Die Krimibestenliste März 2020

März 2, 2020

Folgende Kriminalromane sind nach Ansicht der von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur präsentieren Krimibestenliste im Moment besonders lesenswert:

1. Jan Costin Wagner – Sommer bei Nacht (Platzierung im Vormonat: /)

Galiani, 314 Seiten, 20 Euro.

2. Attica Locke – Heaven, My Home (Platzierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

3. David Longo – Die jungen Bestien (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Italienischen von Barbara Kleiner. Rowohlt, 412 Seiten, 22 Euro.

4. Nicci French – Was sie nicht wusste (Platzierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller. C. Bertelsmann, 446 Seiten, 16 Euro.

5. Liz Moore – Long Bright River (Platzierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. C.H. Beck, 414 Seiten, 24 Euro.

6. Frank Göhre – Verdammte Liebe Amsterdam (Platzierung im Vormonat: /)

Culturbooks, 158 Seiten, 15 Euro.

7. Xavier-Marie Bonnot – Der erste Mensch (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Gerhard Meier. Unionsverlag, 348 Seiten, 19 Euro.

8. Robert E. Dunn – Dead Man’s Badge (Platzierung im Vormonat: 6)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro.

9. Sarah Schulman – Trüb (Platzierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

10. Richard Lorenz – Hinter den Gesichtern (Platzierung im Vormonat: /)

Luzifer, 294 Seiten, 13,95 Euro.

Frank Göhre wird demnächst abgefeiert. Versprochen. Und der neue Roman von Horst Eckert. „Im Namen der Lüge“ erscheint am 9. März 2020 bei Heyne und es soll der Auftakt einer neuen Serie sein. Hauptfigur Melia Khalid, deutsche Verfassungsschützerin mit somalischen Wurzeln, ist einem den Staat bedrohendem Komplott auf der Spur und ihre Vorgesetzten haben kein Interesse an der Wahrheit. Das dürfte gewohnt spannend werden und, wieder einmal, nicht in der Krimibestenliste empfohlen werden.

Zuletzt war ich, verfilmungsbedingt, mit Hermann Hesse und dem Känguru beschäftigt.


Ex-Mafiosi Michael Franzese über Mafiafilme

Februar 17, 2020

Die Bewertung der Glaubwürdigkeit der einzelnen Szenen aus Mafiafilmklassikern (Der Pate, Donnie Brasco, Die Unbestechlichen, viel Scorsese), den Sopranos und einer Animationsserie verstehe ich nicht.

Aber die Erklärungen von Michael Franzese sind sehr interessant. Er war in New York Capo der Colombo-Mafiafamilie. 1995, nach einer Haftstrafe, verabschiedete er sich vom Verbrecherleben. Seitdem publiziert er Bücher und hält Reden.


Die Krimibestenliste Februar 2020

Februar 3, 2020

Alaaf und Helau! schallt es nicht aus der von der Frankfurter Allgemeinen und Deutschlandfunk Kultur präsentierten Krimibestenliste. Statt karnevalesker Lustigkeit gibt es mörderische Sozialkritik. Also genau das richtige für trübe, verregnete Tage:

1. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

2. Attica Locke – Heaven My Home (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Susanna Mende.Polar, 322 Seiten, 22 Euro.

3. Nicci French – Was sie nicht wusste (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Birgit Moosmüller. C. Bertelsmann, 446 Seiten, 16 Euro.

4. Ahmed Saadawi – Frankenstein in Bagdad (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Arabischen von Hartmut Fähndrich. Assoziation A, 296 Seiten, 22 Euro.

5. Melba Escobar – Die Kosmetikerin (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Spanischen von Sybille Martin. Heyne, 320 Seiten, 9,99 Euro.

6. Robert E. Dunn – Dead Man’s Badge (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro.

7. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

8. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Französischen von Iris Konopik.Ariadne im Argument-Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

9. Regina Nössler: Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: 4)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

10. Liz Moore – Long Bright River (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann. C.H. Beck, 414 Seiten, 24 Euro.

 


„The Burnt Orange Heresy“, der Trailer

Januar 24, 2020

Nachdem jahrelang immer wieder über eine Verfilmung von Charles Willefords grandiosem Noir „Ketzerei in Orange“ (The Burnt Orange Heresy, 1971, ältere deutsche Ausgabe als „Die Kunst des Tötens“) gesprochen wurde und es Gerüchte über Dreharbeiten gab, hatte die Willeford-Verfilmung letztes Jahr im September auf den Filmfestspielen von Venedig seine Premiere. Viel hörte man nicht über den Film. Jetzt ist endlich ein Trailer online:

In den USA soll der Film am 6. März starten. Einen deutschen Starttermin gibt es noch nicht und nach dem Trailer bin ich auch skeptisch, ob wir hier von einem Kinostart reden können.

Die Regie übernahm Giuseppe Capotondi. Das Drehbuch schrieb Roman- und Drehbuchautor Scott B. Smith (Ein einfacher Plan [A simple plan], Ruinen [The Ruins]). Die Besetzung verrät der Trailer. Der Trailer verrät auch, dass die Geschichte über den Diebstahl eines Gemälde aus dem Haus eines legendären Malers nicht in Florida, sondern in Europa am Comer See spielt.


„Spenser Confidential“, der Trailer für die Robert-B.-Parker-Verfilmung

Januar 20, 2020

Autsch, das sieht nicht gut aus. Und, ich gestehe, meine Überschrift ist etwas irreführend.

Nach dem Tod von Robert B. Parker übernahm Ace Atkins die Serie um den schlagfertigen Privatdetektiv. Bis jetzt veröffentlichte er acht Spenser-Romane, die ziemlich gelungen sein sollen und vielleicht irgendwann übersetzt werden. Sein zweiter Spenser-Roman „Robert B. Parker’s Wonderland“ (2013) wird jetzt als Vorlage für den Film genannt. Nach dem Trailer hat der Film ungefähr nichts mit Spenser zu tun. Stattdessen sieht das hier nach einem 08/15-Actionthriller aus, in dem Kloppereien ein Ersatz für Wortwitz sein sollen.

Inszeniert wurde der Krimi von Peter Berg. Brian Helgeland und Sean O’Keefe schrieben das Drehbuch. Und Mark Wahlberg, der Spenser spielt, übernahm die Hauptrolle.

Mit der TV-Serie „Spenser: For Hire“ (1985 – 1988, mit Robert Urich als Spenser) und den verschiedenen Spenser-TV-Filmen hat diese Netflix-Produktion nichts zu tun. Die sah so aus:


Lee Child geht, Jack Reacher bleibt (+ einige weitere Neuigkeiten)

Januar 20, 2020

Andere literarische Figuren erleben das erst nach dem Ableben ihres Erfinders: ein anderer Autor übernimmt die Serie. James Bond erlebte das. Spenser ebenso. Und jetzt ist das auch bei Jack Reacher geplant.

