KrimiWelt-Bestenliste Mai 2009

April 25, 2009

„Alles neu macht der Mai“ heißt es definitiv nicht bei der Bestenliste der KrimiWelt für den schönen Monat Mai. Stattdessen gibt es viele alte Bekannte:

1 (4) Roger Smith: Kap der Finsternis

2 (3) Jörg Juretzka: Alles total groovy hier

3 (5) John Farrow: Eishauch

4 (-) Monika Geier: Die Herzen aller Mädchen

5 (6) Oliver Bottini: Jäger in der Nacht

6 (-) Gianrico Carofiglio: Die Vergangenheit ist ein gefährliches Land

7 (10) Uta-Maria Heim: Wespennest

8 (1) Richard Stark: Keiner rennt für immer

9 (-) Robert Hültner: Inspektor Kajetan kehrt zurück

10 (2) Jan Costin Wagner: Im Winter der Löwen

Einiges liegt noch ungelesen bei mir herum. Einiges interessiert mich nicht und dass Richard Stark immer noch dabei ist, freut mich bei dieser auffallend deutschen Liste.

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In ( ) ist die Platzierung des Vormonats.


„Die Uhr läuft ab“ – erste Amazon-Kritiken

April 23, 2009

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Bei Amazon gibt es die ersten euphorischen Leserkritiken zu „Die Uhr läuft ab – Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2009“.  Der Kurzgeschichtenband enthält auch meinen Krimi „Val Kilmer kommt“.

Christoph Spohr meint:

bei keinem der Autoren werden die Seiten dem Leser langweilig.  (…)
Kurzgeschichten werden im Krimi-Genre noch immer unterschätzt, aber dieser Band straft das Vorurteil eindrucksvoll Lügen.

Rachel Lucius schreibt:

Eine eindrucksvolle Leistungsschau, die allen Krimifreunden zeigt, was für Leckerbissen auch (vielleicht sogar gerade) in der kurzen Form möglich sind.

Sie vergeben außerdem jeweils die höchste Sternezahl.

Ich sage nur, auch im Namen der anderen Autoren: Danke!

Oh, und Kauft das Buch. Es kostet keine acht Euro und ist in jeder gutsortierten Buchhandlung erhältlich.


Hochkarätige Vorlesungsreihe zum Grundgesetz

April 20, 2009

Als Mitveranstalter poste ich unsere Presseerklärung mit kleinen Änderungen:

60 Jahre Grundgesetz – Anspruch und Wirklichkeit

Gemeinsame Ringvorlesung der Humanistischen Union und des Instituts für Recht und Gesellschaft

Heute startet die gemeinsame Ringvorlesung der Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union und des Instituts für Recht und Gesellschaft an der Humboldt Universität zu Berlin.

Unter dem Titel „60 Jahre Grundgesetz – Anspruch und Wirklichkeit“ ziehen Vertreter aus Wissenschaft und Politik eine kritische Bilanz zum 60. Jahrestag des Inkrafttretens des Grundgesetzes. Die Veranstalter haben Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Medien eingeladen, sich den Herausforderungen unserer Verfassung zu stellen. Die Spannbreite der Themen reicht von der (Bild-)Geschichte des Grundgesetzes, seiner philosophischen Idee und dem Wandel bis zu aktuellen Debatten wie Gleichheit und Differenz, Sicherheit und Freiheit oder dem Verhältnis des Grundgesetzes zur Europäischen Union.

Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe spricht am Montag, dem 20. April 2009, um 16.00 Uhr Prof. Dr. Matthias Mahlmann (Universität Zürich) über „Menschenwürde und republikanische Rechtskultur“. Sein Vortrag wird die Menschenwürde als Leitgedanke nicht nur der nationalen, sondern auch der internationalen Rechtskultur vorstellen. Matthias Mahlmann wird auf die in jüngster Zeit formulierten kritischen Perspektiven auf die Menschenwürde eingehen. Zugleich lotet er die Möglichkeiten einer überzeugenden, ideengeschichtlich informierten Konzeption der Menschenwürde in Bezug auf aktuelle Rechtsfragen aus. Damit leistet er einen Beitrag zur Diskussion um die rechtsethische Orientierung der Gegenwart.

Die Vorlesungen sind während des Sommersemesters immer montags von 16.00 bis 18.00 Uhr im Hauptgebäude der Humboldt-Universität (Kinosaal/Senatssaal, Unter den Linden 6, Berlin-Mitte):

20. April: Matthias Mahlmann (Universität Zürich): Menschenwürde und republikanische Rechtskultur

27. April: Horst Bredekamp (Humboldt-Universität): Das Anikonische des Grundgesetzes und die Galerie der Kanzler

4. Mai: Dieter Grimm (Humboldt-Universität): Identität und Wandel. Das Grundgesetz 1949 und heute

11. Mai: Christian Bommarius (Berliner Zeitung): Geschichte des Grundgesetzes

18. Mai: Susanne Baer (Humboldt-Universität): Gleichheit und Differenz

25. Mai: Brigitte Zypries (Bundesministerin der Justiz): Die Politik und das Bundesverfassungsgericht

8. Juni: Mark A. Zöller (Universität Trier): Europäische Strafgesetzgebung – jenseits des Grundgesetzes?

15. Juni: Georg Nolte (Humboldt-Universität): „Dem Frieden der Welt zu dienen“ – Das Grundgesetz und das Völkerrecht

22. Juni: Herfried Münkler (Humboldt-Universität): Sicherheit und Freiheit

29. Juni: Christoph Möllers (Universität Göttingen): Religiöser Pluralismus und Grundgesetz

6. Juli: Hubert Rottleuthner (Freie Universität Berlin): Das Grundgesetz lesen

13. Juli: Juliane Kokott (Generalanwältin am Europäischen Gerichtshof): Grundgesetz und Europäische Union

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Die Veranstalter

Die Bürgerrechtsorganisation Humanistische Union sieht sich dem Schutz und dem Ausbau verfassungsgemäßer Freiheitsgarantien verpflichtet. Ihre Kritik an ausufernden Sicherheitsgesetzen und gesetzgeberischen Verfassungsverstößen führt sie in Musterklagen immer wieder vor das Bundesverfassungsgericht. Gemeinsam mit anderen Bürger- und Menschenrechtsorganisationen gibt sie den jährlich erscheinenden Grundrechte-Report heraus, der die deutsche Verfassungswirklichkeit kritisch bilanziert.

