TV-Tipp für den 18. April: Léon – Der Profi

April 17, 2023

Nitro, 20.15

Léon – Der Profi (Léon, Frankreich 1994)

Regie: Luc Besson

Drehbuch: Luc Besson

Léon ist ein zurückgezogen lebender Profikiller. Das ändert sich, als der durchgeknallte, sadistische Cop Stansfield die Nachbarfamilie ermordet. Nur die zwölfjährige Mathilda überlebt das Massaker. Sie versteckt sich bei Léon – und will, um sich an Stansfield zu rächen, von ihm zur Killerin gemacht werden.

Ein amoralisches Noir-Märchen, das dann doch einer höheren Moral gehorcht, Réno, Portman und Oldman treten in heute für sie immer noch ikonischen Rollen auf. Besson war damals auf dem Höhepunkt seines Könnens. Kino pur.

Wahrscheinlich zeigt Nitro eine stark gekürzte Fassung des FSK-16-Films.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Jean Réno, Gary Oldman, Natalie Portman, Danny Aiello, Peter Appel, Michael Badalucco, Ellen Greene

Hinweise

Moviepilot über „Léon – Der Profi“

AlloCiné über „Léon – Der Profi“

Metacritic über „Léon – Der Profi“

Rotten Tomatoes über „Léon – Der Profi“

Wikipedia über „Léon – Der Profi“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Léon – Der Profi“

Meine Besprechung von Luc Bessons „The Lady – Ein geteiltes Herz“ (The Lady, Frankreich/Großbritannien 2011)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Lucy“ (Lucy, Frankreich 2014)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (Valerian and the City of a thousand Planets, Frankreich 2017)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Anna“ (Anna, Frankreich 2019)

Luc Besson in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 2. Februar: Man on Fire

Februar 1, 2023

Servus TV, 22.30

Man on Fire (Man on Fire, Italien/Frankreich 1986)

Regie: Elie Chouraqui

Drehbuch: Elie Chouraqui, Sergio Donati

LV: A. J. Quinnell: Man on Fire, 1980 (Der Söldner, Mann unter Feuer)

Ex-CIA-Agent Christian Creasy arbeitet inzwischen als Bodyguard. Sein neuester Auftrag: in Mailand soll er Samantha, die zwölfjährige Tochter einer reichen Industriellenfamilie beschützen. Als Samantha entführt wird, sucht Creasy die Entführer.

Dieses Mal läuft im TV nicht „Mann unter Feuer“ (Man on Fire, USA 2004), Tony Scotts bekannte Verfilmung von Quinnells Roman, sondern die erste, fast unbekannte Verfilmung des Romans. Sie ist sicher kein Meisterwerk, aber einen Blick wert.

Elie Chouraquis Thriller war ein Kassenflop. Den Grund sah der Fischer Film Almanach 1989 darin, „dass er Gesetze des Actiongenres unterläuft und mit gänzlich unamerikanischen Inhalten füllt. (…) Chouraquis Thema ist eine bürgerliche Welt, die durchsetzt ist von Brutalität und Gewalt, die sich stets scharf am Abgrund des Krieges bewegt. Dennoch stehen nicht Action und Selbstjustiz im Vordergrund der Geschichte, sondern ein Vater-Kind-Verhältnis.“

Mit Scott Glenn, Jade Male, Joe Pesci, Danny Aiello, Brooke Adams, Jonathan Pryce, Franco Trevisi, Laura Morante, Lou Castel

Wiederholung: Freitag, 3. Februar, 03.05 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Man on Fire“

Wikipedia über „Man on Fire“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 27. Juni: Jacob’s Ladder

Juni 26, 2021

Tele 5, 22.25

Jacob’s Ladder – In der Gewalt des Jenseits (Jacob’s Ladder, USA 1990)

Regie: Adrian Lyne

Drehbuch: Bruce Joel Rubin

Vietnamveteran Jacob Singer hat Halluzinationen. Woher kommen sie? Hat das Militär etwas damit zu tun? Oder ist er „In der Gewalt des Jenseits“?

Psychohorrorthriller, der inzwischen wohl so etwas wie ein unbekannter Klassiker ist. Er war damals kein Kassenhit. Er läuft selten im Fernsehen. Eine Wiederentdeckung gab es nicht, weil der Film nie ganz weg war. Sein Einfluss zeigt sich unter anderem im Horror-Franchise „Silent Hill“.

