Neu im Kino/Filmkritik: „Power Ballad – Der Song meines Lebens“ wurde geklaut

Juni 25, 2026

Rick Power (Paul Rudd) war einmal auf dem Weg einer mehr als ordentliche Karriere als Rockmusiker. Aber dann traf der US-Amerikaner auf einer Tour seine große Liebe und jetzige Frau. Ihre Tochter ist siebzehn Jahre alt. Sie leben in Dublin. Er spieltt in einer Hochzeitsband. Das Programm besteht aus den größten Hits anderer Bands und den Wünschen des Publikums.

Danny Wilson (Nick Jonas von den „Jonas Brothers“) war Sänger in einer unglaublich erfolgreichen Boygroup. Jetzt, mit 27 Jahren, versucht er sich mit seinem Solo-Debüt neu zu erfinden.

Diese beiden unterschiedlichen Männer treffen sich auf einer Promi-Hochzeit. Nach den Feierlichkeiten hängen sie in Dannys Zimmer ab und musizieren gemeinsam. Rick spielt ihm dabei seinen großen, bislang unveröffentlichten Song vor. Bis jetzt ist es nur ein seit Jahren unvollendetes Fragment.

Monate später hat Danny mit diesem Song, den er als seinen eigenen Song ausgibt, einen weltweiten Hit.

Rick beschließt um seine Ehre zu kämpfen. Er will für den Song die Anerkennung haben, die ihm zusteht. Gemeinsam mit seinem besten Kumpel Sandy (Peter McDonald) macht er sich auf den Weg nach Los Angeles. Sandy entspricht dabei dem Klischee des herzensguten sauf- und rauflustigen irischen Kumpels, der als erstes Dannys Bar ausprobiert.

Power Ballad – Der Song meines Lebens“ ist der neue Musikfilm von John Carney. Wie in seinen vorherigen Filmen – wozu „Once“, „Can a Song save your Life?“ und „Sing Street“ gehören – geht es um Musik, Musiker, Bands und die Kraft der Musik.

Das ist, mit viel Musik, humorvoll erzählt und, vor allem wenn es um Ricks Leben geht, sehr stimmig. Er ist 48-jähriger Mann, der den Traum von einem Leben als Rockstar für ein anderes Leben aufgegeben hat. Trotzdem komponiert er in jeder freien Minute und er hat immer noch seine Träume. Dannys Leben entspricht dagegen dem Leben eines von seiner Entourage umsorgten Pop-Musikers, der sich um nichts kümmern muss. Gegensätzlicher könnten die beiden Männer nicht sein. Und sie könnten den Liedtext auch nicht gegensätzlicher verstehen. Wenn Rick um seinen Song kämpft, entfernt sich die Filmgeschichte ein Stück weit von der Realität zugunsten des etwas eskalierenden Konflikts zwischen zwei Musikern um einen Song.

Insgesamt gefällt diese versöhnlich endende Feelgood-„Power Ballad“ mit ihren kindischen Männern. Sie weigern sich nicht erwachsen zu werden, aber in ihrem Innersten bleiben sie Kinder.

Die Musik, mehr Poprock als Rock, gefällt ebenfalls, auch wenn sie für meinen Geschmack etwas zu gefällig ist.

Power Ballad – Der Song meines Lebens (Power Ballad, Irland/USA 2026)

Regie: John Carney

Drehbuch: John Carney, Peter McDonald

mit Paul Rudd, Nick Jonas, Peter McDonald, Marcella Plunkett, Havana Rose Liu, Jack Reynor, Rory Keenan, Keith McErlean, Paul Reid, Beth Fallon

Länge: 99 Minuten

FSK: ab 6 Jahre

Hinweise

Moviepilot über „Power Ballad“

Metacritic über „Power Ballad“

Rotten Tomatoes über „Power Ballad“

Wikipedia über „Power Ballad“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Carneys „Can a Song save your Life?“ (Begin again, USA 2013)

Meine Besprechung von John Carneys „Sing Street“ (Sing Street, Irland/USA/Großbritannien 2016) (und dem Soundtrack) und der DVD


TV-Tipp für den 6. Oktober: The Guard – Ein Ire sieht schwarz

Oktober 6, 2017

3sat, 22.25
The Guard – Ein Ire sieht schwarz (Großbritannien/Irland 2010, Regie: John Michael McDonagh)
Drehbuch: John Michael McDonagh
Musik: Calexico
Garda Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist Kleinstadt-Polizist im County Galway. Er hat schon alles gesehen und geht seinen Job entsprechend ruhig und entspannt an. Da soll er mit dem FBI-Polizisten Wendell Everett (Don Cheadle) zusammenarbeiten, weil einige Drogengangster in Galway ein großes Geschäfte durchziehen wollen – und Boyle überlegt, was das schlimmste an Everett ist: seine Herkunft, seine Anzüge oder seine Hautfarbe.
Das köstliche Buddy-Movie „The Guard“ ist wie ein Abend in einem irischen Pub. Etwas ziellos, aber voller guter und oft haarsträubender Geschichten, mit viel Sentiment, etwas Sex und einer ordentlichen Portion Gewalt. Nur das Pint muss man schon selbst organisieren.
mit Brendan Gleeson, Don Cheadle, Mark Strong, Liam Cunningham, David Wilmot, Rory Keenan, Fionnula Flannagan, Katarina Cas
Hinweise