In einer öffentlichen Ankündigung sagte Lee Child, dass langsam zu alt werde, um weitere Bücher mit Jack Reacher zu schreiben. Weil aber die Leser nach weiteren Jack-Reacher-Romanen verlangen, habe er sich entschieden, die nächsten Reacher-Romane zusammen mit seinem Bruder Andrew Grant zu schreiben. Nach einigen gemeinsamen Büchern soll Andrew Grant dann die Reacher-Romane alleine schreiben. Dafür werde Andrew Grant seinen Namen in Andrew Child ändern.

Schließlich ist auch Lee Child ein Pseudonym. In Wirklichkeit heißt der inzwischen 65-jährige Jack-Reacher-Erfinder James Dover Grant. Er schrieb 24 Romane und mehrere Kurzgeschichten mit Jack Reacher als Helden.

Andrew Grant ist ebenfalls ein Thrillerautor. Sein Debüt „Even“ (Ohne Reue) erhielt den Crimespree-Award in der Kategorie Favorite First Book 2009. Blanvalet veröffentlichte die deutsche Ausgabe. Soweit ich weiß, wurden Grants darauf folgenden acht Romane nicht übersetzt.

Für Ende Oktober ist mit „The Sentinel“ der 25. Reacher-Roman angekündigt, der dann unter der Autorennennung „von Lee Child und Andrew Child“ erscheinen soll.

Schon einige Tage alt ist die Meldung zur Jack-Reacher-TV-Serie. Amazon hat eine erste Staffel bestellt, die auf dem ersten Reacher-Roman „Größenwahn“ (Killing Floor, 1997) basiert. Nick Santora wurde als Showrunner und Drehbuchautor verpflichtet. Er war auch in die TV-Serien „Prison Break“, „Lie to me“ und „Scorpion“ involviert.

Mehr ist noch nicht bekannt. Außer dass nach einem Schauspieler gesucht wird, der die aus den Romanen bekannte Statur von Jack Reacher hat. Das dürfte wenigstens die Reacher-Fans, die immer an der Kleinwüchsigkeit von Tom Cruise herummäkelten, befriedigen.

Auf Deutsch erschien vor wenigen Wochen der 21. Reacher-Roman „Der Ermittler“. Der Roman erkundet Jack Reacher Vergangenheit. 1996, als er noch US-Militärpolizist in Deutschland ist, droht ein dschihadistischer Terrorist mit einem Anschlag, wenn er nicht hundert Millionen US-Dollar erhält. Eine CIA-Spezialeinheit ermittelt und Jack Reacher ist ein Teil des Teams.

Gleichzeitig erschien Childs kurzes Essay „Der Held – Wie Helden die Welt verändern, und warum wir sie heute mehr als je zuvor brauchen“.

Lee Child: Der Ermittler – Ein Jack-Reacher-Roman

(übersetzt von Wulf Bergner)

Blanvalet, 2020

416 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

Night School (21 Reacher)

Bantam Press, London, 2016

Lee Child: Der Held

(übersetzt von Wulf Bergner)

Blanvalet, 2019

112 Seiten

10 Euro

Originalausgabe

The Hero

HarperCollins Publishers Ltd., 2019

Hinweise

Blanvalet über Lee Child

Homepage von Lee Child

Wikipedia über Lee Child (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Lee Childs „Tödliche Absicht“ (Without fail, 2002)

Meine Besprechung von Lee Childs „Die Abschussliste“ (The Enemy, 2004)

Meine Besprechung von Lee Childs „Sniper“ (One Shot, 2005)

Meine Besprechung von Lee Childs “Outlaw” (Nothing to Loose, 2008)

Meine Besprechung von Lee Childs „Die Gejagten“ (Never go back, 2013)

Meine Besprechung von Lee Childs (Herausgeber) „Killer Year – Stories to die for…from the hottest new crime writers“ (2008)

Meine Besprechung von Christopher McQuarries „Jack Reacher“ (Jack Reacher, USA 2012)

Meine Besprechung von Edward Zwicks „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ (Jack Reacher: Never go back, USA 2016)

Kriminalakte über Lee Child und „Jack Reacher“


Die Oscar-Nominierungen 2020 – und einige Anmerkungen dazu

Januar 13, 2020

Vor wenigen Stunden wurden die Nominierungen für die 92. Oscar-Verleihung veröffentlicht. Die Verleihung ist am Sonntag, den 9. Februar.

Die meisten Nominierungen erhielt „Joker“ mit elf Nominierungen. Jeweils zehn Nominierungen erhielten „The Irishman“, „1917“ (ab Donnerstag im Kino) und „Once upon a Time in Hollywood“. Sie gelten damit nach der offiziellen Lesart als Favoriten. Meine Favoriten sind es nicht unbedingt.

Hier die Liste der Nominierungen, mit einigen Anmerkungen und meinen Tipps, wer die Preise gewinnen sollte und, manchmal, wer sie wahrscheinlich gewinnt. Denn warum sollte ich nicht zweimal falsch liegen? Filme die ich nicht gesehen habe, sind mit „(NG)“ gekennzeichnet und kein Teil meiner Oscar-Prognose.

Also dann:

Motion Picture

Ford v Ferrari (Fox), Peter Chernin, Jenno Topping und James Mangold, Producers

The Irishman (Netflix), Martin Scorsese, Robert De Niro, Jane Rosenthal und Emma Tillinger Koskoff, Producers (Sorry, obwohl ich ein Scorsese-Fan bin, ist da nicht sein bester Film und er ist aktuell hoffnungslos überbewertet)

Jojo Rabbit (Fox Searchlight), Carthew Neal und Taika Waititi, Producers (erstaunlich)

Joker (Warner Bros.), Todd Phillips, Bradley Cooper und Emma Tillinger Koskoff, Producers (überbewertet)

Little Women (Sony), Amy Pascal, Producer (unterbewertet. Das Drama hätte öfter nominiert werden müssen.)

Marriage Story (Netflix), Noah Baumbach und David Heyman, Producers (NG)

1917 (Universal), Sam Mendes, Pippa Harris, Jayne-Ann Tenggren und Callum McDougall, Producers (GEWINNER, er ist das typische Oscar-Futter und technisch überragend)

Once Upon a Time in Hollywood (Sony), David Heyman, Shannon McIntosh und Quentin Tarantino, Producers

Parasite (Neon), Kwak Sin Ae und Bong Joon Ho, Producers (ein fantastischer Film, dem ich den Auslandsoscar gebe. Gegen „1917“ hat er wohl keine Chance.)

