Die Shamus-Nominierungen 2014

Juni 17, 2014

Die Private Eye Writers of America haben die Finalisten für die diesjährigen Shamus Awards verkündet:

Best Hardcover P.I. Novel
• Little Elvises, von Timothy Hallinan (Soho Crime)
• The Mojito Coast, von Richard Helms (Five Star)
• W Is for Wasted, von Sue Grafton (Marian Wood/Putnam)
• The Good Cop, von Brad Parks (Minotaur)
• Nemesis, von Bill Pronzini (Forge)

Best First P.I. Novel
• A Good Death, von Christopher R. Cox (Minotaur)
• Montana, von Gwen Florio (Permanent Press)
• Blood Orange, von Karen Keskinen (Minotaur)
• Bear Is Broken, von Lachlan Smith (Mysterious Press)
• Loyalty, von Ingrid Thoft (Putnam)

Best Original Paperback P.I. Novel
• Seduction of the Innocent, von Max Allan Collins (Hard Case Crime)
• Into the Dark, von Alison Gaylin (HarperCollins)
• Purgatory Key, von Darrell James (Midnight Ink)
• Heart of Ice, von P.J. Parrish (Pocket)
• The Honky Tonk Big Hoss Boogie, von Robert J. Randisi (Perfect Crime)

Best P.I. Short Story
• So Long, Chief, von Max Allan Collins und Mickey Spillane (The Strand Magazine, February-May 2013)
• The Ace I, von Jack Fredrickson (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], June 2013)
• What We Do, von Mick Herron (EQMM, September-October 2013)
• Extra Fries, von Michael Z. Lewin (EQMM, May 2013)
• The Lethal Leeteg, von Hayford Peirce (EQMM, August 2013)

Best Indie P.I. Novel
• Murder Take Three, von April Kelly und Marsha Lyons (Flight Risk)
• A Small Sacrifice, von Dana King (Amazon Digital)
• No Pat Hands, von J.J. Lamb (Two Black Sheep)
• State vs. Lassiter, von Paul Levine (CreateSpace)
• Don’t Dare a Dame, von M. Ruth Myers (Tuesday House)

Die Preisverleihung ist am Freitag, den 14. November, während der Bouchercon in Long Beach, Kalifornien.

Herrje, da sollten ein, zwei, drei Verlage mal wieder einige Übersetzeraufträge vergeben. Denn, soweit ich den es überblicke, ist noch kein nominierter Roman übersetzt worden und dabei sind die Shamus Awards in der Szene wirklich angesehen. Außerdem sind einige sehr alte Bekannte, wie Mickey Spillane, Max Allan Collins, Robert J. Randisi, Bill Pronzini und Sue Grafton, dabei.
(via The Rap Sheet)


Hurerei in der Heinrich-Böll-Stiftung

Juni 12, 2014

Biermann - Wir sind Frauen wie andere auch

Habe ich jetzt Ihre geschätzte und überaus wohlwollende Aufmerksamkeit für eine sehr vielversprechend klingende Podiumsdiskussion?
Am Dienstag, den 24. Juni, diskutieren
Pieke Biermann, Autorin, frühe Aktivistin der Hurenbewegung,
Volker Beck, Mitglied des Bundestages, Bündnis 90/Die Grünen,
Dr. Mithu Sanyal, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Autorin,
Fabienne Freymadl, Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen,
Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachen,
Dr. Margarete Gräfin von Galen, Fachanwältin für Strafrecht, und
Ulrike Baureithel, Wochenzeitung „Der Freitag“ (Moderation)
ab 19.00 Uhr in der Heinrich-Böll-Stiftung (Schumannstraße 8, 10117 Berlin) über die Forderungen von konservativer und auch feministischer Seite, das unter Rot-Grün verabschiedete Prostitutionsgesetz wieder rückgängig zu machen.
Diese aktuelle Debatte war auch der Grund für den Argument Verlag ein über dreißig altes Buch wieder zu veröffentlichte. Für „’Wir sind Frauen wie andere auch!‘ – Prostituierte und ihre Kämpfe“ unterhielt Pieke Biermann (die auch mitdiskutiert) sich in den späten Siebzigern mit mehreren Prostituierten. Damals wurden Prostituierte auf die Rolle der hilfsbedürftigen, dummen, ausgebeuteten Frau reduziert, die von der Frauenbewegung aus ihrem Elend erlöst werden muss. Das auch heute noch lesenswerte Buch porträtiert dabei ganz normale Frauen.
Und weil heute wieder gegen Prostituierte, jetzt in der Gestalt von ausgebeuteten osteuropäischen Zwangsprostituierten, die mit falschen Versprechungen in den Westen gelockt wurden und in Puffs zum Sex gezwungen werden, Stimmung gemacht wird, ist „Wir sind Frauen wie andere auch!“ kaum veraltet. Jedenfalls will ich nicht glauben, dass alle Osteuropäerinnen zur Prostitution gezwungen werden und dass es überall Zwangsprostituierte gibt. Die Zahlen, zum Beispiel die Strafverfahren gegen Menschenhändler, sprechen nämlich eine andere Sprache.
Ergänzt wird das 1980 erstmals erschienene Buch um zwei aktuelle Vorworte und einem über achtzigseitigem Anhang, in dem die damalige Diskussion über das Buch und mehrere, später entstandene Reden und Essays von Pieke Biermann zum Thema dokumentiert.
Ein lesenwertes Buch!
Ach ja: es gibt auch einen Livestream für die Stubenhocker und Nicht-Berliner*innen.

