse und Abenteuer gibt. Es gibt bereits sieben weitere Hilda-Abenteuer.) (von Reprodukt)

Es war einmal… das Leben“ (Wissens-Comic über das Herz und wie es funktioniert)

Die Schlümpfe und das verlorene Dorf 1“ (fünf Geschichten mit den Schlümpfen. Famos!)

Nevermoor“ (Erster Band der nach dem Fantasy-Roman von Jessica Townsend entstandenen Comicserie)

FRNCK“ (ein Waisenjunge flüchtet aus dem Heim und landet in der Steinzeit, Leseprobe und Auftakt einer sich sehr witzig zu lesenden französischen Comicserie) (von Splitter)

Alles Safe. Ein Comic-Abenteuer.“ (ein übervorsichtiger Junge, ein waghalsiges Mädchen. Was kann da schon schiefgehen? Eine Leseprobe) (von Ueberreuter)

Hier gibt es mehr Infos zu den Comics und hier findet ihr die Veranstaltungsorte

Die Covergalerie


Die Krimibestenliste Mai 2025

Mai 3, 2025

Neuer Monat, neue Krimibestenliste, wie gewohnt präsentiert von Deutschlandfunk Kultur:

1 (–) Uketsu: HEN NA E – Seltsame Bilder

Aus dem Japanischen von Heike Patzschke

Lübbe, 271 Seiten, 24 Euro

2 (2) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

3 (5) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

4 (4) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

5 (–) Tom Hillenbrand: Thanatopia

Kiepenheuer & Witsch, 380 Seiten, 18 Euro

6 (–) Dolores Redondo: Wenn das Wasser steigt

Aus dem Spanischen von Anja Rüdiger

btb, 556 Seiten, 17 Euro

7 (–) Candice Fox: Devil’s Kitchen

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien

Suhrkamp, 432 Seiten, 18 Euro

8 (–) Leye Adenle: Spur des Geldes

Aus dem Englischen von Yasemin Dinçer

InterKontinental, 370 Seiten, 24,50 Euro

9 (–) Susanne Kaiser: Riot Girl

Wunderlich, 413 Seiten, 24 Euro

10 (–) Jérôme Leroy: Die letzte Französin

Aus dem Französischen von Cornelia Wend

Edition Nautilus, 101 Seiten, 16 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Viel Stoff, den du beim Dealer deines Vertrauens bestellt und anschließend auf einer Parkbank genossen werden kann.


Ohne Worte

April 29, 2025

weil selbsterklärend


Der Friedrich-Glauser-Preis 2025: Die Gewinner

April 13, 2025

Auf der Criminale in Schwetzingen verlieh das Syndikat, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, am Samstag, den 12. April 2025, die diesjährigen Friedrich-Glauser-Preise an folgende Werke voller Mord & Totschlag:

Bester Roman

Till Raether: Danowski: Sturmkehre (Rowohlt Polaris)

nominiert

Nicole Eick: Wenn der Engel kommt (Edition Tingeltangel)

Henri Faber: Gestehe (dtv)

Thomas Knüwer: Das Haus, in dem Gudelia stirbt (Pendragon)

Jakob Nolte: Die Frau mit den vier Armen (Suhrkamp Nova)

Bester Debütroman

Ana Wetherall-Grujić: Blutsschwestern (Kremayr & Scheriau)

nominiert

Stefan Grebe: Die Übermacht (Bastei Lübbe)

Roland Muller: Eisrausch (Aufbau Taschenbuch)

Turid Müller: Im Schatten der Insel (Piper)

Susanne Tägder: Das Schweigen des Wassers (Klett-Cotta)

Bester Kurzkrimi

Isabella Archan: Fröndenberger Fäden. In: Verbrechen nebenan. Mord am Hellweg XI (Grafit)

nominiert

Elsa Dix: Eiswellen. In: Du stirbst nicht nur zur Sommerzeit (HarperCollins)

Rita Janaczek: 7 Minuten vor Mitternacht (Machandel)

Christiane Nitsche-Costa alias C. N. Costa: Endlich vegan. In: Strandkorb, Mord & Sonnenbrand: Krimis von der Küste (Kellner)

Su Turhan: Rot wie Blut. In: Myrrhe, Mord und Marzipan. (Droemer-Knaur)

Bester Jugendkrimi

Andreas Brettschneider: Die Falle (Ueberreuter)

nominiert

Maja Nielsen: Der Tunnelbauer (Gerstenberg)

Ursula Poznanski: Scandor (Loewe)

Ehren-Glauser

Frank Schätzing

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

Ich hatte in den Kategorien „Bester Roman“ und „Bester Debütroman“ auf zwei andere Krimis getippt. „Blutsschwestern“ gefiel mir auch ziemlich gut. Till Raether war bereits für zwei frühere Danowski-Krimis nominiert. „Sturmkehre“ ist sein letzter Danowski-Krimi. Sagt er jedenfalls im Moment.

 

 


Friedrich-Glauser-Preis 2025: Einige Gedanken zu den nominierten Romanen – und wer gewinnen sollte

April 12, 2025

In wenigen Stunden verleiht das Syndikat, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, in Schwetzingen auf der Criminale die diesjährigen Friedrich-Glauser-Preise. Dieses Jahr habe ich die nominierten Romane vor der Preisverleihung gelesen und besprochen. Aber die Frage, welcher Krimi den Roman- und den Debütglauser erhalten sollte, habe ich noch nicht beantwortet. Bis jetzt. 

