Der Krimimarathon Berlin-Brandenburg läuft los

November 4, 2019

Die einen verbarrikadieren sich in ihren vier Wänden mit einigen guten Büchern, andere besuchen die Veranstaltungen zur deutschen Einheit und andere laufen beim diesjährigen Krimimarathon Berlin-Brandenburg mit. Zum Glück beschränkt sich das Laufen auf die Strecke zwischen U-Bahn und Veranstaltungsort. Meistens ist es eine Buchhandlung, manchmal ein Restaurant (dann mit Pflicht-Abendessen) und manchmal auch ein ganz anderer Ort, wie im Felleshus der Nordischen Botschaften (Rauchstraße 1).

Dort beginnt am Montag, den 4. November, um 19.00 Uhr der diesjährige Krimimarathon, der Norwegen als Länderschwerpunkt hat. Es lesen Øistein Borge, Unni Lindell und Trude Teige.

Politthrillerisch geht es am Dienstag, den 5. November, um 19.00 Uhr im Berliner Kriminal Theater, Umspannwerk Ost (Palisadenstraße 48) mit Bernhard Kreutner und Christian von Ditfurth weiter. Der lässt Organe klauen, der andere Politiker entführen.

Am Mittwoch, den 6. November, um 19.30 Uhr in Walthers Buchladen (Bismarckstraße 71) stellt Else Laudan, die deutsche Verlegerin von Liza Cody, den neuen Roman von Liza Cody vor und weil Else Laudan seit Jahrzehnten im Argument Verlag tolle, von Frauen geschriebene Krimis herausgibt, kann sie viel erzählen.

Am Freitag, den 8. November, um 18.30 Uhr besucht Mick Herron das Savoy Hotel (Fasanenstraße 9-10) und liest aus seinem zweiten Jackson-Lamb-Krimi „Dead Lions“ vor. An dem Abend, der 39 Euro kostet, gibt es ein 3-Gänge-Menü und einen Aperitif.

Etwas teurer ist mit 49 Euro am gleichen Abend, ebenfalls um 18.30 Uhr im Hotel Am Jägertor (Hegelallee 11, Potsdam) die Lesung von Kerstin Ehmer. Auch hier gibt es zur Lesung ein 3-Gänge-Menü.

Håkan Nesser und Dietmar Bär sind am Sonntag, den 10. November um 20.00 Uhr im Kino International (Karl-Marx-Allee 33). Es ist die Buchpremiere von Nessers „Der Verein der Linkshänder“. In dem Roman ermitteln die Nesser-Fans wohlvertrauten Ermittler Van Veeteren und Barbarotti gemeinsam.

Etwas True Crime liefern am Mittwoch, den 13. November, um 18.30 Uhr in der Polizeihistorischen Sammlung (Platz der Luftbrücke 6) Jens Dobler und Michael Meisheit.

Am Donnerstag, den 14. November, stellt Michael Opoczynski im Bürgerschloss Hohenschönhausen (Hauptstraße 44) seinen neuen Roman „Geisterfahrer“ vor. Dieses Mal kümmert die Gesellschaft für unkonventionelle Maßnahmen sich in Berlin um Schutzgelderpresser.

Am Freitag, den 15. November, lesen Matthias Wittekindt und Rainer Wittkamp um 20.00 Uhr in der Espressobar Mörder (Torstraße 199) Kurzgeschichten vor. Unklar ist, ob sie die Geschichten gemeinsam schrieben und ob sie schon veröffentlicht sind.

Den Abschluss bildet am Sonntag, den 17. November, um 19.00 Uhr im „Max & Moritz“ (Oranienstraße 162) der Abend der Mörderischen Schwestern. Das sind keine Krankenschwestern aus der Hölle oder Harley Quinns (hm, vielleicht doch), sondern Krimiautorinnen, die aus ihren Werken lesen.

Insgesamt ist das ein durchaus beeindruckendes und umfangreiches Programm mit alten Bekannten und noch nicht Bekannten. Wie in den letzten Jahren wird vor allem die traditionelle Form der Lesung gepflegt. Ich hätte mir da noch einige andere Veranstaltungen gewünscht, wie kritische Bestandsaufnahmen des Genres, Diskussionen über bestimmte Aspekte des Genres, Gesprächsrunden zwischen Autoren und Experten und vielleicht auch ein, zwei Filmpräsentationen, in denen sich eine Autorin zu einer Verfilmung äußert oder ihren Lieblingskriminalfilm vorstellt.

Das vollständige Programm des inzwischen schon zehnten Krimimarathons findet Ihr hier.

Dort gibt es auch genauere Informationen zu den Eintrittspreisen (von kostenlos bis 49 Euro) und ob eine Anmeldung erforderlich ist.


Die Anthony-Gewinner 2019

November 4, 2019

Ebenfalls auf der Bouchercon wurde der Hauptpreis des Festivals, der Anthony Award, verliehen – und ich muss jetzt unbedingt Lou Berneys „Destination Dallas“ (das ist der deutsche Titel von „November Road“, das auch den Macavity Award for Best Novel und den Barry Award for Best Novel erhielt. Die deutsche Ausgabe erschien vor einigen Monaten bei HarperCollins.):

Best Novel:

November Road, von Lou Berney (Morrow)

nominiert

Give Me Your Hand. von Megan Abbott (Little, Brown)

Jar of Hearts, von Jennifer Hillier (Minotaur)

Sunburn, von Laura Lippman (Morrow)

Blackout, von Alex Segura (Polis)

Best First Novel:

My Sister, the Serial Killer, von Oyinkan Braithwaite (Doubleday)

nominiert

Broken Places, von Tracy Clark (Kensington)

Dodging and Burning, von John Copenhaver (Pegasus)

What Doesn’t Kill You, von Aimee Hix (Midnight Ink)

Bearskin, von James A. McLaughlin (Ecco)

Best Paperback Original Novel:

Under a Dark Sky, von Lori Rader-Day (Morrow)

nominiert

Hollywood Ending, von Kellye Garrett (Midnight Ink)

If I Die Tonight, von Alison Gaylin (Morrow)

Hiroshima Boy, von Naomi Hirahara (Prospect Park)

A Stone’s Throw, von James W. Ziskin (Seventh Street)

Best Short Story:

The Grass Beneath My Feet,” von S.A. Cosby (Tough, August 20, 2018)

nominiert

Bug Appétit,” von Barb Goffman (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], November/December 2018)

Cold Beer No Flies,” von Greg Herren (aus Florida Happens: Tales of Mystery, Mayhem, and Suspense from the Sunshine State, herausgegeben von Greg Herren; Three Rooms Press)

English 398: Fiction Workshop,” von Art Taylor (EQMM, July/August 2018)

The Best Laid Plans,” von Holly West (from Florida Happens)

Best Critical or Non-fiction Work:

I’ll Be Gone in the Dark: One Woman’s Obsessive Search for the Golden State Killer, von Michelle McNamara (HarperCollins)

nominiert

Dead Girls: Essays on Surviving an American Obsession, von Alice Bolin (Morrow)

Mastering Plot Twists: How to Use Suspense, Targeted Storytelling Strategies, and Structure to Captivate Your Readers, von Jane K. Cleland (Writer’s Digest)

