Gratis-Comic-Tag 2016: Kostenlose Comics, Aktionen und, wahrscheinlich wieder, endlose Schlangen

Mai 13, 2016

GratisComicTag - Zombie Terror - 4

Comics sind Kindergeschichten.

Comics sind Superheldengeschichten.

Comics sind Erwachsenengeschichten.

Das alles und noch viel mehr sind Comics und der inzwischen schon siebte Gratis-Comic-Tag am Samstag, den 14. Mai, präsentiert einen aufregenden Querschnitt durch die aktuelle Comic-Szene mit 34 verschiedenen kostenlosen Heften. Insgesamt wurden 356.000 Hefte für den Tag gedruckt. 16 Verlage beteiligen sich. Einige Händler begleiten den Tag mit weiteren Aktionen.

Damit liefert der Gratis-Comic-Tag einen umfassenden und auch ziemlich vollständigen Überblick über die gesamte Comicszene in all ihren Facetten.

GratisComicTag - Lucky Luke - 2GratisComicTag - Isaak der Pirat - 2

So gibt es mit „Die Dalton-Ballade“ (Egmont Comic Collection) eine abgeschlossene kürzere „Lucky Luke“-Geschichte von Goscinny/Morris, die wohlige Erinnerungen an unsere frühen Comic-Leseerlebnisse weckt. Neben Asterix und Donald Duck, der auch beim Gratis-Comic-Tag vertreten ist.

Dieses Mal begleitet der unbestechliche Gesetzeshüter Lucky Luke, der dieses Jahr seinen siebzigsten Geburtstag feiert, die Dalton-Brüder, diese Bande von vier dummen, aber engagierten Verbrechern. Ihr Onkel hat ihnen ein Vermögen vermacht, nachdem er am Galgen („natürlicher Tod“ für die Daltons) starb. Die Erbschaft erhalten sie, nachdem sie die Geschworenen und den Richter, die ihren Onkel verurteilten, getötet haben. Als unabhängiger Zeuge soll Lucky Luke dabei sein.

Die Dalton-Ballade“ ist vor allem eine absurd-komische Geschichte.

Weniger komisch ist „Amerika“ (Reprodukt), das erste von fünf erhältlichen „Isaak der Pirat“-Hefte von Christophe Blain. Isaak Sofer ist im Paris des 18. Jahrhunderts ein glückloser Maler. Als er bei einem Schiff als Maler anheuert, hat er keine Ahnung, dass seine Reise länger als geplant dauern wird und er, ungeplant, Piraten in die Hände fällt. Während er mit mehr oder weniger vielen Umwegen Richtung Amerika segelt, lernt seine Frau in Paris einen Mann kennen,

Für meinen Geschmack sind einige Dialoge und das Verhalten einiger Personen, vor allem von Isaak und seiner Frau, zu sehr in der Gegenwart verwurzelt. Aber insgesamt ist „Amerika“ eine äußerst kurzweilige Abenteuergeschichte.

GratisComicTag - Kiste - 2GratisComicTag - Rat Queens - 2

Kiste“ (Reprodukt) von Patrick Wirbeleit und Uwe Heidschötter ist ein Kindercomic über, nun, eine Werkzeugkiste, die alles ausprobieren will und konstant begeistert ist. Auch wenn die Wippe, die Kiste mit seinem Freund Mattis gebaut hat, eine Nicht-Wippe ist.

Sehr witzig!

Rat Queens“ (Dani Books) von Kurtis J. Wiebe und Roc Upchurch richtet sich dagegen an ein etwas älteres Publikum. Die Rat Queens sind eine Bande von vier Mädchen, die keinem Ärger aus dem Weg gehen und jetzt, weil sie, wieder einmal, die halbe Stadt zerstörten, zur Strafe, Goblins aus der Hindman-Höhle verjagen sollen.

Der Gratis-Comic taugt allerdings nur als Appetit-Anreger, weil er lediglich das erste Kapitel des ersten „Rat Queens“-Sammelbandes „Gemetzel, Gold und große Klappen“ enthält. Ach ja: die Rat Queens waren 2014 als beste neue Serie für den Eisner Award nominiert und 2015 gab es den Hugo Award als „Best Graphic Story“.

GratisComicTag - Sherlock Holmes - 2GratisComicTag - Batman - 2

Sherlock Holmes und die Zeitreisenden“ (Splitter) von Sylvain Cordurié und Yladimir Krstic-Laci, die schon mehrere Holmes-Geschichten erzählten, ist eine Geschichte, die sich sehr weit von dem Doyle-Holmes entfernt. Nach einer Konfrontation mit Professor Moriarty um das Necronomicon hat Holmes sich zurückgezogen. Er ist jetzt ein ganz normaler Buchhändler. Als die Königin ihn um Hilfe bittet, kann er nicht ablehnen. Er soll McBride finden, ehe etwas Schlimmes geschieht.

Zur gleichen Zeit sucht McBride, ein Zeitreisender, der aus der Zukunft wieder in die Gegenwart (also das viktorianische London) zurückkehrte, zwei andere Zeitreisende, die aus der Zukunft in die Vergangenheit reisten. McBride will sie unbedingt zur Strecke bringen. Aber er hat keine Ahnung, wie sie aussehen.

In dem Gratis-Comic-Tag-Heft ist das erste Album der aus zwei Alben bestehenden Geschichte abgedruckt, die nach einem langsamen Beginn enorm spannend wird.

Ein anderer nicht tot zu kriegender Charakter ist Batman. Für den Gratis-Comic-Tag gibt es mit „Batman“ (Panini Comics) eine abgeschlossene Batman-Geschichte, in der er, mit überraschendem Ergebnis, gegen Clayface kämpft. Ergänzt wird die Einzelgeschichte um drei kurze „DC You – Dein DC-Universum“-Previews mit Batman/Superman (ohne Superkräfte), Bizarro (ein schräger Anti-Superman) und Green Lantern.

GratisComicTag - Marvel Super Heroes - 2GratisComicTag - Fight Club - 2

Neben DC Comics ist Marvel die andere Superheldenschmiede, die in „Marvel Super Heroes“ (Panini Comics) in einer Geschichte die Avengers, die Guardians of the Galaxy und Spider-Man während einer Zirkusvorstellung miteinander gegen die Zirkusdirektoren kämpfen lässt. Ein schöner Spaß.

Außerdem ist in dem Heft der erste Auftritt einer jüngeren Avengers-Gruppe, die erst noch das richtige Kämpfen lernen müssen, und ein Solo-Auftritt von Spider-Man enthalten. Beides sind Appetithappen auf das neue Marvel-Universum.

Vor zwanzig Jahren wurde Chuck Palahniuk mit seinem Debütroman und der anschließenden Verfilmung „Fight Club“ bekannt. Jetzt erzählt er in „Fight Club 2“ (Splitter) die Geschichte fort. In „Fight Club 2“ sind „Das Prequel“ und „Tyler Durden lebt“, das zehn Jahre nach dem ersten „Fight Club“ spielt, enthalten. Mit beiden Geschichten konnte ich nicht viel anfangen. Allerdings ist „Tyler Durden lebt“ auch nur der Anfang der über 250-seitigen „Fight Club 2“-Geschichte, die Splitter in zwei Bänden veröffentlicht.

