Die Krimizeit-Bestenliste September 2013

September 6, 2013

 

Die Damen und Herren Krimikritiker empfehlen in ihrer Krimizeit-Bestenliste für den Wahlmonat September:

1 (1) Dominique Manotti: Zügellos

2 (5) Adrian McKinty: Der katholische Bulle

3 (-) Andrea Maria Schenkel: Täuscher

4 (-) Stephen King: Joyland

5 (-) Carsten Stroud: Die Rückkehr

6 (-) C. S. Forester: Tödliche Ohnmacht

7 (3) Lavie Tidhar: Osama

8 (9) Matthew Stokoe: Empty Mile

9 (-) Walter Mosley: Manhattan Fever

10 (6) Dror Mishani: Vermisst

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Schenkel war mal wieder eher nichts für mich. Manotti wird besprochen. Und dann liegen einige, wie McKinty und Mosley, auf meinem Zu-lesen-Stapel.


Rainer Erler, Rainer Erler, Rainer Erler

August 23, 2013

 

Demnächst laufen einige Filme von Rainer Erler im TV.

Rainer who?“ werden jetzt die Jüngeren fragen. Denn der letzte Film von Rainer Erler, „Die Kaltenbach-Papiere“, ist von 1991.

Davor, vor allem in den siebziger und achtziger Jahren, war er in Deutschland der Regisseur für spannende, teils prophetische Filme, die gesellschaftlich wichtige Fragen aufgriffen. Er drehte – für das Fernsehen! – Science-Fiction-Filme, die sich nicht vor Hollywood-Produktionen verstecken mussten und müssen, weil sie zum Nachdenken anregen. Denn das Behandeln philosophischer Fragen ist in einem Science-Fiction-Film letztendlich wichtiger als epische Weltraumschlachten.

Normalerweise schrieb er auch das Drehbuch und von etlichen seiner Filme schrieb er auch Romanfassungen.

Gezeigt werden:

Samstag, 24. August

ZDF, 01.30 Uhr (Taggenau!; also eigentlich irgendwie noch heute )

Fleisch (Deutschland 1979)

Während ihrer Flitterwochen in den USA gerät ein deutsche Ehepaar in die Hände von Organhändlern.

Salopp gesagt: die deutsche Version von „Coma“ – und fast zeitgleich mit dem Hollywood-Film entstanden. Der Film wurde nach seiner TV-Premiere sogar im Kino gezeigt.

Mit Jutta Speidel, Herbert Herrmann, Wolf Roth, Charlotte Kerr

Sonntag, 25. August

ZDFkultur, 22.00 Uhr

Das blaue Palais: Der Gigant (Deutschland 1976)

Letzter Film einer fünfteiligen Miniserie (so heißt das ja heute) über ein unabhängiges Forschungsinstitut. In „Der Gigant“ geht es um die Entwicklung eines neuen Werkstoffs, für den ein Konzern sich interessiert. Aber der Leiter des Instituts weist nachdrücklich auf die mit der Herstellung verbundenen Umweltschäden hin.

Auch in den anderen „Das blaue Palais“-Filmen geht es immer, im Rahmen von spannenden Geschichten, um wissenschaftliche Entdeckungen und den damit verbundenen philosophischen Fragen .

mit Dieter Laser, Jean-Pierre Zola, Ben Zeller, Helga Anders, Eva Renzi, Peter Fricke

Wiederholung: Montag, 26. August, 01.00 Uhr (Taggenau!)

BR, 23.15 Uhr

Die Quelle (Deutschland 1978)

Während seines Inselurlaubs gerät der Tourist Wolf zwischen die Fronten eines Wasserkrieges.

Heute aktueller den je.

mit Herbert Herrmann, Josefa Guerra Sinsolo, Siegfried Wischnewski, Wolf Harnisch, Werner Kreindl

Montag, 26. August

WDR, 23.25 Uhr

Seelenwanderung (Deutschland 1962)

Drehbuch: Karl Wittlinger

Bum und Axel sind Freunde, bis Bum seine Seele verkauft, Geld und Erfolg, aber eben keine Seele mehr hat – und das ist nach dem Tod eine verdammt dumme Sache.

Mit dem Ernst-Lubitsch-Preis ausgezeichnete Parabel über die Wirtschaftswunderzeit, die später ein Programmkinohit wurde.

mit Hanns Lothar, Wolfgang Reichmann, Karin Schlemmer, Robert Meyn

Der Grund? Nun, ganz einfach: Der 1933 in München geborene Regisseur feiert am 26. August einen runden Geburtstag.

 

 

 


Friedrich Anis „Verzeihen“ ist jetzt „Süden und die Stimme der Angst“

August 14, 2013

Ani - Süden und die Stimme der Angst - 2

Für einen „Süden und“-Roman ist „Süden und die Stimme der Angst“ mit 352 Seiten erstaunlich umfangreich. Immerhin ist die Standardlänge für einen „Süden und“-Roman 208 Seiten. Daran änderte sich auch nichts, als Friedrich Anis Held Tabor Süden von der Vermisstenstelle der Polizei zur Detektei Liebergesell wechselte. Immer noch gräbt er sich in kurzen Geschichten in das unspektakuläre Leben der kleinen Leute, die man in München in der U-Bahn oder der Kneipe nicht weiter beachtet.

Aber neben den „Süden und“-Büchern schrieb Ani auch einige längere Romane mit Tabor Süden, seinem ersten, erfolgreichsten und beliebtesten Ermittler.

So entstanden vor der zehnbändigen „Süden und“-Serie drei Einzelromane, in denen andere Charaktere im Mittelpunkt standen und nach dem Ende der ursprünglichen „Süden und“-Serie, die zwischen 2001 und 2005 erschien, 2011 „Süden“ und zwei weitere „Süden und“-Romane und für den 1. Oktober ist „M“, ein weiterer Roman mit Tabor Süden, bei Droemer als Hardcover angekündigt.

Süden und die Stimme der Angst“ gehört zu diesen älteren Werken. Der Roman erschien 2001 als Hardcover unter dem Titel „Verzeihen“ und wurde bis jetzt noch nicht als Taschenbuch veröffentlicht.

Im Mittelpunkt stehen Ariane Jennerfurt, eine HIV-infizierte Ex-Prostituierte, und Niklas Schilff, ein Ex-Starjournalist (es ging um Fake-Interviews mit US-Promis), der sie vergewaltigt, von ihrer Infektion erfährt und sie entführt. Tabor Süden und seine aus den „Süden und“-Büchern bekannten Kollegen von der Vermisstenstelle der Münchner Kripo suchen die „Frau, der die Liebe abhandengekommen ist“ (Klappentext).

Damals kam das Buch bei der Kritik gut an und ebnete mit den „Süden und“-Romanen Friedrich Anis Weg in die Herzen der Krimifans und der Literaturkritiker.