In der Kategorie „Roman“ sind für den Glauser-Preis 2025 nominiert:

Nicole Eick: Wenn der Engel kommt (Edition Tingeltangel)

Henri Faber: Gestehe (dtv)

Thomas Knüwer: Das Haus, in dem Gudelia stirbt (Pendragon)

Jakob Nolte: Die Frau mit den vier Armen ((Suhrkamp Nova)

Till Raether: Danowski: Sturmkehre (Rowohlt Polaris)

In der Kategorie „Debütroman“ sind für den Glauser-Preis 2025 nominiert:

Stefan Grebe: Die Übermacht ( Bastei Lübbe)

Roland Muller: Eisrausch (Aufbau Taschenbuch)

Turid Müller: Im Schatten der Insel (Piper)

Susanne Tägder: Das Schweigen des Wassers (Klett-Cotta)

Ana Wetherall-Grujić: Blutsschwestern (Kremayr & Scheriau)

Beginnen wir mit einigen möglicherweise interessanten Beobachtungen:

zum Geschlechterverhältnis der nominierten Autoren:

Roman: Frauen 1, Männer: 4

Debüt: Frauen 3, Männer: 2

zur Länge der nominierten Romane:

– bis 200 Seiten:

Ana Wetherall-Grujić: Blutsschwestern (Kremayr & Scheriau)

– 200 bis 300 Seiten:

Thomas Knüwer: Das Haus, in dem Gudelia stirbt (Pendragon)

Jakob Nolte: Die Frau mit den vier Armen ((Suhrkamp Nova)

– 300 bis 400 Seiten:

Nicole Eick: Wenn der Engel kommt (Edition Tingeltangel)

Till Raether: Danowski: Sturmkehre (Rowohlt Polaris)

Roland Muller: Eisrausch (Aufbau Taschenbuch)

Turid Müller: Im Schatten der Insel (Piper)

Susanne Tägder: Das Schweigen des Wassers (Klett-Cotta)

– über 400 Seiten:

Henri Faber: Gestehe (dtv)

Stefan Grebe: Die Übermacht ( Bastei Lübbe)

zur Hauptperson der nominierten Romane:

bei Eick, Faber, Nolte, Raether, Muller, Tägder und Faber ermitteln Polizisten

bei Grebe ermittelt ein Ex-Geheimagent (also noch ein Staatsbeamter)

bei Müller ermittelt eine Privatperson

bei Wetherall-Grujić und Knüwer agieren die Täter, während die Polizei Kaffee trinkt

zum Handlungsort der nominierten Romane:

Wenig überraschend spielen sie fast alle in Deutschland.

Die Ausnahmen bilden Roland Mullers in Grönland spielender „Eisrausch“, Ana Wetherall-Grujić‘ hauptsächlich in Serbien, teils in Wien spielende „Blutsschwestern“, Henri Fabers in Wien spielender Serienkillernthriller „Gestehe“ und Stefan Grebes teilweise in China, hauptsächlich in Berlin spielender Thriller „Die Übermacht“.

Ebenfalls wenig überraschend ist, dass fast alle Romane, teils mit Ausflügen in die Vergangenheit, in der Gegenwart spielen.

Die Ausnahmen sind Thomas Knüwers ungefähr zu gleichen Teilen 1984, 1998 und 2024 spielender „Das Haus in dem Gudelia stirbt“ und Susanne Tägders atmosphärischer Nachwendekrimi „Das Schweigen des Wassers“.

Einen richtigen Rätselkrimi in der Agatha-Christie-Tradition mit vielen Verdächtigen, falschen Spuren und einer überraschenden Auflösung am Ende gibt es nicht.

Oft wird sich rudimentär der Rätselkrimi-Struktur bedient indem es am Anfang einen Mord und am Ende eine Enttarnung des bis dahin mehr oder weniger unbekannten Täters gibt. Dazwischen gibt es allerdings keine relevanten Spuren und Verdächtigen.

Bei einem konventionellem Thriller, wie Roland Mullers „Eisrausch“, ist das kein Problem. Ebenso bei Till Raethers „Danowski: Sturmkehre“, weil es um die Suche nach einer vermissten Person geht und der Ermittler mit seinen persönlichen Problemen im Mittelpunkt steht.

In zwei Krimis ist die Täterin die Hauptperson. Und das waren nicht die schlechtesten Krimis.

Ein richtig grandioser Roman, also ein Roman, der mich sprachlos vor Begeisterung zurücklässt und den ich anschließend jedem empfehle, war nicht dabei. Wobei ich in den vergangenen Tagen, bedingt durch die zeitliche Nähe von Lektüre und „Welchen guten Krimi hast du zuletzt gelesen?“-Gesprächen, öfters Roland Mullers „Eisrausch“ empfahl.

Und jetzt kommen wir endlich zu meinen Gewinner-Tipps.

Den Glauser als bester Kriminalroman sollte

Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt

erhalten, weil er souverän auf drei Zeitebenen die Geschichte eines Verbrechens und seiner Nachwirkungen entwirft. Das ist, auch wenn der Klappentext und der Titel vieles verraten, spannend bis zur letzten Seite.

Den Glauser für den besten Debütroman sollte

Roland Muller: Eisrausch

erhalten, weil er eine spannende Thrillergeschichte erzählt, die Tradition achtet und kurzweilig Informationen über Grönland, die dort lebenden Menschen und die geopolitischen Interessen vermittelt. Es handelt sich also um die passende Lektüre zu den aktuellen Schlagzeilen.

Lobende Erwähnungen gibt es für

Susanne Tägder: Das Schweigen des Wassers

und

Ana Wetherall-Grujić: Blutsschwestern

Beide Debütromane gefielen mir, aber sie schwächelten im dritten Akt. In jedem Fall bin ich auf ihre nächsten Werke gespannt.


Die Krimibestenliste April 2025

April 6, 2025

Zwischen 1. April (Wo sind sie geblieben, die guten Aprilscherze?) und 1. Mai (Na, ihr wisst schon.) präsentiert Deutschlandfunk Kultur die monatliche Krimibestenliste.

Die Lese- und Ostergeschenkempfehlungen sind:

1 (6) Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 234 Seiten, 17 Euro

2 (3) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

3 (5) Garry Disher: Desolation Hill

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 346 Seiten, 24 Euro

4 (–) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

5 (–) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

6 (7) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

7 (1) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

8 (2) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

9 (–) J. G. Ballard: Super-Cannes

Aus dem Englischen von Helma Schleif

Diaphanes, 478 Seiten, 25 Euro

10 (10) Nicolás Ferraro: Ámbar

Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt

Pendragon, 314 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Puh, viermal Suhrkamp. Vier deutsche Autoren und drei Autorinnen.

