Special Screening von „Der Imker“

Februar 2, 2014

Der Imker - Plakat

Im Kino FSK (Segitzdamm 2, 10969 Berlin, Nähe U-Bahnhof Kottbusser Tor und U-Bahnhof Moritzplatz)) wird am Sonntag, den 2. Februar, um 13.00 Uhr der von Mano Khalil gedrehte Dokumentarfilm „Der Imker“ (Besprechung hier) gezeigt.

Anschließend diskutieren Fevzi Aktas (Geschäftsführer KOMKAR) und Carmen Troppa (Asylbewerberbetreuung KOMKAR) über den Film, der Ibrahim Gezer porträtiert, ein Bienenzüchter, der aus dem türkischen Teil Kurdistans fliehen musste und inzwischen in der Schweiz als Flüchtling anerkannt ist.

KOMKAR ist der Verband der Vereine aus Kurdistan in Deutschland e.V..

 

Ebenfalls zum Filmstart begann die Kampagne „Von Fremden zu Freunde“. In der Pressemitteilung dazu steht:

Zum Kinostart von „Der Imker“ am 30.01.2014 in Deutschland startet BraveHearts Filmverleih in Zusammenarbeit mit der UNO-Flüchtlingshilfe und mit Unterstützung der GLS Bank die Kampagne „Von Fremden zu Freunden“. Pate der Kampagne ist der bekannte Fernsehjournalist Jean Pütz.

Der von Cinema for Peace und Human Rights Watch ausgezeichnete Film handelt vom Schicksal und Leben eines kurdischen Imkers, der versucht, sich in seiner Asylheimat Schweiz ein neues Leben aufzubauen. Der Film des in der Schweiz lebenden syrisch-kurdischen Regisseurs Mano Khalil schafft Verständnis für Menschen, die Zuflucht in Europa suchen und ruft dazu auf, sich für sie einzusetzen.

Diese Botschaft möchte auch die Kampagne „Von Fremden zu Freunden“ verbreiten. Ziel ist es, Flüchtlinge und Migranten nicht als Fremde sondern als Mitmenschen zu betrachten und möglichst viele Menschen darüber zu informieren, welche Flüchtlingsprojekte es in ihren Städten gibt und wie sie sich engagieren können – zum Beispiel als Flüchtlingspate und Vormund oder mit einer anderen ehrenamtlichen Arbeit.

Darüber hinaus beteiligen sich viele lokale Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisationen, darunter auch Projektpartner der UNO-Flüchtlingshilfe, an der Kampagne – sei es durch die Bewerbung der Kinoaufführungen, durch Auslegen von Flyern im Kino oder durch die Vorstellung ihrer Projekte in einem BraveHearts-Flyer mit dem Titel „Wer was tun will“, der beim Ticketkauf direkt mit überreicht wird. Ähnliche Kampagnen sind auch für zukünftige Filme geplant.

Die UNO-Flüchtlingshilfe ist der deutsche Spendenpartner des Flüchtlingskommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR). Die Organisation mit Sitz in Bonn fördert über die UNHCR-Projekte hinaus zahlreiche Projekte deutsche Träger, darunter Flüchtlingsräte oder Beratungs- und Therapieprojekte für Flüchtlinge und Asylbewerber.

 

Wer was tun will“ – Angebot:

 

Übernahme von Patenschaften für Flüchtlinge und Migranten

 

Paten und Vormünder helfen Flüchtlingen und Migranten, sich in ihrer neuen Umgebung zurechtzufinden – bei Behördengängen und Arztbesuchen, beim Erlernen der Sprache, bei Fragen der Unterbringung, Bildung und Arbeitssuche. Der persönliche Kontakt schafft Verständnis, baut gegenseitige Vorurteile und Ängste ab und bietet die Chance, voneinander zu lernen. Die UNO-Flüchtlingshilfe hilft Interessierten, die für sie richtige Partnerorganisation zu finden.

 

Kostenlose Trainings für weibliche Flüchtlinge und Sozialarbeiterinnen

 

Für eine begrenzte Anzahl von Flüchtlingen bietet Dr. Heifetz, Mitgründerin von BraveHearts, folgende Angebote in Köln an: ein kostenfreies 3-Monats-Intensivtraining zur Stärkung von Selbstbewußsein, Kommunikation und Konfliktfähigkeit, sowie ein 3-monatiges Train-the-Trainer Programm für Sozialarbeiterinnen, die mit Flüchtlingen arbeiten. Dr. Heifetz ist Dozentin für Culture and Conflict an der Tel Aviv University und gibt innovative Führungsworkshops für Frauen.

 

Angebote von lokalen Organisationen

 

BraveHearts „Wer was tun will“ Flyer enthält sieben lokale Angebote, sich zu engagieren. Weitere Angebote werden auf der Homepage von BraveHearts gesammelt.


Deutscher Krimipreis 2014 vergeben

Januar 21, 2014

 

Der Deutsche Krimipreis wurde verliehen:

National

1. Platz: Friedrich Ani: M (Droemer)

2. Platz: Robert Hültner: Am Ende des Tages (btb)

3. Platz: Matthias Wittekindt: Marmormänner (Edition Nautilus)

International

1. Platz: Patrícia Melo: Leichendieb (Ladrão de Cadáveres) (Tropen)

2. Platz: John le Carré: Empfindliche Wahrheit (A Delicate Truth) (Ullstein)

3. Platz: Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes (Under the Eye of God) (Diaphanes)

Hoppla, im Gegensatz zu den früheren Jahren habe ich dieses Jahr fast alle deutschsprachigen, aber nur einen der internationalen Preisträger gelesen. Aber Wittekindt, Melo und Charyn liegen immer noch auf meinem Zu-lesen-Stapel.


Die Edgar-Nominierungen 2014

Januar 18, 2014

Die Mystery Writers of America (MWA) haben die diesjährigen Nominierungen für den Edgar-Allan-Poe-Preis bekannt gegeben:

Best Novel

Sandrine’s Case, von Thomas H. Cook (The Mysterious Press)

The Humans, von Matt Haig (Simon & Schuster)

Ordinary Grace, von William Kent Krueger (Atria)

How the Light Gets In, von Louise Penny (Minotaur)

Standing in Another Man’s Grave (Mädchengrab), von Ian Rankin (Reagan Arthur)

Until She Comes Home, von Lori Roy (Dutton)

Best First Novel

The Resurrectionist, von Matthew Guinn (Norton)

Ghostman (Ghostman), von Roger Hobbs (Knopf)

Rage Against the Dying, von Becky Masterman (Minotaur)

Red Sparrow, von Jason Matthews (Scribner)

Reconstructing Amelia, von Kimberly McCreight (HarperCollins)

Best Paperback Original

The Guilty One, von Lisa Ballantyne (Morrow)

Almost Criminal, von E. R. Brown (Dundurn)

Joe Victim, von Paul Cleave (Atria)

Joyland (Joyland), von Stephen King (Hard Case Crime)

The Wicked Girls, von Alex Marwood (Penguin)

Brilliance, von Marcus Sakey (Thomas & Mercer)

Best Fact Crime

Duel with the Devil: The True Story of How Alexander Hamilton and Aaron Burr Teamed Up to Take on America’s First Sensational Murder Mystery, von Paul Collins (Crown)

Mortal Sins: Sex, Crime, and the Era of Catholic Scandal, von Michael D’Antonio (Thomas Dunne)

The Good Nurse: A True Story of Medicine, Madness, and Murder, von Charles Graeber (Twelve)

The Secret Rescue: An Untold Story of American Nurses and the Medics Behind Nazi Lines, von Cate Lineberry (Little, Brown)

The Hour of Peril: The Secret Plot to Murder Lincoln Before the Civil War, von Daniel Stashower (Minotaur)

Best Critical/Biographical

Maigret, Simenon, and France: Social Dimensions of the Novels and Stories, von Bill Alder (McFarland & Company)

America Is Elsewhere: The Noir Tradition in the Age of Consumer Culture, von Erik Dussere (Oxford University Press)

Pimping Fictions: African American Crime Literature and the Untold Story of Black Pulp Publishing, von Justin Gifford (Temple University Press)

Ian Fleming, von Andrew Lycett (St. Martin’s Press)

Middlebrow Feminism in Classic British Detective Fiction, von Melissa Schaub (Palgrave Macmillan)