Pieke Biermann: „Wir sind Frauen wie andere auch!“ – Prostituierte und ihre Kämpfe
Argument, 2014
336 Seiten
13 Euro

Die Erstausgabe erschien 1980.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2014

Juni 5, 2014

Also, dann: neuer Monat, neue KrimiZeit-Bestenliste:

1 (1) Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht
2 (2) Ross Thomas: Fette Ernte
3 (3) Dominique Manotti: Ausbruch
4 (5) Leonardo Padura: Ketzer
5 (-) Tom Hillenbrand: Drohnenland
6 (-) Benjamin Percy: Roter Mond
7 (4) Mukoma wa Ngugi: Nairobi Heat
8 (9) Daniel Woodrell: In Almas Augen
9 (5*) Sascha Arango: Die Wahrheit und andere Lügen
10 (-) André Georgi: Tribunal

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.
Sascha Arango ist ein Wiedereinstieg.

Ross Thomas, Dominique Manotti, Leonardo Padura, Daniel Woodrell und Sascha Arango (einer von unseren besten Drehbuchautoren; er erfand Eva Blond und schrieb mehrere Borowski-Tatorte) empfehle ich auch sofort.
Außerdem ist der neuen Roman „Die Sirenen von Belfast“ von Adrian McKinty erschienen. Die Besprechung ist in Arbeit.
Beim „Tribunal“ fand ich die ersten Seiten nicht so toll.
Kommen wir zur 100.000-Euro-Frage: Wo bleiben Lee Childs „Wespennest“, Carl Hiaasens „Affentheater“ und Jörg Juretzkas „Taxibar“?


Der erste Trailer für die Matt-Scudder-Verfilmung „A Walk among the Tombstones“

Mai 31, 2014

Endlich! Der erste Trailer für die lang erwartete Lawrence-Block-Verfilmung „A Walk among the Tombstones“ ist online:

Und der Trailer gefällt mir.

Liam Neeson spielt Matt Scudder; Scott Frank („Get Shorty“, „Out of Sight“, „Minority Report“) schrieb das Drehbuch und übernahm die Regie. Sein ziemlich unbekanntes Debüt „The Lookout“ hat mir gut gefallen.

Langjährige Block-Fans wissen, dass diese Scudder-Verfilmung in Hollywood seit Jahren im Gespräch war. Mit wechselnden Hauptdarstellern und Regisseuren.

Der US-Kinostart des Krimis ist am 19. September 2014. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht. Aber schon ein Teaserplakat:

A Walk among the Tombstones

Der grandiose Roman „A Walk among the Tombstones“ erschien 1992. Der deutsche Titel lautet „Endstation Friedhof“ und der Heyne-Verlag hat für den 8. September eine Neuauflage angekündigt:

Block - Endstation Friedhof - Heyne 2014 - 4

Ach, ja: Lesebefehl!


Der Friedrich-Glauser-Preis 2014: die Preisträger

Mai 26, 2014

„Das Syndikat“, der Zusammenschluss deutschsprachiger Krimi-Autoren, verlieh den diesjährigen Friedrich-Glauser-Preis an
Bester Roman
Judith Taschler: Die Deutschlehrerin (Picus)

Bestes Debüt
Harald Gilbers: Germania (Knaur)

Bester Kurzkrimi
Alexander Pfeiffer: Auf deine Lider senk ich Schlummer (aus „Küche, Diele Mord“ [KBV])

Hansjörg-Martin-Preis (Kinder- und Jugendkrimipreis)
Alice Gabathuler: NO_WAY_OUT (Thienemann)

Friedrich-Glauser-Ehrenpreis (für besondere Verdienste)
Hermann-Josef ‚Hejo‘ Emons (Verleger, Emons-Verlag)


Update zu Glenn Greenwald, seinem Buch „Die globale Überwachung“ und seiner Lesetour

Mai 16, 2014

Kommende Woche stellt Glenn Greenwald sein Buch „Die globale Überwachung“ in Deutschland vor. Allerdings haben die Tourdaten sich seit meiner Ankündigung grundlegend geändert. Die aktuellen Termine sind:

22. Mai 2014 – Zu Gast bei Beckmann, ARD (live oder danach in der Mediathek)

22. Mai 2014, 20 Uhr – Hamburg Bucerius Law School

23. Mai 2014, 20 Uhr – Literaturhaus München, Buchpräsentation

25. Mai 2014, 11 Uhr – Berlin: Matinée im Deutschen Theater

Genauere Infos hier.

Weitere Infos über Glenn Greenwald gibt es selbstverständlich bei Wikipedia. Er hat auch einen YouTube-Kanal und beim „Guardian“ kann man seine Artikel nachlesen.

Meine Kritik von „Die globale Überwachung“ gibt es nach der Lektüre.

Greenwald - Die globale Überwachung - 4
Glenn Greenwald: Die globale Überwachung – Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen
(übersetzt von Gabriele Gockel, Robert Weiß, Thomas Wollermann und Maria Zybak)
Droemer, 2014
368 Seiten
19,99 Euro

Originaltitel
No Place to Hide
Metropolitan Books, New York 2014

 