Anscheinend schreibt Palahniuk schon an einem dritten Teil, der wieder als Comic erscheinen soll.

GratisComicTag - Frankenstein - 2GratisComicTag - Die Überlebende - 2

Durchgehend gelungen sind die vielen kurzen Geschichten in „Happy Birthday, Frankenstein“ (U-Comix), mit dem U-Comix den zweihundertsten Geburtstag von Frankenstein und seinem Monster feiert. Mary Shelleys Roman erschien zwar erst 1818, aber davor ersann sie die Geschichte. In dem Comicheft gehen die fast ausschließlich deutschen Autoren und Zeichner herrlich respektlos mit dem Monster, seinem Umfeld und seiner popkulturellen Wirkung um. Sogar David Bowie hat einen Auftritt. Wer braucht da noch „Victor Frankenstein“?

Ähnlich respektlos, vergnüglich und nicht unbedingt jugendfrei geht es in „Zombie Terror“ (Weissblech Comics) zu. Auch wenn nicht in allen Geschichten Zombies dabei sind. Eigentlich nur in der ersten „Tote Welt“, dem Beginn einer Zombie-Saga, die mitten in der Geschichte, nachdem einige Zombies getötet wurden, abbricht. Befriedigender ist da die „Captain Berlin“-Geschichten von Jörg Buttgereit und Levin Kurio (der auch für „Tote Welt“ verantwortlich ist). Captain Berlin, die Geheimwaffe des Widerstandes gegen Hitler und seine Schergen, muss gegen Germanikus, den ersten wahren Übermenschen, ein Flickwerk aus Leichenteilen, kämpfen. Von Levin Kurio ist auch die „Kala“-Kurzgeschichte „Wächter des Wassers“, in der die Urweltamazone Kala, arg unbekleidet, gegen ein Untier kämpfen muss.

Nicht jugendfrei kann auch über „Die Überlebende“ (All Verlag) von Paul Gillon (1926 – 2011) gesagt werden. Im Original erschien der vierbändige Comic, der in Deutschland lange nicht mehr erhältlich war, zwischen 1984 und 1991. Gillons in damals naher Zukunft spielende Geschichte einer Frau, die während eines Tauchgangs eine Katastrophe überlebte, die die ganze Menschheit vernichtete, hat viele freizügige Bilder, weil Aude Albrespy bevorzugt nackt oder leicht bekleidet ist. Sie kehrt nach Paris zurück, lässt sich in einem Nobelhotel in jeder Beziehung von den allgegenwärtigen und immer noch funktionierenden Robotern verwöhnen. Als ein Mann, der in einem Raumschiff die Katastrophe überlebte, ändert sich alles.

Während des Gratis-Comic-Tages wird der komplette erste Band des postapokalyptischen Pornos, der neugierig auf die weitere Geschichte von Aude macht, verteilt.

Einen Überblick über die beteiligten Händler gibt es hier.

Einen Überblick über die Aktionen gibt es hier.

Und hier gibt es weitere Informationen zu den diesjährigen Comics.


Die KrimiZeit-Bestenliste Mai 2016

Mai 9, 2016

Endlich Sommer! Da darf ich die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste von Zeit und Nordwestradio etwas verspätet posten. Auf der Liste stehen

1 (-) Simone Buchholz: Blaue Nacht

2 (2) Andreas Pflüger: Endgültig

3 (1) Garry Disher: Bitter Wash Road

4 (4) Ahmed Mourad: Vertigo

5 (3) Ross Thomas: Porkchoppers

6 (10) James Lee Burke: Mississippi Jam

7 (-) Urban Waite Keine Zeit für Gnade

8 (8) Declan Burke: The Big O

9 (-) Dominique Manotti: Schwarzes Gold

10 (-) Gerald Kersh: Die Toten schauen zu

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Für die Statistikjunkies (ohne Gewähr):

2 Frauen, 8 Männer

2 Deutsche

6 Übersetzungen aus dem Englischen (davon 3 US-Amerikaner), 1 aus dem Französischen, 1 aus dem Arabischen

Mindestens die Bücher von Ross Thomas (eine Neuübersetzung), James Lee Burke und Gerald Kersh sind im Original schon vor Jahrzehnten erschienen. Sind trotzdem lesenswert.

Und Dominique Manotti lässt ihren Roman 1973 spielen. Steht natürlich ganz oben auf meiner Leseliste. Neben Declan Burke.


Wer wird Lola? Die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis 2016

April 15, 2016

Nachdem im Januar die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis verkündet wurde, wurden heute die Nominierungen für den Deutschen Filmpreis verkündet und die Liste ist deutlich kürzer. Schon damals favorisierte ich „Der Staat gegen Fritz Bauer“. Neben, mit Bauchschmerzen, Wim Wenders‘ „Every thing will be fine“. Jetzt ist Tom Tykwers Dave Eggers-Verfilmung „Ein Hologramm für den König“ (Kinostart 28. April) nominiert und ich habe bei dem Film die gleichen Bauchschmerzen. Denn deutscher Finanzierung wirkt das mit Tom Hanks prominent besetzte, in Saudi-Arabien spielende Drama nie wie ein deutscher Film.

Mit neun Nominierungen ist „Der Staat gegen Fritz Bauer“ der klare Favorit und ich würde ihm auch einige Lolas geben.

Die Verleihung der mit üppigen Preisgeldern ausgestatteten Lolas ist am 27. Mai 2016 in Berlin und sie wird auch im Ersten übertragen.

Nominiert sind:

Bester Spielfilm

4 Könige

Der Staat gegen Fritz Bauer

Ein Hologramm für den König

Er ist wieder da

Grüße aus Fukushima

Herbert

Bester Dokumentarfilm

Above and Below

Democracy – Im Rausch der Daten

Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen

Bester Kinderfilm

Heidi

Rico, Oskar und das Herzgebreche

Bestes Drehbuch

4 Könige (von Esther Bernstorff)

Der Staat gegen Fritz Bauer (von Lars Kraume, Olivier Guez)

Hedi Schneider steckt fest (von Sonja Heiss)

Beste Regie

Der Staat gegen Fritz Bauer (Lars Kraume)

Er ist wieder da (David Wnendt)

Vor der Morgenröte (Maria Schrader)

Beste weibliche Hauptrolle

Ein Atem (Jördis Triebel)

Grüße aus Fukushima (Rosalie Thomass)

Hedi Schneider steckt fest (Laura Tonke)

Beste weibliche Nebenrolle

4 Könige (Anneke Kim Sarnau)

Herbert (Lina Wendel)

Mängelexemplar (Laura Tonke)

Vor der Morgenröte (Barbara Sukowa)

Beste männliche Hauptrolle

Der Staat gegen Fritz Bauer (Burghart Klaußner)

Er ist wieder da (Oliver Masucci)

Herbert (Peter Kurth)

Beste männliche Nebenrolle

Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück (Michael Nyqvist)

Der Staat gegen Fritz Bauer (Ronald Zehrfeld)

Er ist wieder da (Fabian Busch)

Beste Kamera/Bildgestaltung

Above and Below (Markus Nestroy)

