Die Krimibestenliste April 2025

April 6, 2025

Zwischen 1. April (Wo sind sie geblieben, die guten Aprilscherze?) und 1. Mai (Na, ihr wisst schon.) präsentiert Deutschlandfunk Kultur die monatliche Krimibestenliste.

Die Lese- und Ostergeschenkempfehlungen sind:

1 (6) Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 234 Seiten, 17 Euro

2 (3) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

3 (5) Garry Disher: Desolation Hill

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 346 Seiten, 24 Euro

4 (–) Dirk Schmidt: Die Kurve

Suhrkamp, 275 Seiten, 17 Euro

5 (–) Frank Göhre: Sizilianische Nacht

CulturBooks, 162 Seiten, 17 Euro

6 (7) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

7 (1) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

8 (2) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

9 (–) J. G. Ballard: Super-Cannes

Aus dem Englischen von Helma Schleif

Diaphanes, 478 Seiten, 25 Euro

10 (10) Nicolás Ferraro: Ámbar

Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt

Pendragon, 314 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Puh, viermal Suhrkamp. Vier deutsche Autoren und drei Autorinnen.

Einiges steht auch auf meiner Zu-Lesen-Liste (Moore. Disher!, Göhre!…), aber im Moment bin ich noch mit den für den diesjährigen Glauser nominierten Krimis beschäftigt.

Außerdem ist Tade Thompsons finaler Band seiner Wormwood-Trilogie „Rosewater: Die Erlösung“ endlich erschienen. Das ist Science-Fiction und sollte mir, wie seine vorherigen Bücher, sehr gut gefallen.


Leipziger Buchmesse 2025: viele nette Menschen und noch mehr Bücher

März 31, 2025

296.000 Besuchern kamen dieses Jahr zur Leipziger Buchmesse. Das waren 13.000 Besucher mehr als 2024. Entsprechend begeistert sind die Veranstalter. 2040 Aussteller aus 45 Ländern und das diesjährige Gastland Norwegen präsentierten Bücher und manchmal auch andere Dinge. Vom Donnerstag, den 27. März, bis zum Sonntag, den 30. März, gab es mit 2800 Lesungen und Diskussionen an 330 Leseorten ein ziemlich volles Programm auf dem Messegelände und in Leipzig.

Schon Tage vorher wurde der Vorverkauf von Eintrittskarten für den Samstag eingeschränkt.

Auch am Freitag, meinem Messetag, ist es gut voll. Vor allem in der Comic- und Mangahalle ist zwischen den Cosplayern (viele, sehr viele, wirklich sehr viele) und den nicht verkleideten Manga-Fans kein Durchkommen. In den anderen Hallen geht es dagegen deutlich ruhiger zu und in all dem Gedränge bleibt Zeit für Gespräche mit alten und neuen Bekannten, die ich hoffentlich alle spätestens nächstes Jahr wieder sehen werde.

Sebastian Fitzek signiert laut Ankündigung (ich habe nicht neben ihm gestanden und die Zeit gestoppt) mehrere Stunden Bücher.

Bei den anderen Autoren sind die Signierstunden laut Ankündigung kürzer. Mein Eindruck ist allerdings, dass sie auch außerhalb der Signierstunde gerne Bücher signieren oder spontan Bilder hineinmalen.

Und es werden überall wie verrückt Bücher gekauft. Die Verleger freuts, weil sie die Heimfahrt mit deutlich weniger Gepäck antreten können.

Das Wetter ist tagsüber fantastisch. Nachdem ich schon eine verschneite Messe erlebte und es letztes Jahr so kalt nieselte, dass schon ein kurzes Luftschnappen eine Zitterpartie war, ist es dieses Jahr so warm und sonnig, dass ein guter Teil des Messetrubels nach Außen verlagert wird.

Nachdem meine letzte Bücher-Jahresbestenliste rein männlich war, will ich dieses Mal wieder mehr Romane von Frauen drin haben. Die druckfrischen Debüts von Anna Mai und Malin Thunberg Schunke – die ich beide zufällig traf – sind dabei heiße Anwärterinnen für einen solchen Platz.

Anna Mai mit ihrem Roman „Broilerkomplott“ (Ariadne/Argument Verlag) und ihrer Verlegerin Else Laudan (in diesem Fall von rechts nach links)

Malin Thunberg Schunke mit ihrem Roman „Ein höheres Ziel“ (Polar Verlag), ausgezeichnet als bestes Debüt von der Schwedischen Krimi Akademie

Mit dem Feierabend-Gongschlag geht es dann in Richtung Sonnenuntergang:


Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2025

März 17, 2025

Vor einigen Stunden wurden die Nominierungen für den diesjährigen Deutschen Filmpreis verkündet. Die inzwischen schon 75. Verleihung des Deutschen Filmpreis ist am 9. Mai. Nominiert sind:

Bester Spielfilm

DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS (Mohammad Rasoulof Mani Tilgner Rozita Hendijanian)

IN LIEBE, EURE HILDE (Claudia Steffen Christoph Friedel Regina Ziegler)

ISLANDS (Maximilian Leo Jonas Katzenstein) (Kinostart: 8. Mai)

KÖLN 75 (Sol Bondy Fred Burle)

SEPTEMBER 5 (Philipp Trauer Thomas Wöbke Tim Fehlbaum)

VENA (Dietmar Güntsche Martin Rohé)

Bester Dokumentarfilm

HOLLYWOODGATE (Talal Derki Shane Boris Odessa Rae Ibrahim Nash’at) (Kinostart: ?)

PETRA KELLY – ACT NOW! (Birgit Schulz Doris Metz)

RIEFENSTAHL (Sandra Maischberger Andres Veiel)

Bester Kinderfilm

AKIKO, DER FLIEGENDE AFFE (Veit Helmer) (Kinostart: ?)

WOODWALKERS (Corinna Mehner Carolin Dassel)

Beste Regie

Mohammad Rasoulof (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Andreas Dresen (IN LIEBE, EURE HILDE)

Tim Fehlbaum (SEPTEMBER 5)

Bestes Drehbuch

Mohammad Rasoulof (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Laila Stieler (IN LIEBE, EURE HILDE)

Moritz Binder Tim Fehlbaum (SEPTEMBER 5)

Beste weibliche Hauptrolle

Liv Lisa Fries (IN LIEBE, EURE HILDE)

Mala Emde (KÖLN 75)

Emma Nova (VENA)

Beste männliche Hauptrolle

Sam Riley (CRANKO)

Misagh Zare (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Sam Riley (ISLANDS)

Beste weibliche Nebenrolle

Anne Ratte-Polle (BAD DIRECTOR)

Niousha Akhshi (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Leonie Benesch (SEPTEMBER 5)

Beste männliche Nebenrolle

Alexander Scheer (IN LIEBE, EURE HILDE)

Alexander Scheer (KÖLN 75)

Godehard Giese (SAD JOKES)

Beste Kamera / Bildgestaltung

Philipp Sichler (CRANKO)

Markus Förderer (SEPTEMBER 5)

Lisa Jilg (VENA)

Bester Schnitt

Andrew Bird (DIE SAAT DES HEILIGEN FEIGENBAUMS)

Anja Siemens (KÖLN 75)

Hansjörg Weißbrich (SEPTEMBER 5)

Beste Tongestaltung

Bernhard Joest-Däberitz Frank Kruse Matthias Lempert Markus Stemler Alexander Buck (DAS LICHT) (Kinostart: 20. März – Besprechung folgt)

Stefan Soltau Thomas Kalbér Tobias Fleig (ISLANDS)

Lars Ginzel Frank Kruse Marc Parisotto Marco Hanelt (SEPTEMBER 5)

Beste Filmmusik

Dascha Dauenhauer (ISLANDS)

Dascha Dauenhauer (KEIN TIER. SO WILD.) (Kinostart: 8. Mai)

Lorenz Dangel (SEPTEMBER 5)

Bestes Szenenbild

Astrid Poeschke (Szenenbild) (CRANKO)

Matthias Müsse (Szenenbild) Nancy Vogel (Set Dec) (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Julian R. Wagner (Szenenbild) Melanie Raab (Set Dec) (SEPTEMBER 5)

Bestes Kostümbild

Juliane Maier Christian Röhrs (CRANKO)

Pierre-Yves Gayraud (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Birgitt Kilian (IN LIEBE, EURE HILDE)

Bestes Maskenbild

Jeanette Latzelsberger Gregor Eckstein (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Grit Kosse Uta Spikermann Monika Münnich (IN LIEBE, EURE HILDE)

Sabine Schumann (SEPTEMBER 5)

Beste visuelle Effekte

Robert Pinnow (DAS LICHT)

Jan Stoltz Franzisca Puppe (HAGEN – IM TAL DER NIBELUNGEN)

Max Riess Sven Martin Bernie Kimbacher (WOODWALKERS)

Besucherstärkster Film

DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE TEIL 3 (Sven Unterwaldt (Regie) Alexandra Kordes Meike Kordes (Produktion))

Ehrenpreis

An Dorthe Braker

Was fällt auf? Die Liste ist erstaunlich monoton und, immerhin handelt es sich um den Deutschen Filmpreis, erstaunlich undeutsch. Die meisten Nominierungen erhielt „September 5“ mit 10 Nominierungen. „In Liebe, eure Hilde“ folgt mit 7 Nominierungen. „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ erhielt 6 Nominierungen.

Egal was man von „September 5“ und „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ hält, fällt es schwer, sie als deutsche Filme zu betrachten. Der eine erzählt eine im Iran spielende Geschichte, der andere letztendlich eine amerikanische Geschichte. Immerhin sind mit „In Liebe, eure Hilde“, „Köln 75“ und „Das Licht“ (in den Technikkategorien) auch deutsche Geschichten dabei.

Und dann gibt es noch drei mehr als unschöne Doppelungen. So ist Sam Riley zweimal als bester Hauptdarsteller, Alexander Scheer zweimal als bester Nebendarsteller und Dascha Dauenhauer zweimal als beste Komponistin nominiert. Gab es da wirklich keine größere Auswahl?

P. S.: „In Liebe, eure Hilde“ und „Cranko“ stehen auch auf meiner Jahresbesteliste 2024. Neben „Die Ermittlung“, „Rickerl – Musik is höchstens a Hobby“ und „Verbrannte Erde“.


Die Krimibestenliste März 2025

März 9, 2025

Bundestagswahl, Hamburgwahl und die närrischen Tage sind überstanden. Anstatt zu feiern haben die Damen und Herren Krimikritiker die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, erstellt. Für besonders lesenswert halten sie folgende Geschichten voller Mord und Totschlag:

1 (1) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

2 (2) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

3 (–) Liz Moore: Der Gott des Waldes

Aus dem Englischen von Cornelius Hartz

C. H. Beck, 590 Seiten, 26 Euro

4 (3) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

5 (–) Garry Disher: Desolation Hill

Aus dem Englischen von Peter Torberg

Unionsverlag, 346 Seiten, 24 Euro

6 (–) Johannes Groschupf: Skin City

Suhrkamp, 234 Seiten, 17 Euro

7 (4) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

8 (–) Norbert Horst: Sweet Home

Goldmann, 386 Seiten, 17 Euro

9 (8) Wolfgang Schorlau: Black Forest

Kiepenheuer & Witsch, 443 Seiten, 18 Euro

10 (–) Nicolás Ferraro: Ámbar

Aus dem Spanischen von Kirsten Brandt

Pendragon, 314 Seiten, 22 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Fünf Neueinsteiger, drei Suhrkamp-Bücher, fünf Übersetzungen aus dem Englischen, eine aus dem Spanischen und, auf den Plätzen sechs bis neun, vier Krimis von deutschsprachigen Autoren,

Drei Krimis wurden von Frauen geschrieben. Sie belegen die ersten drei Plätze.