Einiges steht auch auf meiner Zu-Lesen-Liste (Moore. Disher!, Göhre!…), aber im Moment bin ich noch mit den für den diesjährigen Glauser nominierten Krimis beschäftigt.

Außerdem ist Tade Thompsons finaler Band seiner Wormwood-Trilogie „Rosewater: Die Erlösung“ endlich erschienen. Das ist Science-Fiction und sollte mir, wie seine vorherigen Bücher, sehr gut gefallen.


Leipziger Buchmesse 2025: viele nette Menschen und noch mehr Bücher

März 31, 2025

296.000 Besuchern kamen dieses Jahr zur Leipziger Buchmesse. Das waren 13.000 Besucher mehr als 2024. Entsprechend begeistert sind die Veranstalter. 2040 Aussteller aus 45 Ländern und das diesjährige Gastland Norwegen präsentierten Bücher und manchmal auch andere Dinge. Vom Donnerstag, den 27. März, bis zum Sonntag, den 30. März, gab es mit 2800 Lesungen und Diskussionen an 330 Leseorten ein ziemlich volles Programm auf dem Messegelände und in Leipzig.

Schon Tage vorher wurde der Vorverkauf von Eintrittskarten für den Samstag eingeschränkt.

Auch am Freitag, meinem Messetag, ist es gut voll. Vor allem in der Comic- und Mangahalle ist zwischen den Cosplayern (viele, sehr viele, wirklich sehr viele) und den nicht verkleideten Manga-Fans kein Durchkommen. In den anderen Hallen geht es dagegen deutlich ruhiger zu und in all dem Gedränge bleibt Zeit für Gespräche mit alten und neuen Bekannten, die ich hoffentlich alle spätestens nächstes Jahr wieder sehen werde.

Sebastian Fitzek signiert laut Ankündigung (ich habe nicht neben ihm gestanden und die Zeit gestoppt) mehrere Stunden Bücher.

Bei den anderen Autoren sind die Signierstunden laut Ankündigung kürzer. Mein Eindruck ist allerdings, dass sie auch außerhalb der Signierstunde gerne Bücher signieren oder spontan Bilder hineinmalen.

Und es werden überall wie verrückt Bücher gekauft. Die Verleger freuts, weil sie die Heimfahrt mit deutlich weniger Gepäck antreten können.

Das Wetter ist tagsüber fantastisch. Nachdem ich schon eine verschneite Messe erlebte und es letztes Jahr so kalt nieselte, dass schon ein kurzes Luftschnappen eine Zitterpartie war, ist es dieses Jahr so warm und sonnig, dass ein guter Teil des Messetrubels nach Außen verlagert wird.

Nachdem meine letzte Bücher-Jahresbestenliste rein männlich war, will ich dieses Mal wieder mehr Romane von Frauen drin haben. Die druckfrischen Debüts von Anna Mai und Malin Thunberg Schunke – die ich beide zufällig traf – sind dabei heiße Anwärterinnen für einen solchen Platz.

Anna Mai mit ihrem Roman „Broilerkomplott“ (Ariadne/Argument Verlag) und ihrer Verlegerin Else Laudan (in diesem Fall von rechts nach links)

Malin Thunberg Schunke mit ihrem Roman „Ein höheres Ziel“ (Polar Verlag), ausgezeichnet als bestes Debüt von der Schwedischen Krimi Akademie

Mit dem Feierabend-Gongschlag geht es dann in Richtung Sonnenuntergang:


Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2025

März 17, 2025

Vor einigen Stunden wurden die Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Filmpreis verkündet. Die inzwischen schon 75. Verleihung des Deutschen Filmpreis ist am 9. Mai. Nominiert sind:

Bester Spielfilm

DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS (Mohammad Rasoulof Mani Tilgner Rozita Hendijanian)

IN LIEBE, EURE HILDE (Claudia Steffen Christoph Friedel Regina Ziegler)

ISLANDS (Maximilian Leo Jonas Katzenstein) (Kinostart: 8. Mai)

KÖLN 75 (Sol Bondy Fred Burle)

SEPTEMBER 5 (Philipp Trauer Thomas Wöbke Tim Fehlbaum)

VENA (Dietmar Güntsche Martin Rohé)

Bester Dokumentarfilm

HOLLYWOODGATE (Talal Derki Shane Boris Odessa Rae Ibrahim Nash’at) (Kinostart: ?)

PETRA KELLY – ACT NOW! (Birgit Schulz Doris Metz)

RIEFENSTAHL (Sandra Maischberger Andres Veiel)

Bester Kinderfilm

AKIKO, DER FLIEGENDE AFFE (Veit Helmer) (Kinostart: ?)

WOODWALKERS (Corinna Mehner Carolin Dassel)

Beste Regie

Mohammad Rasoulof (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Andreas Dresen (IN LIEBE, EURE HILDE)

Tim Fehlbaum (SEPTEMBER 5)

Bestes Drehbuch

Mohammad Rasoulof (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Laila Stieler (IN LIEBE, EURE HILDE)

Moritz Binder Tim Fehlbaum (SEPTEMBER 5)

Beste weibliche Hauptrolle

Liv Lisa Fries (IN LIEBE, EURE HILDE)

Mala Emde (KÖLN 75)

Emma Nova (VENA)

Beste männliche Hauptrolle

Sam Riley (CRANKO)

Misagh Zare (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Sam Riley (ISLANDS)

Beste weibliche Nebenrolle

Anne Ratte-Polle (BAD DIRECTOR)

Niousha Akhshi (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Leonie Benesch (SEPTEMBER 5)

Beste männliche Nebenrolle

Alexander Scheer (IN LIEBE, EURE HILDE)

Alexander Scheer (KÖLN 75)

Godehard Giese (SAD JOKES)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Philipp Sichler (CRANKO)

Markus Förderer (SEPTEMBER 5)

Lisa Jilg (VENA)

Bester Schnitt

Andrew Bird (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Anja Siemens (KÖLN 75)