Pulp According to David Goodis, von Jay A. Gertzman (Down & Out)

Classic American Crime Fiction of the 1920s, mit Anmerkungen von Leslie S. Klinger (Pegasus)

The Real Lolita: The Kidnapping of Sally Horner and the Novel that Scandalized the World, von Sarah Weinman (Ecco)

Lifetime Achievement Award Recipient:

Peter Lovesey

(via The Rap Sheet)


Die Shamus-Gewinner 2019

November 4, 2019

Die Private Eye Writers of America haben die diesjährigen Shamus-Preise an folgende Privatdetektivgeschichten verliehen:

Best Private Eye Novel:

What You Want to See, von Kristen Lepionka (Minotaur)

nominiert

Wrong Light, von Matt Coyle (Oceanview)

The Widows of Malabar Hill, von Sujata Massey (Soho Crime)

Baby’s First Felony, von John Straley (Soho Crime)

Cut You Down, von Sam Wiebe (Quercus)

Best Original Private Eye Paperback

The Questionable Behavior of Dahlia Moss, von Max Wirestone (Redhook)

nominiert

She Talks to Angels, von James D.F. Hannah (Independently published)

No Quarter, von John Jantunen (ECW Press)

Shark Bait, von Paul Kemprecos (Independently published)

Second Story Man, von Charles Salzberg (Down & Out)

Best Private Eye Short Story:

Chin Yong-Yun Helps a Fool,” von S.J. Rozan (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September-October 2018)

nominiert

Fear of the Secular,” von Mitch Alderman (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November-December 2018)

Three-Star Sushi,” von Barry Lancet (Down & Out: The Magazine, Vol. 1, Issue 3)

The Big Creep,” von Elizabeth McKenzie (aus Santa Cruz Noir, herausgegeben von Susie Bright; Akashic)

Game,” von Twist Phelan (EQMM, September-October 2018)

Noch unklar war der Gewinner des besten Debüts. Nominiert waren in der Kategorie „Best First PI Novel“:

The Best Bad Things von Katrina Carrasco (MCD Farrar, Straus, Giroux)

Broken Places von Tracy Clark (Kensington)

Last Looks von Howard Michael Gould (Dutton)

What Doesn’t Kill You von Aimee Hix (Midnight Ink)

Only to Sleep von Lawrence Osborne (Hogarth)

(via The Rap Sheet)


Die Barry-Gewinner 2019

November 4, 2019

Die von den Lesern des Deadly Pleasures Mystery Magazine verliehenen Barrys gingen an:

Best Novel:

November Road, von Lou Berney (Morrow)

nominiert

Dark Sacred Night, von Michael Connelly (Little, Brown)

The Shadows We Hide, von Allen Eskens (Mulholland)

Depth of Winter, von Craig Johnson (Viking)

Leave No Trace, von Mindy Mejia (Atria)

A Necessary Evil, von Abir Mukherjee (Pegasus)

Best First Novel:

The Chalk Man, von C.J. Tudor (Crown) (Der Kreidemann, Goldmann)

nominiert

My Sister, the Serial Killer, von Oyinkan Braithwaite (Doubleday)

Need to Know, von Karen Cleveland (Ballantine)

Dodging and Burning, von John Copenhaver (Pegasus)

Sweet Little Lies, von Caz Frear (Harper)

Bearskin, von James A. McLaughlin (Ecco)

Best Paperback Original:

The Ruin, von Dervla McTiernan (Penguin)

nominiert

A Sharp Solitude, von Christine Carbo (Atria)

Dead Pretty, von David Mark (Blue Rider Press)

The Hollow of Fear, von Sherry Thomas (Berkley)

Resurrection Bay, von Emma Viskic (Pushkin Vertigo)

Best Thriller:

Safe Houses, von Dan Fesperman (Knopf)

nominiert

The Terminal List, von Jack Carr (Atria)

London Rules, von Mick Herron (Soho)

Forever and a Day, von Anthony Horowitz (Harper)

Light It Up, von Nick Petrie (Putnam)

The King Tides, von James Swain (Thomas & Mercer)

Dan Sandstrom Award for Lifetime Achievement in Mystery Fandom:

Jeff Popple

(via The Rap Sheet)


Die Macavity-Gewinner 2019

November 4, 2019

Auf dem Krimifestival Bouchercon werden jedes Jahr etliche wichtige Krimipreise. Zum Beispiel die Macavity-Preise, vergeben von Mystery Readers International:

Best Novel:

November Road, von Lou Berney (Morrow)

nominiert

If I Die Tonight, von Alison Gaylin (Morrow)

The Lost Man, von Jane Harper (Flatiron)

Jar of Hearts, von Jennifer Hillier (Minotaur)

Hiroshima Boy, von Naomi Hirahara (Prospect Park)

Under My Skin, von Lisa Unger (Park Row)

Best First Novel:

Dodging and Burning, von John Copenhaver (Pegasus)

nominiert

My Sister, the Serial Killer, von Oyinkan Braithwaite (Doubleday)

Where the Crawdads Sing, von Delia Owens (Putnam)

Something in the Water, von Catherine Steadman (Ballantine)

The Chalk Man, von C.J. Tudor (Crown)

Best Non-fiction:

The Real Lolita: The Kidnapping of Sally Horner and the Novel That Scandalized the World, von Sarah Weinman (HarperCollins)

nominiert

The Metaphysical Mysteries of G.K. Chesterton: A Critical Study of the Father Brown Stories and Other Detective Fiction, von Laird R. Blackwell (McFarland)

Conan Doyle for the Defense: The True Story of a Sensational British Murder, a Quest for Justice, and the World’s Most Famous Detective Writer, von Margalit Fox (Random House)

Classic American Crime Fiction of the 1920s, mit Anmerkungen von Leslie S. Klinger (Pegasus)

I’ll Be Gone in the Dark: One Woman’s Obsessive Search for the Golden State Killer, von Michelle McNamara (HarperCollins)

Agatha Christie: A Mysterious Life, von Laura Thompson (Pegasus)

Best Short Story:

English 398: Fiction Workshop,” von Art Taylor (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], July/August 2018)

nominiert

Race to Judgment,” von Craig Faustus Buck (EQMM, November/December 2018)

All God’s Sparrows,” von Leslie Budewitz (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, May/June 2018)

Bug Appétit,” von Barb Goffman (EQMM, November/December 2018)

Three-Star Sushi,” von Barry Lancet (Down & Out: The Magazine, Vol.1, No. 3)

The Cambodian Curse,” von Gigi Pandian (aus The Cambodian Curse & Other Stories, von Gigi Pandian; Henery Press)

Sue Feder Memorial Award for Best Historical Mystery:

The Widows of Malabar Hill, von Sujata Massey (Soho Crime)

nominiert

A Lady’s Guide to Etiquette and Murder, von Dianne Freeman (Kensington)

City of Ink, von Elsa Hart (Minotaur)

Island of the Mad, von Laurie R. King (Bantam)

A Dying Note, von Ann Parker (Poisoned Pen Press)

A Forgotten Place, von Charles Todd (Morrow)

(via The Rap Sheet)


Die Krimibestenliste November 2019

November 4, 2019

Die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfehlen im aktuell zwischen arktischer Kälte und fast noch sommerlichen Temperaturen schwankendem November folgende Kriminalromane:

1. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

2. Franz Dobler – Ein Schuss ins Blaue (Plazierung im Vormonat: /)

Tropen, 288 Seiten, 20 Euro.