Oh, und nur zwei Bücher haben über vierhundert Seiten. Drei haben weniger als dreihundert Seiten, sind also von angenehmer Kürze.

Das waren jetzt einige unsortierte Anmerkungen, ehe ich mit der Lektüre von Nicole Eicks für den Glauser nominierten Krimi „Wenn der Engel kommt“ fortfahre. Ich bin jetzt auf Seite 124 und es gibt schon, auch wenn das nichts über die Qualität des Werkes aussagt, viele, sehr viele Leichen. In den kommenden Tagen will ich weitere für den Glauser nominierte Krimi lesen und abfeiern. Ich hoffe auf eine weitgehend spannende Lektüre.


Die Nominierungen für die ITW Thriller Awards 2025

März 3, 2025

Die International Thriller Writers (ITW) hat die Nominierungen für die diesjährigen ITW Awards veröffentlicht.

Wer also auf der Suche nach thrillendem Lesestoff, Herzrasen und damit verbundenen schlaflosen Nächten – also einem Rundumsorglospaket – ist, sollte mal einen Blick auf diese Kriminalromane werfen:

BEST STANDALONE THRILLER NOVEL

Kimberly Belle — THE PARIS WIDOW (Harlequin – Park Row)

Will Dean — THE CHAMBER (Emily Bestler Books)

T.J. Newman — WORST CASE SCENARIO (Little, Brown & Co.)

Jason Rekulak — THE LAST ONE AT THE WEDDING (Flatiron Books)

Lisa Scottoline — THE TRUTH ABOUT THE DEVLINS (Penguin/Putnam)

BEST STANDALONE MYSTERY NOVEL

Libby Cudmore — NEGATIVE GIRL (Datura Books)

Laura Dave — THE NIGHT WE LOST HIM (Simon & Schuster)

Kellye Garrett — MISSING WHITE WOMAN (Mulholland Books)

Harry Hunsicker — THE LIFE AND DEATH OF ROSE DOUCETTE (Oceanview Publishing)

Dervla McTiernan — WHAT HAPPENED TO NINA? (William Morrow)

Lori Roy — LAKE COUNTY (Thomas & Mercer)

BEST SERIES NOVEL

David Baldacci — TO DIE FOR (Grand Central Publishing)

Eric Beetner — THE LAST FEW MILES OF ROAD (Level Best Books)

Ann Cleeves — THE DARK WIVES (Minotaur)

Meg Gardiner — SHADOWHEART (Blackstone Publishing)

Iris Johansen, Roy Johansen — FLASHBACK (Grand Central Publishing)

Isabella Maldonado — A FORGOTTEN KILL (Thomas & Mercer)

BEST FIRST NOVEL

Kate Brody — RABBIT HOLE (Soho Crime)

Jaime deBlanc — AFTER IMAGE (Thomas & Mercer)

Carinn Jade — THE ASTROLOGY HOUSE (Atria)

Alejandro Nodarse — BLOOD IN THE CUT (Flatiron Books)

Marie Tierney — DEADLY ANIMALS (Henry Holt & Co.)

BEST AUDIOBOOK

Sally Hepworth — DARLING GIRLS (Macmillan) – Narrated by Jessica Clarke

Jon Lindstrom — HOLLYWOOD HUSTLE (Dreamscape Media) – Narrated by Jon Lindstrom

Kate Alice Marshall — NO ONE CAN KNOW (Macmillan Audio) – Narrated by Karissa Vacker

Hilton Reed — BEYOND ALL DOUBT (Dreamscape Media) – Narrated by George Newbern

Amy Tintera — LISTEN FOR THE LIE (Macmillan) – Narrated by January LaVoy and Will Damron

BEST YOUNG ADULT NOVEL

Adam Cesare — INFLUENCER (Union Square & Co., LLC)

Ripley Jones — THE OTHER LOLA (Wednesday Books)

Marisha Pessl — DARKLY (Delacorte)

Natalie Richards — 49 MILES ALONE (Sourcebooks Fire)

Melanie Sumrow — GIRLS LIKE HER (Balzer + Bray)

BEST SHORT STORY

Stefanie Leder — NOT A DINNER PARTY PERSON (Soho Crime)

Twist Phelan — DOUBLE PARKED (Ellery Queen Mystery Magazine)

Ivy Pochoda — JACKRABBIT SKIN (Amazon Original Stories)

Lisa Unger — THE DOLL’S HOUSE (Amazon Original Stories)

Joseph S. Walker — AND NOW, AN INSPIRING STORY OF TRAGEDY OVERCOME (Wildside Press)

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 21. Juni 2025, im New York Hilton Midtown (New York City) während dem ThrillerFest XX.


Die Oscars 2025

März 3, 2025

Nachdem ich die Preisverleihung mit einigen guten Bekannten und netten Menschen live verfolgte (was die Verleihung sehr kurzweilig machte), gibt es schon jetzt die vollständige Liste der Oscar-Gewinner und -Nominierten. Bei den Gewinnern gab es einige Überraschungen, nämlich dass „Anora“ so einen grandiosen Durchmarsch machte (hatte ich zwar gehofft, aber ich gab dem typischen Oscar-Drama „The Brutalist“ und diesem Timothée-Dylan-Film die höheren Chancen), dass Demi Moore keinen Oscar erhielt und dass „Emilia Prez“, nachdem der Film in den letzten Wochen viel Gegenwind erhiet, sich doch ziemlich gut schlug.

Insgesamt bin ich zufrieden mit den Gewinnern und insgesamt gab es, auch wenn es in einigen Kategorien keinen eindeutigen Favoriten gab, erstaunlich wenig Überraschungen.

Hier die vollständige Liste der 97. Oscar-Preisverleihung:

Best Picture

GEWINNER “Anora” (Neon)

“The Brutalist” (A24)

“A Complete Unknown” (Searchlight)

“Conclave” (Focus Features)

“Dune: Part Two” (Warner Bros.)

“Emilia Pérez” (Netflix)

“I’m Still Here” (Sony Pictures Classics) („Für immer hier“ startet am 13. März und wird dann abgefeiert)

“Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios)

“The Substance” (Mubi)

“Wicked” (Universal)

Directing

GEWINNER “Anora” (Neon) Sean Baker

“The Brutalist” (A24) Brady Corbet

“A Complete Unknown” (Searchlight) James Mangold

“Emilia Pérez” (Netflix) Jacques Audiard

“The Substance” (Mubi) Coralie Fargeat

Writing (Adapted Screenplay)

“A Complete Unknown” (Searchlight) Screenplay by James Mangold and Jay Cocks

GEWINNER “Conclave” (Focus Features) Screenplay by Peter Straughan

“Emilia Pérez” (Netflix) Screenplay by Jacques Audiard, in collaboration with Thomas Bidegain, Léa Mysius and Nicolas Livecchi

“Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios) Screenplay by RaMell Ross & Joslyn Barnes

“Sing Sing” (A24) Screenplay by Clint Bentley, Greg Kwedar; story by Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John “Divine G” Whitfield

Writing (Original Screenplay)

GEWINNER “Anora” (Neon) Written by Sean Baker

“The Brutalist” (A24) Written by Brady Corbet, Mona Fastvold

“A Real Pain” (Searchlight) Written by Jesse Eisenberg

“September 5” (Paramount) Written by Moritz Binder, Tim Fehlbaum; co-Written by Alex David

“The Substance” (Mubi) Written by Coralie Fargeat

Actor in a Leading Role

GEWINNER Adrien Brody in “The Brutalist” (A24)

Timothée Chalamet in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Colman Domingo in “Sing Sing” (A24)

Ralph Fiennes in “Conclave” (Focus Features)

Sebastian Stan in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Leading Role

Cynthia Erivo in “Wicked” (Universal)

Karla Sofía Gascón in “Emilia Pérez” (Netflix)

GEWINNER Mikey Madison in “Anora” (Neon)

Demi Moore in “The Substance” (Mubi)

Fernanda Torres in “I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Actor in a Supporting Role

Yura Borisov in “Anora” (Neon)

GEWINNER Kieran Culkin in “A Real Pain” (Searchlight)

Edward Norton in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Guy Pearce in “The Brutalist” (A24)

Jeremy Strong in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Supporting Role

Monica Barbaro in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Ariana Grande in “Wicked” (Universal)

Felicity Jones in “The Brutalist” (A24)

Isabella Rossellini in “Conclave” (Focus Features)

GEWINNER Zoe Saldaña in “Emilia Pérez” (Netflix)

Cinematography

GEWINNER “The Brutalist” (A24) Lol Crawley

“Dune: Part Two” (Warner Bros.) Greig Fraser

“Emilia Pérez” (Netflix) Paul Guilhaume

“Maria” (Netflix) Ed Lachman

“Nosferatu” (Focus Features) Jarin Blaschke

International Feature Film

GEWINNER “I’m Still Here” (Brazil) („Für immer hier“ startet am 13. März und wird dann abgefeiert)

“The Girl with the Needle” (Denmark)

“Emilia Pérez” (France)

“The Seed of the Sacred Fig” (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (Germany)

“Flow” (Latvia) (startet am Donnerstag und wird dann abgefeiert)

Animated Feature Film

GEWINNER “Flow” (Sideshow/Janus Films) (startet am Donnerstag und wird dann abgefeiert)

“Inside Out 2” (Walt Disney)

“Memoir of a Snail” (IFC Films)

“Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl” (Netflix)

“The Wild Robot” (Universal)

Documentary Feature Film

“Black Box Diaries” (MTV Documentary Films)

GEWINNER “No Other Land”

“Porcelain War” (Picturehouse)

“Soundtrack to a Coup d’Etat” (Kino Lorber)

“Sugarcane” (National Geographic Documentary Films)

Film Editing

GEWINNER “Anora” (Neon) Sean Baker

“The Brutalist” (A24) David Jancso

“Conclave” (Focus Features) Nick Emerson

“Emilia Pérez” (Netflix) Juliette Welfling

“Wicked” (Universal) Myron Kerstein

Production Design

“The Brutalist” (A24) Production Design: Judy Becker, Set Decoration: Patricia Cuccia

“Conclave” (Focus Features) Production Design: Suzie Davies, Set Decoration: Cynthia Sleiter

“Dune: Part Two” (Warner Bros.) Production Design: Patrice Vermette, Set Decoration: Shane Vieau

“Nosferatu” (Focus Features) Production Design: Craig Lathrop, Set Decoration: Beatrice Brentnerová

GEWINNER “Wicked” (Universal) Production Design: Nathan Crowley, Set Decoration: Lee Sandales

Costume Design

“A Complete Unknown” (Searchlight) Arianne Phillips

“Conclave” (Focus Features) Lisy Christl

“Gladiator II” (Paramount) Janty Yates and Dave Crossman

“Nosferatu” (Focus Features) Linda Muir

GEWINNER “Wicked” (Universal) Paul Tazewell

Music (Original Score)

GEWINNER “The Brutalist” (A24) Daniel Blumberg

“Conclave” (Focus Features) Volker Bertelmann

“Emilia Pérez” (Netflix) Clément Ducol and Camille

“Wicked” (Universal) John Powell and Stephen Schwartz

“The Wild Robot” (Universal) Kris Bowers

Music (Original Song)

GEWINNER “El Mal” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music by Clément Ducol and Camille, Lyric by Clément Ducol, Camille and Jacques Audiard

“The Journey” from “The Six Triple Eight” (Netflix) Music and Lyric by Diane Warren

“Like A Bird” from “Sing Sing” (A24) Music and Lyric by Abraham Alexander and Adrian Quesada

“Mi Camino” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music and Lyric by Camille and Clément Ducol

“Never Too Late” from “Elton John: Never Too Late” (Disney+) Music and Lyric by Elton John, Brandi Carlile, Andrew Watt and Bernie Taupin

Live Action Short Film

A Lien

Anuja

GEWINNER I’m Not a Robot

The Last Ranger

The Man Who Would Not Remain Silent

Animated Short Film

Beautiful Men

GEWINNER In the Shadow of the Cypress

Magic Candies

Wander to Wonder

Yuck!