Best Short Story

• “The Terminal,” von Reed Farrel Coleman (aus Kwik Krimes, herausgeben von Otto Penzler; Thomas & Mercer)

• “So Long, Chief,” von Max Allan Collins und Mickey Spillane (The Strand Magazine, February-May 2013)

• “The Caston Private Lending Library & Book Depository,” von John Connolly (The Mysterious Press)

• “There Are Roads In the Water,” von Trina Corey (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], January 2013)

• “Where That Morning Sun Goes Down,” von Tim L. Williams (EQMM, August 2013)

Best Juvenile

Strike Three, You’re Dead, von Josh Berk (Knopf Books for Young Readers)

Moxie and the Art of Rule Breaking, von Erin Dionne (Dial)

P.K. Pinkerton and the Petrified Man, von Caroline Lawrence (Putnam Juvenile)

Lockwood & Co.: The Screaming Staircase, von Jonathan Stroud (Disney-Hyperion)

One Came Home, von Amy Timberlake (Knopf Books for Young Readers)

Best Young Adult

All the Truth That’s In Me, von Julie Berry (Viking Juvenile)

Far Far Away, von Tom McNeal (Knopf Books for Young Readers)

Criminal, von Terra Elan McVoy (Simon Pulse)

How to Lead a Life of Crime, von Kirsten Miller (Razorbill)

Ketchup Clouds, von Amanda Pitcher (Little, Brown Books for Young Readers)

Best Television Episode Teleplay

• “Episode 3” —Luther, Drehbuch von Neil Cross (BBC)

• “Episode 1”–The Fall, Drehbuch von Allan Cubitt (Netflix)

• “Legitimate Rape”–Law & Order: SVU, Drehbuch von Kevin Fox und Peter Blauner (NBC)

• “Variations Under Domestication”–Orphan Black, Drehbuch von Will Pascoe (BBC)

• “Pilot”–The Following, Drehbuch von Kevin Williamson (Fox/Warner Bros. Television)

Robert L. Fish Memorial Award

That Wentworth Letter,” von Jeff Soloway (from Criminal Element’s Malfeasance Occasional, herausgegeben von Clare Toohey (St. Martin’s Press)

Grand Master

Robert Crais

Carolyn Hart

Raven Award

Aunt Agatha’s Bookstore, Ann Arbor, Michigan

The Simon & Schuster/Mary Higgins Clark Award

There Was an Old Woman, von Hallie Ephron (Morrow)

Fear of Beauty, von Susan Froetschel (Seventh Street)

The Money Kill, von Katia Lief (Harper)

Cover of Snow, von Jenny Milchman (Ballantine)

The Sixth Station, von Linda Stasi (Forge)

Die Edgar-Preisverleihung ist am Donnerstag, den 1. Mai, im Grand Hyatt Hotel in New York City.

Wie immer bei den Edgars: viele, viele Lesetipps und etliche alte Bekannte. Hoffentlich werden einige der Romane übersetzt.


Infodump zu Martin Scorseses „The Wolf of Wall Street“

Januar 13, 2014

The Wolf of Wall Street - Plakat

Am Donnerstag startet „The Wolf of Wall Street“ (frei übersetzt „Der Wolf der Wall Street“), der neue, grandiose Film von Martin Scorsese, der an seine Klassiker „GoodFellas“ und „Casino“ anknüpft, nur dass er sich dieses Mal auf einen Finanzschwindler konzentriert. Ein dreistündiger Husarenritt. Leonardo DiCaprio, der vor wenigen Stunden den Golden Globe als bester Hauptdarsteller erhielt, übernahm die Hauptrolle und er ist wirklich atemberaubend als skrupelloser, egozentrischer Schwindler.

Der Film basiert auf der Biographie von Jordan Belfort, die jetzt bei Goldmann als Taschenbuch erschien:

Belfort - Der Wolf der Wall-Street - Movie-Tie-In - 4

Jordan Belfort: Der Wolf der Wall Street – Die Geschichte einer Wall-Street-Ikone

(übersetzt von Egbert Neumüller)

Goldmann Taschenbuch, 2014

640 Seiten

9,99 Euro

Die Originalausgabe erschien 2007.

Die deutsche Erstausgabe 2008 im Verlag Börsenmedien AG.

Hier einige Interviews mit Jordan Belfort, dessen Art mir nicht gefällt. Aber irgendetwas muss der Verkäufer ja richtig machen.

Grant Lewers (The Room Live) spricht mit Belfort:

Der Google-Hangout vom 11. Januar (am Anfang spricht Belfort auch über Scorseses Film)

Belfort erzählt, wie man Dinge verkauft:

Zum Ausgleich gibt es einige Interviews mit den am Film beteiligten Menschen:

The Hollywood Reporter (THR) spricht mit Martin Scorsese, Leonardo DiCaprio, Jonah Hill und Drehbuchautor Terence Winter („Boardwalk Empire“, „The Sopranos“)

The LipTV/Media Mayhem spricht mit Drehbuchautor Terence Winter

DP/30 spricht mit Martin Scorsese (Ton ungewöhnlich schlecht)

Charlie Rose spricht mit Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio (der Ton ist leider Mülltonne)

Eine ziemlich überfüllte Academy Conversation, vom 18. Dezember 2013, mit den Schauspielern Leonardo DiCaprio, Jonah Hill und Margot Robbie, Regisseur Martin Scorsese, Autor Terrence Winter, Editor Thelma Schoonmaker, Köstumdesignerin Sandy Powell and Casting Director Ellen Lewis

The Wolf of Wall Street - CD

Zum Film erscheint auch ein Soundtrack (digital ab dem 10. Januar, als CD ab dem 17. Januar) und, wie gewohnt, hat Martin Scorsese die Filmsongs passend ausgewählt. Auf die CD haben es

1. Mercy, Mercy, Mercy – Cannonball Adderley

2. Dust My Broom – Elmore James

3. Bang! Bang! – Joe Cuba

4. Movin’ Out (Anthony’s Song) – Billy Joel

5. C’est Si Bon – Eartha Kitt

6. Goldfinger – Sharon Jones and the Dap Kings

7. Pretty Thing – Bo Diddley

8. Moonlight In Vermont (Live At The Pershing Lounge/1958) – Ahmad Jamal

9. Smokestack Lightning (Album Version) – Howlin’ Wolf

10. Hey Leroy, Your Mama’s Callin’ You – The Jimmy Castor Bunch

11. Double Dutch – Malcolm McLaren

12. Never Say Never – Romeo Void

13. Meth Lab Zoso Sticker – 7Horse

14. Road Runner (Single Version) – Bo Diddley

15. Mrs. Robinson (LP Version) – The Lemonheads

16. Cast Your Fate To The Wind – Allen Toussaint

geschafft.

Ein feines Mixtape.

Aber das ist noch nicht alles:

Denn „History vs. Hollywood“ checkt die Faktenlage.


Die KrimiZeit-Bestenliste Januar 2014

Januar 9, 2014

 

Neues Jahr, neue KrimiZeit-Bestenliste, wegen Silvesterkater der Ersteller nicht am ersten Donnerstag des Monats, mit vielen alten Bekannten:

1 (3) John le Carré: Empfindliche Wahrheit

2 (1) Friedrich Ani: M

3 (7) Dennis Lehane: In der Nacht

4 (5) Martin Cruz Smith: Tatjana

5 (4) Garry Disher: Dirty Old Town

6 (2) Lee Child: 61 Stunden

7 (-) Ulrich Ritzel: Trotzkis Narr

8 (-) Zoë Beck: Brixton Hill

9 (-) Jesper Stein: Unruhe

10 (8) Jo Nesbø: Koma

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einige der gelisteten Romane habe ich schon gelesen. Einiges liegt immer noch auf meinem Zu-lesen-Stapel – und dann hab ich jetzt auch noch die Vorlage für Martin Scorseses „Der Wolf der Wall Street“, Jordan Belforts 640-seitige, eng bedruckte Biographie, bekommen.


Die KrimiZeit-Jahresbestenliste 2013

Dezember 20, 2013

 

Die KrimiZeitler haben, ausgehend von den monatlichen KrimiZeit-Bestenlisten, ihre Liste der besten Krimis des Jahres 2013 veröffentlicht

1 Patrícia Melo: Leichendieb

2 Friedrich Ani: M

3 Warren Ellis: Gun Machine

4 Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes

5 Sara Gran: Das Ende der Welt

6 Lavie Tidhar: Osama

7 John le Carré: Empfindliche Wahrheit

8 Mike Nicol: Killer Country

9 Daniel Suarez: Kill Decision

10 Don Winslow: Kings of Cool

Die Überraschungen sind wohl Warren Ellis und Daniel Suarez, die nur kurze Gastspiele auf den monatlichen Listen hatten, und Don Winslow, dessen Werk bereits 2012 mehrmals auf der monatlichen Liste war.