Herbert (Peter Matjasko)

Ich und Kaminski (Jürgen Jürges)

Bester Schnitt

Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück (Hansjörg Weißbrich)

Ein Hologramm für den König (Alexander Berner)

Ich und Kaminski (Peter R. Adam)

Bestes Szenenbild

Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück (Bernd Lepel)

Das Tagebuch der Anne Frank (Volker Schaefer)

Der Staat gegen Fritz Bauer (Cora Pratz)

Ich und Kaminski (Christian M. Goldbeck)

Bestes Kostümbild

Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück (Nicole Fischnaller)

Der Staat gegen Fritz Bauer (Esther Walz)

Heidi (Anke Winckler)

Bestes Maskenbild

Der Staat gegen Fritz Bauer (Astrid Mariaschk)

Herbert (Hanna Hackbeil)

Ich und Kaminski (Lena Lazzarotto, Henny Zimmer)

Beste Filmmusik

Der Staat gegen Fritz Bauer (Julian Maas, Christoph M. Kaiser)

Every Thing Will Be Fine (Alexandre Desplat)

Ich und Kaminski (Lorenz Dangel)

Beste Tongestaltung

Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück (Frank Kruse, Bruno Tarrière, Carlo Thoss)

Ein Hologramm für den König (Frank Kruse, Matthias Lempert, Roland Winke)

Er ist wieder da (Stefan Korte, Paul Rischer)


Gethrillt: Die Nominierungen der ITW für die besten Thriller 2016

April 12, 2016

Die International Thriller Writers (ITW), eine vor allem US-amerikanische Vereinigung von Thrillerautoren, hat die Liste ihrer Nominierungen für die besten Thriller 2016, die Thriller Awards, veröffentlicht:

Best Hardcover Novel

The Fifth Gospel, von Ian Caldwell (Simon & Schuster)

Playing with Fire, von Tess Gerritsen (Ballantine)

The Girl on the Train, von Paula Hawkins (Riverhead)

Inspector of the Dead, von David Morrell (Mulholland)

Pretty Girls, von Karin Slaughter (Morrow)

Best First Novel

Little Black Lies, von Sandra Block (Grand Central)

The Drowning Game, von L.S. Hawker (Witness Impulse)

What She Knew, von Gilly Macmillan (Morrow)

Bull Mountain, von Brian Panowich (Putnam) (deutsche Ausgabe bei Suhrkamp – weit oben auf meiner Lesen-Liste)

The Gates of Evangeline, von Hester Young (Putnam)

Best Paperback Original Novel

Day Zero, von Marc Cameron (Pinnacle)

Against All Enemies, von John Gilstrap (Pinnacle)

Name of the Devil, von Andrew Mayne (Bourbon Street)

The Angel of Eden, von D.J. McIntosh (Penguin Canada)

Pockets of Darkness, von Jean Rabe (WordFire Press)

Best Short Story

Feeding the Crocodile, von Reed Farrel Coleman (aus Jewish Noir, herausgegeben von Kenneth Wishnia; PM Press)

Repressed, von Jeffery Deaver (aus Killer Nashville Noir: Cold Blooded, herausgegeben von Stafford; Diversion)

The Water Was Rising, von Sharon Hunt (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], August 2015)

El Cambalache, von Terrence McCauley (ThugLit 17, herausgegeben von Todd Robinson; ThugLit)

Gun Accident: An Investigation, von Joyce Carol Oates (EQMM, July 2015)

Best Young Adult Novel

Code of Honor, von Alan Gratz (Scholastic Press)

The Forgetting, von Nicole Maggi (Sourcebooks Fire)

Pretending to Be Erica, von Michelle Painchaud (Viking Books for Young Readers)

Half In Love with Death, von Emily Ross (Merit Press)

The Dogs, von Allan Stratton (Sourcebooks Fire)

Best E-book Original Novel

Jack and Joe, von Diane Capri (AugustBooks)

The Prisoner’s Gold, von Chris Kuzneski (Chris Kuzneski)

Deadly Lullaby, von Robert McClure (Alibi)

Ivory Ghosts, von Caitlin O’Connell (Alibi)

Lie in Wait, von Eric Rickstad (Witness Impulse)

Die Preisverleihung ist in New York City auf dem vom 5. bis 9. Juli stattfindendem Thriller Fest.

Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten!

(via The Rap Sheet)


Die KrimiZeit-Bestenliste April 2016

April 8, 2016

Das ist kein Aprilscherz. Es gibt eine neue KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und NordwestradioI:

1 (1) Garry Disher: Bitter Wash Road

2 (3) Andreas Pflüger: Endgültig

3 (4) Ross Thomas: Porkchoppers

4 (-) Ahmed Mourad: Vertigo

5 (2) Ryan Gattis: In den Straßen der Wut

6 (-) Brian Panowich: Bull Mountain

7 (-) Gioacchino Criaco: Schwarze Seelen

8 (-) Declan Burke: The Big O

9 (-) Tom Cooper: Das zerstörte Leben des Wes Trench

10 (-) James Lee Burke: Mississippi Jam

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.


Neuer „Indiana Jones“-Film kommt 2019

März 16, 2016

Jetzt ist es offiziell: es gibt einen neuen „Indiana Jones“-Film. Steven Spielberg ist wieder der Regisseur. Harrison Ford der titelgebende Held und der fünfte „Indiana Jones“-Film startet in den USA am 19. Juli 2019.
Mehr ist noch nicht bekannt. Auch nicht, ob George Lucas das Drehbuch nicht schreibt.
So richtig begeistert über diese Nachricht bin ich nicht. Denn Harrison Ford wird beim Filmstart 77 Jahre sein und, auch wenn Vierzig vielleicht das neue Dreißig ist, ist Siebzig definitiv nicht mehr das neue Dreißig. Dabei leben die „Indiana Jones“-Filme, also die ersten drei Filme („Jäger des verlorenen Schatzes“, „Indiana Jones und der Tempel des Todes“ und „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“) ja gerade von der Action, die natürlich einen entsprechend beweglichen Darsteller erfordert. Die Action war 2008 in „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“, neben vielen anderen Problemen, ein großes Problem. Schon damals war Harrison Ford kein junger Hüpfer mehr.
Und jetzt soll ich mir einen Mittsiebziger vorstellen, der peitschenschwingend in irgendwelchen Urwäldern Schätze sucht und sich eine wilde Hatz mit irgendwelchen Bösewichtern liefert? Uh, huh.
Auf einen Indiana Jones, der friedlich im Altersheim seine Pfeife raucht, habe ich allerdings auch keine Lust.
Tja, Clint Eastwood wusste schon, warum er als Endfünfziger zum letzten Mal Dirty Harry spielte.
Auch Sean Connery verzichtete nach „Sag niemals nie“ auf weitere Auftritte als James Bond. Und da war er noch keine 55 Jahre.