Documentary Short Film

“Death by Numbers” Kim A. Snyder and Janique L. Robillard

“I Am Ready, Warden” (MTV Documentary Films) Smriti Mundhra and Maya Gnyp

“Incident” (The New Yorker) Bill Morrison and Jamie Kalven

“Instruments of a Beating Heart” (The New York Times OpDocs/Cineric Creative) Ema Ryan Yamazaki and Eric Nyari

GEWINNER “The Only Girl in the Orchestra” (Netflix) Molly O’Brien and Lisa Remington

Makeup and Hairstyling

A Different Man

Emilia Pérez

Nosferatu

GEWINNER The Substance

Wicked

Sound

A Complete Unknown

GEWINNER Dune: Part Two

Emilia Pérez

Wicked

The Wild Robot

Visual Effects

Alien: Romulus

Better Man

GEWINNER Dune: Part Two

The Kingdom of the Planet of the Apes

Wicked

 


HU-BB-Gespräch zur Bundestagswahl 2025: Tom Jennissen, Digitale Gesellschaft, über die deutsche Innen- und Netzpolitik

Februar 12, 2025

In meinem Leben als Landesgeschäftsführung der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg habe ich mich mit Tom Jennissen von der Digitalen Gesellschaft über die Innen- und Netzpolitik unterhalten:

Tom Jennissen ist Jurist. Er ist aktiv beim Republikanischen Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), Mitglied im Vorstand des Komitees für Grundrechte und Demokratie sowie Redakteur der Zeitschrift CILIP/Bürgerrechte und Polizei. Er hat zu verschiedenen bürgerrechtlichen Themen veröffentlicht und leitet seit November 2020 gemeinsam mit Sebastian Marg die Digitale Gesellschaft.

Die Digitale Gesellschaft e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich seit seiner Gründung im Jahr 2010 für Grundrechte und Verbraucherschutz im digitalen Raum einsetzt. Zum Erhalt und zur Fortentwicklung einer offenen digitalen Gesellschaft engagiert sich der Verein gegen den Rückbau von Freiheitsrechten im Netz, gegen alle Formen von Überwachung und für die Realisierung digitaler Potentiale bei Wissenszugang, Transparenz, Partizipation und kreativer Entfaltung. Die Digitale Gesellschaft e.V. ist ein Verein mit zwei hauptamtlichen Mitarbeitern, die unterstützt werden vom Engagement der Mitglieder.

Jeden Monat veranstalten sie in der c-base (Rungestraße 20, 10179 Berlin) einen Netzpolitischen Abend, der auch gestreamt und aufgezeichnet wird. Der nächste Netzpolitische Abend ist am Dienstag, den 4. März.

Mit Tom sprechen wir über die Innen- und Netzpolitik der Bundesregierung, die Vorschläge der Parteien dazu für die nächste Legislaturperiode, wie die künftige Innen- und Netzpolitik aussehen könnte und aus bürgerrechtlicher Sicht aussehen soll. Es geht auch um die immer wieder von konservativen Innenpolitiker:innen geforderte Vorratsdatenspeicherung und die besseren Alternativen dazu. Wir unterhalten uns auch darüber, wer im Parlament die Bürgerrechte schützen und ausbauen möchte – und welche Rolle die Zivilgesellschaft hat.

 

Das Gespräch fand am 10. Februar 2025 statt.

 

Im Bild oben: ich; im Bild unten: Tom Jennissen (Digitale Gesellschaft)

 

Weiterführende Links

Homepage der Humanistischen Union Berlin-Brandenburg: https://berlin.humanistische-union.de/

Homepage der Digitalen Gesellschaft: https://digitalegesellschaft.de/

Netzpolitik: Netzpolitische Bilanz der Bundesregierung (30. Januar 2025): https://netzpolitik.org/2025/netzpolitische-bilanz-welche-ihrer-ziele-hat-die-ampel-erreicht-und-welche-nicht/

Tagesschau: Vergleich der innenpolitischen Programme der Parteien für die Bundestagswahl (10. Februar 2025): https://www.tagesschau.de/inland/bundestagswahl/programmvergleich/wahlprogramme-innere-sicherheit-100.html

 


Die Krimibestenliste Februar 2025

Februar 10, 2025

Der kürzeste Monat des Jahres. Trotzdem stehen auf der monatlichen Krimibestenliste von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur wieder zehn Kriminalromane, die dieses Mal allerdings alle ziemlich kurz sind. Nur ein empfohlener Krimi hat über vierhundert Seiten:

1 (–) Ivy Pochoda: Sing mir vom Tod

Aus dem Englischen von Stefan Lux

Suhrkamp, 332 Seiten, 17 Euro

2 (–) Megan Abbott: Hüte dich vor der Frau

Aus dem Englischen von Peter Hammans

Pulp Master, 373 Seiten, 16 Euro

3 (1) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

4 (–) Max Annas: Tanz im Dunkel

Suhrkamp, 240 Seiten, 17 Euro

5 (–) Wolf Haas: Wackelkontakt

Hanser, 239 Seiten, 25 Euro

6 (–) Cemile Sahin Kommando Ajax

Aufbau, 351 Seiten, 25 Euro

7 (–) Lars Sommer: Die innere Führung

Ars vivendi, 304 Seiten, 18 Euro

8 (–) Wolfgang Schorlau: Black Forest

Kiepenheuer & Witsch, 443 Seiten, 18 Euro

9 (6) Doug Johnstone: Einbalsamiert

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 397 Seiten, 26 Euro

10 (–) Catherine Ryan Howard: The Trap

Aus dem Englischen von Dietmar Schmidt

Lübbe, 350 Seiten, 18 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

An die Abbott-Besprechung muss ich mich endlich mal setzen. Den Roman habe ich schon vor einigen Wochen gelesen und, nun, er hat mich nicht so wahnsinnig begeistert.

Deutlich begeisterter bin ich von David L. Ulins „Die Frau, die schrie“. Die ersten Seiten sind so sehr gut abgehangener Noir, dass ich schon jetzt Lust darauf bekomme, wieder etwas von James M. Cain, Cornell Woolrich oder einem anderen Noir-Autor zu lesen.


Die Oscar-Nominierungen 2025

Januar 24, 2025

Vor wenigen Stunden wurden sie veröffentlicht und Deutschland hat, wenn man so will, mit „Konklave“ und „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ gleich zwei Bester-Film-Oscar-Chancen.

Die gesamte Nominierungsliste ist eine wundersame Zusammenstellung, die eine Prognose erschwert:

Best Picture

Anora” (Neon)

The Brutalist” (A24)

A Complete Unknown” (Searchlight)

Conclave” (Focus Features)

Dune: Part Two” (Warner Bros.)

Emilia Pérez” (Netflix)

I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios)

The Substance” (Mubi)

Wicked” (Universal)

Directing

Anora” (Neon) Sean Baker

The Brutalist” (A24) Brady Corbet

A Complete Unknown” (Searchlight) James Mangold

Emilia Pérez” (Netflix) Jacques Audiard

The Substance” (Mubi) Coralie Fargeat

Writing (Adapted Screenplay)

A Complete Unknown” (Searchlight) Screenplay by James Mangold and Jay Cocks

Conclave” (Focus Features) Screenplay by Peter Straughan

Emilia Pérez” (Netflix) Screenplay by Jacques Audiard, in collaboration with Thomas Bidegain, Léa Mysius and Nicolas Livecchi

Nickel Boys” (Orion Pictures/Amazon MGM Studios) Screenplay by RaMell Ross & Joslyn Barnes

Sing Sing” (A24) Screenplay by Clint Bentley, Greg Kwedar; story by Clint Bentley, Greg Kwedar, Clarence Maclin, John “Divine G” Whitfield

Writing (Original Screenplay)

Anora” (Neon) Written by Sean Baker

The Brutalist” (A24) Written by Brady Corbet, Mona Fastvold

A Real Pain” (Searchlight) Written by Jesse Eisenberg

September 5” (Paramount) Written by Moritz Binder, Tim Fehlbaum; co-Written by Alex David

The Substance” (Mubi) Written by Coralie Fargeat

Actor in a Leading Role

Adrien Brody in “The Brutalist” (A24)

Timothée Chalamet in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Colman Domingo in “Sing Sing” (A24)

Ralph Fiennes in “Conclave” (Focus Features)

Sebastian Stan in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Leading Role

Cynthia Erivo in “Wicked” (Universal)

Karla Sofía Gascón in “Emilia Pérez” (Netflix)

Mikey Madison in “Anora” (Neon)

Demi Moore in “The Substance” (Mubi)

Fernanda Torres in “I’m Still Here” (Sony Pictures Classics)

Actor in a Supporting Role

Yura Borisov in “Anora” (Neon)

Kieran Culkin in “A Real Pain” (Searchlight)

Edward Norton in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Guy Pearce in “The Brutalist” (A24)

Jeremy Strong in “The Apprentice” (Briarcliff Entertainment/Rich Spirit)

Actress in a Supporting Role

Monica Barbaro in “A Complete Unknown” (Searchlight)

Ariana Grande in “Wicked” (Universal)

Felicity Jones in “The Brutalist” (A24)

Isabella Rossellini in “Conclave” (Focus Features)

Zoe Saldaña in “Emilia Pérez” (Netflix)

Cinematography

The Brutalist” (A24) Lol Crawley

Dune: Part Two” (Warner Bros.) Greig Fraser

Emilia Pérez” (Netflix) Paul Guilhaume

Maria” (Netflix) Ed Lachman

Nosferatu” (Focus Features) Jarin Blaschke

International Feature Film

I’m Still Here” (Brazil)

The Girl with the Needle” (Denmark)

Emilia Pérez” (France)

The Seed of the Sacred Fig” (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (Germany)

Flow” (Latvia)

Animated Feature Film

Flow” (Sideshow/Janus Films)

Inside Out 2” (Walt Disney)

Memoir of a Snail” (IFC Films)

Wallace & Gromit: Vengeance Most Fowl” (Netflix)

The Wild Robot” (Universal)

Documentary Feature Film

Black Box Diaries” (MTV Documentary Films)

No Other Land”

Porcelain War” (Picturehouse)

Soundtrack to a Coup d’Etat” (Kino Lorber)

Sugarcane” (National Geographic Documentary Films)

Film Editing

Anora” (Neon) Sean Baker

The Brutalist” (A24) David Jancso

Conclave” (Focus Features) Nick Emerson

Emilia Pérez” (Netflix) Juliette Welfling

Wicked” (Universal) Myron Kerstein

Production Design

The Brutalist” (A24) Production Design: Judy Becker, Set Decoration: Patricia Cuccia

Conclave” (Focus Features) Production Design: Suzie Davies, Set Decoration: Cynthia Sleiter

Dune: Part Two” (Warner Bros.) Production Design: Patrice Vermette, Set Decoration: Shane Vieau

Nosferatu” (Focus Features) Production Design: Craig Lathrop, Set Decoration: Beatrice Brentnerová

Wicked” (Universal) Production Design: Nathan Crowley, Set Decoration: Lee Sandales

Costume Design

A Complete Unknown” (Searchlight) Arianne Phillips

Conclave” (Focus Features) Lisy Christl

Gladiator II” (Paramount) Janty Yates and Dave Crossman

Nosferatu” (Focus Features) Linda Muir

Wicked” (Universal) Paul Tazewell

Music (Original Score)

The Brutalist” (A24) Daniel Blumberg

Conclave” (Focus Features) Volker Bertelmann

Emilia Pérez” (Netflix) Clément Ducol and Camille

Wicked” (Universal) John Powell and Stephen Schwartz

The Wild Robot” (Universal) Kris Bowers

Music (Original Song)

El Mal” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music by Clément Ducol and Camille, Lyric by Clément Ducol, Camille and Jacques Audiard

The Journey” from “The Six Triple Eight” (Netflix) Music and Lyric by Diane Warren

Like A Bird” from “Sing Sing” (A24) Music and Lyric by Abraham Alexander and Adrian Quesada

Mi Camino” from “Emilia Pérez” (Netflix) Music and Lyric by Camille and Clément Ducol

Never Too Late” from “Elton John: Never Too Late” (Disney+) Music and Lyric by Elton John, Brandi Carlile, Andrew Watt and Bernie Taupin

Live Action Short Film

A Lien

Anuja

I’m Not a Robot

The Last Ranger

The Man Who Would Not Remain Silent

Animated Short Film

Beautiful Men

In the Shadow of the Cypress

Magic Candies

Wander to Wonder

Yuck!