Die Nominierungen für die Golden Globes

Dezember 13, 2013

 

Die Nominierungen für die 71. Golden Globes, die am Sonntag, den 12. Januar, von der Hollywood Foreign Press Association verliehen werden, sind draußen.

Etliche Filme kenne ich schon – und sie sind alle verdammt gut. Das gilt für die Nominierungen für den besten Film; im Bereich „Drama“ sind alle sehenswert, bei „Musical or Comedy“ (eine für mich ziemlich unverständliche Kategorie) kenne ich nur „Inside Llewyn Davis“ (Musical? Weil gesungen wird?) und „Nebraska“ (Komödie? Weil es etwas zu Lachen gibt?), die beide gut sind. Den neuen Martin-Scorsese-Film „The Wolf of Wall Street“ (läuft in den USA am 25. Dezember, bei uns nächstes Jahr an) kenne ich noch nicht und ad hoc würde ich ihn nicht unter Komödie einsortieren.

Die Nominierungen für den besten Schauspieler (Drama) gehen auch in Ordnung. Auch die Filme sind sehenswert. Bei den Schauspielerinnen kenne ich nur, in der Kategorie „Drama“ „Blue Jasmine“, „Gravity“ und „Philomena“ und in der Kategorie „Komödie“ kenne ich nur „Genug gesagt“ (James Gandolfinis vorletzter Film), „Before Midnight“ und „Frances Ha“ und auch hier sind die Filme sehenswert.

Beste Regie und bestes Drehbuch spiegeln die „Bester Film“-Nominierungen. Und dann gibt es noch die vielen TV-Nominierungen.

Insgesamt ist es eine gute Nominierungsliste. Auch wenn ich jetzt keine wirkliche Überraschung entdeckt habe.

Hier, via IMDB, die vollständige Nominierungsliste:

Best Motion Picture – Drama

nominiert

12 Years a Slave (2013)

Captain Phillips (2013)

Rush – Alles für den Sieg (2013/I)

Philomena (2013)

Gravity (2013)

Best Motion Picture – Musical or Comedy

nominiert

American Hustle (2013)

Her (2013)

Inside Llewyn Davis (2013)

Nebraska (2013)

The Wolf of Wall Street (2013)

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama

nominiert

Chiwetel Ejiofor for 12 Years a Slave (2013)

Idris Elba for Mandela: Der lange Weg zur Freiheit (2013)

Tom Hanks for Captain Phillips (2013)

Matthew McConaughey for Dallas Buyers Club (2013)

Robert Redford for All Is Lost (2013)

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Drama

nominiert

Cate Blanchett for Blue Jasmine (2013)

Sandra Bullock for Gravity (2013)

Judi Dench for Philomena (2013)

Emma Thompson for Saving Mr. Banks (2013)

Kate Winslet for Labor Day (2013)

Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Musical or Comedy

nominiert

Bruce Dern for Nebraska (2013)

Leonardo DiCaprio for The Wolf of Wall Street (2013)

Oscar Isaac for Inside Llewyn Davis (2013)

Joaquin Phoenix for Her (2013)

Christian Bale for American Hustle (2013)

Best Performance by an Actress in a Motion Picture – Musical or Comedy

nominiert

Julia Louis-Dreyfus for Genug gesagt (2013)

Julie Delpy for Before Midnight (2013)

Greta Gerwig for Frances Ha (2012)

Meryl Streep for August: Osage County (2013)

Amy Adams for American Hustle (2013)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Motion Picture

nominiert

Barkhad Abdi for Captain Phillips (2013)

Bradley Cooper for American Hustle (2013)

Michael Fassbender for 12 Years a Slave (2013)

Jared Leto for Dallas Buyers Club (2013)

Daniel Brühl for Rush – Alles für den Sieg (2013/I)

Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Motion Picture

nominiert

Sally Hawkins for Blue Jasmine (2013)

Jennifer Lawrence for American Hustle (2013)

Lupita Nyong’o for 12 Years a Slave (2013)

Julia Roberts for August: Osage County (2013)

June Squibb for Nebraska (2013)

Best Director – Motion Picture

nominiert

Alfonso Cuarón for Gravity (2013)

Steve McQueen for 12 Years a Slave (2013)

David O. Russell for American Hustle (2013)

Paul Greengrass for Captain Phillips (2013)

Alexander Payne for Nebraska (2013)

Best Screenplay – Motion Picture

nominiert

12 Years a Slave (2013): John Ridley

American Hustle (2013): David O. Russell

Her (2013): Spike Jonze

Nebraska (2013): Alexander Payne

Philomena (2013): Steve Coogan, Jeff Pope

Best Original Song – Motion Picture

nominiert

Inside Llewyn Davis (2013): T-Bone Burnett, Ethan Coen, Joel Coen, Justin Timberlake, George Cromaty, Ed Rush(„Please Mr. Kennedy“)

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013/I): Kristen Anderson-Lopez, Robert Lopez(„Let It Go“)

Die Tribute von Panem – Catching Fire (2013): Chris Martin, Guy Berryman, Jonny Buckland, Will Champion(„Atlas“)

Mandela: Der lange Weg zur Freiheit (2013): Bono, Adam Clayton, The Edge, Larry Mullen Jr., Brian Burton(„Ordinary Love“)

One Chance (2013): Jack Antonoff, Taylor Swift(„Sweeter Than Fiction“)

Best Original Score – Motion Picture

nominiert

12 Years a Slave (2013): Hans Zimmer

Gravity (2013): Steven Price

Die Bücherdiebin (2013): John Williams

All Is Lost (2013): Alex Ebert

Mandela: Der lange Weg zur Freiheit (2013): Alex Heffes

Best Animated Film

nominiert

Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (2013/I): Chris Buck, Jennifer Lee

Ich – Einfach unverbesserlich 2 (2013): Pierre Coffin, Chris Renaud

Die Croods (2013)

Best Foreign Language Film

nominiert

Le Passé – Das Vergangene (2013)

The Hunt (2012)

Blau ist eine warme Farbe (2013)

La Grande Bellezza – Die große Schönheit (2013)

Kaze tachinu (2013)

Best Television Series – Drama

nominiert

„Breaking Bad“ (2008)

„Downton Abbey“ (2010)

„House of Cards“ (2013)

„Good Wife“ (2009)

„Masters of Sex“ (2013)

Best Television Series – Musical or Comedy

nominiert

„The Big Bang Theory“ (2007)

„Girls“ (2012)

„Modern Family“ (2009)

„Parks and Recreation“ (2009)

„Brooklyn Nine-Nine“ (2013)

Best Mini-Series or Motion Picture Made for Television

nominiert

„American Horror Story“ (2011)

Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll (2013) (TV)

„Top of the Lake“ (2013)

„The White Queen“ (2013)

„Dancing on the Edge“ (2013)

Best Performance by an Actor in a Television Series – Drama

nominiert

Bryan Cranston for „Breaking Bad“ (2008)

Kevin Spacey for „House of Cards“ (2013)

Liev Schreiber for „Ray Donovan“ (2013)

Michael Sheen for „Masters of Sex“ (2013)

James Spader for „The Blacklist“ (2013)

Best Performance by an Actress in a Television Series – Drama

nominiert

Robin Wright for „House of Cards“ (2013)

Julianna Margulies for „Good Wife“ (2009)

Kerry Washington for „Scandal“ (2012)

Tatiana Maslany for „Orphan Black“ (2013)

Taylor Schilling for „Orange Is the New Black“ (2013)

Best Performance by an Actor in a Television Series – Musical or Comedy

nominiert

Don Cheadle for „House of Lies“ (2012)

Jason Bateman for „Arrested Development“ (2003)

Jim Parsons for „The Big Bang Theory“ (2007)

Michael J. Fox for „The Michael J. Fox Show“ (2013)

Andy Samberg for „Brooklyn Nine-Nine“ (2013)

Best Performance by an Actress in a Television Series – Musical or Comedy

nominiert

Lena Dunham for „Girls“ (2012)