Friedrich Ani: Süden und die Stimme der Angst

Knaur, 2013

352 Seiten

8,99 Euro

Originalausgabe

Verzeihen

Droemer Verlag, 2001

Hinweise

Homepage von Friedrich Ani

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Wer lebt, stirbt“ (2007)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Der verschwundene Gast“ (2008)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Totsein verjährt nicht” (2009)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Die Tat” (2010)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden“ (2011, mit Interview)

Meine Besprechung von Friedrich Anis “Süden und die Schlüsselkinder” (2011)

Meine Besprechung von Friedrich Anis „Süden und das heimliche Leben“ (2012)

Friedrich Ani in der Kriminalakte


Vier Montage im Herbst mit und über politische Krimis – in der Hansestadt Hamburg

August 14, 2013

 

Das ist jetzt etwas für die Hamburger und alle, die nach einer Entschuldigung für einen Hamburg-Besuch suchen:

Denn der Ariadne Verlag veranstaltet mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg und dem Buchladen Osterstraße (Osterstraße 171, 20255 Hamburg) an vier Montagen (26. August, 23. September, 28. Oktober und 25. November) ab 20.00 Uhr spannende Diskussionen mit Dominique Manotti („Zügellos“), Robert Brack („Blutsonntag“, „Unter dem Schatten des Todes“), Merle Kröger („Grenzfall“), Christine Lehmann („Die Affen von Cannstatt“), Clementine Skorpil („Gefallene Blüten“), Charlotte Otter („Balthasars Vermächtnis“), Lektorin Iris Konopik und Ariadne-Verlegerin Else Laudan (hier ein aktuelles Interview mit ihr).

Die Namen verraten, dass hier „politischer Kriminalroman“ nicht als biederer Regio-Krimi mit kleiner Polit-Beigabe oder als weltumspannender Agententhriller, gerne mit einer kräftigen Portion Verschwörungstheorie, sondern als aufklärerisches Projekt verstanden wird, dass in einem Kriminalroman (vulgo einer spannenden Geschichte) die Wirklichkeit seziert wird, über Probleme aufgeklärt und Partei ergriffen wird, ohne in den biederen „Tatort“-Duktus zu verfallen.

 

Geplant sind, in den Worten der Macher:

Montag, 26. August, 20.00 Uhr

 

Krimis als Fenster zur Welt

Kriminalliteratur kann Gesellschaftsbarometer und Brücke zu fremden Kulturen sein: das Beispiel Südafrika

 

Mit Charlotte Otter und Verlegerin Else Laudan

 

Else Laudan referiert einführend zur Entwicklung und Lage des Genres, zu Erfahrungen aus dem Ariadne-Programm, zur Idee einer Politik des Kulturellen (Gramsci) mit Krimis, zum kriminalliterarischen Blick über den Tellerrand (Stichworte Welthaltigkeit, Extremistan).

Das Beispiel Südafrika: Deon Meyer, Mike Nichols und Roger Smith haben dem deutschsprachigen Publikum das Post-Apartheids-Südafrika der harten Jungs nahegebracht – vielschichtig und intelligent, aber doch irgendwie immer als Macho-Abenteuer. Der Deutsche Bernhard Naumann wagt sich an eine namibische schwarze Ermittlerin. Malla Nunn mit ihren Detectives Emmanuel Cooper und Shabalala liefert eindringlich die historische Dimension der Rassentrennungsgesellschaft.

Bei Ariadne erschien im Juli 2013 Charlotte Otters Krimi-Debüt Balthasars Vermächtnis, das in der bisher bekannten Südafrikakrimi-Palette weitere Leerstellen füllt.

Charlotte Otter liest aus Balthasars Vermächtnis (geschrieben auf Englisch, aber die Autorin lebt seit vielen Jahren in Deutschland und kennt beide Kulturen genau).

In einer offenen Diskussion könnte es um diverse Themen gehen: die südafrikanische Gesellschaft, Leser/innen-Erwartungen an politische Krimis, warum Hardboiled und Noir gerade jetzt so beliebt sind, geografische und politische Horizonterweiterung als Aufgabe von Unterhaltungsliteratur, Gender und soziale Themen u. v. m.

Montag, 23. September, 20.00 Uhr

 

Geschichte als Verbrechen

Historische Ereignisse im politischen Spannungsroman

 

Mit Clementine Skorpil und Robert Brack

 

Die österreichische Sinologin Clementine Skorpil hat einen historischen Shanghai-Krimi geschrieben, der Leben und Sterben im präkommunistischen China zeigt: „Gefallene Blüten“ spielt 1926, Protagonisten sind eine alte Frau vom Lande, die ihre verschollene Enkelin sucht, und ein junger Städter, der in Paris studiert hat und seitdem auf eine kommunistische Revolution hofft, um China aus dem Würgegriff von Kolonialisten und Triaden zu befreien. Der Krimi beleuchtet die Situation der Kurtisanen, Politik- und Geschlechterverhältnisse im Shanghai der Zwanziger, wo Kulturen aufeinanderprallen, wo die industrielle Revolution tobt, während ›fremde Teufel‹ und heimische Gangster absahnen.

Der Hamburger Robert Brack hat sich kriminalliterarisch mit den Verhältnissen im kommunistischen Polen und dem postkommunistischen Osteuropa auseinandergesetzt, in seinen Romanen „Blutsonntag“ und „Und das Meer gab seine Toten wieder“ schickt er die unerschrockene Kommunistin Klara Schindler auf Spurensuche und verschränkt zeitgeschichtliche Fakten der 1930er mit einer fiktiven Handlung, um Hintergründe und Zusammenhänge zum Leben zu erwecken (sein aktuelles Buch „Unter dem Schatten des Todes“ befasst sich mit dem Reichstagsbrand).

Beide gehen engagiert in ihren Krimis der Frage nach, auf welche Realität die kommunistische Idee einst historisch zu antworten suchte und wie sie auf die Verhältnisse prallte. Ein Abend mit Lesung, Diskussion und bunten Überlegungen zum linken historischen Spannungsroman.

Montag, 28. Oktober, 20.00 Uhr

 

Gerechtigkeit? Für wen?

Das Kriminelle im Hier und Jetzt: Standort Deutschland im patriarchalen globalisierten Kapitalismus

 

Mit Merle Kröger und Christine Lehmann

 

Die Berliner Filmemacherin und Autorin Merle Kröger und die Stuttgarter Journalistin und Autorin Christine Lehmann verbindet einiges: Beide möchten das Publikum anregen und aufklären, ohne zu belehren, beide schreiben in hoher literarischer Qualität, mit feministischer Ethik, mit unbedingtem Realismusanspruch und präziser Milieukenntnis – und mit einer Vorliebe für Themen, die in vielen Köpfen klischee- und vorurteilsbeladen sind.

Merle Krögers „Grenzfall“ (Deutscher Krimi Preis 2013, Stuttgarter Krimipreis) nimmt ins Visier, wie unsere Gesellschaft in der Auseinandersetzung mit kulturell anderen versagt, und rückt die Grenzen der europäischen Rechtsauffassung ins Bild. Stichworte: Migranten, Roma, Rechtsextreme, Europa, soziale Gerechtigkeit.

Christine Lehmanns neuer Roman „Die Affen von Cannstatt“ erzählt aus der Perspektive einer in U-Haft sitzenden Frau, die nichts verbrochen hat, aber Tochter einer gesuchten Kindsmörderin ist. Der eher düstere Roman spielt großenteils im Knast, in U-Haft und im Zoo. Stichworte: Gefangenschaft, Verbrecherinnen, Matriarchat in der Tierwelt, weibliche Aggression, Kindstötung.

Beide Autorinnen lesen aus ihren Büchern und diskutieren miteinander und mit dem Publikum. Diskussionsthemen könnten z. B. sein: Identität in unserer Kultur, Determinanten von Identität wie Arbeit, Herkunft und Geschlecht, Lebensplan und Aufgehobenheit, fiktive bzw. Serienfiguren.

Montag, 25. November, 20.00 Uhr

 

Wie Schreiben?