3. Paulus Hochgatterer – Fliege fort, fliege fort (Plazierung im Vormonat: /)

Deuticke, 286 Seiten 23 Euro.

4. John le Carré – Federball (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Ullstein, 352 Seiten, 24 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Simone Buchholz – Hotel Cartagena (Plazierung im Vormonat: /)

Suhrkamp, 230 Seiten, 15,95 Euro.

7. Adam Brookes – Der chinesische Verräter (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Andreas Heckmann. Suhrkamp, 402 Seiten, 15,95 Euro.

8. Norbert Horst – Bitterer Zorn (Plazierung im Vormonat: /)

Goldmann, 320 Seiten, 13 Euro.

9. Lisa McInerney – Blutwunder (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Werner Löcher-Lawrence. Liebeskind, 334 Seiten 20 Euro.

10. Hannelore Cayre – Die Alte (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Iris Konopik. Ariadne im Argument Verlag, 203 Seiten, 18 Euro.

 


Gedaggert: die Daggers 2019

Oktober 27, 2019

Die ehrenwerte British Crime Writers’ Association hat ihren renommierten Preis, den Dagger Award, an folgende Kriminalgeschichten verliehen:

CWA Gold Dagger:

The Puppet Show, von M.W. Craven: (Constable)

nominiert

All the Hidden Truths, von Claire Askew (Hodder & Stoughton)

What We Did, von Christobel Kent (Sphere)

Unto Us a Son Is Given, von Donna Leon (Heinemann)

American von Day, von Derek B. Miller (Doubleday)

A Station on the Path to Somewhere Better, von Benjamin Wood (Scribner)

CWA John Creasey (New Blood):

Scrublands, von Chris Hammer (Wildfire)

nominiert

All the Hidden Truths, von Claire Askew (Hodder & Stoughton)

The Boy at the Door, von Alex Dahl (Head of Zeus)

Turn a Blind Eye, von Vicky Newham (HQ)

Blood & Sugar, von Laura Shepherd-Robinson (Mantle)

Overkill, von Vanda Symon (Orenda)

CWA ALCS Gold Dagger for Non-fiction:

The Spy and the Traitor: The Greatest Espionage Story of the Cold War, von Ben Macintyre (Viking)

nominiert

All That Remains: A Life in Death, von Sue Black (Doubleday)

An Unexplained Death: The True Story of a Body at the Belvedere, von Mikita Brottman (Canongate)

Murder by the Book: A Sensational Chapter in Victorian Crime, von Claire Harman (Viking)

The Feather Thief: Beauty, Obsession, and the Natural History Heist of the Century, von Kirk Wallace Johnson (Hutchinson)

The Five: The Untold Lives of the Women Killed von Jack the Ripper, von Hallie Rubenhold (Doubleday)

CWA Ian Fleming Steel Dagger:

To the Lions, von Holly Watt (Bloomsbury)

nominiert

Give Me Your Hand, von Megan Abbott (Picador)

Safe Houses, von Dan Fesperman (Head of Zeus)

Killing Eve: No Tomorrow, von Luke Jennings (John Murray)

Lives Laid Away, von Stephen Mack Jones (Soho Crime)

Memo from Turner, von Tim Willocks (Jonathan Cape)

CWA International Dagger:

A Long Night in Paris, von Dov Alfon; übersetzt von Daniella Zamir (MacLehose Press)

nominiert

Weeping Waters, von Karin Brynard, übersetzt von Maya Fowler und Isobel Dixon (World Noir)

The Cold Summer, von Gianrico Carofiglio, übersetzt von Howard Curtis (Bitter Lemon Press)

Newcomer, von Keigo Higashino, übersetzt von Giles Murray (Little, Brown)

The Root of Evil, von Håkan Nesser, übersetzt von Sarah Death (Mantle)

The Forger, von Cay Rademacher, übersetzt von Peter Millar (Arcadia)

CWA Sapere Books Historical Dagger:

Destroying Angel, von S.G. MacLean: (Quercus)

nominiert

The Quaker, von Liam McIlvanney (Harper Fiction)

Smoke and Ashes, von Abir Mukherjee (Harvill Secker)

The House on Half Moon Street, von Alex Reeve (Raven)

Tombland, von C.J. Sansom: (Mantle)

Blood & Sugar, von Laura Shepherd-Robinson (Mantle)

CWA Short Story Dagger:

The Dummies’ Guide to Serial Killing,” von Danuta Reah (aus The Dummies’ Guide to Serial Killing and Other Fantastic Female Fables, von Danuta Reah [aka Danuta Kot]; Fantastic)

Highly recommended:

I Detest Mozart,” von Teresa Solana (aus The First Prehistoric Serial Killer and Other Stories, von Teresa Solana; Bitter Lemon Press)

nominiert

Strangers in a Pub,” von Martin Edwards (aus Ten Year Stretch, herausgegeben von Martin Edwards und Adrian Muller; No Exit Press)

Death Becomes Her,” von Syd Moore (aus The Strange Casebook, von Syd Moore; Point Blank Books)

Bag Man,” von Lavie Tidhar (aus The Outcast Hours, herausgegeben von Mahvesh Murad und Jared Shurin; Solaris)

Dagger in the Library:

Kate Ellis

nominiert

M.C. Beaton

Mark Billingham

John Connolly

C.J. Sansom

Cath Staincliffe

Debut Dagger (for the opening of a crime novel by an uncontracted writer)

Wake, von Shelley Burr

nominiert

The Mourning Light, von Jerry Krause

Hardways, von Catherine Hendricks

The Firefly, von David Smith

A Thin Sharp Blade, von Fran Smith

Best Crime and Mystery Publisher of the Year:

No Exit Press (Oldcastle Books)

nominiert

Faber and Faber, Harper Fiction (HarperCollins)

HQ (HarperCollins)

Orenda Books, Pushkin Vertigo (Pushkin)

Raven (Bloomsbury)

Diamond Dagger Recipient:

Robert Goddard

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und Nominierten!

Da sind einige altbekannte Namen dabei, die schon länger nicht mehr ins Deutsche übersetzt wurden. Teilweise auch, weil sie seit Jahren keine neuen Romane veröffentlichten.

(via The Rap Sheet)

 


Ein schneller „Star Wars“-Rundumschlag: der finale Trailer, der Vorverkauf und ein schon etwas älterer Buchhinweis

Oktober 22, 2019

Pünktlich zum Beginn des Vorverkaufs für „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“ (Star Wars: The Rise of Skywalker) ist jetzt der finale Trailer draußen:

 

Die richtige Begeisterung und Vorfreude will sich bei mir immer noch nicht einstellen.