Edie Falco for „Nurse Jackie“ (2009)

Julia Louis-Dreyfus for „Veep – Die Vizepräsidentin“ (2012)

Amy Poehler for „Parks and Recreation“ (2009)

Zooey Deschanel for „New Girl“ (2011)

Best Performance by an Actor in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television

nominiert

Matt Damon for Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll (2013) (TV)

Michael Douglas for Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll (2013) (TV)

Idris Elba for „Luther“ (2010)

Chiwetel Ejiofor for „Dancing on the Edge“ (2013)

Dominic West for Burton and Taylor (2013) (TV)

Best Performance by an Actress in a Mini-Series or a Motion Picture Made for Television

nominiert

Jessica Lange for „American Horror Story“ (2011)

Helen Mirren for “Der Fall Phil Spector“ (2013) (TV)

Elisabeth Moss for „Top of the Lake“ (2013)

Helena Bonham Carter for Burton and Taylor (2013) (TV)

Rebecca Ferguson for „The White Queen“ (2013)

Best Performance by an Actor in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television

nominiert

Aaron Paul for „Breaking Bad“ (2008)

Jon Voight for „Ray Donovan“ (2013)

Corey Stoll for „House of Cards“ (2013)

Rob Lowe for Liberace – Zuviel des Guten ist wundervoll (2013) (TV)

Josh Charles for „Good Wife“ (2009)

Best Performance by an Actress in a Supporting Role in a Series, Mini-Series or Motion Picture Made for Television

nominiert

Sofía Vergara for „Modern Family“ (2009)

Janet McTeer for „The White Queen“ (2013)

Monica Potter for „Parenthood“ (2010)

Hayden Panettiere for „Nashville“ (2012)

Jacqueline Bisset for „Dancing on the Edge“ (2013)


Die Gewinner des Europäischen Filmpreises

Dezember 8, 2013

Die European Film Academy hat die diesjährigen Europäischen Filmpreise an folgende Filme und Künstler vergeben:  

Europäischer Film 2013

LA GRANDE BELLEZZA

Italien/Frankreich, 140 Min.

REGIE: Paolo Sorrentino

DREHBUCH: Paolo Sorrentino & Umberto Contarello

PRODUKTION: Nicola Giuliano & Francesca Cima

 

Europäische Komödie 2013

DEN SKALDEDE FRISØR (LOVE IS ALL YOU NEED)

Dänemark, 111 Min.

REGIE: Susanne Bier

DREHBUCH: Anders Thomas Jensen & Susanne Bier

PRODUKTION: Sisse Graum & Jørgensen, Vibeke Windeløv

 

EUROPÄISCHER REGISSEUR 2013

Paolo Sorrentino für LA GRANDE BELLEZZA

 

EUROPÄISCHE SCHAUSPIELERIN 2013

Veerle Baetens in THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN (THE BROKEN CIRCLE)

 

EUROPÄISCHER SCHAUSPIELER 2013

Toni Servillo in LA GRANDE BELLEZZA

 

EUROPÄISCHES DREHBUCH 2013

François Ozon für DANS LA MAISON (IN IHREM HAUS)

 

CARLO DI PALMA EUROPÄISCHER KAMERAPREIS 2013
Asaf Sudry für LEMALE ET HA’HALAL (An ihrer Stelle)

 

EUROPÄISCHER SCHNITT 2013
Cristiano Travaglioli für LA GRANDE BELLEZZA

 

EUROPÄISCHES SZENENBILD 2013
Sarah Greenwood
für ANNA KARENINA

 

EUROPÄISCHES Kostümbild 2013

Paco Delgado für BLANCANIEVES (Blancanieves – Ein Märchen von Schwarz und Weiß)

 

EUROPÄISCHE FILMMUSIK 2013

Ennio Morricone für THE BEST OFFER (The Best Offer – Das höchste Gebot)

 

EUROPÄISCHES SOUNDDESIGN 2013

Matz Müller & Erik Mischijew für PARADIES: GLAUBE

 

EUROPÄISCHER DOKUMENTARFILM 2013

THE ACT OF KILLING

Dänemark/Norwegen/Großbritannien, 159 Min.

REGIE: Joshua Oppenheimer

PRODUKTION: Signe Byrge Sørensen

 

EUROPÄISCHE ENTDECKUNG 2013

OH BOY

Deutschland, 83 Min.

DREHBUCH & REGIE:  Jan Ole Gerster

PRODUKTION: Marcos Kantis & Alexander Wadouh

 

EUROPÄISCHER ANIMATIONSFILM 2013

THE CONGRESS

Israel/Deutschland/Polen/Luxemburg/Frankreich/Belgien, 120 Min.

REGIE & DREHBUCH: Ari Folman

ANIMATION: Yoni Goodman

 

EUROPEAN FILM ACADEMY KURZFILM 2013

DOOD VAN EEN SCHADUW (Death of a Shadow)

Belgien/Frankreich 2012, Fiktion, 20 Min.

REGIE: Tom Van Avermaet

 

Koproduktionspreis Prix EURIMAGES 2013

Ada Solomon

 

PREIS FÜR EIN LEBENSWERK 2013

Catherine Deneuve

 

EUROPÄISCHER BEITRAG ZUM WELTKINO 2013

Pedro Almodóvar

 

PUBLIKUMSPREIS – BESTER EUROPÄISCHER FILM 2013

Portugal Mon Amour (La cage dorée)

Portugal/Frankreich, 90 Min.

Regie: Ruben Alves

Drehbuch: Ruben Alves, Jean-André Yerlès, Hugo Gélin

Mit: Rita Blanco, Joaquim de Almeida, Roland Giraud, Chantal Lauby, Barbara Cabrita, Lannick Gautry

 


Die KrimiZeit-Bestenliste Dezember 2013

Dezember 5, 2013

 

Also dann: die Lektüreempfehlungen der KrimiZeit für die langen Nächte:

1 (3) Friedrich Ani: M

2 (5) Lee Child: 61 Stunden

3 (-) John le Carré: Empfindliche Wahrheit

4 (6) Garry Disher: Dirty Old Town

5 (-) Martin Cruz Smith: Tatjana

6 (2) Ana Paula Maia: Krieg der Bastarde

7 (-) Dennis Lehane: In der Nacht

8 (-) Jo Nesbø, Koma

9 (1) Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes

10 (-) Robert Crais: Strasse des Todes

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Child, Disher, Smith, Lehane, Charyn, Crais: keine Einwände. Die Ani-Besprechung gibt es demnächst. Ebenso le Carré.


Ein Überblick über die „Französische Filmwoche Berlin“

Dezember 4, 2013

 

Französische Filmwoche Berlin 2013 - Banner

Morgen beginnt in Berlin die 13. Französische Filmwoche mit 35 Filmen aus Frankreich, der Schweiz und Quebec. Normalerweise werden die Filme in der Originalfassung mit Untertiteln, oft in Anwesenheit des Regisseurs und anderer an den Filmen beteiligter Künstler, gezeigt. Zwölf Filme sind Vorpremieren. Sieben haben noch keinen Verleih. Es gibt außerdem das Jugendfilmfestival „Cinéfête“, zuerst in Berlin und dann in ganz Deutschland, in dem vor allem für Schüler Filme gezeigt werden, die mit ihrem Alltag etwas zu tun haben. Die meisten Filme, wie „Tomboy“, „Krieg der Knöpfe“ (die Version von 2011) und „In ihrem Haus“, liefen bereits im Kino. Auch „Das Meer am Morgen“ von Volker Schlöndorff. Nämlich auf der Berlinale. Danach wurde der Film 2012 einmal im TV gezeigt und bei uns, im Gegensatz zu anderen Ländern, nicht auf DVD veröffentlicht. Schlöndorff, der mit „Die Blechtrommel“ den Oscar für den besten ausländischen Film gewann, erzählt in seinem neuesten Film von einer 1941 in Frankreich geplanten Erschießung von 150 französischen Geiseln, nachdem ein deutscher Offizier auf offener Straße erschossen wurde. Als Vorpremiere, gibt es Nicolas Vaniers „Belle und Sebastian“ über die Freundschaft zwischen einem Hund und einem Jungen in den Bergen.