Das neu gegründete Berliner Institut für Recht und Gesellschaft/Law and Society Institute Berlin (LSI) ist als Ort interdisziplinärer Rechtsforschung der Analyse der sozialen, ökonomischen, politischen, kulturellen und ethischen Grundlagen dieser Entwicklung gewidmet.


Kleinkram: The Wire, Drehbücher von Pilotfolgen, B-Movies bei AMC, Kurzgeschichte von Steven Gould, Interviews mit George Pelecanos und Charles Ardai

April 19, 2009

Wow, das ist etwas: Die Bibel für David Simons vielfach ausgezeichnete HBO-Polizeiserie „The Wire“ (die es wahrscheinlich niemals ins deutsche Free-TV schaffen wird).

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Ebenfalls sehr lehrreich sind natürlich auch die Drehbücher für Pilotfolgen von TV-Serien. Hier gibt es eine sehr umfangreiche Liste. Dabei sind unter anderem die Drehbücher der ersten Folge von „24“, „Battlestar Galactica“, „Bones“, „Burn Notice“ (RTL II will’s, glaube ich, dieses Jahr ausstrahlen), „The Closer“, „Dark Angel“, „Dexter“, „Hill Street Blues“, „The Mentalist“, „Monk“, „N. Y. P. D. Blue“, „Prison Break“, „The Shield“, „The Sopranos“, „The Wire“, undundund.

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Bei AMC können etliche B-Movies angesehen werden. Natürlich als Original in Englisch und ohne Untertitel. Die meisten Filme haben eher historischen Wert, aber auch „Dark Star“ und einige Edward-L.-Cahn- und Roger-Corman-Streifen sind dabei.

B-Movies eben.

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Bei Tor hat „Jumpers“-Autor Steven Gould die S-F-Geschichte „Bug in the Arroyo“ veröffentlicht (und den Lesern, wie die Kommentare zeigen, gefällt’s).

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George Pelecanos redet über sein neues Buch „The Way Home“ (angekündigt für 12. Mai 2009 in USA) und andere Dinge.

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Bei Things I’d rather be doing beantwortet Hard-Case-Crime-Macher Charles Ardai einige Fragen.


Nominierungen für den Last Laugh Award 2009

April 13, 2009

Die Nominierungen für den diesjährigen Last Laugh Award sind bereits seit einigen Tagen draußen. Der Preis wird an den besten witzigen Kriminalroman, der 2008 in England veröffentlicht wurde verliehen.

Die Nominierten sind:

Gilbert Adair: And Then There Was No One (Faber & Faber)

Christopher Brookmyre: A Snowball in Hell (Little, Brown)

Colin Cotterill: Anarchy and Old Dogs (Quercus)

Christopher Fowler: The Victoria Vanishes (Transworld/Doubleday)

Mike Ripley: Angels Unaware (Allison & Busby)

Donald E. Westlake: Don’t Ask (Quercus)

Der Preis wird während des CrimeFest am 16. Mai im Marriott Royal Hotel in Bristol verliehen.

Deutsche Leser dürften vor allem Adair, Cotterill und Westlake („Don’t Ask“ ist natürlich ein weiterer grandioser Dortmunder-Roman, der in den USA bereits 1993 erschien.) kennen. Fowler wurde mal vor Jahren übersetzt; Ripley dito, aber in einem so kleinen Verlag, dass wahrscheinlich niemand es erfahren hat und Brookmyre ist immer noch nicht übersetzt.

(Dank an The Rap Sheet für die Infos; dort gibt es auch die Nominierungen für den Sounds of Crime Awards, aber weil ich Hörbücher nicht höre…)


Kleinkram

April 6, 2009

The Southeast Review hat sich mit Daniel Woodrell unterhalten. Für Woodrell ist „Noir“:

To me, noir has got to have a tragic ending; that’s the number one thing. There are all kinds of ways you can structure it. It can be about any kind of subject matter, as long as it leads to a tragic ending. Noir really springs from the Greek conceptions of storytelling and tragedy. If it doesn’t have a tragic ending, it can be a great melodrama, or a roman gris, but it’s not a noir. This is why I largely avoid the term now, because even other noir specialists will define it differently. I just like the stricter set of rules about it. Just because, you know, a story’s set in a dark, dingy bar, and there’s a blonde at the bar who’s not wearing any underwear, it doesn’t mean it’s a noir yet.

Sie unterhalten sich über seine Bücher und Kurzgeschichten, die geänderte Perzeption der Woodrell-Verfilmung „Wer mit dem Teufel reitet“ (Ride with the devil) und die geplanten Verfilmungen.

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The Rap Sheet unterhält sich währenddessen mit Tess Gerritsen.

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Im Big Thrill gibt Kyle Mills zu:

I do sympathize with my villains.  When I first got into writing someone told me that everyone is the hero of their own novel.  Since then, I’ve tried to stay true to that philosophy.

No matter how bad a person is, they generally feel justified in what they’re doing or they’d stop. I like to explore those feelings and make the reader understand what makes that particular villain tick.

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„Battlestar Galactica“-Fans aufgepasst! Im Outfit veröffentlicht Marcus Sakey Ausschnitte aus der Serienbibel.

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Bei Murderati verrät Alexandra Sokoloff: Your first draft is always going to suck. Und Allison Brennan verrät einiges über eines ihrer unveröffentlichten Frühwerke.

