Im realen Leben sind Familienfeste ja meist ziemlich dröge Veranstaltungen. Im Film nicht. Und auch bei Lars Kraumes Familienfest dürfen die Stars groß aufspielen, wenn die Familie sich zum siebzigsten Geburtstag des Patriarchen, einem gefeiertem Konzertpianisten, der nur auf der Bühne feinfühlig ist, versammelt.
Anschließend, um 21.45 Uhr, zeigt Arte als TV-Premiere den Dokumentarfilm „Lars Eidinger – Sein oder nicht sein“ (Deutschland 2023).
mit Günther Maria Halmer, Hannelore Elsner, Michaela May, Lars Eidinger, Jördis Triebel, Barnaby Metschurat, Marc Hosemann, Nele Mueller-Stöfen, Daniel Kraus
Im Film ist seit den Ereignissen von „Enkel für Anfänger“ ein Jahr vergangen. In der Realität lief der Film bereits vor drei Jahren im Kino. Damals verbrachten die rüstigen Rentner Karin (Maren Kroymann), Gerhard (Heiner Lauterbach), Philippa (Barbara Sukowa) und Karins Mann Harald (Günther Maria Halmer) ihre Zeit, mehr oder weniger freiwillig, als Leihoma und -opa für fremde Kinder. Das unterhielt im Kino durchaus kurzweilig in seiner humorvollen Mischung aus vorhersehbarer Geschichte, oberflächlicher Behandlung wichtiger Themen und Feelgood-Humor.
Die große Entdeckung im Ensemble war Barbara Sukowa. Bislang war sie für ihre ernsten Rollen in Fassbinder-Filmen und als Rosa Luxemburg und Hannah Arendt bekannt. Hier spielt sie eine freigeistige, in einer Kommune in einem Bauwagen lebende Hippie-Oma, die für jeden Unfug zu haben ist und die Verantwortung ausschließlich als Ignorieren von Regeln versteht. Sie war kindischer als die Kinder.
Inzwischen lebt sie bei ihrer Tochter Annika (Marie Burchard). Annika betreibt in Essen einen Schülerladen, dessen Existenz bedroht ist. Aufgrund ihrer Schwangerschaft verdonnert ihr Arzt sie zu absoluter Bettruhe. Aufregung soll sie auch vermeiden. Einen Ersatz-Chef für ihren Schülerladen findet sie nicht. Da bietet Philippa ihr an, dass sie den Laden für einige Tage führen wird.
Kurz darauf sind Philippa, Karin, die einige Tage früher als geplant aus ihrem Neuseeland-Sabbatical zurückkam und ihren Mann mit ihrer Nachbarin in einem etwas zu vertrautem Umgang erwischte, und der schwule, pedantische Internist Gerhard, der gerade einen Kleinkrieg mit seinem Zeitungszusteller über die Pünktlichkeit der Zustellung austrägt, im Schülerladen verantwortlich für die Aufsicht und Förderung der Jugendlichen, die ihre Nachmittage in dem Schülerladen verbringen müssen, weil sie sonst nirgends hinkönnen.
Dieses Zusammentreffen der Generationen, Lebensansichten und Mentalitäten sorgt natürlich für einige witzige Szenen. Auch der Kleinkrieg zwischen Gerhard und dem Zeitungszusteller Aydin (Ercan Durmaz), dessen Nichte ebenfalls im Schülerladen ist und der ebenfalls schwul ist, amüsiert.
Amüsant ist auch, immerhin will ich nicht einfach meine Besprechung von „Enkel für Anfänger“ kopieren, die perfekte Beschreibung für „Enkel für Fortgeschrittene“. Denn anstatt die angesprochenen Probleme zu vertiefen, bewegt sich die gesamte Geschichte in den sattsam bekannten Bahnen eines harmoniesüchtigen Wohlfühl-Films für die gesamte Familie, der niemand verletzten will. Entsprechend absehbar sind die Verwicklungen und die Witze.
Aber dank des lustvoll aufspielenden Ensembles ist „Enkel für Fortgeschrittene“ eine unterhaltsame, nicht weiter aufregende Komödie, die ihr Herz auf dem rechten Fleck hat. Und, ja, wem „Enkel für Anfänger“ gefallen hat, dem wird die Fortsetzungswiederholung „Enkel für Fortgeschrittene“ gefallen.