Documentary Short Film

Death by Numbers” Kim A. Snyder and Janique L. Robillard

I Am Ready, Warden” (MTV Documentary Films) Smriti Mundhra and Maya Gnyp

Incident” (The New Yorker) Bill Morrison and Jamie Kalven

Instruments of a Beating Heart” (The New York Times OpDocs/Cineric Creative) Ema Ryan Yamazaki and Eric Nyari

The Only Girl in the Orchestra” (Netflix) Molly O’Brien and Lisa Remington

Makeup and Hairstyling

A Different Man

Emilia Pérez

Nosferatu

The Substance

Wicked

Sound

A Complete Unknown

Dune: Part Two

Emilia Pérez

Wicked

The Wild Robot

Visual Effects

Alien: Romulus

Better Man

Dune: Part Two

The Kingdom of the Planet of the Apes

Wicked

Wenn Nominierungen eine eindeutige Prognose für Gewinne wären, würde „Emilia Pérez“ mit dreizehn Nominierungen die meisten Oscars erhalten. „The Brutalist“ und „Wicked“ folgen mit zehn Nominierungen, „A complete Unknown“ und „Konklave“ mit acht Nominierungen. „Anora“ folgt mit sehs Nominierungen.

Wenn ich wetten müsste, würde ich mein Geld in den wichtigen Kategorien – bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Kamera und beste Schauspieler in Haupt- und Nebenrollen – auf „The Brutalist“ und „A complete Unknown“ setzten. Ersterer ist der Versuch, die große US-amerikanische Geschichte anhand der Geschichte eines Mannes zu erzählen. Letzterer ist ein braves Biopic über die Anfangsjahre von Bob Dylan. Beide Filme sind typisches Oscar-Futter.

Das kann über „Emilia Pérez“ und „The Substance“ (unter anderem auch als Bester Film nominiert) nicht gesagt werden.

Nach der 97. Oscar-Preisverleihung am Sonntag, den 2. März, in Los Angeles im Dolby Theatre wissen wir mehr.


Die Krimibestenliste Januar 2025

Januar 11, 2025

Die Weihnachtsbücher sind schon ausgelesen (oder bereits für den Sommerurlaub verstaut)? Neuer Lesestoff wird dringend gesucht? Nun, die monatliche Krimibestenliste, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, hat da zehn Vorschläge:

1 (–) Sebastian Barry: Jenseits aller Zeit

Aus dem Englischen von Hans-Christian Oeser

Steidl, 278 Seiten, 28 Euro

2 (3) Una Mannion: Sag mir, was ich bin

Aus dem Englischen von Tanja Handels

Steidl, 375 Seiten, 28 Euro

3 (2) Katniss Hsiao: Das Parfüm des Todes

Aus dem Chinesischen von Karin Betz

Suhrkamp, 484 Seiten, 20 Euro

4 (1) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 144 Seiten, 20 Euro

5 (4) Gaea Schoeters: Trophäe

Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing

Zsolnay, 255 Seiten, 24 Euro

6 (–) Doug Johnstone: Einbalsamiert

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger

Polar, 397 Seiten, 26 Euro

7 (5) Tim O’Brien: America Fantastica

Aus dem Englischen von Gregor Hens

HarperCollins, 527 Seiten, 24 Euro

8 (–) Rob Hart: Assassins Anonymous

Aus dem Englischen von Barbara Röhl

Lübbe, 333 Seiten, 12,90 Euro

9 (–) Femi Kayode: Gaslight

Aus dem Englischen von Andreas Jäger

btb, 448 Seiten, 16 Euro

10 (–) Jessica Knoll: Bright Young Women:

Aus dem Englischen von Jasmin Humburg

Eichborn, 461 Seiten, 18 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Golden Globes 2025: die Gewinner

Januar 6, 2025

Während hier in Berlin der Schnee vom 8-Stunden-Winter wegtaute, wurden in Hollywood die Golden Globes verliehen. Die glücklichen Gewinner sind:

BEST MOTION PICTURE – DRAMA

GEWINNER: THE BRUTALIST (A24) (Besprechung zum Filmstart)

A COMPLETE UNKNOWN (Searchlight Pictures) (noch nicht gesehen)

CONCLAVE (Focus Features)

DUNE: PART TWO (Warner Bros. Pictures)

NICKEL BOYS (Orion Pictures / Amazon MGM Studios) (die Colson-Whitehead-Verfilmung habe ich noch nicht gesehen; deutscher Kinostart unklar)

SEPTEMBER 5 (Paramount Pictures) (Besprechung zum Filmstart)

(Das war beim Posten der Nominierungsliste auch mein Tipp. Damals schrieb ich: „„The Brutalist“ erschlägt einen zuerst mit seiner epischen Länge und dann mit seinem Anspruch, die große amerikanische Erzählung zu sein.“)

BEST MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

ANORA (NEON)

CHALLENGERS (Amazon MGM Studios)

GEWINNER: EMILIA PÉREZ (Netflix)

A REAL PAIN (Searchlight Pictures) (Besprechung zum Filmstart)

THE SUBSTANCE (MUBI)

WICKED (Universal Pictures)

(Und schon beim nächsten Film lag ich daneben. Damals meinte ich: „„Anora“, „Challengers“, „Emilia Pérez“ und „The Substance“ sind starke Filme, die alle den Preis verdient hätten. Wenn ich mich für einen Film entscheiden muss, dann ist es „The Substance“.“)

BEST MOTION PICTURE – ANIMATED

GEWINNER: FLOW (Sideshow / Janus Films)

INSIDE OUT 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)

MEMOIR OF A SNAIL (IFC Films)

MOANA 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)

WALLACE & GROMIT: VENGEANCE MOST FOWL (Netflix)

THE WILD ROBOT (Universal Pictures)

CINEMATIC AND BOX OFFICE ACHIEVEMENT

ALIEN: ROMULUS (Walt Disney Studios Motion Pictures)

BEETLEJUICE BEETLEJUICE (Warner Bros. Pictures)

DEADPOOL & WOLVERINE (Walt Disney Studios Motion Pictures)

GLADIATOR II (Paramount Pictures)

INSIDE OUT 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)

TWISTERS (Universal Pictures)

GEWINNER: WICKED (Universal Pictures)

THE WILD ROBOT (Universal Pictures)

(letztes Jahr eingeführte seltsame Kategorie, in der wohl der künstlerisch wertvollste Blockbuster geadelt werden soll…)

BEST MOTION PICTURE – NON-ENGLISH LANGUAGE

ALL WE IMAGINE AS LIGHT (Sideshow / Janus Films) – USA / FRANCE / INDIA

GEWINNER: EMILIA PÉREZ (Netflix) – FRANCE

THE GIRL WITH THE NEEDLE (MUBI) – POLAND / SWEDEN / DENMARK (Besprechung zum Filmstart)

I’M STILL HERE (Sony Pictures Classics) – BRAZIL

THE SEED OF THE SACRED FIG (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (NEON) – USA / GERMANY (unser Oscar-Kandidat)

VERMIGLIO (Sideshow / Janus Films) – ITALY

(Wie vermutet.)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

PAMELA ANDERSON (THE LAST SHOWGIRL)

ANGELINA JOLIE (MARIA) (Besprechung zum Filmstart)

NICOLE KIDMAN (BABYGIRL) (Besprechung zum Filmstart)

TILDA SWINTON (THE ROOM NEXT DOOR)

GEWINNER: FERNANDA TORRES (I’M STILL HERE)

KATE WINSLET (LEE)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

GEWINNER: ADRIEN BRODY (THE BRUTALIST)

TIMOTHÉE CHALAMET (A COMPLETE UNKNOWN)

DANIEL CRAIG (QUEER)

COLMAN DOMINGO (SING SING)

RALPH FIENNES (CONCLAVE)

SEBASTIAN STAN (THE APPRENTICE)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

AMY ADAMS (NIGHTBITCH)

CYNTHIA ERIVO (WICKED)

KARLA SOFÍA GASCÓN (EMILIA PÉREZ)

MIKEY MADISON (ANORA)

GEWINNER: DEMI MOORE (THE SUBSTANCE)

ZENDAYA (CHALLENGERS)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

JESSE EISENBERG (A REAL PAIN)

HUGH GRANT (HERETIC)

GABRIEL LABELLE (SATURDAY NIGHT)

JESSE PLEMONS (KINDS OF KINDNESS)

GLEN POWELL (HIT MAN)

GEWINNER: SEBASTIAN STAN (A DIFFERENT MAN)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE

SELENA GOMEZ (EMILIA PÉREZ)

ARIANA GRANDE (WICKED)

FELICITY JONES (THE BRUTALIST)

MARGARET QUALLEY (THE SUBSTANCE)

ISABELLA ROSSELLINI (CONCLAVE)

GEWINNER: ZOE SALDAÑA (EMILIA PÉREZ)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE

YURA BORISOV (ANORA)

GEWINNER: KIERAN CULKIN (A REAL PAIN)

EDWARD NORTON (A COMPLETE UNKNOWN)

GUY PEARCE (THE BRUTALIST)

JEREMY STRONG (THE APPRENTICE)

DENZEL WASHINGTON (GLADIATOR II)

BEST DIRECTOR – MOTION PICTURE

JACQUES AUDIARD (EMILIA PÉREZ)

SEAN BAKER (ANORA)

EDWARD BERGER (CONCLAVE)

GEWINNER: BRADY CORBET (THE BRUTALIST)

CORALIE FARGEAT (THE SUBSTANCE)

PAYAL KAPADIA (ALL WE IMAGINE AS LIGHT)

BEST SCREENPLAY – MOTION PICTURE

JACQUES AUDIARD (EMILIA PÉREZ)

SEAN BAKER (ANORA)

BRADY CORBET, MONA FASTVOLD (THE BRUTALIST)

JESSE EISENBERG (A REAL PAIN)

CORALIE FARGEAT (THE SUBSTANCE)

GEWINNER: PETER STRAUGHAN (CONCLAVE)

BEST ORIGINAL SCORE – MOTION PICTURE

VOLKER BERTELMANN (CONCLAVE)

DANIEL BLUMBERG (THE BRUTALIST)

KRIS BOWERS (THE WILD ROBOT)

CLÉMENT DUCOL, CAMILLE (EMILIA PÉREZ)