Actress

Cynthia Erivo (Harriet) (NG)

Scarlett Johansson (Marriage Story) (NG)

Saoirse Ronan (Little Women)

Charlize Theron (Bombshell) (NG)

Renée Zellweger (Judy) (GEWINNER)

Actor

Antonio Banderas (Pain and Glory) (GEWINNER)

Leonardo DiCaprio (Once Upon a Time in Hollywood)

Adam Driver (Marriage Story) (NG)

Joaquin Phoenix (Joker)

Jonathan Pryce (The Two Popes) (NG)

Actress in a Supporting Role

Kathy Bates (Richard Jewell) (NG)

Laura Dern (Marriage Story) (NG)

Scarlett Johansson (Jojo Rabbit)

Florence Pugh (Little Women) (GEWINNER, weil „Little Women“ ein wunderschöner Film ist, der bei den Nominierungen sträflich vernachlässigt wurde)

Margot Robbie (Bombshell) (NG)

Actor in a Supporting Role

Brad Pitt (Once Upon a Time in Hollywood) (GEWINNER)

Al Pacino (The Irishman)

Joe Pesci (The Irishman)

Tom Hanks (A Beautiful Day in the Neighborhood) (NG)

Anthony Hopkins (The Two Popes) (NG)

Director (Männer, Männer, Männer)

Bong Joon Ho, Parasite (sollte der Gewinner sein)

Sam Mendes, 1917 (GEWINNER, weil er schon den Oscar als „bester Film“ gewonnen hat)

Todd Phillips, Joker

Martin Scorsese, The Irishman

Quentin Tarantino, Once Upon a Time in Hollywood

Adapted Screenplay

The Irishman, Steven Zaillian

Jojo Rabbit, Taika Waititi

Joker, Todd Phillips & Scott Silver

Little Women, Greta Gerwig (GEWINNER, obwohl Greta Gerwig als beste Regisseurin hätte nominiert werden müssen)

The Two Popes, Anthony McCarten (NG)

Original Screenplay

1917, Sam Mendes & Krysty Wilson-Cairns

Knives Out, Rian Johnson

Marriage Story, Noah Baumbach (NG)

Once Upon a Time in Hollywood, Quentin Tarantino

Parasite, Bong Joon Ho & Jin Won Han (GEWINNER, obwohl auch die anderen Bücher verdammt gut sind)

International Feature

Corpus Christi (Poland) (NG)

Honeyland (North Macedonia) (Land des Honigs) (NG)

Les Misérables (France) (Die Wütenden – Les misérables – startet demnächst, fantastischer Film, unbedingt ansehen)

Pain and Glory (Spain) (Leid und Herrlichkeit)

Parasite (South Korea) (GEWINNER)

Documentary Feature

American Factory (Netflix), Steven Bognar, Julia Reichert und Jeff Reichert

The Cave (National Geographic), Feras Fayyad, Kirstine Barfod und Sigrid Dyekjaer

The Edge of Democracy (Netflix), Petra Costa, Joanna Natasegara, Shane Boris und Tiago Pavan

For Sama (PBS), Waad al-Kateab und Edward Watts

Honeyland (Neon), Ljubo Stefanov, Tamara Kotevska und Atanas Georgiev

Animated Feature Film

How to Train Your Dragon: The Hidden World (Dreamworks), Dean DeBlois, Bradford Lewis und Bonnie Arnold

I Lost My Body (Netflix), Jérémy Clapin und Marc du Pontavice

Klaus (Netflix), Sergio Pablos, Jinko Gotoh und Marisa Román

Missing Link (United Artists Releasing), Chris Butler, Arianne Sutner und Travis Knight

Toy Story 4 (Pixar), Josh Cooley, Mark Nielsen und Jonas Rivera

Production Design

The Irishman, Production Design: Bob Shaw; Set Decoration: Regina Graves

Jojo Rabbit, Production Design: Ra Vincent; Set Decoration: Nora Sopková

1917, Production Design: Dennis Gassner; Set Decoration: Lee Sandales

Once Upon a Time in Hollywood, Production Design: Barbara Ling; Set Decoration: Nancy Haigh (GEWINNER)

Parasite, Production Design: Lee Ha Jun; Set Decoration: Cho Won Woo

Film Editing

Ford v Ferrari, Andrew Buckland & Michael McCusker

The Irishman, Thelma Schoonmaker

Jojo Rabbit, Tom Eagles

Joker, Jeff Groth

Parasite, Jinmo Yang (GEWINNER, oder „Ford v Ferrari“)

Cinematography

1917, Roger Deakins (GEWINNER)

The Irishman, Rodrigo Prieto

Joker, Lawrence Sher

The Lighthouse, Jarin Blaschke

Once Upon a Time in Hollywood, Robert Richardson

Visual Effects

Avengers: Endgame, Dan DeLeeuw, Russell Earl, Matt Aitken und Dan Sudick

The Irishman, Pablo Helman, Leandro Estebecorena, Nelson Sepulveda-Fauser und Stephane Grabli

The Lion King, Robert Legato, Adam Valdez, Andrew R. Jones und Elliot Newman (normalerweise die Kategorie, in der Blockbuster wie „Avengers“ und „Star Wars“ einen Preis erhalten, aber da der „Lion King“ ebenfalls ein Blockbuster ist und der gesamte Film ein Spezialeffekt ist, ist er der GEWINNER)

1917, Guillaume Rocheron, Greg Butler und Dominic Tuohy

Star Wars: The Rise of Skywalker, Roger Guyett, Neal Scanlan, Patrick Tubach und Dominic Tuohy

Costume Design

The Irishman, Sandy Powell und Christopher Peterson

Jojo Rabbit, Mayes C. Rubeo

Joker, Mark Bridges

Little Women, Jacqueline Durran (GEWINNER; obwohl es in diesem Fall ein Trostpreis ist)

Once Upon a Time in Hollywood, Arianne Phillips

Sound Mixing (kaum zu unterscheiden vom Sound Editing und immer eine Frage, wie gut die Kinoanlage ist)

Ad Astra, Gary Rydstrom, Tom Johnson und Mark Ulanobr (GEWINNER; ebenfalls ein bei den Nominierungen etwas übersehener Film)

Ford v Ferrari, Paul Massey, David Giammarco and Steven A. Morrow

Joker, Tom Ozanich, Dean Zupancic and Tod Maitland

1917, Mark Taylor and Stuart Wilson

Once Upon a Time in Hollywood, Michael Minkler, Christian P. Minkler and Mark Ulano

Sound Editing

Ford v Ferrari, Donald Sylvester (GEWINNER)

Joker, Alan Robert Murray

1917, Oliver Tarney and Rachael Tate

Once Upon a Time in Hollywood, Wylie Stateman

Star Wars: The Rise of Skywalker, Matthew Wood and David Acord

Original Song

„I Can’t Let You Throw Yourself Away,“ Toy Story 4, Musik und Text von Randy Newman (NG)

„(I’m Gonna) Love Me Again,“ Rocketman, Musik von Elton John; Text von Bernie Taupin (der Film hätte ein, zwei weitere Nominierungen verdient)

„I’m Standing With You,“ Breakthrough, Musik und Text von by Diane Warren (ein schlechter Film)

„Into the Unknown,“ Frozen II, Musik und Text von Kristen Anderson-Lopez und Robert Lopez (NG)

„Stand Up,“ Harriet, Musik und Text von Joshuah Brian Campbell und Cynthia Erivo (NG)

Original Score

Joker, Hildur Gudnadóttir

Little Women, Alexandre Desplat

Marriage Story, Randy Newman (NG)

1917, Thomas Newman

Star Wars: The Rise of Skywalker, John Williams

Makeup and Hairstyling

Bombshell, Kazu Hiro, Anne Morgan und Vivian Baker (NG)