Enkel für Fortgeschrittene(Deutschland 2023)
Regie: Wolfgang Groos
Drehbuch: Robert Löhr
mit Maren Kroymann, Heiner Lauterbach, Barbara Sukowa, Günther Maria Halmer, Ercan Durmaz, Marie Burchard, Johannes Allmayer, Bruno Grüner, Kayra Efe, Imogen Kogge
Die Rente ist sicher. Der ruhige Ruhestand ebenso. Vor allem ohne eigene Kinder und Enkelkinder. Aber gegen diesen langweiligen Lebensabend und das damit verbundene Gefühl keine Aufgabe mehr zu haben und überflüssig zu sein, hilft das Angebot, ehrenamtlich für Kinder von anderen Leuten einige Stunden die Großmutter oder, seltener, der Großvater zu sein.
Karin (Maren Kroymann) ist so eine ältere Dame. Sie würde gerne noch etwas unternehmen, aber ihr Mann Harald (Günther Maria Halmer) ist mit seinem Ruhestand vollkommen zufrieden. Immerhin kann er sich jetzt ohne Unterbrechung seinen Modell-Loks widmen. Er ist auch ein Grantler, der Kinder nur als Gefahr für seinen akkurat gemähten Rasen sieht.
Karens Schwägerin Philippa (Barbara Sukowa) ist das genaue Gegenteil. Sie lebt in einer Kommune in einem Wohnwagen und hält die Ideale der Flower-Power-Bewegung hoch. Außerdem ist sie immer wieder die Leih-Oma für Kinder, denen sie jede Freiheit gewährt. Zu Haralds Entsetzen und zur Freude der Kinder, die über Haralds Rasen toben dürfen. Eines Tages schlägt sie Karin vor, es doch einmal als Leih-Oma zu versuchen.
Auf dem Weg zum Oma-Vermittlungsdienst trifft sie Gerhard (Heiner Lauterbach), einen alten Freund, den sie seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Gerhard ist ein penibler Internist im Ruhestand, Misanthrop und trauernder Witwer.
Sie schleppt ihn mit und kurz darauf müssen Karin, Philippa und Gerhard sich, mehr oder weniger freiwillig, um einige Kinder kümmern, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Der eine ist ein hyperaktives, unkonzentriertes Katastrophengebiet, das natürlich niemals Karins Haus betreten sollte. Die andere ist eine zwischen geschiedenen Eltern und Schulen hin und her geschobene Teenagerin, die ihren Welthass an allen auslässt. Der andere ist der verschüchterte, von Klassenkameraden gehänselte Sohn einer alleinerziehenden Russin. Die vierte im Bund, ist ein süßes, dauerbeaufsichtigtes Mädchen, das von ihren Helikoptereltern vor jeder möglichen und unmöglichen Gefahr geschützt wird. Es sind Gefahren, die in Philippas freigeistiger Welt nicht vorkommen. Mit ihr wird schon einmal die Kunst des Einkaufens ohne Bezahlen geübt und Eis gegessen.
Die beiden Leihomas und der Leihopa müssen sich schnell auch um Eltern der Kinder, die ihre eigenen Probleme haben, kümmern.
Das ist, dank der gut aufgelegten Schauspieler, durchweg unterhaltsam, ohne jemals auch nur ansatzweise in die möglichen Tiefen des Themas vorzustoßen. Stattdessen begnügt die Komödie sich mit einem Reigen vorhersehbarer Verwicklungen, die entsprechend vorhersehbar aufgelöst werden. Einige Verwicklungen erfolgen auch recht sprunghaft. Und einige wichtige Informationen über die Figuren und ihre Beziehung werden erst spät präsentiert. Karin, Harald, Philippa und Gerhard sind vier Menschen, die so unterschiedlich sind, dass es unklar ist, woher sie sich kennen könnten und warum sie damals und heute Zeit miteinander verbringen sollten.
„Enkel für Anfänger“ ist ein typischer Degeto-Feelgood-Film, der sein Zielpublikum, die Generation 60+, fest im Blick hat.