Über die Geschichte ist immer noch nichts bekannt. Nachdem „Die letzten Jedi“ alles und nichts für das Ende der dritten „Star Wars“-Trilogie vorbereitete und „Der Aufstieg Skywalkers“ auch einen Abschluss zu den vorherigen „Star Wars“-Filmen liefern soll, ist immer noch vollkommen unklar, in welche Richtung sich der Film bewegt.

Meine Vermutung ist, dass Rey (Daisy Ridley) und Kylo Ren (Adam Driver) Geschwister sind. Das verraten ja schon die Namen. Wenn wir bei ‚Kylo Ren‘ einige Buchstaben umstellen, lesen wir „Klon Rey“.

Über irgendwelche komplizierten Verwandtschaftsbeziehungen sind sie mit Leia Organa (Carrie Fisher) und Luke Skywalker (Mark Hamill) verbandelt sind. Die am 27. Dezember 2016 verstorbene Carrie Fisher ist mittels Archivaufnahmen dabei. Luke Skywalker ist zwar offiziell in „Die letzten Jedi“ verstorben, aber nachdem Mark Hamill bei den im Film mitspielenden Schauspielern so prominent genannt wird, dürfte er als Luke Skywalker (der Held der Original-Trilogie) einen größeren Auftritt haben. Zum Beispiel indem er das Ende der Bösewichter besiegelt und, siehe Titel, zum Herrscher der weit, weit entfernten Galaxis wird, ehe er seinen Thron an seine Kinder übergibt, die dann in der nächsten, sich in Planung befindende Trilogie die Galaxie beschützen.

Aber ich kann mich auch vollkommen irren.

Kinokarten können hier gekauft werden.

Zur Vorbereitung lohnt sich ein Blick in Jason Frys Filmroman „Star Wars: Die letzten Jedi“, der inzwischen auch als Taschenbuch vorliegt:

Jason Fry: Star Wars: Die letzten Jedi

(übersetzt von Andreas Kasprzak)

Blanvalet, 2019

448 Seiten

9,99 Euro

Deutsche Erstausgabe

Penhaligon, 2018

Originalausgabe

Star Wars: The Last Jedi

DelRey,2018

Und so sieht das Plakat aus:

Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers (Star Wars: The Rise of Skywalker, USA 2019)

Regie: J.J. Abrams

Drehbuch: J.J. Abrams, Chris Terrio, Colin Trevorrow (Ko-Autor), Derek Connolly (Ko-Autor) (basierend auf von George Lucas erfundenen Figuren)

mit Carrie Fisher, Mark Hamill, Adam Driver, Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Anthony Daniels, Naomi Ackie, Domhnall Gleeson, Richard E. Grant, Lupita Nyong’o, Keri Russell, Joonas Suotamo, Kelly Marie Tran, Billy Dee Williams

Deutscher Kinostart: Mittwoch, 18. Dezember 2019

Hinweise

Homepage zum Film

Facebook-Seite zum Film

YouTube-Kanal zum Film

Meine Besprechung von J. J. Abrams „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Star Wars: The Force awakens, USA 2015)

Meine Besprechung von Rian Johnsons „Star Wars: Die letzten Jedi“ (Star Wars: The last Jedi, USA 2017)

Meine Besprechung von Gareth Edwards‘ „Rogue One: A Star Wars Story“ (Rogue One: A Star Wars Story, USA 2016)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Imperium in Trümmern (Journey to Star Wars: Das Erwachen der Macht) (Star Wars: Shatterd Empire # 1 – 4, Disney/Lucasfilm 2015)

Meine Besprechung von Greg Ruckas „Star Wars: Vor dem Erwachen“ (Star Wars: Before the Awakening, 2015)

Meine Besprechung von Alan Dean Fosters „Star Wars: Das Erwachen der Macht – Der Roman zum Film“ (Star Wars: The Force awakens, 2015)

Meine Besprechung von Michael Kogges „Star Wars: Das Erwachen der Macht – Jugendroman zum Film“ (Star Wars: The Force awakens, 2016)

Meine Besprechung von James Lucenos „Star Wars – Der Auslöser: Ein Rogue One Roman“ (Star Wars: Catalyst: A Rogue One Novel, 2016)

Meine Besprechung von Alexander Freeds „Rogue One – Eine Star Wars Story“ (Rogue One. A Star Wars Story, 2016) (Filmroman)

Meine Besprechung von Ron Howards „Solo: A Star Wars Story“ (Solo: A Star Wars Story, USA 2018)

Meine Besprechung von J. J. Abrams’ “Super 8” (Super 8, USA 2011)

Meine Besprechung von J. J. Abrams‘ „Star Trek into Darkness“ (Star Trek into Darkness, USA 2013)


TV-Tipp für den 21. Oktober: Jack Reacher: Kein Weg zurück (+ einige aktuelle Infos zu Jack Reacher und Lee Child)

Oktober 21, 2019

ZDF, 22.15

Jack Reacher: Kein Weg zurück (Jack Reacher: Never go back, USA 2016)

Regie: Edward Zwick

Drehbuch: Edward Zwick, Marshall Herskovitz, Richard Wenk

LV: Lee Child: Never go back, 2013 (Die Gejagten)

Als Ex-Militärpolizist Jack Reacher in einer Kaserne eine Bekannte besuchen will, wird er gleich in den Dienst zurückversetzt und mit etlichen Anklagen, unter anderem einer Vaterschaftsklage, konfrontiert. Reacher wittert eine große Verschwörung gegen ihn und seine unter falschen Anschuldigungen inhaftierte Bekannte. Er befreit sie und gemeinsam schlagen sie zurück.

Zweite Jack-Reacher-Verfilmung. Wieder ein gelungener, angenehm altmodischer Krimi. In diesem Fall ist der Film, der viele Details des Romans verändert, erstaunlicherweise näher an der Formel der Jack-Reacher-Romane als die Romanvorlage. Spannende Unterhaltung gibt es dann in Buch und Film.

Mehr in meiner ausführlichen Besprechung.

mit Tom Cruise, Cobie Smulders, Aldis Hodge, Danika Yarosh, Patrick Heusinger, Holt McCallany, Robert Knepper, Lee Child

Wiederholung: Mittwoch, 23. Oktober, 00.50 Uhr (Taggenau!)

Neues auch Reacher-World

Zuletzt erschienen

Der zwanzigste Jack-Reacher-Roman „Keine Kompromisse“ gibt es seit einigen Wochen in der deutschen Übersetzung.

Dieses Mal stolpert Jack Reacher wieder in der amerikanischen Provinz in ein Abenteuer. Wegen des interessanten Namens Mother’s Rest verlässt er irgendwo im Mittleren Westen den Zug. Am Bahnhof der Kleinstadt (okay, da gibt es nur Kleinstädte) trifft er die Privatermittlerin Michelle Chang, die vergeblich auf ihren Partner wartet und wechselt einige Worte mit ihr. So gerät er in das Visier einiger Verbrecher und als er am nächsten Tag beginnt, sich in der Stadt über die Stadtgeschichte umzuhören, wollen die heimlichen Herren der Stadt den neugierigen Besucher loswerden.

Dass das keine gute Idee ist, wissen langjährige Reacher-Fans.