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Nochmal Alexandra Sokoloff.  Sie hat auch eine lange Analyse von „Chinatown“ (Yeah, der Spielfilm von Roman Polanski mit Jack Nicholson) geschrieben.


Die Nominierungen für den Spinetingler

April 3, 2009

Nachdem Bernd es bereits gemeldet hat und die Covers zeigt, ist es hier vor allem Chronistenpflicht.

Jedenfalls:

Die Nominierungen für den diesjährigen Spinetingler Award, der vom Spinetingler Magazine vergeben wird, sind draußen. Ab jetzt kann in den einzelnen Kategorien für den eigenen Favoriten gestimmt werden.

Hier gibt’s die Liste, abgestimmt wird bis zum 25. April beim Spinetingler Magazine (Achtung: Ihr müsst für jede Kategorie einzeln abschicken.) und am 30. April werden die Gewinner bekannt gegeben.

Die Nominierten

New Voice

• Sharp Teeth, von Toby Barlow (Harper)

• The Price of Blood, von Declan Hughes (Morrow)

• Everybody Knows This Is Nowhere, von John McFetridge (Harcourt)

• Borderlands, von Brian McGilloway (Minotaur Books)

• Go With Me, von Castle Freeman Jr. (Steerforth Press)

• The Crazy School, von Cornelia Read (Grand Central Publishing)

• Who Is Conrad Hirst?, von Kevin Wignall

• Crimson Orgy, von Austin Williams (Borderlands Press)

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Rising Star

• When Will There Be Good News?, von Kate Atkinson (Black Swan)

• No More Heroes, von Ray Banks (Polygon)

• Money Shot (Hardcore Angel) von Christa Faust (Hard Case Crime)

• The Shadow Year, von Jeffrey Ford (Morrow)

• Savage Night, von Allan Guthrie (Houghton Mifflin Harcourt)

• A Nail Through the Heart, von Timothy Hallinan (Morrow)

• Empire of Lies, von Andrew Klavan (Harcourt)

• Victory Square, von Olen Steinhauer (Minotaur Books)

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Legend

• Hit and Run, von Lawrence Block (Morrow)

• Nothing to Lose, von Lee Child (Delacorte Press)

• Chasing Darkness, von Robert Crais (Simon & Schuster)

• Leather Maiden, von Joe R. Lansdale (Knopf)

• The Given Day, von Dennis Lehane (Morrow)

• Dooley Takes the Fall, von Norah McClintock (Red Deer Press)

• A Darker Domain, von Val McDermid (Harper)

• Salt River, von James Sallis (Walker & Co.)

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Graphic Novel

• 100 Bullets, von Brian Azzarello und Eduardo Risso

• Criminal, von Ed Brubaker und Sean Phillips

• Femme Noir, von Christopher Mills und Joe Staton

• Hawaiian Dick, von B. Clay Moore und Steven Griffin

• Incognegro, von Mat Johnson und Warren Pleece

• Scalped, von Jason Aaron und R.M. Guera

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Best Editor

• Ben LeRoy, Bleak House

• Charles Ardai, Hard Case Crime

• Neil Nyren, Putnam

• John Schoenfelder, Thomas Dunne

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Best Reviewer

• Ali Karim

• Larry Gandle

• Lesa Holstine

• Karen Chisholm

• Glenn Harper

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Best Publisher

• Bleak House

• Hard Case Crime

• Soho Press

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Special Services to the Industry

• Declan Burke, Crime Always Pays

• Barbara Franchi, Reviewing the Evidence

• J. Kingston Pierce, The Rap Sheet

• John and Ruth Jordan, Crimespree Magazine

• Peter Rozovsky, Detectives Beyond Borders

• Ruth Jordan and Judy Bobolik, Bouchercon 2008

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Best Cover

• At the City’s Edge, von Marcus Sakey (St. Martin’s Minotaur)– Covergestaltung: The DesignWorks Group

• Death Was the Other Woman, von Linda L Richards (St. Martin’s Minotaur)– Covergestaltung: David Baldeosignh Rotstein

• Empty Ever After, von Reed Farrel Coleman (Bleak House)– Covergestaltung: 2Faced Designs

• Fifty to One, von Charles Ardai (Hard Case Crime)– Covergestaltung: Cooley Design Lab

• Mad Dogs, von Brian Hodge (Cemetery Dance Publications)– Covergestaltung: Jill Bauman

• Sharp Teeth, von Toby Barlow (Harper)– Covergestaltung: Suzanne Dean

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Best Short Story on the Web

• “Cold Rift,” von Sandra Seamans (from Crooked)

• “Fruits,” von Steve Mosby (from Spinetingler)

• “Hard Bite,” von Anonymous-9 (from Beat to a Pulp)

• “Lenny and Earl Go Shooting Off Their Mouths,” von Ray Morrison (from Word Riot)

• “Random Acts of Fatherhood,” von Robert Pesa (from Darkest Before the Dawn)

• “Red Hair and Black Leather,” von Jordan Harper (from ThugLit)

• “She Watches Him Swim,” von Claude Lalumiere (from Back Alley)

• “Sisters Under the Skin,” von Naomi Johnson (from A Twist of Noir)

• “They Take You,” von Kyle Minor (from Plots With Guns)

• “Wishing on Whores,” von John Weagly (from Thieves Jargon)

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Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten.

Vergesst nicht zu wählen!