Auf der Suche nach einem neuen Personalausweis

März 7, 2016

Als ich letzte Woche ein Paket abholte, sagte mir der Postbeamte (ja, ist er auch nicht mehr), dass demnächst mein Personalausweis abläuft.
Also schaute ich auf dem „Service Portal“ des Landes Berlin bei „Personalausweis beantragen“ nach, wann denn so der nächste Termin frei ist und das sah ich:
Personalausweis beantragen Termine März-April - Berlin - 7-3-2016

Personalausweis beantragen Termine April - Mai - Berlin - 7-3-2016
(hier der Link für Selbstversuche; bunt bedeutet, dass nichts mehr frei ist; und im Mai sind die folgenden Termine noch nicht freigeschaltet)
………….ähem, ja, und ohne diese Screenshots könnte ich noch nicht einmal nachweisen, dass ich mich bemühte. Denn es gibt auch nicht die Möglichkeit, sich in einer elektronischen Warteschlange einzureihen. Ich kann nur immer wieder versuchen, ob nicht doch plötzlich ein Termin frei wird.
Telefonisch scheint auch nichts zu laufen. Jedenfalls nicht, wenn man einen Personalausweis will.
Und mit einfach so vorbeischauen geht es auch nicht. Jedenfalls nicht auf dem „Bürgeramt“ vor meiner Haustür.
Wie schön, fortschrittlich und funktionierend war da schon vor zwanzig Jahren das Bürgeramt in Konstanz: reingehen, rankommen und fertig.
Ging vor zehn Jahren in Berlin auch noch. Auch wenn es da schon eine lange Warteschlange gab und ich zwischen „Ziehen der Wartenummer“ (okay, sie wurde mir, weil es ja ein „Bürgeramt“ war, von einer gutaussehenden jüngeren Dame persönlich übergeben) und „Drankommen“ einige Stunden vergingen, die ich bei mir zu Hause am Computer und dann noch eine halbe Stunde (oder so) im Bürgeramt verbrachte. Dann ging es ziemlich flott.
Zum Glück will ich die nächsten Tage nicht ins Ausland; – obwohl ich als Notfall dann schneller drankäme.


Die KrimiZeit-Bestenliste März 2016

März 7, 2016

Etwas später als normalerweise gibt es die KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und Nordwest Radio) für den sehr österlichen März:
1(-) Garry Disher: Bitter Wash Road
2(2) Ryan Gattis: In den Straßen die Wut
3(-) Andreas Pflüger: Endgültig
4(-) Ross Thomas: Porkchoppers
5(1) Malla Nunn: Tal des Schweigens
6(-) Cormac McCarthy: Der Feldhüter
7(3) Tito Topin: Exodus aus Libyen
8(-) Michael Robotham: Der Schlafmacher
9(-) Eugene McCabe: Die Welt ist immer noch schön
10(9) Joseph Kanon: Leaving Berlin

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Da sind ja einige Perlen dabei.


Verräter wie wir – der erste deutsche Trailer

Februar 12, 2016

Am 7. Juli startet in unseren Kinos die John-le-Carré-Verfilmung „Verräter wie wir“ und dieser Trailer gibt einen ersten Vorgeschmack, der mich, – nachdem die vorherigen John-le-Carré-Verfilmungen überzeugten -, etwas enttäuscht-ratlos zurücklässt. Vielleicht wegen der Bilder, vielleicht wegen der Frisuren (Oder habe ich ein Siebziger-Jahre-Revival verpasst?):


Die KrimiZeit-Bestenliste Februar 2016

Februar 6, 2016

Dank etwas Planungskuddelmuddel legt die Kriminalakte die aktuelle KrimiZeit-Bestenliste (von Die Zeit und Nordwest Radio) etwas später und mit viel Alaf und Helau („Möge es nützen!“) zu den Akten. Aktenkundig sind:
1) (5) Malla Nunn: Tal des Schweigens
2) (2) Richard Price: Die Unantastbaren
3) (6) Tito Topin: Exodus aus Libyen
4) (-) Ryan Gattis: In den Straßen der Wut
5) (1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
6) (4) Oliver Bottini: Im weißen Kreis
7) (7) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
8) (9) Paul Mendelsohn: Die Unschuld stirbt, das Böse lebt
9) (-) Joseph Kanon: Leaving Berlin
10) (3) Adrian McKinty: Gun Street Girl

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Tja, nun, wie gewohnt sind viele Nicht-Deutsche dabei und dass Joseph Kanon es doch noch auf die Liste gepackt hat, freut mich.
Ich bin gerade beim Lesen von Mattias Boströms Sachbuch „Von Mr. Holmes zu Sherlock“ (interessantes Buch über Sir Arthur Conan Doyle, seine Nachkommen und all die Menschen, die als Autoren, Schauspieler und Fans Sherlock Holmes am Leben erhielten; sollte die Tage abgefeiert werden) und Robert Karjels Thriller „Der Schwede“ (den ich wahrscheinlich nicht fertig lese, weil er mich nicht packt). Und „True Detective – Staffel 2“ habe ich auch schon gesehen und fand es, angesichts der katastrophalen Kritiken, gar nicht so schlecht. Wird die Tage, irgendwie zwischen Deadpool, mit einigen anderen Krimiserien besprochen.


TV-Tipp für den 21. Januar: R. I. F. – Ich werde dich finden!

Januar 21, 2016

ZDFneo, 00.40

R. I. F. – Ich werde dich finden! (Frankreich 2011, Regie: Franck Mancuso)

Drehbuch: Franck Mancuso, Herve Albertazzi

Während ihrer Fahrt in den Urlaub verschwindet die Frau des Polizisten Stéphane Monnerau spurlos. Er sucht sie – und gerät auch in Verdacht, sie ermordet zu haben.

Spannender, düsterer Thriller aus Frankreich

mit Yvan Attal, Pascal Elbé, Armelle Deutsch, Valentina Cervi, Eric Ruf

Hinweise

Allocine.fr über den Film

Meine Besprechung von Franck Mancusos „Counter Investigation – Kein Mord bleibt ungesühnt“ (Hey, es ist eine Lawrence-Block-Verfilmung!)

Meine Besprechung Franck Mancusos „R. I. F. – Ich werde dich finden!“ (R. I. F. [Recherche dans l’Intérêt des Familles], Frankreich 2011)


Deutscher Krimi Preis 2016 verliehen

Januar 20, 2016

Zum 32. Mal wurde der DKP, also der Deutsche Krimi Preis (Was habt ihr denn gedacht? Und, ja, das ist die offizielle Schreibweise.) verliehen. Wie gewohnt ohne großes Tamtam und in zwei Kategorien:
National
1. Platz: Friedrich Ani: Der namenlose Tag (Suhrkamp)
2. Platz: Merle Kröger: Havarie (Ariadne bei Argument)
3. Platz: Zoë Beck: Schwarzblende (Heyne)

International
1.Platz: Richard Price: Die Unantastbaren (The Whites, Deutsch von Miriam Mandelkow) (S.Fischer)
2. Platz: Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil (Temps Glaciaires, Deutsch von Waltraud Schwarze) (Limes-Verlag)
3. Platz: Sara Gran: Dope (Dope, Deutsch von Eva Bonné) (Droemer)

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen! Immerhin tragen sie die meisten Preise nach Hause.


Die Oscar-Nominierungen 2016

Januar 14, 2016

Die Nominierungen für die diesjährigen Oscars wurden vor wenigen Minuten in Hollywood bekannt gegeben und, so mein erster Eindruck, es gibt keine großartigen Überraschungen.