Adrian Lynn war damals als Regisseur von „Flashdance“, „9 ½ Wochen“ und „Eine verhängnisvolle Affäre“ bekannt. Entsprechend überzeugend fällt auch hier die visuelle Gestaltung aus.

Von Bruce Joel Rubin wurde vorher „Ghost – Nachricht von Sam“ verfilmt.

mit Tim Robbins, Elizabeth Peña, Danny Aiello, Matt Craven, Pruitt Taylor Vince, Eriq La Salle, Ving Rhames, S. Epatha Merkerson

Hinweise

Moviepilot über „Jacob’s Ladder“

Metacritic über „Jacob’s Ladder“

Rotten Tomatoes über „Jacob’s Ladder“

Wikipedia über „Jacob’s Ladder“ (deutsch, englisch)


TV-Tipp für den 11. Mai: Do the Right Thing

Mai 10, 2020

Arte, 22.05

Do the Right Thing (Do the Right Thing, USA 1989)

Regie: Spike Lee

Drehbuch: Spike Lee

Eine schwüle Sommernacht in Brooklyn – und alle Treffen sich in Sal’s Pizzeria.

Spike Lees dritter Spielfilm und inzwischen ein Klassiker. Eine hysterische Nummernrevue, in der Emotionen und Gegensätze ungebremst aufeinanderkrachen.

„Lee macht im Grunde etwas sehr Mutiges. Er hält seinen eigenen Leuten ihren eigenen Rassismus vor. Erst wenn sie dies erkennen, sind sie in der Lage, anders mit dem Rassismus der Weißen umzugehen, als es das Ende des Films zeigt.“ (Fischer Film Almanach 1990)

„Das Richtige getan hat Lee, indem er einen Film gedreht hat, der seine Dringlichkeit in keinem Augenblick vermeint, ohne deshalb Lösungen mit auf den Weg geben zu wollen. Statt die eine richtige Position zu behaupten, orchestriert Lee virtuos eine Vielzahl von Positionen.“ (Cristina Nord, in Gunnar Landsgesell/Andreas Ungerböck, Hrsg.: Spike Lee, 2006)

mit Danny Aiello, Ossie Davis, Ruby Dee, Richard Edson, Spike Lee, Giancarlo Esposito, Bill Nunn, John Turturro, John Savage, Samuel L. Jackson, Rosie Perez, Martin Lawrence

Hinweise

Homepage von “40 Acres and a Mule Filmworks” (Firma von Spike Lee)

Drehbuch “Do the Right Thing” von Spike Lee

Rotten Tomatoes über „Do the Right Thing“

Wikipedia über „Do the Right Thing“ (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über “Do the Right Thing”

New York Magazine: Interview mit Spike Lee über “Do the Right Thing” (7. April 2008)

Los Angeles Times: Jason Matloff über “Do the Right Thing” zwanzig Jahre nach der Premiere” (24. Mai 2009)

NPR: Diskussion über “Do the Right Thing” zwanzig Jahre nach der Premiere  (24. Juni 2009)

Meine Besprechung von Spike Lees „Buffalo Solders ’44 – Das Wunder von St. Anna“ (Miracle at St. Anna, USA/I 2008)

Meine Besprechung von Spike Lees “Oldboy” (Oldboy, USA 2013)

Meine Besprechung von Spike Lees „BlacKkKlansman“ (BlacKkKlansman, USA 2018)


(Wieder) Neu im Kino/Filmkritik: „Léon – der Profi“, 4K restauriert und immer noch frisch

September 29, 2019

Léon – Der Profi“ ist einer von Luc Bessons großen Filmen. Einer der Filme, neben „Subway“, „Im Rausch der Tiefe“ (seinen etwas unbekannteren früheren Filme), „Nikita“ und „Das fünfte Element“, die seinen Ruf als visionärer und sehr stilbewusster Regisseur begründen. Sein aktuelles Spätwerk beschränkt sich auf läppische Wiederholungen alter Erfolge. Da ist die nur am Montag, den 30. September, im Kino laufende (jaja, bei Erfolg gibt es weitere Vorführungen) in 4K restaurierte Fassung des Director’s Cut von „Léon – Der Profi“ eine willkommene Gelegenheit, sich den Film von 1994 wieder auf der großen Leinwand anzusehen. Und, ehe wir zum Film kommen: das Bild sieht fantastisch aus.