ITW nominiert beste Thriller 2009

April 1, 2009

Die International Thriller Writers hat diese Werke für die diesjährigen Thriller-Preise nominiert:

BEST THRILLER OF THE YEAR

Hold Tight (Sie sehen dich, angekündigt für Oktober 2009) von Harlan Coben

The Bodies Left Behind von Jeffery Deaver

The Broken Window (Der Täuscher) von Jeffery Deaver

The Dark Tide (Treu und Glauben; erscheint demnächst) von Andrew Gross

The Last Patriot von Brad Thor

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BEST FIRST NOVEL

Calumet City von Charlie Newton

Child 44 (Kind 44) von Tom Rob Smith

Criminal Paradise von Steven Thomas

Sacrifice von S. J. Bolton

The Killer’s Wife (Im Auge der Finsternis) von Bill Floyd

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BEST SHORT STORY

Between the Dark and the Daylight (Ellery Queen Magazine) von Tom Piccirilli

Last Island South (Ellery Queen Magazine) von John C. Boland

The Edge of Seventeen (The Darker Mask) von Alexandra Sokoloff

The Point Guard (Killer Year Anthology) von Jason Pinter

Time of the Green (Killer Year Anthology) von Ken Bruen

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THRILLERMASTER AWARD

David Morrell

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SILVER BULLET AWARD

Brad Meltzer

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Die Thriller Awards werden am Samstag, den 11. Juli, auf einer Festveranstaltung im New Yorker Grand Hyatt während des ThrillerFest 2009 (8. – 11. Juli) verliehen.

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Einen herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten.

Jeffery Deaver hat mit zwei Werken einen schon fast unverschämten Vorteil. Aber Harlan Coben soll nach einem schwächeren Werk wieder einen spannenden Thriller geschrieben haben. Die Debütanten Charlie Newton und Steven Thomas werden als Noir gehandelt; also muss ich sie mir mal genauer ansehen. Und bei den Kurzgeschichten-Nominierungen begegnen uns auch einige bekannte Namen.

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P. S.: Die April-Ausgabe von The Big Thrill ist online. Mit Jilliane Hoffman, Allison Brennan, Laurie R. King, Heather Graham, Lisa Jackson und Kyle Mills.


Die KrimiWelt-Bestenliste April 2009

März 28, 2009

Da hab ich mich letzen Monat mit meinen Tipps für die Aprilliste der KrimiWelt aber mächtig geirrt. Kein Connelly. Kein Bunker. Keine Schenkel. Kein Disher. Kein Mosley. Lansdale, Deaver und Louis, wie erwartet, ebenfalls nicht. Stattdessen empfehlen die Kritiker der KrimiWelt diese Werke für den österlichen Geschenkkorb:

1 (1) Richard Stark: Keiner rennt für immer

2 (2) Jan Costin Wagner: Im Winter der Löwen

3 (-) Jörg Juretzka: Alles total groovy hier

4 (7) Roger Smith: Kap der Finsternis

5 (5) John Farrow: Eishauch

6 (-) Oliver Bottini: Jäger in der Nacht

7 (3) Stefan Kiesbye: Nebenan ein Mädchen

8 (4) Åsa Larsson: Bis dein Zorn sich legt

9 (9) Zoran Drvenkar: Sorry

10 (-) Uta-Maria Heim: Wespennest

Schön, dass Richard Stark immer noch auf Platz eins ist. Wagner, Juretzka (der kann gar nicht schlecht sein) und Farrow liegen auf meinem Lesen-Stapel.

Andrea Maria Schenkel scheint ja wirklich in Ungnade gefallen zu sein.

Nächsten Monat könnte dann endlich „Crack“, die zweite und noch bessere Zusammenarbeit von Ken Bruen und Jason Starr auf die Liste gehoben werden. Joseph Wambaugh, Ian Rankin, Robert Hültner, Jeff Lindsay und Kenneth Abel (der hat mal den Deutschen Krimipreis erhalten) wären sicher auch eine Überlegung wert.

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In Klammern ist die Platzierung des Vormonats.


Die Nominierungen für den Scribe Award

März 28, 2009

Die International Association of Media Tie-In Writers hat die Nominierungen für den diesjährigen Scribe Award veröffentlicht. Der Scribe Award wird an Werke vergeben, die auf Filmen, TV-Serien und Spielen basieren. Also den „Büchern zum Film“.

Die Nominierten:

Best General Fiction Original

BURN NOTICE: THE FIX von Tod Goldberg

CRIMINAL MINDS: FINISHING SCHOOL von Max Allan Collins

CSI: HEADHUNTER von Greg Cox

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Best General Fiction Adapted

DEATH DEFYING ACTS von Greg Cox

INDIANA JONES AND THE KINGDOM OF THE CRYSTAL SKULL (Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels) von James Rollins

THE TUDORS: KING TAKES QUEEN von Elizabeth Massie

THE WACKNESS von Dale C. Phillips

X-FILES: I WANT TO BELIEVE von Max Allan Collins

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Best Speculative Fiction Original

GHOST WHISPERER: REVENGE von Doranna Durgin

RAVENLOFT: THE COVENANT, HEAVEN’S BONES von Samantha Henderson

STARGATE SG-1: HYDRA von Holly Scott & Jamie Duncan

STAR TREK: TEROK NOR, DAY OF THE VIPERS von James Swallow

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Best Speculative Fiction Adapted

HELLBOY II: THE GOLDEN ARMY (Hellboy 2: Die Goldene Armee) von Bob Greenberger

THE MUTANT CHRONICLES von Matt Forbeck

STAR WARS – THE CLONE WARS: WILD SPACE von Karen Miller

UNDERWORLD: RISE OF THE LYCANS von Greg Cox

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Best Young Adult Original

DR. WHO: THE EYELESS von Lance Parkin

PRIMEVAL: SHADOW OF THE JAGUAR von Steven Savile

DISNEY CLUB PENGUIN: STOWAWAY! ADVENTURES AT SEA von Tracey West

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Best Young Adult Adapted

IRON MAN: THE JUNIOR NOVEL von Stephen D. Sullivan

THE DARK KNIGHT: THE JUNIOR NOVEL von Stacia Deutsch und Rhody Cohen

JOURNEY TO THE CENTER OF THE EARTH 3D von Tracey West

Grandmaster

Keith R. A. DeCandido

Der Scribe Award wird auf der Comic-Con in San Diego (23. – 29. Juli 2009) verliehen.