Hansjörg Weißbrich (SEPTEMBER 5)

Beste Tongestaltung

Bernhard Joest-Däberitz Frank Kruse Matthias Lempert Markus Stemler Alexander Buck (DAS LICHT) (Kinostart: 20. März – Besprechung folgt)

Stefan Soltau Thomas Kalbér Tobias Fleig (ISLANDS)

Lars Ginzel Frank Kruse Marc Parisotto Marco Hanelt (SEPTEMBER 5)

Beste Filmmusik

Dascha Dauenhauer (ISLANDS)

Dascha Dauenhauer (KEIN TIER. SO WILD.) (Kinostart: 8. Mai)

Lorenz Dangel (SEPTEMBER 5)

Bestes Szenenbild

Astrid Poeschke (Szenenbild) (CRANKO)

Matthias Müsse (Szenenbild) Nancy Vogel (Set Dec) (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Julian R. Wagner (Szenenbild) Melanie Raab (Set Dec) (SEPTEMBER 5)

Bestes Kostümbild

Juliane Maier Christian Röhrs (CRANKO)

Pierre-Yves Gayraud (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Birgitt Kilian (IN LIEBE, EURE HILDE)

Bestes Maskenbild

Jeanette Latzelsberger Gregor Eckstein (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Grit Kosse Uta Spikermann Monika Münnich (IN LIEBE, EURE HILDE)

Sabine Schumann (SEPTEMBER 5)

Beste visuelle Effekte

Robert Pinnow (DAS LICHT)

Jan Stoltz Franzisca Puppe (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Max Riess Sven Martin Bernie Kimbacher (WOODWALKERS)

Besucherstärkster Film

DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE TEIL 3 (Sven Unterwaldt (Regie) Alexandra Kordes Meike Kordes (Produktion))

Ehrenpreis

An Dorthe Braker

Was fällt auf? Die Liste ist erstaunlich monoton und, immerhin handelt es sich um den Deutschen Filmpreis, erstaunlich undeutsch. Die meisten Nominierungen erhielt „September 5“ mit 10 Nominierungen. „In Liebe, eure Hilde“ folgt mit 7 Nominierungen. „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ erhielt 6 Nominierungen.

Egal was man von „September 5“ und „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ hält, fällt es schwer, sie als deutsche Filme zu betrachten. Der eine erzählt eine im Iran spielende Geschichte, der andere letztendlich eine amerikanische Geschichte. Immerhin sind mit „In Liebe, eure Hilde“, „Köln 75“ und „Das Licht“ (in den Technikkategorien) auch deutsche Geschichten dabei.

Und dann gibt es noch drei mehr als unschöne Doppelungen. So ist Sam Riley zweimal als bester Hauptdarsteller, Alexander Scheer zweimal als bester Nebendarsteller und Dascha Dauenhauer zweimal als beste Komponistin nominiert. Gab es da wirklich keine größere Auswahl?

P. S.: „In Liebe, eure Hilde“ und „Cranko“ stehen auch auf meiner Jahresbesteliste 2024. Neben „Die Ermittlung“, „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ und „Verbrannte Erde“.


Die Krimibestenliste März 2025

März 9, 2025

Bundestagswahl, Hamburgwahl und die närrischen Tage sind überstanden. Anstatt zu feiern haben die Damen und Herren Krimikritiker die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, erstellt. Für besonders lesenswert halten sie folgende Geschichten voller Mord und Totschlag:

1 (1) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

2 (2) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

3 (–) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

4 (3) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

5 (–) Garry Disher: Desolation Hill

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 346 Seiten, 24 Euro

6 (–) Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 234 Seiten, 17 Euro

7 (4) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

8 (–) Norbert Horst: Sweet Home

Goldmann, 386 Seiten, 17 Euro

9 (8) Wolfgang Schorlau: Black Forest

Kiepenheuer & Witsch, 443 Seiten, 18 Euro

10 (–) Nicolás Ferraro: Ámbar

Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt

Pendragon, 314 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Fünf Neueinsteiger, drei Suhrkamp-Bücher, fünf Übersetzungen aus dem Englischen, eine aus dem Spanischen und, auf den Plätzen sechs bis neun, vier Krimis von deutschsprachigen Autoren,

Drei Krimis wurden von Frauen geschrieben. Sie belegen die ersten drei Plätze.

Oh, und nur zwei Bücher haben über vierhundert Seiten. Drei haben weniger als dreihundert Seiten, sind also von angenehmer Kürze.

Das waren jetzt einige unsortierte Anmerkungen, ehe ich mit der Lektüre von Nicole Eicks für den Glauser nominierten Krimi „Wenn der Engel kommt“ fortfahre. Ich bin jetzt auf Seite 124 und es gibt schon, auch wenn das nichts über die Qualität des Werkes aussagt, viele, sehr viele Leichen. In den kommenden Tagen will ich weitere für den Glauser nominierte Krimi lesen und abfeiern. Ich hoffe auf eine weitgehend spannende Lektüre.


Die Nominierungen für die ITW Thriller Awards 2025

März 3, 2025

Die International Thriller Writers (ITW) hat die Nominierungen für die diesjährigen ITW Awards veröffentlicht.

Wer also auf der Suche nach thrillendem Lesestoff, Herzrasen und damit verbundenen schlaflosen Nächten – also einem Rundumsorglospaket – ist, sollte mal einen Blick auf diese Kriminalromane werfen:

BEST STANDALONE THRILLER NOVEL

Kimberly Belle — THE PARIS WIDOW (Harlequin – Park Row)

Will Dean — THE CHAMBER (Emily Bestler Books)

T.J. Newman — WORST CASE SCENARIO (Little, Brown & Co.)

