Über Frank Herberts „Dune – Der Wüstenplanet“

September 15, 2021

Anläßlich der neuen Verfilmung von Frank Herberts „Dune – Der Wüstenplanet“ habe ich jetzt den Roman gelesen. Als Teenager wer er mit achthundert Seiten eindeutig zu lang. In der gleichen Zeit konnte ich mindestens vier spannende Kriminalromane und ein Jerry-Cotton-Abenteuer lesen. Außerdem interessierten mich irgendwelche Streitigkeiten von Erbmonarchien auf irgendwelchen abgelegenen Wüstenplaneten nicht weiter. Das ging mir schon nach dem Klappentext zu sehr in Richtung Fantasy.

Trotzdem wird dieser Roman immer als Science-Fiction-Roman bezeichnet. 1966 erhielt er den Hugo Award als bester Roman. Schon seit Jahrzehnten gilt er als Science-Fiction-Klassiker und er ist ein niemals vergriffener Bestseller, der in den Sechzigern den Zeitgeist traf.

Die Geschichte dürfte allgemein bekannt sein. Jedenfalls die von dem ersten, inzwischen mehrfach verfilmten Dune-Roman dürfte bekannt sein. Denn „Dune – Der Wüstenplanet“ war der Auftakt für weitere Romane. In fünf dicken Büchern erzählte Frank Herbert die Geschichte weiter. Nach seinem Tod schrieben sein Sohn Brian und Kevin J. Anderson weitere in der Welt von Dune spielende Romane. In meiner Besprechung von „Dune – Der Wüstenplanet“ und von Denis Villeneuves Verfilmung (demnächst) ignoriere ich die weiteren Werke und damit auch die weiteren Ereignisse und Entwicklungen.

In „Dune – Der Wüstenplanet“ erzählt Frank Herbert die Geschichte von Paul Atreides, der auf dem Wüstenplaneten Arrakis zu Paul Muad’Dib, dem Anführer der Fremen, wird. Die Fremen sind das auf dem Planeten lebende Wüstenvolk. Er führt sie in einen erfolgreichen Aufstand gegen das Haus der Harkonnen, die seinen Vater ermordet und anschließend wieder die Macht über den Planeten über nommen haben. Die Harkonnen sind, kurz gesagt, böse Machthaber. Despoten halt. Arrakis ist ein wichtiger Planet, weil es nur dort das für die Raumfahrt wichtige Gewürz gibt.

Dune – Der Wüstenplanet“ erzählt eine Geschichte von zwei Herrscherhäusern, die sich bekämpfen und einem Messias. Dieser Messias ist aufgrund seiner Zeugung und Zugehörigkeit zu einem Herrscherhaus schon von Geburt an auserwählt. Durch die Art seiner Zeugung wurde er noch auserwählter. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlichen Feudalgesellschaft. Es ist eine streng hierarchische Kastengesellschaft, in der jeder von Geburt an eine bestimmte Stellung in der Gesellschaft hat, die er nicht verlassen kann.

Und damit wären wir schon bei einem Problem des Romans. „Dune – Der Wüstenplanet“ ist kein Mittelater-Roman, kein Fantasy-Roman und auch kein in einem Paralleluniversum spielender Roman, sondern ein im elften Jahrhundert spielender Science-Fiction-Roman. Damit wirkt diese Rückkehr in eine Feudalgesellschaft mit Herzögen, Lehnswesen, einflussreichen Bünden (wie den Bene Gesserit, in der Frauen zu so etwas wie kirchliche Superkriegerinnen ausgebildet werden [nicht zu verwechseln mit der katholischen Kirch]) und einer mächtigen Handelsallianz, der MAFEA (Merkantile Allianz für Fortschritt und Entwicklung im All [nicht zu verwechseln mit der Hanse]) doch etwas merkwürdig. In jedem Fall ist es eine Rückkehr ins Mittelalter, garniert mit einigen modernen Einsprengseln, die sich vor allem darin erschöpfen, dass hier Lehnswesen immer ganze Planeten sind und es Raumschiffe gibt.