Lee Child: Keine Kompromisse

(übersetzt von Wulf Bergner)

Blanvalet, 2019

448 Seiten

22 Euro

Originalausgabe

Make Me

Bantam Press, London, 2015

Im November veröffentlicht Blanvalet den 21. Jack-Reacher-Roman „Der Ermittler“ (spielt 1996 in Berlin) und Lee Childs Essay „Der Held: Wie Helden die Welt verändern, und warum wir sie heute mehr als je zuvor brauchen“.

Im Juli wurde bekannt, dass es keine weiteren Jack-Reacher-Spielfilme mit Tom Cruise geben wird. Stattdessen wird Amazon Studios, wenn ihr das Drehbuch von Autor und Showrunner Nick Santora („Scorpion“, „Prison Break“) gefällt, eine Jack-Reacher-TV-Serie produzieren.

Wer Jack Reacher spielen wird, ist noch unklar, aber gesucht wird, so Lee Child auf seiner Homepage, ein Mann, der der Beschreibung von Jack Reacher aus den Büchern entspricht. Also eine Mischung aus Arnold Schwarzenegger und Dwayne Johnson.

Ich persönlich halte es ja für keine gute Idee, Reacher im Film wie im Roman von einem muskulösen Zwei-Meter-Mann spielen zu lassen. Damit überragt er meistens alle anderen Personen im Raum und wenn er sich dann mit einer Gruppe Halbstarker anlegen muss, ist schon vor dem ersten Schlag klar, wer gewinnt

Wer Lee Child persönlich treffen möchte, hat dazu am Samstag, den 23. November, die Gelegenheit. Dann ist er zusammen mit Ken Follett, Kate Mosse und JoJo Mojes im Rahmen der „The Friendship Tour“ um 20.00 Uhr im Großen Sendesaal des RBB (Masurenallee 8 – 14, Berlin).

The Friendship Tour“ wurde von Ken Follett initiiert. Gemeinsam wollen die Autoren ein Zeichen gegen den Brexit setzen. An dem Abend reden sie auch über Werke.

Die anderen Stationen der Tour sind Madrid, Rom und Paris.

Der Eintritt in Berlin kostet 16 Euro (ermäßigt 14 Euro; Tickets und weitere Informationen)

Hinweise

Moviepilot über „Jack Reacher: Kein Weg zurück“

Metacritic über „Jack Reacher: Kein Weg zurück“

Rotten Tomatoes über „Jack Reacher: Kein Weg zurück“

Wikipedia über „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Edward Zwicks „Bauernopfer – Spiel der Könige“ (Pawn Sacrifice, USA 2014) (und DVD-Kritik)

Facebook-Seite zu den Jack-Reacher-Filmen

Blanvalet über Lee Child

Homepage von Lee Child

Wikipedia über Lee Child (deutsch, englisch)

Meine Besprechung von Lee Childs „Tödliche Absicht“ (Without fail, 2002)

Meine Besprechung von Lee Childs „Die Abschussliste“ (The Enemy, 2004)

Meine Besprechung von Lee Childs „Sniper“ (One Shot, 2005)

Meine Besprechung von Lee Childs “Outlaw” (Nothing to Loose, 2008)

Meine Besprechung von Lee Childs „Die Gejagten“ (Never go back, 2013)

Meine Besprechung von Lee Childs (Herausgeber) „Killer Year – Stories to die for…from the hottest new crime writers“ (2008)

Meine Besprechung von Christopher McQuarries „Jack Reacher“ (Jack Reacher, USA 2012)

Meine Besprechung von Edward Zwicks „Jack Reacher: Kein Weg zurück“ (Jack Reacher: Never go back, USA 2016)

Kriminalakte über Lee Child und „Jack Reacher“


Die Krimibestenliste Oktober 2019

Oktober 8, 2019

Die Krimiempfehlungen der F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur für den Herbstmonat Oktober:

1. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

2. Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Daisy Dunkel.Ariadne im Argument-Verlag, 350 Seiten, 21 Euro.

3. Denise Mina – Klare Sache (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Zoë Beck. Ariadne im Argument-Verlag, 352 Seiten, 21 Euro.

4. Garry Disher – Kaltes Licht (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 314 Seiten, 22 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Max Annas – Morduntersuchungskommission (Plazierung im Vormonat: 4)

Rowohlt, 346 Seiten, 20 Euro.

7. Adam Brookes – Der chinesische Verräter (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andreas Heckmann. Suhrkamp, 402 Seiten, 15,95 Euro.

8. William Boyle – Einsame Zeugin (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea Stumpf. Polar, 300 Seiten, 20 Euro.

9. Harry Bingham – Fiona – Das tiefste Grab (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Andrea O’Brien und Kristof Kurz. Rowohlt, 542 Seiten, 10 Euro.

10. Hideo Yokoyama – 2 (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Sabine Roth. Atrium, 152 Seiten, 16 Euro.


Kerstin Ehmer stellt ihren neuen Krimi „Die schwarze Fee“ vor

September 15, 2019

Berlin in den Goldenen Zwanzigern. Der eine Krieg war gerade vorbei, von dem nächsten wusste man noch nichts. Zwischen diesen Kriegen war – jedenfalls wird uns das heute gesagt – die deutsche Hauptstadt eine der aufregendsten Städte Europas. Für Schriftsteller ist das ein dankbarer Hintergrund, vor dem Kerstin Ehmer auch ihren zweiten Krimi mit Kommissar Ariel Spiro, „Die schwarze Fee“ spielen lässt.

Russische Emigranten, darunter Schriftsteller, Gelehrte, Politiker und Anarchisten, haben nach der Revolution in Berlin Zuflucht gefunden vor dem Zugriff der sowjetischen Geheimpolizei. Zwei Giftmorde führen Kommissar Ariel Spiro in das russische Milieu. Und dann ist da noch Nike, seine große Liebe, die ihn um Hilfe bei der Suche nach ihrem neuen Freund Anton bittet. Unversehens geraten beide in einen Strudel aus Politik und Gewalt.

Die schwarze Fee“ ist die Fortsetzung ihres erfolgreichen Krimidebüts „Der weiße Affe“. Mit bildgewaltiger Sprache und atmosphärischen Szenen zeigt Kerstin Ehmer auch in diesem Krimi, dass das Berlin der Zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts nicht immer so golden gewesen ist, wie es scheint. Sagt der Verlag und es fällt mir schwer zu widersprechen.

Kerstin Ehmer betreibt seit sechzehn Jahren mit ihrem Mann die legendäre Victoria Bar. Mit Beate Hindermann schrieb sie den Longseller »Die Schule der Trunkenheit« über das gepflegte Genießen.

Am Montag den 16. September, ist um 19.00 Uhr in der Victoria Bar (Potsdamer Straße 102, 10785 Berlin), bei freiem Eintritt die Buchpremiere. Mit einem extra für diesen Abend kreiertem Cocktail.