Jason Rekulak — THE LAST ONE AT THE WEDDING (Flatiron Books)

Lisa Scottoline — THE TRUTH ABOUT THE DEVLINS (Penguin/Putnam)

BEST STANDALONE MYSTERY NOVEL

Libby Cudmore — NEGATIVE GIRL (Datura Books)

Laura Dave — THE NIGHT WE LOST HIM (Simon & Schuster)

Kellye Garrett — MISSING WHITE WOMAN (Mulholland Books)

Harry Hunsicker — THE LIFE AND DEATH OF ROSE DOUCETTE (Oceanview Publishing)

Dervla McTiernan — WHAT HAPPENED TO NINA? (William Morrow)

Lori Roy — LAKE COUNTY (Thomas & Mercer)

BEST SERIES NOVEL

David Baldacci — TO DIE FOR (Grand Central Publishing)

Eric Beetner — THE LAST FEW MILES OF ROAD (Level Best Books)

Ann Cleeves — THE DARK WIVES (Minotaur)

Meg Gardiner — SHADOWHEART (Blackstone Publishing)

Iris Johansen, Roy Johansen — FLASHBACK (Grand Central Publishing)

Isabella Maldonado — A FORGOTTEN KILL (Thomas & Mercer)

BEST FIRST NOVEL

Kate Brody — RABBIT HOLE (Soho Crime)

Jaime deBlanc — AFTER IMAGE (Thomas & Mercer)

Carinn Jade — THE ASTROLOGY HOUSE (Atria)

Alejandro Nodarse — BLOOD IN THE CUT (Flatiron Books)

Marie Tierney — DEADLY ANIMALS (Henry Holt & Co.)

BEST AUDIOBOOK

Sally Hepworth — DARLING GIRLS (Macmillan) – Narrated by Jessica Clarke

Jon Lindstrom — HOLLYWOOD HUSTLE (Dreamscape Media) – Narrated by Jon Lindstrom

Kate Alice Marshall — NO ONE CAN KNOW (Macmillan Audio) – Narrated by Karissa Vacker

Hilton Reed — BEYOND ALL DOUBT (Dreamscape Media) – Narrated by George Newbern

Amy Tintera — LISTEN FOR THE LIE (Macmillan) – Narrated by January LaVoy and Will Damron

BEST YOUNG ADULT NOVEL

Adam Cesare — INFLUENCER (Union Square & Co., LLC)

Ripley Jones — THE OTHER LOLA (Wednesday Books)

Marisha Pessl — DARKLY (Delacorte)

Natalie Richards — 49 MILES ALONE (Sourcebooks Fire)

Melanie Sumrow — GIRLS LIKE HER (Balzer + Bray)

BEST SHORT STORY

Stefanie Leder — NOT A DINNER PARTY PERSON (Soho Crime)

Twist Phelan — DOUBLE PARKED (Ellery Queen Mystery Magazine)

Ivy Pochoda — JACKRABBIT SKIN (Amazon Original Stories)

Lisa Unger — THE DOLL’S HOUSE (Amazon Original Stories)

Joseph S. Walker — AND NOW, AN INSPIRING STORY OF TRAGEDY OVERCOME (Wildside Press)

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 21. Juni 2025, im New York Hilton Midtown (New York City) während dem ThrillerFest XX.


Die Oscars 2025

März 3, 2025

Nachdem ich die Preisverleihung mit einigen guten Bekannten und netten Menschen live verfolgte (was die Verleihung sehr kurzweilig machte), gibt es schon jetzt die vollständige Liste der Oscar-Gewinner und -Nominierten. Bei den Gewinnern gab es einige Überraschungen, nämlich dass „Anora“ so einen grandiosen Durchmarsch machte (hatte ich zwar gehofft, aber ich gab dem typischen Oscar-Drama „The Brutalist“ und diesem Timothée-Dylan-Film die höheren Chancen), dass Demi Moore keinen Oscar erhielt und dass „Emilia Prez“, nachdem der Film in den letzten Wochen viel Gegenwind erhiet, sich doch ziemlich gut schlug.

Insgesamt bin ich zufrieden mit den Gewinnern und insgesamt gab es, auch wenn es in einigen Kategorien keinen eindeutigen Favoriten gab, erstaunlich wenig Überraschungen.

Hier die vollständige Liste der 97. Oscar-Preisverleihung:

Best Picture

GEWINNER “Anora” (Neon)

“The Brutalist” (A24)

“A Complete Unknown” (Searchlight)

“Conclave” (Focus Features)

“Dune: Part Two” (Warner Bros.)

“Emilia Pérez” (Netflix)

“I’m Still Here” (Sony Pictures Classics) („Für immer hier“ startet am 13. März und wird dann abgefeiert)

“Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios)

“The Substance” (Mubi)

“Wicked” (Universal)

Directing

GEWINNER “Anora” (Neon) Sean Baker

“The Brutalist” (A24) Brady Corbet

“A Complete Unknown” (Searchlight) James Mangold

“Emilia Pérez” (Netflix) Jacques Audiard

“The Substance” (Mubi) Coralie Fargeat

Writing (Adapted Screenplay)

“A Complete Unknown” (Searchlight) Screenplay by James Mangold and Jay Cocks

GEWINNER “Conclave” (Focus Features) Screenplay by Peter Straughan

“Emilia Pérez” (Netflix) Screenplay by Jacques Audiard, in collaboration with Thomas Bidegain, Léa Mysius and Nicolas Livecchi

“Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios) Screenplay by RaMell Ross & Joslyn Barnes

“Sing Sing” (A24) Screenplay by Clint Bentley, Greg Kwedar; story by Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John “Divine G” Whitfield

Writing (Original Screenplay)

GEWINNER “Anora” (Neon) Written by Sean Baker

“The Brutalist” (A24) Written by Brady Corbet, Mona Fastvold

“A Real Pain” (Searchlight) Written by Jesse Eisenberg

“September 5” (Paramount) Written by Moritz Binder, Tim Fehlbaum; co-Written by Alex David

“The Substance” (Mubi) Written by Coralie Fargeat

Actor in a Leading Role

GEWINNER Adrien Brody in “The Brutalist” (A24)

Timothée Chalamet in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Colman Domingo in “Sing Sing” (A24)

Ralph Fiennes in “Conclave” (Focus Features)

Sebastian Stan in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Leading Role

Cynthia Erivo in “Wicked” (Universal)