GEWINNER: TRENT REZNOR, ATTICUS ROSS (CHALLENGERS)

HANS ZIMMER (DUNE: PART TWO)

BEST ORIGINAL SONG – MOTION PICTURE

“BEAUTIFUL THAT WAY” –– THE LAST SHOWGIRL

Music & Lyrics by: Andrew Wyatt, Miley Cyrus, Lykke Li

“COMPRESS / REPRESS” –– CHALLENGERS

Music & Lyrics by: Trent Reznor, Atticus Ross, Luca Guadagnino

GEWINNER: “EL MAL” –– EMILIA PÉREZ

Music & Lyrics by: Clément Ducol, Camille, Jacques Audiard

“FORBIDDEN ROAD” –– BETTER MAN

Music & Lyrics by: Robbie Williams, Freddy Wexler, Sacha Skarbek

“KISS THE SKY” –– THE WILD ROBOT

Music & Lyrics by: Delacey, Jordan K. Johnson, Stefan Johnson, Maren Morris, Michael

Pollack, Ali Tamposi

“MI CAMINO” –– EMILIA PÉREZ

Music & Lyrics by: Clément Ducol, Camille

BEST TELEVISION SERIES – DRAMA

THE DAY OF THE JACKAL (PEACOCK)

THE DIPLOMAT (NETFLIX)

MR. & MRS. SMITH (PRIME VIDEO)

GEWINNER: SHŌGUN (FX/HULU)

SLOW HORSES (APPLE TV+)

SQUID GAME (NETFLIX)

BEST TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

ABBOTT ELEMENTARY (ABC)

THE BEAR (FX/HULU)

THE GENTLEMEN (NETFLIX)

GEWINNER: HACKS (HBO | MAX)

NOBODY WANTS THIS (NETFLIX)

ONLY MURDERS IN THE BUILDING (HULU)

BEST TELEVISION LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

GEWINNER: BABY REINDEER (NETFLIX)

DISCLAIMER (APPLE TV+)

MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY (NETFLIX)

THE PENGUIN (HBO | MAX)

RIPLEY (NETFLIX)

TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY (HBO | MAX)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA

KATHY BATES (MATLOCK)

EMMA D’ARCY (HOUSE OF THE DRAGON)

MAYA ERSKINE (MR. & MRS. SMITH)

KEIRA KNIGHTLEY (BLACK DOVES)

KERI RUSSELL (THE DIPLOMAT)

GEWINNER: ANNA SAWAI (SHŌGUN)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA

DONALD GLOVER (MR. & MRS. SMITH)

JAKE GYLLENHAAL (PRESUMED INNOCENT)

GARY OLDMAN (SLOW HORSES)

EDDIE REDMAYNE (THE DAY OF THE JACKAL)

GEWINNER: HIROYUKI SANADA (SHŌGUN)

BILLY BOB THORNTON (LANDMAN)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

KRISTEN BELL (NOBODY WANTS THIS)

QUINTA BRUNSON (ABBOTT ELEMENTARY)

AYO EDEBIRI (THE BEAR)

SELENA GOMEZ (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

KATHRYN HAHN (AGATHA ALL ALONG)

GEWINNER: JEAN SMART (HACKS)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

ADAM BRODY (NOBODY WANTS THIS)

TED DANSON (A MAN ON THE INSIDE)

STEVE MARTIN (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

JASON SEGEL (SHRINKING)

MARTIN SHORT (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

GEWINNER: JEREMY ALLEN WHITE (THE BEAR)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

CATE BLANCHETT (DISCLAIMER)

GEWINNER: JODIE FOSTER (TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY)

CRISTIN MILIOTI (THE PENGUIN)

SOFÍA VERGARA (GRISELDA)

NAOMI WATTS (FEUD: CAPOTE VS. THE SWANS)

KATE WINSLET (THE REGIME)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

GEWINNER: COLIN FARRELL (THE PENGUIN)

RICHARD GADD (BABY REINDEER)

KEVIN KLINE (DISCLAIMER)

COOPER KOCH (MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY)

EWAN MCGREGOR (A GENTLEMAN IN MOSCOW)

ANDREW SCOTT (RIPLEY)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE ON TELEVISION

LIZA COLÓN-ZAYAS (THE BEAR)

HANNAH EINBINDER (HACKS)

DAKOTA FANNING (RIPLEY)

GEWINNER: JESSICA GUNNING (BABY REINDEER)

ALLISON JANNEY (THE DIPLOMAT)

KALI REIS (TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE ON TELEVISION

GEWINNER: TADANOBU ASANO (SHŌGUN)

JAVIER BARDEM (MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY)

HARRISON FORD (SHRINKING)

JACK LOWDEN (SLOW HORSES)

DIEGO LUNA (LA MÁQUINA)

EBON MOSS-BACHRACH (THE BEAR)

BEST PERFORMANCE IN STAND-UP COMEDY ON TELEVISION

JAMIE FOXX (JAMIE FOXX: WHAT HAD HAPPENED WAS)

NIKKI GLASER (NIKKI GLASER: SOMEDAY YOU’LL DIE)

SETH MEYERS (SETH MEYERS: DAD MAN WALKING)

ADAM SANDLER (ADAM SANDLER: LOVE YOU)

GEWINNER: ALI WONG (ALI WONG: SINGLE LADY)

RAMY YOUSSEF (RAMY YOUSSEF: MORE FEELINGS)


1. 1. 2025

Januar 1, 2025

Berlin, vor und nach Mitternacht, nüchtern betrachtet.


Deutscher Krimipreis 2024 verliehen

Dezember 27, 2024

Auch dieses Jahr wird der Deutsche Krimipreis (DKP) der Öffentlichkeit wie ein schnöder Verwaltungsakt mit einer profanen Online-Stellung der Gewinner verkündet. Dabei handelt sich sich um einen der wichtigsten deutschen Krimipreise.

Der 41. Deutsche Krimipreis geht an:

National

1. Platz: Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt (Pendragon)

2. Platz: Matthias Wittekindt: Hinterm Deich (Kampa)

3. Platz: Karina Urbach: Das Haus am Gordon Place (Limes)

International

1, Platz: Jake Lamar: Das schwarze Chamäleon (Edition Nautilus), deutsch von Robert Brack

2. Platz: Lavie Tidhar: Maror (Suhrkamp), deutsch von Conny Lösch

3. Platz: Lisa Cody: Die Schnellimbissdetektivin (Ariadne/Argument), deutsch von Iris Konopik

Erstaunlich, wie sehr sich, trotz mehrerer personeller Überschneidungen bei der Jury, diese Liste von der Krimijahresbestenliste unterscheidet.


Frohes Fest!

Dezember 24, 2024


Die besten und enttäuschendsten Filme und Bücher 2024

Dezember 21, 2024

Es ist wieder an der Zeit für die jährlichen Bestenlisten. Oft erstelle ich keine, weil ich mit dem Konzept einer Bestenliste meine Probleme habe. Trotzdem habe ich es dieses Jahr wieder gemacht und ihr glaubt nicht, wie lange ich Bücher und Filme hin und herschob und mich ärgerte, dass ich einige Bücher nicht gelesen habe, die sonst mit Sicherheit auf der Liste stünden, während ich Bücher las, die niemals auch nur eine Chance auf einen Platz auf der Bestenliste hatten. Naja, vorbei ist vorbei und ich muss mit den Büchern und Filmen arbeiten, die ich kenne.

 

Die zwanzig besten Spielfilme des Jahres, die 2024 in Deutschland im Kino anliefen (ab Platz vier in keiner bestimmten Reihenfolge)

  1. The Substance (The Substance, Großbritannien/USA 2024, Regie: Coralie Fargeat)
  2. The Zone of Interest (The Zone of Interest, Großbritannien/Polen/USA 2023, Regie: Jonathan Glazer)
  3. Poor Things (Poor Things, USA 2023, Regie: Yorgos Lanthimos)
  4. Anora (Anora, USA 2024, Regie: Sean Baker)
  5. Challengers – Rivalen (Challengers, USA 2024, Regie: Luca Guadagnino)
  6. The Holdovers (The Holdovers, USA 2023, Regie: Alexander Payne)
  7. In Liebe, eure Hilde (Deutschland 2024, Regie: Andreas Dresen)
  8. Die Ermittlung (Deutschland 2024, Regie: RP Kahl) (die überzeugende Bebilderung eines vierstündigen Theaterstücks von 1965, das heute immer noch wichtig ist)
  9. Cranko (Deutschland 2024, Regie: Joachim A. Lang)
  10. Rickerl – Musik is höchstens a Hobby (Österreich/Deutschland 2023, Regie: Adrian Goiginger)
  11. Green Border (Zielona granica, Polen/Tschechien/Frankreich/Belgien 2023, Regie: Agnieszka Holland)
  12. Verbrannte Erde (Deutschland 2024, Regie: Thomas Arslan) (Ich liebe einfach Parkers Erben)
  13. A Killer Romance (Hit Man, USA 2023, Regie: Richard Linklater)
  14. Blink Twice (Blink Twice, USA 2024, Regie: Zoë Kravitz)
  15. Emilia Pérez (Emilia Pérez, Frankreich 2024, Regie: Jacques Audiard)
  16. MaXXXine (MaXXXine, USA 2024, Regie: Ti West)
  17. Immaculate (Immaculate, USA/Italien 2024, Regie: Michael Mohan) (Nonnenhorror mit Sydney Sweeney; sie überzeugt auch in „Reality“)
  18. Late Night with the Devil (Late Night with the Devil, Australien/USA/Vereinigte Arabische Emirate 2023, Regie: Cameron Cairnes, Colin Cairnes)
  19. Robot Dreams (Robot Dreams, Spanien/Frankreich 2023, Regie: Pablo Berger)
  20. Problemista (Problemista, USA 2023, Regie: Julio Torres)

     

Insgesamt war es kein schlechtes Kinojahr. Das zeigt auch ein Blick auf die mindestens zehn Film, die es nicht auf diese Liste schafften, die ursprünglich eine Liste mit den zehn besten Filmen des Jahres sein sollte.

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Die (mehr oder weniger) zehn größten filmischen Enttäuschungen des Jahres

 

– Alle Filme mit einer „2“ im Titel (wie „Gladiator II“, „Vaiana 2“, „Smile 2“, „Joker: Folie à Deux“, „Beetlejuice Beetlejuice“, „Alles steht Kopf 2“, „Nightwatch: Demons are forever“,…) (es sind nicht unbedingt objektiv schlechte Filme, aber sie wiederholen einfach noch einmal die in sich abgeschlossene und gute Geschichte des tollen Originals. Nur schlechter.)

 

– Eigentlich alle Superheldenfilme (wie „Deadpool & Wolverine“, „Madame Web“ [noch ein Film mit Madame Sweeney], „Kraven the Hunter“,…) (vor einigen Jahren freute ich mich auf neue Superheldenfilme. Inzwischen ist es anders. Nicht weil ich älter wurde [Ja, auch.], sondern weil die Filme oft ein überragend lieblos und ambitionslos zusammengestellter Kladderadatsch sind. Dabei ist jedes Mal genug Geld und Talent für einen mindestens passablen Film vorhanden.)