Enkel für Anfänger (Deutschland 2020)
Regie: Wolfgang Groos
Drehbuch: Robert Löhr
mit Maren Kroymann, Heiner Lauterbach, Barbara Sukowa, Dominic Raacke, Günther Maria Halmer, Palina Rojinski, Lavinia Wilson, Paula Kalenberg
Die innere Sicherheit (Deutschland 2000, Regie: Christian Petzold)
Drehbuch: Christian Petzold, Harun Farocki
Die 15-jährige Jeanne ist mit ihren Eltern ständig auf der Flucht. Denn diese sind gesuchte, ehemalige RAF-Terroristen. Jetzt müssen sie wegen Geldproblemen zurück nach Deutschland. Die alten Freunde sollen ihnen aus der finanziellen Misere helfen. Und Jeanne ist erstmals wirklich verliebt.
Mit dem genau beobachteten, die deutsche Wirklichkeit sezierenden Drama über vergangene Schuld, das Erwachsenwerden und Verpflichtungen hatte Christian Petzold seinen Durchbruch bei den Kritikern und dem Publikum (über 100.000 Zuschauer). Stellvertretend für die zahlreichen euphorischen Besprechungen: „bester deutscher Film des Jahres“ (Michael Althen, SZ, 31. Januar 2001)
Mit Julia Hummer, Barbara Auer, Richy Müller, Günther Maria Halmer
Im realen Leben sind Familienfeste ja meist ziemlich dröge Veranstaltungen. Im Film nicht. Und auch bei Lars Kraumes Familienfest dürfen die Stars groß aufspielen, wenn die Familie sich zum siebzigsten Geburtstag des Patriarchen, einem gefeiertem Konzertpianisten, der nur auf der Bühne feinfühlig ist, versammelt.
mit Günther Maria Halmer, Hannelore Elsner, Michaela May, Lars Eidinger, Jördis Triebel, Barnaby Metschurat, Marc Hosemann, Nele Mueller-Stöfen, Daniel Kraus
Die innere Sicherheit (Deutschland 2000, Regie: Christian Petzold)
Drehbuch: Christian Petzold, Harun Farocki
Die 15-jährige Jeanne ist mit ihren Eltern ständig auf der Flucht. Denn diese sind gesuchte, ehemalige RAF-Terroristen. Jetzt müssen sie wegen Geldproblemen zurück nach Deutschland. Die alten Freunde sollen ihnen aus der finanziellen Misere helfen. Und Jeanne ist erstmals wirklich verliebt.
Mit dem genau beobachteten, die deutsche Wirklichkeit sezierenden Drama über vergangene Schuld, das Erwachsenwerden und Verpflichtungen hatte Christian Petzold seinen Durchbruch bei den Kritikern und dem Publikum (über 100.000 Zuschauer). Stellvertretend für die zahlreichen euphorischen Besprechungen: „bester deutscher Film des Jahres“ (Michael Althen, SZ, 31. Januar 2001)
Mit Julia Hummer, Barbara Auer, Richy Müller, Günther Maria Halmer
Es geschieht selten, dass von einem Regisseur fast zeitgleich zwei Filme in unseren Kinos anlaufen. Das liegt dann nicht nur an der Produktivität des Regisseurs, sondern auch oft ganz einfach an den Planungen des Verleihs. Bei „Familienfest“, der am Donnerstag anlief, war es auch noch eine erfolgreich verlaufene Premiere beim Münchner Filmfest, die dem TV-Film eine Kinoauswertung bescherrte. In dem hochkarätig besetztem Ensemblestück geht es um ein titelgebendes Familienfest. Der geachtete Klassik-Pianist Hannes Westhoff wird siebzig und seine Frau hat die ganze Familie, inclusive der Ex-Frau, zu der Feier eingeladen. Sie kommen. Jeder hat mindestens ein Problempaket zu tragen und, wie es sich für ein Drama gehört, wird während des Abendessens ordentlich schmutzige Wäsche gewaschen.