Karla Sofía Gascón in “Emilia Pérez” (Netflix)

GEWINNER Mikey Madison in “Anora” (Neon)

Demi Moore in “The Substance” (Mubi)

Fernanda Torres in “I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Actor in a Supporting Role

Yura Borisov in “Anora” (Neon)

GEWINNER Kieran Culkin in “A Real Pain” (Searchlight)

Edward Norton in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Guy Pearce in “The Brutalist” (A24)

Jeremy Strong in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Supporting Role

Monica Barbaro in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Ariana Grande in “Wicked” (Universal)

Felicity Jones in “The Brutalist” (A24)

Isabella Rossellini in “Conclave” (Focus Features)

GEWINNER Zoe Saldaña in “Emilia Pérez” (Netflix)

Cinematography

GEWINNER “The Brutalist” (A24) Lol Crawley

“Dune: Part Two” (Warner Bros.) Greig Fraser

“Emilia Pérez” (Netflix) Paul Guilhaume

“Maria” (Netflix) Ed Lachman

“Nosferatu” (Focus Features) Jarin Blaschke

International Feature Film

GEWINNER “I’m Still Here” (Brazil) („Für immer hier“ startet am 13. März und wird dann abgefeiert)

“The Girl with the Needle” (Denmark)

“Emilia Pérez” (France)

“The Seed of the Sacred Fig” (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (Germany)

“Flow” (Latvia) (startet am Donnerstag und wird dann abgefeiert)

Animated Feature Film

GEWINNER “Flow” (Sideshow/Janus Films) (startet am Donnerstag und wird dann abgefeiert)

“Inside Out 2” (Walt Disney)

“Memoir of a Snail” (IFC Films)

“Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl” (Netflix)

“The Wild Robot” (Universal)

Documentary Feature Film

“Black Box Diaries” (MTV Documentary Films)

GEWINNER “No Other Land”

“Porcelain War” (Picturehouse)

“Soundtrack to a Coup d’Etat” (Kino Lorber)

“Sugarcane” (National Geographic Documentary Films)

Film Editing

GEWINNER “Anora” (Neon) Sean Baker

“The Brutalist” (A24) David Jancso

“Conclave” (Focus Features) Nick Emerson

“Emilia Pérez” (Netflix) Juliette Welfling

“Wicked” (Universal) Myron Kerstein

Production Design

“The Brutalist” (A24) Production Design: Judy Becker, Set Decoration: Patricia Cuccia

“Conclave” (Focus Features) Production Design: Suzie Davies, Set Decoration: Cynthia Sleiter

“Dune: Part Two” (Warner Bros.) Production Design: Patrice Vermette, Set Decoration: Shane Vieau

“Nosferatu” (Focus Features) Production Design: Craig Lathrop, Set Decoration: Beatrice Brentnerová

GEWINNER “Wicked” (Universal) Production Design: Nathan Crowley, Set Decoration: Lee Sandales

Costume Design

“A Complete Unknown” (Searchlight) Arianne Phillips

“Conclave” (Focus Features) Lisy Christl

“Gladiator II” (Paramount) Janty Yates and Dave Crossman

“Nosferatu” (Focus Features) Linda Muir

GEWINNER “Wicked” (Universal) Paul Tazewell

Music (Original Score)

GEWINNER “The Brutalist” (A24) Daniel Blumberg

“Conclave” (Focus Features) Volker Bertelmann

“Emilia Pérez” (Netflix) Clément Ducol and Camille

“Wicked” (Universal) John Powell and Stephen Schwartz

“The Wild Robot” (Universal) Kris Bowers

Music (Original Song)

GEWINNER “El Mal” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music by Clément Ducol and Camille, Lyric by Clément Ducol, Camille and Jacques Audiard

“The Journey” from “The Six Triple Eight” (Netflix) Music and Lyric by Diane Warren

“Like A Bird” from “Sing Sing” (A24) Music and Lyric by Abraham Alexander and Adrian Quesada

“Mi Camino” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music and Lyric by Camille and Clément Ducol

“Never Too Late” from “Elton John: Never Too Late” (Disney+) Music and Lyric by Elton John, Brandi Carlile, Andrew Watt and Bernie Taupin

Live Action Short Film

A Lien

Anuja

GEWINNER I’m Not a Robot

The Last Ranger

The Man Who Would Not Remain Silent

Animated Short Film

Beautiful Men

GEWINNER In the Shadow of the Cypress

Magic Candies

Wander to Wonder

Yuck!

Documentary Short Film

“Death by Numbers” Kim A. Snyder and Janique L. Robillard

“I Am Ready, Warden” (MTV Documentary Films) Smriti Mundhra and Maya Gnyp

“Incident” (The New Yorker) Bill Morrison and Jamie Kalven

“Instruments of a Beating Heart” (The New York Times OpDocs/Cineric Creative) Ema Ryan Yamazaki and Eric Nyari

GEWINNER “The Only Girl in the Orchestra” (Netflix) Molly O’Brien and Lisa Remington

Makeup and Hairstyling

A Different Man

Emilia Pérez

Nosferatu

GEWINNER The Substance

Wicked

Sound

A Complete Unknown

GEWINNER Dune: Part Two

Emilia Pérez

Wicked

The Wild Robot

Visual Effects

Alien: Romulus

Better Man

GEWINNER Dune: Part Two

The Kingdom of the Planet of the Apes

Wicked

 


HU-BB-Gespräch zur Bundestagswahl 2025: Tom Jennissen, Digitale Gesellschaft, über die deutsche Innen- und Netzpolitik

Februar 12, 2025

In meinem Leben als Landesgeschäftsführung der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg habe ich mich mit Tom Jennissen von der Digitalen Gesellschaft über die Innen- und Netzpolitik unterhalten:

Tom Jennissen ist Jurist. Er ist aktiv beim Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), Mitglied im Vorstand des Komitees für Grundrechte und Demokratie sowie Redakteur der Zeitschrift CILIP/Bürgerrechte und Polizei. Er hat zu verschiedenen bürgerrechtlichen Themen veröffentlicht und leitet seit November 2020 gemeinsam mit Sebastian Marg die Digitale Gesellschaft.