Joker, Nicki Ledermann and Kay Georgiou

Judy, Jeremy Woodhead

Maleficent: Mistress of Evil, Paul Gooch, Arjen Tuiten and David White

1917, Naomi Donne, Tristan Versluis and Rebecca Cole

Live-Action Short Film

Brotherhood

Nefta Football Club

The Neighbors‘ Window

Saria

A Sister

Animated Short Film

Dcera (Daughter), Daria Kashcheeva

Hair Love, Matthew A. Cherry und Karen Rupert Toliver

Kitbull, Rosana Sullivan und Kathryn Hendrickson

Memorabl, Bruno Collet und Jean-François Le Corree

Sister, Siqi Song

Documentary Short Subject

In the Absence, Yi Seung-Jun und Gary Byung-Seok Kam

Learning to Skateboard in a Warzone (If You’re a Girl), Carol Dysinger und Elena Andreicheva

Life Overtakes Me, John Haptas und Kristine Samuelson

St. Louis Superman, Smriti Mundhra und Sami Khan

Walk Run Cha-Cha, Laura Nix und Colette Sandstedt

Honorary Award

David Lynch

Lina Wertmüller

Wes Studi

Jean Hersholt Humanitarian Award

Geena Davis


Deutscher Krimipreis 2020 verliehen

Januar 6, 2020

Wie gewohnt durch eine prosaische Veröffentlichung auf der Homepage wurde wurde der diesjährige Deutsche Krimipreis (DKP) an folgende Werke verliehen:

National

1. Platz: Johannes Groschupf: Berlin Prepper (Suhrkamp)

2. Platz: Regina Nössler: Die Putzhilfe (konkursbuch)

3. Platz: Max Annas: Morduntersuchungskommission (Rowohlt)

International

1. Platz: Hannelore Cayre: Die Alte (Argument/Ariadne)

2. Platz: Dror Mishani: Drei (Diogenes)

3. Platz: Denise Mina: Klare Sache (Argument/Ariadne)

Die Jury besteht aus Krimi-Kritikern, Literaturwissenschaftlern und Krimi-Buchhändlern. Der Preis ist undotiert.

Durch Umstände, die ich jetzt nicht rekonstruieren kann, habe ich die letztjährigen DKP-Gewinner nicht veröffentlicht. 2019 gewannen:

National

1. Platz: Simone Buchholz: Mexikoring (Suhrkamp)

2. Platz: Matthias Wittekindt: Die Tankstelle von Courcelles (Edition Nautilus)

3. Platz: Max Annas: Finsterwalde (Rowohlt)

International

1. Platz: Hideo Yokoyama: 64 (Atrium)

2. Platz: Tom Franklin: Krumme Type, krumme Type (Pulp Master)

3. Platz: Denise Mina: Blut Salz Wasser (Ariadne bei Argument)


Die Krimibestenliste Januar 2020

Januar 6, 2020

Das neue Jahrzehnt startet die von vielen Herren und wenigen Damen zusammengestellte Krimibestenliste, präsentiert von der Frankurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur, mit diesen Kriminalromanen: präsentieren die besten Krimis.

1. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Französischen von Iris Konopik.Ariadne im Argument-Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

2. Melba Escobar – Die Kosmetikerin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Spanischen von Sybille Martin. Heyne, 320 Seiten, 9,99 Euro.

3. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: 9)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument-Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

4. Regina Nössler – Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: 5)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

5. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

6. James Lee Burke – Mein Name ist Robicheaux (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 600 Seiten, 22 Euro.

7. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: 4)

Goldmann, 320 Seiten; 13 Euro.

8. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: 8)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro

9. Bernhard Aichner – Der Fund (Plazierung im Vormonat: /)

btb, 348 Seiten, 20 Euro.

10. Robert E. Dunn – Dead Man‘s Badge (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Philipp Seedorf. Luzifer, 356 Seiten, 14,95 Euro

Der neue le Carré wird die Tage besprochen. Ich fand ihn eher meh.

Aktuell lese ich Attica Lockes „Heaven, my home“ (Polar Verlag). Der dürfte nächsten Monat auf der Krimibestenliste stehen.


(Un)eigennütziger Veranstaltungshinweis: Präsentation des Dokumentarfilms „XY Chelsea“ mit anschließender Diskussion

Dezember 9, 2019

Am Dienstagabend darf ich wieder ran als Moderator. Dann präsentieren wir von der Bürgerrechtsorganisationen „Humanistische Union“ im Rahmen der monatlichen Reihe „One World Berlin – Menschenrechte“ um 20.00 Uhr im Lichtblick-Kino (Kastanienallee 77, Berlin/Prenzlauer Berg) den beeindruckenden Dokumentarfilm „XY Chelsea“ (Originalfassung) über die Whistleblowerin Chelsea Manning, geborene Bradley Manning.

Nach dem Film unterhalten wir uns mit

Darnell Stephen Summers, ehemaliger US-Soldat, Friedensaktivist, Künstler

Daniel Lücking, Journalist (Der Freitag – Die Wochenzeitung)

Lennart Mühlenmeier, Journalist (netzpolitik.org)

über den Film.

Das dürfte die einzige Vorführung des Films in einem Berliner Kino sein. Jedenfalls ist es die einzige Vorführung mit diesem Programm. Und weil ich als Moderator da immer etwas subjektiv begeistert bin, gibt es jetzt die offizielle Ankündigung:

Zum Film „XY Chelsea“ (Großbritannien 2019, Regie: Tim Travers Hawkins)

Von manchen für ihren Mut verehrt, von anderen wegen Vaterlandsverrat verhasst: Chelsea Manning sollte 35 Jahre ihres Lebens im Gefängnis verbringen. Grund für das Urteil gegen den damals als Bradley Manning in der US-Armee in Irak tätigen Nachrichtendienst-Spezialisten war die Weitergabe von über 750.000 geheimen Dokumenten an Wiki-Leaks. Mannings Whistleblower-Tätigkeit enthüllte Operationen der US-Streitkräfte und Spionagedienste in Afghanistan und Irak, die teils mit erheblichen Bürgerund Menschenrechtsverletzungen einher gingen.

Im Gefängnis vollzog Manning gegen erhebliche Widerstände eine Geschlechtsanpassung vom Mann zur Frau. Anfang 2017 hob US-Präsident Barack Obama – als eine seiner letzten Amtshandlungen – die Strafe auf und gewährte Chelsea Manning nach sieben Jahren in Gefangenschaft die Freiheit.

Seitdem kämpft sie nicht nur für Anerkennung in der Gesellschaft, sondern vor allem beständig für Pressefreiheit und unbeschränkt zugängliche Informationen. Derzeit ist Chelsea Manning wieder in Haft, weil sie die Aussage gegen Julian Assange beim Verhör vor der Grand Jury verweigert hat.

Mannings Persönlichkeit steht für konsequente Zivilcourage und das Ausleben einer selbstbestimmten Identität.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Human Rights Film Festival Berlin

 

Zur „One World Berlin – Menschenrechte aktuell“-Filmreihe:

Die neue monatliche Filmreihe im Lichtblick-Kino, mit Dokumentarfilmen über Bürger- und Menschenrechte. Filmemacher*innen und Expert*innen diskutieren mit dem Publikum über Fragen, die Menschen in der Stadt bewegen, lokal und global.