Im Arsenal läuft eine gut ausgewählte „Hommage à Catherine Deneuve“, die am Freitag, den 6. Dezember, auch die Eröffnung, bei der „Ein Weihnachtsmärchen“ (Frankreich 2008, Regie: Arnaud Desplechin) gezeigt wird, besucht. Am 7. Dezember erhält sie, ebenfalls in Berlin, von der Europäischen Filmakademie den Preis für ihr Lebenswerk. Das dürften die Termine für die Autogrammjäger sein.

In der ihr gewidmeten Hommage werden außerdem „Die Regenschirme von Cherbourg“ (Frankreich/Deutschland 1964, Regie: Jacques Demy), „Ekel“ (Großbritannien 1965, Regie: Roman Polanski), „Die letzte Metro“ (Frankreich 1980, Regie: Francois Truffaut), „Dancer in the Dark“ (Dänemark/Deutschland/Niederlande/USA/Großbritannien/Schweden/Frankreich/Finnland/Norwegen 2000, Regie: Lars von Trier), „Changing Times“ (Frankreich 2004, Regie: André Techine), „Belle de jour“ (Frankreich 1967, Regie: Luis Bunuel), „I want to see“ (Libanon/Frankreich 2008, Regie: Joana Hadjithomas, Khalil Joreige) und „Die Mädchen von Rochefort“ (Frankreich 1967, Regie: Jacque Demy) gezeigt. Eine schöne Auswahl sehenswerter Filme.

Ergänzend läuft im Hauptprogramm ihr neuer Film „Madame empfiehlt sich“ (Regie: Emmanuelle Bercot), der auch schon auf der Berlinale lief.

Dort läuft auch „Blau ist eine warme Farbe“ von Abdellatif Kéchiche. Sein dreistündiges Zwei-Personenstück erhielt dieses Jahr in Cannes die Goldene Palme. Ebenso Cédric Klapischs „Beziehungsweise New York“ mit Romain Duris und Audrey Tautou über einen Umzug von Frankreich nach Chinatown. Christian Duguays „Jappeloup“ ist ein Film für die Sport- und Pferdefilmfans. Er erzählt die Geschichte von Pierre Durand, der in den frühen Achtzigern vom Anwalt zum Springreiter umsattelt und es mit seinem Pferd Jappeloup bis zu den Olympischen Spielen in Los Angeles schafft. Luc Jacquet erkundet in seiner im tropischen Regenwald gedrehten Dokumentation „Das Geheimnis der Bäume“. Alain Ughettos für den Europäischen Filmpreis nominierter Animationsfilm „Jasmine“ erzählt von dem Leben in Teheran und Frankreich in den siebziger Jahren. Nicht gerade ein Kinderfilm.

Ein besonderes Vergnügen ist „Maman und ich“ (Les Garcons et Guillaume, à table!). Guillaume Galliennes Film startete gerade in Frankreich und eroberte mit 600.000 Besuchern den ersten Platz der Kinocharts. Der deutsche Kinostart ist für den 5. Juni 2014 geplant.

In dem Fast-Einpersonenstück – denn Gallienne spielt als Erzähler auf einer Theaterbühne so gut, dass alle anderen Schauspieler zu Statisten werden – erzählt Guillaume von seiner jahrelangen, unerwiderten Liebe zu seiner dominanten Mutter – und weil es ein französisches Stück ist, ist „Maman und ich“ tiefsinnig, witzig, lebensbejahend und voller grandios gebrochener Klischees. Denn die gesamte Geschichte wird ja ausschließlich aus Guillaumes Perspektive erzählt. Nicht auszudenken, was für ein deprimierender Film bei der Geschichte aus Deutschland gekommen wäre.

Weitere Informationen zu den Filmen und das vollständige Programm gibt es hier.


Morgen Autogrammstunde mit „Inspector Barnaby“-Schauspieler John Nettles

November 25, 2013

John Nettles als DCI Barnaby

Für die Barnabisten und John-Nettles-Fans ist das eine erfreuliche Nachricht:

Am Dienstag, den 26. November, gibt „Inspector Barnaby“-Darsteller John Nettles im Kino des Park Plaza Wallstreet (Wallstraße 23 – 24, 10179 Berlin-Mitte) um 16.30 Uhr eine Autogrammstunde.

Über „Inspector Barnaby“, diese urbritische, in der fiktiven Grafschaft Midsomer spielende Krimiserie nach den Romanen von Caroline Graham, die lauschiges Landleben in der Tradition von Agatha Christie (mit modernen Errungenschaften wie Telefon und Computer) mit bizarren Mordserien und britischem Humor garniert, muss ich wohl nichts sagen. Inzwischen laufen die spielfilmlangen TV-Krimis ja fast ständig im Fernsehen und auf DVD sind sie auch erhältlich. Demnächst sogar alle Fälle mit DCI Tom Barnaby. Denn nachdem Tom Barnaby (John Nettles) in Pension ging, übernahm DCI John Barnaby (Neil Dudgeon), ein Cousin von Tom Barnaby, den Staffelstab und seit über zwei Jahren ermittelt er als „Inspector Barnaby“ im TV.

Inspector Barnaby - Volume 20 vorläufig

Hinweise

ITV über Inspector Barnaby

ZDF über „Inspector Barnaby“

Wikipedia über „Inspector Barnaby“ (deutschenglisch)

FAZ: Nina Belz trifft John Nettles (6. März 2011)

Krimi-Couch über Caroline Graham

Kaliber.38 über Caroline Graham

 Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 12“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 13“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 14“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 15“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Volume 17“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Collector’s Box 1“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Collector’s Box 2“

Meine Besprechung von „Inspector Barnaby – Collector’s Box 3“


Stephen King unterwegs in Europa – die ersten Dokumentationen

November 22, 2013

 

Von Stephen Kings erster offizieller Frankreich- und Deutschland-Lesereise (wenn man das bei einer Drei-Städte-Tour so sagen kann) gibt es online die ersten Fanmitschnitte aus Frankreich. Das Bild ist – nun, da sagen wir besser nichts dazu, aber der Ton ist, immerhin verharrt bei Lesungen das Publikum immer in andächtiger Stille, anhörbar. Vielleicht gibt es noch eine richtig professionelle Dokumentation.

Bis dahin: beide Male die Lesung vom 16. November in Paris, aus verschiedenen Blickwinkeln:

Die Pressekonferenz in Paris vom 12. November:

Bei Markus Lanz ist dann das Bild zwar deutlich besser, aber…

Stephen King beehrt die Runde nach der 37. Minute.

Der aktuelle Grund (als bräuchten die Stephen-King-Fans einen aktuellen Anlass) ist natürlich die Veröffentlichung seines neuen Romans „Doctor Sleep“, in dem er die Geschichte von „Shining“ weitererzählt.

King - Doctor Sleep - 4

Stephen King: Doctor Sleep

(übersetzt von Bernhard Kleinschmidt)

Heyne, 2013

704 Seiten

22,99 Euro

Originalausgabe

Doctor Sleep

Scribner, 2013

Im Gepäck hat er natürlich noch sein davor erschienenes Buch „Joyland“, das mehr in Richtung Kriminalroman tendiert, im Original bei Hard Case Crime erschien und deshalb im Original schön pulpige Cover von Glen Orbik und Robert McGinnis hat.

King - Joyland - 4

Stephen King: Joyland

(übersetzt von Hannes Riffel)

Heyne, 2013

352 Seiten

19,99 Euro

King - Joyland - HardCaseCrime

Originalausgabe

Joyland

Hard Case Crime, 2013

Und das ist noch nicht alles!

Am 5. Dezember startet bei uns die Neuverfilmung von seinem Debütroman „Carrie“. Kimberly Peirce („Boys don’t cry“) verfilmte mit Chloë Grace Moretz als Carrie und Julianne Moore als ihrer Mutter den Roman durchaus gelungen.

Deshalb gibt es jetzt auch eine Neuauflage von „Carrie“ mit einem Nachwort von Willy Loderhose über den Roman und Brian de Palmas Verfilmung, die wir alle als Teenager gesehen haben und uns damals natürlich unglaublich beeindruckt hat.

Leider geht Loderhose nicht auf die jüngste Verfilmung des Romans ein und Filmbilder fehlen auch. Diese Bilder waren für mich früher, neben dem an das Filmplakat angelehntem Cover, der Grund, Filmausgaben wie besessen zu kaufen.