Spannende, entlarvende Fiktion aus realen Verbrechen: Abschlussveranstaltung mit der Grande Dame des Noir

 

Mit Dominique Manotti und ihrer Lektorin Iris Konopik als Dolmetscherin

 

Lieber als aus ihren Werken vorzulesen sucht Manotti den Dialog mit dem Publikum, was gut für eine Abschlussveranstaltung passt. Eine tolle Gelegenheit, nicht nur über die sozialkritische Kompetenz des Noir zu sprechen, sondern auch über den Prozess des Schreibens über Verbrechen, über die literarische Form und ihre Wechselwirkung mit den politischen Inhalten.

»Ich schreibe über den Verlust und die Katastrophen. Nicht der gesamte roman noir ist links. Doch findet man im Genre viele 68er, die die Hoffnungen der Epoche nicht verraten haben, viel mehr als in anderen Berufsgruppen. (…) Ich habe eine schwarze (noir) Sicht auf die Dinge, weil ich glaube, dass meine Generation die sozialen Veränderungen, die ich wollte und von denen ich träumte, nicht mehr erleben wird. (…) In unseren Romanen gehen wir zur Geschichte zurück, zur Anekdote, zu den Subjekten. Das ist eigentlich ziemlich klassisch. Wir sind Geschichtenerzähler.« (Manotti im Interview 2004)

Im Dialog mit Dominique Manotti und Iris Konopik lassen sich abschließend nochmals geballt die interessantesten Themen der vorangegangenen Veranstaltungen aufgreifen: Reflexion über Aufgaben, Möglichkeiten und literarische Herausforderungen politischer Kriminalliteratur.

 

 


„Feuchtgebiete“-Trailer entschärft

August 9, 2013

Feuchtgebiete - Plakat 4

Irgendwie schon ziemlich gaga. Denn dieser Trailer für die am 22. August startende Charlotte-Roche-Verfilmung „Feuchtgebiete“

der jetzt noch ansehbar ist, wurde von der FSK ab 12 Jahre freigegeben (Der Film ist dann FSK-16 und das finde ich okay.) und war dann doch anscheinend einigen Institutionen zu freizügig. Jedenfalls erstellte der Verleih einen garantiert jugendfreien Trailer

der schon fast John-Waters-Qualitäten (der ja auch einige liebevolle jugendfreie Versionen von seinen Nicht-jugendfreien-Filmen anfertigte) und schrieb in einer Pressemitteilung zu dem neuen Film von David Wnedt („Kriegerin“):

Aber es geht nicht nur um Kontrolle, inzwischen nehmen die Platzhirsche aus den USA auch endlich ihre erzieherische Aufgabe wahr, die deutsche Jugend vor der sexuellen Verrohung zu schützen: So wurde der Trailer zum Kinofilm FEUCHTGEBIETE – leichtsinnigerweise von der FSK ab 12 Jahren freigegeben – von Facebook, Google & YouTube wegen „sexuell expliziter und aufreizender Inhalte“ als nicht jugendfrei von ihren Plattformen verbannt bzw. für werbliche Nutzungen gesperrt. Endlich nimmt sich jemand der Sache an und greift durch!

Aus Rücksicht auf unsere amerikanischen Freunde, aber auch alle Menschen, die sich schon beim Anblick ihres eigenen Körper ekeln, wollen wir helfen, unsere Jugend zu schützen. Daher bieten wir ab sofort eine zensierte Version des Kinotrailers zu FEUCHTGEBIETE an. 100% jugendfrei. Versprochen!

Hm, warum sollte es den „Feuchtgebieten“ besser als der „Zeit“ gehen, die bei Facebook ja mal Probleme wegen einer Ausgabe des Zeit-Magazins, das sich um ein männliches Geschlechtsteil drehte, bekam.

Ach ja: die Facebook-Seite für „Feuchtgebiete“ ist „derzeit nicht verfügbar“. Jedenfalls für mich.

 


Ein einstündiges Interview mit William Friedkin

August 1, 2013

In den USA veröffentlichte Regisseur William Friedkin (The French Connection, The Exorcist, Cruising, To Live and Die in L. A.) seine fünfhundertseitige Autobiographie „The Friedkin Connection: A Memoir“ (Gleich auf die Leseliste!) und das war für Allison Hope Weiner die Gelegenheit den legendären Regisseur im April 2013 in ihre Sendung einzuladen:

Hörens- und sehenswert!

 


Die Krimizeit-Bestenliste August 2013

August 1, 2013

 

Also, dann. Die Herren Krimikritiker empfehlen in ihrer August-Bestenliste diese mörderischen Werke dem geneigten, lesekundigen Kriminalromanfan:

1 (-) Dominique Manotti: Zügellos

2 (1) Patrícia Melo: Leichendieb

3 (5) Lavie Tidhar: Osama

4 (2) Warren Ellis: Gun Machine

5 (-) Adrian McKinty: Der katholische Bulle

6 (-) Dror Mishani: Vermisst

7 (4) Arne Dahl: Bußestunde

8 (9) Stephen Dobyns: Das Fest der Schlangen

9 (-) Matthew Stokoe: Empty Mile

10 (-) Hjorth &Rosenfeldt: Die Toten, die niemand vermisst

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

 


Erster Materialrundumschlag für „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz

Juli 31, 2013

Edgar Reitz (Homepage), der in den Achtzigern mit seiner TV-Serie „Heimat“ (einer Chronik des Jahrhunderts, spielend in dem fiktiven Hunsrück-Ort Schabbach) zeigte, was im Fernsehen alles möglich und heute unvorstellbar ist, mit „Die zweite Heimat – Chronik einer Jugend“ (1992) und „Heimat 3 – Chronik einer Zeitenwende“ (2004) würdig fortsetzte, hat jetzt, für das Kino, „Die andere Heimat“ gedreht.

Die Weltpremiere ist auf dem Internationalen Film Festival Venedig. Der deutsche Kinostart ist am 3. Oktober und ich freue mich schon riesig auf den Film

Die offizielle Synopse:

Als in der Mitte des 19. Jahrhunderts Hungersnöte, Armut und Willkürherrschaft die Menschen niederdrückten, sind Hunderttausende aus Deutschland ins ferne Südamerika ausgewandert. Auch Jakob versucht alle Grenzen hinter sich zu lassen, die einem Bauernjungen in dieser Zeit gesetzt sind. Er liest jedes Buch, dessen er habhaft werden kann, er studiert die Sprachen der Urwaldindianer, er entwirft Pläne für die romantischsten Abenteuer in den Wäldern Brasiliens und beschreibt seinen Aufbruch aus dem Hunsrück in einem erstaunlichen Tagebuch, das nicht nur seine Geschichte und seine Gedanken wiedergibt, sondern das Lebensbild einer ganzen Zeit. In den Strudel von Jakobs Träumen werden alle gesogen, die ihm begegnen: Seine von Mühsal und Arbeit geplagten Eltern, sein streitbarer, älterer Bruder Gustav und vor allem das schöne Jettchen, die Tochter eines verarmten Edelsteinschleifers und ihre beste Freundin Florinchen. Was kann es in dieser kargen Bauernwelt schöneres geben, als Jakobs Erzählungen zu folgen und mit ihm Pläne zu schmieden für ein glücklicheres Leben jenseits des Weltmeeres? Die Sehnsucht der jungen Menschen droht immer wieder zu zerbrechen – an der Unwissenheit der Zeit und an Krankheiten; an Tod und Naturkatastrophen, die über das Land hereinbrechen. Die Rückkehr des Bruders Gustav aus dem preußischen Militärdienst gibt den Anstoß für Ereignisse, die die Liebe zwischen Jakob und Jettchen jäh erschüttern und Jakobs Leben in eine völlig unerwartete Richtung lenken wird.