Die Geschichte dürfte bekannt sein: Léon (Jean Reno) ist ein Mafia-Profikiller, der zurückgezogen in einem New Yorker Mietshaus lebt. Als ein Nachbar, der in Rauschgiftgeschäfte verwickelt ist, und seine Familie von Norman Stansfield (Gary Oldman) und seinen DEA-Kollegen niedergemetzelt werden, muss Léon sich entscheiden, ob er die zwölfjährige Nachbarstochter Mathilda Lando (Natalie Portman) in seine Wohnung lässt. Er tut es.

Zwischen dem neunmalklugen Kind, das ihren kleinen Bruder rächen will, und dem Killer, der mental noch ein Kind ist, entwickelt sich eine Vater-Kind-Beziehung mit sexuellen Untertönen. Dieser pädophile Unterton störte mich damals im Kino nicht. Rückblickend würde ich sagen, dass ich ihn überhaupt nicht als irgendwie problematisch wahrnahm. Außerdem ist Léon ein Mann, der mit seinem kindlichen Gemüt und seinen nicht passenden Kleidern an einen traurigen Clown erinnert. Rückblickend sahen es damals auch die meisten Kritiken so. Es wurde vor problematisiert, dass ein Mann, ohne moralische Skrupel, ein Kind zu einer Killerin ausbildet, sie gemeinsam Morde begehen und der Film das als cool zeigt. Mathilda wird zu einem richtigen ‚Hit-Girl‘. Währenddessen sucht der korrupte und hoffnungslos durchgeknallte Drogenpolizist Stansfield sie.

Die finale Konfrontation zwischen ihnen ist, mit ihrer schonungslosen Gewalt und den vielen Toten, heute immer noch atemberaubend.

Im zwanzig Minuten längeren Director’s Cut, der jetzt wieder im Kino läuft, wird die Beziehung zwischen Léon und Mathilda ausführlicher gezeigt. Diese Fassung lief auch 1996 in den deutschen Kinos.

Léon – Der Profi“ ist ein amoralisches Noir-Märchen, das dann doch einer höheren Moral gehorcht, Réno, Portman und Oldman treten in heute für sie immer noch ikonischen Rollen auf. Und Besson war damals auf dem Höhepunkt seines Könnens, der in jeder Minute Kino macht.

Léon – Der Profi“ ist daher definitiv ein Wiedersehen auf der großen Leinwand wert.

Für den 24. Oktober hat Studiocanal, mit viel Bonusmaterial, die DVD-, Blu-ray- und 4KUHD-Veröffentlichung angekündigt.

Léon – Der Profi (Léon, Frankreich 1994)

Regie: Luc Besson

Drehbuch: Luc Besson

mit Jean Réno, Gary Oldman, Natalie Portman, Danny Aiello, Peter Appel, Michael Badalucco, Ellen Greene

Länge: 127 Minuten

FSK: ab 16 Jahre

Hinweise

Homepage zum Film

Moviepilot über „Léon – Der Profi“

AlloCiné über „Léon – Der Profi“

Metacritic über „Léon – Der Profi“

Rotten Tomatoes über „Léon – Der Profi“

Wikipedia über „Léon – Der Profi“ (deutsch, englisch, französisch)

Meine Besprechung von Luc Bessons „The Lady – Ein geteiltes Herz“ (The Lady, Frankreich/Großbritannien 2011)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Lucy“ (Lucy, Frankreich 2014)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (Valerian and the City of a thousand Planets, Frankreich 2017)

Meine Besprechung von Luc Bessons „Anna“ (Anna, Frankreich 2019)

Luc Besson in der Kriminalakte

 


TV-Tipp für den 29. Januar: Der Pate II

Januar 29, 2017

https://www.youtube.com/watch?v=qJr92K_hKl0

Arte, 20.15
Der Pate II (USA 1974, Regie: Francis Ford Coppola)
Drehbuch: Mario Puzo, Francis Ford Coppola
Sozusagen Pre- und Sequel zu „Der Pate“: Michael Corleone, jetzt das Familienoberhaupt, plant einen Casino-Deal auf Kuba. Und dazwischen wird der Aufstieg von Vito Corleone erzählt.
Die Fortsetzung von „Der Pate“ ist länger und mindestens genauso gut wie der erste Film. Für viele ist der zweite Pate-Film sogar noch besser (ich bin da unentschlossen). Außerdem wird „Der Pate II“ immer als Beispiel herangezogen für die These, Fortsetzungen seien besser als die Originale.
„Der Pate II“ erhielt mehrere Oscars: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Nebendarsteller (Robert de Niro), Beste Filmmusik (Nino Rota, Carmine Coppola), beste Ausstattung.
Mit Al Pacino, Robert De Niro, Robert Duvall, Diane Keaton, Lee Strasberg (ja, der Schauspiellehrer), John Cazale, Talia Shire, James Caan, Harry Dean Stanton, Danny Aiello