King - Carrie - Neuausgabe 2013 - 4

Stephen King: Carrie

(übersetzt von Wolfgang Neuhaus)

Bastei-Lübbe, 2013

320 Seiten

9,99 Euro

Originalausgabe

Carrie

Doubleday, 1974

Die aktuelle Verfilmung

Carrie - Teaser

Carrie - Plakat

Carrie (Carrie, USA 2013)

Regie: Kimberly Peirce

Drehbuch: Lawrence D. Cohen, Roberto Aguirre-Sacasa

LV: Stephen King: Carrie, 1974 (Carrie)

mit Chloë Grace Moretz, Julianne Moore, Gabriella Wilde, Portia Doubleday, Alex Russell, Zoë Belkin, Ansel Elgort, Samantha Weinstein, Karissa Strain, Judy Greer, Katie Strain, Barry Shabaka Henley

Hinweise

Homepage von Stephen King

Mein Porträt zu Stephen Kings Geburtstag

Meine Besprechung von Stephen Kings/Richard Bachmans „Qual“ (Blaze, 2007)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Nachgelassene Dinge“ (The things they left behind) in Ed McBains „Die hohe Kunst des Mordens“ (Transgressions, 2005)

Meine Besprechung von Stephen Kings „Colorado Kid“ (The Colorado Kid, 2005)

Meine Besprechung von Joe Hill/Stephen King/Richard Mathesons „Road Rage“ (Road Rage, 2012)

Meine Besprechung der auf Stephen Kings Novelle “The Colorado Kid” basierenden TV-Serie “Haven”

Stephen King in der Kriminalakte und in seinem Trailer-Park

 


Die Nominierungen für den 26. Europäischen Filmpreis

November 9, 2013

Vor wenigen Minuten wurden auf dem Europäischen Filmfestival in Sevilla die Nominierungen für den Europäischen Filmpreis 2013 von der European Film Academy und EFA Productions verkündet. Die fast 3000 Mitglieder der European Film Academy stimmen nun über die Gewinner ab. Die Preisverleihung ist am 7. Dezember im Haus der Berliner Festspiele und es wird auch einen Livestream geben.

Bis dahin kann man sich ja noch einige der nominierten und (soweit bekannt) sehenswerten Werke ansehen:

 

EUROPÄISCHER FILM 2013

 

THE BEST OFFER

THE BEST OFFER – DAS HÖCHSTE GEBOT
Italien, 130 Min.
REGIE & DREHBUCH: Giuseppe Tornatore
PRODUKTION: Isabella Cocuzza & Arturo Paglia

 

BLANCANIEVES
Spanien/Frankreich, 104 Min.
REGIE & DREHBUCH: Pablo Berger
PRODUKTION: Ibon Cormenzana, Jérôme Vidal & Pablo Berger

 

THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN

THE BROKEN CIRCLE
Belgien, 100 Min.
REGIE: Felix van Groeningen
DREHBUCH: Carl Joos & Felix van Groeningen
PRODUKTION: Dirk Impens

 

LA GRANDE BELLEZZA

Italien/Frankreich, 140 Min.
REGIE: Paolo Sorrentino
DREHBUCH: Paolo Sorrentino & Umberto Contarello
PRODUKTION: Nicola Giuliano & Francesca Cima

 

OH BOY
Deutschland, 83 Min.
REGIE & DREHBUCH: Jan Ole Gerster
PRODUKTION: Marcos Kantis & Alexander Wadouh

 

LA VIE D’ADELE: CHAPITRES 1 & 2

BLAU IST EINE WARME FARBE
Frankreich, 179 Min.
REGIE: Abdellatif Kechiche

DREHBUCH: Abdellatif Kechiche & Ghalia Lacroix
PRODUKTION: Brahim Chioua, Vincent Maraval & Abdellatif Kechiche

 

 

EUROPÄISCHE KOMÖDIE 2013

 

LOS AMANTES PASAJEROS
FLIEGENDE LIEBENDE
Spanien, 90 Min.
REGIE & DREHBUCH: Pedro Almodóvar
PRODUKTION: Agustín Almodóvar & Esther García

 

BENVENUTO PRESIDENTE!
WELCOME MR. PRESIDENT!
Italien
, 100 Min.
REGIE: Riccardo Milani

DREHBUCH: Fabio Bonifacci
PRODUKTION: Nicola Guiliano & Francesca Cima

 

DEN SKALDEDE FRISØR

LOVE IS ALL YOU NEED
Dänemark, 111 Min.
REGIE: Susanne Bier
DREHBUCH: Anders Thomas Jensen & Susanne Bier
PRODUKTION: Sisse Graum &
Jørgensen, Vibeke Windeløv

 

SVECENIKOVA DJECA

THE PRIEST’S CHILDREN
Kroatien/Serbien, 93 Min.
REGIE: Vinko Brešan

DREHBUCH: Mate Matišić & Vinko Brešan

PRODUKTION: Ivan Maloča

 

 

EUROPÄISCHER REGISSEUR 2013

 

Pablo Berger für BLANCANIEVES

Felix van Groeningen für THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN (THE BROKEN CIRCLE)

Abdellatif Kechiche für LA VIE D’ADELE (BLAU IST EINE WARME FARBE)

François Ozon für DANS LA MAISON (IN IHREM HAUS)

Paolo Sorrentino für LA GRANDE BELLEZZA

Giuseppe Tornatore für THE BEST OFFER (THE BEST OFFER – DAS HÖCHSTE GEBOT)

 

 

EUROPÄISCHE SCHAUSPIELERIN 2013

 

Keira Knightley in ANNA KARENINA 

Veerle Baetens in THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN (THE BROKEN CIRCLE)

Barbara Sukowa in HANNAH ARENDT

Naomi Watts in LO IMPOSIBLE (THE IMPOSSIBLE)

Luminita Gheorghiu in POZITIA COPILULUI (MUTTER & SOHN)

 

 

EUROPÄISCHER SCHAUSPIELER 2013

 

Jude Law in ANNA KARENINA

Johan Heldenbergh in THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN (THE BROKEN CIRCLE)

Fabrice Luchini in DANS LA MAISON (IN IHREM HAUS)

Toni Servillo in LA GRANDE BELLEZZA

Tom Schilling in OH BOY

 

 

EUROPÄISCHES DREHBUCH 2013

 

Tom Stoppard für ANNA KARENINA

Giuseppe Tornatore für THE BEST OFFER (THE BEST OFFER – DAS HÖCHSTE GEBOT)

Carl Joos & Felix van Groeningen für THE BROKEN CIRCLE BREAKDOWN (THE BROKEN CIRCLE)

François Ozon für DANS LA MAISON (IN IHREM HAUS)

Paolo Sorrentino & Umberto Contarello für LA GRANDE BELLEZZA


Das waren die Hauptpreise. Die komplette Liste aller Nominierungen des 26. Europäischen Filmpreises gibt es hier.


Stadt Land Buch – der Lesemarathon durch Brandenburg und Berlin

November 9, 2013

 

Heute beginnt der diesjährige „Stadt Land Buch“-Lesemarathon. Die meisten der fast 140 Lesungen finden in Berlin statt, einige auch in Brandenburg und selbstverständlich gibt es einige Abende für den geneigten Krimifan:

In Berlin

Sonntag, 10. November

18.00 Uhr, Schwartzsche Villa (Großer Salon, Grunewaldstraße 55, Steglitz): Susanne Rüster liest aus ihrem Roman „Der letzte Tanz“, Stephan Hähnel einige seiner Kurzgeschichten vor. Beide sollen eine Neigung zum Schwarzen Humor haben.

Montag, 11. November

19.00 Uhr, Kulturkaufhaus Dussmann (Friedrichstraße 90, Mitte)

Robert Harris liest aus seinem neuen, 1894 spielendem Politthriller „Intrige“, über die Dreyfus-Affäre vor.

Donnerstag, 14. November

19.00 Uhr, Buchhandlung Kladow (Kladower Damm 369, Kladow): Martin Keune liest aus seinem 1930 in Berlin spielendem Kriminalroman „Black Bottom“ vor.

19.30 Uhr, Alexander Verlag (Fredericastraße 8, Charlottenburg): 30 Jahre Alexander Verlag (aka Der Verlag, der die Ross-Thomas- und Jörg-Fauser-Werkausgabe veröffentlicht)

19.30 Uhr, Grohnsche Buchhandlung (Kolonnenstraße 52, Schöneberg): Frl. Krise und Frau Freitag wissen, dass „Der Altmann ist tot“. Aber wurde der strenge Lehrer ermordet oder verunglückte er tödlich? Gehört wohl in die Kategorie: witzig.