Gleichzeitig ist „Dune – Der Wüstenplanet“, wie jeder in fremden Welten und Zukünften spielender Science-Fiction-Roman ein Kind seiner Zeit. Und das waren, als Herbert den ersten Dune-Roman schrieb, die frühen sechziger Jahre. Es ist die Welt vor „Raumschiff Enterprise“ (das startete erst 1966), vor ‚1968‘, vor der Friedensbewegung, vor der Frauenbewegung und vor der Ölkrise. Es ist die Welt zwischen Dekolonialisierung – der Algerienkrieg endete 1962 – und dem Aufstieg der 1960 gegründeten OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) zu einer mächtigen Organisation, die in den nächsten Jahren den Ölpreis festlegte. Es erfordert wenig Fantasie, Arrakis mit dem Nahen Osten, das auf ihm gefundene für Gewürz (aka Melange aka Spice aka der für die Raumfahrt sehr wichtige Rohstoff, der nur auf Arrakis gefunden wird) mit Öl, die auf Arrakis lebenden Fremen mit Beduinen, die wechselnden, Arrakis ausbeutenden Herzogtümer mit Kolonialmächten und den 15-jährigen Paul Atreides mit dem aus dem Westen kommendem Befreier (als Kreuzung aus Jesus Christus und Lawrence von Arabien) gleichzusetzen.

Das ist per se kein Problem, weil jedes Buch ein Kind seiner Zeit ist. Allerdings wirkt die in „Dune – Der Wüstenplanet“ erfundene Welt mit ihren Ansichten und Regeln heute äußerst gestrig, um nicht zu sagen vorgestrig.

Ein weiteres Problem von „Dune – Der Wüstenplanet“ ist, dass Frank Herbert kein begnadeter Erzähler ist. Die ganze, doch sehr einfache Geschichte, entwickelt sich sehr zäh, humorfrei und elliptisch. Anstatt die verschiedenen Kämpfe zu zeigen, lässt Herbert lieber Menschen darüber berichten. In einem Roman, in dem auch eingefügte Zeitungsartikel, Berichte und Protokolle, wie James Ellroy in seinen Büchern zeigt, eine ganz eigene Dynamik entfalten können, kann das funktionieren. In einem Film führt das zu einer endlosen Abfolge von Monologen.

Für mich war „Dune – Der Wüstenplanet“ eine arg dröge Lektüre.

Für eine gelungene Verfilmung müsste die Geschichte umfassend umgearbeitet werden. Das geht. Immerhin ist die Geschichte von Paul Atreides nicht so wendungsreich und komplex wie eine James-Ellroy-Geschichte (ich sage nur „L. A. Confidential“). David Lynch scheitert mit seiner Verfilmung des Romans. Denis Villeneuves Verfilmung ist gelungener, aber immer noch viel zu nah an der Vorlage.

Frank Herbert: Dune – Der Wüstenplanet

(übersetzt von Jakob Schmidt)

Heyne, 2020 (die Filmausgabe)

800 Seiten

12,99 Euro

Zum Filmstart erschien der Roman mit einem neuen Cover.

Vor dem Filmstart erschien der Roman bereits in mehreren Übersetzungen.

Originalausgabe

Dune

Chilton Books, 1965

Der erste Kinofilm

Der Wüstenplanet (Dune, USA 1984)

Regie: David Lynch

Drehbuch: David Lynch

LV: Frank Herbert: Dune, 1965 (Dune – Der Wüstenplanet)

Mit Kyle MacLachlan, José Ferrer, Francesca Annis, Jürgen Prochnow, Kenneth McMillan, Silvana Mangano, Dean Stockwell, Max von Sydow, Linda Hunt, Brad Dourif, Sting, Sean Young, Richard Jordan, Sean Phillips, Freddie Jones, Patrick Stewart, Virginia Madsen

Der zweite Kinofilm

Dune (Dune, USA 2021)

Regie: Denis Villeneuve

Drehbuch: Denis Villeneuve, Jon Spaihts, Eric Roth

LV: Frank Herbert: Dune, 1965 (Dune – Der Wüstenplanet)

mit Timothée Chalamet, Rebecca Ferguson, Oscar Isaac, Jason Momoa, Stellan Skarsgård, Stephen McKinley Henderson, Josh Brolin, Javier Bardem, Sharon Duncan-Brewster, Chang Chen, Dave Bautista, David Dastmalchian, Zendaya, Charlotte Rampling, Babs Olusanmokun, Benjamin Clementine

Hinweise

Homepage der Dune-Bücher

Wikipedia über Frank Herbert (deutsch, englisch), „Dune – Der Wüstenplanet“ (Roman) und das Dune-Franchise (deutsch, englisch)

 


TV-Tipp für den 14. September: Der Wüstenplanet

September 13, 2021

Kabel 1, 23.00

Der Wüstenplanet (Dune, USA 1984)

Regie: David Lynch

Drehbuch: David Lynch

LV: Frank Herbert: Dune, 1965 (Dune – Der Wüstenplanet)

Wenige Stunden vor dem Kinostart von Denis Villeneuves neuer Verfilmung von Frank Herberts mit dem Hugo-Award ausgezeichneten SF-Klassiker „Der Wüstenplanet“ kann heute Abend noch einmal David Lynchs mit dem Stinkers Bad Movie Award ausgezeichnete Verfilmung angesehen werden.