 

außerdem (in keiner besonderen Reihenfolge):

  1. The Crow (The Crow, Großbritannien/Frankreich/USA/Deutschland 2024, Regie: Rupert Sanders) (ein freies Remake, das die Welt nicht braucht; oder, anders gesagt: man muss das Original nicht kennen, um zu wissen, dass diese Neuinterpretatiion ein schlechter Film ist)
  2. Argylle (Argylle, USA 2024, Regie: Matthew Vaughn) (keine Bond-Parodie, sondern ein Desaster, das auch Sam Rockwell nicht retten kann)
  3. The Apprentice – The Trump Story (The Apprentice, USA 2024, Regie: Alli Abbasi) (nichts was über einen schlechten SNL-Sketch hinausgeht und deutlich weniger informativ als eine gute Zeitungsreportage. )
  4. Civil War (Civil War, USA 2024, Regie: Alex Garland) (technisch gut gemacht, aber mehr verpasste Chancen als ein Schweizer Käse Löcher hat)
  5. Kinds of Kindness (Kinds of Kindness, USA 2024, Regie: Yorgos Lanthimos) (auch nach zweimaligem Sehen: nur Leftovers aus dem vorherigen Film)
  6. Buñuel – Filmemacher des Surrealismus (Buñuel, un cineasta surrealista, Spanien 2021, Regie: Javier Espada) (Für wen wurde der Film gemacht?)
  7. Godzilla x Kong: The New Empire (Godzilla x Kong: The New Empire, USA 2024, Regie: Adam Wingard) (Wo ist Roland Emmerich, wenn wir ihn brauchen?)
  8. Back to Black (Back to Black, Großbritannien 2024, Regie: Sam Taylor-Johnson) (nach diesem Amy-Winehouse-Biopic erscheint Reinaldo Marcus Greens „Bob Marley: One Love“ [Bob Marley: One Love, USA 2024] in einem deutlich positiveren Licht)
  9. The Fall Guy (The Fall Guy, USA 2024, Regie: David Leitch) (Konfuser Langweiler. Ähnlickeiten mit der TV-Serie sind zufällig.)

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Solitär

Megalopolis (Megalopolis, USA 2024, Regie: Francis Ford Coppola) (was für ein Werk! Gleichzeitig sehenswert und gescheitert, aber nicht sehenswert gescheitert. Nachdem Coppola in den letzten Jahren seine früheren Filme in mehr oder weniger überarbeiteter Form wieder in die Kinos brachte, verwirklicht er hier, ohne auf irgendjemand und irgendetwas Rücksicht zu nehmen, sein über Jahrzehnte verfolgtes Traumprojekt um. Wenn nur das Ergebnis mehr als ein Bilderbogen mit den Nebenfiguren eines in Gotham spielenden Batman-Films ohne Batman wäre.)

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Ehrenwerte Nennung

Caligula – The Ultimate Cut (Caligula – The Ultimate Cut, USA 2023, Regie: Tinto Brass, Rekonstruktion: Thomas Negovan) (aus dem Material kann man wahrscheinlich keinen guten Film machen, aber dieser Cut dürfte die beste Fassung des Skandalfilms sein. Außerdem durfte ich diesen dreistündigen kruden Mix aus Größenwahnsinn, Sex und Gewalt auf einer verdammt großen Leinwand sehen. Ja, solche Filme werden heute nicht mehr gemacht.)

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Die zehn besten Bücher des Jahres, die erstmals dieses (oder letztes) Jahr in Deutschland erschienen; wieder in keiner besonderen Reihenfolge:

  1. Horst Eckert: Nacht der Verräter (2024)
  2. Jürgen Heimbach: Waldeck (2024)
  3. Marc-Uwe Kling: Views (2024) (Krimis kann er auch)
  4. Joe R. Lansdale: More better Deals – Tödliche Geschäfte (More better Deals, 2020)
  5. Don Winslow: City in Ruins (City of Ruins, 2024) (Abschuss einer grandiosen Trilogie, die chronologisch gelesen werden sollte, und, so Don Winslow, sein letzter Roman)
  6. Anthony Ryan: Ein Fluss so rot und schwarz (als A. J. Ryan: Red River Seven, 2023)
  7. Anthony J. Quinn: Frau ohne Ausweg (Border Angels, 2013) (und danach geht es mit seinen weiteren an der irisch/nordirischen Grenze spielenden Polizeiromanen mit Detective Celcius Daly weiter; zwei sind bereits übersetzt)
  8. Ken Bruen: Scharfe Munition (Ammunition, 2007) (und nach der Saga um Detective Sergeant Brant geht es weiter mit einem der vielen nicht übersetzten Krimis mit Galway-Privatdetektiv Jack Taylor)
  9. Ross Thomas: Die Narren sind auf unserer Seite (The Fools in Town are on our side, 1970; erste vollständige Übersetzung; die Übersetzung von 1972 ist radikal gekürzt; für den Einstieg in die Welt von Ross Thomas empfehle ich allerdings einen seiner kürzeren Romane)
  10. Mark Salisbury: Being Bond: Daniel Craig – Ein Rückblick (Being Bond: A Daniel Craig Retrospective, 2024)

 

außerdem

Martin Amis: Intererssengebiet (The Zone of Interest, 2014) (wegen der sehr freien Verfilmung „The Zone of Interest“ habe ich den Roman gelesen und, nun, er gehört zu Amis‘ besten Werken)

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Wenn ich mir jetzt meine Listen selbstkritisch ansehe, gebe ich ein Versprechen: Nächstes Jahr wird vor allem die Bücherliste weiblicher.

 

Und was waren eure Lieblinge?

 


Die Krimibestenliste 2024

Dezember 14, 2024

Wer zu faul ist, sich aus den monatlichen Krimibestenlisten seinen Weihnachtswunschlesezettel herauszudestillieren, kann die Jahreskrimibestenliste nehmen. Auf ihr wurde, präsentiert von Deutschlandfunk Kultur, diese Arbeit bereits erledigt:

1) Lavie Tidhar: Maror

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Suhrkamp, 639 Seiten, 22 Euro

2) Megan Abbott: Wage es nur!

Aus dem Englischen von Karen Gerwig

Pulp Master, 342 Seiten, 16 Euro

3) Tana French: Feuerjagd

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann

Fischer, 525 Seiten, 25 Euro

4) Liza Cody: Die Schnellimbissdetektivin

Aus dem Englischen von Iris Konopik

Ariadne/Argument, 351 Seiten, 18 Euro

5) Una Mannion: Sag mir, was ich bin

Aus dem Englischen von Tanja Handels

Steidl, 375 Seiten, 28 Euro

6) Fred Vargas: Jenseits des Grabes

Aus dem Französischen von Claudia Marquardt

Limes, 526 Seiten, 26 Euro

7) Ross Thomas: Die Narren sind auf unserer Seite

Aus dem Englischen von Gisbert Haefs und Julian Haefs

Alexander, 580 Seiten, 20 Euro

8) Liz Nugent: Seltsame Sally Diamond

Aus dem Englischen von Kathrin Razum

Steidl, 391 Seiten, 26 Euro

9) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 144 Seiten, 20 Euro

10) Christoffer Carlsson: Wenn die Nacht endet

Aus dem Schwedischen von Ulla Ackermann

Kindler, 461 Seiten, 24 Euro

Auf diese Liste können nur Krimis kommen, die bereits auf einer der monatlichen Krimibestenlisten waren.

Maror“ sollte ich endlich mal aus der Gefangenschaft des Zu-Lesen-Stapels befreien.

Ansonsten für die Statistikfans einige Beobachtungen, die nichts über die Qualität der Werke aussagen:

Es ist kein deutscher Krimi auf der Liste.

Sieben Krimis wurden aus dem Englischen übersetzt, zwei aus dem Französischen und einer aus dem Schwedischen.

Sechs, wenn ich mich nicht verzählt habe, wurden von Frauen geschrieben.

Von Megan Abbott erschien jetzt „Hüte dich vor der Frau“ (Beware the Woman, 2023). D. h. ich werde ihren neuen Schauerroman zusammen mit ihren anderen bei pulp master erschienenen Noirs besprechen. Das ist jedenfalls mein Plan.


Die Nominierungen für die Golden Globes 2025

Dezember 9, 2024

Am 5. Januar 2025 werden die 82. Golden Globes verliehen. Jetzt wurden die Nominierungen veröffentlicht:

BEST MOTION PICTURE – DRAMA

THE BRUTALIST (A24) (Besprechung zum Filmstart)

A COMPLETE UNKNOWN (Searchlight Pictures) (noch nicht gesehen)

CONCLAVE (Focus Features)

DUNE: PART TWO (Warner Bros. Pictures)

NICKEL BOYS (Orion Pictures / Amazon MGM Studios) (die Colson-Whitehead-Verfilmung habe ich noch nicht gesehen; deutscher Kinostart unklar)

SEPTEMBER 5 (Paramount Pictures) (Besprechung zum Filmstart)

(Sehenswert sind sie alle. Mein Tipp wäre – wenn ich mich auf die mir bekannten Filme konzentriere – „The Brutalist“, obwohl mir „Konklave“ und „September 5“ besser gefielen. Aber „The Brutalist“ erschlägt einen zuerst mit seiner epischen Länge und dann mit seinem Anspruch, die große amerikanische Erzählung zu sein.)

BEST MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

ANORA (NEON)

CHALLENGERS (Amazon MGM Studios)

EMILIA PÉREZ (Netflix)

A REAL PAIN (Searchlight Pictures) (Besprechung zum Filmstart)

THE SUBSTANCE (MUBI)

WICKED (Universal Pictures) (Besprechung zum Filmstart)

(„Anora“, „Challengers“, „Emilia Pérez“ und „The Substance“ sind starke Filme, die alle den Preis verdient hätten. Wenn ich mich für einen Film entscheiden muss, dann ist es „The Substance“.)

BEST MOTION PICTURE – ANIMATED

FLOW (Sideshow / Janus Films)

INSIDE OUT 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)

MEMOIR OF A SNAIL (IFC Films)

MOANA 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)

WALLACE & GROMIT: VENGEANCE MOST FOWL (Netflix)

THE WILD ROBOT (Universal Pictures)

CINEMATIC AND BOX OFFICE ACHIEVEMENT

ALIEN: ROMULUS (Walt Disney Studios Motion Pictures)

BEETLEJUICE BEETLEJUICE (Warner Bros. Pictures)

DEADPOOL & WOLVERINE (Walt Disney Studios Motion Pictures)

GLADIATOR II (Paramount Pictures)

INSIDE OUT 2 (Walt Disney Studios Motion Pictures)

TWISTERS (Universal Pictures)

WICKED (Universal Pictures)

THE WILD ROBOT (Universal Pictures)

(eine letztes Jahr neue eingeführte, seltsame Kategorie, in der sich dieses Jahr fast nur überflüssige Fortsetzungen tummeln. Wenn es nicht nur um das nackte Kinoeinspiel geht, dürfte der allseits beliebte „The Wild Robot“ den Preis erhalten.

P. S.: Keine Ahnung, warum hier „Dune: Part Two“ fehlt.)

BEST MOTION PICTURE – NON-ENGLISH LANGUAGE

ALL WE IMAGINE AS LIGHT (Sideshow / Janus Films) – USA / FRANCE / INDIA

EMILIA PÉREZ (Netflix) – FRANCE

THE GIRL WITH THE NEEDLE (MUBI) – POLAND / SWEDEN / DENMARK (Besprechung zum Filmstart)

I’M STILL HERE (Sony Pictures Classics) – BRAZIL

THE SEED OF THE SACRED FIG (Die Saat des heiligen Feigenbaums) (NEON) – USA / GERMANY (unser Oscar-Kandidat. Besprechung zum Filmstart)

VERMIGLIO (Sideshow / Janus Films) – ITALY

(Viele Filme kenne ich noch nicht. Dessen ungeachtet ist „Emilia Pérez“ mein Tipp.)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

PAMELA ANDERSON (THE LAST SHOWGIRL)

ANGELINA JOLIE (MARIA) (Besprechung zum Filmstart)

NICOLE KIDMAN (BABYGIRL) (Besprechung zum Filmstart)

TILDA SWINTON (THE ROOM NEXT DOOR)

FERNANDA TORRES (I’M STILL HERE)

KATE WINSLET (LEE)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – DRAMA

ADRIEN BRODY (THE BRUTALIST)

TIMOTHÉE CHALAMET (A COMPLETE UNKNOWN)

DANIEL CRAIG (QUEER) (Besprechung zum Filmstart)

COLMAN DOMINGO (SING SING)

RALPH FIENNES (CONCLAVE)

SEBASTIAN STAN (THE APPRENTICE)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

AMY ADAMS (NIGHTBITCH)

CYNTHIA ERIVO (WICKED)

KARLA SOFÍA GASCÓN (EMILIA PÉREZ)

MIKEY MADISON (ANORA)

DEMI MOORE (THE SUBSTANCE) (in der Rolle ihres Lebens. Gebt ihr den Preis!)