Die Digitale Gesellschaft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt. Zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer offenen digitalen Gesellschaft engagiert sich der Verein gegen den Rückbau von Freiheitsrechten im Netz, gegen alle Formen von Überwachung und für die Realisierung digitaler Potentiale bei Wissenszugang, Transparenz, Partizipation und kreativer Entfaltung. Die Digitale Gesellschaft e.V. ist ein Verein mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern, die unterstützt werden vom Engagement der Mitglieder.

Jeden Monat veranstalten sie in der c-base (Rungestraße 20, 10179 Berlin) einen Netzpolitischen Abend, der auch gestreamt und aufgezeichnet wird. Der nächste Netzpolitische Abend ist am Dienstag, den 4. März.

Mit Tom sprechen wir über die Innen- und Netzpolitik der Bundesregierung, die Vorschläge der Parteien dazu für die nächste Legislaturperiode, wie die künftige Innen- und Netzpolitik aussehen könnte und aus bürgerrechtlicher Sicht aussehen soll. Es geht auch um die immer wieder von konservativen Innenpolitiker:innen geforderte Vorratsdatenspeicherung und die besseren Alternativen dazu. Wir unterhalten uns auch darüber, wer im Parlament die Bürgerrechte schützen und ausbauen möchte – und welche Rolle die Zivilgesellschaft hat.

 

Das Gespräch fand am 10. Februar 2025 statt.

 

Im Bild oben: ich; im Bild unten: Tom Jennissen (Digitale Gesellschaft)

 

Weiterführende Links

Homepage der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg: https://berlin.humanistische-union.de/

Homepage der Digitalen Gesellschaft: https://digitalegesellschaft.de/

Netzpolitik: Netzpolitische Bilanz der Bundesregierung (30. Januar 2025): https://netzpolitik.org/2025/netzpolitische-bilanz-welche-ihrer-ziele-hat-die-ampel-erreicht-und-welche-nicht/

Tagesschau: Vergleich der innenpolitischen Programme der Parteien für die Bundestagswahl (10. Februar 2025): https://www.tagesschau.de/inland/bundestagswahl/programmvergleich/wahlprogramme-innere-sicherheit-100.html

 


Die Krimibestenliste Februar 2025

Februar 10, 2025

Der kürzeste Monat des Jahres. Trotzdem stehen auf der monatlichen Krimibestenliste von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur wieder zehn Kriminalromane, die dieses Mal allerdings alle ziemlich kurz sind. Nur ein empfohlener Krimi hat über vierhundert Seiten:

1 (–) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

2 (–) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

3 (1) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

4 (–) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

5 (–) Wolf Haas: Wackelkontakt

Hanser, 239 Seiten, 25 Euro

6 (–) Cemile Sahin Kommando Ajax

Aufbau, 351 Seiten, 25 Euro

7 (–) Lars Sommer: Die innere Führung

Ars vivendi, 304 Seiten, 18 Euro

8 (–) Wolfgang Schorlau: Black Forest

Kiepenheuer & Witsch, 443 Seiten, 18 Euro

9 (6) Doug Johnstone: Einbalsamiert

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 397 Seiten, 26 Euro

10 (–) Catherine Ryan Howard: The Trap

Aus dem Englischen von Dietmar Schmidt

Lübbe, 350 Seiten, 18 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

An die Abbott-Besprechung muss ich mich endlich mal setzen. Den Roman habe ich schon vor einigen Wochen gelesen und, nun, er hat mich nicht so wahnsinnig begeistert.

Deutlich begeisterter bin ich von David L. Ulins „Die Frau, die schrie“. Die ersten Seiten sind so sehr gut abgehangener Noir, dass ich schon jetzt Lust darauf bekomme, wieder etwas von James M. Cain, Cornell Woolrich oder einem anderen Noir-Autor zu lesen.


Die Oscar-Nominierungen 2025

Januar 24, 2025

Vor wenigen Stunden wurden sie veröffentlicht und Deutschland hat, wenn man so will, mit „Konklave“ und „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ gleich zwei Bester-Film-Oscar-Chancen.

Die gesamte Nominierungsliste ist eine wundersame Zusammenstellung, die eine Prognose erschwert:

Best Picture

Anora” (Neon)

The Brutalist” (A24)

A Complete Unknown” (Searchlight)

Conclave” (Focus Features)

Dune: Part Two” (Warner Bros.)

Emilia Pérez” (Netflix)

I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios)

The Substance” (Mubi)

Wicked” (Universal)

Directing

Anora” (Neon) Sean Baker

The Brutalist” (A24) Brady Corbet

A Complete Unknown” (Searchlight) James Mangold

Emilia Pérez” (Netflix) Jacques Audiard

The Substance” (Mubi) Coralie Fargeat

Writing (Adapted Screenplay)

A Complete Unknown” (Searchlight) Screenplay by James Mangold and Jay Cocks

Conclave” (Focus Features) Screenplay by Peter Straughan

Emilia Pérez” (Netflix) Screenplay by Jacques Audiard, in collaboration with Thomas Bidegain, Léa Mysius and Nicolas Livecchi

Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios) Screenplay by RaMell Ross & Joslyn Barnes

Sing Sing” (A24) Screenplay by Clint Bentley, Greg Kwedar; story by Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John “Divine G” Whitfield

Writing (Original Screenplay)

Anora” (Neon) Written by Sean Baker

The Brutalist” (A24) Written by Brady Corbet, Mona Fastvold

A Real Pain” (Searchlight) Written by Jesse Eisenberg

September 5” (Paramount) Written by Moritz Binder, Tim Fehlbaum; co-Written by Alex David

The Substance” (Mubi) Written by Coralie Fargeat

Actor in a Leading Role

Adrien Brody in “The Brutalist” (A24)

Timothée Chalamet in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Colman Domingo in “Sing Sing” (A24)

Ralph Fiennes in “Conclave” (Focus Features)