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Die beiden Special Gaming Scribes warden auf der GenCon in Indianapolis (13. – 16. August 2009) verliehen. Nominiert sind:

Special Gaming Scribe – Best Original

EBERRON: THE INQUISITIVES, THE DARKWOOD MASK von Jeff LaSala

DRAGONLANCE: DEATH MARCH von Jean Rabe

EBERRON: THE DOOM OF KINGS von Don Bassingthwaite

WARHAMMER: ELFSLAYER von Nathan Long

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Special Gaming Scribe – Best Adapted

THE WORLD OF WARCRAFT: BEYOND THE DARK PORTAL von Aaron Rosenberg und Christie Golden

THE MUTANT CHRONICLES von Matt Forbeck

METAL GEAR SOLID (Metal Gear Solid) von Raymond Benson

(Dank an Lee Goldberg für die Informationen.)


Sachdienliche Hinweise und die Nominierungen für den Strand Critics Award

März 26, 2009

Der Noir of the Week ist „Der Panther wird gehetzt“ (Classe tous risques, F/I 1959). Regie führte Claude Sautet. Das nach José Giovannis Roman entstandene Drehbuch ist von José Giovanni, Claude Sautet und Pascal Jardin. Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo spielten die Hauptrollen. Ein Klassiker!

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Bei My Book, The Movie sagt David Hewson, wer die Hauptrollen in seinem neuesten Nic-Costa-Thriller „Dante’s Numbers“ übernehmen soll.

Zuletzt erschienen von ihm bei uns eine Neuausgabe seines Debüts „Epiphanias“ (Epiphany, 1996)  und sein neuer Thriller „Das zweite Leben“ (The promised Land, 2007).

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Marcus Sakey fragt im Outfit, warum ein Komiker ihr einziger Journalist sei. Der Komiker ist Jon Stewart mit seiner auch bei uns empfangbaren Daily Show.

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Ebenfalls im Outfit schreibt Gastblogger J. A. Konrath über Rezensionen von Lesern und Bloggern. Von ihm wurde noch kein Roman übersetzt, aber der erste von James Patterson herausgegebene  „Thriller“-Band enthält eine von ihm geschriebene Kurzgeschichte.  J. A. Konrath meint:

I have a vested interest in reviews and being reviewed, because I’m a writer.

But I’m also a reader. A reader who enjoys sharing his opinion. A reader who thinks it’s important to play cheerleader for my peers. A reader who recognizes how important a few sentences can be to someone considering buying a book. (…)

Your opinion really does matter. And authors really do care.

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Sarah Weinman verrät die Nominierungen für den diesjährigen Strand Critics Award:

Best Novel:
When Will There Be Good News? by Kate Atkinson (Little, Brown and Company)
Master of the Delta by Thomas H. Cook (Houghton Mifflin Harcourt)
The Brass Verdict by Michael Connelly (Little, Brown and Company)
Lush Life by Richard Price (Farrar, Straus and Giroux)
Hollywood Crows by Joseph Wambaugh (Little, Brown and Company)

Best First Novel:
The Girl with the Dragon Tattoo by Stieg Larsson (Knopf)
City of the Sun by David Levien (Doubleday)
A Cure for Night by Justin Peacock (Doubleday)
Child 44 by Tom Rob Smith (Grand Central Publishing)
A Carrion Death by Michael Stanley (Harper)

Er wird am 8. Juli in New York verliehen.

Eine schöne Liste. Der Wambaugh liegt auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Bei uns heißt das Werk „Sunset Boulevard“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Film).

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Och, nö. Die behaupten, das Phantom gibt es nicht. Alles nur schlampige Arbeit. In einem Krimi wäre das nie passiert.

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Das hat was:


„Die Uhr läuft ab“ ist eingetroffen

März 25, 2009

Heute brachte mein Postbote die Belegexemplare.

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Yeah, meine Geschichte „Val Kilmer kommt“ ist in dem von Cordelia Borchardt und Andreas Hoh herausgegebenen Band „Die Uhr läuft ab – Die besten Einsendungen zum Agatha-Christie-Krimipreis 2009“ enthalten. Das im Fischer Taschenbuch Verlag erschienene Werk müsste die Tage für schlappe 7,95 Euro in der Buchhandlung Ihres Vertrauens erhältlich sein.

Für den Sammelband wurden 25 Kurzgeschichten ausgewählt. Veit Bronnenmeyer erhielt für „Eigenbemühungen“ den diesjährigen Agatha-Christie-Preis. Aber auch die anderen Geschichten sind (obwohl ich sie noch nicht gelesen habe) sauspannend.

Also: Kaufen! Einmal für die Eltern, einmal für die Freundin oder den Freund, einmal für den eigenen Gebrauch, einmal für’s Bücherregal, einmal für…


Zwischenruf zu „Trimmels letzter Fall“

März 20, 2009

Haben Sie es [das verschwundene Kind, A. d. V.] vom Fenster aus gesehen, auf Spaziergängen, haben Sie Beobachtungen gemacht, die erst heute von Bedeutung sein könnten?

(…)

Ulf Rosen, immerhin, war am Morgen nach der Villa Verde offenbar doch von seinem Gewissen geplagt worden: Seine Sekretärin rief an, entschuldigte ihn wegen einer Gerichtsverhandlung, und per Kurier hatte Annette vor Dienstschluss, der auch ohne Rachel Röhmer für sie meist eine Farce war, den kompletten Fall Adler auf dem Tisch.

(…)

„Es kommen bestimmt wieder unchristliche Zeiten!“, tröstete ihn Annette.

Friedhelm Werremeier: Trimmels letzter Fall

Pendragon 2009

S. 51 – 53

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Wenn Sie glauben, dass diese Sätze eine unrühmliche Ausnahme sind, muss ich Sie leider enttäuschen. Bis jetzt holpert die 200-seitige Geschichte in diesem umständlichen Stil und ohne erkennbaren Plot voran. Außerdem hat Werremeier die Marotte entwickelt, fast jeden gesprochenen Satz mit einem „!“ enden zu lassen.