Wiederholung: Freitag, 3. Februar, 00.10 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Wikipedia über „Der Pate“ (deutsch, englisch)

Homepage von Mario Puzo

Wikipedia über Mario Puzo (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über Mario Puzo

Kirjasto über Mario Puzo

Kaliber.38 über Mario Puzo

Time: Mario-Puzo-Titelgeschichte (28. August 1978 – mit einem schönen Titelbild)

Meine Besprechung von Norbert Grob/Bern Kiefer/Ivo Ritzer (Herausgeber) “Mythos ‘Der Pate’ – Francis Ford Coppolas Godfather-Trilogie und der Gangsterfilm (Deep Focus 10)” (2011)

Meine Besprechung von Mario Puzos „Sechs Gräber bis München“ (Six Graves to Munich, 1967)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 6. Dezember: The Purple Rose of Cairo

Dezember 6, 2015

Tele 5, 18.35
The Purple Rose of Cairo (USA 1985, Regie: Woody Allen)
Drehbuch: Woody Allen
Cecilia findet im Amerika der Depression nur im Kino Zuflucht. Täglich versinkt sie in die heile Welt der Boulevardkomödie “The Purple Rose of Cairo”. Bei einer Vorstellung fällt der von ihr bewunderte Held Tom Baxter aus der Rolle und steigt von der Leinwand herab zu ihr in den Kinosaal. Das führt zu einigen Problemen.
„The Purple Rose of Cairo“ ist ein, dank fehlender TV-Ausstrahlungen, inzwischen wohl ziemlich unbekannter Allen-Klassiker. Die wunderschöne Komödie ist einer der wenigen Filme bei denen Allen nur hinter der Kamera stand. Sie wurde von der Kritik gelobt und erhielt zahlreiche Preise. Denn Allen hat „eine virtuose Filmkomödie über das Kino gemacht. Eine Hommage, wie es sie noch nicht gegeben hat und die Maßstäbe setzt. Die Desillusionierung der Traumwelt gerät Allen derart faszinierend perfekt, dass am Ende das Kino doch wieder über den Zuschauer triumphiert: Ähnlich wie Cecilia kann man ‚The Purple Rose of Cairo’ gar nicht oft genug sehen.“ (Fischer Film Almanach 1986)
Davor, um 15.05 Uhr, gibt es „Woody Allen: A Documentary (Director’s Cut)“ (USA 2011); die TV-Premiere der TV-Fassung der sehenswerten Doku über Woody Allen, die im Kino in einer kürzeren Fassung lief.
Danach, um 20.15 Uhr und 01.35 Uhr, gibt es mit „Scoop – Der Knüller“ einen weiteren Film von und mit Woody Allen. Scarlett Johansson ist auch dabei.
Mit Mia Farrow, Jeff Daniels, Danny Aiello, Stephanie Farrow, Dianne Wiest, Van Johnson
Wiederholung: Montag, 7. Dezember, 03.15 Uhr (Taggenau!)
Hinweise
Rotten Tomatoes über „The Purple Rose of Cairo“
Wikipedia über „The Purple Rose of Cairo“ (deutsch, englisch)

Homepage von Woody Allen

Deutsche Woody-Allen-Seite

Meine Besprechung von Robert B. Weides „Woody Allen: A Documentary“ (Woody Allen: A Documentary, USA 2012)

Meine Besprechung von Woody Allens “To Rome with Love” (To Rome with Love, USA/Italien 2012)

Meine Besprechung von Woody Allens “Blue Jasmine” (Blue Jasmine, USA 2013)

Meine Besprechung von Woody Allens “Magic in the Moonlight” (Magic in the Moonlight, USA 2014)

Meine Besprechung von John Turturros “Plötzlich Gigolo” (Fading Gigolo, USA 2013 – mit Woody Allen)

Meine Besprechung von Woody Allens “Irrational Man” (Irrational Man, USA 2015)