Sebastian Stan in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Leading Role

Cynthia Erivo in “Wicked” (Universal)

Karla Sofía Gascón in “Emilia Pérez” (Netflix)

Mikey Madison in “Anora” (Neon)

Demi Moore in “The Substance” (Mubi)

Fernanda Torres in “I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Actor in a Supporting Role

Yura Borisov in “Anora” (Neon)

Kieran Culkin in “A Real Pain” (Searchlight)

Edward Norton in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Guy Pearce in “The Brutalist” (A24)

Jeremy Strong in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Supporting Role

Monica Barbaro in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Ariana Grande in “Wicked” (Universal)

Felicity Jones in “The Brutalist” (A24)

Isabella Rossellini in “Conclave” (Focus Features)

Zoe Saldaña in “Emilia Pérez” (Netflix)

Cinematography

The Brutalist” (A24) Lol Crawley

Dune: Part Two” (Warner Bros.) Greig Fraser

Emilia Pérez” (Netflix) Paul Guilhaume

Maria” (Netflix) Ed Lachman

Nosferatu” (Focus Features) Jarin Blaschke

International Feature Film

I’m Still Here” (Brazil)

The Girl with the Needle” (Denmark)

Emilia Pérez” (France)

The Seed of the Sacred Fig” (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (Germany)

Flow” (Latvia)

Animated Feature Film

Flow” (Sideshow/Janus Films)

Inside Out 2” (Walt Disney)

Memoir of a Snail” (IFC Films)

Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl” (Netflix)

The Wild Robot” (Universal)

Documentary Feature Film

Black Box Diaries” (MTV Documentary Films)

No Other Land”

Porcelain War” (Picturehouse)

Soundtrack to a Coup d’Etat” (Kino Lorber)

Sugarcane” (National Geographic Documentary Films)

Film Editing

Anora” (Neon) Sean Baker

The Brutalist” (A24) David Jancso

Conclave” (Focus Features) Nick Emerson

Emilia Pérez” (Netflix) Juliette Welfling

Wicked” (Universal) Myron Kerstein

Production Design

The Brutalist” (A24) Production Design: Judy Becker, Set Decoration: Patricia Cuccia

Conclave” (Focus Features) Production Design: Suzie Davies, Set Decoration: Cynthia Sleiter

Dune: Part Two” (Warner Bros.) Production Design: Patrice Vermette, Set Decoration: Shane Vieau

Nosferatu” (Focus Features) Production Design: Craig Lathrop, Set Decoration: Beatrice Brentnerová

Wicked” (Universal) Production Design: Nathan Crowley, Set Decoration: Lee Sandales

Costume Design

A Complete Unknown” (Searchlight) Arianne Phillips

Conclave” (Focus Features) Lisy Christl

Gladiator II” (Paramount) Janty Yates and Dave Crossman

Nosferatu” (Focus Features) Linda Muir

Wicked” (Universal) Paul Tazewell

Music (Original Score)

The Brutalist” (A24) Daniel Blumberg

Conclave” (Focus Features) Volker Bertelmann

Emilia Pérez” (Netflix) Clément Ducol and Camille

Wicked” (Universal) John Powell and Stephen Schwartz

The Wild Robot” (Universal) Kris Bowers

Music (Original Song)

El Mal” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music by Clément Ducol and Camille, Lyric by Clément Ducol, Camille and Jacques Audiard

The Journey” from “The Six Triple Eight” (Netflix) Music and Lyric by Diane Warren

Like A Bird” from “Sing Sing” (A24) Music and Lyric by Abraham Alexander and Adrian Quesada

Mi Camino” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music and Lyric by Camille and Clément Ducol

Never Too Late” from “Elton John: Never Too Late” (Disney+) Music and Lyric by Elton John, Brandi Carlile, Andrew Watt and Bernie Taupin

Live Action Short Film

A Lien

Anuja

I’m Not a Robot

The Last Ranger

The Man Who Would Not Remain Silent

Animated Short Film

Beautiful Men

In the Shadow of the Cypress

Magic Candies

Wander to Wonder

Yuck!

Documentary Short Film

Death by Numbers” Kim A. Snyder and Janique L. Robillard

I Am Ready, Warden” (MTV Documentary Films) Smriti Mundhra and Maya Gnyp

Incident” (The New Yorker) Bill Morrison and Jamie Kalven

Instruments of a Beating Heart” (The New York Times OpDocs/Cineric Creative) Ema Ryan Yamazaki and Eric Nyari

The Only Girl in the Orchestra” (Netflix) Molly O’Brien and Lisa Remington

Makeup and Hairstyling

A Different Man

Emilia Pérez

Nosferatu

The Substance

Wicked

Sound

A Complete Unknown

Dune: Part Two

Emilia Pérez

Wicked

The Wild Robot

Visual Effects

Alien: Romulus

Better Man

Dune: Part Two

The Kingdom of the Planet of the Apes

Wicked

Wenn Nominierungen eine eindeutige Prognose für Gewinne wären, würde „Emilia Pérez“ mit dreizehn Nominierungen die meisten Oscars erhalten. „The Brutalist“ und „Wicked“ folgen mit zehn Nominierungen, „A complete Unknown“ und „Konklave“ mit acht Nominierungen. „Anora“ folgt mit sehs Nominierungen.

Wenn ich wetten müsste, würde ich mein Geld in den wichtigen Kategorien – bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Kamera und beste Schauspieler in Haupt- und Nebenrollen – auf „The Brutalist“ und „A complete Unknown“ setzten. Ersterer ist der Versuch, die große US-amerikanische Geschichte anhand der Geschichte eines Mannes zu erzählen. Letzterer ist ein braves Biopic über die Anfangsjahre von Bob Dylan. Beide Filme sind typisches Oscar-Futter.

Das kann über „Emilia Pérez“ und „The Substance“ (unter anderem auch als Bester Film nominiert) nicht gesagt werden.

Nach der 97. Oscar-Preisverleihung am Sonntag, den 2. März, in Los Angeles im Dolby Theatre wissen wir mehr.