Ich werde den Roman fertig lesen. Aber nur weil die vorherigen Trimmel-Romane zu meinen Lieblingsbüchern gehören und ich unbedingt den neuen Trimmel lesen will. Bei einem unbekannten Autor hätte ich die Lektüre schon längst abgebrochen.

Naja, dpr hat mich ja vorgewarnt.


Kurz gemeldet

März 19, 2009

Martin Compart bloggt. Bis jetzt gibt es viele lange Texte, einige ältere Werke, etwas über Jim Thompson, Ian Fleming und eine Liste der schlimmsten James-Bond-Momente (Roger Moore hält Martin wohl für nicht satisfaktionsfähig. Dafür gibts viel Brosnan und erstaunlich wenig „Quantum Trost“.)

Außerdem habe ich die Krimilady (Sorry, Henny, ich hatte immer gedacht, du seist schon lange bei mir verewigt. – Uh, und Henny kann mit dem Schenkel-„Bunker“ auch nichts anfangen. Interessant sind auch die Amazon-Leserbewertungen für diesen Roman), Krimiblog.at und Hauptfilm in die Linkliste aufgenommen.  Besucht sie!

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Watching-the-Detectives dpr ist nicht so begeistert von Friedhelm Werremeiers „Trimmels letzter Fall“.  Ich werde den Roman zwar auch noch lese, aber das klingt sehr, sehr, sehr ernüchternd.

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Michael Carlson schreibt im Shots Ezine über die neuen Werke von Richard Stark (Dirty Money) und Mickey Spillane (The Goliath Bone – der von Max Allan Collins vollendete erste Mike-Hammer-Roman).

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Jon Jordan vom Crimespree Magazine meint: Wer nicht lesen will, muss sehen (und kann dann immer noch das Buch lesen).


Kurz gemeldet

März 17, 2009

Pieke Biermann ist von Tom Wolfes „Der Electric Kool-Aid Acid Test“ begeistert.

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Leonard Cassuto ist von Hard Case Crime begeistert: That press is now publishing some of the best crime fiction around.

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, William Gibson!


R. i. P. Ron Silver

März 17, 2009

R. i. P. Ron Silver (2. Juli 1946 – 15. März 2009)

Für uns Krimifans hatte Ron Silver in dem Cop-Thriller “Blue Steel” von Kathryn Bigelow die Rolle seines Lebens. Er spielte einen psychopathischen Killer, der sich in eine von Jamie Lee Curtis gespielte junge Streifenpolizistin verliebte. Er trat auch, meistens als Nebendarsteller, in „Silkwood“, „Garbo Talks“, „Reversal of Fortune“ (Die Affäre der Sunny von B.), „Timecop“, „Ali“, „Find me guilty“ und zahlreichen TV-Serien, wie „Crossing Jordan“, „Law & Order“, „The West Wing“, „Wiseguy“ (Kampf gegen die Mafia), „Hill Street Blues“ und „The Rockford Files“ (Detektiv Rockford) auf.

Silver hatte Speiseröhrenkrebs.

Nachrufe gibt es in der New York Times, Times Online, AP und der Berliner Zeitung (dpa-Meldung).


Preisregen bei Left Coast Crime: Bruce Alexander Memorial Mystery Award, Hawaii Five-O Award, Lefty Award, Dily Award

März 17, 2009

Auf dem diesjährigen “Left Coast Crime“-Krimifestival in Hawaii wurden auch mehrere Preise verliehen:

Bruce Alexander Memorial Mystery Award

Nox Dormienda: A Long Night for Sleeping, von Kelli Stanley (Five Star)

Nominiert:

Touchstone, von Laurie R. King (Bantam)

Tell Me Pretty Maiden, von Rhys Bowen (St. Martin’s Press)

A Royal Pain, von Rhys Bowen (Berkeley Prime Crime)

A Fatal Waltz, von Tasha Alexander (HarperCollins)

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Hawaii Five-O Award (for law-enforcement/police procedurals)

Mahu Fire, von Neil S. Plakcy (Alyson Books)

Nonimiert:

Angel Falls, von Baron Birtcher (Iota)

Fractured, von Karin Slaughter (Delacorte Press)

The Black Path, von Åsa Larsson (Delta)

The Angel of Knowlton Park, von Kate Flora (Five Star)

Death of a Cozy Writer, von G.M. Malliet (Midnight Ink)

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Lefty Award (for humorous mysteries)

Greasing the Piñata, von Tim Maleeny (Poisoned Pen Press)

Nonimiert:

Thugs and Kisses, von Sue Ann Jaffarian (Midnight Ink)

Six Geese A-Slaying, von Donna Andrews (St. Martin’s Minotaur)

Murder at the Bad Girl’s Bar and Grill, von N.M. Kelby (Shaye Areheart/Random House)

Getting Old Is to Die For, von Rita Lakin (Bantam Dell)

It Happened One Knife, von Jeffrey Cohen (Berkeley Prime Crime)

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Dily Award (verliehen von Independent Mystery Booksellers Associations)

Trigger City, von Sean Chercover (Morrow)

Nominiert:

The Victoria Vanishes, von Christopher Fowler (Bantam)

Silent in the Sanctuary, von Deanna Raybourn (Mira)

Child 44, von Tom Rob Smith (Grand Central)

The Dawn Patrol, von Don Winslow (Knopf).

(mit Dank an The Rap Sheet)


Ein Kessel Buntes

März 15, 2009


Der Mystery Man on Film analysiert die mehrtätige Storykonferenz von George Lucas, Steven Spielberg und Lawrence Kasdan für den ersten Indiana-Jones-Film „Jäger des verlorenen Schatzes“. Er verlinkt auch zu dem Transkript der Sitzung. Für Indiana-Jones-Fans und Autoren pures Gold.