Kerstin Ehmer: Die schwarze Fee

Pendragon, 2019

400 Seiten

18 Euro

Hinweise

Pendragon über „Die schwarze Fee“

Homepage der Victoria Bar


„Knock down the House“ – am Mittwoch in Berlin, mit anschließender Diskussion

September 9, 2019

Weil ich einer der beiden Moderatoren bin, ist das jetzt Eigenwerbung – und Werbung für eine gute Doku (bei Rotten Tomatoes hat sie einen Frischegrad von 100. %) und eine hoffentlich spannende Diskussion nach dem Film:

Am Mittwoch, den 11. September, präsentieren die Humanistische Union – Landesverband Berlin-Brandenburg und American Voices Abroad (AVA), im Rahmen der monatlichen Veranstaltungsreihe „One World Berlin: Menschenrechte aktuell“ um 19.00 Uhr im Aquarium am Südblock (Skalitzer Straße 6, Berlin-Kreuzberg, U-Bahnhof Kottbusser Tor) den Dokumentarfilm „Knock Down the House“ (USA 2019, Regie: Rachel Lears). Die Doku wird im Original mit deutschen Untertiteln gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Es ist nicht außergewöhnlich, dass bei den US-Kongresswahlen zur Halbzeit des amtierenden Präsidenten die Oppositionspartei die Oberhand bekommt, zur Kontrolle des Regierungschefs. Aber 2018, im Jahre 2 AT (After Trump), schien es beim Wahlkampf vieler demokratischer Kandidat*innen um mehr zu gehen als sonst – die humanitäre Katastrophe an der US-mexikanische Grenze zu beenden, strengere Waffenkontrolle durchzusetzen, das Gesundheitssystem gerechter zu gestalten, Abtreibungsrecht zu schützen und überhaupt dem menschenverachtenden Klima in der Politik Hoffnung und Aufbruchsstimmung entgegenzusetzen. Für diesen frischen Wind sorgen einige junge Politikerinnen, oft „of color“ oder mit Migrationshintergrund, alle „regular people“ ohne Anbindung an die Politeliten oder Big Business. Alexandria Ocasio-Cortez, Amy Vilela, Cori Bush und Paula Jean Swearengin vertreten ein anderes Amerika als Trump: vielfältig, solidarisch und zukunftsorientiert. Der Film begleitet die Graswurzel-Wahlkämpfe der vier Kandidatinnen, denen zunächst wenig Chancen auf Erfolg prognostiziert wurden. Im Laufe der Vorwahlen stellt sich jedoch heraus, dass die Botschaften der Progressiven immer mehr Gehör finden…

Anschließend Diskussion. Für US-Bürger*innen besteht die Möglichkeit, sich über die Anmeldung zur Briefwahl zu informieren.

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When tragedy struck her family in the midst of the financial crisis, Bronx-born Alexandria Ocasio-Cortez had to work double shifts in a restaurant to save her home from foreclosure. After losing a loved one to a preventable medical condition, Amy Vilela didn’t know what to do with the anger she felt about America’s broken health care system. Cori Bush was drawn into the streets when the police shooting of an unarmed black man brought protests and tanks into her neighborhood. Paula Jean Swearengin was fed up with watching her friends and family suffer and die from the environmental effects of the coal industry.

At a moment of historic volatility in American politics, these four women decide to fight back, setting themselves on a journey that will change their lives and their country forever. Without political experience or corporate money, they build a movement of insurgent candidates challenging powerful incumbents in Congress. Their efforts result in a legendary upset.

Followed by a panel discussion. Voter registration assistance for U.S. citizens available throughout the event.

In Kooperation mit/in cooperation with: Humanistische Union, American Voices Abroad Berlin (AVA-Berlin)

Zusagen gerne via Facebook.

Ein Gespräch mit Rachel Lears über ihren Film

 


Die Krimibestenliste September 2019

September 2, 2019

Die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur empfehlen in ihrer September-Krimibestenliste für die länger werdenden Nächte unter der Leselampe etwas kultivierten Mord und Totschlag:

1. Garry Disher – Kaltes Licht (Plazierung im Vormonat: 1)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 314 Seiten, 22 Euro.

2. Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen (Plazierung im Vormonat: 8)

Aus dem Englischen von Daisy Dunkel.Ariadne im Argument-Verlag, 350 Seiten, 21 Euro.

3. Denise Mina – Klare Sache (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Zoë Beck. Ariadne im Argument-Verlag, 352 Seiten, 21 Euro.

4. Max Annas – Morduntersuchungskommission (Plazierung im Vormonat: 3)

Rowohlt, 346 Seiten, 20 Euro.

5. Dror Mishani – Drei (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Hebräischen von Markus Lemke. Diogenes, 336 Seiten, 24 Euro.

6. Selim Özdogan – Der die Träume hört (Plazierung im Vormonat: /)

Edition Nautilus, 288 Seiten, 18 Euro.

7. Adrian McKinty – Cold Water (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Peter Torberg.Suhrkamp Nova, 378 Seiten, 15,95 Euro.

8. Garry Disher – Hitze (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller.Pulp Master, 278 Seiten, 14,80 Euro.

9. George Pelecanos – Prisoners (Plazierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn.Ars Vivendi, 230 Seiten, 18 Euro

10. Friedrich Ani – All die unbewohnten Zimmer (Plazierung im Vormonat: 2)

Suhrkamp, 495 Seiten, 22 Euro.


Die Krimibestenliste August 2019

August 5, 2019

Zwischen Ende der Sommerferien (in Berlin) und Sommerferien präsentieren die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur eiskalt ihre Krimibestenliste für den August:

1. Garry Disher – Kaltes Licht (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Unionsverlag, 314 Seiten, 22 Euro

2. Friedrich Ani – All die unbewohnten Zimmer (Plazierung im Vormonat: 2)

Suhrkamp, 495 Seiten, 22 Euro.

3. Max Annas – Morduntersuchungskommission (Plazierung im Vormonat: /)

Rowohlt, 346 Seiten, 20 Euro.

4. Nicholas Searle – Der Sprengsatz (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Jan Schönherr. Kindler, 304 Seiten, 20 Euro.

5. Liza Cody – Ballade einer vergessenen Toten (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Martin Grundmann. Ariadne im Argument-Verlag, 416 Seiten, 22 Euro.

6. Georges Simenon: Maigret im Haus der Unruhe (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Französischen von Thomas Bodmer. Kampa, 220 Seiten, 16,90 Euro.

7. Adrian McKinty – Cold Water (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Peter Torberg. Suhrkamp Nova, 378 Seiten, 15,95 Euro.

8. Tawni O’Dell – Wenn Engel brennen (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Daisy Dunkel. Ariadne im Argument-Verlag, 350 Seiten, 21 Euro

9. Mike Nicol – Sleeper (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Mechthild Barth. btb, 512 Seiten, 10 Euro.

10. George Pelecanos – Prisoners (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Ars Vivendi, 230 Seiten, 18 Euro.

Wenn ich mir die Liste ansehen, fällt mir ad hoc (auf meinen Schreibtisch blickend) auf, dass Lee Childs neuer Jack-Reacher-Roman „Keine Kompromisse“ und John Steeles Nordirland-Noir „Ravenhill“ fehlen.

Ansonsten warten Disher, Ani, Nicol und Pelecanos, – alles altbekannte Krimiautoren -, auch bei mir auf eine Lektüre. Ein, zwei, drei andere Bücher sollten noch auf dem Zu-Lesen-Stapel landen. Und McKintys „Cold Water“ wird die Tage abgefeiert.