Edgar Reitz ist mit seinem neuen Film ein Ausnahmewerk, ein filmisches Epos gelungen, das in der heutigen Filmlandschaft kaum einen Vergleich finden wird. Auf Breitwand gedreht, entstanden unter der Kamera von Gernot Roll gewaltige Bilder, die ein Hunsrückdorf aus dem 19. Jahrhundert lebendig werden lassen und den Zuschauer auf eine Zeitreise einladen. Detailversessen in Ausstattung, Szenenbild und Kostüm, unterstützt durch ein junges Schauspieler-Ensemble, allen voran Jan Schneider als Jakob, Maximilian Scheidt als Gustav, Antonia Theresa Bill als Jettchen und Philine Lembeck als Florinchen, sowie Marita Breuer („Heimat“) als Mutter Simon, ist DIE ANDERE HEIMAT – CHRONIK EINER SEHNSUCHT eine bewegende Familien- und Liebesgeschichte voller Emotionalität und Sinnlichkeit.
„Edgar Reitz ist ein großes episches Werk gelungen, das zeitlos in die Filmgeschichte eingehen wird“, beurteilt die Jury der FBW zur Vergabe des Prädikats „besonders wertvoll“.
Darüber hinaus wirft der Film wie selbstverständlich genau die Fragen auf, die aktueller kaum sein könnten: die Frage nach Zugehörigkeit, Freiheit der Gedanken, und was man heute noch als Heimat benennen und wie stark eine Sehnsucht nach einem besseren Leben sein kann.

Die ersten drei Trailer:

Bei den Trailern ist klar, dass „Die andere Heimat“ ein ungewöhnlicher Film sein wird, der in jedem Fall grandios sein wird. Entweder grandios grandios oder grandios gescheitert.

Es gibt den Mitschnitt der Pressekonferenz zum Drehstart:

Ein kurzer Bericht vom Drehort

Und im September erscheint ein Buch zum Film:

Reitz - Die andere Heimat - Filmbuch

Edgar Reitz: Chronik einer Sehnsucht – Die andere Heimat

Schüren, 2013

240 Seiten

19,90 Euro

 

 


Horst Eckert über seinen neuen Thriller „Schwarzlicht“

Juli 19, 2013

Bis zur Veröffentlichung von „Schwarzlicht“, dem neuen Thriller von Horst Eckert, am 20. September (also ziemlich genau zur Bundestagswahl), dauert es noch einige Tage.

Aber die ersten Clips mit Horst Eckert zum Buch sind schon online:

Eine Lesereise gibt es auch.

Meine Besprechung gibt es zum Erscheinungstermin.

Darum geht es in „Schwarzlicht“:

Walter Castorp ist tot.

Der Ministerpräsident von NRW, ertrunken in seinem Swimmingpool. Sechs Tage vor der Wahl.

Vincent Veih leitet die Ermittlungen. Der Hauptkommissar ist gerade erst zum Leiter des KK11 ernannt worden. Nicht alle Kollegen sind davon begeistert. Auch seine Mutter nicht. Die Ex-Terroristin hat den Großteil ihres Lebens in Haft verbracht. Sein Großvater hingegen wäre stolz auf ihn gewesen – doch das ist eine andere Geschichte …

Als alle Spuren auf einen Mord deuten, gerät Vincent auch unter politischen Druck. Doch er ermittelt gegen alle Widerstände. Denn Gerechtigkeit geht Vincent über alles. Auch wenn es bedeutet, dass er sich seiner eigenen Vergangenheit stellen muss …

Horst Eckert: Schwarzlicht

Wunderlich, 2013

384 Seiten

19,95 Euro

 

 


Die Dagger 2013 – die ersten Gewinner und weitere Nominierungen

Juli 19, 2013

Die British Crime Writers’ Association (CWA) hat ihre ersten diesjährigen Daggers vergeben:

The CWA International Dagger (gemeinsam)

Alex, von Pierre Lemaitre, übersetzt von Frank Wynne (Quercus)

The Ghost Riders of Ordebec, von Fred Vargas, übersetzt von Siân Reynolds (Harvill Secker)

nominiert

The Missing File, von D.A. Mishani, übersetzt von Steven Cohen (Quercus)

Two Soldiers, von Anders Roslund and Börge Hellström, übersetzt von Kari Dickson (Quercus)

Death in Sardinia, von Marco Vichi, übersetzt von Stephen Sartarelli (Hodder & Stoughton)

The Collini Case, von Ferdinand von Schirach, übersetzt von Anthea Bell (Michael Joseph)

The CWA Non-Fiction Dagger

Midnight in Peking, von Paul French (Penguin Viking)

nominiert

The Boy in the River, von Richard Hoskins (Pan Macmillan)

Against a Tide of Evil, von Mukesh Kapila, mit Damien Lewis (Mainstream)

A Fine Day for a Hanging, von Carol Ann Lee (Mainstream)

Injustice, von Clive Stafford Smith (Random House)

Murder at Wrotham Hill, von Diana Souhami (Quercus)

The CWA Ellis Peters Historical Dagger

The Scent of Death, von Andrew Taylor (HarperCollins)

nominiert

The Heretics, von Rory Clements (John Murray)

Pilgrim Soul, von Gordon Ferris (Corvus)

The Paris Winter, von Imogen Robertson (Headline)

Dead Men and Broken Hearts, von Craig Russell (Quercus)

The Twelfth Department, von William Ryan (Mantle)

The CWA Short Story Dagger

Come Away with Me, von Stella Duffy (aus The Mammoth Book of Best British Crime, Volume 10, herausgegeben von Maxim Jakubowski; Constable)

nominiert

Method Murder, von Simon Brett (aus The Mammoth Book of Best British Crime, Volume 10)

Stairway C, von Piero Colaprico (aus Outsiders, herausgegeben von Ben Faccini; MacLehose Press)

The Case of Death and Honey, von Neil Gaiman (aus The Mammoth Book of Best British Crime, Volume 10)

Ferengi, von Carlo Lucarelli (aus Outsiders)

Lost and Found, von Zoë Sharp (aus Vengeance, herausgegeben von Lee Child; Corvus)

The CWA Dagger in the Library

Belinda Bauer

nominiert

Alison Bruce

Gordon Ferris

Christopher Fowler

Elly Griffiths

Michael Ridpath

The CWA Debut Dagger

Finn Clarke (UK), Call Time

nominiert

Aine Oomhnaill (Ireland), The Assassin’s Keeper

Sue Dawes (UK), TAG

Alex Sweeney (UK), Working in Unison

Marie Hannan-Mandel (USA), Lesson Plan for Murder

Ron Puckering (UK), Honour or Justice

David Evans (UK), Torment

Jayne Barnard (Canada), When the Bow Breaks

D.B. Carew (Canada), Fighting Darkness: The Killer Trail

Mike Craven (UK), Born in a Burial Gown

Emma Melville (UK), The Journeyman

Joanna Dodd (UK), A Cure for All Evils

Diamond Dagger

Lee Child

Außerdem wurden einige Longlists, die später zu Shortlists werden, veröffentlicht:

The CWA Gold Dagger

Rubbernecker, von Belinda Bauer (Bantam/Transworld)

The Shining Girls, von Lauren Beukes (HarperCollins)

Tequila Sunset, von Sam Hawken Serpent’s Tail)

Dead Lions, von Mick Herron (Soho Crime)

Rage Against the Dying, von Becky Masterman (Orion)

Breakdown, von Sara Paretsky (Hodder & Stoughton)