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Der Noir of the Week ist der unterschätzte Alfred-Hitchcock-Film “Ich beichte” (I Confess). Das Drehbuch schrieben George Tabori und William Archibald. Montgomery Clift, Anne Baxter, Karl Malden und O. E. Hasse spielen mit.

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„Dexter“-Darsteller Michael C. Hall besuchte Deutschland. Der Tagesspiegel schreibt darüber und bei Ouotenmeter gibt es ein kurzes Interview. Zu dem von ihm gespielten, bei der Polizei angestellten Serienkiller Dexter sagt er:

Ich glaube nicht, dass die Menschen «Dexter» mögen, weil er ein Serienkiller ist. Ich glaube, dass sie das Leben mögen, das er lebt. Dexter ist eine interessante Figur. Die Show inspiriert viele – wir alle haben unsere Schattenseiten und wir alle fürchten uns vor schattigen Plätzen. Dexter ist da ähnlich und doch anders – das macht es interessant.

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„Watchmen“-Zeichner Dave Gibbons freut sich bei Wired über die Verfilmung und spricht in einem ausführlichen Interview auch über andere Sachen.

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Allan Mott listet bei Bookgasm fünfzig Gründe auf, warum niemand mein (äh, DEIN!) erstes Buch publizieren will. Einige Gründe sind:

– Submitting a manuscript handwritten in your own blood does indicate your passion for the material, but not quite in the way you might have hoped.

– You’re actually the 139th person to submit a conspiracy thriller involving the ceiling of the Sistine Chapel, entitled THE MICHAELANGELO CIPHER.

– There’s a fine line between writing authentic regional dialogue and making all of your characters sound like stroke victims.

– Where are the vampires?

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Sean Chercover verrät beim Outfit seine Antworten auf die drei häufigsten Fragen von Lesern und Jungautoren.

Er hat auch gerade den Dily-Preis für seinen neuen Roman „Trigger City“ erhalten. Herzlichen Glückwunsch!

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Uh, und Lee Goldberg ist überhaupt nicht begeistert von Stieg Larsson.


Harry Bosch ermittelt im „Echo Park“ und Michael Connelly liest in Deutschland

März 10, 2009

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In „Kalter Tod“ wurde Michael Connellys Serienheld Harry Bosch öfters auf die Ereignisse im Echo Park angesprochen und seine Beziehung zur FBI-Agentin Rachel Walling ging in die Brüche. Jetzt erfahren wir, was in „Echo Park“ geschah.

Harry Bosch arbeitet immer noch zusammen mit Kiz Rider in der Abteilung Offen-Ungelöst. Da erhält er einen Anruf von Freddy Olivas vom Morddezernat Northeast. Er sucht die Akte zu einem Mordfall von 1993. Damals ermittelte Harry Bosch im Fall der spurlos verschwundenen Marie Gesto. Von ihr wurden in einer Garage in dem High-Tower-Apartmentkomplex in einem Auto ihre fein säuberlich zusammengelegten Kleider gefunden. Von ihrem Mörder gab es keine Spur und ihre Leiche wurde nie gefunden. Bosch nahm sich in den vergangenen Jahren den Fall immer wieder vor, kopierte für seinen kurzzeitigen Ruhestand die Akte und hat sie auch jetzt wieder auf seinem Schreibtisch liegen, um sie wieder einmal zu lesen und den Spuren nachzugehen. Er hat zwar schon lange einen Verdächtigen, aber keine Beweise gegen Anthony Garland, den Sohn des Ölmagnaten Thomas Rex Garland.

Olivas will die Akte für Staatsanwalt Rick O’Shea. Er klagt Raynard Waits an. Dieser wurde von einer Streife zufällig angehalten. Sie entdeckten in mehreren Plastiktüten Teile von zerstückelten Menschen. Damit ist der eiskalte Psychopath Waits ein sicherer Kandidat für den elektrischen Stuhl. Über seinen Anwalt Maurice Swann bietet Waits O’Shea ein Geständnis zu neun weiteren Morden an, wenn dafür die Todesstrafe nicht beantragt wird. Eines der neun Opfer war Marie Gesto.

O’Shea ist bereit, wenn sich die Informationen von Waits als zuverlässig herausstellen, den Deal einzugehen. Zähneknirschend willigt Bosch ein. Zusammen mit Kiz Rider beginnen sie Waits zu überprüfen. Dabei vermuten sie schnell, dass Waits ein Pseudonym ist.

Noch vor dem ersten Verhör mit Waits erfährt Bosch von Olivas, dass Waits sich während der Ermittlungen im Mordfall Gesto bei der Polizei meldete und er diese Spur nicht verfolgte. Bosch fragt sich, ob er damals einen fatalen Fehler begangen hat.

Nach dem Verhör verlangen die Ermittler von Waits, dass er sie zu der Leiche von Marie Gesto führt. Während dieser Ortsbesichtigung gelingt es Waits zu flüchten. Dabei bringt er Olivas um und verletzt Kiz Rider schwer.

Der zwölfte Harry-Bosch-Roman „Echo Park“ ist, gemessen an dem hohen Standard der Werke von Michael Connelly, eine etwas enttäuschende Angelegenheit. Denn die in großen Teilen vorhersehbare Lösung lässt einige wichtige Fragen offen und erscheint deshalb unlogisch. Außerdem wird, weil im Mittelpunkt von Harry Boschs Aufmerksamkeit der Mordfall Marie Gesto steht, auf die anderen Morde von Raynard Waits, außer auf seinen ersten Mord, überhaupt nicht eingegangen.