Die Story: in der Zukunft wird auf dem Wüstenplaneten Arrakis das für die Gesellschaft wichtige Gewürz (aka Spice) abgebaut. Jetzt soll das Haus Atreides die Gewürzförderung übernehmen. Herzog Leto Atreides fällt einer Intrige durch das Haus Harkonnen zum Opfer. Sein Sohn Paul Atreides flüchtet mit seiner Mutter in die Wüste. Dort wird er der Anführer der Fremen. Gemeinsam ziehen sie in den Kampf gegen die niederträchtigen Harkonnen.

Der Film: Als ich mir den Film vor einigen Tagen wieder ansah, war ich erstaunt, wie schlecht er ist. Lynch rafft einfach das Buch zusammen, was dazu führt, dass die Geschichte vollkommen unverständlich wird. Er inszenierte eine Armee regungslos vor der Kamera stehender sprechender Köpfe. Für eine Big-Budget-Produktion und verglichen mit den Tricks von ungefähr zeitgleich entstandenen Filmen wie „Das Imperium schlägt zurück“, „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“, „Das Ding aus einer anderen Welt“ oder „Blade Runner“ sind die Tricks atemberaubend schlecht. Sogar in einem SF-Film aus den Fünfzigern sind sie überzeugender.

Lynches „Der Wüstenplanet“ ist ein grottenschlechtes Totaldesaster. Humorfreie und prätentiöse auf jeder Ebene. Verglichen mit diesem Film ist Villeneuves Version natürlich besser. Wieviel besser sie ist, werde ich in meiner ausführlichen Besprechung erklären.

Mit Kyle MacLachlan, José Ferrer, Francesca Annis, Jürgen Prochnow, Kenneth McMillan, Silvana Mangano, Dean Stockwell, Max von Sydow, Linda Hunt, Brad Dourif, Sting, Sean Young, Richard Jordan, Sean Phillips, Freddie Jones, Patrick Stewart, Virginia Madsen

Die Vorlage, zum Filmstart mit neuem Cover

Dune Der Wuestenplanet von Frank Herbert

Frank Herbert: Dune – Der Wüstenplanet

(übersetzt von Jakob Schmidt)

Heyne, 2020

800 Seiten

12,99 Euro

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Der Wüstenplanet“

Wikipedia über „Der Wüstenplanet“ (deutsch, englisch)

Homepage von David Lynch

Meine Besprechung von David Lynchs „Lost Highway“ (Lost Highway, USA 1997)


TV-Tipp für den 12. Februar: Making Waves: The Art of Cinematic Sound

Februar 11, 2021

Arte, 21.55

Making Waves: The Art of Cinematic Sound (Making Waves: The Art of Cinematic Sound, USA 2019)

Regie: Midge Costin

Drehbuch: Bobette Buster

TV-Premiere einer hochgelobten spielfilmlangen Doku über den Ton bei Filmen. Und wie wichtig er beim Erzählen einer Geschichte ist.

mit Walter Murch, Ben Burtt, Gary Rydstrom, George Lucas, Steven Spielberg, Robert Redford, Barbra Streisand, Ryan Coogler, David Lynch, Ang Lee, Sofia Coppola, Peter Weir, Christopher Nolan

Hinweise

Homepage zum Film

Arte über „Making Waves“ (bis zum 13. März in der Mediathek)

Rotten Tomatoes über „Making Waves“

Wikipedia über „Making Waves“


TV-Tipp für den 15. Januar: Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula

Januar 14, 2021

Weil David Lynch am 20. Januar seinen 75. Geburtstag hat

3sat, 22.25

Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (Wild at Heart, USA 1990)

Regie: David Lynch

Drehbuch: David Lynch

LV: Barry Gifford: Wild at Heart: The Story of Sailor and Lula, 1984 (Die Saga von Sailor und Lula)

Sailor und Lula flüchten vor einem Detektiv und einem Killer, die beide im Auftrag von Lulas durchgeknallter Mutter reinen Tisch machen sollen. Und dann treffen sie auf den Gangster Bobby Peru und dessen Komplizin Perdita Durango.