Say You’re Sorry, von Michael Robotham (Sphere)

The Kings of Cool, von Don Winslow (Heinemann)

The CWA Ian Fleming Steel Dagger

Ghostman, von Roger Hobbs (Transworld) (deutsche Ausgabe erscheint am 22. Juli bei Goldmann; Verfilmung geplant)

The Uninvited, von Liz Jensen (Bloomsbury)

The Necessary Death of Lewis Winter, von Malcolm Mackay (Pan Macmillan)

Ratlines, von Stuart Neville (Random House)

The Sentinel, von Mark Oldfield (Head of Zeus)

The Poison Tide, von Andrew Williams (John Murray)

Capital Punishment, von Robert Wilson (Orion)

The CWA John Creasey Dagger

Ghostman, von Roger Hobbs (Doubleday)

Something You Are, von Hanna Jameson (Head of Zeus)

The Necessary Death of Lewis Winter, von Malcolm Mackay (Mantle)

Rage Against the Dying, von Becky Masterman (Orion)

Norwegian von Night, von Derek B. Miller (Faber and Faber)

Shadow of the Rock, von Thomas Mogford (Bloomsbury)

The City of Shadows, von Michael Russell (Avon)

City of Blood, von M.D. Villiers (Harvill Secker).

(via The Rap Sheet)


Erster Trailer für „Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt“ veröffentlicht

Juli 18, 2013

Alex Gibneys sehenswerter Wikileaks-Film „We steal Secrets“ läuft noch in den Kinos, da kündigt sich schon der erste Spielfilm über Wikileaks und die Geschichte von Julian Assange (Benedict Cumberbatch) und Daniel Domscheit-Berg (Daniel Brühl) an. Regie führte Bill Condon, das Drehbuch ist von Josh Singer.

Der Kinostart von „Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt“ ist am 31. Oktober. Der Trailer ist vor allem dunkel:


Die Gewinner des Thriller Award 2013

Juli 15, 2013

Jetzt ist es amtlich: die Autorenvereinigung International Thriller Writers (ITW) hat am Wochenende die diesjährigen Thriller Awards an folgende Thriller verliehen:

Best Hardcover Novel

Spilled Blood, von Brian Freeman (SilverOak)

nominiert

The Trinity Game, von Sean Chercover (Thomas & Mercer)

The Survivor, von Gregg Hurwitz (St. Martin’s Press)

Catch Me, von Lisa Gardner (Dutton)

Defending Jacob, von William Landay (Delacorte Press)

Best First Novel

The 500, von Matthew Quirk (Reagan Arthur)

nominiert

Don’t Ever Get Old, von Daniel Friedman (Minotaur)

The Professionals, von Owen Laukkanen (Putnam)

The Expats, von Chris Pavone (Crown)

Black Fridays, von Michael Sears (Putnam)

Best Paperback Original Novel

Lake Country, von Sean Doolittle (Bantam)

nominiert

Pines, von Blake Crouch (Thomas & Mercer)

And She Was, von Alison Gaylin (Harper)

The Wicked Girls, von Alex Marwood (Penguin)

Night Blind, von Michael W. Sherer (Thomas & Mercer)

Best Short Story

Lost Things, von John Rector (Thomas & Mercer e-book)

nominiert

The Devil to Pay, von David Edgerley Gates (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, April 2012)

The Street Ends at the Cemetery, von Clark Howard (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], August 2012)

The Consumers, von Dennis Lehane (aus Mystery Writers of America Presents: Vengeance, herausgegeben von Lee Child; Mulholland Books)

The History Lesson, von Gordon McEachern (EQMM, Mai 2012)

Best Young Adult Novel

False Memory, von Dan Krokos (Hyperion)

nominiert

Don’t Turn Around, von Michelle Gagnon (HarperCollins)

If We Survive, von Andrew Klavan (Thomas Nelson)

Crusher, von Niall Leonard (Delacorte)

Dark Eyes, von William Richter (Razorbill)

Best E-Book Original Novel

Blind Faith, by C.J. Lyons (C.J. Lyons)

nominiert

Pandora’s Temple, von Jon Land (Open Road)

Huntress Moon, von Alexandra Sokoloff (Alexandra Sokoloff)

Dead End Deal, von Allen Wyler (Astor + Blue Editions)

Dead Wrong, von Allen Wyler (Astor + Blue Editions)

Thriller Master

Anne Rice

Literary Silver Bullet Award

Steve Berry

Corporate Silver Bullet Award

USO

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!

(via The Rap Sheet)

 

 


Sam Mendes inszeniert den nächsten James-Bond-Film

Juli 12, 2013

In der Pressemitteilung von Sony Pictures steht auch, dass Daniel Craig wieder James Bond spielt (keine Neuigkeit), dass John Logan das Drehbuch schreibt (er war auch einer der „Skyfall“-Autoren) und dass der Film Ende Oktober 2015 (!) in die Kinos kommt:

Die Produzenten Michael G. Wilson und Barbara Broccoli, EON Productions; Gary Barber, Chairman & CEO, Metro-Goldwyn-Mayer; Michael Lynton, CEO, Sony Entertainment, Inc, und Amy Pascal, Co-Chairman of Sony Pictures Entertainment, gaben bekannt, dass Daniel Craig im 24. James Bond Film erneut als der legendäre britische Geheimagent zurückkehren wird, und dass auch Sam Mendes zurückkehren wird, um nach einem Drehbuch von John Logan Regie zu führen. Der Film wird in Großbritannien am 23. Oktober 2015 in die Kinos kommen
SKYFALL™, der 23. James Bond Film, hat weltweit 1,1 Milliarden Dollar eingespielt und in Großbritannien eine neue Bestmarke als der finanziell erfolgreichste Film aller Zeiten gesetzt.
Außerdem war SKYFALL™ der meistverkaufte Bond Film auf DVD/Blu-ray und der von Kritikern meistgelobte Film in der Geschichte der langlebigsten Film-Franchise der Welt.

Wilson und Broccoli kommentierten die Ankündigung wie folgt: „Nach dem außergewöhnlichen Erfolg von SKYFALL, sind wir begeistert, erneut mit Daniel Craig, Sam Mendes und John Logan zusammenarbeiten zu können.“

„Ich bin sehr froh, dass es mir die Produzenten ermöglicht haben, bei Bond 24 die Regie zu übernehmen, indem sie mir die Zeit gegeben haben, die ich brauche, um all meinen Verpflichtungen am Theater nachkommen zu können. Ich freue mich sehr darauf, die Zügel wieder in die Hand zu nehmen und zum zweiten Mal mit Daniel Craig, Michael G. Wilson und Barbara Broccoli zu arbeiten,“ sagte Mendes.