 


Die Krimibestenliste Juli 2019

Juli 7, 2019

Mitten in der Hochsommerpause präsentieren die F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur ihre monatliche Krimibestenliste mit Vorschlägen für lange Nachmittage auf der Couch:

1. Johannes Groschupf – Berlin Prepper (Plazierung im Vormonat: 1)

Suhrkamp, 236 Seiten, 14,95 Euro.

2. Friedrich Ani – All die unbewohnten Zimmer (Plazierung im Vormonat: /)

Suhrkamp, 495 Seiten, 22 Euro.

3. Liza Cody – Ballade einer vergessenen Toten (Plazierung im Vormonat: 2)

Aus dem Englischen von Martin Grundmann. Ariadne im Argument-Verlag, 416 Seiten, 22 Euro.

4. Kate Atkinson – Deckname Flamingo (Plazierung im Vormonat: 3)

Aus dem Englischen von Anette Grube. Droemer 336 Seiten, 19,99 Euro.

5. Mike Nicol – Sleeper (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Mechthild Barth. btb, 512 Seiten, 10 Euro.

6. Alan Carter – Marlborough Man (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Karen Witthuhn. Suhrkamp, 383 Seiten, 14,95 Euro.

7. Georges Simenon – Maigret im Haus der Unruhe (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Französischen von Thomas Bodmer. Kampa, 220 Seiten, 16,90 Euro.

8. Ivy Pochoda – Wonder Valley (Plazierung im Vormonat: 5)

Aus dem Englischen von Sabine Roth und Rudolf Hermstein, Ars Vivendi, 400 Seiten, 18 Euro.

9. Harry Bingham – Fiona – Wo die Toten leben (Plazierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Kristof Kurz und Andrea O’Brien. Rowohlt, 526 Seiten, 10 Euro.

10. Jim Nisbet – Welt ohne Skrupel (Plazierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Ango Laina und Angelika Müller. Pulp Master, 233 Seiten, 14,80 Euro.

Bei dem Simenon handelt es sich um die erste Übersetzung des Maigret-Romans. Sonst hätte er nach den Krimibestenliste-Regeln nicht gewählt werden können.

Anis „All die unbewohnbaren Zimmer“ ist einer seiner längsten Romane. Er ist ein Zusammentreffen von seinen Ermittlern Tabor Süden, Jakob Franck, Polonius Fischer und Fariza Nasri (die ebenfalls zu Fischer ‚zwölf Apostel‘-Kommissariat gehört). Mal lesen, wie das endet.

Aktuell lese ich John Steeles fantastischen Nordirland-Kriminalroman „Ravenhill“ (polar). Adrian McKintys ebenfalls in Nordirland spielender Thriller „Cold Water“ (Suhrkamp) liegt auf meinem Zu-lesen-Stapel.

Da liegen auch, frisch eingetroffen, George Pelecanos‘ „Prisoners“ (Ars Vivendi), Estelle Surbranches „Nimm mich mit ins Paradies“ (polar), Harlan Cobens „Suche mich nicht“ (Goldmann) und Lee Childs Jack-Reacher-Roman „Keine Kompromisse“ (Blanvalet).

Das dürften genug Ausreden für die Biergarten-Absage sein.


Die Nominierungen für den Shamus Award 2019

Juni 7, 2019

Die Private Eye Writers of America (PWA)haben die Nominierungen für die diesjährigen Shamus-Preise veröffentlicht. Die Preisverleihung ist im Herbst auf der Bouchercon in Dallas.

Nominiert sind folgende Privatdetektivkrimis:

Best Private Eye Novel

Wrong Light, von Matt Coyle (Oceanview)

What You Want to See, von Kristen Lepionka (Minotaur)

The Widows of Malabar Hill, von Sujata Massey (Soho Crime)

Baby’s First Felony, von John Straley (Soho Crime)

Cut You Down, von Sam Wiebe (Quercus)

Best Original Private Eye Paperback

She Talks to Angels, von James D.F. Hannah (Independently published)

No Quarter, von John Jantunen (ECW Press)

Shark Bait, von Paul Kemprecos (Independently published)

Second Story Man, von Charles Salzberg (Down & Out)

The Questionable Behavior of Dahlia Moss, von Max Wirestone (Redhook)

Best First Private Eye Novel

The Best Bad Things, von Katrina Carrasco (MCD/Farrar, Straus and Giroux)

Broken Places, von Tracy Clark (Kensington)

Last Looks, von Howard Michael Gould (Dutton)

What Doesn’t Kill You, von Aimee Hix (Midnight Ink)

Only to Sleep, von Lawrence Osborne (Hogarth)

Best Private Eye Short Story

• “Fear of the Secular,” von Mitch Alderman (Alfred Hitchcock Mystery Magazine, November-December 2018)

• “Three-Star Sushi,” von Barry Lancet (Down & Out: The Magazine, Vol. 1, Issue 3)

• “The Big Creep,” von Elizabeth McKenzie (aus Santa Cruz Noir, herausgegeben von Susie Bright; Akashic)

• “Game,” von Twist Phelan (Ellery Queen Mystery Magazine [EQMM], September-October 2018)

• “Chin Yong-Yun Helps a Fool,” von S.J. Rozan (EQMM, September-October 2018)

(via The Rap Sheet)


Die Krimibestenliste Juni 2019

Juni 3, 2019

Die Juni-Krimibestenliste der F.A.S. und Deutschlandfunk Kultur ist draußen:

1. Johannes Groschupf – Berlin Prepper (Platzierung im Vormonat: /)

Suhrkamp, 236 Seiten, 14,95 Euro.

2. Liza Cody – Ballade einer vergessenen Toten (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Martin Grundmann. Ariadne im Argument-Verlag, 416 Seiten, 22 Euro.

3. Kate Atkinson – Deckname Flamingo (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Anette Grube. Droemer 336 Seiten, 19,99 Euro.

4. Christine Lehmann – Die zweite Welt (Platzierung im Vormonat: 6)

Ariadne im Argument-Verlag, 256 Seiten, 13 Euro.

5. Ivy Pochoda – Wonder Valley (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Sabine Roth und Rudolf Hermstein, Ars Vivendi, 400 Seiten, 18 Euro.

6. Harry Bingham – Fiona – Wo die Toten leben (Platzierung im Vormonat: 7)

Aus dem Englischen von Kristof Kurz und Andrea O’Brien. Rowohlt, 526 Seiten, 10 Euro.

7. Graham Moore – Der Mann, der Sherlock Holmes tötete (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Kirsten Riesselmann, Eichborn, 480 Seiten, 22 Euro.

8. Andrew Carmel – Murder Swing (Platzierung im Vormonat: /)

Aus dem Englischen von Susanna Mende. Suhrkamp, 526 Seiten, 9,95 Euro.

9. Joseph Incardona – Asphaltdschungel (Platzierung im Vormonat: 4)

Aus dem Französischen von Lydia Dimitrow. Lenos Polar, 340 Seiten, 22 Euro.

10. Tess Sharpe – River of Violence (Platzierung im Vormonat: 10)

Aus dem Englischen von Beate Schäfer. Bold, 524 Seiten,14,90 Euro.