Woody Allen in der Kriminalakte  


TV-Tipp für den 11. Januar: Der Pate II

Januar 11, 2014

ZDFneo, 23.15
Der Pate II (USA 1974, R.: Francis Ford Coppola)
Drehbuch: Mario Puzo, Francis Ford Coppola
Sozusagen Pre- und Sequel zu „Der Pate“: Michael Corleone, jetzt das Familienoberhaupt, plant einen Casino-Deal auf Kuba. Und dazwischen wird der Aufstieg von Vito Corleone erzählt.
Die Fortsetzung von „Der Pate“ ist länger und mindestens genauso gut wie der erste Film. Für viele ist der zweite Pate-Film sogar noch besser (ich bin da unentschlossen). Außerdem wird „Der Pate II“ immer als Beispiel herangezogen für die These, Fortsetzungen seien besser als die Originale.
„Der Pate II“ erhielt mehrere Oscars: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Bester Nebendarsteller (Robert de Niro), Beste Filmmusik (Nino Rota, Carmine Coppola), beste Ausstattung.
Mit Al Pacino, Robert De Niro, Robert Duvall, Diane Keaton, Lee Strasberg (ja, der Schauspiellehrer), John Cazale, Talia Shire, James Caan, Harry Dean Stanton, Danny Aiello

Hinweise

Wikipedia über „Der Pate“ (deutsch, englisch)

Homepage von Mario Puzo

Wikipedia über Mario Puzo (deutsch, englisch)

Krimi-Couch über Mario Puzo

Kirjasto über Mario Puzo

Kaliber.38 über Mario Puzo

Time: Mario-Puzo-Titelgeschichte (28. August 1978 – mit einem schönen Titelbild)

Meine Besprechung von Norbert Grob/Bern Kiefer/Ivo Ritzer (Herausgeber) “Mythos ‘Der Pate’ – Francis Ford Coppolas Godfather-Trilogie und der Gangsterfilm (Deep Focus 10)” (2011)

Meine Besprechung von Mario Puzos „Sechs Gräber bis München“ (Six Graves to Munich, 1967)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas “Apocalypse Now” (Apocalypse Now, USA 1979 – die “Full Disclosure”-Blu-ray)

Meine Besprechung von Francis Ford Coppolas „Twixt – Virginias Geheimnis“ (Twixt, USA 2011)

Francis Ford Coppola in der Kriminalakte


TV-Tipp für den 28. August: Do the Right Thing

August 28, 2013

Arte, 21.35

Do the Right Thing (USA 1989, R.: Spike Lee)

Drehbuch: Spike Lee

Eine schwüle Sommernacht in Brooklyn – und alle Treffen sich in Sal’s Pizzeria.

Spike Lees dritter Spielfilm und inzwischen ein Klassiker.

Lee macht im Grunde etwas sehr Mutiges. Er hält seinen eigenen Leuten ihren eigenen Rassismus vor. Erst wenn sie dies erkennen, sind sie in der Lage, anders mit dem Rassismus der Weißen umzugehen, als es das Ende des Films zeigt.“ (Fischer Film Almanach 1990)

Das Richtige getan hat Lee, indem er einen Film gedreht hat, der seine Dringlichkeit in keinem Augenblick vermeint, ohne deshalb Lösungen mit auf den Weg geben zu wollen. Statt die eine richtige Position zu behaupten, orchestriert Lee virtuos eine Vielzahl von Positionen.“ (Cristina Nord, in Gunnar Landsgesell/Andreas Ungerböck, Hrsg.: Spike Lee, 2006)

mit Danny Aiello, Ossie Davis, Ruby Dee, Richard Edson, Spike Lee, Giancarlo Esposito, Bill Nunn, John Turturro, John Savage, Samuel L. Jackson, Rosie Perez, Martin Lawrence

Hinweise

Homepage von “40 Acres and a Mule Filmworks” (Firma von Spike Lee)

Drehbuch “Do the Right Thing” von Spike Lee

Rotten Tomatoes über „Do the Right Thing“

Wikipedia über „Do the Right Thing“ (deutsch, englisch)

Turner Classic Movies über “Do the Right Thing”

New York Magazine: Interview mit Spike Lee über “Do the Right Thing” (7. April 2008)

Los Angeles Times: Jason Matloff über “Do the Right Thing” zwanzig Jahre nach der Premiere” (24. Mai 2009)

NPR: Diskussion über “Do the Right Thing” zwanzig Jahre nach der Premiere  (24. Juni 2009)

Meine Besprechung von Spike Lees „Buffalo Solders ’44 – Das Wunder von St. Anna“ (Miracle at St. Anna, USA/I 2008)