Barber fügte hinzu: „Wir sind begeistert, dass wir für das nächste großartige Bond-Abenteuer das außerordentliche Talent von Regisseur Sam Mendes erneut mit dem unseres Stars Daniel Craig bündeln können. Wie der phänomenale Erfolg unserer letzten Zusammenarbeit mit EON Productions und Sony unter Beweis gestellt hat, hat das unglaubliche Vermächtnis dieser 51 Jahre alten Franchise bis heute nichts von ihrer Anziehungskraft eingebüßt.“

Lynton und Pascal sagten: „Es ist ein Privileg, an den Bond-Filmen mitarbeiten zu dürfen. EON, John Logan und Sam Mendes haben einen herausragenden Nachfolger für SKYFALL ausgearbeitet, und wir, ebenso wie unsere Partner bei MGM, können es kaum abwarten, dieses neue Kapitel mit dem Publikum in aller Welt zu teilen.“


Die KrimiZeit-Bestenliste Juli 2013

Juli 5, 2013

 

Nach Ansicht der KrimiZeit-Kritiker verdienen diese Kriminalromane eine besondere Beachtung:

1 (1) Patrícia Melo: Leichendieb

2 (-) Warren Ellis: Gun Machine

3 (2) Robert Hültner: Am Ende des Tages

4 (-) Arne Dahl: Bußestunde

5 (-) Lavie Tidhar: Osama

6 (3) Olen Steinhauer: Die Spinne

7 (8) Matthias Wittekindt: Marmormänner

8 (5) Sara Gran: Das Ende der Welt

9 (-) Stephen Dobyns: Das Fest der Schlangen

10 (9) Mark Peterson: Flesh & Blood

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Ziemlich viel (Melo, Ellis, Steinhauer, Wittekindt, Dobyns, Peterson) liegt auch auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Neben dem neuen Roman „Schwarzes Licht“ von Horst Eckert, der Ende September erscheint, Roger Hobbs „Ghostman“ (erscheint am 22. Juli und die Verfilmung ist auf einem guten Weg), Dominique Manottis „Zügellos“ und Dan Simmons und Gordon Ferris will ich auch noch unbedingt lesen. Um nur einige Bücher zu nennen.


Die Shamus-Nominierungen 2013

Juni 27, 2013

 

Die Private Eye Writers of America (PWA) haben die Finalisten für den diesjährigen Shamus Award bekannt gegeben:

Best Hardcover P.I. Novel

Robert B. Parker’s Lullaby, von Ace Atkins (Putnam)

Taken, von Robert Crais (Putnam)

Hunting Sweetie Rose, von Jack Fredrickson (Minotaur)

Blues in the Night, von Dick Lochte (Severn House)

The Other Woman, von Hank Phillippi Ryan (Forge)

Best First P.I. Novel

Hush Money, von Chuck Greaves (Minotaur)

Murder Unscripted, von Clive Rosengren (Perfect Crime)

Black Fridays, von Michael Sears (Putnam)

Racing the Devil, von Jaden Terrell (Permanent Press)

The Twenty-Year Death, von Ariel S. Winter (Hard Case Crime)

Best Original Paperback P.I. Novel

Death Warmed Over, von Kevin J. Anderson (Kensington)

And She Was, von Alison Gaylin (Harper)

Archie Meets Nero Wolfe, von Robert Goldsborough (The Mysterious Press/Open Road)

False Negative, von Joseph Koenig (Hard Case Crime)

Pulse, von John Lutz (Kensington)

Best P.I. Short Story

• “The Sequel,” von Jeffery Deaver (The Strand Magazine, November-Februar 2012-2013)

• “After Cana,” von Terence Faherty (Ellery Queen Mystery Magazine, September/Oktober, 2012)

• “O’Nelligan and the Lost Fates,” von Michael Nethercott (Alfred Hitchcock Mystery Magazine [AHMM], März 2012)

• “Illegitimati Non Carborundum,” von Stephen D. Rogers (Crimespree Magazine, Mai/Juni 2012)

• “Ghost Negligence,” von John Shepphird (AHMM, Juli/August 2012)

Best Indie P.I. Novel

Stranger in Town, von Cheryl Bradshaw (CreateSpace)

Enamored, von O’Neil De Noux (CreateSpace)

One-Eyed Jack, von Christopher J. Lynch (CreateSpace)

White Heat, von Paul D. Marks (Timeless Skies)

Devil May Care, von James Mullaney (James\Mullaney#Books)

Die Preisverleihung ist am Freitag, den 20. September auf der Bouchercon in Albany, New York.

So liebe Verlage: jetzt übersetzt bitte einige der Bücher.

(via The Rap Sheet)


Sprachlos…

Juni 8, 2013

Das Interview mit Clemens Arzt zum Polizekessel in Frankfurt/Main während der Blockupy-Demo ist lesenswert, aber die „Frankfurter Rundschau“ tut alles, um vom Text abzulenken:

Screenshot_1

Und wenn man das „Fenster schließen“ will, poppt ein neues Fenster auf. – – – Liebe FR, besser kann man wirklich nicht für Werbeblocker werben.


Die KrimiZeit-Bestenliste Juni 2013

Juni 7, 2013

Voilà, die KrimiZeit-Bestenliste für den Sommermonat Juni:

1 (-) Patrícia Melo: Leichendieb

2 (3) Robert Hültner: Am Ende des Tages

3 (4) Olen Steinhauer: Die Spinne

4 (7) Daniel Suarez: Kill Decision

5 (1) Sara Gran: Das Ende der Welt

6 (2) Giancarlo de Cataldo: Der König von Rom

7 (-) Giampaolo Simi: Vater. Mörder. Kind.

8 (5) Matthias Wittekindt: Marmormänner

9 (-) Mark Peterson: Flesh & Blood

10 (9) Cathi Unsworth: Opfer

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Na, dann: fröhliches Lesen. Einiges liegt ja auch – immer noch – auf meinem Zu-Lesen-Stapel.


Terrence-Malick-Tage im Arsenal – und eine Buchvorstellung

Mai 11, 2013

Bis zum Kinostart von „To the Wonder“, dem neuen Spielfilm von Terrence Malick, am 30. Mai dauert es noch einige Tage. Genug Zeit, um sich noch einmal seine Filme anzusehen. Am Besten natürlich auf der großen Leinwand und die Berliner müssen sich dafür nur in die U-Bahn zum Potsdamer Platz setzen. Denn das Kino Arsenal zeigt in einer Werkschau alle Filme von Terrence Malick und die Dokumentation „Rosy-Fingered Dawn: A Film on Terrence Malick“ (Italien 2002).

Am Sonntag, den 12. Mai, wird die Reihe um 19.30 Uhr mit Malicks Debütfilm „Badlands“ und der Präsentation von Dominik Kamalzadeh und Michael Peklers Buch „Terrence Malick“ eröffnet.

In „Terrence Malick“ beschäftigen sich die beiden Filmjournalisten, sehr informativ, mit einzelnen Aspekten seines Werkes, versuchen das Leben des notorisch verschwiegenen Malick zu durchleuchten und besprechen, mit vielen Bildern, jeden seiner sechs Filme, von denen vor allem seine beiden ersten Filme „Badlands“ und „Days of Heaven“ aufgrund der Bilder Kultstatus genießen. Es sind auch meine beiden Lieblings-Malicks. „The Thin Red Line“ ist eine starbesetzte Meditation über den Krieg, die mir gefiel, aber einige meiner Kumpels für den langweiligsten Film ihres Lebens hielten. „The New World“ ist Malicks Version der Begegnung von John Smith mit der Indianerprinzessin Pocahontas. Der Film existiert in verschiedenen Fassungen. Am 26. Mai zeigt das Arsenal auch den gut dreistündigen, in Deutschland nicht veröffentlichten Extended Cut auf der großen Leinwand.

Endgültig esoterisch wurde es mit „The Tree of Life“, einem fulminantem Langweiler, und „To the Wonder“, der „The Tree of Life“ mit kürzerer Laufzeit und ohne Dinosaurier ist. Aber vielleicht verstehe ich nach der Lektüre von „Terrence Malick“ „To the Wonder“ besser und finde den Film gar nicht mehr soo schlecht.

Sehr gut finde ich jedenfalls die Arsenal-Filmreihe und Dominik Kamalzadeh und Michael Peklers Buch „Terrence Malick“.