20.00 Uhr, Monarch (Skalitzer Straße 134, Kreuzberg): Autor und Verleger Klaus Bittermann blickt in „Alles schick in Kreuzberg“ hinter die Fassade – und, auch wenn es kein Krimi ist, gibt es sicher einige sehr treffende Pointen.

20.00 Uhr, Dorotheenstädtische Buchhandlung (Turmstraße 5, Moabit): Horst Bosetzky (aka -ky) liest aus „Skandal um Zille“ vor und porträtiert dabei den titelgebenden Künstler.

Freitag, 15. November

16.00 Uhr, Habel im Ratskeller Schmargendorf (Berkaer Platz 1, Schmargendorf): Horst Bosetzky beschäftigt sich immer noch, an einem anderen Ort, mit dem „Skandal um Zille“.

19.00 Uhr, Passionskirche (Marheinekeplatz 1, Kreuzberg): Verleihung des 2. Deutschen Katzen-Krimi-Preises. Miau!

19.30 Uhr, Krimibuchhandlung Miss Marple (Weimarer Straße 17, Charlottenburg): Horst Eckert liest aus seinem neuen Polit-Thriller „Schwarzlicht“. – Nach meinen Infos ist die Veranstaltung bereits ausverkauft.

20.00 Uhr, Buchhandlung Neues Kapitel (Kopenhagener Straße 7, Prenzlauer Berg): Martin Keune liest wieder aus seinem Kriminalroman „Black Bottom“. Aber dieses Mal swingend unterlegt von Elmar Brass (p) und Matthias Oßwald (cl).

Samstag, 16. November

20.30 Uhr, Wirtshaus Max und Moritz (Oranienstraße 162, Kreuzberg): Rob Alef beschäftigt sich in „Immer schon gierig bleiben“ mit dem Mord an einer Maklerin und der Yuppisierung von Berlin.

Im Umland

Montag, 11. November

Ludwigsfelde: Rathaus (Plenarsaal, Rathausstraße 1): Rechtsmediziner Michael Tsokos stellt sein neues Sachbuch „Klaviatur des Todes“ vor.

Mittwoch, 13. November

Neuruppin: Fontane Buchhandlung (Karl-Marx-Straße 83): Tom Wolf liest aus seinem Preußenkrimi „Rosé Pompadour – Mord in Versailles“.

Freitag, 15. November

Bad Belzig: Buchhandlung Ritter (Sandberger Straße 12), 19.00 Uhr: Detlef Raupach, Autor der Kriminalnovelle „Portugiesische Geschichte“ liest unveröffentlichte Geschichten.

Eberswalde: Stadtbibliothek Eberswalde (Breite Straße 40), 19.00 Uhr: Gabriela und Michael Gwisdek lesen aus ihrem Psychothriller „Nachts kommt die Angst“.

Potsdam: Galerie Caffé 11-line (Charlottenstraße 119): Der als Krimiautor bekannte Jan Eik erinnert sich in „Eine Menge Spaß“ an 30 Jahre im Rundfunk der DDR. Martin Ahrends wirft in „Ich sehe eine Krähe“ einen satirischen Blick auf die Wendeverlierer.

Sonntag, 17. November

Grossbeeren: Buchhandlung Ebel (Berliner Straße 36): Elisabeth Herrmann liest aus ihrem Krimi „Das Dorf der Mörder“ über einen Mord im Berliner Tierpark und eine Spur nach Brandenburg vor.

Das komplette Programm des 23. „Stadt Land Buch“-Lesemarathons gibt es hier. Bei einigen Veranstaltungen wird ein Eintritt erhoben, bei einigen ist eine Anmeldung erwünscht.


Die KrimiZeiT-Bestenliste November 2013

November 8, 2013

 

Für den kalten November empfehlen die Damen und Herren der KrimiZeit folgende Werke:

1 (1) Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes

2 (-) Ana Paula Maia: Krieg der Bastarde

3 (-) Friedrich Ani: M

4 (7) Robert Wilson: Stirb für mich

5 (-) Lee Child: 61 Stunden

6 (-) Garry Disher: Dirty Old Town

7 (-) Michael Robotham: Sag, es tut dir leid

8 (-) Tom Rob Smith: Ohne jeden Zweifel

9 (-) Christopher Brookmyre: Die hohe Kunst des Bankraubs

10 (5) C. S. Forester: Tödliche Ohnmacht

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

Einiges (Disher!!! Charyn!! Wilson!) liegt auf meinem Zu-Lesen-Stapel. Child ist noch nicht eingetroffen. Ani wird gerade gelesen. Warum fehlen Higgins und Eckert?

Und dann gibt es noch einen neuen Roman von Stephen King.


Die Daggers 2013

Oktober 28, 2013

 

Die British Crime Writers’ Association (CWA) haben die restlichen Dagger-Gewinner (es geht inzwischen ja in mehreren Gängen) vergeben und die diesjährigen Specsavers Crime Thriller Awards wurden auch vergeben.

Die glücklichen Gewinner sind:

CWA Goldsboro Gold Dagger

Dead Lions, von Mick Herron (Soho Crime)

nominiert

Rubbernecker, von Belinda Bauer (Bantam/Transworld)

The Shining Girls, von Lauren Beukes (HarperCollins)

Rage Against the Dying, von Becky Masterman (Orion)

CWA John Creasey Dagger

Norwegian by Night, von Derek B. Miller (Faber and Faber)

nominiert

Something You Are, von Hanna Jameson (Head of Zeus)

The Necessary Death of Lewis Winter, von Malcolm Mackay (Mantle)

Shadow of the Rock, von Thomas Mogford (Bloomsbury)

CWA Ian Fleming Steel Dagger

Ghostman (Ghostman), von Roger Hobbs (Transworld)

nominiert

Ratlines, von Stuart Neville (Random House)

The Sentinel, von Mark Oldfield (Head of Zeus)

Capital Punishment, von Robert Wilson (Orion)

The Film Dagger

Skyfall

nominiert

Jack Reacher

Killing Them Softly

Looper

Seven Psychopaths (7 Psychos)

The TV Dagger

Broadchurch

nominiert

Luther (obwohl die Nominierung für die dritte „Luther“-Staffel ist)

Top of the Lake

The Fall

Bletchley Circle

The International TV Dagger

The Killing 3 (Kommissarin Lund – Das Verbrechen: Staffel 3)

nominiert

Homeland

Boardwalk Empire

Arne Dahl

The Best Supporting Actor Dagger

Andrew Buchan für Broadchurch

nominiert

Paul McGann für A Mother’s Son

Mandy Patinkin für Homeland

Warren Brown für Luther

Roger Allam für Endeavour

The Best Supporting Actress Dagger

Amelia Bullmore für Scott & Bailey

nominiert

Pauline Quirke für Broadchurch

Holly Hunter für Top of the Lake

Jodie Whittaker für Broadchurch

Ruth Wilson für Luther

The Best Actor Dagger

David Tennant für Broadchurch

nominiert

Damien Lewis für Homeland

Idris Elba für Luther

Jason Isaacs für Case Histories

Paddy Considine für The Suspicions of Mr. Whicher: The Murder in Angel Lane

The Best Actress Dagger

Olivia Colman für Broadchurch

nominiert

Sofie Grabol für The Killing 3 (Kommissarin Lund – Das Verbrechen: Staffel 3)

Claire Danes für Homeland

Gillian Anderson für The Fall

Lesley Sharp für Scott & Bailey

CWA Hall of Fame – “Living Legends”

Martina Cole und Wilbur Smith

nominiert

Nicci French

Harlan Coben

Patricia Cornwell

Frederick Forsyth

Crime Thriller Book Club

The Necessary Death of Lewis Winter, von Malcolm Mackay (Pan Books)

nominiert

Trust Your Eyes, von Linwood Barclay (Orion)

Dare Me, von Megan Abbott (Picador)

Bryant and May and the Invisible Code, von Christopher Fowler (Transworld)

City of Devils, von Diana Bretherick (Orion)

The Scent of Death, von Andrew Taylor (Harper Collins)

(via The Rap Sheet)


Lesereise: Jeremy Scahill stellt „Schmutzige Kriege“ vor

Oktober 16, 2013

 

Scahill - Schmutzige Kriege - 4

In seinem neuen Buch „Schmutzige Kriege – Amerikas geheime Kommandoaktionen“ erzählt Jeremy Scahill (zuletzt „Blackwater“ über die Söldnerfirma) wie nach 9/11 gezielte Tötungen zu einem zentralen Bestandteil der US-amerikanischen Sicherheitspolitik wurden und in welcher Tradition diese Politik steht.