Lynchs wildes Roadmovie, ausgezeichnet mit der Goldenen Palme in Cannes, ist ein hemmungslos übertriebener Trip durch einen Alptraum namens Amerika. Ein Meisterwerk.

Barry Gifford schrieb später das Drehbuch für den Lynch-Film „Lost Highway”. Außerdem publizierte er neben seinen Romanen, wie „Perdita Durango“ (ebenfalls verfilmt), lesenswerte Sachbücher, wie „Out of the past“ über den Film Noir.

Mit Nicolas Cage, Laura Dern, Diane Ladd, Willem Dafoe, Isabella Rossellini, Harry Dean Stanton, Crispin Glover

Wiederholung: Montag, 25. Januar, NDR, 23.15 Uhr

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Wild at Heart“

Wikipedia über „Wild at Heart“ (deutsch, englisch)

Homepage von David Lynch

Meine Besprechung von David Lynchs „Lost Highway“ (Lost Highway, USA 1997)


TV-Tipp für den 24. Oktober: Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula

Oktober 23, 2020

WDR, 23.15

Wild at Heart – Die Geschichte von Sailor und Lula (Wild at Heart, USA 1990)

Regie: David Lynch

Drehbuch: David Lynch

LV: Barry Gifford: Wild at Heart: The Story of Sailor and Lula, 1984 (Die Saga von Sailor und Lula)

Sailor und Lula flüchten vor einem Detektiv und einem Killer, die beide im Auftrag von Lulas durchgeknallter Mutter reinen Tisch machen sollen. Und dann treffen sie auf den Gangster Bobby Peru und dessen Komplizin Perdita Durango.

Lynchs wildes Roadmovie, ausgezeichnet mit der Goldenen Palme in Cannes, ist ein hemmungslos übertriebener Trip durch einen Alptraum namens Amerika. Ein Meisterwerk.

Barry Gifford schrieb später das Drehbuch für den Lynch-Film „Lost Highway”. Außerdem publizierte er neben seinen Romanen, wie „Perdita Durango“ (ebenfalls verfilmt), lesenswerte Sachbücher, wie „Out of the past“ über den Film Noir.

Mit Nicolas Cage, Laura Dern, Diane Ladd, Willem Dafoe, Isabella Rossellini, Harry Dean Stanton, Crispin Glover

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Wild at Heart“

Wikipedia über „Wild at Heart“ (deutsch, englisch)

Homepage von Barry Gifford

Homepage von David Lynch

Meine Besprechung von David Lynchs „Lost Highway“ (Lost Highway, USA 1997)


TV-Tipp für den 25. Juli: Lucky

Juli 24, 2020

3sat, 23.50

Lucky (Lucky, USA 2017)

Regie: John Carrol Lynch

Drehbuch: Logan Sparks, Drago Sumonja

Lucky ist schon neunzig Jahre und überzeugter Junggeselle, mit einem festen Tagesablauf. Trotzdem gibt es Veränderungen. Zum Beispiel dass er bei seinem morgendlichen Eiskaffee einfach so umfällt.

Wundervolle Abschiedsvorstellung von Harry Dean Stanton in einer seiner wenigen Hauptrollen. Er bevorzugte die Nebenrollen.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Harry Dean Stanton, David Lynch, Ron Livingston, Ed Begley Jr., Tom Skerritt, Beth Grant, Yvonne Huff, Hugo Armstrong

Hinweise

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Lucky“

Metacritic über „Lucky“

Rotten Tomatoes über „Lucky“

Wikipedia über „Lucky“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Carrol Lynchs „Lucky“ (Lucky, USA 2017)


TV-Tipp für den 19. Juli: Mulholland Drive

Juli 18, 2020

Arte, 21.50

Mulholland Drive – Straße der Finsternis (Mulholland Dr., USA/Frankreich 2001)

Regie: David Lynch

Drehbuch: David Lynch

Die Handlung kann, wie beim Vorgänger “Lost Highway”, kaum wiedergegeben werden. Denn dafür springt sie zu sehr zwischen Traum und Wirklichkeit, Gegenwart und Vergangenheit, hin und her. Der Film beginnt mit einem Autounfall. Eine junge Schönheit verliert ihr Gedächtnis, findet bei der jungen Schauspielerin Betty Unterschlupf und nennt sich, nach einem Filmplakat, Rita. Gemeinsam versuchen sie hinter Ritas Geheimnis zu kommen.