Die Filme von Terrence Malick

Badlands, USA 1973 (Badlands – Zerschossene Träume), mit Martin Sheen, Sissy Spacek, Warren Oates

Days of Heaven, USA 1978 (In der Glut des Südens), mit Richard Gere, Brooke Adams, Sam Shepard

The Thin Red Line, USA 1998 (Der schmale Grad), mit Sean Penn, Adrien Brody, Jim Caviezel, Ben Chaplin, George Clooney, John Cusack, Woody Harrelson, Elias Koteas, Jared Leto, Nick Nolte, John Savage, John Travolta

The New World, USA 2005, mit Colin Farrell, Q’orianka Kilcher, Christopher Plummer, Christian Bale, Wes Studi, David Thewlis

The Tree of Life, USA 2011, mit Brad Pitt, Sean Penn, Jessica Chastain,

To the Wonder, USA 2012, mit Ben Affleck, Olga Kurylenko, Rachel McAdams, Javier Bardem

Das Buch über Terrence Malick

Kamalzadeh - Pekler - Terrence Malick - 4

Dominik Kamalzadeh/Michael Pekler: Terrence Malick

Schüren, 2013

208 Seiten

19,90 Euro

Hinweise

AllMovie über Terrence Malick

Rotten Tomatoes über Terrence Malick

Wikipedia über Terrence Malick (deutsch, englisch)


Gratis-Comic-Tag 2013: viele, viele gute Comics für lau

Mai 10, 2013

 

Ist schon wieder ein Jahr um? Denn am Samstag, den 11. Mai (also ungefähr heute), ist wieder Gratiscomictag. Am bewährten Konzept wurde auch im vierten Jahr nichts geändert: Zweihundert Comichändler und Buchhandlungen mit einer guten Comicabteilung geben an dem Tag extra für den Tag produzierte Comichefte ab. Die dreißig Hefte sind von achtzehn verschiedenen Verlagen, von kleinen bis hin zu großen Verlagen, von bekannten Namen bis hin zu Newcomern, von Cartoons über Comics für Kinder hin zu avancierten Graphic Novels, die zeigen, was eine Bildergeschichte alles leisten kann.

Also von „Hägar, der Schreckliche“ über „Donald Duck“, „Batman/Superman Adventures“ und „Before Watchmen“ (die Vorgeschichten zu Alan Moore/Dave Gibbons‘ kongenialem „The Watchmen“) hin zu „U-Comix“ (nach 16 Jahren back in the game) und Joe Dalys „Der rote Affe“, der stilistisch etwas an Art Spiegelmans „Maus“ erinnert. Denn Dalys Erzähler Dave, der etwas wie ein Affe aussieht und Affenfüße hat, ist ein in Kapstadt lebender Zeichner, der mit Auftragszeichnungen von Ziegelsteinen sein Leben fristet und gerne ein richtiger Comiczeichner wäre. In dem Gratiscomicheft „Der undichte Cellokoffer“ (avant-verlag) hat er einen richtigen Pechtag: zuerst ist sein Auftraggeber mit seinen Zeichnungen unzufrieden, dann setzt er seine Wohnung unter Wasser, wird von seiner Freundin verlassen und hat Ärger mit seinem Obermieter, einem bedrohlichen Brutalo. Auch sein bester Freund Paul, so etwas wie der südafrikanische Dude (Remember „The Big Lebowski“?), hält von der Arbeit ab.

Der rote Affe“ ist ein witziger Blick in den Alltag eines Künstlers, bis Dave den Grund für den Lärm in der über ihm liegenden Wohnung herausfinden will und sein Tag wird noch schlimmer.

Gratis-Comic-Tag 2013 - Doppeltes Glück mit dem roten AffenGratis-Comic-Tag 2013 - Before Watchmen

Pünktlich zum neuen Raumschiff-Enterprise-Film „Stark Trek into Darkness“ gibt es, wie schon bei dem vorherigen Raumschiff-Enterprise-Film, die Vorgeschichte zum Film als Comic. Wobei „Star Trek – Countdown to Darkness“ (Cross Cult) nichts über die Filmgeschichte verrät (ich würde sogar zögern, die Geschichte „Vorgeschichte zum Film“ zu nennen), ist der Auftakt der von Autor Mike Johnson und Zeichner David Messina erfundenen Geschichte spannend. Captain Kirk und seine Männer sollen dem Klasse-M-Planeten Phaedus einen „Scannen und weg“-Kurzbesuch abstatten. Die dortigen Bewohner sind ungefähr auf dem technologischem Stand des Römischen Imperiums. Da bemerken sie ein hochfrequentes Energiefeld, über das die Bewohner nicht verfügen sollten. Kirk und Spock machen sich auf den Weg zum Planeten – und erleben ihr blaues Wunder. Das Heft endet mit einem wirklich bösen Cliffhanger, der neugierig auf die weitere Geschichte macht.

Mit „Super Dinosaur“ (Cross Cult) hat der umtriebige „The Walking Dead“-Erfinder Robert Kirkman eine neue Serie begonnen, die sich wirklich von seinen anderen Serien unterscheidet. Denn „Super Dinosaur“ ist für Kinder. Ein, so Kirkman, „Pixar-Film auf Papier“. Im Mittelpunkt steht Derek Dynamo. Der Elfjährige bezeichnet sich selbst, unbescheiden, als „grandios“ und er hat viele „coole“ Dinge. Sein Freund ist „Super Dinosaur“, ein drei Meter großer Tyrannosaurus Rex, der Video-Spiele liebt und ihm gegen Max Maximus, der die Welt erobern möchte, hilft. Während die ersten Seiten von dem Serienauftakt „Super Dinosaur“ noch wie eine kindlich-infantile Endlosklopperei wirken, wird es schon schnell ernster. Denn Dr. Dexter Dynamo, der Vater von Derek, verliert sein Gedächtnis und Derek will das vor ihm verheimlichen.

Gratis-Comic-Tag 2013 - BarracudaGratis-Comic-Tag 2013 - Der Narwal

Die in sich abgeschlossene Geschichte „96 Stunden“ (Epsilon) aus der inzwischen 13-teiligen „Rubine“-Serie von Boyan, Dragan de Lazare, Francois Walthéry und Mythic steht fest im frankobelgischen Comic und wer noch nichts von „Rubine“ gehört hat, dürfte anfangs etwas verwirrt sein. Denn die Autoren erzählen die Geschichte strikt chronologisch (ich hätte eine Rückblendenstruktur bevorzugt). Daher dauert es einige Zeit, bis die Polizistin Rubine von der Chicagoer Polizei ihren ersten Auftritt hat und der Fall mit der verschollenen Haushälterin des Bürgermeisters, die eine vor über zehn Jahren verurteilte Mörderin ist, ins Rollen kommt. Denn die Mörderin hat jetzt im Fernsehen den Mann, den sie ermordet haben soll, quicklebendig gesehen.

Gratis-Comic-Tag 2013 - The ChangerGratis-Comic-Tag 2013 - Welten des Schreckens

Und Weissblech Comics bringt mit drei Kurzcomics die „Welten des Schreckens“ mit einem entzückendem Monstercover zum Gratiscomictag. Um Monster geht es in „Jäger und Gejagte“ mit der Urzeit-Amazone Kala, die mit dem verletzten Tik-Tik und ihrem Echsenbruder Tyr vor einem Menschenfresserstamm flüchtet und auf ihrer Flucht einer riesigen Raubechse begegnen, die sie als Nachtisch betrachtet.