Für das Recht auf Wohnraum, gegen Überwachung und Datenspeicherung, für Menschsein und Menschenrechte in der digitalen Welt.

Die Filmreihe versteht sich auch als Plattform für Berliner Bürger und Menschenrechts-Initiativen, die zu den in den Filmen verhandelten Fragen arbeiten.

Die Filmreihe wird organisiert von der Humanistischen Union, Deutschlands ältester Bürgerrechts-Organisation (mitbegründet von Fritz Bauer), One World Berlin – Human Rights Film Festival, das sich seit 2004 durch Menschenrechts-Filmarbeit engagiert, und dem Lichtblick-Kino.

Hinweise

Homepage zum Film

Moviepilot über „XY Chelsea“

Metacritic über „XY Chelsea“

Rotten Tomatoes über „XY Chelsea“

Wikipedia über „XY Chelsea“ und Chelsea Manning (deutsch, englisch)


Der Europäische Filmpreis 2019: Die glücklichen Gewinner

Dezember 7, 2019

Am 7. Dezember wurde in Berlin der diesjährige Europäische Filmpreis (European Film Award, EFA) verliehen. Die Gewinner sind:

EUROPEAN FILM 2019:

THE FAVOURITE

Großbritannien, Irland

Regie: Yorgos Lanthimos

Drehbuch: Deborah Davis & Tony McNamara

Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos

EUROPEAN DOCUMENTARY 2019:

FOR SAMA

Großbritannien, USA

Regie: Waad al-Kateab & Edward Watts

Produktion: Waad al-Kateab

EUROPEAN ANIMATED FEATURE FILM 2019:

BUÑUEL – IM LABYRINTH DER SCHILDKRÖTEN (BUÑUEL EN EL LABERINTO DE LAS TORTUGAS)

Spanien, Niederlande

Regie: Salvador Simó

Drehbuch: Eligio Montero & Salvador Simó

Produktion: Manuel Cristobal, José Fernández de Vega & Bruno Felix

Animation: Manolo Galiana

EUROPEAN COMEDY 2019:

THE FAVOURITE – INTRIGEN UND IRRSINN

Großbritannien, Irland

Regie: Yorgos Lanthimos

Drehbuch : Deborah Davis & Tony McNamara

Produktion: Ed Guiney, Ceci Dempsey, Lee Magiday & Yorgos Lanthimos

EUROPEAN DISCOVERY 2019 – Prix FIPRESCI:

LES MISÉRABLES

Frankreich

Regie: Ladj Ly

Drehbuch: Ladj Ly, Giordano Gederlini & Alexis Manenti

Produktion: Christophe Barral & Toufik Ayadi

EUROPEAN SHORT FILM 2019:

DAS WEIHNACHTSGESCHENK (CADOUL DE CRĂCIUN)

Rumänien, Spanien, Fiktion, 23 min

Drehbuch & Regie: Bogdan Mureşanu

Produktion: Bogdan Mureşanu, Vistor Dumitrovici & Eduardo M Escribano Solera

EFA PEOPLE’S CHOICE AWARD 2019:

COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE (ZIMNA WOJNA)

Polen, Großbritannien, Frankreich

Regie: Paweł Pawlikowski

Drehbuch: Paweł Pawlikowski, Janusz Glowacki, Piotr Borkowski

Hauptdarsteller: Joanna Kulig, Tomasz Kot, Borys Szyc, Agata Kulesza

EUROPEAN DIRECTOR 2019:

Yorgos Lanthimos für THE FAVOURITE

EUROPEAN ACTRESS 2019:

Olivia Colman in THE FAVOURITE

EUROPEAN ACTOR 2019:

Antonio Banderas in LEID UND HERRLICHKEIT

EUROPEAN SCREENWRITER 2019:

Céline Sciamma für PORTRAIT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN

EXCELLENCE AWARDS 2019:

EUROPEAN CINEMATOGRAPHER:

Robbie Ryan für THE FAVOURITE

EUROPEAN EDITOR:

Yorgos Mavropsaridis für THE FAVOURITE

EUROPEAN PRODUCTION DESIGNER:

Antxon Gómez für LEID UND HERRLICHKEIT

EUROPEAN COSTUME DESIGNER:

Sandy Powell für THE FAVOURITE

EUROPEAN HAIR & MAKE-UP ARTIST:

Nadia Stacey für THE FAVOURITE

EUROPEAN COMPOSER:

John Gürtler für SYSTEMSPRENGER

EUROPEAN SOUND DESIGNER:

Eduardo Esquide, Nacho Royo-Villanova & Laurent Chassaigne für A TWELVE-YEAR NIGHT

EUROPEAN VISUAL EFFECTS SUPERVISOR:

Martin Ziebell, Sebastian Kaltmeyer, Néha Hirve, Jesper Brodersen & Torgeir Busch für ABOUT ENDLESSNESS

EUROPEAN ACHIEVEMENT IN FICTION SERIES AWARD Autoren/Regisseure von BABYLON BERLIN, Achim von Borries, Henk Handloegten und Tom Tykwer.

EUROPÄISCHER BEITRAG ZUM WELTKINO

Juliette Binoche

PREIS FÜR EIN LEBENSWERK

Werner Herzog

EURIMAGES Co-Production Award

Ankica Jurić Tilić

Sehr schön, dass „The Favourite“ hier abräumen konnte. Bei der Oscar-Verleihung war das anders.

Das in jeder Beziehung beeindruckende Banlieue-Drama „Les misérables – Die Wütenden“ läuft bei uns am 23. Januar 2020 an.


James Bond hat „Keine Zeit zu sterben“

Dezember 5, 2019

Nächster Schritt in der gut laufenden Werbemaschine für den neuen James-Bond-Film, in dem Daniel Craig seinen letzten Auftritt als 007 hat: der Teasertrailer, der vor allem sagt: James Bond ist zurück und trifft alte Bekannte:

Deutscher Kinostart ist 2. April 2020.


Die Krimibestenliste Dezember 2019

Dezember 1, 2019

Zum 1. Advent haben die haben die vielen Herren und wenigen Damen von der Krimibestenliste (präsentiert von der Frankfurter Allgemeine und Deutschlandfunk Kultur) ihre monatliche Liste empfehlenswerter Krimis zusammengestellt:

1. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: 4)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

2. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Französischen von Iris Konopik. Ariadne im Argument Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

3. Paulus Hochgatterer – Fliege fort, fliege fort (Plazierung im Vormonat: 3)

Deuticke, 286 Seiten, 23 Euro.

4. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: 8)

Goldmann, 320 Seiten, 13 Euro.

5. Regina Nössler – Die Putzhilfe (Plazierung im Vormonat: /)

Konkursbuch, 402 Seiten, 12,90 Euro.

6. Fuminori Nakamura – Der Revolver (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Japanischen von Thomas Eggenberg. Diogenes, 186 Seiten, 22 Euro.

7. James Lee Burke – Mein Name ist Robicheaux (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. Pendragon, 600 Seiten, 22 Euro.

8. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: 6)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro.

9. Sarah Schulman – Trüb (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Else Laudan. Ariadne im Argument Verlag, 270 Seiten, 20 Euro.

10. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

Einiges davon dürfte auf einigen Weihnachtswunschlisten gut aussehen.

Bei mir liegen, nach einer Rex-Stout-Neuübersetzung (die Nero-Wolfe-Geschichte „Zyankali vom Weihnachtsmann“) une der Jonathan-Lethem-Kurzgeschichtensammlung „Alan, der Glückspilz“ (wegen „Motherless Brooklyn“), der neue le Carré, der neue Burke (beide auch auf der Krimibestenliste), und der neue Child (aka der neue Jack Reacher), der neue Rankin (aka der neue John Rebus) und der neue Staalesen (endlich wieder ein Krimi mit Privatdetektiv Varg Veum) ganz oben auf meinem Lesestapel. Direkt neben Anthony J. Quinns „Gestrandet“ (Trouble im heutigen Nordirland) und Lou Berneys „Destination Dallas“ (der große Bouchercon-Gewinner).

Damit sind meine schlaflosen Nächte bis Weihnachten gesichert.


Der Krimimarathon Berlin-Brandenburg läuft los

November 4, 2019

Die einen verbarrikadieren sich in ihren vier Wänden mit einigen guten Büchern, andere besuchen die Veranstaltungen zur deutschen Einheit und andere laufen beim diesjährigen Krimimarathon Berlin-Brandenburg mit. Zum Glück beschränkt sich das Laufen auf die Strecke zwischen U-Bahn und Veranstaltungsort. Meistens ist es eine Buchhandlung, manchmal ein Restaurant (dann mit Pflicht-Abendessen) und manchmal auch ein ganz anderer Ort, wie im Felleshus der Nordischen Botschaften (Rauchstraße 1).

Dort beginnt am Montag, den 4. November, um 19.00 Uhr der diesjährige Krimimarathon, der Norwegen als Länderschwerpunkt hat. Es lesen Øistein Borge, Unni Lindell und Trude Teige.

Politthrillerisch geht es am Dienstag, den 5. November, um 19.00 Uhr im Berliner Kriminal Theater, Umspannwerk Ost (Palisadenstraße 48) mit Bernhard Kreutner und Christian von Ditfurth weiter. Der lässt Organe klauen, der andere Politiker entführen.

Am Mittwoch, den 6. November, um 19.30 Uhr in Walthers Buchladen (Bismarckstraße 71) stellt Else Laudan, die deutsche Verlegerin von Liza Cody, den neuen Roman von Liza Cody vor und weil Else Laudan seit Jahrzehnten im Argument Verlag tolle, von Frauen geschriebene Krimis herausgibt, kann sie viel erzählen.

Am Freitag, den 8. November, um 18.30 Uhr besucht Mick Herron das Savoy Hotel (Fasanenstraße 9-10) und liest aus seinem zweiten Jackson-Lamb-Krimi „Dead Lions“ vor. An dem Abend, der 39 Euro kostet, gibt es ein 3-Gänge-Menü und einen Aperitif.

Etwas teurer ist mit 49 Euro am gleichen Abend, ebenfalls um 18.30 Uhr im Hotel Am Jägertor (Hegelallee 11, Potsdam) die Lesung von Kerstin Ehmer. Auch hier gibt es zur Lesung ein 3-Gänge-Menü.

Håkan Nesser und Dietmar Bär sind am Sonntag, den 10. November um 20.00 Uhr im Kino International (Karl-Marx-Allee 33). Es ist die Buchpremiere von Nessers „Der Verein der Linkshänder“. In dem Roman ermitteln die Nesser-Fans wohlvertrauten Ermittler Van Veeteren und Barbarotti gemeinsam.

Etwas True Crime liefern am Mittwoch, den 13. November, um 18.30 Uhr in der Polizeihistorischen Sammlung (Platz der Luftbrücke 6) Jens Dobler und Michael Meisheit.

Am Donnerstag, den 14. November, stellt Michael Opoczynski im Bürgerschloss Hohenschönhausen (Hauptstraße 44) seinen neuen Roman „Geisterfahrer“ vor. Dieses Mal kümmert die Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen sich in Berlin um Schutzgelderpresser.

Am Freitag, den 15. November, lesen Matthias Wittekindt und Rainer Wittkamp um 20.00 Uhr in der Espressobar Mörder (Torstraße 199) Kurzgeschichten vor. Unklar ist, ob sie die Geschichten gemeinsam schrieben und ob sie schon veröffentlicht sind.

Den Abschluss bildet am Sonntag, den 17. November, um 19.00 Uhr im „Max & Moritz“ (Oranienstraße 162) der Abend der Mörderischen Schwestern. Das sind keine Krankenschwestern aus der Hölle oder Harley Quinns (hm, vielleicht doch), sondern Krimiautorinnen, die aus ihren Werken lesen.

Insgesamt ist das ein durchaus beeindruckendes und umfangreiches Programm mit alten Bekannten und noch nicht Bekannten. Wie in den letzten Jahren wird vor allem die traditionelle Form der Lesung gepflegt. Ich hätte mir da noch einige andere Veranstaltungen gewünscht, wie kritische Bestandsaufnahmen des Genres, Diskussionen über bestimmte Aspekte des Genres, Gesprächsrunden zwischen Autoren und Experten und vielleicht auch ein, zwei Filmpräsentationen, in denen sich eine Autorin zu einer Verfilmung äußert oder ihren Lieblingskriminalfilm vorstellt.

Das vollständige Programm des inzwischen schon zehnten Krimimarathons findet Ihr hier.

Dort gibt es auch genauere Informationen zu den Eintrittspreisen (von kostenlos bis 49 Euro) und ob eine Anmeldung erforderlich ist.


Die Anthony-Gewinner 2019

November 4, 2019

Ebenfalls auf der Bouchercon wurde der Hauptpreis des Festivals, der Anthony Award, verliehen – und ich muss jetzt unbedingt Lou Berneys „Destination Dallas“ (das ist der deutsche Titel von „November Road“, das auch den Macavity Award for Best Novel und den Barry Award for Best Novel erhielt. Die deutsche Ausgabe erschien vor einigen Monaten bei HarperCollins.):

Best Novel:

November Road, von Lou Berney (Morrow)

nominiert

Give Me Your Hand. von Megan Abbott (Little, Brown)

Jar of Hearts, von Jennifer Hillier (Minotaur)

Sunburn, von Laura Lippman (Morrow)

Blackout, von Alex Segura (Polis)

Best First Novel:

My Sister, the Serial Killer, von Oyinkan Braithwaite (Doubleday)

nominiert

Broken Places, von Tracy Clark (Kensington)

Dodging and Burning, von John Copenhaver (Pegasus)

What Doesn’t Kill You, von Aimee Hix (Midnight Ink)

Bearskin, von James A. McLaughlin (Ecco)

Best Paperback Original Novel:

Under a Dark Sky, von Lori Rader-Day (Morrow)

nominiert

Hollywood Ending, von Kellye Garrett (Midnight Ink)

If I Die Tonight, von Alison Gaylin (Morrow)

Hiroshima Boy, von Naomi Hirahara (Prospect Park)

A Stone’s Throw, von James W. Ziskin (Seventh Street)