Zahlreiche Preise und noch mehr Nominierungen sagen einiges über die Qualität von “Mulholland Drive” aus. So erhielt er den César als bester ausländischer Film und Lynch 2001 beim Filmfestival in Cannes den Preis für die beste Regie. Aber für uns Krimifans ist natürlich nur eine Nominierung wichtig. Nämlich der Edgar. „Mulholland Drive“ wurde als bester Kriminalfilm des Jahres nominiert.

Ansonsten schließe ich mich dem „Großen Filmlexikon“ von TV Spielfilm an: „Dabei erinnert Lynch an sein Werk Lost Highway, ist aber so kompromisslos irreal und scheinbar unlogisch, so wild entschlossen, dem Zuschauer die Auflösung seines Thrillers zu überlassen, dass der inszenatorisch überwältigende Mulholland Drive zu Recht als sein bis dato vollendetstes Werk gilt.“

Sein nächster und bislang letzter Kinofilm „Inland Empire“ ist für mich einfach nur ein dreistündiger, quälend-langatmischer, pseudo-intellektueller Murks. Oder wie im Kino der Mann hinter sagte: „Oh Mann, ist das immer noch nicht zu Ende?“

Mit Naomi Watts, Laura Elena Harring, Justin Theroux, Ann Miller, Robert Foster, Dan Hedaya, Lee Grant, Billy Ray Cyrus, Chad Everett

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Mulholland Drive“

Wikipedia über „Mulholland Drive“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von David Lynchs “Lost Highway” (Lost Highway, USA 1997)


TV-Tipp für den 20. September: Lost Highway

September 19, 2019

3sat, 22.25

Lost Highway (Lost Highway, USA 1997)

Regie: David Lynch

Drehbuch: David Lynch, Barry Gifford

Feiner Film von David Lynch, den ich hier ausführlich besprochen habe.

mit Bill Pullman, Patricia Arquette, Robert Blake, Balthazar Getty, Robert Loggia, Gary Busey, Michael Massee, Lucy Butler

Hinweise

Rotten Tomatoes über „Lost Highway“

Wikipedia über „Lost Highway“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Lost Highway“ von David Lynch und Barry Gifford

Charlie Rose unterhält sich mit David Lynch (12. Januar 2000; – und damit vor allem über „The Straight Story“)

Meine Besprechung von David Lynchs “Lost Highway” (Lost Highway, USA 1997)


TV-Tipp für den 7. Februar: Lucky

Februar 7, 2019

3sat, 21.00

Lucky (Lucky, USA 2017)

Regie: John Carrol Lynch

Drehbuch: Logan Sparks, Drago Sumonja

Lucky ist schon neunzig Jahre und überzeugter Junggeselle, mit einem festen Tagesablauf. Trotzdem gibt es Veränderungen. Zum Beispiel dass er bei seinem morgendlichen Eiskaffee einfach so umfällt.

Wundervolle Abschiedsvorstellung von Harry Dean Stanton in einer seiner wenigen Hauptrollen. Er bevorzugte die Nebenrollen.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Harry Dean Stanton, David Lynch, Ron Livingston, Ed Begley Jr., Tom Skerritt, Beth Grant, Yvonne Huff, Hugo Armstrong

Hinweise

Deutsche Homepage zum Film

Englische Homepage zum Film

Moviepilot über „Lucky“

Metacritic über „Lucky“

Rotten Tomatoes über „Lucky“

Wikipedia über „Lucky“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von John Carrol Lynchs „Lucky“ (Lucky, USA 2017)


TV-Tipp für den 19. Dezember: Lost Highway

Dezember 19, 2014

Servus TV, 22.15
Lost Highway (USA 1997, Regie: David Lynch)
Drehbuch: David Lynch, Barry Gifford
Feiner Film von David Lynch, den ich auch ausführlich besprochen habe.
mit Bill Pullman, Patricia Arquette, Robert Blake, Balthazar Getty, Robert Loggia, Gary Busey, Michael Massee, Lucy Butler
Wiederholung: Samstag, 20. Dezember, 02.40 Uhr (Taggenau!)

Hinweise

Homepage von Barry Gifford

Homepage von David Lynch

Deutsche David-Lynch-Seite

Wikipedia über „Lost Highway“ (deutsch, englisch)

Drehbuch „Lost Highway“ von David Lynch und Barry Gifford

Charlie Rose unterhält sich mit David Lynch (12. Januar 2000; – und damit vor allem über „The Straight Story“)

Meine Besprechung von David Lynchs “Lost Highway” (Lost Highway, USA 1997)


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