Hier die vollständige Liste:

Best Picture
The Big Short
Bridge of Spies
Brooklyn
Mad Max: Fury Road
The Martian
The Revenant
Room
Spotlight

Performance by an actor in a leading role
Bryan Cranston, Trumbo
Matt Damon, The Martian
Leonardo DiCaprio, The Revenant
Michael Fassbender, Steve Jobs
Eddie Redmayne, The Danish Girl

Performance by an actress in a leading role
Cate Blanchett, Carol
Brie Larson, Room
Jennifer Lawrence, Joy
Charlotte Rampling, 45 Years
Saoirse Ronan, Brooklyn

Best director
Adam McKay, The Big Short
George Miller, Mad Max
Alejandro Inarritu The Revenant
Lenny Abrahamson Room
Tom McCarthy Spotlight

Performance by an actor in a supporting role
Christian Bale, The Big Short
Tom Hardy, The Revenant
Mark Ruffalo, Spotlight
Mark Rylance, The Bridge of Spies
Sylvester Stallone, Creed

Performance by an actress in a supporting role
Jennifer Jason Leigh, The Hateful Eight
Rooney Mara, Carol
Rachel McAdams, Spotlight
Alicia Vikander. The Danish Girl
Kate Winslet, Steve Jobs

Best documentary feature
“Amy” Asif Kapadia and James Gay-Rees
“Cartel Land” Matthew Heineman and Tom Yellin
“The Look of Silence” Joshua Oppenheimer and Signe Byrge Sørensen
“What Happened, Miss Simone?” Liz Garbus, Amy Hobby and Justin Wilkes
“Winter on Fire: Ukraine’s Fight for Freedom” Evgeny Afineevsky and Den Tolmor

Best documentary short subject
“Body Team 12” David Darg and Bryn Mooser
“Chau, beyond the Lines” Courtney Marsh and Jerry Franck
“Claude Lanzmann: Spectres of the Shoah” Adam Benzine
“A Girl in the River: The Price of Forgiveness” Sharmeen Obaid-Chinoy
“Last Day of Freedom” Dee Hibbert-Jones and Nomi Talisman

Achievement in film editing
“The Big Short” Hank Corwin
“Mad Max: Fury Road” Margaret Sixel
“The Revenant” Stephen Mirrione
“Spotlight” Tom McArdle
“Star Wars: The Force Awakens” Maryann Brandon and Mary Jo Markey

Best foreign language film of the year
“Embrace of the Serpent” Colombia
“Mustang” France
“Son of Saul” Hungary
“Theeb” Jordan
“A War” Denmark

Achievement in makeup and hairstyling
“Mad Max: Fury Road” Lesley Vanderwalt, Elka Wardega and Damian Martin
“The 100-Year-Old Man Who Climbed out the Window and Disappeared” Love Larson and Eva von Bahr
“The Revenant” Siân Grigg, Duncan Jarman and Robert Pandini

Achievement in music written for motion pictures (Original score)
“Bridge of Spies” Thomas Newman
“Carol” Carter Burwell
“The Hateful Eight” Ennio Morricone
“Sicario” Jóhann Jóhannsson
“Star Wars: The Force Awakens” John Williams

Achievement in music written for motion pictures (Original song)
“Earned It” from “Fifty Shades of Grey”
Music and Lyric by Abel Tesfaye, Ahmad Balshe, Jason Daheala Quenneville and Stephan Moccio
“Manta Ray” from “Racing Extinction”
Music by J. Ralph and Lyric by Antony Hegarty
“Simple Song #3” from “Youth”
Music and Lyric by David Lang
“Til It Happens To You” from “The Hunting Ground”
Music and Lyric by Diane Warren and Lady Gaga
“Writing’s On The Wall” from “Spectre”
Music and Lyric by Jimmy Napes and Sam Smith

Best motion picture of the year
“The Big Short” Brad Pitt, Dede Gardner and Jeremy Kleiner, Producers
“Bridge of Spies” Steven Spielberg, Marc Platt and Kristie Macosko Krieger, Producers
“Brooklyn” Finola Dwyer and Amanda Posey, Producers
“Mad Max: Fury Road” Doug Mitchell and George Miller, Producers
“The Martian” Simon Kinberg, Ridley Scott, Michael Schaefer and Mark Huffam, Producers
“The Revenant” Arnon Milchan, Steve Golin, Alejandro G. Iñárritu, Mary Parent and Keith Redmon, Producers
“Room” Ed Guiney, Producer
“Spotlight” Michael Sugar, Steve Golin, Nicole Rocklin and Blye Pagon Faust, Producers

Achievement in production design
“Bridge of Spies” Production Design: Adam Stockhausen; Set Decoration: Rena DeAngelo and Bernhard Henrich
“The Danish Girl” Production Design: Eve Stewart; Set Decoration: Michael Standish
“Mad Max: Fury Road” Production Design: Colin Gibson; Set Decoration: Lisa Thompson
“The Martian” Production Design: Arthur Max; Set Decoration: Celia Bobak
“The Revenant” Production Design: Jack Fisk; Set Decoration: Hamish Purdy

Best animated short film
“Bear Story” Gabriel Osorio and Pato Escala
“Prologue” Richard Williams and Imogen Sutton
“Sanjay’s Super Team” Sanjay Patel and Nicole Grindle
“We Can’t Live without Cosmos” Konstantin Bronzit
“World of Tomorrow” Don Hertzfeldt

Best live action short film
“Ave Maria” Basil Khalil and Eric Dupont
“Day One” Henry Hughes
“Everything Will Be Okay (Alles Wird Gut)” Patrick Vollrath
“Shok” Jamie Donoughue
“Stutterer” Benjamin Cleary and Serena Armitage

Achievement in sound editing
“Mad Max: Fury Road” Mark Mangini and David White
“The Martian” Oliver Tarney
“The Revenant” Martin Hernandez and Lon Bender
“Sicario” Alan Robert Murray
“Star Wars: The Force Awakens” Matthew Wood and David Acord

Achievement in sound mixing
“Bridge of Spies” Andy Nelson, Gary Rydstrom and Drew Kunin
“Mad Max: Fury Road” Chris Jenkins, Gregg Rudloff and Ben Osmo
“The Martian” Paul Massey, Mark Taylor and Mac Ruth
“The Revenant” Jon Taylor, Frank A. Montaño, Randy Thom and Chris Duesterdiek
“Star Wars: The Force Awakens” Andy Nelson, Christopher Scarabosio and Stuart Wilson

Achievement in visual effects
“Ex Machina” Andrew Whitehurst, Paul Norris, Mark Ardington and Sara Bennett
“Mad Max: Fury Road” Andrew Jackson, Tom Wood, Dan Oliver and Andy Williams
“The Martian” Richard Stammers, Anders Langlands, Chris Lawrence and Steven Warner
“The Revenant” Rich McBride, Matthew Shumway, Jason Smith and Cameron Waldbauer
“Star Wars: The Force Awakens” Roger Guyett, Patrick Tubach, Neal Scanlan and Chris Corbould