Das hat natürlich seine Momente, aber es versprüht auch immer den Charme des TV-Films der Woche. Die Dramaturgie, die Bilder, die weitgehende Beschränkung auf Innen-Sets (eigentlich spielt der gesamte Film wie ein Theaterstück in einer überschaubaren Villa) und die Konflikte, die vor allem den Erfordernissen einer 90-Minuten-Filmdramaturgie gehorchen. Die Ex-Frau ist eine Schnapsdrossel. Der eine Sohn muss mal wieder pleite sein, der zweite schwul (was für den konservativen Vater eine Todsünde ist) und der dritte muss todsterbenskrank sein, seine Krankheit in sich hineinfressen und geschliffene nihilistische Sentenzen deklamieren. Und alle drei sehnen sich immer noch, wie kleine Kinder, nach der uneingeschränkten Liebe ihres Vaters.
Deshalb kommen sie zum Geburtstag des uncharismatischen Ekels, das bei der Erziehung seiner Kinder komplett versagte. Das ist, wenn man die unplausible Prämisse akzeptiert, dass alle freiwillig zum Geburtstag des verhassten Ekels kommen, als Abrechnung mit dem Kultur-Bürgertum unterhaltsam in den vorgegebenen Bahnen.
Ganz anders und ungleich gelungener ist „Der Staat gegen Fritz Bauer“, der zwar auch viel in Innenräumen spielt, aber nie dieses überwältigende TV-Flair von „Familienfest“ hat.
In dem Biopic konzentrieren Kraume und sein Co-Drehbuchautor Oliver Guez sich auf Bauers Rolle bei der Ergreifung des SS-Obersturmbannführers Adolf Eichmann 1960 in Argentinien. Der Film beginnt 1957, als der hessische Generalstaatsanwalt Bauer einen glaubwürdigen Hinweis auf den Verbleib von Eichmann in Südamerika erhält. Weil er den deutschen Ermittlungsbehörden, die immer wieder seine Ermittlungen gegen Nazi-Verbrecher sabotieren, misstraut, entschließt er sich, Kontakt mit den israelischen Behörden aufzunehmen. Der Mossad soll Eichmann verhaften und dann nach Deutschland ausliefern, so Bauers Plan. Damit der funktioniert, darf niemand etwas davon erfahren. Denn juristisch handelt es sich um Landesverrat und viele warten nur darauf, dass sie Bauer bei einem Fehler erwischen.
Währenddessen wird der junge Staatsanwalt Karl Angermann sein Vertrauter. Angermann ist einer von Bauers Untergebenen, der ihn wegen eines Verfahrens gegen einen Strichjungen um Rat fragt. Dem Angeklagten wird wegen wechselseitiger Onanie ein Verstoß gegen den von den Nationalsozialisten verschärften § 175 Strafgesetzbuch vorgeworfen. Homosexuelle Handlungen werden regelmäßig mit einem längeren Gefängnisaufenthalt bestraft. Bauer weist den jungen Staatsanwalt auf das „Valentin-Urteil“ von 1951 hin, bei dem zwei Homosexuelle nur zu einer geringen Geldstrafe verurteilt wurden. Nachdem beide zueinander Vertrauen gefasst haben, bezieht Bauer Angermann in seine Suche nach weiteren, vom Mossad geforderten Beweisen über den Aufenthaltsort Eichmanns ein.
Diese Geschichte erzählt Kraume weitgehend in Dialogen, vielen Innenaufnahmen und stimmig ausgestattet. So entsteht schon auf der visuellen Ebene ein Gefühl für die damalige Zeit, in der die Bundesrepublik sich (noch) nicht mit dem Dritten Reich und den personellen, ideologischen und juristischen Kontinuitäten beschäftigen wollte. In diesem Umfeld ist Fritz Bauer ein einsamer Rufer in der Wüste, der nur wenige Unterstützer hat und auf die jungen Deutschen hofft. Diese Hoffnung drückt er auch in der TV-Sendung „Heute Abend Kellerklub“ aus. Im Film wird sie nachgestellt, obwohl der Auftritt erst Jahre später, im Dezember 1964, war.