Davon abgesehen erzählt Connelly die Geschichte in seinem gewohnt sachlich-ruhigen Stil. Die Spannung erwächst dabei weniger aus überraschenden Plotwendungen. Dafür sind einige, wie die Flucht von Waits während der Ortsbesichtigung, zu absehbar (Umgekehrt ist diese Szene ein schönes Beispiel für den Aufbau von Spannung. Denn natürlich erwarten wir von Anfang an, dass Waits einen Fluchtversuch unternimmt. Aber zuerst ist er nur der hilfsbereite, gefesselte Angeklagte.). Bei Connelly erwächst die Spannung immer aus der detaillierten Beschreibung der Ermittlungen, die sich fast in Echtzeit entfalten, den lebensnahen Charakteren (mit dem einsamen Wolf Harry Bosch im Zentrum) und den moralischen Dilemma, die sie zu harten Entscheidungen zwingen. Dazu gehört die Entscheidung, ob Waits durch das Gestehen von mehreren Morden seine Strafe reduzieren kann, und, am Ende, mehrere von Harry Bosch durchaus bewusst heraufbeschworene tödliche Konfrontationen. Bosch war zwar noch nie ein Paragraphenreiter, aber kurz vor seiner Pensionierung legt er die Regeln noch lockerer aus.

Aber auch ein schwächeres Harry-Bosch-Abenteuer ist immer noch ein spannender Polizeithriller.

Insider-Hinweis: Achten Sie auf die Namen auf Seite 245 oben.

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Michael Connelly: Echo Park

(übersetzt von Sepp Leeb)

Heyne Verlag, 2009

464 Seiten

19,95 Euro

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Originalausgabe

Echo Park

Little, Brown and Company, 2006

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Michael Connelly besucht Deutschland

KÖLN

Donnerstag, 12. März, 19:30 Uhr

Polizeipräsidium Kalk · Walter-Pauli-Ring 2-4

Moderation: Margarete von Schwarzkopf

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lit.Cologne

BERLIN

Freitag, 13. März, 20:00 Uhr

Festsaal Kreuzberg, Skalitzer Str. 130

Moderation: Regula Venske

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Krimibuchhandlung Hammett (Vorverkauf: 030 / 691 58 34)

LEIPZIG

Samstag, 14. März, 18:00 Uhr

Krautgarden: leipzig.liest.amerika ·

Spinnwerk in der Baumwollspinnerei Leipzig ·

Moderiertes Autorengespräch

Samstag, 14. März, 21:00 Uhr

Theater Fact, Hainstraße 1 ·

Moderation: Regula Venske

Zwei Veranstaltungen im Rahmen der Leipziger Buchmesse

MÜNCHEN

Sonntag, 15. März, 20:00 Uhr

Beach 38°, Friedenstr. 22c

Moderation: Regula Venske

Eine Veranstaltung im Rahmen des Münchener Krimifestivals

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Hinweise

Homepage von Michael Connelly

Michael Connelly in der Kriminalakte (Interviews, Verfilmung des Anfangs von „Echo Park“, undsoweiter)

Meine Besprechung von Michael Connellys „The Lincoln Lawyer“ (2005, deutscher Titel: Der Mandant)

Meine Besprechung von Michael Connellys „Vergessene Stimmen“ (The Closers, 2005)

Meine Besprechung von Michael Connellys “L. A. Crime Report” (Crime Beat, 2004)

Meine Besprechung von Michael Connellys “Kalter Tod” (The Overlook, 2007)


Die Glauser-Nominierungen 2009

März 9, 2009

Das Syndikat hat für den diesjährigen Friedrich-Glauser-Pries folgende Kriminalgeschichten nominiert

Bester Roman

– Rob Alef – Das magische Jahr, Rotbuch

– Wilfried Eggers – Paragraph 301, Grafit

– Bernhard Jaumann – Die Augen der Medusa, Aufbau

– Gisa Klönne – Nacht ohne Schatten, Ullstein

– Heinrich Steinfest – Mariaschwarz, Piper

Bestes Debüt

– Lucie Klassen – Der 13. Brief, Grafit

– Oliver Pötzsch – Die Henkerstochter, Ullstein

– Jochen Rausch – Restlicht, KiWi

– Linus Reichlin – Die Sehnsucht der Atome, Eichborn

– Amaryllis Sommerer – Selmas Zeichen, Milena

Beste Kurzgeschichte

– Sebastian Fitzek – Alles für Bergkamen (in: “Mord am Hellweg IV”, grafit)

– Sandra Lüpkes – Das Gewissen von Werl (in: “Mord am Hellweg IV”, grafit)

– Jörg Juretzka – Die Matraze von Uentrop (in: “Mord am Hellweg IV”, grafit)

– Hans Forster – Himmel und Hölle (in: “Im Kreis der Familie”, Fischer TB)

– Judith Merchant – Monopoly (in: “Money. Geschichten von schönen Scheinen”, Verlag J. Heyn)

Der Friedrich-Glauser-Ehrenpreis 2009 wird dem Kölner Kriminalschriftsteller

Hans-Werner Kettenbach

für seine Verdienste um die deutschsprachige Kriminalliteratur zuerkannt.

Außerdem wurden folgende Romane für den Hansjörg-Martin-Preis 2009 (Kinder- und Jugendkrimi) nominiert:

– Robert Brack – Kai und die Weihnachtsdiebe, Carlsen

– Olaf Büttner – Die letzte Party, Sauerländer

– Franziska Gehm – Der Tote im Dorfteich, Sauerländer

– Marjaleena Lembcke – Der Mann auf dem roten Felsen, Nagel & Kimche

– Christian Linker – Blitzlichtgewitter, dtv

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Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten!

Der Preis wird auf der Criminale am Samstag, den 9. Mai, auf der Tango Criminale in der Stadthalle Singen verliehen.

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Zu den meisten Romanen kann ich, weil ich sie nicht gelesen habe, nichts sagen. „Paragraph 301“ habe ich angefangen, aber nach siebzig Seiten gelangweilt weggelegt. Von den meisten Debütanten hab ich noch nichts gehört (und ich dachte immer, dass ich gut informiert sei, aber die Glauser-Nominierungen belehren mich immer eines bessere). Besser sieht es, weil ich den „Mord am Hellweg IV“ gelesen habe, bei den Kurzkrimis aus. Fitzek und Juretzka rocken.