Adapted screenplay
“The Big Short” Screenplay by Charles Randolph and Adam McKay
“Brooklyn” Screenplay by Nick Hornby
“Carol” Screenplay by Phyllis Nagy
“The Martian” Screenplay by Drew Goddard
“Room” Screenplay by Emma Donoghue

Original screenplay
“Bridge of Spies” Written by Matt Charman and Ethan Coen & Joel Coen
“Ex Machina” Written by Alex Garland
“Inside Out” Screenplay by Pete Docter, Meg LeFauve, Josh Cooley; Original story by Pete Docter, Ronnie del Carmen
“Spotlight” Written by Josh Singer & Tom McCarthy
“Straight Outta Compton” Screenplay by Jonathan Herman and Andrea Berloff; Story by S. Leigh Savidge & Alan Wenkus and Andrea Berloff

(via The Hollywood Reporter)

 


Die Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis 2016

Januar 11, 2016

Heute wurde die Vorauswahl für den diesjährigen Deutschen Filmpreis bekannt gegeben. Wie immer sind noch nicht alle Filme angelaufen und für einige gab es noch keine Pressevorführungen, weshalb ich hier unmöglich eine wirklich vernünftige Prognose stellen kann (auch weil ich über einige Filme noch nichts sagen darf). Oder, anders gesagt: von den Filmen, die ich schon sehen konnte und die bereits im Kino laufen, würde ich den Preis an „Every thing will be fine“ (mit Bauchschmerzen, weil es, abgesehen von den Geldgebern und Wim Wenders, eigenlich kein deutscher Film ist) oder an „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (jaja, Historiendrama, basierend auf Tatsachen und Schauspielerkino und damit genau der prototypische Oscar-Gewinner) vergeben. Beim Dokumentarfilm würde ich den Preis an „Democracy“ oder „Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen“ (ich meine: Dominik Graf!!!) geben, aber die Frank-Zappa-Doku kenne ich noch nicht. Bei den Kinderfilmen tippe ich, ungesehen, auf „Hördur“.
Die Vorauswahl ist die Grundlage für die Nominierungen, die am 28. April verkündet werden. Die Preisverleihung ist am 10. Juni in Berlin.
Nominierungstauglich sind:
Spielfilm
4 Könige (Regie: Theresa von Eltz, Drehbuch: Esther Bernstorff)
Agnes (Regie: Johannes Schmid, Drehbuch: Nora Lämmermann, Johannes Schmid
Babai (Regie: Visar Morina, Drehbuch: Visar Morina)
Der Bunker (Regie: Nikias Chryssos, Drehbuch: Nikias Chryssos)
California City (Regie: Bastian Günther, Drehbuch: Bastian Günther)
Coconut Hero (Regie: Florian Cossen, Drehbuch: Elena von Saucken)
Colonia Dignidad – Es gibt kein zurück (Regie: Florian Gallenberger, Drehbuch: Torsten Wenzel, Florian Gallenberger)
Die dunkle Seite des Mondes (Regie: Stephan Rick, Drehbuch: Catharina Junk, Stephan Rick)
Ein Atem (Regie: Christian Zübert, Drehbuch: Christian Zübert, Ipek Zübert)
Ein Hologramm für den König (Regie: Tom Tykwer, Drehbuch: Tom Tykwer)
Er ist wieder da (Regie: David Wnendt, Drehbuch: David Wnendt, Mizzi Meyer)
Every Thing Will Be Fine (Regie: Wim Wenders, Drehbuch: Bjørn Olaf Johannessen)
Grüsse aus Fukushima (Regie: Doris Dörrie, Drehbuch: Doris Dörrie)
Hedi Schneider steckt fest (Regie: Sonja Heiss, Drehbuch: Sonja Heiss)
Herbert (Regie: Thomas Stuber, Drehbuch: Thomas Stuber, Clemens Meyer)
Honig im Kopf (Regie: Til Schweiger, Drehbuch: Hilly Martinek)
Ich bin dann mal weg (Regie: Julia von Heinz, Drehbuch: Jane Ainscough, Christoph Silber, Sandra Nettelbeck)
Ich und Kaminski (Regie: Wolfgang Becker, Drehbuch: Thomas Wendrich, Wolfgang Becker)
Junges Licht (Regie: Adolf Winkelmann, Drehbuch: Nils Beckmann, Till Beckmann, Adolf Winkelmann)
Lenalove (Regie: Florian Gaag, Drehbuch: Florian Gaag)
Die Lügen der Sieger (Regie: Christoph Hochhäusler, Drehbuch: Ulrich Peltzer, Christoph Hochhäusler)
Mängelexemplar (Regie: Laura Lackmann, Drehbuch: Laura Lackmann)
Der Nachtmahr (Regie: AKIZ, Drehbuch: AKIZ)
Schrotten! (Regie: Max Zähle, Drehbuch: Max Zähle)
Der Staat gegen Fritz Bauer (Regie: Lars Kraume, Drehbuch: Lars Kraume, Olivier Guez)
Das Tagebuch der Anne Frank (Regie: Hans Steinbichler, Drehbuch: Fred Breinersdorfer)
Vor der Morgenröte (Regie: Maria Schrader, Drehbuch: Maria Schrader, Jan Schomburg)
Das Wetter in geschlossenen Räumen (Regie: Isabelle Stever, Drehbuch: Isabelle Stever)

Dokumentarfilm
Above and Below (Regie: Nicolas Steiner, Drehbuch: Nicolas Steiner)
Am Kölnberg (Regie: Laurentia Genske, Robin Humboldt)
Democracy – Im Rausch der Daten (Regie: David Bernet, Drehbuch: David Bernet)
Das dunkle Gen (Regie: Miriam Jakobs, Gerhard Schick, Drehbuch: Miriam Jakobs, Gerhard Schick)
Eat That Question – Frank Zappa in His Own Words (Regie: Thorsten Schütte, Drehbuch: Thorsten Schütte)
Ein letzter Tango (Regie: German Kral, Drehbuch: German Kral)
Himmelverbot (Regie: Andrei Schwartz, Drehbuch: Andrei Schwartz)
Parchim International (Regie: Stefan Eberlein, Drehbuch: Stefan Eberlein)
Urmila (Regie: Susan Gluth, Drehbuch: Susan Gluth, Kristl Philippi, Silke Cecilia Schultz)
Was heißt hier Ende? Der Filmkritiker Michael Althen (Regie: Dominik Graf, Drehbuch: Dominik Graf)

Kinderfilm
Gespensterjäger (Regie: Tobi Baumann, Drehbuch: Murmel Clausen, Tobi Baumann und Martin Ritzenhoff)
Heidi (Regie: Alain Gsponer, Drehbuch: Petra Volpe)
Hördur (Regie: Ekrem Ergün, Drehbuch: Dorothea Nölle)
Ostwind 2 (Regie: Katja von Garnier, Drehbuch: Lea Schmidbauer, Kristina Magdalena Henn)
Rico, Oskar und das Herzgebreche (Regie: Wolfgang Groos, Drehbuch: Martin Gypkens)
Ritter Trenk (Regie: Anthony Power, Drehbuch: Gerrit Hermans)