Best Short Story:

The Grass Beneath My Feet,” von S.A. Cosby (Tough, August 20, 2018)

nominiert

Bug Appétit,” von Barb Goffman (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], November/December 2018)

Cold Beer No Flies,” von Greg Herren (aus Florida Happens: Tales of Mystery, Mayhem, and Suspense from the Sunshine State, herausgegeben von Greg Herren; Three Rooms Press)

English 398: Fiction Workshop,” von Art Taylor (EQMM, July/August 2018)

The Best Laid Plans,” von Holly West (from Florida Happens)

Best Critical or Non-fiction Work:

I’ll Be Gone in the Dark: One Woman’s Obsessive Search for the Golden State Killer, von Michelle McNamara (HarperCollins)

nominiert

Dead Girls: Essays on Surviving an American Obsession, von Alice Bolin (Morrow)

Mastering Plot Twists: How to Use Suspense, Targeted Storytelling Strategies, and Structure to Captivate Your Readers, von Jane K. Cleland (Writer’s Digest)

Pulp According to David Goodis, von Jay A. Gertzman (Down & Out)

Classic American Crime Fiction of the 1920s, mit Anmerkungen von Leslie S. Klinger (Pegasus)

The Real Lolita: The Kidnapping of Sally Horner and the Novel that Scandalized the World, von Sarah Weinman (Ecco)

Lifetime Achievement Award Recipient:

Peter Lovesey

(via The Rap Sheet)


Die Shamus-Gewinner 2019

November 4, 2019

Die Private Eye Writers of America haben die diesjährigen Shamus-Preise an folgende Privatdetektivgeschichten verliehen:

Best Private Eye Novel:

What You Want to See, von Kristen Lepionka (Minotaur)

nominiert

Wrong Light, von Matt Coyle (Oceanview)

The Widows of Malabar Hill, von Sujata Massey (Soho Crime)

Baby’s First Felony, von John Straley (Soho Crime)

Cut You Down, von Sam Wiebe (Quercus)

Best Original Private Eye Paperback

The Questionable Behavior of Dahlia Moss, von Max Wirestone (Redhook)

nominiert

She Talks to Angels, von James D.F. Hannah (Independently published)

No Quarter, von John Jantunen (ECW Press)

Shark Bait, von Paul Kemprecos (Independently published)

Second Story Man, von Charles Salzberg (Down & Out)

Best Private Eye Short Story:

Chin Yong-Yun Helps a Fool,” von S.J. Rozan (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September-October 2018)

nominiert

Fear of the Secular,” von Mitch Alderman (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November-December 2018)

Three-Star Sushi,” von Barry Lancet (Down & Out: The Magazine, Vol. 1, Issue 3)

The Big Creep,” von Elizabeth McKenzie (aus Santa Cruz Noir, herausgegeben von Susie Bright; Akashic)

Game,” von Twist Phelan (EQMM, September-October 2018)

Noch unklar war der Gewinner des besten Debüts. Nominiert waren in der Kategorie „Best First PI Novel“:

The Best Bad Things von Katrina Carrasco (MCD Farrar, Straus, Giroux)

Broken Places von Tracy Clark (Kensington)

Last Looks von Howard Michael Gould (Dutton)

What Doesn’t Kill You von Aimee Hix (Midnight Ink)

Only to Sleep von Lawrence Osborne (Hogarth)

(via The Rap Sheet)


Die Barry-Gewinner 2019

November 4, 2019

Die von den Lesern des Deadly Pleasures Mystery Magazine verliehenen Barrys gingen an:

Best Novel:

November Road, von Lou Berney (Morrow)

nominiert

Dark Sacred Night, von Michael Connelly (Little, Brown)

The Shadows We Hide, von Allen Eskens (Mulholland)

Depth of Winter, von Craig Johnson (Viking)

Leave No Trace, von Mindy Mejia (Atria)

A Necessary Evil, von Abir Mukherjee (Pegasus)

Best First Novel:

The Chalk Man, von C.J. Tudor (Crown) (Der Kreidemann, Goldmann)

nominiert

My Sister, the Serial Killer, von Oyinkan Braithwaite (Doubleday)

Need to Know, von Karen Cleveland (Ballantine)

Dodging and Burning, von John Copenhaver (Pegasus)

Sweet Little Lies, von Caz Frear (Harper)

Bearskin, von James A. McLaughlin (Ecco)

Best Paperback Original:

The Ruin, von Dervla McTiernan (Penguin)

nominiert

A Sharp Solitude, von Christine Carbo (Atria)

Dead Pretty, von David Mark (Blue Rider Press)

The Hollow of Fear, von Sherry Thomas (Berkley)

Resurrection Bay, von Emma Viskic (Pushkin Vertigo)

Best Thriller:

Safe Houses, von Dan Fesperman (Knopf)

nominiert

The Terminal List, von Jack Carr (Atria)

London Rules, von Mick Herron (Soho)

Forever and a Day, von Anthony Horowitz (Harper)

Light It Up, von Nick Petrie (Putnam)

The King Tides, von James Swain (Thomas & Mercer)

Dan Sandstrom Award for Lifetime Achievement in Mystery Fandom:

Jeff Popple

(via The Rap Sheet)


Die Macavity-Gewinner 2019

November 4, 2019

Auf dem Krimifestival Bouchercon werden jedes Jahr etliche wichtige Krimipreise. Zum Beispiel die Macavity-Preise, vergeben von Mystery Readers International:

Best Novel:

November Road, von Lou Berney (Morrow)

nominiert

If I Die Tonight, von Alison Gaylin (Morrow)

The Lost Man, von Jane Harper (Flatiron)

Jar of Hearts, von Jennifer Hillier (Minotaur)

Hiroshima Boy, von Naomi Hirahara (Prospect Park)

Under My Skin, von Lisa Unger (Park Row)

Best First Novel:

Dodging and Burning, von John Copenhaver (Pegasus)

nominiert

My Sister, the Serial Killer, von Oyinkan Braithwaite (Doubleday)

Where the Crawdads Sing, von Delia Owens (Putnam)

Something in the Water, von Catherine Steadman (Ballantine)

The Chalk Man, von C.J. Tudor (Crown)

Best Non-fiction:

The Real Lolita: The Kidnapping of Sally Horner and the Novel That Scandalized the World, von Sarah Weinman (HarperCollins)

nominiert

The Metaphysical Mysteries of G.K. Chesterton: A Critical Study of the Father Brown Stories and Other Detective Fiction, von Laird R. Blackwell (McFarland)

Conan Doyle for the Defense: The True Story of a Sensational British Murder, a Quest for Justice, and the World’s Most Famous Detective Writer, von Margalit Fox (Random House)

Classic American Crime Fiction of the 1920s, mit Anmerkungen von Leslie S. Klinger (Pegasus)

I’ll Be Gone in the Dark: One Woman’s Obsessive Search for the Golden State Killer, von Michelle McNamara (HarperCollins)

Agatha Christie: A Mysterious Life, von Laura Thompson (Pegasus)

Best Short Story:

English 398: Fiction Workshop,” von Art Taylor (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], July/August 2018)

nominiert

Race to Judgment,” von Craig Faustus Buck (EQMM, November/December 2018)