Dieses Buch erzählt von der Ausweitung der verdeckten Kriege der USA, dem Machtmissbrauch durch die Regierung und vom Einsatz militärischer Eliteeinheiten, die sich allein dem Weißen Haus gegenüber zu verantworten haben und niemandem sonst Rechenschaft schuldig sind. ‚Schmutzige Kriege‘ enthüllt zudem, wie sich von den früheren republikanischen Regierungen bis zur heutigen demokratischen Präsidentschaft eine Geisteshaltung fortsetzt, der zufolge ‚die Welt ein Schlachtfeld ist’“, sagt Scahill im Vorwort.

Dafür reiste der „The Nation“- und „Democracy Now!“-Journalist um die halbe Welt, führte viele Interviews, las Dokumente und schrieb ein über siebenhundertseitiges Werk, wobei er über hundert Seiten mit Anmerkungen füllte, die seine Arbeit belegen. Und man nach dem Vorwort unbedingt weiterlesen möchte. Denn gut geschrieben – so mein erster Eindruck – ist der Wälzer auch.

Das ist US-amerikanisches Reportage-Handwerk, wie wir es kennen und lieben – und das es in dieser Form in Deutschland nicht gibt.

Jetzt stellt Scahill sein Buch auf einer kurzen Lesereise vor:

Mittwoch, 16. Oktober, Hamburg (Universität Hamburg, Hörsaal C, Philosophenturm,

Von Melle Park 6), 18.00 Uhr

Donnerstag, 17. Oktober, Berlin (European Center for Constitutional and Human Rights

Zossener Str. 55-58), 19.00 Uhr

Montag, 21. Oktober, Potsdam (Einstein Forum, Am Neuen Markt 7), 19.00 Uhr

Jeremy Scahill: Schmutzige Kriege – Amerikas geheime Kommandoaktionen

(übersetzt von Maria Zybak, Gabriele Gockel, Sonja Schuhmacher und Bernhard Jendricke, Kollektiv Druck-Reif)

Verlag Antje Kunstmann, 2013

720 Seiten

29,95 Euro

(vom Autor autorisierte, gekürzte Fassung)

Originalausgabe

Dirty Wars – The World is a Battlefield

Nation Books, 2013

Hinweise

Twitter-Account von Jeremy Scahill

Homepage zum Buch und Film

Perlentaucher über Jeremy Scahills „Schmutzige Kriege“

Rotten Tomatoes über „Dirty Wars“

Wikipedia über Jeremy Scahill

Wer keine Lesung besuchen kann, kann sich Jeremy Scahill ansehen


Einige Gespräche von der Frankfurter Buchmesse

Oktober 11, 2013

Der HR stellte etliche Gespräche, die er auf der Frankfurter Buchmesse führte (wahrscheinlich gibt es demnächst noch weitere), online:

Ein Gespräch mit Rita Falk und Sebastian Bezzel (Hauptdarsteller) und Kerstin Schmidbauer (Produzentin) zur Rita-Falk-Verfilmung „Dampfnudelblues“

Ein Gespräch mit Gregor Weber über seinen Krimi „Keine Vergebung“

Ein Gespräch mit der Redakteurin Esther Schapira (HR) zu Marc Bauders Film „Master of the Universe“ (in dem ein Ex-Investmentbanker von seiner Arbeit erzählt; Kinostart ist am 7. November):

Und es gibt einen (den?) Buchmesse-Krimi „Codename: Swindle“, geschrieben von Eva Lirot, Ralf Kramp und Hughes Schlueter.


Die Herren Ritzel und Krist lesen vor

Oktober 9, 2013

 

Und es war Mittwoch – – – der 16. Oktober 2013 nach Christi, als in Berlin an zwei Orten Krimis gelesen werden und an beiden Abenden die Krimibuchhandlung „Hammett“ ihre Finger im mörderischen Spiel hat.

Doch genug gealbert. Ab jetzt gibt es, in schönster Copy&Paste-Tradition, Fakten, Fakten, Fakten.

Ritzel - Trotzkis Narr - 4

Ulrich Ritzel

liest

um 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

im F 40 – English Theatre Berlin, Fidicinstraße 40, 10965 Berlin-Kreuzberg (Nähe U-Bahnhof „Platz der Luftbrücke“)

aus seinem neuen Kriminalroman „Trotzkis Narr“

Und darum geht es in dem neuen Ritzel:

Vorwahlkampf in Berlin. Eine energische und populäre, weil hart durchgreifende Staatsanwältin soll als Kandidatin für das Amt des Regierenden Bürgermeisters aufgebaut werden. Noch mehr wird sie ins Rampenlicht gerückt, als sie die Ermittlungen in zwei Mordfällen übernimmt: Innerhalb von 24 Stunden waren ein Senatsangestellter und ein Polizeihauptkommissar erschossen worden, und zwar mit ein- und derselben Waffe. Zuerst mit Verwunderung, dann mit Verdruss stellen Staatsanwältin und die Beamten der Mordkommission fest, dass sich ein privater Ermittler in den Fall einzumischen beginnt. Hans Berndorf, Ex-Kommissar aus Ulm.

Veranstalter der Lesung sind der Verlag btb und die Krimibuchhandlung Hammett.

Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro.

Kartenvorbestellung bei dieser vertrauenswürdigen Adresse.

Ulrich Ritzel: Trotzkis Narr

btb, 2013

464 Seiten

19,99 Euro

Krist - Drecksspiel - 4

Martin Krist (auch bekannt als Marcel Feige)

liest

um 20:00 Uhr

im Café Rizz, Grimmstraße 21, 10967 Berlin-Kreuzberg (Nähe U-Bahnhof Schönleinstraße und Südstern)

aus seinem neuesten Thriller „Drecksspiel“.

Und darum geht es in dem neuen Krist:

Schlüssel rasseln an der Tür. »Ich hab mich hübsch gemacht«, wispert Hannah, während ihr Mann Philip hinter ihr den Raum durchquert. Seine Hand streift ihren Nacken. Sie neigt den Kopf und … sieht Handschuhe voller Blut. Finger schließen sich um ihre Kehle. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie an einen Stuhl gefesselt. Vor ihr ein fremder Mann. Nur ein Gedanke peinigt sie in diesem Moment: Er darf Millie nicht finden! – Hannahs Tochter schläft im Zimmer nebenan. Seit der Expolizist David Gross vor Jahren untertauchen musste, arbeitet er als diskreter Problemlöser. Diesmal ist es ein grauenvoller Entführungsfall …

Veranstalter der Lesung sind der Ullstein Verlag, das Café Rizz und die Krimibuchhandlung Hammett.

Eintritt: 3 Euro.

Kartenvorbestellungen in dieser dunklen Ecke.

Martin Krist: Drecksspiel

Ullstein, 2013

400 Seiten

9,99 Euro

Klingt ja spannend und ich habe das Unglück, mich nicht zwischen diesen beiden Serientätern entscheiden zu müssen, weil ich an einem anderen Ort sein werde.


Die KrimiZeit-Bestenliste Oktober 2013

September 27, 2013

 

Früher als gewohnt kredenzen die Damen und Herren der KrimiZeit-Bestenliste die Empfehlungsliste für den Oktober:

1 (-) Jerome Charyn: Unter dem Auge Gottes

2 (3) Andrea Maria Schenkel: Täuscher

3 (1) Dominique Manotti: Zügellos

4 (9) Walter Mosley: Manhattan Fever

5 (6) C. S. Forester: Tödliche Ohnmacht

6 (2) Adrian McKinty: Der katholische Bulle

7 (-) Robert Wilson : Stirb für mich

8 (10) Dror Mishani: Vermisst

9 (5) Carsten Stroud: Die Rückkehr

10 (2 im August 2013 ) Patrícia Melo: Leichendieb

In ( ) ist die Platzierung vom Vormonat.

An die Manotti-Rezi muss ich mich unbedingt endlich mal ransetzen. „Ich töte lieber sanft“ von George V. Higgins hätten sie ruhig in die Liste aufnehmen können. Horst Eckert auch; – obwohl der wird von der Liste ja eh konsequent ignoriert, während Andrea Maria Schenkel ein Listenabo hat.