Die Golden-Globe-Preisträger 2016

Januar 11, 2016

Am Sonntag, den 10. Januar, wurden von der Hollywood Foreign Press Association (HFPA) die diesjährigen Golden Globes verliehen:
Best Motion Picture – Drama
The Revenant
nominiert
Carol
Mad Max: Fury Road
Room
Spotlight

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama
Leonardo DiCaprio for The Revenant
nominiert
Bryan Cranston for Trumbo
Michael Fassbender for Steve Jobs
Eddie Redmayne for The Danish Girl
Will Smith for Concussion

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Drama
Brie Larson for Room
nominiert
Cate Blanchett for Carol
Rooney Mara for Carol
Saoirse Ronan for Brooklyn
Alicia Vikander for The Danish Girl

Best Motion Picture – Musical or Comedy
The Martian (Der Marsianer)
nominiert
The Big Short
Joy
Spy
Trainwreck

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy
Jennifer Lawrence for Joy
nominiert
Melissa McCarthy for Spy
Amy Schumer for Trainwreck
Maggie Smith for The Lady in the Van
Lily Tomlin for Grandma

Best Performance by an Actress in a Television Series – Drama
Taraji P. Henson for Empire
nominiert
Caitriona Balfe for Outlander
Viola Davis for How to Get Away with Murder
Eva Green for Penny Dreadful
Robin Wright for House of Cards

Best Director – Motion Picture
Alejandro González Iñárritu for The Revenant
nominiert
Todd Haynes for Carol
Tom McCarthy for Spotlight
George Miller for Mad Max: Fury Road
Ridley Scott for The Martian

Best Television Series – Drama
Mr. Robot
nominiert
Empire
Game of Thrones
Narcos
Outlander

Best Original Song – Motion Picture
Spectre – „Writing’s On The Wall“ (Sam Smith, James Napier)
nominiert
Fifty Shades of Grey – „Love Me Like You Do“ (Max Martin, Savan Kotecha, Ali Payami, Ilya Salmanzadeh)
Furious Seven – „See You Again“ (Justin Franks, Andrew Cedar, Charlie Puth, Wiz Khalifa)
Love & Mercy – „One Kind of Love“ (Brian Wilson, Scott Montgomery Bennett)
Youth – „Simple Song #3“ (David Lang)

Best Performance by an Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television
Lady Gaga for American Horror Story
nominiert
Kirsten Dunst for Fargo
Sarah Hay for Flesh and Bone
Felicity Huffman for American Crime
Queen Latifah for Bessie

Best Foreign Language Film
Saul fia
nominiert
El club
Le tout nouveau testament
Miekkailija
Mustang

Best Performance by an Actor in a Television Series – Musical or Comedy
Gael García Bernal for Mozart in the Jungle
nominiert
Aziz Ansari for Master of None
Rob Lowe for The Grinder
Patrick Stewart for Blunt Talk
Jeffrey Tambor for Transparent

Best Screenplay – Motion Picture
Steve Jobs (Aaron Sorkin)
nominiert
The Big Short (Charles Randolph, Adam McKay)
The Hateful Eight (Quentin Tarantino)
Room (Emma Donoghue)
Spotlight (Tom McCarthy, Josh Singer)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Motion Picture
Sylvester Stallone for Creed
nominiert
Paul Dano for Love & Mercy
Idris Elba for Beasts of No Nation
Mark Rylance for Bridge of Spies
Michael Shannon for 99 Homes

Best Animated Film
Inside Out (Alles steht Kopf)
nominiert
Anomalisa
The Good Dinosaur
The Peanuts Movie
Shaun the Sheep Movie

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Musical or Comedy
Matt Damon for The Martian
nominiert
Christian Bale for The Big Short
Steve Carell for The Big Short
Al Pacino for Danny Collins
Mark Ruffalo for Infinitely Polar Bear

Best Performance by an Actor in a Television Series – Drama
Jon Hamm for Mad Men
nominiert
Rami Malek for Mr. Robot
Wagner Moura for Narcos
Bob Odenkirk for Better Call Saul
Liev Schreiber for Ray Donovan

Best Original Score – Motion Picture
The Hateful Eight (Ennio Morricone)
nominiert
Carol (Carter Burwell)
The Danish Girl (Alexandre Desplat)
The Revenant (Ryuichi Sakamoto, Carsten Nicolai)
Steve Jobs (Daniel Pemberton)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television
Christian Slater for Mr. Robot
nominiert
Alan Cumming for The Good Wife
Damian Lewis for Wolf Hall
Ben Mendelsohn for Bloodline
Tobias Menzies for Outlander

Best Performance by an Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television
Oscar Isaac for Show Me a Hero
nominiert
Idris Elba for Luther
David Oyelowo for Nightingale
Mark Rylance for Wolf Hall
Patrick Wilson for Fargo

Best Mini-Series or Motion Picture Made for Television
Wolf Hall
nominiert
American Crime
American Horror Story
Fargo
Flesh and Bone

Best Television Series – Musical or Comedy
Mozart in the Jungle
nominiert
Casual
Orange Is the New Black
Silicon Valley
Transparent
Veep

Best Performance by an Actress in a Television Series – Musical or Comedy
Rachel Bloom for Crazy Ex-Girlfriend
nominiert
Julia Louis-Dreyfus for Veep
Jamie Lee Curtis for Scream Queens
Gina Rodriguez for Jane the Virgin
Lily Tomlin for Grace and Frankie

Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television
Maura Tierney for The Affair
nominiert
Uzo Aduba for Orange Is the New Black
Joanne Froggatt for Downton Abbey
Regina King for American Crime
Judith Light for Transparent

Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Motion Picture
Kate Winslet for Steve Jobs
nominiert
Jane Fonda for Youth
Jennifer Jason Leigh for The Hateful Eight
Helen Mirren for Trumbo
Alicia Vikander for Ex Machina
(via IMDB)

Gut, dann meine Gedanken zu den Preisträgern und Kategorien, in denen ich die Werke kenne. Also den Spielfilmen. Für mich waren „The Revenant“ und „The Martian“ in ihren Kategorien die klaren Favoriten; auch wenn ich die Kategorie „Musical or Comedy“ nie verstehen werde. Denn egal, wie man es betrachtet: „The Martian“ ist keine Komödie, bei „The Big Short“ und „Joy“ kann man trefflich darüber streiten und dass „Spy“ und „Trainwreck“ gegen diese Filme keine Chance haben, muss wohl nicht extra erwähnt werden. „Inside Out“ als bester Animationsfilm geht ebenfalls in Ordnung. Das mit Puppen gedrehte Stop-Motion-Werk „Anomalisa“ spielt in einer anderen Kategorie.
Auch die weiteren Golden Globes für „The Revenant“ sind absolut gerechtfertigt. Ebenso der Golden Globe an Aaron Sorkin für sein Drehbuch für „Steve Jobs“.
Verlierer, wenn man so will, sind „The Big Short“ und „Spotlight“, zwei gute, auf wahren Ereignissen basierende Filme, die in ihren Kategorien gegen eine starke Konkurrenz zu kämpfen hatten.
Und Sylvester Stallone hat seinen Nebendarsteller-Golden-Globe für „Creed“ unmöglich für seine schauspielerische Leistung (im Endeffekt ist er im Film einfach nur präsent), sondern für sein Lebenswerk erhalten.