Englische Homepage zum Film

Deutsche Homepage zum Film

Rotten Tomatoes über “The Guard – Ein Ire sieht schwarz”

Film-Zeit über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Wikipedia über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“ (The Guard, Großbritannien/Irland 2010)

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs “Am Sonntag bist du tot” (Calvary, Irland 2014)

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs „Dirty Cops: War on Everyone“ (War on Everyone, Großbritannien 2016)


TV-Tipp für den 16. Juli: The Guard – Ein Ire sieht schwarz

Juli 16, 2015

3sat, 22.25
The Guard – Ein Ire sieht schwarz (Großbritannien/Irland 2010, Regie: John Michael McDonagh)
Drehbuch: John Michael McDonagh
Musik: Calexico
Garda Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist Kleinstadt-Polizist im County Galway. Er hat schon alles gesehen und geht seinen Job entsprechend ruhig und entspannt an. Da soll er mit dem FBI-Polizisten Wendell Everett (Don Cheadle) zusammenarbeiten, weil einige Drogengangster in Galway ein großes Geschäfte durchziehen wollen – und Boyle überlegt, was das schlimmste an Everett ist: seine Herkunft, seine Anzüge oder seine Hautfarbe.
Das köstliche Buddy-Movie „The Guard“ ist wie ein Abend in einem irischen Pub. Etwas ziellos, aber voller guter und oft haarsträubender Geschichten, mit viel Sentiment, etwas Sex und einer ordentlichen Portion Gewalt. Nur das Pint muss man schon selbst organisieren.
mit Brendan Gleeson, Don Cheadle, Mark Strong, Liam Cunningham, David Wilmot, Rory Keenan, Fionnula Flannagan, Katarina Cas
Hinweise

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Rotten Tomatoes über “The Guard – Ein Ire sieht schwarz”

Film-Zeit über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Wikipedia über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“ (The Guard, Großbritannien/Irland 2010)

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs “Am Sonntag bist du tot” (Calvary, Irland 2014)


TV-Tipp für den 9. Februar: The Guard – Ein Ire sieht schwarz

Februar 9, 2015

Arte, 22.20
The Guard – Ein Ire sieht schwarz (Großbritannien/Irland 2010, Regie: John Michael McDonagh)
Drehbuch: John Michael McDonagh
Musik: Calexico
Garda Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist Kleinstadt-Polizist im County Galway. Er hat schon alles gesehen und geht seinen Job entsprechend ruhig und entspannt an. Da soll er mit dem FBI-Polizisten Wendell Everett (Don Cheadle) zusammenarbeiten, weil einige Drogengangster in Galway ein großes Geschäfte durchziehen wollen – und Boyle überlegt, was das schlimmste an Everett ist: seine Herkunft, seine Anzüge oder seine Hautfarbe.
Das köstliche Buddy-Movie „The Guard“ ist wie ein Abend in einem irischen Pub. Etwas ziellos, aber voller guter und oft haarsträubender Geschichten, mit viel Sentiment, etwas Sex und einer ordentlichen Portion Gewalt. Nur das Pint muss man schon selbst organisieren.
mit Brendan Gleeson, Don Cheadle, Mark Strong, Liam Cunningham, David Wilmot, Rory Keenan, Fionnula Flannagan, Katarina Cas
Wiederholung: Sonntag, 15. Februar, 02..15 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

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Film-Zeit über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Wikipedia über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“ (The Guard, Großbritannien/Irland 2010)

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs „Am Sonntag bist du tot“ (Calvary, Irland 2014)


TV-Tipp für den 14. Juni: The Guard – Ein Ire sieht schwarz

Juni 13, 2014

Eins Festival, 22.00
The Guard – Ein Ire sieht schwarz (Großbritannien/Irland 2010, Regie: John Michael McDonagh)
Drehbuch: John Michael McDonagh
Musik: Calexico
Garda Sergeant Gerry Boyle (Brendan Gleeson) ist Kleinstadt-Polizist im County Galway. Er hat schon alles gesehen und geht seinen Job entsprechend ruhig und entspannt an. Da soll er mit dem FBI-Polizisten Wendell Everett (Don Cheadle) zusammenarbeiten, weil einige Drogengangster in Galway ein großes Geschäfte durchziehen wollen – und Boyle überlegt, was das schlimmste an Everett ist: seine Herkunft, seine Anzüge oder seine Hautfarbe.
Das köstliche Buddy-Movie „The Guard“ ist wie ein Abend in einem irischen Pub. Etwas ziellos, aber voller guter und oft haarsträubender Geschichten, mit viel Sentiment, etwas Sex und einer ordentlichen Portion Gewalt. Nur das Pint muss man schon selbst organisieren.
mit Brendan Gleeson, Don Cheadle, Mark Strong, Liam Cunningham, David Wilmot, Rory Keenan, Fionnula Flannagan, Katarina Cas
Wiederholung: Sonntag, 15. Juni, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

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Film-Zeit über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Wikipedia über „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“

Meine Besprechung von John Michael McDonaghs „The Guard – Ein Ire sieht schwarz“ (The Guard, Großbritannien/Irland 2010)