All God’s Sparrows,” von Leslie Budewitz (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, May/June 2018)

Bug Appétit,” von Barb Goffman (EQMM, November/December 2018)

Three-Star Sushi,” von Barry Lancet (Down & Out: The Magazine, Vol.1, No. 3)

The Cambodian Curse,” von Gigi Pandian (aus The Cambodian Curse & Other Stories, von Gigi Pandian; Henery Press)

Sue Feder Memorial Award for Best Historical Mystery:

The Widows of Malabar Hill, von Sujata Massey (Soho Crime)

nominiert

A Lady’s Guide to Etiquette and Murder, von Dianne Freeman (Kensington)

City of Ink, von Elsa Hart (Minotaur)

Island of the Mad, von Laurie R. King (Bantam)

A Dying Note, von Ann Parker (Poisoned Pen Press)

A Forgotten Place, von Charles Todd (Morrow)

(via The Rap Sheet)


Die Krimibestenliste November 2019

November 4, 2019

Die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfehlen im aktuell zwischen arktischer Kälte und fast noch sommerlichen Temperaturen schwankendem November folgende Kriminalromane:

1. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

2. Franz Dobler – Ein Schuss ins Blaue (Plazierung im Vormonat: /)

Tropen, 288 Seiten, 20 Euro.

3. Paulus Hochgatterer – Fliege fort, fliege fort (Plazierung im Vormonat: /)

Deuticke, 286 Seiten 23 Euro.

4. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: /)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro.

7. Adam Brookes – Der chinesische Verräter (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Andreas Heckmann. Suhrkamp, 402 Seiten, 15,95 Euro.

8. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: /)

Goldmann, 320 Seiten, 13 Euro.

9. Lisa McInerney – Blutwunder (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. Liebeskind, 334 Seiten 20 Euro.

10. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Iris Konopik. Ariadne im Argument Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

 


Gedaggert: die Daggers 2019

Oktober 27, 2019

Die ehrenwerte British Crime Writers’ Association hat ihren renommierten Preis, den Dagger Award, an folgende Kriminalgeschichten verliehen:

CWA Gold Dagger:

The Puppet Show, von M.W. Craven: (Constable)

nominiert

All the Hidden Truths, von Claire Askew (Hodder & Stoughton)

What We Did, von Christobel Kent (Sphere)

Unto Us a Son Is Given, von Donna Leon (Heinemann)

American von Day, von Derek B. Miller (Doubleday)

A Station on the Path to Somewhere Better, von Benjamin Wood (Scribner)

CWA John Creasey (New Blood):

Scrublands, von Chris Hammer (Wildfire)

nominiert

All the Hidden Truths, von Claire Askew (Hodder & Stoughton)

The Boy at the Door, von Alex Dahl (Head of Zeus)

Turn a Blind Eye, von Vicky Newham (HQ)

Blood & Sugar, von Laura Shepherd-Robinson (Mantle)

Overkill, von Vanda Symon (Orenda)

CWA ALCS Gold Dagger for Non-fiction:

The Spy and the Traitor: The Greatest Espionage Story of the Cold War, von Ben Macintyre (Viking)

nominiert

All That Remains: A Life in Death, von Sue Black (Doubleday)

An Unexplained Death: The True Story of a Body at the Belvedere, von Mikita Brottman (Canongate)

Murder by the Book: A Sensational Chapter in Victorian Crime, von Claire Harman (Viking)

The Feather Thief: Beauty, Obsession, and the Natural History Heist of the Century, von Kirk Wallace Johnson (Hutchinson)

The Five: The Untold Lives of the Women Killed von Jack the Ripper, von Hallie Rubenhold (Doubleday)

CWA Ian Fleming Steel Dagger:

To the Lions, von Holly Watt (Bloomsbury)

nominiert

Give Me Your Hand, von Megan Abbott (Picador)

Safe Houses, von Dan Fesperman (Head of Zeus)

Killing Eve: No Tomorrow, von Luke Jennings (John Murray)

Lives Laid Away, von Stephen Mack Jones (Soho Crime)

Memo from Turner, von Tim Willocks (Jonathan Cape)

CWA International Dagger:

A Long Night in Paris, von Dov Alfon; übersetzt von Daniella Zamir (MacLehose Press)

nominiert

Weeping Waters, von Karin Brynard, übersetzt von Maya Fowler und Isobel Dixon (World Noir)

The Cold Summer, von Gianrico Carofiglio, übersetzt von Howard Curtis (Bitter Lemon Press)

Newcomer, von Keigo Higashino, übersetzt von Giles Murray (Little, Brown)

The Root of Evil, von Håkan Nesser, übersetzt von Sarah Death (Mantle)

The Forger, von Cay Rademacher, übersetzt von Peter Millar (Arcadia)

CWA Sapere Books Historical Dagger:

Destroying Angel, von S.G. MacLean: (Quercus)

nominiert

The Quaker, von Liam McIlvanney (Harper Fiction)

Smoke and Ashes, von Abir Mukherjee (Harvill Secker)

The House on Half Moon Street, von Alex Reeve (Raven)

Tombland, von C.J. Sansom: (Mantle)

Blood & Sugar, von Laura Shepherd-Robinson (Mantle)

CWA Short Story Dagger:

The Dummies’ Guide to Serial Killing,” von Danuta Reah (aus The Dummies’ Guide to Serial Killing and Other Fantastic Female Fables, von Danuta Reah [aka Danuta Kot]; Fantastic)

Highly recommended:

I Detest Mozart,” von Teresa Solana (aus The First Prehistoric Serial Killer and Other Stories, von Teresa Solana; Bitter Lemon Press)

nominiert

Strangers in a Pub,” von Martin Edwards (aus Ten Year Stretch, herausgegeben von Martin Edwards und Adrian Muller; No Exit Press)

Death Becomes Her,” von Syd Moore (aus The Strange Casebook, von Syd Moore; Point Blank Books)

Bag Man,” von Lavie Tidhar (aus The Outcast Hours, herausgegeben von Mahvesh Murad und Jared Shurin; Solaris)

Dagger in the Library:

Kate Ellis

nominiert

M.C. Beaton

Mark Billingham

John Connolly

C.J. Sansom

Cath Staincliffe

Debut Dagger (for the opening of a crime novel by an uncontracted writer)

Wake, von Shelley Burr

nominiert

The Mourning Light, von Jerry Krause

Hardways, von Catherine Hendricks

The Firefly, von David Smith

A Thin Sharp Blade, von Fran Smith

Best Crime and Mystery Publisher of the Year:

No Exit Press (Oldcastle Books)

nominiert

Faber and Faber, Harper Fiction (HarperCollins)

HQ (HarperCollins)

Orenda Books, Pushkin Vertigo (Pushkin)

Raven (Bloomsbury)

Diamond Dagger Recipient:

Robert Goddard

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Nominierten!

Da sind einige altbekannte Namen dabei, die schon länger nicht mehr ins Deutsche übersetzt wurden. Teilweise auch, weil sie seit Jahren keine neuen Romane veröffentlichten.

(via The Rap Sheet)