Lesereise: Glenn Greenwald stellt sein Buch „Die globale Überwachung“ vor

Mai 15, 2014

Greenwald - Die globale Überwachung - 4

Muss ich dazu viel sagen? Glenn Greenwald dürfte inzwischen doch weithin bekannt sein als der „Guardian“-Journalist, der die Unterlagen des NSA-Infrastrukturanalytikers Edward Snowden erhielt und seit einem guten Jahr Informationen über die weltweite und uferlose NSA-Überwachung veröffentlicht.
In dem jetzt erschienenem Buch „Die globale Überwachung – Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen“ schildert er seine erste Begegnung mit Edward Snowden, wie der „Guardian“ die Daten für die Veröffentlichung aufbereitete und er enthüllt weitere Details.
Die ersten Seiten, in denen Greenwald erzählt, wie Snowden ihn kontaktierte, habe ich bereits gelesen und sie machen mich neugierig auf die restlichen Seiten, in denen Greenwald anhand von 120 Dokumenten einen Einblick in die Überwachung des Internets durch die NSA gibt.
Greenwald schreibt: „Indem [Snowden] gewagt hat, die atemberaubenden Überwachungsmöglichkeiten der NSA und deren frappierendere Zielsetzungen ans Tageslicht zu bringen, hat er deutlich gemacht, dass wir uns an einem historischen Scheideweg befinden. Wird das digitale Zeitalter die Befreiung des Individuums und die politischen Freiheiten bringen, die das Internet in einzigartiger Weise realisieren kann? Oder wird es ein System omnipräsenter Überwachung und Kontrolle etablieren, das sich nicht einmal die schlimmsten Tyrannen der Vergangenheit hätten träumen lassen?“


Kommende Woche stellt Greenwald das Buch vor:
Berlin: Mittwoch, 21. Mai 2014, 18 Uhr
Deutsches Theater, Schumannstraße 13
Moderation: Christoph Amend
Eintritt: € 12 / erm. € 9

Hamburg: Donnerstag, 22. Mai 2014, 20 Uhr
Bucerius Law School, Audimax, Jungiusstraße 6
Moderation: Jochen Wegner
Eintritt: € 12 / erm. € 9

München: Freitag, 23. Mai 2014, 20 Uhr
Literaturhaus, Salvatorplatz
Moderation: Jochen Wegner
Eintritt: € 12 / erm. € 8

(ACHTUNG: die Daten sind teilweise veraltet. Die aktuellen Termine gibt es weiter unten oder hier.)

Außerdem sind inzwischen die Filmrechte an Sony Pictures verkauft und EON Productions soll den Film produzieren. Das könnte ein guter Thriller werden. Immerhin ist EON auch für die James-Bond-Filme verantwortlich.

Glenn Greenwald: Die globale Überwachung – Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen
(übersetzt von Gabriele Gockel, Robert Weiß, Thomas Wollermann und Maria Zybak)
Droemer, 2014
368 Seiten
19,99 Euro

Originaltitel
No Place to Hide
Metropolitan Books, New York 2014

UPDATE 16. Mai: Die Daten für die Lesetour haben sich kurzfristig geändert.

Der derzeitige Stand ist:

22. Mai 2014 – Zu Gast bei Beckmann, ARD

22. Mai 2014, 20 Uhr – Hamburg Bucerius Law School

23. Mai 2014, 20 Uhr – Literaturhaus München, Buchpräsentation

25. Mai 2014, 11 Uhr – Berlin: Matinée im Deutschen Theater

Genauere Infos hier.

 


Die Edgar-Gewinner 2014

Mai 2, 2014

Die Mystery Writers of America (MWA) haben die diesjährigen Edgar Allan Poe Awards verliehen. Den wichtigen Krimipreis gewannen:

Best Novel
Ordinary Grace, von William Kent Krueger (Atria)
nominiert
Sandrine’s Case, von Thomas H. Cook (The Mysterious Press)
The Humans, von Matt Haig (Simon & Schuster)
How the Light Gets In, von Louise Penny (Minotaur)
Standing in Another Man’s Grave (Mächengrab), von Ian Rankin (Reagan Arthur)
Until She Comes Home, von Lori Roy (Dutton)

Best First Novel by an American Author
Red Sparrow, von Jason Matthews (Scribner)
nominiert
The Resurrectionist, von Matthew Guinn (Norton)
Ghostman (Ghostman), von Roger Hobbs (Knopf)
Rage Against the Dying, von Becky Masterman (Minotaur)
Reconstructing Amelia, von Kimberly McCreight (HarperCollins)

Best Paperback Original
The Wicked Girls, von Alex Marwood (Penguin)
nominiert
The Guilty One, von Lisa Ballantyne (Morrow)
Almost Criminal, von E.R. Brown (Dundurn)
Joe Victim, von Paul Cleave (Atria)
Joyland (Joyland), von Stephen King (Hard Case Crime)
Brilliance, von Marcus Sakey (Thomas & Mercer)

Best Fact Crime
The Hour of Peril: The Secret Plot to Murder Lincoln Before the Civil War, von Daniel Stashower (Minotaur)
nominiert
Duel with the Devil: The True Story of How Alexander Hamilton and Aaron Burr Teamed Up to Take on America’s First Sensational Murder Mystery, von Paul Collins (Crown)
Mortal Sins: Sex, Crime, and the Era of Catholic Scandal, von Michael D’Antonio (Thomas Dunne)
The Good Nurse: A True Story of Medicine, Madness, and Murder, von Charles Graeber (Twelve)
The Secret Rescue: An Untold Story of American Nurses and the Medics Behind Nazi Lines, von Cate Lineberry (Little, Brown)

Best Critical/Biographical
America Is Elsewhere: The Noir Tradition in the Age of Consumer Culture, von Erik Dussere (Oxford University Press)
nominiert
Maigret, Simenon, and France: Social Dimensions of the Novels and Stories, von Bill Alder (McFarland & Company)
Pimping Fictions: African American Crime Literature and the Untold Story of Black Pulp Publishing, von Justin Gifford (Temple University Press)
Ian Fleming, von Andrew Lycett (St. Martin’s Press)
Middlebrow Feminism in Classic British Detective Fiction, von Melissa Schaub (Palgrave Macmillan)

Best Short Story
The Caxton Private Lending Library & Book Depository, von John Connolly (The Mysterious Press)
nominiert
The Terminal, von Reed Farrel Coleman (aus „Kwik Krimes“, herausgegeben von Otto Penzler; Thomas & Mercer)
So Long, Chief, von Max Allan Collins und Mickey Spillane (The Strand Magazine, February-May 2013)
There Are Roads in the Water, von Trina Corey (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], January 2013)
Where That Morning Sun Goes Down, von Tim L. Williams (EQMM, August 2013)