ZENDAYA (CHALLENGERS)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A MOTION PICTURE – MUSICAL OR COMEDY

JESSE EISENBERG (A REAL PAIN)

HUGH GRANT (HERETIC) (Besprechung zum Filmstart)

GABRIEL LABELLE (SATURDAY NIGHT)

JESSE PLEMONS (KINDS OF KINDNESS)

GLEN POWELL (HIT MAN)

SEBASTIAN STAN (A DIFFERENT MAN)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE

SELENA GOMEZ (EMILIA PÉREZ)

ARIANA GRANDE (WICKED)

FELICITY JONES (THE BRUTALIST)

MARGARET QUALLEY (THE SUBSTANCE)

ISABELLA ROSSELLINI (CONCLAVE)

ZOE SALDAÑA (EMILIA PÉREZ)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN ANY MOTION PICTURE

YURA BORISOV (ANORA)

KIERAN CULKIN (A REAL PAIN)

EDWARD NORTON (A COMPLETE UNKNOWN)

GUY PEARCE (THE BRUTALIST)

JEREMY STRONG (THE APPRENTICE)

DENZEL WASHINGTON (GLADIATOR II)

BEST DIRECTOR – MOTION PICTURE

JACQUES AUDIARD (EMILIA PÉREZ)

SEAN BAKER (ANORA)

EDWARD BERGER (CONCLAVE)

BRADY CORBET (THE BRUTALIST)

CORALIE FARGEAT (THE SUBSTANCE)

PAYAL KAPADIA (ALL WE IMAGINE AS LIGHT)

BEST SCREENPLAY – MOTION PICTURE

JACQUES AUDIARD (EMILIA PÉREZ)

SEAN BAKER (ANORA)

BRADY CORBET, MONA FASTVOLD (THE BRUTALIST)

JESSE EISENBERG (A REAL PAIN)

CORALIE FARGEAT (THE SUBSTANCE)

PETER STRAUGHAN (CONCLAVE)

BEST ORIGINAL SCORE – MOTION PICTURE

VOLKER BERTELMANN (CONCLAVE)

DANIEL BLUMBERG (THE BRUTALIST)

KRIS BOWERS (THE WILD ROBOT)

CLÉMENT DUCOL, CAMILLE (EMILIA PÉREZ)

TRENT REZNOR, ATTICUS ROSS (CHALLENGERS)

HANS ZIMMER (DUNE: PART TWO)

BEST ORIGINAL SONG – MOTION PICTURE

BEAUTIFUL THAT WAY” –– THE LAST SHOWGIRL

Music & Lyrics by: Andrew Wyatt, Miley Cyrus, Lykke Li

COMPRESS / REPRESS” –– CHALLENGERS

Music & Lyrics by: Trent Reznor, Atticus Ross, Luca Guadagnino

EL MAL” –– EMILIA PÉREZ

Music & Lyrics by: Clément Ducol, Camille, Jacques Audiard

FORBIDDEN ROAD” –– BETTER MAN

Music & Lyrics by: Robbie Williams, Freddy Wexler, Sacha Skarbek

KISS THE SKY” –– THE WILD ROBOT

Music & Lyrics by: Delacey, Jordan K. Johnson, Stefan Johnson, Maren Morris, Michael

Pollack, Ali Tamposi

MI CAMINO” –– EMILIA PÉREZ

Music & Lyrics by: Clément Ducol, Camille

BEST TELEVISION SERIES – DRAMA

THE DAY OF THE JACKAL (PEACOCK)

THE DIPLOMAT (NETFLIX)

MR. & MRS. SMITH (PRIME VIDEO)

SHŌGUN (FX/HULU)

SLOW HORSES (APPLE TV+)

SQUID GAME (NETFLIX)

BEST TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

ABBOTT ELEMENTARY (ABC)

THE BEAR (FX/HULU)

THE GENTLEMEN (NETFLIX)

HACKS (HBO | MAX)

NOBODY WANTS THIS (NETFLIX)

ONLY MURDERS IN THE BUILDING (HULU)

BEST TELEVISION LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

BABY REINDEER (NETFLIX)

DISCLAIMER (APPLE TV+)

MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY (NETFLIX)

THE PENGUIN (HBO | MAX)

RIPLEY (NETFLIX)

TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY (HBO | MAX)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA

KATHY BATES (MATLOCK)

EMMA D’ARCY (HOUSE OF THE DRAGON)

MAYA ERSKINE (MR. & MRS. SMITH)

KEIRA KNIGHTLEY (BLACK DOVES)

KERI RUSSELL (THE DIPLOMAT)

ANNA SAWAI (SHŌGUN)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA

DONALD GLOVER (MR. & MRS. SMITH)

JAKE GYLLENHAAL (PRESUMED INNOCENT)

GARY OLDMAN (SLOW HORSES)

EDDIE REDMAYNE (THE DAY OF THE JACKAL)

HIROYUKI SANADA (SHŌGUN)

BILLY BOB THORNTON (LANDMAN)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

KRISTEN BELL (NOBODY WANTS THIS)

QUINTA BRUNSON (ABBOTT ELEMENTARY)

AYO EDEBIRI (THE BEAR)

SELENA GOMEZ (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

KATHRYN HAHN (AGATHA ALL ALONG)

JEAN SMART (HACKS)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A TELEVISION SERIES – MUSICAL OR COMEDY

ADAM BRODY (NOBODY WANTS THIS)

TED DANSON (A MAN ON THE INSIDE)

STEVE MARTIN (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

JASON SEGEL (SHRINKING)

MARTIN SHORT (ONLY MURDERS IN THE BUILDING)

JEREMY ALLEN WHITE (THE BEAR)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

CATE BLANCHETT (DISCLAIMER)

JODIE FOSTER (TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY)

CRISTIN MILIOTI (THE PENGUIN)

SOFÍA VERGARA (GRISELDA)

NAOMI WATTS (FEUD: CAPOTE VS. THE SWANS)

KATE WINSLET (THE REGIME)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A LIMITED SERIES, ANTHOLOGY SERIES, OR A MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION

COLIN FARRELL (THE PENGUIN)

RICHARD GADD (BABY REINDEER)

KEVIN KLINE (DISCLAIMER)

COOPER KOCH (MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY)

EWAN MCGREGOR (A GENTLEMAN IN MOSCOW)

ANDREW SCOTT (RIPLEY)

BEST PERFORMANCE BY A FEMALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE ON TELEVISION

LIZA COLÓN-ZAYAS (THE BEAR)

HANNAH EINBINDER (HACKS)

DAKOTA FANNING (RIPLEY)

JESSICA GUNNING (BABY REINDEER)

ALLISON JANNEY (THE DIPLOMAT)

KALI REIS (TRUE DETECTIVE: NIGHT COUNTRY)

BEST PERFORMANCE BY A MALE ACTOR IN A SUPPORTING ROLE ON TELEVISION

TADANOBU ASANO (SHŌGUN)

JAVIER BARDEM (MONSTERS: THE LYLE AND ERIK MENENDEZ STORY)

HARRISON FORD (SHRINKING)

JACK LOWDEN (SLOW HORSES)

DIEGO LUNA (LA MÁQUINA)

EBON MOSS-BACHRACH (THE BEAR)

BEST PERFORMANCE IN STAND-UP COMEDY ON TELEVISION

JAMIE FOXX (JAMIE FOXX: WHAT HAD HAPPENED WAS)

NIKKI GLASER (NIKKI GLASER: SOMEDAY YOU’LL DIE)

SETH MEYERS (SETH MEYERS: DAD MAN WALKING)

ADAM SANDLER (ADAM SANDLER: LOVE YOU)

ALI WONG (ALI WONG: SINGLE LADY)

RAMY YOUSSEF (RAMY YOUSSEF: MORE FEELINGS)

 


Europäischer Filmpreis 2024: die Gewinner

Dezember 9, 2024

Bei der 37. Verleihung des Europäischen Filmpreises am Samstag, den 7. Dezember 2024, hat „Emilia Pérez“ fünf Preise gewonnen. Unter anderem als Bester europäischer Film.

Hier sind die Gewinner – und die für den European Film Award nominierten Filme:

European Film

(Aufgrund einer Regeländerung wurden auch die besten Dokumentar- und Animationsfilme in diese Kategorie aufgenommen)

WINNER: EMILIA PÉREZ (France), directed by Jacques Audiard, produced by Pascal Caucheteux, Jacques Audiard, Valérie Schermann & Anthony Vaccarello

nominiert

BYE BYE TIBERIAS (BYE BYE TIBERIADE) (France, Belgium, Palestine, Qatar), directed by Lina Soualem, produced by Jean-Marie Nizan, Guillaume Malandrin & Ossama Bawardi

DAHOMEY (France, Senegal), directed by Mati Diop, produced by Eve Robin, Judith Lou-Lévy & Mati Diop

FLOW (STRAUME) (Latvia, France, Belgium), directed by Gints Zilbalodis, produced by Matīss Kaža, Gints Zilbalodis, Ron Dyens & Gregory Zalcman

IN LIMBO (W ZAWIESZENIU) (Poland), directed by Alina Maksimenko, produced by Filip Marczewski

LIVING LARGE (ŽIVOT K SEŽRÁNÍ) (Czech Republic, France, Slovakia), directed by Kristina Dufková, produced by Matej Chlupacek, Agata Novinski & Marc Faye

NO OTHER LAND (Palestine, Norway), directed by Yuval Abraham, Rachel Szor, Basel Adra & Hamdan Ballal, produced by Fabien Greenberg, Bård Kjøge Rønning, Yuval Abraham, Basel Adra, Rachel Szor & Hamdan Ballal

SAVAGES (SAUVAGES) (Switzerland, France, Belgium), directed by Claude Barras, produced by Nicolas Burlet, Laurence Petit, Barbara Letellier, Carole Scotta, Vincent Tavier, Hugo Deghilage, Annemie Degryse & Olivier Glassey

SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT (France, Belgium, Netherlands), directed by Johan Grimonprez, produced by Daan Milius & Rémi Grellety

SULTANA’S DREAM (EL SUEÑO DE LA SULTANA) (Spain, Germany, India), directed by Isabel Herguera, produced by Chelo Loureiro, Diego Herguera, Fabian Driehorst, Mariano Baratech & Iván Miñambres

THE ROOM NEXT DOOR (Spain), directed by Pedro Almodóvar, produced by Agustín Almodóvar & Esther García

THE SEED OF THE SACRED FIG (DANAYE ANJIR-E MOABAD) (Germany, France), directed by Mohammad Rasoulof, produced by Mohammad Rasoulof, Amin Sadraei, Jean-Christophe Simon, Mani Tilgner & Rozita Hendijanian

THE SUBSTANCE (UK, United States, France), directed by Coralie Fargeat, produced by Coralie Fargeat, Tim Bevan & Eric Fellner