Einige alte Bekannte (Cody, Atkinson, Lehmann, Bingham), einige Neuzugänge und auf Platz 1 ein Roman, den ich demnächst besprechen werde und, soviel kann schon verraten werden, dessen Spitzenposition mich erstaunt.

Außerdem erstaunt mich, dass Jim Nisbets neuer, verdammt guter Noir „Welt ohne Skrupel“ nicht (noch nicht?) auf der Bestenliste ist. Auch der Roman wird demnächst von mir besprochen.


Aus Cannes: Europäische Filmemacher*innen fordern zur Teilnahme an der Europawahl auf

Mai 22, 2019

In Cannes wurde nicht nur der neue Film von Quentin Tarantino gezeigt, sondern auch ein Manifest europäischer Filmemacher*innen vorgestellt, in dem die fünfhundert Unterzeichnenden zur Teilnahme an der Wahl zum Europäischen Parlament aufrufen. In Deutschland ist die Wahl am Sonntag.

Das Manifest beruht auf einer Initiative des Verbands der französischen Filmregisseur*innen (SRF), der Quinzaine, der European Film Academy (EFA), des Verbandes der europäischen Filmregisseur*innen und der Gesellschaft der audiovisuellen Autor*innen (SAA).

Unterzeichnet wurde es unter anderem von Jacques Audiard, Susanne Bier, Costa-Gavras, Luc und Jean-Pierre Dardenne, Julie Delpy, Ralph Fiennes, Stephen Frears, Neil Jordan, Valeria Golino, Miguel Gomes, Agnieszka Holland, Alan Parker, Pawel Pawlikowski, Jim Sheridan, Céline Sciamma und Stellan Skarsgaard. Aus Deutschland sind Feo Aladag, Fred Breinersdorfer, Wim Wenders, C. Cay Wesnigk, Dominik Wessely und Rita Ziegler, um nur einige der bekanntesten Namen zu nennen, dabei.

In ihrem Manifest (französische und englische Fassung und alle Unterzeichnenden) sagen sie:

Ja, es ist wahr: Europa ist nicht vollkommen.

Wir werfen der EU manchmal – und zu Recht! – vor, Seele und Emotionen vermissen zu lassen und eine Sprache zu sprechen, die nur wenige von uns verstehen.

Wir werfen ihr vor, die ökologischen, sozialen und politischen Krisen nicht meistern zu können, die sie heute erschüttern, und auch der Flüchtlingstragödie nicht gewachsen zu sein.

Doch trotz aller Schwächen und Mängel finden wir auch Menschlichkeit und Schönheit in Europa. Und wir bemühen uns, Europa zu beschreiben – in feinsinnigen Bildern und einer Sprache, die all seine Völker leichter verstehen.

Wir sollten nicht vergessen, dass sich die Völker Europas vereint haben, um in Frieden miteinander zu leben. Aus ursprünglich sechs Mitgliedstaaten sind mittlerweile 28 geworden – eine einzigartige Union, die der gesamten Menschheit als Inspiration dient.

Die Europäische Union gründet auf der Überwindung von Grenzen, auf Freizügigkeit, Austausch, Brüderlichkeit und Solidarität, mithin auf Werten, die heute von allen Seiten bedroht sind, und zwar auch von innen.

Sie ist aber auch eine Union der Kultur. In einem Europa, dessen tragende Säulen schon immer Innovation und Kreativität waren, ist die Kultur ein Herzensanliegen.

Ein freies und demokratisches Europa: Das ist auch ein Europa der Gedanken- und Meinungsfreiheit. Es ist unsere Pflicht, dieses Europa gegen Extremismus und rückwärtsgewandtes Denken zu verteidigen.

Dieses brüchige Gleichgewicht muss gewahrt und verstärkt werden. Es muss vor denen geschützt werden, die es zerstören wollen, indem sie spalten, sich von ihm lossagen, fliehen oder sich absondern.

Die wesentliche Frage lautet: Wie lässt sich das Europa schaffen, das wir uns wünschen, ein Europa, das alle eint, ein offenes Europa, das Freiheit und Frieden Raum bietet?

Unsere Antwort muss sein, dass wir uns dafür einsetzen und Ideen ins Feld führen, damit die Waffen auch künftig schweigen.

Daher geben wir bei der Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai unsere Stimme ab. Es geht um unsere gemeinsame Zukunft – oder aber darum, ob wir überhaupt eine Zukunft haben.


„Once upon a Time in Hollywood“ – der Trailer

Mai 21, 2019

Nach dem Teaser-Trailer gibt es jetzt den Trailer für Quentin Tarantinos neuen Film und der sieht richtig gut aus. Auch wenn er absolut nichts über die Filmgeschichte verrät. Viel mehr verrät dagegen die fast inhaltsfreie Synopse (ein Schauspieler und sein Stuntman versuchen ihren Platz im neuen Hollywood zu finden) und der Hinweis,, das Margot Robbie die 1969 ermordete Sharon Tate spielt und dass der Film 1969 spielt.

Viel Spaß!


Longlist für den Crime Cologne Award 2019 veröffentlicht

Mai 15, 2019

Am Mittwoch wurde die Longlist für den diesjährige Crime Cologne Award veröffentlicht. Folgende deutschsprachigen Kriminalromane sind aus Sicht der Jury preiswürdig:

»Der schlaflose Cheng« von Heinrich Steinfest (Piper Verlag)

»Der Turm der blauen Pferde« von Bernhard Jaumann (Galiani Verlag)

»Das Jahr der Katze« von Christoph Peters (Luchterhand Literaturverlag)

»Schmerzensgeld« von Michael Opoczynski (Benevento Verlag)

»Der dunkle Bote« von Alex Beer (Limes Verlag)

»Berlin Prepper« von Johannes Groschupf (Suhrkamp Verlag)

»Liebes Kind« von Romy Hausmann (dtv Verlag)

»Versuchung« von Florian Harms (Benevento Verlag)

»Die Einsamkeit der Schuldigen – Das Verlies« von Nienke Jos (Gmeiner Verlag)

»Sojus« von Martin von Arndt (Ars Vivendi Verlag)

»Der Würfel« von Bijan Moini (Atrium Verlag)

»Im Jahr der Finsternis« von I.L. Callis (Emons Verlag)

Die Jury besteht aus Mike Altwicker (Vorsitz, Buchhändler), Petra Pluwatsch (Journalistin), Marc Raabe (Autor), Birgitt Schippers (Journalistin) und Margarete von Schwarzkopf (Kritikerin).

Die Verleihung des mit 3.000 Euro dotierten Preises ist am 22. September während der Eröffnungsgala des Krimifestivals.

Die Crime Cologne findet vom 23. bis 29. September in Köln statt. Der Vorverkauf startet am 29. Mai.

Alle weiteren Informationen auf der Festivalhomepage.

Einige bekannte Namen, einige noch nicht so bekannte Namen und „Schmerzensgeld“ (klingt nach der deutschen Version von „Leverage“) und „Berlin Prepper“ (Berlin!) liegen auf meinem Zu-Lesen-Stapel.