Best Juvenile
One Came Home, von Amy Timberlake (Knopf Books for Young Readers)
nominiert
Strike Three, You’re Dead, von Josh Berk (Knopf Books for Young Readers)
Moxie and the Art of Rule Breaking, von Erin Dionne (Dial)
P. K. Pinkerton and the Petrified Man, von Caroline Lawrence (Putnam Juvenile)
Lockwood & Co.: The Screaming Staircase, von Jonathan Stroud (Disney-Hyperion)

Best Young Adult
Ketchup Clouds, von Amanda Pitcher (Little, Brown Books for Young Readers)
nominiert
All the Truth That’s in Me, von Julie Berry (Viking Juvenile)
Far Far Away, von Tom McNeal (Knopf Books for Young Readers)
Criminal, von Terra Elan McVoy (Simon Pulse)
How to Lead a Life of Crime, von Kirsten Miller (Razorbill)

Best Television Episode Teleplay
“Episode 1”–The Fall, Drehbuch von Allan Cubitt (Netflix)
nominiert
“Episode 3”–Luther, Drehbuch von Neil Cross (BBC)
“Legitimate Rape”–Law & Order: SVU, Drehbuch von Kevin Fox und Peter Blauner (NBC)
“Variations Under Domestication”–Orphan Black, Drehbuch von Will Pascoe (BBC)
“Pilot”–The Following, Drehbuch von Kevin Williamson (Fox/Warner Bros. Television)

Robert L. Fish Memorial Award
That Wentworth Letter, von Jeff Soloway (aus „The Malfeasance Occasional: Girl Trouble“, herausgegeben von Clare Toohey; St. Martin’s Press)

Grand Master
Robert Crais
Carolyn Hart

Raven Award
Aunt Agatha’s Bookstore, Ann Arbor, Michigan

The Simon & Schuster/Mary Higgins Clark Award
Cover of Snow, von Jenny Milchman (Ballantine)
nominiert
There Was an Old Woman, von Hallie Ephron (Morrow)
Fear of Beauty, von Susan Froetschel (Seventh Street)
The Money Kill, von Katia Lief (Harper)
The Sixth Station, von Linda Stasi (Forge)

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Nominierten.
Denn allein schon die Nominierung ist ein heißer Lesetipp.

(via The Rap Sheet)


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2014

April 30, 2014

Weil der 1. Mai der erste Donnerstag im Monat, aber ein Feiertag ist, erscheint die KrimiZeit-Bestenliste im Mai schon im April und diesen Werken wünschen die Damen und Herren Krimikritiker viele Leser:
1 (2) Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht
2 (-) Ross Thomas: Fette Ernte
3 (-) Dominique Manotti: Ausbruch
4 (10) Mukoma wa Ngugi: Nairobi Heat
5 (-) Leonardo Padura: Ketzer
6 (8) Karim Miské: Entfliehen kannst Du nie
7 (7) Urban Waite: Wüste der Toten
8 (1) David Peace: GB84
9 (3) Daniel Woodrell: In Almas Augen
10 (-) Jonathan Woods: Die Tote von San Miguel

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Etliche Romane stehen auf meiner Zu-Lesen-Liste. Außerdem sind da der neue Jack-Reacher-Roman „Wespennest“ von Lee Chld, Carl Hiaasens „Affentheater“, Sascha Arangos „Die Wahrheit und andere Lügen“ (schon seine Drehbücher haben mir gefallen), Jörg Juretzkas neuer Kryszinski „Taxibar“, Robert Hültners Irgendwie-True-Crime-Buch „Tödliches Bayern“ und der am 17. Mai erscheinende neue Sean-Duffy-Krimi „Die Sirenen von Belfast“ von Adrian McKinty.
Da ist das Wochenende auch ohne Darwyn Cookes neuer Richard-Stark-Comic-Bearbeitung „Das Syndikat“ (mit Parker) mehr als verplant.

 


Der Cast von „Star Wars: Episode VII“ wurde bekannt gegeben

April 29, 2014

Das Rätselraten hat ein Ende. Die Macher vom neuen „Star Wars“-Film (für die Älteren wird es immer „Krieg der Sterne“ sein) haben heute den Cast für den neuen Film bekannt gegeben und es sind auch einige alte Bekannte aus den ersten drei „Krieg der Sterne“-Filmen (den einzig wahren „Krieg der Sterne“-Filmne) dabei.

Hier die Pressemitteilung des den Film produzierenden Walt Disney Studios:

Schauspieler John Boyega, Daisy Ridley, Adam Driver, Oscar Isaac, Andy Serkis, Domhnall Gleeson und Max von Sydow  werden den Original Stars der Saga Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, Anthony Daniels, Peter Mayhew und Kenny Baker im neuen Film zur Seite stehen.

Regisseur J.J. Abrams sagt: “Wir freuen uns sehr, endlich die Schauspieler von Star Wars: Episode VII bekannt geben zu können. Es ist aufregend und surreal zugleich, die beliebten Schauspieler der Original Saga und die großartigen neuen Darsteller dabei zu beobachten, wie sie diese Welt erneut zum Leben erwecken. Wir beginnen in einigen Wochen mit den Dreharbeiten und alle geben ihr Bestes, um die Fans stolz zu machen.“

Star Wars: Episode VII wird unter der Regie von J.J. Abrams, nach einem Drehbuch von Lawrence Kasdan und J.J. Abrams entstehen und wird von Kathleen Kennedy, J.J. Abrams und Bryan Burk produziert. John Williams kehrt als Komponist zurück. Der Film startet in Deutschland am 17. Dezember 2015.