Die KrimiZeit-Bestenliste Januar 2016

Januar 7, 2016

Neues Jahr, neues Glück für einige Krimis bei der Bestenliste der KrimiZeit, die jeden Monat zehn besonders lesenswerte Kriminalromane empfiehlt. Für den Januar sind es, ohne weitere Kommentare:
1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
2) Richard Price: Die Unantastbaren
3) Adrian McKinty: Gun Street Girl
4) Olivier Bottini: Im weißen Kreis
5) Malla Nunn: Tal des Schweigens
6) Tito Topin: Exodus aus Libyen
7) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
8) Karin Slaughter: Cop Town
9) Paul Mendelson: Die Unschuld stirbt, das Böse lebt
10) Deon Meyer: Icarus


Die Arthouse-Kinocharts 2015 (vorläufig, aber ziemlich final)

Dezember 23, 2015

Während der neue „Star Wars“-Film mit zweifacher Lichtgeschwindigkeit zum erfolgreichsten Film des Jahres wird, dabei noche einige weitere Rekorde aufstellt, die sich in nackten Zahlen ausdrücken lassen, und auch die nächsten Plätze keine großen Überraschungen bieten werden, lohnt sich ein Blick auf die Arthouse-Charts, die von der „AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater“   erstellt werden. Diese Charts basieren auf dem Programm der deutschen Filmkunst- und Programmkinos und sie erfassen bei diesen Filmen auch einen großen Teil des Publikums. Bis Mitte Dezember sahen sie für 2015 so aus:

1) Frau Müller muss weg (Constantin)

2) Birdman oder Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit (Fox)

3) Victoria (Senator)

4) The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben (SquareOne)

5) Verstehen Sie die Béliers? (Concorde)

6) Still Alice – Mein Leben ohne Gestern (Polyband)

7) Der Staat gegen Fritz Bauer, Der (Alamode)

8) Heute bin ich Samba (Senator)

9) Taxi Teheran (Weltkino)

10) Der große Trip – Wild (Fox)

11) Die Entdeckung der Unendlichkeit (Universal)

12) Wild Tales – Jeder dreht mal durch! (Prokino)

13) Die Gärtnerin von Versailles (Tobis)

14) Die Frau in Gold (SquareOne)

15) Das ewige Leben (Majestic)

16) The Best Exotic Marigold Hotel 2 (Fox)

17) 45 Years (Piffl)

18) Selma (StudioCanal)

19) Irrational Man (Warner Bros)

20) Ewige Jugend (WildBunch)

Keine schlechte Liste und, auch wenn ich nicht von jedem Film begeistert war, eine Liste durchweg sehenswerter Filme. Auch wenn einige eher ein älteres Publikum ansprechen. 


Die Krimi-Zeit-Jahresbestenliste 2015

Dezember 21, 2015

Noch rechtzeitig vor dem Panik-Weihnachtsbuchkauf (weil ja niemand ahnen konnte, dass Heiligabend dieses Jahr am 24. Dezember ist) hat die KrimiZeit ihre Jahresbestenliste veröffentlicht:
1 Merle Kröger: Havarie (Ariadne bei Argument, 256 S., 15,00 €)
2 Friedrich Ani: Der namenlose Tag (Suhrkamp, 302 S., 19,95 €)
3 Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil (Aus dem Französischen von Waltraud Schwarze. Limes, 512 S., 19,99 €)
4 James Lee Burke: Glut und Asche (Aus dem Englischen von Daniel Müller. Heyne, 696 S., 17,99 €)
5 William McIlvanney: Fremde Treue (Aus dem Englischen von Conny Lösch. Kunstmann, 352 S., 19,95 €)
6 Antonio Ortuño: Die Verbrannten (Aus dem Spanischen von Nora Haller. Kunstmann, 256 S., 19,95 €)
7 Carol O’Connell: Kreidemädchen (Aus dem Englischen von Judith Schwaab. btb, 541 S., 9,99 €)
8 Richard Price: Die Unantastbaren (Aus dem Englischen von Miriam Mandelkow. S. Fischer, 432 S., 24,99 €)
9 Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht (Aus dem Koreanischen von Kyong-Hae Flügel. Unionsverlag, 524 S., 19,95 €)
10 James Ellroy: Perfidia (Aus dem Englischen von Stephen Tree. Ullstein, 956 S., 25,00 €)

Es sind natürlich keine wirklich großen Überraschungen drauf, weil auf die Jahresbestenliste nur Krimis kommen können, die schon auf einer der monatlichen Bestenlisten waren und man sich nach der Beliebtheit in den vergangenen Monaten denken kann, wer in die Jahresbestenliste kommt.

Sollte mich auch an meine Top/Flop-Listen setzen, in denen „Perfidia“ nicht auftauchen wird, weil ich den Tausendseiter nicht fertig gelesen habe.


Die KrimiZeit-Bestenliste Dezember 2015

Dezember 7, 2015

Etwas später als gewohnt: die KrimiZeit-Bestenliste für den Dezember:
1) (1) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbeil
2) (-) Richard Price: Die Unantastbaren
3) (7) Oliver Bottini: Im weißen Kreis
4) (3) Antonio Ortuno: Die Verbrannten
5) (-) Fuminori Nakamura: Der Dieb
6) (6) Seamus Smyth: Spielarten der Rache
7) (-) Adrian McKinty: Gun Street Girl
8) (-) Jeong Yu-jeong: Sieben Jahre Nacht
9) (-) Deon Meyer: Icarus
10) (8) Dennis Lehane: Am Ende der Welt

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Irgendwie interessiert mich, außer den üblichen Verdächtigen (die Herren Lehane und McKinty), vieles auf der Empfehlungsliste nicht sonderlich.


Die KrimiZeit-Bestenliste November 2015

November 7, 2015

Neblige Tage, lange Nächte und eine KrimiZeit-Bestenliste, die für spannende Abende sorgen will:
1) (-) Fred Vargas: Das barmherzige Fallbal
2) (3) William McIlvanney: Fremde Treue
3) (6) Antonio Ortuno: Die Verbrannten
4) (4) James Lee Burke: Glut und Asche
5) (1) Friedrich Ani: Der namenlose Tag
6) (9) Seamus Smyth: Spielarten der Rache
7) (-) Olivier Bottini: Im weißen Kreis
8) (-) Dennis Lehane: Am Ende einer Welt
9) (10) Michael Fehr: Simeliberg
10) (-) Christoph Peters: Der Arm des Kraken

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

McIlvanney wird die Tage besprochen. Burke (mit Einschränkungen), Ani, Smyth (Hey, Pulp Master!) und Lehane (die 1943 spielende Fortsetzung von „In der Nacht“) empfehle ich blind.
Jetzt lese ich erst einmal Wallace Strobys „Kalter Schuss ins Herz“ (Pendragon); ein Buch für die Parker-Wyatt-Fans. Und dann hat Jürgen Kehrer mit „Wilsberg – Ein bisschen Mord muss sein“ (Grafit) wirklich einen neuen Wilsberg-Roman geschrieben.