
Tolle Privatdetektiv-Hardboiled-Krimiserie. Landeskunde inklusiv.

Fungirl ist – – – ein in einer Wohngemeinschaft vor sich hin lümmelnder und mit sich spielender weiblicher Slacker. Nur noch verpeilter als die männlichen Vorbilder, wenn sie fröhlich von einer Katastrophe zum nächsten Fettnapf springt und in einem Beerdigungsinstitut anfängt. Tote können sich ja nicht mehr wehren…
Ein großer, absolut respektloser und tabuloser Cartoon-Spaß für die sinnesfreudigen Freunde des guten schlechten Geschmacks.
Dafür gab es eine Nominierung für den Max und Moritz-Preis 2024.
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Elizabeth Pich: Fungirl
(aus dem Englischen von Christoph Schuler)
Edition Moderne, 2024
256 Seiten
26 Euro
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Hinweise

R. i. P. David Lynch (20. Januar 1946, Missoula, Montana – 15. Januar 2025, Los Angeles, Kalifornien)
Zehn Spielfilme, die meisten unumstrittene Klassiker („Eraserhead“, „Der Elefantenmensch“, „Der Wüstenplanet“, „Blue Velvet“, „Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula“, „Twin Peaks – Der Film“. „Lost Highway“, „Eine wahre Geschichte – The Straight Story“, „Mulholland Drive – Straße der Finsternis“ und „Inland Empire“), die bahnbrechende TV-Serie „Twin Peaks“, viele kürzere Arbeiten (unter anderem lange Zeit ein täglicher Wetterbericht), einige Auftritte als Schauspieler, zuletzt als John Ford in Steven Spielbergs „The Fabelmans“, weitere künstlerische Tätigkeiten und eine sehr eigene Weltsicht, für die es auch ein Wort gibt.
Hinweise
Wikipedia über David Lynch (deutsch, englisch)
Meine Besprechung von David Lynchs „Der Wüstenplanet“ (Dune, USA 1984) und der gleichnamigen Vorlage von Frank Herbert
Meine Besprechung von David Lynchs „Lost Highway“ (Lost Highway, USA 1997)

Fahrenheit 451 ist die Temperatur, bei der das Papier von Büchern von alleine anfängt zu brennen.
„Fahrenheit 451“ ist der Titel von Ray Bradburys 1953 erschienenem Science-Fiction-Klassiker über eine Welt, in der Feuerwehrleute Bücher in Brand setzen. Eines Tages beginnt einer von ihnen, Guy Montag, an seiner Arbeit zu zweifeln. Er beginnt die Bücher, die er verbrennen sollte, zu lesen, während seine Frau gelangweilt vor dem Fernseher sitzt und weiter verblödet. Durch seine Taten wird Montag zum Staatsfeind.
„Fahrenheit 451“ ist auch der Titel von Víctor Santos‘ überaus gelungener Comic-Adaption von Bradburys vor allem in den USA täglich aktueller werden Dystopie über eine Gesellschaft ohne kulturelles Gedächtnis.
Oh, und „Fahrenheit 451“ ist auch der Titel von François Truffauts durchwachsener, aber dennoch sehenswerter Verfilmung des Romans.
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Víctor Santos: Fahrenheit 451
(nach dem Roman von Ray Bradbury)
(übersetzt von Silvano Loureiro Pinto)
Cross Cult, 2024
160 Seiten
22 Euro
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Originalausgabe
Fahrenheit 451
Editorial Planeta, 2023
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Hinweise
Wikipedia über „Fahrenheit 451“ (Roman [deutsch, englisch], Film [deutsch, englisch]) und Víctor Santos
Meine Besprechung von Ray Bradburys „S is for Space“ (S is for Space, 1966)

Schnee (Hey, der Krimi erschien 1964!), eine Entführung und während Privatdetektiv Nigel Strangeways ermittelt, wünsche ich allen einen
Guten Rutsch ins neue Jahr!

Schnee, Weihnachten, ein Mord, Hercule Poirot – ein spannender Leseabend im Kreis der Familie.