THEY SHOT THE PIANO PLAYER (Spain, France, Netherlands, Portugal, Peru), directed by Fernando Trueba, Javier Mariscal produced by Cristina Huete, Serge Lalou, Sophie Cabon, Bruno Felix, Janneke van de Kerkhoff, Femke Wolting & Humberto Santana

VERMIGLIO (Italy, France, Belgium), directed by Maura Delpero, produced by Francesca Andreoli, Leonardo Guerra Seràgnoli, Santiago Fondevila Sancet & Maura Delpero

European Director:

WINNER: Jacques Audiard for EMILIA PÉREZ

nominiert

Andrea Arnold for BIRD

Pedro Almodóvar for THE ROOM NEXT DOOR

Mohammad Rasoulof for THE SEED OF THE SACRED FIG

Maura Delpero for VERMIGLIO

European Screenwriter:

WINNER: Jacques Audiard for EMILIA PÉREZ

nominiert

Magnus von Horn & Line Langebek for THE GIRL WITH THE NEEDLE

Pedro Almodóvar for THE ROOM NEXT DOOR

Mohammad Rasoulof for THE SEED OF THE SACRED FIG

Coralie Fargeat for THE SUBSTANCE

European Documentary:

WINNER: NO OTHER LAND (Palestine, Norway), directed by Yuval Abraham, Rachel Szor, Basel Adra & Hamdan Ballal, produced by Fabien Greenberg, Bård Kjøge Rønning, Yuval Abraham, Basel Adra, Rachel Szor & Hamdan Ballal

nominiert

BYE BYE TIBERIAS (BYE BYE TIBERIADE) (France, Belgium, Palestine, Qatar), directed by Lina Soualem, produced by Jean-Marie Nizan, Guillaume Malandrin & Ossama Bawardi

DAHOMEY (France, Senegal), directed by Mati Diop, produced by Eve Robin, Judith Lou-Lévy & Mati Diop

IN LIMBO (W ZAWIESZENIU) (Poland), directed by Alina Maksimenko, produced by Filip Marczewski

SOUNDTRACK TO A COUP D’ETAT (France, Belgium, Netherlands), directed by Johan Grimonprez, produced by Daan Milius & Rémi Grellety

European Animated Feature Film:

WINNER: FLOW directed by Gints Zilbalodis (Latvia, France, Belgium)

nominiert

LIVING LARGE directed by Kristina Dufková (Czech Republic, France, Slovakia)

SAVAGES directed by Claude Barras (Switzerland, France, Belgium)

SULTANA’S DREAM directed by Isabel Herguera (Spain, Germany, India)

THEY SHOT THE PIANO PLAYER directed by Fernando Trueba and Javier Mariscal (Spain, France, Netherlands, Portugal, Peru)

EUROPEAN SHORT FILM – Prix Vimeo:

WINNER: THE MAN WHO COULD NOT REMAIN SILENT directed by Nebojša Slijepčević (Croatia, France, Bulgaria, Slovenia)

nominiert

2720 directed by Basil da Cunha (Portugal, Switzerland)

CLAMOR directed by Salomé Da Souza (France)

THE EXPLODING GIRL directed by Caroline Poggi and Jonathan Vinel (France)

WANDER TO WONDER directed by Nina Gantz (The Netherlands, France, Belgium, United Kingdom)

European Discovery – Prix FIPRESCI:

WINNER: ARMAND (Norway, Netherlands, Germany, Sweden), directed by Halfdan Ullmann Tøndel, produced by Andrea Berentsen Ottmar

nominiert

HOARD (UK), directed by Luna Carmoon, produced by Loran Dunn, Helen Simmons & Andrew Starke

KNEECAP (Ireland, UK), directed by Rich Peppiatt, produced by Patrick O’Neill, Trevor Birney & Jack Tarling

SANTOSH (UK, France, Germany), directed by Sandhya Suri, produced by Mike Goodridge, James Bowsher, Roman Paul, Gerhard Meixner, Carole Scotta & Eliott Khayat

THE NEW YEAR THAT NEVER CAME (ANUL NOU CARE N-A FOST) (Romania, Serbia), directed and produced by Bogdan Mureșanu

TOXIC (AKIPLĖŠA) (Lithuania) directed by Saulė Bliuvaitė, produced by Giedre Burokaite

European Actress:

WINNER: Karla Sofía Gascón in EMILIA PÉREZ

nominiert

Renate Reinsve in ARMAND

Trine Dyrholm in THE GIRL WITH THE NEEDLE

Vic Carmen Sonne in THE GIRL WITH THE NEEDLE

Tilda Swinton in THE ROOM NEXT DOOR

European Actor:

WINNER: Abou Sangare in SOULEYMANE’S STORY

nominiert

Franz Rogowski in BIRD

Ralph Fiennes in CONCLAVE

Lars Eidinger in DYING

Daniel Craig in QUEER

European Young Audience Award:

WINNER: THE REMARKABLE LIFE OF IBELIN (Norway), directed by Benjamin Ree, produced by Ingvil Giske

nominiert

LARS IS LOL (Norway, Denmark), directed by Eirik Sæter Stordahl, produced by Caroline Hitland & Matilda Appelin

WINNERS (Germany), directed by Soleen Yusef, produced by Sonja Schmitt, Marc Schmidheiny & Christoph Daniel

European Lifetime Achievement Award

Wim Wenders

European Achievement in World Cinema Award

Isabella Rossellini

Eurimages International Co-Production Award

Labina Mitevska

Excellence Awards honouring the arts and crafts of European filmmaking:

European Cinematography: Benjamin Kračun for THE SUBSTANCE

European Editing: Juliette Welfling for EMILIA PÉREZ

European Production Design: Jagna Dobesz for THE GIRL WITH THE NEEDLE

European Costume Design : Tanja Hausner for THE DEVIL’S BATH

European Make-up & Hair: Evalotte Oosterop for WHEN THE LIGHT BREAKS

European Original Score: Frederikke Hoffmeier for THE GIRL WITH THE NEEDLE

European Sound: Marc-Olivier Brullé, Pierre Bariaud, Charlotte Butrak, Samuel Aïchoun & Rodrigo Diaz for SOULEYMANE’S STORY

European Visual Effects: Bryan Jones, Pierre Procoudine-Gorsky, Chervin Shafaghi & Guillaume Le Gouez for THE SUBSTANCE


Die Krimibestenliste Dezember 2024

Dezember 7, 2024

Ob das wirklich Empfehlungen für die Weihnachtswunschliste sind?

Keine Ahnung, aber vor der Jahresbestenliste präsentiert Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur die Dezember-Krimibestenliste mit zehn Leseempfehlungen:

1 (1) Pascal Garnier: Zu nah am Abgrund

Aus dem Französischen von Felix Mayer

Septime, 144 Seiten, 20 Euro

2 (9) Katniss Hsiao: Das Parfüm des Todes

Aus dem Chinesischen von Karin Betz

Suhrkamp, 484 Seiten, 20 Euro

3 (6) Una Mannion: Sag mir, was ich bin

Aus dem Englischen von Tanja Handels

Steidl, 375 Seiten, 28 Euro

4 (–) Gaea Schoeters: Trophäe

Aus dem Niederländischen von Lisa Mensing

Zsolnay, 255 Seiten, 24 Euro

5 (–) Tim O’Brien: America Fantastica

Aus dem Englischen von Gregor Hens

HarperCollins, 527 Seiten, 24 Euro

6 (3) Thomas Knüwer: Das Haus in dem Gudelia stirbt

Pendragon, 290 Seiten, 20 Euro

7 (4) Boston Teran: Gärten der Trauer

Aus dem Englischen von Jakob Vandenberg

Elsinor, 243 Seiten, 24 Euro

8 (–) Peter Weingartner: Wurmstichig

Edition 8, 288 Seiten, 28 Euro

9 (2) Alan Parks: Die April-Toten

Aus dem Englischen von Conny Lösch

Polar, 444 Seiten, 26 Euro

10 (5) Holger Karsten Schmidt: Finsteres Herz

Kiepenheuer & Witsch, 463 Seiten, 17 Euro

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Alex Beer erhält „Krimifuchs 2024“ für ihre Felix-Blom-Krimireihe

November 23, 2024

Alex Beer erhält im Rahmen der 31. Reinickendorfer Kriminacht den Reinickendorfer Krimipreis „Krimifuchs“ für ihre Felix-Blom-Krimireihe, die aktuell aus „Der Häftling aus Moabit“ und „Der Schatten von Berlin“ besteht. Die Hauptpersonen der 1878 und 1879 spielenden unterhaltsamen Kriminalromane sind Felix Blom, ein ehemaliger Einbrecher, und Mathilde Voss, eine ehemalige Prostituierte. Jetzt arbeiten sie gemeinsam als Privatdetektive. In ihrem ersten Fall suchen sie einen Mörder, der seine Taten mit einer an das Opfer geschickten Karte ankündigt: „Binnen dreißig Stunden musst Du eine Leiche sein.“ Auch Blom erhält so eine Karte.

In ihrem zweiten Fall sollen sie herausfinden, warum ein Grabräuber den sich auf dem St.-Hedwig-Friedhof in der Krypta befindenden Sarg des Archäologie-Professors Eduard Rohland öffnete. Zur gleichen Zeit sucht Kommissar Heinrich Schlesinger, frisch aus dem sonnigen Afrika ins kalte Berlin gekommen, den Mörder eines bestialisch ermordeten Kleinganoven. Und wir Leser wissen von Anfang an, dass beide Fälle miteinander zusammenhängen und Verbrecherkönig Arthur Lugowski ebenfalls in die Sache verwickelt ist.

Die Preisverleiher begründen ihre Wahl so: „Der Preis würdigt die gelungene Verbindung von exzellenter historischer Recherche, vielschichtigen Charakteren und einem fesselnden, unterhaltsamen Plot. Mit ihrem unkonventionellen Ermittlerduo – dem charmanten Ex-Kriminellen Felix Blom und der selbstbewussten Mathilde Voss, einer ehemaligen Prostituierten – schafft Alex Beer eine spannende und zugleich humorvolle Dynamik. Ihre detaillierte und authentische Darstellung des Berlins der 1870er-Jahre macht die Krimireihe zu einer perfekten Mischung aus Spannung, Zeitgeschichte und literarischem Anspruch.“

Zu den früheren „Krimifuchs“-Preisträgern gehören Johannes Groschupf, Zoë Beck, Elisabeth Herrmann, Rainer Wittkamp, Sascha Arango, Oliver Bottini, Fred Breinersdorfer, Thea Dorn, Felix Huby, Pieke Biermann und Horst Bosetzky.

Die Preisverleihung ist am Samstag, den 23. November, um 19.00 Uhr im Ernst-Reuter Saal (Eichenborndamm 215, 13437 Berlin) während der 31. Reinickendorfer Kriminacht. Literaturkritiker Elmar Krekeler hält die Laudatio. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) überreicht den Preis. Alex Beer wird aus den beiden Felix-Blom-Büchern und ihrem neuesten August-Emmerich-Roman „Die weiße Stunde“ lesen. Ihre Kollegen Jakob Nolte, Marc Raabe und Andreas Winkelmann und das „Premier Swingtett“ stehen ebenfalls auf der Bühne.

Alex Beer: Felix Blom: Der Schatten von Berlin

Limes, 2023

336 Seiten

18 Euro

Alex Beer: Felix Blom: Der Häftling aus Moabit

Blanvalet, 2024

384 Seiten

13 Euro

Erstausgabe

Limes, 2022

Hinweise

Homepage von Alex Beer

Penguin Random House (ihr Verlag) über Alex Beer

Wikipedia über Alex Beer