Das ist eine der wenigen Freiheiten, die sich Kraume nimmt und die ich, im Gegensatz zu einigen Fritz-Bauer-Kennern, für dramaturgisch gerechtfertigt und nachvollziehbar halte (hier mehr zu dieser Diskussion). Die anderen Freiheiten beziehen sich vor allem auf Punkte in Bauers Biographie und die Erfindung von Karl Angermann, der sich mit seiner bislang verheimlichten Homosexualität auseinandersetzen muss. Noch 1957 bestätigte das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsmäßigkeit des § 175 Strafgesetzbuch. Zwischen 1950 und 1957 wurden über 17.000 Männer wegen „Unzucht“ verurteilt. In den nächsten Jahren erreichte die Verfolgung Homosexueller in Deutschland ihren Höhepunkt. 1957 gab es über 3400 Verurteilungen, 1958 fast 3500, 1959 über 3800 und 1960 über 3400. In den folgenden Jahren nahm die Zahl der Verurteilungen langsam ab. 1969 und 1973 wurde der Straftatbestand zwar reformiert, aber erst 1994 ganz aus dem Strafgesetzbuch gestrichen. Heute ist das einst strafbare Handeln, das bei den Betroffenen auch zu einem entsprechendem Verhalten führte, nicht nur straffrei, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert.
Auch wenn der Film Bauer nicht als praktizierenden Homosexuellen, sondern als einen sexuell enthaltsam und allein lebenden Mann zeigt, wird die aufgrund der Forschungslage nicht eindeutig belegte Homosexualität Bauers als Fakt gezeigt. Er musste sie verheimlichen, um als Generalstaatsanwalt seine selbstgewählte Mission zu verfolgen. Denn das SPD-Mitglied war, was im Film ausführlich gezeigt wird, aufgrund seiner Biographie als Flüchtling und Jude und aufgrund seiner Überzeugung, dass Deutschland sich seiner Vergangenheit stellen muss, schon vielfältigen Anfeindungen ausgesetzt. Seine Gegner suchten nur nach Punkten, mit denen sie seine Arbeit sabotieren und seinen Ruf ruinieren konnten.
Im Zentrum des Films steht allerdings eine zweite, heute wieder aktuelle Frage: Was man als Einzelner tun soll, wenn der Staat unrecht handelt oder Unrecht verschweigt. Das zeigen der „Geheimnisverrat“ von Edward Snowden und die inzwischen eingestellten Ermittlungen gegen Netzpolitik.org wegen Landesverrats.
Vor dem Filmstart habe ich mich für die „vorgänge – Zeitschrift für Bürgerrechte und Gesellschaftspolitik“ mit Lars Kraume über den Film und die strittigen Punkte unterhalten. Das Interview und meine etwas ausführlichere Besprechung gibt es hier.
Die innere Sicherheit (Deutschland 2000, Regie: Christian Petzold)
Drehbuch: Christian Petzold, Harun Farocki
Die 15-jährige Jeanne ist mit ihren Eltern ständig auf der Flucht. Denn diese sind gesuchte, ehemalige RAF-Terroristen. Jetzt müssen sie wegen Geldproblemen zurück nach Deutschland. Die alten Freunde sollen ihnen aus der finanziellen Misere helfen. Und Jeanne ist erstmals wirklich verliebt.
Mit dem genau beobachteten, die deutsche Wirklichkeit sezierenden Drama über vergangene Schuld, das Erwachsenwerden und Verpflichtungen hatte Christian Petzold seinen Durchbruch bei den Kritikern und dem Publikum (über 100.000 Zuschauer). Stellvertretend für die zahlreichen euphorischen Besprechungen: „bester deutscher Film des Jahres“ (Michael Althen, SZ, 31. Januar 2001)
Mit Julia Hummer, Barbara Auer, Richy Müller, Günther Maria Halmer
Die innere Sicherheit (D 2000, R.: Christian Petzold)
Drehbuch: Christian Petzold, Harun Farocki
Die 15-jährige Jeanne ist mit ihren Eltern ständig auf der Flucht. Denn diese sind gesuchte, ehemalige RAF-Terroristen. Jetzt müssen sie wegen Geldproblemen zurück nach Deutschland. Die alten Freunde sollen ihnen aus der finanziellen Misere helfen. Und Jeanne ist erstmals wirklich verliebt.
Mit dem genau beobachteten, die deutsche Wirklichkeit sezierenden Drama über vergangene Schuld, das Erwachsenwerden und Verpflichtungen hatte Christian Petzold seinen Durchbruch bei den Kritikern und dem Publikum (über 100.000 Zuschauer). Stellvertretend für die zahlreichen euphorischen Besprechungen: „bester deutscher Film des Jahres“ (Michael Althen, SZ, 31. Januar 2001)