Und auf der Facebook-Seite kann man den Cast diskutieren.

Ich hoffe jedenfalls, dass die „Original Stars“ mehr als einen kurzen Gastauftritt haben.


Der erste Trailer von David Finchers „Gone Girl“

April 15, 2014

Da isser, der erste Trailer für „Gone Girl“:

Sehr stimmungsvoll, aber wenn ich nicht wüsste, dass es der neue David-Fincher-Film ist, würde mich der Film danach nicht besonders interessieren.


Don Winslow demnächst bei Droemer Knaur

April 14, 2014

Don Winslow wechselt den Verlag. Mal wieder, denkt der langjährige Fan, während sein Blick über das Don-Winslow-Regal wandert. Piper, Goldmann, Heyne (sein Trevanian-Ausflug) und Suhrkamp, der ihn in Deutschland in den vergangenen Jahren, nach einer elend langen Publikationspause, in der Don Winslow in den USA wichtige Preise erhielt und abgefeiert wurde, wieder aufbaute und erfolgreich machte. Als Winslow 2012 in Berlin sein neuestes Buch vorstellte, war der ziemlich große Saal bis auf den letzten Stehplatz ausverkauft. Muss ich noch mehr sagen?
Nun wechselt er von Suhrkamp zu Droemer Knaur, dem aktuellen Verlag von Michael Connelly und Friedrich Ani.
Don Winslow sagt zum Verlagswechsel: „Ich blicke gerne auf die jahrelange Zusammenarbeit mit Suhrkamp zurück und bin den Mitarbeitern sehr dankbar für alles, was sie für mich getan haben. Trotzdem haben mich die aktuellen Entwicklungen sowie der Abgang meiner zentralen Ansprechpartner dort veranlasst, mir einen neuen Verlagspartner in Deutschland zu suchen. Ich freue mich sehr darauf, mit Hans-Peter Übleis und dem Team von Droemer Knaur zusammenzuarbeiten. Ich freue mich außerdem bekanntzugeben, dass bei Droemer Knaur zahlreiche neue Bücher von mir erscheinen werden, darunter auch die Fortsetzung von Tage der Toten.“
Und Droemer Knaur freut sich über diesen Fang.


Die KrimiZeit-Bestenliste April 2014

April 3, 2014

Für den April empfehlen die Damen und Herren von KrimiZeit-Bestenliste, neben der Ostereiersuche, diese Kriminalromane:
1 (1) David Peace: GB84
2 (-) Oliver Bottini: Ein paar Tage Licht
3 (5) Daniel Woodrell: In Almas Augen
4 (2) Jan Costin Wagner: Tage des letzten Schnees
5 (-) Sascha Arango: Die Wahrheit und andere Lügen
6 (-) Adam Sternbergh: Spademan
7 (-) Urban Waite: Wüste der Toten
8 (10) Karim Miské: Entfliehen kannst Du nie
9 (8) Uta-Maria Heim: Wem sonst als Dir.
10 (-) Mukoma wa Ngugi: Nairobi Heat

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Jüdisches Filmfest, die zwanzigste Ausgabe

März 30, 2014

 

Das heute beginnende „Jüdische Filmfestival Berlin & Potsdam“ hat auch dieses Jahr wieder ein angenehm zusammenhangloses Programm. Jedenfalls in punkto Stil und Qualität der Filme. Solange sie nur irgendetwas mit dem jüdischen Leben und der jüdischen Kultur zu tun haben, qualifizieren sie sich für das Jüdische Filmfestival.

Der Vorteil dieser eklektischen Herangehensweise ist offensichtlich: in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstand so eine Chronologie des jüdischen Lebens, ihrer Veränderungen und auch ihrer Vielfalt. Denn Judentum ist mehr als Shoah, Israel und Woody Allen; – wobei Woody Allen dieses Jahr dabei ist. Im von John Turturro inszeniertem Eröffnungsfilm „Fading Gigolo“ spielt er einen Ex-Buchhändler mit einer genialen Geschäftsidee, die ihm schnell Ärger mit der orthodoxen jüdischen Gemeinde einbringt. Sharon Stone und Liev Schreiber sind auch dabei und am 6. November soll die in New York spielende Komödie auch im deutschen Kino starten.

Für Genrejunkies – immerhin sind wir in der „Kriminalakte“ – ist „Big Bad Wolves“ (Mi Mefahed Mezeev Hara, Israel 2013) von Aharon Keshales und Navot Papushado, der auch schon letztes Jahr auf dem Fantasy Filmfest lief, einen Blick wert. Quentin Tarantino nannte ihn, in seiner üblichen überschäumenden Begeisterung, den besten Film des letzten Jahres. So weit würde ich nicht gehen, aber das düstere Drama ist verdammt gut, hat etliche gemeine Überraschungen und eine ordentliche Portion schwarzen Humor. Es geht um einen Vater, der aus dem Mörder seiner kleinen Tochter ein Geständnis herauspressen will. Ein suspendierter Polizist, der zufällig in den Folterkeller stolpert, soll ihm dabei helfen. Aber foltert er den Richtigen?

Witzig könnte die Agentenkomödie „Kidon“ von Emmanuel Naccache mit Tomer Sisley sein. In ihr ermorden vier Mossad-Agenten in Dubai einen wichtigen Hamas-Vertreter. Aber der Mossad kennt die Agenten nicht. Aber da gibt es noch die sehr geheime „Kidon“-Gruppe.

Außerdem zeigt das Jüdische Filmfestival Pepe Danquarts „Lauf Junge Lauf“, der jetzt zweimal für den Deutschen Filmpreis nominiert wurde und der am 17. April im Kino auläuft. Danquart erzählt die Geschichte von Yoram Fridman, der als neunjähriger Junge nach seiner Flucht aus dem Warschauer Ghetto versucht in Polen zu überleben.