In „Krogans Buch“ geht es in eine Zukunft, die sich kaum von Kalas Urzeit-Welt unterscheidet, außer dass einige Menschen noch lesen können und in der verbotenen Zone solche Bücher sind. Gulbur macht sich auf den Weg.

Am besten gefiel mir in „Welten des Schreckens“ die in sich abgeschlossene Horrorgeschichte „Phantome im Paradies“, mit einer grandiosen Pointe, über seltsame Männer, die in einer von Grachten durchzogenen, am Wasser gelegenen Kleinstadt auftauchen.

Gratis-Comic-Tag 2013 - Malcolm MaxGratis-Comic-Tag 2013 - Resident Evil

Außerdem gibt es die Dystopie „Skull Party“ (Carlsen Comics/Manga!), „Donald Duck“ (Ehapa Comic Collection), „Hägar, der Schreckliche“ (Ehapa Comic Collection), „Resident Evil“ (Kazé), „Marvel Now“ (Panini Comics), „Before Watchmen: Rorschach“ (Panini Comics), den Beginn der Steampunk-Mystery-Serie „Malcolm Max“ (Splitter Verlag), die Dystopie „Hades Syndrom: Crossfire Teil 1“ (Thenextart) und von den neuen Verlagen Comics etc. und dani books „Piccolo Großband“ und Monster Allergy“.

Es gibt also einiges zu Entdecken. Hier gibt es einen Überblick über alle Gratis-Comics (da dürften auch einige künftige Sammlerstücke drunter sein) und hier erfahrt ihr, wo ihr einen oder mehrere der 300.000 Gratiscomics bekommt.


Die Edgar-Gewinner 2013

Mai 6, 2013

 

Die Mystery Writers of America haben den diesjährigen Edgar-Allan-Poe-Preis an folgende Werke verliehen:

Best Novel

Live by Night, von Dennis Lehane (Morrow)

nominiert

The Lost Ones, von Ace Atkins (Putnam)

The Gods of Gotham, von Lyndsay Faye (Putnam)

Gone Girl, von Gillian Flynn (Crown)

Potboiler, von Jesse Kellerman (Putnam)

Sunset, von Al Lamanda (Five Star)

All I Did Was Shoot My Man, von Walter Mosley (Riverhead)

Best First Novel by an American Author

The Expats, von Chris Pavone (Crown)

nominiert

The Map of Lost Memories, von Kim Fay (Ballantine)

Don’t Ever Get Old, von Daniel Friedman (Minotaur/Thomas Dunne)

Mr. Churchill’s Secretary, von Susan Elia MacNeal (Bantam)

The 500, von Matthew Quirk (Reagan Arthur)

Black Fridays, von Michael Sears (Putnam)

Best Paperback Original

The Last Policeman, von Ben H. Winters (Quirk)

nominiert

Complication, von Isaac Adamson (Soft Skull Press)

Whiplash River, von Lou Berney (Morrow)

Bloodland, von Alan Glynn (Picador)

Blessed Are the Dead, von Malla Nunn (Emily Bestler)

Best Fact Crime

Midnight in Peking: How the Murder of a Young Englishwoman Haunted the Last Days of Old China, von Paul French (Penguin)

nominiert

Devil in the Grove: Thurgood Marshall, the Groveland Boys, and the Dawn of a New America, von Gilbert King (Harper)

More Forensics and Fiction: Crime Writers’ Morbidly Curious Questions Expertly Answered, von D.P. Lyle (Medallion)

Double Cross: The True Story of the D-Day Spies, von Ben Macintyre (Crown)

The People Who Eat Darkness: The True Story of a Young Woman Who Vanished from the Streets of Tokyo–and the Evil that Swallowed Her Up, von Richard Lloyd Parry (Farrar Straus & Giroux)

Best Critical/Biographical

The Scientific Sherlock Holmes: Cracking the Case with Science and Forensics, von James O’Brien (Oxford University Press)

nominiert

Raymond Chandler’s Philip Marlowe: The Hard-boiled Detective Transformed, von John Paul Athanasourelis (McFarland & Company)

Books to Die For: The World’s Greatest Mystery Writers on the World’s Greatest Mystery Novels, herausgegeben von John Connolly und Declan Burke (Emily Bestler)

In Pursuit of Spenser: Mystery Writers on Robert B. Parker and the Creation of an American Hero, herausgegeben von Otto Penzler (Smart Pop)

Best Short Story

The Unremarkable Heart, von Karin Slaughter (in Mystery Writers of America Presents: Vengeance)

nominiert

Iphigenia in Aulis, von Mike Carey (in An Apple for the Creature, herausgegeben von Charlaine Harris und Toni L. P. Kelner; Ace)

Hot Sugar Blues, von Steve Liskow (in Mystery Writers of America Presents: Vengeance, herausgegeben von Lee Child; Mulholland)

The Void It Often Brings With It, von Tom Piccirilli (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], November 2012)

Still Life No. 41, von Teresa Solana (EQMM, March/April 2012)

Best Juvenile

The Quick Fix, von Jack D. Ferraiolo (Amulet)

nominiert

Fake Mustache: Or, How Jodie O’Rodeo and Her Wonder Horse (and Some Nerdy Kid) Saved the U.S. Presidential Election from a Mad Genius Criminal Mastermind, von Tom Angleberger (Amulet)

13 Hangmen, von Art Corriveau (Amulet)

Spy School, von Stuart Gibbs (Simon & Schuster Books for Young Readers)

Three Times Lucky, von Sheila Turnage (Dial Books for Young Readers)

Best Young Adult

Code Name Verity, von Elizabeth Wein (Hyperion)

nominiert

Emily’s Dress and Other Missing Things, von Kathryn Burak (Roaring Brook Press)

The Edge of Nowhere, von Elizabeth George (Viking)

Crusher, von Niall Leonard (Delacorte BFYR)

Amelia Anne Is Dead and Gone, von Kat Rosenfield (Dutton Children’s Books)

Best Television Episode Teleplay

A Scandal in Belgravia,” Sherlock, Drehbuch von Steven Moffat (BBC/Masterpiece)

nominiert

Pilot, ” Longmire, Drehbuch von Hunt Baldwin und John Coveny (A&E)

Child Predator,” Elementary, Drehbuch von Peter Blake (CBS)

Slaughterhouse,” Justified, Drehbuch von Fred Golan (Sony/FX)

New Car Smell,” Homeland, Drehbuch von Meredith Stiehm (Showtime/Fox21)

Robert L. Fish Memorial Award

When They Are Done With Us, von Patricia Smith (in Staten Island Noir, herausgegeben von Patricia Smith; Akashic Books)

Grand Master

Ken Follett

Margaret Maron

Raven Awards

Oline Cogdill und Mysterious Galaxy Bookstore, San Diego und Redondo Beach, California

Ellery Queen Award

Johnny Temple, Akashic Books

The Simon & Schuster-Mary Higgins Clark Award

The Other Woman, von Hank Phillippi Ryan (Forge)

nominiert

Dead Scared, von S.J. Bolton (Minotaur)

A City of Broken Glass, von Rebecca Cantrell (Forge)

The Reckoning, von Jane Casey (Minotaur)

Sleepwalker, von Wendy Corsi Staub (Harper)

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner.

Einen Gesamtlesetipp an alle Kriminalakte-Leser: ich empfehle, bis zum Beweis des Gegenteils, auch ohne sie gelesen zu haben, alle nominierten und prämierten Bücher und Kurzgeschichten.

Und natürlich hoffe ich auf viele, viele, viele Übersetzungen.

(via The Rap Sheet)