Und dann gibt es noch Filme wie „Life as a Rumor“ die man in Deutschland wahrscheinlich nur auf dem Jüdischen Filmfestival sehen kann. „Life as a Rumor“ ist ein autobiographischer Dokumentarfilm mit und über Assi Dayan, einen in Israel bekannten Schauspieler, Autor und Regisseur, der bei uns eigentlich nur für „Life According to Agfa“ bekannt ist, und der hier eine schonungslose Bilanz seines verkorksten Lebens und seiner Beziehung zu seinem Vater Moshe Dayan zieht. Sein Vater war einer der Gründerväter Israels und später auch Verteidigungsminister. Das ist dann, weil wir Dayan nicht kennen, nicht so furchtbar interessant.

Interessanter dürfte dagegen „André Gregory: Before and after Dinner“ sein. Cindy Kleine inszenierte diese Dokumentation über ihren Mann André Gregory, den viele von Louis Malles „My Dinner with André“ kennen dürften. Später spielte der Theatermacher unter anderem den alten Wärter Smithers in „Demolition Man“.

Oder die einstündige Dokumentation „Bureau 06“ über die Sonderermittlergruppe der israelischen Polizei, die 1960 mithalf, die Anklage gegen Adolf Eichmann vorzubereiten.

Genossen werden können die Filme in Berlin und Potsdam bis zum 13. April im Hans Otto Theater und im Thalia Kino Babelsberg (beide Potsdam), im Filmkunst 66, im Kino Eiszeit, Neues Off und meistens Kino Arsenal, oft mit Gästen, wie den Regisseuren.

Das vollständige Programm gibt es hier.

 


Michael Connellys Harry Bosch geht in Serie

März 14, 2014

Eben via „Variety“ erfahren:

Amazon Studios hat verraten, welche vier Serien sie, ausgehend von den Reaktionen des Publikums auf zehn Pilotepisoden sie produzieren wollen.

Nun, „Bosch“ ist darunter. Die Serie basiert auf den Kriminalromanen von Michael Connelly über den LAPD-Polizisten Harry Bosch. In der Serie wird er von Titus Welliver gespielt.

Bei Droemer erschien die Tage „Black Box“ (The Black Box, 2012), der neue Harry-Bosch-Roman von Michael Connelly. Ein Lesetipp.

 


Einige bewegte Bilder aus „The Return of the First Avenger“

März 14, 2014

Die Werbemaschine für den neuen „Captain America“-Film „The Return of the First Avenger“ beginnt langsam heiß zu laufen. Meine Besprechung gibt es zum Filmstart am 27. März und wegen eines Schweigegelübdes darf ich nichts über den Film (den ich zum Glück in 2 D sehen durfte) sagen.

Also: hier einige Bilder aus den ersten Minuten des Films:

Weitere Bilder, mit Statements der Beteiligten vor und hinter der Kamera:

Und der Trailer

 

 


Die KrimiZeit-Bestenliste März 2014

März 6, 2014

Winter vorbei, Karneval überlebt (was in Berlin kein Problem war), KrimiZeit-Bestenliste für den März erhalten:

1 (-) David Peace: GB84

2 (7) Jan Costin Wagner: Tage des letzten Schnees

3 (3) Jesper Stein: Unruhe

4 (6) Zoë Beck: Brixton Hill

5 (-) Daniel Woodrell: In Almas Augen

6 (8) Dennis Lehane: In der Nacht

7 (5) Martin Cruz Smith: Tatjana

8 (10) Uta-Maria Heim: Wem sonst als Dir.

9 (4) Friedrich Ani: M

10 (-) Karim Miské: Entfliehen kannst Du nie

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Die Oscar-Nominierungen 2014 – und meine Prognose der Gewinner (UPDATE: und die Gewinner)

März 1, 2014

(Update: 3. März: Oscar-Nacht ist um. Wie habe ich mich geschlagen? Einige Treffer sind dabei. Dass „Gravity“ so viele Oscars erhält, hätte ich nicht gedacht. Dass das von einem Briten inszenierte Sklavendrama bester Film wird, hätte ich auch nicht gedacht. Dass „American Hustle“ bei zehn Nominierungen und soviel Hype so schlecht abschneidet, wundert mich schon etwas. Dass meine Liebe zu „Nebraska“ nicht erwidert wird, enttäuscht mich. )

Dieses Jahr habe ich fast alle für die Oscars nominierten Filme gesehen und eine Vorhersage der Gewinner auf fundierter Basis machen; – wobei mehr Informationen nicht unbedingt zu besseren Entscheidungen führen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Und, auch wenn einige grandiose Leistungen vergessen wurden, ist die Auswahl der Nominierten durchgängig verdammt gut und in der Nacht vom Sonntag zum Montag, wenn die Oscars verliehen werden, wissen wir mehr.

Für Nachteulen überträgt Pro7 ab 00.40 Uhr. Die Verleihung beginnt um 01.30 Uhr und endet um 05.50 Uhr.

Also, dann:

Best Motion Picture of the Year

American Hustle (2013)

Captain Phillips (2013)

Dallas Buyers Club (2013)

Gravity (2013)

Her (2013) (Besprechung zum Kinostart)

MEIN TIPP: Nebraska (2013)

Philomena (2013)

GEWINNER: 12 Years a Slave (2013)

The Wolf of Wall Street (2013)

Best Performance by an Actor in a Leading Role

Christian Bale für American Hustle (2013)

MEIN TIPP: Bruce Dern für Nebraska (2013)

Leonardo DiCaprio für The Wolf of Wall Street (2013)

Chiwetel Ejiofor für 12 Years a Slave (2013)

GEWINNER: Matthew McConaughey für Dallas Buyers Club (2013)

Best Performance by an Actress in a Leading Role

Amy Adams für American Hustle (2013)

GEWINNER/MEIN TIPP: Cate Blanchett für Blue Jasmine (2013)

Sandra Bullock für Gravity (2013)

Judi Dench für Philomena (2013)

Meryl Streep für Im August in Osage County (2013)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role

Barkhad Abdi für Captain Phillips (2013)

Bradley Cooper für American Hustle (2013)

Jonah Hill für The Wolf of Wall Street (2013)

MEIN TIPP: Michael Fassbender für 12 Years a Slave (2013)

GEWINNER: Jared Leto für Dallas Buyers Club (2013)

Best Performance by an Actress in a Supporting Role

Sally Hawkins für Blue Jasmine (2013)

Julia Roberts für Im August in Osage County (2013)

GEWINNER: Lupita Nyong’o für 12 Years a Slave (2013)

Jennifer Lawrence für American Hustle (2013)

MEIN TIPP: June Squibb für Nebraska (2013)

Best Achievement in Directing

GEWINNER/MEIN TIPP: Alfonso Cuarón für Gravity (2013)

Steve McQueen für 12 Years a Slave (2013)

David O. Russell für American Hustle (2013)

Martin Scorsese für The Wolf of Wall Street (2013)

Alexander Payne für Nebraska (2013)

Best Writing, Screenplay Written Directly for the Screen

American Hustle (2013): Eric Warren Singer, David O. Russell

Blue Jasmine (2013): Woody Allen

GEWINNER: Her (2013): Spike Jonze

MEIN TIPP: Nebraska (2013): Bob Nelson

Dallas Buyers Club (2013): Craig Borten, Melisa Wallack

Best Writing, Screenplay Based on Material Previously Produced or Published

Before Midnight (2013): Richard Linklater (Manche Einordnungen verstehe ich nicht. Denn für mich gehört „Before Midnight“ in die „Directly for the Screen“-Kategorie)

Captain Phillips (2013): Billy Ray

GEWINNER/MEIN TIPP: 12 Years a Slave (2013): John Ridley

The Wolf of Wall Street (2013): Terence Winter

Philomena (2013): Steve Coogan, Jeff Pope

Best Animated Feature Film of the Year

Die Croods (2013)

Ich – Einfach unverbesserlich 2 (2013)

Ernest & Célestine (2012)

GEWINNER: Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013)

Kaze tachinu (2013)

Kein Tipp, weil ich keinen der Filme kenne, aber „Die Eiskönigin“ soll sehr gut sein.

Best Foreign Language Film of the Year

The Broken Circle (2012): Felix Van Groeningen (Belgien)

L’image manquante (2013): Rithy Panh (Kambodscha)

Die Jagd (Jagten, 2012): Thomas Vinterberg (Dänemark)

GEWINNER/MEIN TIPP: La Grande Bellezza – Die große Schönheit (2013): Paolo Sorrentino (Italien)

Omar (2013): Hany Abu-Assad (Palästina)

Best Achievement in Cinematography

GEWINNER/MEIN TIPP: Gravity (2013): Emmanuel Lubezki

Inside Llewyn Davis (2013): Bruno Delbonnel

Nebraska (2013): Phedon Papamichael

Prisoners (2013): Roger Deakins

The Grandmaster (2013): Philippe Le Sourd

Ab jetzt wird es schwierig, weil es doch sehr speziell wird.

Best Achievement in Editing

MEIN TIPP: 12 Years a Slave (2013): Joe Walker

American Hustle (2013): Alan Baumgarten, Jay Cassidy, Crispin Struthers

GEWINNER: Gravity (2013): Alfonso Cuarón, Mark Sanger

Captain Phillips (2013): Christopher Rouse

Dallas Buyers Club (2013): Martin Pensa, John Mac McMurphy

Best Achievement in Production Design

12 Years a Slave (2013): Adam Stockhausen, Alice Baker

MEIN TIPP: American Hustle (2013): Judy Becker, Heather Loeffler

Gravity (2013): Andy Nicholson, Rosie Goodwin, Joanne Woollard

GEWINNER: Der große Gatsby (2013): Catherine Martin, Beverley Dunn

Her (2013): K.K. Barrett, Gene Serdena

Best Achievement in Costume Design

MEIN TIPP: American Hustle (2013): Michael Wilkinson

GEWINNER: Der große Gatsby (2013): Catherine Martin

12 Years a Slave (2013): Patricia Norris

The Grandmaster (2013): William Chang

The Invisible Woman (2013): Michael O’Connor

Best Achievement in Makeup and Hairstyling

GEWINNER: Dallas Buyers Club (2013): Adruitha Lee, Robin Mathews

MEIN TIPP: Jackass: Bad Grandpa (2013): Steve Prouty

Lone Ranger (2013): Joel Harlow, Gloria Pasqua Casny

Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Score

(Argh, wie soll ich mich an die Musik eines vor Monaten gesehenen Films erinnern? Und soll ich hier bewerten, wie sehr die Musik den Film unterstützt – was dazu führt, dass sie nicht auffällt – oder wie sehr sie als eigenständige CD funktioniert – was dazu führt, dass sie sehr wahrscheinlich die Filmgeschichte stört?)

Die Bücherdiebin (2013): John Williams (Besprechung zum Kinostart)

GEWINNER: Gravity (2013): Steven Price (War da Musik im Film?)

Her (2013): William Butler, Andy Koyama

MEIN TIPP: Saving Mr. Banks (2013): Thomas Newman (Besprechung zum Kinostart)

Philomena (2013): Alexandre Desplat

Best Achievement in Music Written for Motion Pictures, Original Song

Ich – Einfach unverbesserlich 2 (2013): Pharrell Williams („Happy“)

GEWINNER: Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013): Kristen Anderson-Lopez, Robert Lopez („Let It Go“)

MEIN TIPP (obwohl es wahrscheinlich „Ich“ oder „Die Eiskönigin“ wird): Mandela: Der lange Weg zur Freiheit (2013): Bono, Adam Clayton, The Edge, Larry Mullen Jr., Brian Burton („Ordinary Love“)

Her (2013): Karen O („The Moon Song“)

Best Achievement in Sound Mixing

(Hm, was ist jetzt genau für mich als Zuschauer der Unterschied zwischen „Sound Mixing“ und „Sound Editing“ und wie groß ist der Einfluss des Kinos auf meine Wahrnehmung des Sounds?)

GEWINNER: Gravity (2013): Skip Lievsay, Niv Adiri, Christopher Benstead, Chris Munro

MEIN TIPP (weil diese Blockbuster immer einen Oscar in einer Nebenkategorie kriegen): Der Hobbit – Smaugs Einöde (2013): Christopher Boyes, Michael Hedges, Michael Semanick, Tony Johnson

Captain Phillips (2013): Chris Burdon, Mark Taylor, Mike Prestwood Smith, Chris Munro

Inside Llewyn Davis (2013): Skip Lievsay, Greg Orloff, Peter F. Kurland

Lone Survivor (2013): Andy Koyama, Beau Borders, David Brownlow

Best Achievement in Sound Editing

MEIN TIPP (weil der Film mehr Nominierungen verdient hätte): All Is Lost (2013): Steve Boeddeker, Richard Hymns

Captain Phillips (2013): Oliver Tarney

GEWINNER: Gravity (2013): Glenn Freemantle

Der Hobbit – Smaugs Einöde (2013): Brent Burge

Lone Survivor (2013): Wylie Stateman

Best Achievement in Visual Effects

GEWINNER/MEIN TIPP: Gravity (2013): Timothy Webber, Chris Lawrence, David Shirk, Neil Corbould

Der Hobbit – Smaugs Einöde (2013): Joe Letteri, Eric Saindon, David Clayton, Eric Reynolds

Iron Man 3 (2013): Christopher Townsend, Guy Williams, Erik Nash, Daniel Sudick

Lone Ranger (2013): Tim Alexander, Gary Brozenich, Edson Williams, John Frazier

Star Trek: Into Darkness (2013): Roger Guyett, Pat Tubach, Ben Grossmann, Burt Dalton

Best Documentary, Feature

MEIN TIPP: The Act of Killing (2012): Joshua Oppenheimer, Signe Byrge Sørensen

Cutie and the Boxer (2013): Zachary Heinzerling, Lydia Dean Pilcher

Schmutzige Kriege – Dirty Wars (2013): Rick Rowley, Jeremy Scahill

Al midan (2013): Jehane Noujaim, Karim Amer

GEWINNER: 20 Feet from Stardom (2013): Morgan Neville

Das war’s. Denn die folgenden Filme kenne ich nicht.

Best Documentary, Short Subject

Cavedigger (2013): Jeffrey Karoff

Facing Fear (2013): Jason Cohen

Karama Has No Walls (2012): Sara Ishaq

GEWINNER: The Lady In Number 6 (2013): Malcolm Clarke, Carl Freed

Prison Terminal: The Last Days of Private Jack Hall (2013): Edgar Barens

Best Short Film, Animated

Feral (2012): Daniel Sousa, Dan Golden

Get a Horse! (2013): Lauren MacMullan, Dorothy McKim

GEWINNER: Mr Hublot (2013): Laurent Witz, Alexandre Espigares

Tsukumo (2012): Shuhei Morita

Room on the Broom (2012) (TV): Max Lang, Jan Lachauer

Best Short Film, Live Action

Aquel no era yo (2012): Esteban Crespo

Avant que de tout perdre (2013): Xavier Legrand

GEWINNER: Helium (2014): Anders Walter

Pitääkö mun kaikki hoitaa? (2012): Selma Vilhunen

The Voorman Problem (2012): Mark Gill


Michael Connelly unterhält sich mit Elliott Gould über „Der Tod kennt keine Wiederkehr“

Februar 12, 2014

Vor einigen Minuten entdeckt:

Michael Connelly unterhielt sich am 25. März 2012 mit Philip-Marlowe-Darsteller Elliott Gould über die legendäre Raymond-Chandler-Verfilmung „Der Tod kennt keine Wiederkehr“ (The long goodbye, USA 1972, Regie: Robert Altman, Drehbuch: Leigh Brackett)

Hier ist der Trailer

Ich sollte mir den Film mal wieder ansehen.


Die KrimiZeit-Bestenliste Februar 2014

Februar 6, 2014

 

Für den Berlinale-Monat empfehlen die KrimiZeit-Kritiker diesen Lesestoff:

1 (1) John le Carré: Empfindliche Wahrheit

2 (3) Dennis Lehane: In der Nacht

3 (9) Jesper Stein: Unruhe

4 (2) Friedrich Ani: M

5 (4) Martin Cruz Smith: Tatjana

6 (8) Zoë Beck: Brixton Hill

7 (-) Jan Costin Wagner: Tage des letzten Schnees

8 (-) Gary Victor: Schweinezeiten

9 (5) Garry Disher: Dirty Old Town

10 (-) Uta-Maria Heim: Wem sonst als Dir.

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tatjana“ und „In der Nacht“ werden demnächst besprochen. „Die Freunde von Eddie Coyle“ von George V. Higgins hat als Neuübersetzung ja ganz schlechte Karten für einen Platz in der Liste. Schade. Ist nämlich ein gutes Buch.